Huch, die Kirche ist bei Ungläubigen „unglaubwürdig“
Erst vergehen sich Priester mit bischöflicher Duldung an der kirchlichen Ordnung. Dann fordern sie, daß die Bischöfe aus ihrer verantwortungslosen Duldung der Mißstände eine offizielle Anerkennung machen.
Der Krawatten-Prälat Balthasar Sieberer im „Salzburg-Wiki“
(kreuz.net, Salzburg) Der altliberale Salzburger Prälat Balthasar Sieberer, (69) fordert die kirchliche
Duldung des Ehebruchs.
Das sagte er dem antikirchlichen ‘Österreichischen Rotfunk’.
Pälat Sieberer
ist Leiter des Seelsorgeamtes der Erzdiözese Salzburg und Dompfarrer in Salzburg.
Was ist das „wirkliche
Leben“?
Die Lehre der Kirche stehe im Gegensatz zum „wirklichen Leben“ – betrauert der Prälat.
Der
Prälat meint damit die kirchliche Ablehnung des Ehebruchs.
In der Tat: Aus dem Blickpunkt des Evangeliums
steht das Leben des Sünders im Gegensatz zur Wirklichkeit und Wahrheit des Lebens in Christus.
Der Prälat
fährt unbeirrt weiter: „Das ist so quer zum Leben und zu den Anliegen des Menschen, daß ich sage: Da
stehen wir voll daneben.“
Er glaubt an Lösungen, welche die Kirche – allerdings nur bei denen, welche
die Lehre des Evangeliums sowieso niemals annehmen werden – „glaubwürdiger“ machen.
So möchte er Ehebrechern
einen Segen geben, wenn auch einen „anderen“ als bei der Trauung.
Und der Knoten im eigenen Hirn?
Die
Kirche habe „teilweise einen Knoten im Hirn“, wenn sie eine vom Prälaten so genannte „Liebe“ auf Dauer
untergrabe.
Den Ehebruch umschreibt der Prälat als „Neuanfang“ für Geschiedene.
Er bekennt schamlos,
daß er sich in seiner Pfarrei nicht an die Wahrheit der kirchlichen Ordnung hält: „Wir tun es ja auch,
aber wir sagen es nicht offen.“
Der Prälat meint damit – wie aus dem Zusammenhang des Artikels hervorgeht –
die gotteslästerliche Segnung von Ehebrechern.
Der Geistliche wünscht sich, daß „das was seelsorglich
alles geschieht, von den Bischöfen offen gesagt wird.“
Diese Rechtsbrüche beschreibt Prälat Sieberer
als „das Eigentliche, was wir tun müssen, tun können und tun dürfen“.
Die Priester spielten bei diesen
gotteslästerlichen Zeremonien – wie der Prälat richtig erkennt – „eine komische Rolle“.
Er ärgert
sich „seit vierzig Jahren“ darüber.
Weitere „Glaubwürdigkeitsdefizite“ der Kirche ortet der Prälat
erwartungsgemäß bei einer von ihm so genannten „Frauenfrage“ und beim Zölibat.
Email-Adressen der Empfänger
34 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#34 Siegfried 17:38:13 | Dienstag, 6. Dezember 2011
warum werden diese die Kirche zerstörenden Häretiker nicht aus dem kirchlichen Dienst entfernt? Von
der Kirche haben sich diese Freimauerer ja selbst entfernt nur nicht von den vollen Trögen der Kirchensteuern.
Beten wir, daß der Heilige Vater nach nunmehr mehr als 40 Jahren innerkirchlichem Psychoterror ein rechtlich,
verbindliches Urteil fällt und diese Schmarozer in das Armenhaus entläßt. Die Angst vor einer nachkonzilialen
Spaltung ist unbegründet, dies liegt bereits vor. Die Trennung wurde bereits am 29. Juni 1963 vollzogen.
Die Kirche muß gereinigt werden. Der Tag an dem Christus die Reinigung vornimmt ist nicht mehr fern.
