Kurie
Galileo war nur ein sturer und eingebildeter Bock
Je näher man auf den Fall des italienischen Mathematikers und Astronoms schaut, desto mehr verschwimmt das Bild eines Wissenschaftlers, der angeblich furchtlos für Gedankenfreiheit kämpfte.
Gemälde des eitlen Galileo Galilei
Gemälde des eitlen Galileo Galilei
(kreuz.net) Daß der italienische Mathematiker und Astronom Galileo Galilei († 1642) als „Märtyrer im Dienste des wissenschaftlichen Fortschritts“ in die Geschichte eingegangen sei, bezeichnete ein gewisser Felix Müller am 27. März in einem Artikel der deutschen Zeitung ‘Welt’ als eine „schöne Vorstellung“.

Müller fügt hinzu: „Sie hat nur ein Problem: Sie stimmt nicht.“

Der Galilei in bezug auf die Erde zugeschriebene Ausspruch „Und sie bewegt sich doch“ sei nie gefallen.

Galilei Galileo: Genie und Eitelkeit minus Bescheidenheit
Galileo Galilei - Portrait von Justus Sustermans, 1636 Galilei wurde am 15. Februar 1564 in Pisa geboren. Sein Vater war Komponist und Musiktheoretiker.Standbild von Galilei in Florenz Galilei wurde von Mönchen in Vallombroso unterrichtet. 1581 schrieb er sich an der Universität von Pisa ein, um Medizin zu studieren. Bald darauf wandte er sich der Philosophie und Mathematik zu und erhielt 1589 einen Lehrstuhl für Mathematik in Pisa.Deckblatt von Galileis Dialog (1630): Aristoteles, Ptolemäus und Kopernikus diskutieren über die zwei wichtigsten Weltsysteme. In diesem Buch erklärte Galilei unter anderem sein Relativitätsprinzip und seinen Vorschlag zur Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit. Als vermeintlich stärkstes Argument für das Kopernikanische System diente ihm seine - irrige - Theorie der Gezeiten.

Die Päpste hatten gegen Galilei nichts einzuwenden

Müller präsentiert die historischen Fakten.

Im September 1632 bestellte die Inquisition den florentinischen Hof-Mathematiker Galilei wegen mehrerer Thesen über das Sonnensystem nach Rom.

Über den weiteren Verlauf der Geschichte ranken sich Legenden.

Galilei sei inhaftiert oder gar gefoltert worden.

Doch bereits im 19. Jahrhundert brachten die damals untersuchten Akten des Galilei-Prozesses die Wahrheit ans Licht.

Es wurde klar, daß die römische Kurie den Ergebnissen von Galilei deutlich aufgeschlossener war als bisher unterstellt.

Die Päpste hatten gegen die These vom heliozentrischen Weltbild nicht viel einzuwenden.

Galilei war auch ein Grobianist

Müller betont, daß von Kerkerhaft, Folter und erzwungenen Eingeständnissen keine Rede sein konnte.

In Rom logierte Galilei anfangs in der florentinischen Botschaft in der Villa Medici.

Während des Prozesses bekam er eine Drei-Zimmer-Wohnung mit Aussicht auf die Vatikanischen Gärten.

Bei dem Prozeß bezichtigte er alle Kritiker mit – so Müller – „triumphaler Selbstgewißheit“ als „geistige Pygmäen“.

Die Inquisition forderte von Galilei zu Recht, daß er seine Theorie als Hypothese und – dem Stand seiner Wissenschaft entsprechend – nicht mit dem Anspruch absoluter Wahrheit vorbringen sollte.

Eine Erfindung antikatholischer Deutscher

Eine Verurteilung fing sich Galilei nur wegen seiner „trotzigen Unerbittlichkeit“ ein.

Je näher Müller hinsieht, „desto mehr verschwimmt das Bild des Wissenschaftlers, der furchtlos für Gedankenfreiheit kämpfte“.

Müller betont, daß die Geschichtslüge um Galilei aufgrund von handfesten Interessen in die Welt gesetzt wurde:

„Sie reiht sich ein in das kulturkämpferische Projekt der Bismarckzeit, den Katholizismus als wissenschaftsfeindlich, inhuman und vormodern zu brandmarken.“

Eine Ahnenreihe Martin Luther († 1546), Giordano Bruno († 1600) und Galileo Galilei († 1642) werde als „Phalanx der drei Aufrechten“ gegen eine bornierte, dekadente und verschwendungssüchtige Kirche präsentiert.

Das ist nach Müller „ein uraltes Reptil, dem man am besten den Kopf abschlagen sollte“:

„Daß es sich hierbei mitunter um Wahrheitsverdrehung und Propaganda handelt, ist exemplarisch am Fall Galileo Galilei zu studieren.“
      
