Zweites Vatikanum
Liegt alle Schuld beim konstantinischen Sündenfall?
Die Christen der apostolischen Zeit haben nirgendwo und niemals die Freiheit des Baalskultes, der Mithras-Religion oder der heidnischen Schlachtopfer gefordert.
Marter der zehntausend Christen
gemalt 1508 von Albrecht Dürer
Marter der zehntausend Christen
gemalt 1508 von Albrecht Dürer
(kreuz.net) Ende September publizierte der Schweizer Opus-Dei-Priester, Hw. Martin Rhonheimer (59), in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ einen Beitrag mit dem Titel „Die ‘Hermeneutik der Reform’ und die Religionsfreiheit“.

Hw. Rhonheimer ist Professor für Ethik und politische Philosophie an der vom Opus Dei getragenen Universität Santa Croce in Rom.

In seinem Beitrag behauptet Hw. Rhonheimer, daß die Lehre des Zweiten Vatikanums über die Religionsfreiheit keine dogmatische Neuorientierung sei, sondern eine Neuorientierung im Bereich der kirchlichen Soziallehre.

Genauer: eine Korrektur der kirchlichen Lehre über die Funktion und Aufgabe des Staates.

Die „gleichen, unveränderlichen Prinzipien“ würden in neuer historischer Konstellation auf andere Weise angewandt. Es gebe keine überzeitliche, dogmatische katholische Glaubenslehre über den Staat – erklärt Hw. Rhonheimer.

Damit wird behauptet, daß die kirchliche Soziallehre keine dogmatische Lehre ist. Folglich würde die neue Bestimmung des Verhältnisses von Staat und Kirche auf dem letzten Konzil nicht im Widerspruch zur katholischen Glaubenslehre stehen, sondern diese nur auf die neuen Verhältnisse in veränderter Form anwendet.

Was gehört zum festen Bestand der Glaubenslehre?

Selbstverständlich ist die Soziallehre keine dogmatische Lehre der Kirche.

Dennoch gehört eine Lehre, die über Jahrhunderte unverändert vermittelt wurde, zum festen Bestand der Glaubenslehre.

Diese überlieferte Soziallehre hat einen höheren lehrmäßigen Stellenwert als die Erklärung über die Religionsfreiheit des Zweiten Vatikanums.

Das bedeutet aber, daß niemand dazu gezwungen werden kann, die neue Lehre des Konzils anzunehmen, die im Widerspruch zur Überlieferung steht.

Damit stehen sich zwei einander widersprechende Lehren in der Kirche gegenüber.

Da Hw. Rhonheimer die Reformabilität einer dauernden kirchlichen Lehre annimmt, wird er das gleiche auch für die Konzilserklärung ‘Dignitatis humanae’ zugeben müssen.

Kein Bischof protestierte gegen die Anerkennung

Es wird behauptet, daß die traditionelle Lehre sich nicht auf apostolische Überlieferung berufen könne.

Dazu ist zu sagen: Wollte man sich allein auf die apostolische Überlieferung berufen, könnte man einen großen Teil der kirchlichen Überlieferung und Dogmatik nur als Theologiegeschichte deuten.

Die Kirche stand in den ersten drei Jahrhunderten in einer Situation, in der heutige Fragestellung zur Religionsfreiheit ohne Bedeutung waren, weil sich die Kirche in einer Situation der Verfolgung befand.

In einer solchen Situation stellt man keine Forderungen an den Staat.

Dies war auch im Verlauf der späteren Jahrhunderte nicht anders, als die Kirche in Verfolgungssituationen bestehen mußte.

Auch hier hat die Kirche gar nicht die Möglichkeit, Forderungen an den Staat zu stellen.

Gleichwohl haben die Christen auch der apostolischen Zeit nirgendwo und niemals die Freiheit des Baalskultes, der Mithras-Religion oder der heidnischen Schlachtopfer gefordert.

Gegen die Anerkennung der von Gott geoffenbarten Religion durch die Magistrate und den Schutz durch die Gesetze hat nie auch nur ein Bischof der katholischen Kirche in der Antike protestiert.

Im übrigen zeigt sich hier ein klarer protestantischer Einschlag des Autors, wenn im Text immer wieder die protestantische These des „konstantinischen Sündenfalls“ durchscheint.

Mit einer solchen falschen These wird er am Ende seiner Argumentation aber gezwungen sein, die Kirche als eine seit Jahrhunderten die Menschenrechte mit Füßen tretende Verbrecherorganisation zu bezeichnen.