@Asmilie: Der Pornojäger: Gott liebt jeden Menschen. Das ist richtig! Gott hasst aber die Sünde der
Unzucht und der Homoperversion! Lesen Sie mal in der Bibel, was dort über Homounzucht geschrieben steht!
Lesen Sie mal, was Christus und die Apostel über die Unzucht sagen! Diese Sünden sind wider Gott! Wer
so handelt, lästert Gott!
>Ihre Ausführungen und was der Priester sagte, sind sehr interessant. Vorsichtig wäre ich allerdings,
mit der Aussage dass Gott jeden liebt wie er ist, das Evangelium ist voll von Gleichnissen, die beschreiben,
wen er nicht liebt, wie er ist.< Mit diesem Statement wäre bewiesen: Gott ist nicht Liebe in ihrer Reinform.
Also sprechen sie von einem rachsüchtigen oder wütenden Wesen als Gott. Rachsucht und Wut sind aber
Makel, was wiederum bedeutet: Gott IST NICHT UNFEHLBAR! Denn: Ein Makel ist eine Abweichung von der Perfektion!
Und wenn ein makel in Gottes Perfektion und Reinheit besteht, ist er kein Gott. Denn laut Aussagen der
Bibel ist Gott vollkommen ohne Makel. . WENN allerdings Gott ohne Makel, ergo ‘perfekt’, ist, dann liebt
er jeden einzelnen Menschen genau so wie er ist! Und selbst wenn gesagt wird dass Sünder nach ihrem Tod
gerichtet werden, zeugt das nur von der Androhung von Strafe. In meinen Augen ist ‘drohen’ eine Form von
Wut, bzw ein Audruck dieser. Wenn sie sagen Gott ist gütig und die Liebe selbst, dann liebt er jeden
Menschen, egal ob ein Mensch homosexuell, heterosexuell, bisexuell oder sonstetwas ist!
prometheus141 somit gibt es auf der ebene inneren kirche gottes weder ehebruch noch schuld sondern unschuld
gleich reinheit. Laut Ihnen sind also alle Sünder rein. Tolles Konzept – besser hätte es sich der Satan
nicht ausdenken können, um sich seine sündige Welt zu erklären
christus und der heilige geist wer bindet die menschen, ein mensch oder gott? wem sind wir rechenschaft
schuldig, gott oder dem ritual? was ist ein priester, ein diener gottes oder ein vollstrecker gottes?
wer ist rein, der priester oder dem er die füße wäscht? somit gibt es auf der ebene inneren kirche
gottes weder ehebruch noch schuld sondern unschuld gleich reinheit. jesus sagte IHR SEIT REIN! ALSO RAUS
AUS DER KIRCHE UND REIN IN DER INNEREN KIRCHE GOTTES
Mene tekel…? Gewogen und für zu leicht befunden? Wache, gläubige Zeitgenossen fragen sich schon
seit längerer Zeit: Wie ist es möglich, dass Prälat Sieberer mit dieser Einstellung das Seelsorgeamt
der Erzdiözese Salzburg leiten darf??? Wo ist die Sorge der Verantwortlichen um die unsterblichen Seelen,
die durch diesen Prälaten in die Irre geführt werden? (Sorge um die Seelen = Seelsorge) Nicht mehr lange,
und Balthasar wird vor Seinem HERRN Rechenschaft ablegen müssen – ohne Titel und ohne Mittel! Herr, schenk
ihm noch rechtzeitig die Gnade der Umkehr!
Palmstroh (12:51): haben Sie ETWAS gesagt? Ich stelle fest, unterbelichteter Palmstroh, daß Sie dazu
unfähig sind, eine sachliche Entgegnung meiner Begauptungen der geneigten Leserschaft vorzulegen. Sie
flüchten sich stattdessen in eine genauso ohnmächtige wie lächerliche Schimpfkanonade. BILD meint:
die übliche Methode geistig-kastrierter, schwatzender Altliberalen. Ab ins Körbchen, Palmstroh, und
süße Träume im Altersheim!