76 Lesermeinungen
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#76   Sycamore   15:29:41 | Samstag, 2. April 2011
Re.: „Homo_insipiens_insipiens“: „Chi l’ha visto?“ …
Mein Pavian hat durch seine Pressesprecherin Clarissa Latina
mit tränenerstickter Stimme verlauten lassen, daß er sich
beim Thema derartig in die Scheiße geritten hat, daß von ihm
keine weiteren Verlautbarungen diesbezüglich zu erwarten sind.
Um dies der jubelnden Öffentlichkeit zu verkünden,
hat sich die Nonne Clarissa eine Auszeit von ihrem Nachhilfeunterricht im Fach Latein bei Sycamore nehmen müssen.
Denn sie arbeitet z.Z. intensiv daran, bei ihrer nächsten Lateinprobe zumindest ein „ausreichend“ zu ergattern.
Wo „Äffchen“ sich gerade befindet, ist nicht bekannt.
Nach seinem letzten fehlgeschlagenen Ehrenrettungsversuch
von gestern Abend (19:32) ist es spurlos verschwunden.
Erfahrungsgemäß wird es jedoch nicht lange dauern, bis „Insipiens“ einen weiteren Felltausch vollzogen haben wird,
um unter einem anderen Nick putzmunter wiederaufzutauchen.
Pavianen der Spezies „Insipiens_insipiens“ wird ja Unsterblichkeit zugeschrieben.
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#75   Jubärens   12:49:09 | Samstag, 2. April 2011
Homo sapiens spricht über seine Aussagen sein eigenes Urteil:
Dass man nicht „die Haltung“ einer länderübergreifenden, in sich heterogenen Massenbewegung zu irgend etwas mit ein paar Zitaten einzelner Persönlichkeiten wiedergeben kann, bzw. dass es eine Pauschalisierung ist dies zu tun, ist ja wohl eine Binsenwahrheit
Dieses Urteil passt ziemlich genau auf sein früheres Pauschalurteil:
Die Protestanten waren vor allem zur Entstehungszeit desselben (des heliozentrischen Weltbildes) signifikant progressiver (als die katholische Kirchenleitung) (zum Teil als Mittel zur Abgrenzung von den Katholiken).
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#74   Sycamore   20:19:00 | Freitag, 1. April 2011
Homo_insipiens_insipiens (19:32): der Pfau, den Jupiter in ein eitles Äffchen verwandelte…
Merken Sie es denn nicht, daß je mehr Sie an Ihrem völlig untauglichen Versuch festkrallen, sich zu rechtfertigen,
desto mehr Sie sich vor der geneigten Leserschaft blamieren?
Sei es mir gegönnt, Ihnen die gleiche Frage zu stellen wie Jubärens: wie tiefgründig muß Ihre Eitelkeit denn sein, die Sie daran hindert, einen offensichtlichen – sogar zweimal zurechtgewiesenen – Fehler zuzugeben, Ihre irrigen Behauptungen zurückzunehmen,
sich dafür zu entschuldigen und Lernen zu geloben?
Warum greifen Sie meinen Vorschlag nicht dankbar auf,
und bitten Jubärens um ein paar preiswerte Nachhilfestunden
im Fach Geschichte?
Sie erheben trotz Ihrer Eitelkeit ja nicht den Anspruch auf Unfehlbarkeit. Und schließlich ist irren ja menschlich.
Was mein Pseudonym angeht, so nennen Sie mich getröst
wie Sie wollen. Ihr Vorstoß tangiert mich nicht einmal peripher.
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#73   Homo_sapiens_sapiens †   19:32:41 | Freitag, 1. April 2011
@Jubärens
Wieso zu eitel, einen Fehler zuzugeben? Ich sagte doch, ich habe meinen Gedanken zu ungenau formuliert.
Zu deinem anderen Punkt: Dass man nicht „die Haltung“ einer länderübergreifenden, in sich heterogenen Massenbewegung zu irgend etwas mit ein paar Zitaten einzelner Persönlichkeiten wiedergeben kann, bzw. dass es eine Pauschalisierung ist dies zu tun, ist ja wohl eine Binsenwahrheit.
@Fotzamore: Du kannst gern geifern, wie du willst – Fakt ist, dass dein Nickname den gewöhnlichen griechischen Ausdruck für Fotze enthält. Das habe ich dir hinreichend mit der einschlägigen Literatur belegt: du musst fortan mit dieser Tatsache wohl leben. Auch eine Weigerung, die angegebene Literatur zu verwenden, bewahrt dich leider nicht davor, des Nichtgriechischkönnens überführt zu sein…
deinen nächsten Tourettesyndrom-Anfall werde ich nicht erwidern; ich warte darauf, dass wieder einmal die geschätzte Clarissa im Hause ist, denn was mir sonst noch Spassiges zu deinem Nick einfällt, möchte ich ihr nicht vorenthalten. :-D ^-^
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#72   Jubärens   18:36:28 | Freitag, 1. April 2011
Zu eitel, einen Fehler zuzugeben, homo sapiens?
„Ja, das war ungenau formuliert: ich dachte eigentlich mehr an die protestantischen Astronomen seit Galilei, nicht an die Protestanten allgemein.“
Es war vollständig falsch, was Sie ursprünglich geschrieben hatten:
Die Protestanten waren vor allem zur Entstehungszeit desselben (des heliozentrischen Weltbildes) signifikant progressiver (als die katholische Kirchenleitung) (zum Teil als Mittel zur Abgrenzung von den Katholiken).
Denn Martin Luther nannte den Domherrn Kopernikus einen Narren und sein heliozentrisches Weltbild eine anti-biblische Narretei. Melanchton schimpfte und zeterte noch schlimmer gegen Kopernikus.
Was soll denn der folgende Blödsinn:
„Für die allgemeine Gesinnung der Protestanten zum heliozentrischen Weltbild man allerdings auch nicht – wie du es machst – pauschal die Aussagen einzelner Persönlichkeiten wie Luther herbeiziehen.“
Wer wenn nicht Luther und Melanchton stehen für die Gesinnung der „Protestanten vor allem zur Entstehungszeitdes heliozentrischen Weltbildes“?
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#71   klausvonjaus   08:34:57 | Freitag, 1. April 2011
GALLENSTEIN LEO
AUCH EIN QUERULANT…
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#70   Sycamore   02:30:58 | Freitag, 1. April 2011
Homo_insipiens_insipiens (00:22): eine rhetorische Kanonade bar jeglicher Logik …
Ich verstehe Ihre Verbitterung, Äffchen!
Aber … was haben Sie eingentlich mit Ihrem Wortschwall bewirkt? Meine Vorhaltungen sind von Ihnen in keinster Weise widerlegt worden.
Denn selbst nach Ihrem verbalen heißlüftigen „Tsunami“
ist es doch so, Äffchen, daß Metonymie Metonymie bleibt.
Es ist ja eine simple, auf dem Identitätsprinzip basierte Wahrheit,
die der alte Parmenides nicht anders formuliert hätte.
Für philosophisch jungfräuliche Gemüter wie Sie ist eine solche eigentlich völlig hinreichend.
Ich darf ja davon ausgehen, daß Sie genauso wenig von Logik verstehen wie von Geschichte.
Daran ändern die von Ihnen empfohlenen Lektüren nichts,
aber gar nichts, mein Pavian!
Bei Ihrem lexikalischen Alterswerk vergessen Sie also nicht,
Ihre defizitären Geschichtskenntnisse zu vertiefen,
damit Sie bei Ihrem nächsten Auftritt als Paladin des fortschrittlichen Protestantismus nicht allzu sehr mit Ihrem Unwissen brillieren.
Was würde der gelehrte Melanchton dazu sagen …
Jubärens wäre gewiß dazu bereit, Ihnen preiswerte Nachhilfestunden im Fach Geschichte zu erteilen.
Sie wollen ja nicht als ignoranter Literat, gar als ungebildeter Poet,
in die Geschichte, die Sie so wenig beherrschen, eingehen.