Der Text ist die leicht überarbeitete Version einer Stellungnahme des altgläubigen deutschen Civitas Instituts
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Das Zweite Vatikanum bricht eindeutig mit der Lehrtradition 2. Inkonsequente Positionen
3. Liegt alle Schuld beim konstantinischen Sündenfall?
4. Nicht jeder Mensch hat die gleiche Würde
      
44 Lesermeinungen
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#44   klausvonjaus   21:35:27 | Mittwoch, 30. März 2011
ISLAMISTEN ???
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#43   kristall   21:30:06 | Mittwoch, 30. März 2011
DEN ARMENISCHEN VOLK !!!
HABT IHR JA SCHON EUER „NETTES WESEN“ GEZEIGT.
abubu :-S gell
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#42   Vineta   21:20:16 | Mittwoch, 30. März 2011
Abu, wie recht Sie doch haben
1) damit, daß 99,9% der Muslime der Islamischen Welt keine Christen umbringen, einfach deshalb, weil leider fast alle in ihrer Reichweite schon von ihren Vorfahren erledigt wurden.
2) damit, daß ich besser nicht in das neben mir liegende viele Blätter dicke Geheft mit zur Gewalt aufrufenden Koranstellen gucken sollte – denn erträglich ist das Leben hierzulande ( wo die Islamisierung täglich zügig voranschreitet) ja nur noch, wenn man das alles für ein einzige Lüge hält.
3)damit, daß es eine Handvoll Koranausleger gibt, die sich beim Lesen dieser trostlosen Texte damit zu trösten versuchen, daß sie die Worte Allahs nicht für zeitlos halten und von deren Anpassung an die Moderne träumen… zum Entsetzen aller übrigen Koranautoritäten, die genau ahnen oder sogar wissen, daß dann vom Koran nichts mehr übrig bliebe.
4) damit, daß Muslime nicht nur nach dem Lesen oder Hören der Gewaltaufrufe Christen töten, sondern zusätzlich auch noch infolge der Zustände in den muslimischen Gesellschaften, die sich so wegen des Koran herausgebildet haben.
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#41   Karl Murx   16:53:28 | Mittwoch, 30. März 2011
Rhonheimer kennt sich mit den Grundsätzen der Dogmenentwicklung nicht aus
Einen ausführlichen Artikel habe ich in die Leserzeitung www.kreuz.net/bookentry.10049.html gesetzt.
:)%
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#40   Abu   06:30:41 | Mittwoch, 30. März 2011
Was Ihre Hühner betrifft, Vineta, dürften Sie an Ihnen …
… die weitaus größere Freunde haben. Allerdings würde das voraussetzen, daß Ihre Hühner intelligenter sind als Sie, was rein biologisch zwar schwer vorstellbar ist, aber wer weiß?
Es kann halt nur eines von beiden stimmen, Vineta:
Entweder ist jeder Muslim per Koran hundertfach absolut verpflichtet, jeden Christen umzubringen („schlagt Sie, wo Ihr sie trefft“ ist doch so ein Lieblingskalauer Ihrer „Islamexperten“), dann wären aber 99,99% der Muslime elend schlechte Muslime, Weicheier und Geschäftemacher, aber wir bräuchten ihr Buch nicht ernster nehmen als sie selbst es tun.
Oder die gebetsmühlenartig behauptete Mordverpflichtung (neulich sprach einer irrerweise von „300 Stellen“!) ist eine Lüge, eine absichtliche Falschdarstellung der islamischen Lehre, die sehr wohl weiß, daß der Koran nicht zeitlos in die Welt gesandt wurde, sondern zu einer bestimmten Zeit den Mohammed anhangenden Arabern in bestimmten Situationen (z.B. Krieg) etwas gesagt hat.
Warum werden dann Christen im Orient von Muslimen ermordet? 1. gibt die Kriminalistik ein weites Spektrum von Mordmotiven; 2. werden Christen oberflächlich+pauschal mit „dem Westen“ (= US-Besatzer und -Bombenschmeißer, Israel-Freunde, dekadente Typen) identifiziert; 3. gibt es Fundamentalisten, Wahabiten genannt, die auch innerhalb der Muslime jeden Abweichler abmurksen.
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#39   Vineta   01:37:40 | Mittwoch, 30. März 2011
Abu, sogar meine Hühner mußten über Ihre Argumentation lachen!
1) Wer behauptet denn, daß hierzulande Morde wohl in erster Linie durch Musels begangen würden? Nicht mal Sarrazin! Nicht mal die NPD, die mit ihm werben wollte, aber nicht durfte! Und die gesamte politisch korrekte Presse nimmt einen muslimischen Mörder ohnehin solange in Schutz, bis unbestreitbar wirklich kein anderer mehr als Täter in Frage kommt.