Duldung des Ehebruchs? Soll das etwa auch darauf hinauslaufen, daß mit der Wiederverheiratung nach der
Scheidung keine Exkommunikation mehr verbunden sein soll ? Als ob man sich nicht längst fragte, wieso
Rom, das katholische Ärzte exkommuniziert, die Abtreibungen vornehmen oder PID-Selektionen, wobei pro
Fall mehr als 30 Embryonen vernichtet werden… eigentlich nicht auch diejenigen Politiker exkommuniziert,
die die Straffreiheit und Subventionierung des pränatalen Massenmordes abnicken ( 2010 wieder mal NUR
rund 200000 Tötungen in D)… und diejenigen Politiker, die Subventionen für die Homolobby und die Homoehe (
gar auch noch mit Adoptionsrecht) bejubeln.
@Goldengel, Falsch Verstanden? ich sagte nicht, dass Sie ein billiger Jakob sind, sondern verwies auf
Ihre flexible Argumentation: Zuerst sagten Siebezüglich der erwähnten Annulierungsverfahren: Aber ich
weiß ja, dem Kirchengericht juckt das nicht – verdient ja schließlich Geld damit. Als ich die wahren
Peanuts-Kosten nannte sagten Sie: Sie sehen also, dass man „recht günstig“ in die Hölle kommen kann.
Also auf, auf zum Eheannulieren – damit man sein weiteres Leben in allen Zügen voll Sünde weiterführen
kann – von „Instanz zu Instanz“. Jetzt warfen Sie plötzlich den Kirchenrichtern, vor die Leute recht
günstig, also billig in die Hölle zu schicken. @Vogel Ihre Ausführungen und was der Priester sagte,
sind sehr interessant. Vorsichtig wäre ich allerdings, mit der Aussage dass Gott jeden liebt wie er ist,
das Evangelium ist voll von Gleichnissen, die beschreiben, wen er nicht liebt, wie er ist. Dumme Leute
mag er zum Beispiel gar nicht (Gleichnis der zehn Jungfrauen, „wer nicht hat, dem wird auch noch weggenommen…“
etc.), aber vermutlich meinten Sie das mit dem Verscuh die Sünde zu Vermeiden und dem Beten ja auch.
So jetzt muss ich mein Schwurbeln aber wieder einstellen. Es ist noch anderes zu tun. Aber um ca. 17:30
h ist ja HansDampf wieder frei und kann dann für mich weiterschwurbeln.
Welch eine Havarie eines hw Prälaten ! Alleine seine Bemerkung, dass die kirchliche Lehre „im Gegensatz
zum wirklichen Leben stünde“ beinhaltet derart viel antikirchlichen „Sprengstoff“, dass mehrer Beiträge
nicht reichen würden, um dies auseindanderzufalten; daher nur skizzenhaft; NATÜRLICH steht der wahre
Glaube im Gegensatz zum Geist der Welt, also zum „wirklichen Leben“; für jene, die sich an den Geist
der Welt wegwerfen, hat die Wahrheit Jesus Christus denn auch nicht gebetet www.razyboard.com/…07697-5966446-0.html
der wahre Glaube ist denn auch keine Neuauflage irgendwelcher profaner „Weltverbesserer“utopien im „solidarischen
Sozialmäntelchen“; der wahre Glaube lässt sich eben NICHT vom Schein“licht“ des Weltgeistes blenden www.razyboard.com/…07891-6037126-0.html wie schnell Selbstgerechtigkeit um sich greift, sieht man am
mittlerweile bis zur Heiserkeit Nachbellen der weltgeistgenehmen „Zölibatanzweiflung“ und der längst
ad acta gelegten sog. „Frauenfrage“; der hw Prälat will „ganz human“ den Wünschen des Zeitgeistes nachkommen;
doch die Sehnsucht nach hl. hw Priestern, die alleine GOTT gefallen wollen, auch wenn oder gerade wenn
sie den Menschen dadurch missfallen sollten, ja müssen, wird immer stärker; das modernistische Trauerspiel
