Alte Messe
Katastrophen-Ausführungsbestimmungen abgewehrt
Neokonservative Kardinäle haben versucht, eine Bombe auf die Alte Messe abzuwerfen. Der Papst hat sie entschärft.
Die Messe aller Zeiten
Die Messe aller Zeiten
© Christopher.M., Flickr, CC
(kreuz.net, Vatikan) Bei den für Anfang April erwarteten Ausführungs- bestimmungen zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ hat sich die freiheitsorientierte, traditionsfreundliche Position durchgesetzt.

Darüber jammerte die altliberale französische Zweimonatszeitschrift ‘Golias’ am Sonntag mit Bezug auf eine „römische Quelle“.

Das Magazin besaß zu den Zeiten von Johannes Paul II. († 2005) gute Kontakte zum altliberalen Flügel an der Römischen Kurie.

Feinde der Alten Messe müssen auf Linie gebracht werden

Laut dem Artikel haben der Präfekt der Glaubenskongregation, William Kardinal Levada, und angeblich der Präfekt der Liturgiekongregation, Antonio Kardinal Cañizares Llovera, versucht, das Motu Proprio einzuschränken.

Doch nun hat sich die vom Papst gewünschte Offenheit gegenüber der Messe aller Zeiten durchgesetzt – so ‘Golias’.

Doch nur zum Teil: Priesterweihen im Alten Ritus müssen in Zukunft von Rom erlaubt werden.

Ferner erkläre der Text gemäß dem Wortlaut des Motu Proprio, daß ein Priester für die Feier der Alten Messe keine Erlaubnis des Bischofs benötigt.

‘Golias’ betont, daß der Papst den Widerstand gegen die Alte Messe im Episkopat kenne.

Er wisse, daß die Bischöfe zahlreichen Altgläubigen die Messe verboten haben.

Darum würden die Ausführungsbestimmungen weniger die Altgläubigen, als vielmehr die „wenig kooperativen“ Oberhirten betreffen.

Als Beispiele der Widerstands-Bischöfe nennt ‘Golias’ zwei neokonservative Prälaten, Antonio Maria Kardinal Rouco Varela von Madrid, und Donald Kardinal Wuerl von Washington.

Seltsame Redakteure

Der Artikel weiß Details über die die Entstehung der Ausführungsbestimmungen.

Die erste Fassung stammte vom Sekretär der Kommission Ecclesia Dei, Prälat Guido Pozzo.

Danach verpaßten der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Levada, und sein Mitarbeiter, Prälat Charles Scicluna, dem Text Restriktionen.

Kardinal Cañizares von der Liturgiekongregation habe diesen angeblich zugestimmt.

Doch der Papst sei mit der neuen Version nicht einverstanden gewesen.

Darum wurden die Änderungen rückgängig gemacht.

Die neue Fassung entspricht dem ursprünglichen Text von Prälat Pozzo.
      
34 Lesermeinungen
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#34   defendor   18:24:17 | Dienstag, 29. März 2011
Die Alte Messe…