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#69   Homo_sapiens_sapiens †   00:22:44 | Freitag, 1. April 2011
Oje, Fotzamore,
was hast denn du für ein mageres Schulwörterbuch bei der Hand. Wirf das mal weg und beschaff dir nen anständigen LSJ! Im Mindesten! Zur besaggten Vokabel, lies mal den Vers 1350 von Aristophanes’ Frieden, das ist eine schön eindeutig zweideutige Stelle (Näheres erfährt man zu solchen Vokabeln übrigens in Hendersons „The Maculate Muse“). Und die Lektüre einer Einführung in die moderne Semantik kann ich dir auch nur wärmstens empfehlen – deine Auffassung es sei wichtig, welches die „erste“ und „zweite“ Bedeutung einer Vokabel sei, nimmt sich nun wirklich allzu schülerhaft aus.
Diese Lektüretipps dürften im Sinne einer ersten Hilfe durchaus lehrreich sein, lieber Fotzamore!
:-) :-] :-D
Mir kommt zudem gerade die Idee, mich bei der nächsten Überarbeitung der Sigma-Lemmata des LSJ dafür einzusetzen, dass man das -mor- von „sykomoros“ künftig mit Omega schreiben soll – dann wäre Sycamore unser „Mr. Fotzendämlich“… aber andererseits, das lohnt die Mühe und die vielen Diskussionen nicht im Geringsten. Ein Forenprolet, der immer nur ihm überlegene User wie clarissa colonia blöd anmacht, ohne wirklich was auf dem Kasten zu haben, verdient nicht solche Aufmerksamkeit.
In diesem Sinne: gute Nacht *gäääähn*
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#68   Sycamore   23:59:46 | Donnerstag, 31. März 2011
Homo_insipiens_insipiens (21:15): altersverwirrt…
Nicht einmal auf dem Gebiet des Griechischen taugen Sie viel, sykophantisches Äffchen!
Eine Metonymie wird nie als erste Bedeutung eines Wortes angegeben.
Und die erste Bedeutung des Wortes „sykon“ – trotz Ihrer
vaginalen Altersphantasien – ist „Feige“ (meton. „Warze“).
Dessen Zusammensetzung mit „moron – Brombeere, Maulbeere“ ergibt dann den schönen Namen „Sykomore/Sykamore: Maulbeerfeigenbaum“, woraus wiederum das englische „Sycamore“ entstammt.
Ich könnte Sie eigentlich als „sykoforos“ engagieren,
wären Sie nicht in solch fortgeschrittenem Stadium geistiger Verwirrung.
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#67   Homo_sapiens_sapiens †   21:15:08 | Donnerstag, 31. März 2011
@Sycamore
Wer nicht mal merkt, dass er das griechische Wort für „Fotze“ im Namen trägt, sollte anderen keine Umbenennungsratschläge erteilen, lieber Fotzamore.
@Jubärens: Ja, das war ungenau formuliert: ich dachte eigentlich mehr an die protestantischen Astronomen seit Galilei, nicht an die Protestanten allgemein. Für die allgemeine Gesinnung der Protestanten zum heliozentrischen Weltbild kann man allerdings auch nicht – wie du es machst – pauschal die Aussagen einzelner Persönlichkeiten wie Luther herbeiziehen, so wenig wie die z. B. des Papstes, wenn es um die Haltung sämtlicher Katholiken gehen soll.
Ich empfehle zur Veranschaulichung dessen, was ich im vorigen Posting gemeint habe, die Lektüre der Briefwechsel dieser Persönlichkeiten.
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#66   Sycamore   19:32:17 | Donnerstag, 31. März 2011
Homo_insipiens_insipiens (15:31)
Sehr hübsch, Jubärens!
Hervorragende Widerlegung!
Sie haben unser Äffchen als „homo_insipiens-insipiens“
(eigentlich: hominem_insipientem_insipientem –
dies sei als Liebesgruß an Clarissa Latina gesagt) entlarvt.
Ich schlage vor „es“ soll sein Pseudonym dahingehend ändern
und geloben, seine historischen Kenntnisse aufzupolieren.
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#65   Jubärens   15:31:38 | Donnerstag, 31. März 2011
Meine Ausführungen beziehen sich auf folgende Falschaussage, homosapiens:
Die Protestanten waren vor allem zur Entstehungszeit desselben (des heliozentrischen Weltbildrs) signifikant progressiver (als die katholische Kirchenleitung) (zum Teil als Mittel zur Abgrenzung von den Katholiken).
Martin Luther nannte den Domherrn Kopernikus einen Narren und sein heliozentrisches Weltbild eine anti-biblische Narretei. Melanchton schimpfte und zeterte noch schlimmer gegen Kopernikus.
Dagegen lehrte man an päpstliche Schulen und Universitäten in Italien in der 2. Hälfte des 16. Jahrhundert das heliozentrische Weltbild sowie an der päpstliche Sternwarte in Rom, die von den Jesuiten geleitet wurde.
Als 40 Jahre nach der kopernikanischen Wende Papst Gregor auf der Basis des kopernikanisch-heliozentrischen Weltbildes die gregorianische Kalenderreform einführte, hielten die Protestanten teilweise noch zwei Jahrhunderte an dem alten Kalender und dem zugrunde liegenden geozentrischen Weltbild fest.
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#64   Vogel   13:01:21 | Donnerstag, 31. März 2011
MUFELIUS
da bin ich aber beruhigt
und was hältst DU von Telepathie – funktioniert das
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#63   Elvenpath †   13:01:00 | Donnerstag, 31. März 2011
Verdrehung
Der Artikel selber ist voller Verdrehungen und Halbwahrheiten.
Galilei wurde nicht eingekerkert und gefoltert, das ist wohl richtig. Er hatte das nämlich durch seinen Widerruf vermieden. Hätte er das nicht getan, drohte im die Exkommunikation, die gleichbedeutend mit dem sicheren Tod war.
Des weiteren haben die Inquisitoren mit Sicherheit nicht gefordert, das heliozentrische Weltbild as Hypthese darzustellen, weil es eventuell nicht gut genug war (so wir heute wissen), sondern weil sie am geozentrischen Weltbild festhalten wollten.
Übrigens ist innerhalb unseres Sonnensystems die Theorie Galileis näherungsweise immer noch richtig. Die Planeten und die Sonne kreisen in Ellipsen um einen gemeinsamen Schwerpunkt, der knapp außerhalb der Sonne liegt.
Und bei all dem spielt der Charakter von Galilei keine Rolle. Geniale Menschen sind oft schwierig.
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#62   Palmström   12:48:22 | Donnerstag, 31. März 2011
Homo_sapiens_sapiens @ Dass die Legenden
bildung auch vor Glileo Galilei nicht halt
gemacht hat, sollte nicht gegen ihn
sprechen.
Immerhin hat er die Ehre als Justizopfer,
ein Heiliger der Konfessionslosen und Atheisten geworden zu sein. Dennoch wage ich zu
bezweifeln, dass seine Leistung darauf zu
reduzieren ist: Er sei „nur ein sturer und
eingebildeter Bock“ gewesen.
Diese Aburteilung und Verunglimpfung erneut
nach Jahrhunderten hat Galilei nicht verdient.
Darauf zielte auch letztlich meine Kritik.
Beethoven, zum Beispiel, soll auch kein pflegeleichter
Nachbar und Hausherr gewesen sein… Seine
Wut über einen verlorenen Groschen hat er
in einem Klavierstück musikalisch umgesetzt,
vorausgegangen war aber eine üble Zankerei
mit seiner Haushälterin…!
Deshalb meine ich, dass auch Galileo Galilei
Anspruch auf seine Eigenheiten haben soll,
die ihn nun mal zur Person gemacht haben.
Ihn nur auf das „Bock sein“ zu reduzieren
wird ihm bestimmt nicht gerecht… :-)