hat zahlreiche öde, trockene Seelenlandschaften hinterlassen www.razyboard.com/…207888-6049492-0.htm
Semikolon „Flexibilität in der Argumentation“ kann auch bedeuten, dass man selbst einfach auch verschiedene
Meinungen hören möchte. Am Wochenende habe ich mal einen anderen Priester gehört und siehe da, ich
habe neue Erkenntnisse gewonnen. Gott erwartet von uns Menschen keine moralische Akrobatik, keine moralische
Hochleistung, sondern er wünscht unseren Glauben, unser Vertrauen, unser Herz. Schau in die Bibel. Gott
kommt zu den „nichtperfekten Menschen“, die aber zur richtigen ZEIT, am richtigen ORT, bereit für JESUS
sind. Gott bevorzugt nicht die ganz weiße Farbe, nicht die schwarze Farbe, sondern, das ganz normale
„BUNT“ des Regenbogens. Gott liebt uns so wie wir sind, dies bedeutet nicht, das er deswegen die SÜNDE
liebt – wenn wir die KRAFT haben, die SÜNDE zu vermeiden, dann ist es unsere Aufgabe, dies zu tun. Was
ich von Medjugorie gelernt habe, ist die Tatsache, dass Satan den Planet vernichten möchte und wir sollten
JESUS durch unser Gebet helfen, den Planet zu retten. Wenn ich an die Atomkatastrophe denke, die bereits
geschehene und die möglicherweise zu erwartenden , dann verbreitet dies schon eine gewisse „Endzeitstimmung“.
Trotzdem dürfen wir den Kopf nicht in den Sand stecken und aufgeben und keine Angst vor der ZUKUNFT bekommen.
Irgendwie muß man trotzdem das LEBEN genießen können. Die Menschen (egal welchen Glaubens und welcher
Nation) müssen versuchen, zusammenzuhalten und nicht sich gegenseitig anzulügen – dann könnten wir
es schaffen.
@Goldengel,es gibt Ehen die waren von Anfang an ungülig und das wird in einem kirchlichen Annullierungsverfahren
festgestellt. Und wieso sollte das ungültig sein ?
Semikolon Schwurbeln Sie nicht rum, sondern lesen Sie genau meinen Eintrag . Ausreden gibt es keine. Eine
Scheidung ist nicht im Sinne Gottes, auch wenn Sie noch so viel „Werbung“ dafür machen. Das Gottesreich
entbehrt übrigens jene Flexibilität der Welt, Sünden abzusegnen. Wer ist nun der „Jakob“, werter Semikolon
o^/
@Goldengel, Ihre Flexibiltät in der Argumentation ist bewunderswert. Gerade noch warfen Sie unseren werten
Kirchenjuristen vor, dass sie nur aus Geldgier bzw. um des Mammom willens so viele Annullierungen druchführen
und nun sind sie wieder billige Jakobs, die einen Armen zur billigen Sünde verführen. Was nun?
Sycamore @ Um Ihren Schwachsinn zu lesen, müsste man sich vorher einen Rausch ansaufen, um den Schwachsinn
ertragen zu können. Aber wer berauscht sich schon am Mittag… Dann ist der Tag alle…
Das wirkliche Leben … „Die Lehre der Kirche stehe im Gegensatz zum „wirklichen Leben“ – betrauert der
Prälat.“ Hätte der Prälat das auch am 13. März 1938 und während der sieben Jahre danach gesagt?
Tschibo das kirchliche Annulierungsverfahren ist ziemlich günstig. (ca. 200 Euro in erster und 100 in
zweiter Instanz) Auch für Hartz IV Empfänger gibt Lösungen, es handelt sich ja um eine kirchliche Instanz.
Sie sehen also, dass man „recht günstig“ in die Hölle kommen kann. Also auf, auf zum Eheannulieren –
damit man sein weiteres Leben in allen Zügen voll Sünde weiterführen kann – von „Instanz zu Instanz“.