Was aber die zahlreichen Morde an Christen in der Islamischen Welt, die bald christenfrei sein dürfte, angeht – so blendet das die politisch korrekte Presse weitestgehend aus, um weder die Musels dort noch die im eigenen Land bloßzustellen. Und selbst die kirchliche Presse schreibt wenig darüber, aus Angst davor, daß die Musels dort noch eifriger den Christen den Hals abschneiden und aus vorauseilender Unterwürfigkeit gegenüber dem sich in der BRD entfaltenden ( nach dem Wählerwillen mit Billionen Euro bedienten) Islam.
2) So dumm wird man ja nicht mal durchs tägliche Koranlesen, daß man einem Westler, der im Gegensatz zu alteingesessenen Christen nur für ein paar Tage in einem tunesischen oder türkischen Hotel herumlungert, hierbei das Lebenslicht ausbläst, denn selbst das Koranlesen beeinträchtigt den Durchblick nicht so sehr, daß man nicht mehr kapiert: Der Kerl haut in ein paar Tagen ohnehin wieder ab, aber nicht, ohne etliche Euro zu hinterlassen.
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#38   Leo Miles   20:01:45 | Dienstag, 29. März 2011
V2ler sind also
„Christen“, die die Herrschaft Jesu Christi über den Staat und die Gesellschaft ablehnen. Sie wollen nicht vom Evangelium beherrscht werden. Die V2ler wollen nicht, daß die Regierung von der Herrschaft Jesu Christi abgeleitet ist.
Das sind aber tolle „Christen“ und lieben „Gott“ und unterwerfen sich ihm gerne. Ja klar, ihr Gott heißt ja auch Satan.
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#37   Abu   07:33:14 | Dienstag, 29. März 2011
Clarissa hat vollkommen Recht!
Für diese Typen her ist alles, was 1960 in der Kirche gegolten hat, seit Ewigkeiten wahr und unveränderlich dogmatisiert, bis auf die Aufhebung des Zinsverbotes www.kreuz.net/…e.12895-remarks.html, Verzeihung, der Zinsknechtschaft www.archive.org/…932-Zinsknechtschaft …
@Vineta
ist auf ein interessantes Phänomen gestoßen! Es werden ja täglich auf der Welt Leute umgebraucht, seit es Menschen gibt (also für das Forum: seit Kain und Abel). Aber wenn das im Orient geschieht, dann passiert das immer nur, weil es im Koran steht, daß man es machen soll! Und wenn es bei uns geschieht, dann muß man schauen, ob es nicht ein Muselmann gemacht hat, denn der hat es nur gemacht, weil es im Koran steht, daß man es machen soll.
In diesem Zusammenhang muß jetzt einmal reiner Tisch gemacht werden! Es ist an der Zeit, eine gewaltige Lüge aufzudecken: Denn es gab und gibt doch immer Leute, die behaupten, sie oder andere wären im Urlaub in Tunesien oder Ägypten gewesen. Und das glaubt Ihr?! Es mag schon sein, daß Naivlinge, Multikulti-Schwärmer oder Koranküsser hingefahren sind – aber KEINER IST JE ZURÜCKGE-KOMMEN: DAS IST DIE WAHRHEIT.
Jeder der angeblichen Touristen hatte einen gewissen Kontakt zu Einheimischen, er wurde x-mal gesehen, da kann es gar nicht sein, daß er überlebt hat. Jetzt ist es an der Zeit, dies offen zu sagen und die Lüge aufzudecken, wie die Lüge der Mondlandung aufgedeckt worden ist!
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#36   kristall   21:42:12 | Montag, 28. März 2011
bullshit
dein geschreibsel clarisse !!!! O:O :-[ :-D ^-^
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#35   clarissa colonia   21:34:24 | Montag, 28. März 2011
Auch den Bürgerschaftlern täte Nachhilfe not …
„Selbstverständlich ist die Soziallehre keine dogmatische Lehre der Kirche.“
Damit handelt es sich dabei also nicht um eine Lehre, welche definiert und unveränderlich ist.
„Dennoch gehört eine Lehre, die über Jahrhunderte unverändert vermittelt wurde, zum festen Bestand der Glaubenslehre.“
Zunächst: „Zum festen Bestand der Glaubenslehre“ gehört nur, was von der Kirche als „zum festen Bestand der Glaubenslehre“ definiert worden ist.
Weiterhin: „Die über Jahrhunderte unverändert vermittelt wurde …“ Nun, wann möchter die nachhilfebedürftige Bügerschaftlerei die „Jahrhunderte“ (Plural!) denn beginnen lassen? 1891 (Rerum Novarum), 1931 (Quadragesimo Anno) oder 1961 (Mater et Magistra), denn danach waren ja alle Sozialenzykliken (Pacem in terris 1963, Populorum Progressio 1967, Laborem exercens 1981, Sollicitudo Rei Socialis 1987, Centesimus Annus 1991, Caritas in veritate 2009) konzilsverseucht.
„Diese überlieferte Soziallehre hat einen höheren lehrmäßigen Stellenwert als die Erklärung über die Religionsfreiheit des Zweiten Vatikanums.“
Das ökumenische Konzil übt zusammen mit dem römischen Pontiex die oberste kirchliche Lehrgewalt aus; zu behaupten, daß päpstliche Rundschreiben über authentischen Konzilsentscheidungen stünden, ist schon ziemlich hanebüchener Mumpitz.