„ist nötig zur Gesundung der Kirche.
Allein, sie braucht eine Avantgarde, die sie auf den Leuchter zurückstellt.
Sie ist die hl. Messe von morgen…
weil es ohne sie kein Morgen geben wird“
( Zitat Hw Dr. Rodheudt )
–-
Das heilige Messopfer ist:
ANBETUNG der heiligsten Dreifalitgkeit, Gottes
LOBPREIS der heiligsten Dreifaltigkeit, Gottes
SÜHNE vor der heiligsten Dreifaltigkeit, Gott
DANKSAGUNG an die heilgste Dreifaltigkeit, Gott
Das heilige Messopfer soll den Gläubigen stets aufs Neue dazu führen
sich selbst als Opfer
unserem Herrn und Gott Jesus Christus darzubringen,
IHM dem Lamm Gottes, dem Mensch gewordenen eingeborenen SOHN GOTTES,
aufdass ER unser Opfer vereint mit
SEINEM hochheiligen Sühnopfer für die Sünden der Welt dem allmächtigen Vater darbringe.
Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS, unser
Erlöser von Sünde und Tod ist das
Lamm Gottes,
dessen KREUZESOPFER in jeder heiligen Eucharistie VERGEGENWÄRTIGT wird
und im Tabernakel
GEGENWÄRTIG bleibt !
aufdass
durch IHN, mit IHM und IHM dem allmächtigen Vater in der Einheit mit dem Heiligen Geiste alle Herrlichkeit und Ehre zuteil werde !
In der heiligen Kommunion empfangen wir
den
LEIB und das BLUT,
die SEELE und die GOTTHEIT
unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS !
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#33   Tchibo   16:57:49 | Dienstag, 29. März 2011
Was sollen denn die Engelchen an den
Kerzenleuchtern… doch nicht wohl heller
machen, damit der Priester die Rubriken
schneller überfliegen kann…? O:)
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#32   Guiseppe   15:57:36 | Dienstag, 29. März 2011
Auf Papst Benedikt XVI. ist Verlass!
„Doch der Papst sei mit der neuen Version nicht einverstanden gewesen.
Darum wurden die Änderungen rückgängig gemacht.“
Benedikt XVI. ist ein großer Papst. Seit Jahren trotzt er dem starken Widerstand gegen die Freigabe der Messe im überlieferten Ritus. Dieser Pontifex ist ein echter Segen für unsere Kirche und die Tradition.
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#31   Palpatina I. †   15:34:00 | Dienstag, 29. März 2011
Schon possierlich *popcorn-ess*
wie sich Antiheld und LASKO! DER SELBSTERNANNTE MEGASEXHENGST UND DUMPFBACKE GOTTES!
gegenseitig die Welt erklären
:-P O:)
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#30   Mag. catholicus   15:29:16 | Dienstag, 29. März 2011
@Lasko
Wenn die anderen Gerüchte, die Sie da auftischen, genau so zutreffen, wie die heurige Reise des Papstes am 25. März nach Moskau, dann sollten Sie Ihre Zeit zu Besserem verwenden, als zur Verbreitung derartiger Aftermystik!
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#29   Lycobates   15:06:19 | Dienstag, 29. März 2011
Von der blue jeans zur cappa magna @clericus
Dabei hat er z.B. fast keine conclusio orationis korrekt zustandegebracht und zeigte auch sonst große Unsicherheit…
Ihre Einschätzung des Herrn Cañizares …ww.catholic-hierarchy.org/bishop/bcaniz.html ist richtig.
Er wurde 1970 (vermutlich nach dem neuen Pontifikale) zum „Priester“ und 1992 zum „Bischof“ der Konzilskirche geweiht. Er hat also früher, auch nicht als Jungpriester, niemals die überlieferte Messe gefeiert. Wenn seine Priesterweihe ungültig ist (was leider wahrscheinlich ist, vielleicht ist er noch Diakon), kann er es auch gar nicht!
Mehr: bis in die 90er Jahre gehörte er zu den schlimmsten modernistischen Klerikern, vorzugsweise im Rollkragen und Blue Jeans, die überall ihre „paraliturgias“, wie die Spanier es nennen, vorführten.