Gott anerkennt übrigens: GAR KEINE SCHEIDUNG, auch nicht die kirchliche, denn Lügenmäuler braucht Gott
nicht in seinem Reich, die mal zur Ehe ja und dann nein sagen. Es wundert mich übrigens, dass Hartz IV
Empfänger nichts anderes zu tun haben in ihrem Elend, als sich selbst das Leben noch mehr zu runieren.
Geld also keines, aber den Arsch voller Sünde – man kann ja auch alles dazu tun, um sich so schnell wie
möglich zu runieren. Selbst schuld, so ein Scheidungspack !
das innerkirchliche Problem in der „Nos – Evangelikalen – nachkonzilialen Kirche“ ist das Problem der
Klerus der kirche. Besser gesagt der totale Glaubensverlust unserer Priester und Bischöfe. Das Beichtsakrament
hat der Klerus abgeschafft und nicht die Gläubigen. Der unehrenhafte Umgang mit dem allerheiligsten Altarsakrament
wurde durch die Priester und Bischöfe eingeführt. Der Priesternachwuchs wird durch die Einführung der
Frauen und Mädchen zum Altardienst bekämpft. Der pastorale Dienst von LaiInnen mit der Gleichstellung
zum geweihten Diakon hat das ständige Diakonat nicht zur Wirkung heran reifen lassen. Die Entheiligung
der Sakramente und die Herabwürdigung durch Übertragung auf Laien der Sakramentalien hat die Glaubwürdigkeit
der Kirche untergraben. Die Freimaurer (Rotarier, Lions –- Mitglieder) im Klerus verrichten die Arbeit
wie sie der 33. Grad gewünscht und bereits vor ca 200 Jahren angeregt und angeordnet hat. Die Bischöfe
die gegen das Amt des Heiligen Petrus (seit 2000 Jahren und nicht erst in den letzten 40 Jahren) kämpfen
und die Glaubenswahrheiten leugnen führen die Kirche in einen Scherbenhaufen und verlangen nur im Werk
der Zerstörrung den kindlichen Gehorsam der Gläubigen. Seit dem Ende der 60er jahre des letzten jahrhundert
werden die katholisch Gläubigen in der Kiorche von ihren Hirten den Wöfen ausgeliefert. Der Dank des
33. Grades ist ihnen sicher. Was wird ihnen aber der ewige Hohhepriester Jesus Christus am Tag der Rechenschaft
sagen?
@ Tchibo, das kirchliche Annulierungsverfahren ist ziemlich günstig. (ca. 200 Euro in erster und 100
in zweiter Instanz) Auch für Hartz IV Empfänger gibt Lösungen, es handelt sich ja um eine kirchliche
Instanz. Dass Gott eine weltliche Scheidung einer kirchlichen und vor Gott eingengangenen sakramentalen
Eheverbindung anerkennt, halte ich für eine gewagte Behauptung. Die katholische Kirche sieht dies m.
E. zu Recht anders. Leute, die wie Sie der Meiung sind, Gott gibt ihnen immer Recht, und Gott billigt
Dieses und Jenes etc. dürfen dies gerne weiter glauben, aber sie dürfen nicht von der Kirche erwarten,
dass sie dies ebenfalls glaubt und von der Kirche Handlungen fordern (um dies geht es ja diesen Gotteslästerern,
die „Segnungen“ für ihr Leben im parktizierten Ehebruch u.ä. fordern), die ihnen ein verantwortungsvoller
Priester nicht geben darf.
Tschibo (12:06) / Johann Sebastian (12:07) @ Kaffeeröster lesen nicht. Das wußte ich schon. Sie können
nicht einmal richtig zitieren, Tschibo! Dazu wäre das Lesen einen Textes ja notwendig. Lachen Sie wohl,
Ignorant! @ JSB Daß die katholische Kirche ihre Verantwortlichkeit an der Spaltung trägt, ist unbestritten.