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#61   Evelynn van der Meer   12:36:26 | Donnerstag, 31. März 2011
Homo_sapiens_sapiens: Mein Post war zu Deinem Post als Zustimmung zu Deinem gemeint…
Physische Folter wird es wohl nicht gewesen sein.
Aber wenn jemand seine Überzeugungen widerruft, dürfte der psychische Druck mehr als enorm gewesen sein.
Krass ist aber, dass die sich nie irrende wahre Kirche Jahrhunderte brauchte, die heimlichen Vermutungen von Päpsten, dass Galilei Recht haben könnte, zu bestätigen und den Irrtum von kirchlichen Menschen -natürlich nicht der Kirche- einzugestehen.
Aber ansonsten stimmt natürlich alles, was die Kirche sagt, weil sich im Zweifelsfall nicht die Kirche, sondern dann nur die kirchlichen Menschen geirrt haben.
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#60   Homo_sapiens_sapiens †   12:29:29 | Donnerstag, 31. März 2011
@Evelynn nö, waren sie nicht
aber unnett sein heisst noch nicht zwingend physisch foltern; siehe mein Posting unten.
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#59   Evelynn van der Meer   12:25:59 | Donnerstag, 31. März 2011
Vermutlich war es nur Bauchpinselei, die ihn gegen seine Überzeugung erklären ließ.
Die waren sicher alle ganz schrecklich nett zu ihn.
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#58   Homo_sapiens_sapiens †   12:23:41 | Donnerstag, 31. März 2011
@Palmström
bezügl. Folter / „und sie dreht sich doch“:
Letzteres dürfte tatsächlich ins Reich der Legenden gehören. Ist ja auch nichts Spezielles; so mancher historischen Persönlichkeit wurden flotte Sprüche in den Mund gelegt. Man wird nicht gleich zum Reaktionär, indem man sich mit diesem Befund abfindet.
Was die Folter betrifft: Ein Bekannter von mir, der sich intensivst mit der Geschichte der Physik befasst hat, hat mir gegenüber das Ganze mal so erzählt: Galilei sei nicht gefoltert worden, ihm sei aber mit Folter gedroht worden, indem man ihn in eine Folterkammer geführt und ihm die dortigen Gerätschaften gezeigt hätte, deren Anwendung er zu befürchten hätte. Dies – im Prinzip Psychoterror, aber damals gang und gäbe – habe gereicht, Galilei einzuschüchtern, weshalb die physische Folter bei ihm schliesslich nicht zur Anwendung gekommen sei.
Ich kann leider nicht spontan die Quellen nennen, auf welche sich dies stützt, aber bei besagtem Bekannten müssten sie zu erfahren sein.
Galileo Galilei war zweifellos ein grosser Mathematiker und ein streitbarer Gelehrter, aber er war wohl nicht der aufrechte, selbstaufopfernde Märtyrer der Geistesfreiheit, zu dem er mitunter stilisiert wurde und wird. Ein Justizopfer, vielleicht. Aber teilweise hat er dies durch ungeschicktes Vorgehen begünstigt.
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#57   kristall   12:11:21 | Donnerstag, 31. März 2011
dich !!!!
fragt auch niemand !!!! ;-) :-[ :-D ^-^
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#56   GoethesGeliebte   12:10:05 | Donnerstag, 31. März 2011
@DerRabe
die bibel hat ja nie behauptet die erde sei eine scheibe.
Das stimmt, in der Bibel steht auch nix vom Zölibat oder daß Maria als Heilige verehrt werden solle …
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#55   Mufelius †   12:04:57 | Donnerstag, 31. März 2011
Vogel: Nein.
Andere Menschen können natürlich den Gesichtsausdruck, die Körpersprache und Gestik interpretieren. Und das sogar unterbewusst weit besser und zutreffender als bewußt, aber „Gedanken lesen“ ist nicht. ^^
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#54   Vogel   12:00:33 | Donnerstag, 31. März 2011
Mufelius
ich bin am überlegen, ob andere Menschen unsere Gedanken spüren können, ohne dass wir sie ihnen überhaupt mitteilen.
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#53   Palmström   11:54:57 | Donnerstag, 31. März 2011
Vogel@ Allein der Gedanke an die Gedankenfreiheit,
hat was Beglückendes, auch
wenn wir noch weit davon
entfernt sind…
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#52   kristall   11:54:01 | Donnerstag, 31. März 2011
palmström !!!!
du gehörst doch zu den typen die behaupten die erde habe sich durch den urknall entwickelt der sich selber in stande gesetzt hat. wie kann das bloß sein !!?? >:) :-[ :-D :-D :-D ^-^ :)3
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#51   Mufelius †   11:53:59 | Donnerstag, 31. März 2011
Nein, Vogel, definitiv NICHT.
Unsere Gedanken sind nicht frei, im biologischen Sinn. Kurz bevor uns eine Entscheidung, etwas zu tun, überhaupt bewusst wird, hat unser Gehirn diese unterbewusst schon gefällt – ohne uns zu fragen quasi.
Erst im Nachhinein konstruieren wir einen Grund, warum wir diese Entscheidung gefällt hätten. Das Gehirn spiegelt uns unsre Freiheit nur vor. Erschreckend – aber wahr.
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#50   Vogel   11:48:45 | Donnerstag, 31. März 2011
Gedankenfreiheit
gibt es die eigentlich tatsächlich?
sind unsere Gedanken wirklich so „frei“, wie wir denken.
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#49   Palmström   11:12:35 | Donnerstag, 31. März 2011
Der Herr Müller hat deas wohl alles nicht
mit Galileo Galilei miterleben dürfen, deshalb kann
er jetzt locker behaupten, Folter und der ganze
Kram und „sie bewegt sich doch…“ habe nie
stattgefunden. Immerhin.
Auf Dauer kommt kreuz.net dann schon die Ehre
zu, verkünden zu dürfen, die Erde sei eine
Scheibe und das Universum in sieben Tagen
aus dem Nichts erschaffen worden… ähnlich
wie das auch in den dumpfen Betsälen des
Bible-Belt der USA geglaubt wird… :-]
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#48   Homo_sapiens_sapiens †   00:01:51 | Donnerstag, 31. März 2011
@Mufelius
Jupp, wobei es schon einen wahren Kern (immerhin mehr als gewöhnlich) dieses kreuz.net-Artikels gibt: Galilei hätte bei seinen Publikationen „strategisch geschickter“ vorgehen und sich den Ärger bis zu einem gewissen Grade ersparen können. Das betrifft m. E. nicht einmal so sehr die Benutzung/Nichtbenutzung des Wortes hypothesis, als vielmehr – wie soll ich sagen – die Umgangsformen gegenüber der Kirche: so war es sicher sehr riskant und dabei unnötig, in seinem Systema Cosmicum www.e-rara.ch/…ent/titleinfo/266905 den Dialogpartner, der die Position der Kirche vertrat, so einfältig darzustellen. Es heisst, gewisse hohe Herren hätten sich da wiedererkannt und persönlich brüskiert gefühlt. Tja, auch damals hat es eben immer wieder mal „gemenschelt“…
Trotzdem hat sich natürlich auch die Kirche in der Angelegenheit nicht mit Ruhm bekleckert. Ganz und gar nicht!
Galilei zum grossen idealistischen Aufklärer hochzustilisieren, ist aber in der Tat nicht viel mehr als ein romantisierendes Geschichtsbild.
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#47   Mufelius †   23:45:07 | Mittwoch, 30. März 2011
Homo-Sapiens-sapiens: Ich vermute