Ohne ein moralisches Urteil zu fällen, darf vermutet werden, daß Cañizares’ liturgische Kehrtwendung durch die Ratzinger’schen Rekuperationsbestrebungen, also konjunkturell bedingt ist. Er hat Gründe, Hw. Ratzinger gegenüber dankbar zu sein, da dieser ihn aus Toledo, wo er politisch (Konflikte mit der Regierung) und kirchenpolitisch (Zerwürfnisse mit Hw. Rouco in Madrid …ww.catholic-hierarchy.org/bishop/brova.html) untragbar geworden war, nach Rom geholt hat.
Im Vergleich zum gewieften Modernisten Rouco, der auch tatsächlich Latein kennt, ist Cañizares aber die kleinere Leuchte.
Er ist noch ziemlich jung (65 J.). Warten wir ab, was für Karriere- und andere Sprünge er im Zeitalter nach Ratzinger (das kann nach menschlichem Ermessen nicht mehr sehr lange ausbleiben) noch machen wird.
Die Jungens aus Wigratzbad tun mir leid!
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#28   monens   13:43:43 | Dienstag, 29. März 2011
Der Heilige Geist weist die Richtung !
Auch wenn der Weg Richtung Wiederanknüpfung an die hl. Tradition ein bescherlicher ist und sein wird, ist dennoch die Wegweisung zur Gesundung der Kirche gegeben; die lange Jahre marginalisierte, als „überholt“ voregegaukelte, hl. Messe der Jahrhunderte drängt nun unaufhaltsam zurück; der jahrzehntelange Raubbau am Wesen der hl. Messe durch „aufbruchbewegte“ Abbruchorganisationen hat tiefe Wunden hinterlassen; in manchen Ländern wohnen die „Gläubigen“ der hl. Messe bei wie einer verlängerten „Freizeitveranstaltung“; keine Spur mehr vom Wesen der hl. Messe als hl. MessOPFER;
www.razyboard.com/…07690-6027212-0.html
stattdessen kunterbunte Schauspieleinlagen rund um den sog. „Volksaltar“ im gemeinsamen unverbindlichen „Mahlhalten“; dieses unverbindliche Gutmenschentum wiederum schart sich auch um dementsprechende „Mahltische“
www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html
Der Ausverkauf des wahren Glaubens präsentiert sich in immer unfassbarerer Zersetzungsschritten
www.razyboard.com/…08950-6029352-0.html
die hl. Tradition alleine kann diesem Treiben ein Ende setzen und dem hochheiligen Wesen der hl. Messe als dem hl. MessOPFER wieder zum Siege verhelfen
www.razyboard.com/…07690-5825348-0.html
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#27   LASKO !   13:39:02 | Dienstag, 29. März 2011
FAUST GOTTES !
o^/ DER PAPST WILL DER ÜBERLIEFERTEN HL. MESSE EINEN FESTEN PLATZ IN DER LITURGIE GEBEN !
KARDINAL CASTRILLON SAGTE: „ LASSEN SIE MICH DAS GANZ KLAR SAGEN: DER HEILIGE VATER WILL DASS DIE ÜBERLIEFERTE FORM DER HL. MESSE REGULÄERER BESTANDTEIL DES LITURGIESCHEN LEBENS DER KIRCHE WIRD DAMIT ALLE GLÄUBIGEN – DIE JUNGEN WIE DIE ALTEN – SICH MIT DEN ALTEN RITEN VERTARUT MACHEN UND VON IHRER SPÜRBAREN SCHÖNHEIT UND TRANSZENDENZ PROFITIEREN KÖNNEN DER HEILIGE VATER WILL DAS SOWOHL AUS PASTORALEN ALS AUCH TEHOLOGISCHEN GRÜNDEN“ (QUELLE: INTERNET. www.introibo).
SOWOHL AUCH: „ AM GRÜNDONNERSTAG SOLL DER PAPST UNIVERSELLE INDULT FÜR DIE HANDKOMMUNION AUFHEBEN WIRD MIT ANDEREN WORTEN : DER HEILIGE VATER WIRD DIE HANDKOMMUNION ALLGEMEIN VERBIETEN . ( QUELLE: INTERNET. www.introibo).
MARIA SIMMA DIE ARMEN SEELEN SEHERIN SAGTE:
„ DIE HANDKOMMUNION KOMMT WIEDER WEG VIELEICHT SCHNELLER ALS WIR GLAUBEN „ SIE SAGTE AUCH: „ SOLANGE DIE HANDKOMMUNION NICHT STRENG VERBOTEN WIRD KANN ES MIT DEM GLAUBEN IN DE RKIRCHE NICHT AUFWÄRTS GEHEN. „ UND AM GRÜNDONNERSTAG WIRD DER HEILIGE VATER IN ALLER ÖFFENTLICHKEIT DIE HEILIGE MESSE NACH DEM ALTEN ÜBERLIEFERTEN RITUS FEIERN !!! UND AM 25. MÄRZ AM (MARIÄ VERKÜNDIGUNG) SOLL DER PAPST NACH MOSKAU REISEN – HIER SEI IN ERINNERUNG GERUFEN WERDEN WAS CONCHITA V . GARABANDAL SEHERIN GESAGT HAT DAS WENN DER PAPST NACH MOSKAU REIST NACH SEINER HEIMKEHR DIE GROSSEN EREIGNISSE BEGINNEN WERDEN WIEDERVEREINIGUNG DER RUSSICH- ORTHODOXEN KIRCHE MIT ROM ( UNIERT ) :)3
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#26   diakonus   10:06:13 | Dienstag, 29. März 2011
@ kammerjäger: richtige Diagnose, aber…
… es ist leichter, Gift zu spritzen, als selber Verantwortung zu übernehmen!
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#25   kammerjäger   05:07:52 | Dienstag, 29. März 2011
Ein Armutszeugnis für eine Liturgie
von der der ihr vorstehende „Priester“ schreibt:„Lese nun seit Jahren ausschließlich die alte Messe.“
Wir römisch-katholische Cristen „feiern“ gemeinschaftlich einen Gottesdienst, in welchem wir dem Heilshandeln unseres Herrn und Gottes gedenken!
Der „Leser“ seines Gottesdienstes sei noch gefragt, warum er sich in einer anderen Stellungnahme über das scheinbar unwürdig „teilnehmende“ (zuhörende?) „Volk“ beschwert? Er als „Lesender“ bedarf ihrer ja nicht! Sie in die Rolle der nur „zusehende“ und „zuhörende“ Gedrängte, werden bald da wieder tun, was man früher getan hat: Während der Messe den Rosenkranz beten, Büchlein lesen, den Kirchenraum verlassen und eine Pfeife rauchen, zur Wandlung wieder hereinkommen und dann schnell wieder weg…
Macht eure eigene Kirche und hört auf, überall euer gehässigers Gift zu spritzen. Wenn ihr so toll seid und wißt, wie Seelsorge aussehen muss: Na los! Holt euch die aus der Kirche ausgetretenen, die Lauen und die Enttäuschten, die Gleichgültigen und die Unwissenden! Ein großes Feld, das euch das – wie ihr meint – II.VK bereitet hat! Also los!
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#24   KonradGeorg   00:52:55 | Dienstag, 29. März 2011
@ Sinah; Sie sollten die Texte des Konzils noch einmal lesen. Da steht anderes drin!
Alle Änderungen sind nicht vom Konzil ausgegangen, sondern wurden danach von Machern durchgedrückt.
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#23   Siegfried   00:52:13 | Dienstag, 29. März 2011
zu Sinah: Moment mal , @Siegfried:
„Das Konzil hat keinen einzigen Glaubensatz aufgehoben.“
Hopla, @ Siegfried, mehr als einen!
Gerne stimme ich Dir zu. Nach meiner Kenntnis wurde kein amtskirchliches Dokument verfaßt, indem es lautet dies oder jenes ist nicht mehr gültig. Die Handhabung war eine ständiges unterlaufen und nicht mehr Praktizieren von pastoralen bzw. dogmatischen Handhabungen. Immer mit dem entleerten Geschwätz, das ist seit dem Konzil aufgegeben usw. Tatsächlich gibt es sehr viele Enformulierungen in denen immer neben der katholischen auch die nichtkatholische nach Überprüfung und Festlegung durch den Ortsbischof als Möglichkeit angesehen wird. So hat Papst Johannes Pail II. eine Vielzajö von Dokumenten herausgegeben in deren Verlautbarung er zwar auf die kirchliche Form hinweist, aber am Schluß zu Überlegung kommt, der Ortsbischof kann auch anders. Ein Beispiel, die letzte Enzyklika, mit der der Papst die Ehrfurcht vor dem allerheiligsten Altarsakrament herstellen wollte, führte in den deutschen Ländern bereits im Vorfeld zu regen Diskussionen. Die Bischöfe so auch der Kölner Erzbischof überlegt mit der presse, was alles untersagt werden können. So der erzwungene Dienst von Frauen und Mädchen zum Altardienst, der den Dienst der Knaben und Männer nun aufgehoben hat. Der Kölner hat in der Presse mitgeteilt, wenn in der Enzyklika dies verboten würde, die DBK lehnt ab. Der Papst teilt die Wichtigkeit für die Knaben und Männer, Priesternachwuchs mit. Der Ortsbischof darf was er will.