Daß sie für die Spaltung alleinverantwortlich sei … Nun, Sie werden wohl keinen seriösen Historiker
finden, der Ihnen bei dieser abenteuerlichen These beipflichten möchte. Sie übersehen das Spalterische
bei Luther selbst und bei den Fürsten, die ihn wohl aus Eigeninteresse unterstützten. Es gilt noch heute,
daß manche lutherischen Thesen dem katholischen Glauben widersprechen. Hier liegt das Fundament der Spaltung
(Häresis), bevor dieser in der kirchlichen ABSPALTUNG (Schisma) sichtbare Formen annimmt.
Semikolon Damit haben die Geschiedenen die Möglichkeit ohne Wenn und Aber neu zu beginnen und sämtliche
kirchlichen Segnungen zu empfangen. Geschiedene haben nicht die Möglichkeit etwas neu, also sündenfrei
zu beginnen, weil diese ihre Schuld in jede neue Beziehung mitnehmen. Wer die Sünde hofiert durch eine
Segnung, macht sich schon selbst schuldig vor Gott. Aber ich weiß ja, dem Kirchengericht juckt das nicht –
verdient ja schließlich Geld damit.
Semimkolon @ wenn die Ehe vom weltlichen gericht geschieden ist, hat sie auch vor G*tt geschieden zu sein.
Wozu zweimal Prozessgebühren zahlen für das weltliche und das kirchliche Gericht. Das können nur Politiker
und andere Großpotentaten. Hartz-IV-Empfänger können sich den Luxus nicht erlauben, damit sie wieder
Zugang zu den Segnungen der heiligen Kirche haben…! Darauf müssen sie dann verzichten
Tja tchibo Das mit den vernünftigen Büchern ist so eine Sache! Manch einer sieht in den geringsten Abweichungen
seines eigenen Standpunkte ja oft schon Unvernunft und lehnt dieses kategorisch ab! Wenn ich mit jemandem
diskutiere, möchte ich mich ja auch gerade mit dessen Standpunkt auseinandersetzen können und beschäftige
mich auch damit. Das kann man jedoch bei manchen hier nicht unbedingt voraussetzen! Und was Luther anbelangt-
ja, er war – und ist m.E. auch noch ein katholischer Priester, der die Kirche reformieren wollte (gewaltfrei)
und nicht etwa spalten! Aber- letztendlich hat die Spaltung die römische Kirche zu verantworten, da diese
in keinster Weise auf Luthers Argumente eingegangen ist! Hätte sich die Kirche damals mehr bewegt – wer
weiß, was passiert wäre!Vielleicht wäre uns eine Katastrophe wie der 30-jährige Krieg erspart geblieben!
Aber-nun ja- heute ist anders! Das wissen wir beide, aber manche hier befinden sich wohl immer noch gedanklich
im 30-jährigen Krieg!!!
Tischibo Der Luther war bis zu einem gewissen Punkt ein Geistlicher der RKK, dann fiel er aber von ihr
ab. Vielleicht lesen Sie mal ein vernünftiges Buch über die Skandalgeschichte der Kirche Das ist wieder
Ihr Programm hier – jene Geistliche, die gefehlt haben als Beispiel für die ganze RKK vorzustellen. Machen
Sie es sich damit nicht ein bisschen einfach das Programm der Sünde auf diese Weise zu hofieren und so
die Morallehre der RKK als sinnlos darzustellen? Sie meinen also: es gibt die Sünde und so muss flott
weitergesündigt werden. Hätte Christus so gedacht, hätte er sich die Kreuzigung sparen können.
„Neuanfang“ in der Kirche für Geschiedene doch möglich Ich kenne jetzt die Zahlen für Österreich nicht,
aber in Deutschland werden kirchenrechtlich pro Jahr doch ca. 750 Scheidungen (Formal: Ehenichtigkeitsverfahren)
erfolgreich durchgeführt. Damit haben die Geschiedenen die Möglichkeit ohne Wenn und Aber neu zu beginnen
und sämtliche kirchlichen Segnungen zu empfangen. Ich sehe da das Problem des Salzburger Prälaten nicht,
wenn er „Segnungen für Geschiedene“ fordert. Soll er die kirchlich Gescheidenen doch segnen so viel er
will.