Aber Mumpitz ist eben das, auf welches sich sämtliche scheinkonservative Schwachverständige am besten verstehen …
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#34   Vineta   20:34:38 | Montag, 28. März 2011
Als ob das einem diskriminierten und mit Mord bedrohten Christen nicht egal sein könnte,
ob er dort nur wegen der zirka 300 Koranstellen, die Ungläubigen Schlimmes androhen, dran ist,
oder auch noch deshalb, weil ein armer und analphabetischer Pöbel sich an gewisse Koranstellen klammernd auf das Ergattern seines Besitzes scharf ist ( wie z.B. in Pakistan)
oder weil ein Herrscher dort von Problemen ablenkend den Pöbel auf den Sündenbock CHRISTEN hetzt ( wie Mubarak in Ägypten)
oder ob ein Fundi-Herrscher Allah besonders gefallen will, indem er gegen Ungläubige besonders mitleidlos vorgeht ( wie z.B. in Saudi-Arabien)
usw.
Träumen Sie ruhig weiter davon, daß der Koran kein Buch ist, das dazu aufruft, ausnahmslos ALLEN Menschen mit Gewalt eine total unvernünftige und schwachsinnige und äußerst primitive Lebensweise aufzuzwingen mit bis zu 4 verschleierten Weibern, ohne Schweinebraten und Alkohol, unerläßlichem Umrunden eines schwarzen Meteoriten, nächtlichem Durchfeiern während eines Monats usw. als ob das irgendeinen Sinn machte und somit einem Menschen oder einem Gott gefallen könnte.
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#33   Abu   12:41:03 | Montag, 28. März 2011
Kann man nicht verallgemeinern
V.a. ist das keine Staatsdoktrin, sondern entweder ein Mangel an Staatsmacht (z.B. Irak, Ägypten heute) oder Mängel in der Staatsmacht (z.B. Ägypten vorher). Mit DEN islamischen Ländern hat es ebensowenig zu tun wie mit DEM Islam.
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#32   Vineta   10:59:07 | Montag, 28. März 2011
Na dann!
Wenn beim sog. konstantischen Sündenfall NUR die heidnischen Tempel, in denen allerlei erdachte Gottheiten verehrt wurden, abgerissen wurden … wohl aus etwas übereifriger Sorge um das Heil der Seelen derjenigen, die von diesem Unfug nicht gerne abließen …
hält das ja doch wohl nicht im geringsten einen Vergleich aus mit dem, was heute in der islamischen Welt los ist,
wo man als Christ nicht nur beruflich und steuerlich diskriminiert wird, sondern aus Angst vor ständigen Morddrohungen unter Zurücklassung des gesamten Besitzes ins Ausland fliehen muß oder in vielen Fällen tatsächlich umgebracht wird.
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#31   Abu   07:35:50 | Montag, 28. März 2011
Seltsam, wie hastig der konstantinische Sündenfall übersprungen wird …
Daß die Kirche Staatskirche wurde, irritiert die Herren und Damen Katholiban natürlich nicht.
Hinter der nächsten Ecke großes Geschrei, bei den Muslimen gebe es keine Trennung zwischen Religion und Politik.
Dabei würde das doch den meisten Tradis gefallen: Eine staatliche Ordnung inkl. Gesetzgebung nach katholischen Prinzipien.
Nun, damals jedenfalls, ging der Staat massiv gegen das Heidentum vor: Tempel wurden niedergerissen, Priester verjagt, Kulte verboten.
Auch der Rhonheimer-Artikel wird sehr selektiv rezipiert, die eigentliche Argumentation gar nicht.
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#30   Botschafter   06:51:56 | Montag, 28. März 2011
Schwätzer
Die Schwätzer in die eine Richtung oder in die andere sollen nach Hause gehen.
Wieviel Gelabere müssen wir uns von Geleerten und Verkehrten noch anhören…
Je geleerter, desto verkehrter!
Lesen wir die Hl.Schrift. Dort sind die Worte des HERRN und kein Trug.
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#29   Reconquista †   20:23:45 | Sonntag, 27. März 2011
@simplicissimus+@sinah :
@simplicissimus
1. Ich muss nicht lange „suchen“ , da ich im Gegensatz zu Ihnen etwas im Kopf habe.
2. Natürlich sind CDU/FDP verrottet, da demokrattisch.
Dass Sie aber den Verbrecherkommunisten
Kretschmann vom grünen Lumpenpack für christlicher
halten (evtl. weil er in Ratzingers Konzilssektensowjet
sitzt ? :-D ), beweist, wie mein Zitat aus dem AT auf
Sie zutrifft. ACHTUNG: DUMMHEIT SCHÜTZT VOR
STRAFE NICHT !!
3. @sinah: Auch ich setze meine Hoffnung auf den Sieg
des heiligsten Herzens Jesu und den Schutz der
Muttergottes, das ändert aber nichts daran, dass
es im Vatikan zum Himmel stinkt.
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#28   Sinah   19:43:35 | Sonntag, 27. März 2011