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#22   clericus   23:41:18 | Montag, 28. März 2011
@ Sinah: „Quo primum“
Immer wieder berufen sich die Verteidiger der alten Messe auf die Bulle „Quo primum“. Davon ist aber dringenst abzuraten! Beinahe wörtlich dasselbe wie für das Missale hat Pius V. in der Bulle „Quod a nobis“ für das Römische Brevier geschrieben – jedoch führte schon Leo XIII einige Änderungen ein, und kein geringerer als Pius X. hat das Brevier derart radikal verändert, daß es weithin mit dem Pius’ V. nicht mehr identisch ist -die Ordnung des Psalteriums z.B. wurde völlig verändert. Die Formulierungen Pius’ V. in den beiden genannten Bullen sind die bei der Verabschiedung von Gesetzen im stilus curiae mitunter gebräuchlichen. Mehr aus ihnen abzuleiten ist nicht möglich – und auch nicht nötig, da es für die Beibehaltung bzw. Wiedereinführung der alten römischen Messe genügend wirklich stichhaltige Gründe gibt!
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#21   Sinah   23:16:24 | Montag, 28. März 2011
Moment mal , @Siegfried:
das Konzil öffnete auf heimtückische Weise dem NOM Tür und Tor. Die Messe hätte überhaupt nicht, auch nicht 1962, angegriffen werden dürfen wegen der für alle Zeiten festgelegten Bulle durch Papst Pius V.
„Papst Paul VI. stellt persönlich fest: ‘Satan ist in die Kirche eingebrochen!’“.
Papst Paul VI. war selbst ein Liberaler und er war es, der den Rauch Satans erzeugte.
„Ein Verbot dieser reinen katholischen Messfeier gab es nicht.“
Und doch wurde es so dargelegt und wie verpflichtend zur Neuen Messe gedrängt – wie Sie schreiben hauptsächlich durch die DBK. – aber auch sonst weltweit.
„Das Konzil hat keinen einzigen Glaubensatz aufgehoben.“
Hopla, @ Siegfried, mehr als einen!
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#20   clericus   23:14:07 | Montag, 28. März 2011
@Simplicissimus
Habe im ersten Jahr nach meiner Priesterweihe noch das Missale Pauls VI. verwendet und erlebt, was die (konkret umgesetzte) Liturgiereform tatsächlich bewirkt hat. Behaupte keine Allgemeingültigkeit meiner Beobachtungen, diese selbst waren aber derart eindeutig, daß ich mich zu einer Antwort auf Ihre Kommentare veranlaßt sehe.
Von einer auch nur leisen Ahnung dessen, was nach katholischer Lehre Meßopfer und Altarssakrament sind, war bei ca. 95 % der Meßbesucher nichts zu spüren. Es kam andauernd zu Sakrilegien! Die herrschende Atmosphäre war der Ehrfurcht nicht nur abträglich, sondern diese war schlichtweg nicht vorhanden. Es wurde z.B. als Norm betrachtet, daß der Zelebrant während der Messe möglichst grinsend in das Volk zu schauen habe, da man doch „zusammen“ ein Gedächtnismahl an Jesus halte. Da ich mich dem nicht fügte, wurden mir noch ganz andere Beleidigungen um die Ohren geschlagen, als Sie sie hier -bedauerlicherweise- von manchen zu hören bekommen.