das auch. Aber die weitaus größere Sorge mag gewesen sein, was die ehrenwerten Herren mit ihm anstellen würden…
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#46   Homo_sapiens_sapiens †   23:39:30 | Mittwoch, 30. März 2011
@Mufelius
Keine Diener, das ist schon ein Nachteil. Aber dafür darfst du auch mal nach draussen, und zwar ohne dass jemand dich Gassi führt und aufpasst, dass du nicht abhaust. Vermutlich war letzteres eine Sehnsucht, die Galilei damals weit mehr beschäftigte als das Räumezählen.
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#45   Antonio Michele Ghislieri   23:27:36 | Mittwoch, 30. März 2011
@Muffelius
– nur hab ich keine Diener.
Soll ja auch Kreise geben, in denen das anders ist.
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#44   Mufelius †   23:22:00 | Mittwoch, 30. März 2011
Ich HABE eine 6-Raum-Wohnung, und das ganz alleine!
Toll, nicht wahr? 3 Räume mehr als Gallilei in seinem Gefängnis-Palast – nur hab ich keine Diener.
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#43   Antonio Michele Ghislieri   23:18:13 | Mittwoch, 30. März 2011
@Muffelius
Ich jedenfalls nicht.
Hätten Sie auch mal ne 3-Raum-Wohnung. Wär doch schön, so viel Platz.
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#42   Mufelius †   23:16:46 | Mittwoch, 30. März 2011
Antonio, wen interessiert das?
Und wenn er nur einen Raum gehabt hätte… na und? Würden Sie ihre Freiheit tauschen gegen einen Gefängnispalast?
Ich jedenfalls nicht.
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#41   Antonio Michele Ghislieri   23:10:42 | Mittwoch, 30. März 2011
@Muffelius
Ik vermute mal, dass Galileo zuhause nur ne 2-Raum-Wohnung hatte.
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#40   Mufelius †   23:07:03 | Mittwoch, 30. März 2011
Ja, Antonio, die Kirche war SO feundlich zu Galileo,
genauso freundlich wie das kommunistische Regime in China, das die meisten Dissidenten „nur“ mit Hausarrest belegt, wenn ein solcher Ketzer gegen die Wahrheit, die natürlich die PARTEI festlegt, aufbegehrt. Hach, wie menschenfreundlich die PARTEI doch ist! Ganz wie die Kirche früher! Wow!
:-D
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#39   Homo_sapiens_sapiens †   22:56:40 | Mittwoch, 30. März 2011
@Jubärens
wenig sapiente
– Das Adverb zu sapiens lautet korrekt sapienter
– Statt mir „antikatholische Mythenbildung“ zu unterstellen, erklär mir lieber, was in dem von mir zitierten Text mit „lata a summis pontificibus contra telluris motum decreta“ (dort im Dativ) wohl gemeint sein könnte. Ich sprach von der obersten Kirchenleitung, die sich schwer tat, nicht von der gesamten katholischen Gemeinschaft. Gerade in dem von mir zitierten Text schimmert ja durch, dass die, die ihn formuliert hatten, mit gesundem Menschenverstand begabt waren, dies aber wegen „von oben“ ergangener „decreta“ nicht zu offen zeigen durften.
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#38   Antonio Michele Ghislieri   22:51:55 | Mittwoch, 30. März 2011
Da sieht man doch wie ungerecht das abging!
Während des Prozesses bekam er eine Drei-Zimmer-Wohnung mit Aussicht auf die Vatikanischen Gärten.
Er bekam nur eine Drei-Raum-Wohnung!
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#37   HarroMeyerling   22:35:23 | Mittwoch, 30. März 2011
Völlig überflüssig
ist diese Diskussion. Kopernikus hatte da bereits das heliozentrische System in 1. Näherung berechnet. Das war nur noch ein Fall für Profilneurotiker und das ist es auch heute noch so. :-[
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#36   Jubärens   22:09:10 | Mittwoch, 30. März 2011
•Sohn der armen Witwe ist selbst ein Armer im Geiste:
„Müllers These ist lediglich eine Gegenpropaganda, zur Rehabilitation vor fast 20 Jahren, als der damalige Papst und die Kirche offiziell zugaben, dass die Erde sich um die Sonne bewegt und keine Scheibe ist.“
Einfach mal im Netz nachschauen zur Theorie der Erdscheibe:
„Die irrige moderne Annahme, dass insbesondere die mittelalterliche Christenheit an eine Erdscheibe geglaubt habe, wird von der Historical Society of Britain als weitestverbreiteter historischer Irrtum aufgelistet.[1] Neuere Untersuchungen insbesondere seit den 1990er Jahren zeigten,[2] dass „außer sehr wenigen Ausnahmen seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. keine gebildete Person in der Geschichte des Westens glaubte, die Erde sei flach“, und dass die Kugelgestalt der Erde stets die dominante Lehrmeinung blieb.
Reinhard Krüger: Das Überleben des Erdkugelmodells in der Spätantike (ca. 60 v.u.Z.-ca. 550) (Eine Welt ohne Amerika II), Berlin 2000.
•Reinhard Krüger: Das lateinische Mittelalter und die Tradition des antiken Erdkugelmodells (ca. 550-1080) (Eine Welt ohne Amerika III), Berlin 2000.
„DIE WELT IST RUND WIE EIN BALL UND GESCHICHTET WIE EIN EI“ (mittelalterliche Schulweisheit)
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#35   klausvonjaus   21:46:17 | Mittwoch, 30. März 2011
NICHT INHALTE ZÄHLEN, SONDERN POSITIONEN
OB MAN RECHT HAT ODER NICHT SPIELT KEINE ROLLE, OB MAN DAS RICHTIGE ODER FALSCHE PARTEIBUCH HAT ABER SCHON. DAS WAR DAMALS SO UND IST ES HEUTE AUCH. AUCH DIE GRÜNEN HÄTTEN DAMALS GALLENSTEIN LEO VERURTEILT
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#34   DerRabe   21:43:36 | Mittwoch, 30. März 2011
die bibel hat nie behauptet…
…die erde sei eine scheibe. wenn geistliche diesen irrglauben verbreiteten, dann nur weil sie sich der vorherrschenden meinung anschlossen dies müsse so sein. und ehrlich: wer von uns hätte damals was anderes behauptet?? wenn dann jemand kommt und die erde zu einem planeten erklärt, dann ist der zweifel vieler durchaus verständlich. wenn man aber so weit geht beweise widerrufen zu lassen dann ist das in diesem punkt nicht ok. viele geistliche aber erkannten, dass wenn man sie eines irrtums überführe, sie dann schlecht abschneiden würden. dabei ist doch irren menschlich! und: die bibel hat ja nie behauptet die erde sei eine scheibe.
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#33   klausvonjaus   21:41:51 | Mittwoch, 30. März 2011
NAZISEXUELLE KOMPONISTEN
ODER WARUM EIN BACH EIN ANTISEMITISCHER ANAL-FASCHIST WAR. ALLE HOMOS SIND NAZIS SIND FREIMAURER
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#32   JohannSebastianBach   21:39:01 | Mittwoch, 30. März 2011
Ohja Klausi
…und ich hatte schon gedacht, die wären so bescheuert wie du!
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#31   klausvonjaus   21:37:28 | Mittwoch, 30. März 2011
NEIN, SO EINER WIE DEIN VATER
UND DEINE MUTTER
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#30   JohannSebastianBach   21:36:44 | Mittwoch, 30. März 2011
@klausvonjaus
WAR EIN HOMOSEXUELLER FREIMAURER UND BEKENNENDER NAZI
Oh, wusste gar nicht, dass das so einer wie du war…!