@ Reconquista: „Progressist Roca sagt weiters voraus…
ROCA SPRACH
auch über die Zukunft des Papsttums: „Eine Opferung bahnt sich an, die eine feierliche Sühne darstellt. Das Papsttum wird fallen; es wird sterben unter dem geheiligten Messer, das die Väter des letzten Konzils schmieden werden. Der päpstliche Cäsar ist eine für dieses Opfer gekrönte Hostie“.
ROCA SAGTE
begeistert eine „neue Religion“, ein „neues Dogma“, ein „neues Ritual“, ein „neues Priestertum“ voraus.
ROCA SPRICHT
von der Unterdrückung der Soutane und von der Heirat der Priester.
Roca hat gesprochen! :-P
Doch das letzte Wort hat Unsere Himmlische Frau: :(3
DIE MUTTERGOTTES SPRICHT:
„Dann wird meine Stunde gekommen sein, in der ich den stolzen und verdammten Satan auf wunderbare Weise entthronen werde“
DIE MUTTERGOTTES SPRICHT:
„Ich werde Satan unter meinen Füßen zertreten und ihn gebunden in den höllischen Abgrund werfen“
„Ich werde so die Kirche und das Vaterland von seiner grausamen Tyrannei befreien“
Die MUTTERGOTTES VERKÜNDET IHREN TRIUMPH:
„…der in dem Moment kommen wird, da es keinen Ausweg mehr zu geben scheint.“
„Das wird dann die glückliche Wiederherstellung des wahren Glaubens sein“ o^/
Das sind Worte der Muttergottes aus der kirchlich anerkannten Botschaft von Quito in Ecuator, deren 400jähriges Jubiläum in diesem Jahr begangen wird.
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#27   Vineta   19:40:33 | Sonntag, 27. März 2011
@Antonio M. Ghislieri: Sie sagen es:
Vielleicht bleibt einem ja wirklich bald nichts mehr anderes übrig, als sich einfach totzulachen in Anbetracht des verblödeten Wählervolkes, das den dreifachen Crah gar nicht mehr erwarten kann:
1: den Crash des Bildungssystems
2: den Crash des Währungssystems
3: den demographischen Crash ( mit der Islamisierung)
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#26   Leo Miles   19:28:04 | Sonntag, 27. März 2011
@Obermaier
Ist mir schon klar, Sie gehören einem ganz anderen :-]
Aber was Sie denken und wollen oder nicht wollen, stand hier nicht zur Debatte. Denn ich schrieb ja bereits: „Daß die verkommenen Gesellschaften keinen Sinn dafür haben, ist ja noch verständlich“. Hier geht es eben um den Antiglauben der V2ler, die sich weiterhin katholisch nennen, obwohl sie offensichtlich nicht an die wahre Gottheit Jesu Christi glauben.
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#25   Obermaier †   19:19:33 | Sonntag, 27. März 2011
Wenn, Leo Miles, Wenn…
Und selbst wenn, dann „gehören“ wir ihm noch lange nicht im Sinne von Besitz. Genausowenig wie Kinder einem Vater gehören. Sie gehören nur sich selbst.
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#24   Simplicissimus   19:12:38 | Sonntag, 27. März 2011
reconquista
Armer Reconquista,
soviel Ärger mi Simplicissimus und extra im alten
Testament nach einer Erwiderung gesucht.
Ein Bibelspruch ist ja besser als ein eigenes Geistesprodukt.
Aber egal.
Herrn Schmidbergers Gebete wurden
nicht erhört. Die Grünen und die SPD haben in Baden-Württemberg eine Mehrheit und auch in Rheinland-
Pfalz. Die Kirchenhasser Parteien CDU und FDP sind
wenigstens für eine Weile aus deem Rennen.
DEO GRATIAS
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#23   Leo Miles   19:07:57 | Sonntag, 27. März 2011
Die Sache
ist doch ganz einfach und logisch: Wenn Jesus Christus wahrer Gott ist, wenn Er somit Schöpfer ist, wenn somit alles Ihm gehört, die ganze Schöpfung und alle Bestandteile der Schöpfung, dann ist Er auch der Herr über die menschlichen Vergesellschaftungen.
Wenn Jesus Christus die Wahrheit und die wahre Gerechtigkeit ist, dann muß sich eine Gesellschaft, die selbst wahrhaftig gerecht sein will, auf Ihn begründen. Wenn Jesus Christus die wahre Liebe ist und sich eine Gesellschaft auf diesen Grundsatz konstituieren will, dann muß sie Jesus Christus als ihren obersten Herren anerkennen und preisen.
Daß die verkommenen Gesellschaften keinen Sinn dafür haben, ist ja noch verständlich. Aber daß die Offiziellen der Kirche Jesu Christi auf keinen Sinn mehr dafür haben, ist der wahre Skandal. Die V2ler beweisen hiermit, daß sie nicht an die Gottheit Jesu Christi glauben, ja nicht einmal an ein lebendigen Gott überhaupt, dem sie tatsächlich unterworfen wären. Sie mögen an ein ethisches Postulat glauben, aber eben nicht an die wahrhaftige Existenz der Übernatur bzw an den wahrhaftigen lebendigen und richtenden Gott den Schöpfer und Vater aller Dinge.