Lese nun seit Jahren ausschließlich die alte Messe. Dinge, die in der real existierenden neuen Liturgie in meiner Inkardinationsdiözese N kaum realisierbar gewesen wären (klares Bewußtsein aller, daß es hier um ein Opfer geht, Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten etc.) sind hier reine Selbstverständlichkeiten; viele Beichten, zahlreiche Berufungen zum Priester- und Ordensstand.
Derjenige, der die hl. Messe eingetzt hat, gibt uns auch das Kriterium an die Hand, was von der Liturgiereform zu halten ist: Lk 6, 44!
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#19   Soramonas   22:58:15 | Montag, 28. März 2011
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#18   wickerl   21:46:09 | Montag, 28. März 2011
selbst gemachte Probleme
Die Leute die dem Papst Prügel vor die Füße warfen, sind alle seine eigenen Schöpfungen.
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#17   Siegfried   21:15:00 | Montag, 28. März 2011
zu Kraut: Die alte Messe erlebte ich erstmals 2003.
vielen Dank für Ihren Beitrag. Die Heilige Messe in der zuletzt geänderten, der heute außerordentlich genannten Form geändert im Jahre 1962 , wie sie nach dem 2. vatikanischem Konzil durch die Konzilsväter festgelegt worden ist.
Die Messe nach dem Novus Ordo ist eine Privatform von Erzbischof Annibale Bugnini + 1982. Dieser Herr (er war Freimaurer) hat in enger Verbindung mit dem Münchner Erzbischof Döpfner den neuen Wirrwar eingeführt. Ohne Auftrag durch das Konzil. Die Mehrheit der Bischöfe weltweit, hat der Einführung nicht zugestimmt. Ausnahme die Niederländer und die deutschsprachigen Bischöfe. Als Papst Paul VI. verspätet durch andere Kardinäle auf die vielen protestantischen Veränderungen der Meßgebete erkannte, erlitt er einenTränenausbruch.
Der Erzbischof wurde aus dem Vatkan entfernt und in ein islamisches Land auf einen diplomatischen Posten versetzt.
Papst Paul VI. stellt persönlich fest: „Satan ist in die Kirche eingebrochen!“. Ein Verbot dieser reinen katholischen Messfeier gab es nicht. Dies war immer eine unwahrhaftige Behauptung der DBK und durch sie jedes deutschen Bischofs. Durch die Vernichtung des Heiligen Meßopfers wurde und ist der katholische Glauben zerstörrt worden. Lehmann selbst wurde von Döpfner gefördert und hält mit Gewalt an der Unwahrheit fest. Immer seit dem Konzuil hat sich verändert. Das Konzil hat keinen einzigen Glaubensatz aufgehoben. Die Modernisten wollen die Heiligen Sakramente zerstören. Siehe heutige Kommunionausteilung der Laien.
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#16   Rheinhausen   20:58:12 | Montag, 28. März 2011
Es hat noch nie etwas genützt
Bombenwerfer heimlich und anonym anzuklagen und zu beschimpfen.
Helfen können da nur kraftvolle Abwehrsysteme.
Und die kommen nicht durch nonstop Aufzählungen von Mißständen zustande.
Abwehrgeschütze brauchen Mut, Glauben und einen wahren Martyrergeist. Alles andere ist Geschwätz, an das sich morgen keiner mehr erinnert…
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#15   r.ruhrgebietler   20:48:39 | Montag, 28. März 2011
B-XVI kann nichts!!!
entschärfen was auf ewig gültig ist!
hier sehen wir WIEDER, dass er weder in der Tradition Jesu Christi sich befindet, noch in der Wahrheit Gottes. Er glaubt nicht an die Trinität (denn er stellt sich durch die teilnahme an diesem entgotteten „interreligiösen treff auf die stufe der götzen!)
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#14   Kraut   20:32:53 | Montag, 28. März 2011
Die alte Messe erlebte ich erstmals 2003.
Und diese Form der Liturgie hat mich ergriffen wie niemals etwas zuvor.