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#29   klausvonjaus   21:34:33 | Mittwoch, 30. März 2011
GALLENSTEIN LEO
WAR EIN HOMOSEXUELLER FREIMAURER UND BEKENNENDER NAZI
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#28   kristall   21:22:13 | Mittwoch, 30. März 2011
moorhuhn !!!!
die bankenführer kommen doch aus der gleichen moralischen ecke wie du !!?? sozusagen ?!: „gutmenschen“ !!!! ;-)
:)3 ^-^
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#27   Vorwärts   21:10:11 | Mittwoch, 30. März 2011
das historische Bild der Algemeinheit
über Gallileo und die historische Wirklichkeit über diese Person klafft ähnlich stark auseinander wie bei Robin Hood.
Wahr ist das Galileo in Konflit mit der Kirche gekommen ist, aber nicht wegen seines Weltbildes das damals bereits Allgemeingut war.
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#26   JohannSebastianBach   20:41:39 | Mittwoch, 30. März 2011
Wer ist das jetzt?
Oh, nach Cosmas von Webste jetzt Felix Müller! Der Name fällt wahrscheinlich nicht auf, aber interressanterweise taucht dieser Name nicht als bedeutender Historiker oder sonst was im Internet auf! Da gibt es viele Felix Müller- Architekten, Ärzte, usw.- aber keinen, der was mit Galileo zu tun hat!
Wahrscheinlich auch wiedermal eine kreuz.net- Erfindung wie Cosmas von Webste… :-D :-D :-D
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#25   DerRabe   20:34:30 | Mittwoch, 30. März 2011
tuttisanti,
ja, es ist wahnsinn. hochrangige muslime in deutschland und anderswo halten muslime dazu an keine terroristen zu denunzieren. als ob positive indiskretion etwas mit denunziantentum zu tun hätte. da gefriert einem wirklich das blut in den adern. aber unsere volksvertreter kommentieren das nicht einmal, geschweige denn schreiten sie zum schutz des volkes ein.
und unsere geistlichen: die sind dem zeitgeist längst schon so tief in den hintern geschlupft, dass ein einsatz gegen abtreibung, pornografie, islamismus usw. gar nicht mehr denkbar ist. die wollen nur noch ein wenig auf sozial machen!
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#24   Evelynn van der Meer   19:12:42 | Mittwoch, 30. März 2011
Blechtonne und Rudolfus:
Falls Ihr Fakes seid, dann meinen tiefsten Respekt. ;-)
Falls nicht :-! .
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#23   Mufelius †   19:12:12 | Mittwoch, 30. März 2011
Jaja, die liebe Kirche…
So unschuldig wie ein neugeborenes Rehkitz. Und der böse Galilei, ein Ausbund an Bosheit!
Galilei ist natürlich selbst schuld daran, dass die Kirche ihn verurteilte, na klar.
LOL Leute, mal abgesehen davon, dass die Kirche Galilei nur deshalb „mit Samthandschuhen“ anfasste, weil jener so berühmt war, ist alleine die Tatsache, dass die Kirche sich anmaßte, Leute für irgendwelche Thesen und Gedanken verurteilen zu dürfen, eine bodenlose Frechheit. Und das auch noch zu verteidigen heute ist … infam.
Die Kirche hat in ihrer Geschichte soviel Blödsinn als Wahrheit verteidigt, das geht auf keine Kuhhaut mehr – und diesen Rotz auch noch zu verteidigen… meine Güte, wie verkommen kann man sein?
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#22   Blechtonne †   19:01:55 | Mittwoch, 30. März 2011
Wie wahr!
Der Fall Galilei ist aufgebauscht worden, um die wahre Kirche zu schänden. Aber die Lügen der Protestunten, Atheisten und des perversen preußischen Herings fallen in sich zusammen wie eingeplatzter Luftballon.
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#21   Jubärens   18:58:33 | Mittwoch, 30. März 2011
Homo spiens pflegt wenig sapiente die antikatholische Mythenbildung
Andererseits tat sich die Kirche noch Jahrhunderte später mit dem heliozentrischen Weltbild äusserst schwer tat, im Gegensatz zu den Protestanten, die vor allem zur Entstehungszeit desselben signifikant progressiver waren (zum Teil als Mittel zur Abgrenzung von den Katholiken).
Martin Luther nannte den Domherrn Kopernikus einen Narren und sein heliozentrisches Weltbild eine anti-biblische Narretei. Melanchton schimpfte und zeterte noch schlimmer gegen Kopernikus.
Als 40 Jahre nach der kopernikanischen Wende Papst Gregor auf der Basis des kopernikanisch-heliozentrischen Weltbildes die gregorianische Kalenderreform einführte, hielten die Protestanten teilweise noch zwei Jahrhunderte an dem alten Kalender und dem zugrunde liegenden geozentrischen Weltbild fest.
Seit 1560 etwa wurde das kopernikanische Weltbild an der Universität Salamanca im erzkatholischen Spanien gelehrt, ab 1594 allein.
Auch an päpstliche Schulen und Universitäten in Italien lehrte man in der 2. Hälfte des 16. Jahrhundert das heliozentrische Weltbild sowie an der päpstliche Sternwarte in Rom, die von den Jesuiten geleitet wurde.
Andererseits war immer noch die aristotelische Schule an europäischen Universitäten stark – so etwa in Paris, die die Heliozentrik und päpst. Kalenderreform ablehnten.
Diese Kräfte waren auch noch zur Zeit Galileis aktiv, so dass Kard. Bellarmin von Galilei forderte, seine unbewiesenen Thesen als Hypothesen zu formulieren, um unnötigen Streit mit den Aristotelikern zu vermeiden…
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#20   Sycamore   18:53:08 | Mittwoch, 30. März 2011
Evelynn van den Murks
Ihr unqualifiziertes Gelalle ist unerträglich.
Warum tun Sie nicht der geneigten Leserschaft den wohltuenden Gefallen, Ihren schwallvollen Mund zu halten?
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#19   Evelynn van der Meer   18:50:56 | Mittwoch, 30. März 2011
Psychoterroristen sind auch nicht von schlechten Eltern.
Und durch welche Moralpredigten sich religiös motivierte Extremisten bilden, müsste man eingehender untersuchen.
Es gibt Kriminelle, die ihre kriminellen Machenschaften jeweils mit dem für sie relevanten „religiösen Buch“ in Einklang bringen…
Ich vermute dass die meisten Bank- und Wirschaftsführer in christliche geprägten Ländern wie z.B. Deutschland, USA, England, Frankreich oder Russland die unmittelbar oder mittelbar durch ihre Entscheidungen verursachten Toten mit ihrem christlichen Glauben und ihrem Gewissen vereinbaren können.
Menschenverachter gibt es in den unterschiedlichsten Ausprägungen in allen religiösen Kulturkreisen.
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#18   Sohn der Witwe †   18:33:31 | Mittwoch, 30. März 2011
Ein origineller Artikel, der geeignet ist an einer Uni als Büttenrede gehalten zu werden.
Müller fügt hinzu: „Sie hat nur ein Problem: Sie stimmt nicht.“
Damit meinte er wohl sein Geschreibsel.
Womit er sicherlich richtig liegt, denn seine These ist lediglich eine Gegenpropaganda, zur Rehabilitation vor fast 20 Jahren, als der damalige Papst o^/ und die Kirche :)% offiziell zugaben, dass die Erde sich um die Sonne bewegt und keine Scheibe ist. :-D