Die V2ler sind Abgefallene. Und noch viel schlimmer. Sie sind nicht nur private bzw individuelle Abgefallene, sondern sie fordern zudem von den menschlichen Gesellschaften auch gleichfalls vom lebendigen Gott abzufallen und sich einem beliebigen ethischen Postulat zu unterwerfen.
Aber natürlich ist z.B. das Grundgesetz unantastbar :-]
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#22   Antonio Michele Ghislieri   19:00:28 | Sonntag, 27. März 2011
@Obermaier
ICh lach mich tot, jetzt wird Baden-Württemberg von den Linken kaputt gemacht. Zuerst wird das Bildungssystem zerstört, der Rest folgt dann nach.
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#21   Reconquista †   18:49:33 | Sonntag, 27. März 2011
@simplicissimus: Auch bei Ihnen ist der Name Programm:
Sand und Steine sind schwer,
aber noch schwerer wiegt der Ärger, den man mit Dummköpfen hat.
Sprichwörter 27,3
:-D
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#20   Obermaier †   18:45:20 | Sonntag, 27. März 2011
Themenfremd: EGAL! Wahlen!!!
Rheinland-Pfalz: Rot-Grün
Baden-Württemberg: Grün-Rot!
:)3 :(3
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#19   Mary Cruz   18:43:14 | Sonntag, 27. März 2011
Das I. Vatikanische Konzil…
das im Gegensatz zum II. Vatik. Konzil dogmatisch war, hat die Wahrheit vor die Vernunft gestellt.
Das ist auch mit ein Grund, weshalb sich die Konzilsbischöfe von diesem dogmatischen Konzil distanzieren, um dafür dem undogmatischen Pastoralkonzil mit seinem „Aggiornamento“ – der Angleichung an die Welt – und um den Ökumenismus und die Angleichung an den Protestantismus – der bekanntlich die Absolutheit Jesu Christi ablehnt, nicht zu „gefährden“.
Das bedeutet aber, daß niemand dazu gezwungen werden kann, die neue Lehre des Konzils anzunehmen, die im Widerspruch zur Überlieferung steht.
Das I. Vatik. Konzil lehrt, dass der Gehorsam des Glaubens die Aufbietung des Verstandes und des Willens erfordert: „Da der Mensch ganz von Gott als seinem Schöpfer und Herrn abhängt und die geschaffene Vernunft der ungeschaffenen Wahrheit völlig unterworfen ist, sind wir gehalten, den offenbarenden Gott im Glauben vollen Gehorsam des Verstandes und des Willens zu leisten.“
Dogmatische Konstitution über den katholischen Glauben ‘Dei Filius’, Kap. III, DS 3008
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#18   GoethesGeliebte   18:26:03 | Sonntag, 27. März 2011
Stimmt,
Es gibt eben nur eine Wahrheit über Gott, den Menschen, das Universum etc nicht 2 oder mehrere
was das Universum angeht, liegen wir mit der Astronomie ziemlich gut, der Mensch wird durch Biologie und Medizin schon ziemlich gut verstanden und bei Gott sei es jedem selbst überlassen, wie er es hält.
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#17   Simplicissimus   18:20:42 | Sonntag, 27. März 2011
Vorwärts
Stimmt, es gibt nur eine Wahrheit über Gott, aber
keine Religion hat die alleinige Legitimation.
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#16   Vorwärts   18:00:41 | Sonntag, 27. März 2011
simplicissimus
Nur weil es viele Irrtumer gibt ändert das nichts an der Legitimation der absoluten Wahrheit. Es gibt eben nur eine Wahrheit über Gott, den Menschen, das Universum etc nicht 2 oder mehrere
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#15   Simplicissimus   17:49:16 | Sonntag, 27. März 2011
reconquista
Wieviel Konfessionen hat Jesus gegründet?
Die Protestanten, die Romkatholiken, die Altkatholiken,
die Orthodoxen, die evangelischen Freikirchen,
Angelikaner, Neuapostolischen oder vielleicht sogar
die Zeugen ?
Hat er nicht irgendwas gesagt von vielen Wohnungen
im Haus seines Vaters ?
Die allein seligmachende Kirche ist halt nur eine
unter vielen.
Auch wenn es weh tut.
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#14   Reconquista †   17:27:47 | Sonntag, 27. März 2011
Weiter beschreibt Bischof Graber 1974 in seinem Büchlein für ihn die leicht festzustellende Taktik:
„Die Kirche soll ihres übernatürlichen Charakters entkleidet, sie soll mit der Welt amalgamisiert, das konfessionelle Nebeneinander zu einem ökumenischen Ineinander gemacht werden und so die Welt-Einheits-Religion im einheitlichen Weltstaat vorbereiten „.