Das ist ehrfurchtsvoller und demütiger Gottesdienst.
Alles andere ist nichts als bösartiger Abklatsch.
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#13   Laienapostel   20:28:49 | Montag, 28. März 2011
Und was, Simplicissimus,
hat die „alte Messe“ mit „infantilisiert und bevormundet zu werden.“ zu tun?
Ich fühle mich nicht infantilisiert und bevormundet.
Als Bevormundung würde ich es eher bezeichnen, wenn man, wie in der „neuen Messe“ dazu genötigt wird, den Umstehenden die Hand zu geben…
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#12   Simplicissimus   20:23:48 | Montag, 28. März 2011
alte Messe
Laienapostel, stimmt genau; Masse ist nicht Klasse.
Tatsache ist, dass der römischen Kirche ab etwa 1956
die „Leute“ weggeblieben sind. Das hat weder was mit dem 2. Vaticanum, noch was mit den „Sechzigern“
oder den „Grünen“ zu tun. Ganz einfach, die Menschen waren es leid infantilisiert und bevormundet zu werden.
Und der kleine Teil, der nicht weg geblieben ist, kommt
wegen der heutigen Gottesdienstform. Johannes XXIII
hat wirklich Wind in die verstaubte Kirche gebracht.
Brüllen, zertrümmern und weg – was soll dieser Spruch?
Ich will nicht zertrümmern, brüllen und dann weg sein.
Positive Gedanken und Erfahrungen sollten ausge-
sprochen und freundlich diskutiert werden.
Aber manchmal habe ich das Gefühl, auf Kreuz.net
gibt es nur Einfachsrpersonen, die ohne zu denken
loslegen. Beleidigungen inklusive.
Aber Jungs, Ihr werdet es auch noch lernen!
Gell Kraut.
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#11   andromeda_promethium   20:10:28 | Montag, 28. März 2011
Gottseidank wurde es verhindert!
Aber die jüdlinge in dieser angeblich katholischen Zeitung sollten sich nicht „katholisch“ nennen. „Zionistisch-freimaurerisch“ wäre passender.
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#10   Reconquista †   20:08:21 | Montag, 28. März 2011
@simplicissimus: „Wo das Schamgefühl schwindet, beginnt der Schwachsinn“!
wusste sogar ein Sigmund Freud, den man ansonsten ruhig vergessen kann.
Sie leben offenbar nach dem Motto „Ich bin ein Volltrottel und will, dass es jeder weiss“ :-D
Wenn die Masse des tumben Demokrattenplebs immer gottloser und dumpfer gegenüber dem Heiligen geworden ist, dann ist daran nicht die heilige Messe aller Zeiten schuld, dann ist der dumpfe Demokrattenplebs schuld.
Narren wie Sie verwechseln die katholische Religion mit einer linken Sozialideologie für Vollidioten und Fortschrittsspiesser…
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#9   Kraut   19:46:34 | Montag, 28. März 2011
Die alte Mumie Simplicissimus
Mehr als Ihr Stammtischgeunke haben Sie nicht zu bieten?
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#8   klausvonjaus   19:45:59 | Montag, 28. März 2011
Jeder Vierte hier
ist ein Freimaurer und damit jeder vierte ein Homo-Sodomit und damit jeder vierte ein nazisexueller Geisteskranker.
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#7   Laienapostel   19:43:54 | Montag, 28. März 2011
Na, Herr Simplicissimus,
was soll denn dies hier“Bei Übertragungen
von Gloria.TV kann man ja die Masse der Gläubigen
sehen.“ heißen?
Kleiner Tipp: Masse ist nicht immer gleich Klasse!
Und „Die tridentinische Messe hat sicher mit Jesus und seiner Lehre nichts zu tun.“ müssten Sie noch etwas genauer Erläutern, oder lautet Ihre Parole etwa: „Brüllen, zertrümmern und weg!“?