Wieso Abfallpriester @ Luther war Priester der heiligen Kirche. Hätte es ihn nicht gegeben, würde es
heute keine katholische Kirche geben, vielleicht eine römische Kirche, wenn die nicht auch im Sumpf der
Renaissance verschwunden wäre. Katholiken sollten Luther sehr sehr dankbar sein, weil er es war, der
sie die Bibel zu lesen gelehrt hat… Vielleicht lesen Sie mal ein vernünftiges Buch über die Skandalgeschichte
der Kirche. Es muss ja nicht unbedingt Karlhein Deschner sein…Sonst können Sie nicht mitdiskutieren…,
Goldengel!
Tschibo (11:21): Skurriles vom Kaffeeröster und vom Monsignore … „pecca fortiter sed crede fortius“
soll die paradoxe Formulierung Luthers gewesen sein. Also „sündige kräftig aber GLAUBE noch kräftiger“.
Was ‘tapfer’ am Sündigen sein soll, wenn Sündigen ein ABFALLEN von der göttlichen Norm und kein ERKLIMMEN
unbezwingter Höhen ist? Und was ‘tapferer’ am Beten derjenigen sein soll, die „tapfer“ sündigen wollen?
Inkonsequenter geht es nicht! Denn Jesus sagt, daß nicht diejenigen in das Reich Gottes hineinkommen,
die sagen „Herr, Herr“ (also beten), sondern diejenigen, die den Willen Gottes tun. Was dieser Wille ist,
steht in den 10 Geboten. Ehebruch ist ein direkter Widerspruch dazu. Und selten hat sich Jesus eindeutiger
als zu diesem Thema im NT geäußert. War Er „lebensfremd“? Ist das Evangelium reformbedürftig? Soll
er, um nicht „daneben“ zu liegen, mit der Wirklichkeit des Ehebruchs, des Lügens, des Mordens … im
Einklang gebracht werden? Beim Spruch Luthers, scheint es, als ob der Mensch nicht in der Lage wäre –
nicht einmal mit Hilfe der göttlichen Gnade – den Willen Gottes zu tun. Dann stellt sich allerdings die
Frage, wieso dann Gott den umkehrunwilligen Sünder mit der ewigen Hölle bestraft, wie die Schrift uns
belehrt. In der Tat scheint die menschliche Natur in der lutherischen Lehre derartig geschwächt zu sein,
daß sie nicht mehr in der Lage ist, den Willen Gottes zu tun. Dann bleibt ihr nur den Glauben, der stärker
sein soll als seine Sündhaftigkeit, als letzte Hoffnung Gott gegenüber.
Luther ist ja auch das beste Beispiel eines Abfallpriesters, welcher der Sünde täglich „Guten Tag“ sagte –
von Reue jedoch keine Spur und seine Form der Tapferkeit hat er sich wohl in den Phallus gesteckt. Heute
residieren am Altar die Sünder dort – also die Unzüchtigen „predigen“ dort ihre Sünden – so einen Saustall
hätte sich nicht mal Luther erträumt. Ob er nun zufrieden ist mit „seiner Form der Kirche“ ?
der Satan meint, dass die Sünde in dieser Welt erlaubt ist, denn schließlich ist es ja „seine Welt“
und nicht die Welt Gottes hier. Der Satan hat sich soooo bemüht mit dem Sündenfall – er hat ja wirklich
„Großes“ geleistet. Immerhin hat er die Ordnung Gottes zu Fall gebracht und dabei muss nun auch die RKK
schon „mithelfen“ die Erbsünde durch den Ehebruch zu verteilen, damit die Sünde von Generation zu Generation
weiterwandert oder etwa nicht? Nun – was ist nun die Aufgebe der RKK? Dem Teufel „hallo“ zu sagen und
„Türe auf“ oder „schleich dich und verschwind! „ Wer zum Teufel „Guten Tag“ sagt, der darf sich nicht
wundern, wenn er im Himmel vor verschlossenen Türen steht. Das „Sich selber leid tun“ kann sich so einer
dann aber schenken, gelle.