ZUR ERRECHUNG DIESES ZIELES DES ANTICHRISTENTUMS, WIRD DER APOSTAT JOSEPH RATZINGER IM OKTOBER IN ASSISI WIEDER SCHWER AKTIV !!!
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#13   Soramonas   17:19:41 | Sonntag, 27. März 2011
Nun…
>>>der Mithras-Religion<<<<
Das mag daran liegen, das die persische Mithras-Religion bzw. der Zoroastrismus dem Christentum religionsgeschichtlich eng verwandt ist.
Siehe die Geschichte der drei MAGOI aus dem Osten, die Christus als prophezeiten König des Neuen Äons Weihegeschenke bringen…Gold (ein Sonnensymbol), Weihrauch…
Christus kann so selbst als von den Sterndeutern gefundene SOL INVICTUS gedeutet werden…der wiederauferstandene Christus…
Auch die ägyptische Religion (Moses aus Ägypten, Christus als Kind in Ägypten) hat Parallelen zum Christentum…!
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#12   Reconquista †   17:17:15 | Sonntag, 27. März 2011
Progressist Roca (auch Ratzinger bezeichnet sich selber so!!)
sagte weiters voraus, daß durch dieses Konzil „eine vollendete Übereinstimmung der Ideale der modernen Zivilisation und jener Christi und seines Evangeliums“ eingeleitet werde. „Das wird die Weihe der neuen Sozialordnung und die feierliche Taufe der modernen Zivilsation sein“.
Roca sprach auch über die Zukunft des Papsttums. Er schrieb: „Eine Opferung bahnt sich an, die eine feierliche Sühne darstellt. Das Papsttum wird fallen; es wird sterben unter dem geheiligten Messer, das die Väter des letzten Konzils schmieden werden. Der päpstliche Cäsar ist eine für dieses Opfer gekrönte Hostie“.
Roca sagte begeistert eine „neue Religion“, ein „neues Dogma“, ein „neues Ritual“, ein „neues Priestertum“ voraus. Die neuen Priester bezeichnete er als „Progressisten“ (sic), er spricht von der Unterdrückung der Soutane und von der Heirat der Priester.
Einen beklemmenden Widerhall Rocas und der Alta Venita findet man in den Worten des Rosenkreuzers Dr. Rudolf Steiner, der 1910 erklärte: „Wir brauchen ein Konzil und einen Papst, der es ausruft“ !
ALLES UNTER MITWIRKUNG AUCH JOSEPH RATZINGERS WIRKLICHKEIT GEWORDEN !!
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#11   Abu   16:59:44 | Sonntag, 27. März 2011
Feiner Kerl!
Besser als jeder hier, der Kirche und Papst mit Dreck bewirft.
Den Staat kann man gar nicht genug mit Dreck bewerfen.
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#10   Antonio Michele Ghislieri   16:50:13 | Sonntag, 27. März 2011
@ Abu
Er unterschied sich vor allem auch wohltuend von den Modernistenbischöfen von heute: 1973 sorgte er für Aufsehen, als er das ihm angetragene Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland wegen des veränderten Abtreibungsparagraphen § 218 ablehnte!
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#9   Abu   16:46:05 | Sonntag, 27. März 2011
Bischof Graber
war Bischof von Regensburg, Bischof der römisch-katholischen Kirche. Er weihte Ratzinger mit zum Bischof.
Er war weder Pius-X-Mann noch Sedisvakantist. Er war nicht exkommuniziert.
Er war treu jener Kirche, die Ihr als Konzilssekte, V2-Kirche oder was weiß ich was bezeichnet.
Gleichwohl machte er sich Sorgen. Und sprach sie aus. Ein guter Katholik.
Er unterschied sich wohltuend von den hiesigen Spinnern und Dreckschleudern.
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#8   Antonio Michele Ghislieri   16:44:44 | Sonntag, 27. März 2011
@Ernst von Zwiefalten
Ich habe einen Schlüssel gehabt, als ich dort war
Wie meinen? Einen in der Schüssel?
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#7   Reconquista †   16:08:45 | Sonntag, 27. März 2011
Ratzinger& Co. vollziehen die Pläne der Freimaurer:
In seinem Buch Athanasius und die Kirche unserer Zeit erwähnt Bischof Graber Kanonikus Rocas Voraussage „einer neuen erleuchteten Kirche, die vom Sozialismus Jesu und seiner Apostel beeinflußt ist“.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte Roca vorhergesagt: „Die Kirche, die vielleicht nichts mehr von der scholastischen Lehre und von der Urform der früheren Kirche wird bewahren können, wird nichtsdestoweniger von Rom die Weihe und die kanonische Jurisdiktion empfangen“. In seinem Kommentar zu seiner Vorhersage stellt Bischof Graber fest: „Noch vor wenigen Jahren konnten wir uns dies nicht vorstellen, aber heute …?“ Kanonikus Roca sagte auch eine liturgische „Reform“ voraus. Im Hinblick auf die zukünftige Liturgie glaubte er, „daß der göttliche Kult, so wie ihn die Liturgie, das Zeremoniell, das Ritual und die Vorschriften der römischen Kirche regeln. demnächst auf einem ökumenischen Konzil (!) eine Umwandlung erfahren wird, die ihm die verehrungswürdige Einfachheit des goldenen apostolischen Zeitalters zurückgeben wird in Übereinstimmung mit dem Gewissen und der modernen Zivilisation“.