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#17   kristall   18:00:12 | Mittwoch, 30. März 2011
BIST !!??
DU AUCH EINE LINKE ZELLE !!?? >:) :-! ;-) :-[ :-D ^-^
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#16   Domenico Tuttisanti   17:59:30 | Mittwoch, 30. März 2011
E.v.d.M.
Im Unterschied zu islamischen Terroristen sind aber katholische und evangelische Terroristen nicht religiös motiviert – eher im gegenteil! Das scheinen Sie wohl übersehen zu haben?
Mohammed Atta und seine Mittäter am 9/11-Anschlag auf die Twin-Towers in NY haben sich z.T. in einer (erst jüngst geschlossenen) Hamburger Moschee getroffen und sie haben dort ihre Anschlagspläne ausgeheckt. Inzwischen kennt man auch den Inhalt einiger der Predigten des Imams Mohammed Fazazi, denen die islmischen Gewalttäter und Jihadisten dort lauschten:
>>> Hamburger Lektionen www.arte.tv/…ktionen/1889400.html <<<
Es führt hier ein gerader Weg von der Predigt zur terroristsichen Aktion! Interssant in diesem Zusammenhang: ein Kindergartenkind in D u i s b u r g erzählte einer Erzieherin davon, dass Flugzeuge in ein Haus gelenkt werden sollten. Das Kind war verständlicherweise sehr aufgeregt, aber die Erzieherin maß dem Ganzen keine Bedeutung bei. Erst als sich dann wenig später tatsächlich der Anschlag ereignen sollte, ging die Pädagogin zur Polizei. Die Ermittlungen ergaben, dass das Kinmd Gespräche ihre Vaters in der Duisnburger Moschee belauscht hatte und dass der Vater unmittelbaren Kontakt zu einem der Attentäter besaß …
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#15   GoethesGeliebte   17:58:13 | Mittwoch, 30. März 2011
@Domenica
Nein, wirklich viel ist es nicht.
Ist das nicht ein wenig katholische Überheblichkeit solchen Geistesgrössen gegenüber ?
Und Newton war noch bedeutender, aber was besagt das letztendlich, er war einer der grössten Wissenschaftler seiner Zeit.
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#14   Evelynn van der Meer   17:46:33 | Mittwoch, 30. März 2011
„-isten“ haben in der Regel so gut wie nichts mehr mit dem Kern des Worts vor dem „-isten“ zu tun
Das ist bei allen Extrem“-isten“ so.
Die Aufforderung Terroristen zu melden, sollte man zunächst vorbildhaft bei Katholiken und Evangelen vornehmen, da so gut wie alle Mitglieder der RAF aus gut katholischem oder evangelischem Elternhaus kamen und die „neuen“ „Revolutionären Aktionszellen (RAZ)“ scheinen einige kritische Auffassungen der sich hier besonders exorbitant katholisch gebenden Schreiber in Bezug auf Staat und Gängeleien des Staates zu teilen.
(Hätte nicht gedacht, dass ich mal auf worldpress verlinke…
aber das radikalrl.wordpress.com/…-aktionszellen-raz-2 ist nicht uniteressant…)
Wenn man das seiner eigenen katholischen und evangelischen Bevölkerung der christlichen Tradition bei ähnlichen Zusammen- künften gesagt hat, kann man das auch guten Gewissens den Menschen islamischen Glaubens sagen.
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#13   Domenico Tuttisanti   17:45:31 | Mittwoch, 30. März 2011
Goethes
aber vieles was Galilei wissenschaftlich entdeckte, gehört bis heute zum Lehrstoff moderner Physik.
Nein, wirklich viel ist es nicht. Kepler und Kopernikus sind als bedeutendere Köpfe anzusehen. Ausserdem hat G. unglaublich viel bei anderen stibitzt und als Eigenes ausgegeben! Charakterlich war der Herr nicht ganz das, was man später im Zuge einer moderenen Heiligsprechung aus ihm machen wollte.
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#12   Musica   17:45:28 | Mittwoch, 30. März 2011
Die Wahrheit…
…wird am Ende immer siegen. Und die Erde ist nun mal eine Scheibe. >:) o^/ :-! :-@ :-S :-P ;-) :'( :-[
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#11   GoethesGeliebte   17:40:11 | Mittwoch, 30. März 2011
@Domenica
Tatsache ist, dass Galilei besser daran getan hätte, seine Theorie nur als Hypothese vorzutragen. Denn bekanntlich ist auch das „heliozentrische Weltbild“ heute überwunden
Wissenschaftliche Erkenntnisse sind immer in Relation zur Zeit ihrer Entstehung zu sehen, aber vieles was Galilei wissenschaftlich entdeckte, gehört bis heute zum Lehrstoff moderner Physik.
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#10   Domenico Tuttisanti   17:33:24 | Mittwoch, 30. März 2011
Homo_s.
Dass das heliozentrische Weltbild heute überholt ist, weiss ich auch, danke
Da haben Sie anderen einiges voraus! E.v.d.M. quasselt unverdrossen weiter von der „Wahrheit des heliozentrischen Weltbildes“ (s.u.!)
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#9   Homo_sapiens_sapiens †   17:30:01 | Mittwoch, 30. März 2011
@Domenico Tuttisanti
Tatsache ist, dass Galilei besser daran getan hätte, seine Theorie nur als Hypothese vorzutragen. Denn bekanntlich ist auch das „heliozentrische Weltbild“ heute überwunden!
Wie schon bemerkt, stimme ich dem ersten Punkt zu: Galilei – ein gläubiger Katholik, der seine Töchter ins Kloster geschickt hatte – wäre mit mehr Vorsicht u. U. besser gefahren; ich glaube auch nicht, dass der Domherr Kopernikus mit gravierenden Konsequenzen hätte rechnen müssen, hätte er noch gelebt. Vergessen wir aber nicht, dass im Falle Galileis die Geschichte komplizierter war. Einerseits hatte er durch seine Entdeckung der Jupitermonde und Sonnenflecken (Phänomene, die mit den damaligen Mitteln allen sichtbar gemacht werden konnten) allen Grund, eben doch von mehr reden zu wollen als von hypothesis.
Und der Text seines Abschwurs www.e-rara.ch/…tent/pageview/287555?&query=abiurat… belegt relativ gut, dass seitens der RKK das Pendel dann eben auch etwas sehr in die ablehnende Richtung ausschlug.
Natürlich gab es auch innerhalb der kath. Kirche Persönlichkeiten, die sich für Galileis Auffassungen stark machten, jedoch gelang es diesen lange nicht, die Oberhand zu gewinnen.
Dass das heliozentrische Weltbild heute überholt ist, weiss ich auch, danke. ;-)
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#8   Domenico Tuttisanti   17:28:19 | Mittwoch, 30. März 2011
DerRabe
Ja, es ist erstaunlich, was die linksalternativ-verblödete Öffentlichkeit so alles schluckt. Da fordert eine Teilnehmerin der sog. Islam-Konferenz, der Bundesinnenminister dürfe nicht fordern, dass Muslime Terrorverdächtige bei den Behörden anzeigen … Wohlgemerkt: Muslime zeigen andere Muslime nicht an, wenn diese Untaten planen, von denen es dann gebetsmühlenhaft heißt, diese hätten doch „gar nichts mit dem Islam zu tun“… :-O :-!
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#7   Evelynn van der Meer   17:27:58 | Mittwoch, 30. März 2011
Selbst schuld!
Es wurde klar, daß die römische Kurie den Ergebnissen von Galilei deutlich aufgeschlossener war als bisher unterstellt.
Die Päpste hatten gegen die These vom heliozentrischen Weltbild nicht viel einzuwenden.