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#6   Simplicissimus   19:37:58 | Montag, 28. März 2011
Die alte Messe
Es war in der guten alten Zeit, als der Herr Stadtpfarrer
noch (Seelen)-Hirt war und die Pfarreimitglieder
noch als Pfarrkinder angesprochen wurden, da war die
alte Messe noch Normalität. Als dann aber in den
Fünfziger und Sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts
die Menschen Fragen stellten und in Frage stellten,
musste diese Messform abgeschafft werden. Immer
mehr Menschen blieben der „Messe“ fern und merkten
wie hohl die Zeremonien waren. Ich habe das miterlebt.
Ich behaupte, die alte Messe war mit ursächlich für
den Niedergang der Kirche.
Vor einigen Wochen habe ich in Paris eine alte Messe
miterlebt. Naja, der Ring der Nibelungen – Aufführung
1890 – dürfte genauso verstaubt wirken. Es gibt nur
noch einen kleinen Kreis Nostalgiker, die sich für diese
Gottesdienstform erwärmen können. Bei Übertragungen
von Gloria.TV kann man ja die Masse der Gläubigen
sehen.
Die tridentinische Messe hat sicher mit Jesus und seiner
Lehre nichts zu tun. Also ab damit auf den Müllplatz
der Kirchengeschichte.
Dass ich jetzt als Häretiker, Apostat oder sogar als
„Protestant“ beschimpft werde – was soll es.
Kreuz.net und seine Schreiber werden mal sicher
nicht über mein Leben unrteilen.
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#5   Palmström   19:04:15 | Montag, 28. März 2011
Nach zwei Jahren ist das Motu proprio
immer nocht nicht in Anwendung gebracht.
Das spricht wenig für das ominöse Schriftstück,
wenn jetzt auch noch Ausführungsbestimmungen
naschgeschoben werden müssen für den kalt
gewordenen Kaffee… :-( :-[ :'(
Ist die Kirche noch zu retten…? Kaum bei solch
untauglichen Hilfsmitteln, die eher an durchlöcherte
Kondome erinnern, denn an Hilfsmittel… :-)
.
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#4   Tridentinus   18:38:08 | Montag, 28. März 2011
@Clericus
Hätte ich solche Augenzeugenerfahrungen gemacht, würde ich sie allerdings auch so interpretieren und widerspreche Ihnen nicht.
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#3   clericus   18:31:29 | Montag, 28. März 2011
S. Em. Kardinal Canizares
erteilte im letzten Sommer in Wigratzbad die Priesterweihen. Dabei hat er z.B. fast keine conclusio orationis korrekt zustandegebracht und zeigte auch sonst große Unsicherheit nicht nur bezüglich der Weihezeremonien, sondern auch der Meßrubriken. Angesichts dieser Sachlage dürfte es wohl zweifelhaft sein, daß er regelmäßig die überlieferte römische Messe feiert, obwohl ihm dies doch keiner verwehren kann. Ohne deshalb dem Kardinal zu nahe treten zu wollen, ist es sicher nicht völlig unglaubwürdig, daß er die „Frage“ der alten Messe in einem restriktiveren Sinne lösen wollte, als Prälat Pozzo – was man liebt, kennt man besser, als der Kardinal den alten Ritus zu kennen scheint.
Redaktion benachrichtigen
#2   Homo_sapiens_sapiens †   18:26:22 | Montag, 28. März 2011
„Katastrophen-Ausführungsbestimmungen“
klingt für mich irgendwie nach bürokratisierter Gottesstrafe. :-O
Redaktion benachrichtigen
#1   Tridentinus   18:07:50 | Montag, 28. März 2011
Daß Canizares
die Beschränkungen verlangt oder auch nur selbst gewünscht hat, glaubt die Redaktion doch selbst nicht! Höchstens dachte er vielleicht, dagegen nichts tun zu können. Und tatsächlich mußte ja offenbar der Papst selbst einschreiten. Danke an Pozzo.
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