Er sagte voraus, daß durch dieses Konzil „eine vollendete Übereinstimmung der Ideale der modernen Zivilisation und jener Christi und seines Evangeliums“ eingeleitet werde. „Das wird die Weihe der neuen Sozialordnung und die feierliche Taufe der modernen Zivilsation sein“.
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#6   Ernst von Zwiefalten   15:44:24 | Sonntag, 27. März 2011
@Ghisleri
Haben Sie Ihre Tabletten nicht genommen oder was?
Ich habe einen Schlüssel gehabt, als ich dort war
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#5   Antonio Michele Ghislieri   15:24:36 | Sonntag, 27. März 2011
@Ernst von Zwiefalten
In der Frage von Staat und Kirche sollte offensichtlich klar sein, dass eine Monarchie nach anderen biblischen Maßstäben zu beurteilen ist, als eine Monarchie.
Natürlich ist eine Monarchie nach anderen Maßstäben zu beurteilen als eine Monarchie! :-) :-] :-D
Haben Sie Ihre Tabletten nicht genommen oder was?
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#4   Ernst von Zwiefalten   15:15:02 | Sonntag, 27. März 2011
Natürlich
gibt es in der Ethik keine (oder nur wenige) überzeitliche Wahrheiten.
In der Frage von Staat und Kirche sollte offensichtlich klar sein, dass eine Monarchie nach anderen biblischen Maßstäben zu beurteilen ist, als eine Monarchie.
Konkret: Offb. 12, 13 Ὧδε ἡ σοφία ἐστίν· ὁ ἔχων νοῦν ψηφισάτω τὸν ἀριθμὸν τοῦ θηρίου· ἀριθμὸς γὰρ ἀνθρώπου ἐστί· καὶ ὁ ἀριθμὸς αὐτοῦ ἑξακόσιοι ἑξήκοντα ἕξ.“ ist nur auf eine monarchisch verfasste Organisation anwendbar (und damit eben leider auch auf die römische Kirche, wie es Ubertin von Casale vertrat) aber nicht auf einen demokratischen Rechtsstaat.
So- und nun wünsche ich fröhliches und fruchtbringendes Diskutieren
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#3   Vineta   14:56:02 | Sonntag, 27. März 2011
Worum es geht!
Es geht nicht einfach bloß darum, ob oder daß in einem Staat neben Christen auch andere Gruppen ihre Religion oder Weltanschauung praktizieren und verbreiten ( wobei natürlich im 21.Jhdt der Baalskult oder die Mithras-Religion kaum noch eine Rolle spielen dürfte.)
Sondern es geht um den Ernstfall, darum, daß in einem Staat neben dem Christentum alle möglichen Religionen und Weltanschauungen überhandnehmen und den Staat mit derart abwegigen und destruktiven Vorstellungen infiltrieren können, daß in diesem alles den Bach runtergeht und auch Christentum und die Christen mit absaufen lläßt.
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#2   r.ruhrgebietler   14:39:14 | Sonntag, 27. März 2011
entgottete Gestalten
und nicht mehr kath. Glaubenslehre – sehr schön herausgearbeitet: diese pseudo-inter“religiöse(??)„treffen ist nicht in der Wahrheit Gottes – B-XVI glaubt nicht mehr an die Dreieinigkeit Gottes. Er glaubt nicht mehr an Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiligem Geist in der Dreieinigkeit, sondern er vereinigt sich mit dem Glauben aller anderen Religionen. Wie sehr muss Gott Vater leiden dies zu erfahren! Der Opferpriester 2011 gibt sein FIAT an Gott-Vater: „Ja, Himmlischer Vater, ich bin bereit, heute das Kreuz für Dich zu tragen, weil Du so leidest. Ich will Sühne leisten, für diese Diözese.“ doch wo finden wir solch Priester heute noch? Der Opferpriester Jesu Christi ruft laut: Ja, ich bin bereit, Du kannst mir senden, Himmlischer Vater, was Du wünschst. Nicht Mein Wille geschehe, sondern der Deine!!
DEO GRATIAS!
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#1   Gotthard   14:12:45 | Sonntag, 27. März 2011
wer versteht das?
Gegen die Anerkennung der von Gott geoffenbarten Religion durch die Magistrate und den Schutz durch die Gesetze hat nie auch nur ein Bischof der katholischen Kirche in der Antike protestiert.
wer kapiert denn diesen Satz im Zusammenhang mit der Erklärung zur Religionsfreiheit?
Warum sollte ein Bischof gegen die Anerkennung des christlichen Glaubens – neben zB dem Mithras-Kult – durch einen Magistrat protestieren?
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