Bei dem Prozeß bezichtigte er alle Kritiker mit – so Müller – „triumphaler Selbstgewißheit“ als „geistige Pygmäen“.
Na, mit dieser Wortwahl liegt er bei kreuz.net nicht falsch. Hat man sich an ihm ein Beispiel genommen?
Ist ja klar, dass nicht die Kirche schuld war, dass man Jahrhunderte brauchte, um die päpstlichen Vermutungen in die Realtität umzusetzen, weil die Kirche ja nichts falsch machen kann; nur der pööhhse Galieo Galilei hat es zu verantworten, dass die Kirche durch seine Überheblichkeit nicht in der Lage war, die Wahrheit des heliozentrischen Weltbilds zu verkünden.
Versteht ja jedes Kind, so klar wie Kloßbrühe ist das.
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#6   Lycobates   17:19:58 | Mittwoch, 30. März 2011
Buchtip
Eine gute Studie zu Galileo Galilei samt Legendenbildung ist das Werk von W. Shea und M. Artigas, Galileo in Rome: The Rise and Fall of a Troublesome Genius 2004.
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#5   Roma locuta   17:19:48 | Mittwoch, 30. März 2011
@ HSS
Das Gegenteil ist der Fall! Die damailigen Protestanten waren – jedenfalls zum Teil – extrem „bibeltreu“, man unterstellte der Kirche ständig, sich im Rahmen Ihrer angemaßten „Auslegungshoheit“ gegen die Schrift zu stellen – und die Kirche hatte daraufhin Angst, als nicht „genug bibeltreu“ dazustehen…
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#4   Domenico Tuttisanti   17:16:58 | Mittwoch, 30. März 2011
Berichtigung
Mein berichtigter Hinweis auf ein Buch von Michael Hesemann und den Fall Galilei
>>> h i e r www.kreuz.net/bookentry.9835.html <<<
@homo_s.
Man muss wissen, dass im 16. Jahrhundert der Kardinal Bellarmin, der u.a. die römische Inquisition leitete, keinen Grund sah gegen das kopernikanische Weltbild vorzugehen und es „doch sehr wohl eine ‘geeignete Konstruktion zur Beschreibung des äußeren Anscheins’“ sei. „Ob es wahr wäre, würde die Zukunft zeigen; bis dahin aber sollten die Wissenschaftler ungehindert forschen können.“
Galilei wurde nicht verboten das kopernikanische Weltbild zu vertreten und zu lehren, sondern, da die Kirche „einen Gelehrtenkrieg, der den Kirchenfrieden gefährdete, um jeden Preis“ vermeiden wollte, wurde ihm empfohlen „seine Anschauungen doch bitte als Hypothese zu formulieren, statt sie als absolute Wahrheit darzustellen
(Aus einer Rez. des Buches von Hesemann!)
Tatsache ist, dass Galilei besser daran getan hätte, seine Theorie nur als Hypothese vorzutragen. Denn bekanntlich ist auch das „heliozentrische Weltbild“ heute überwunden!
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#3   DerRabe   17:09:40 | Mittwoch, 30. März 2011
führende muslime wünschen…
…nicht, dass muslime muslime bei terrorgefahr anzeigen. das sagt alles! muslime sollen terroristen nicht verraten?!!!
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#2   Homo_sapiens_sapiens †   17:08:54 | Mittwoch, 30. März 2011
Es mag ja stimmen, dass Galilei
an der Härte, mit der er angefasst wurde, seinen Anteil mit ungeschickter Wortwahl etc. hatte. Und dass er zu etwas hochstilisiert worden ist, das er nicht war.
Andererseits stimmt es auch, dass die Kirche sich noch Jahrhunderte später mit dem heliozentrischen Weltbild äusserst schwer tat, im Gegensatz zu den Protestanten, die vor allem zur Entstehungszeit desselben signifikant progressiver waren (dies scheint ihnen zum Teil als Mittel zur Abgrenzung von den Katholiken willkommen gewesen zu sein).
Um nur eines von vielen Beispielen dafür herauszugreifen, wie die oberste Leitung der RKK versuchte, das Festhalten am geozentrischen Weltbild vorzuschreiben, sei folgende Anmerkung zweier Patres zitiert, die anfangs des 19. Jh. Newtons Principia kommentiert veröffentlichten:
„Newtonus in hoc tertio libro telluris motae hypothesim assumit. Autoris propositiones aliter explicari non poterant, nisi eadem quoque facta hypothesi. Hinc alienam coacti sumus gerere personam. Caeterum latis a summis pontificibus contra telluris motum decretis nos obsequi profitemur.“
Quelle www.e-rara.ch/…tent/pageview/637561
Zwischen den Zeilen meint man zu lesen, dass die Patres durchaus für das heliozentr. Weltbild eingenommen waren, dies aber so nicht bekunden durften.
Ähnlich war schon Kopernikus vorgegangen in seinem an Papst Paul III. gerichteten Vorwort der Revolutiones orbium coelestium www.e-rara.ch/…tent/pageview/124058. Zudem erschien das Werk erst posthum.
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#1   Domenico Tuttisanti   16:52:25 | Mittwoch, 30. März 2011
Siehe dazu auch die Ausführungen
des Historikers Michael Hesemann:
>>> h i e r www.pi-news.net/…n-zu-tode-gepeitscht/ <<<!
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