Ernennungen
Ein Neger und ein Chinese kommen selten allein
Die ‘Welt’ hat heute zur Bischofswahl in Berlin einen Artikel mit viel Kirchenpolitik und wenig Inhalt publiziert.
Webseite des Erzbistums Berlin
Webseite des Erzbistums Berlin
(kreuz.net, Berlin) In Berlin hat das Rennen um die Nachfolge des zurück- getretenen Kardinals Georg Sterzinsky (75) begonnen.

Diese Allerweltsmeldung verbreiteten heute die altliberalen Journalisten Gernot Facius und Lucas Wiegelmann in der deutschen Tageszeitung ‘Welt’.

Facius gilt als de facto Pressesprecher von Kardinal Karl Lehmann von Mainz.

Bei der Berliner Ernennung sieht der Artikel eine Parallele zur Apostelgeschichte, weil in der deutschen Hauptstadt das Preußenkonkordat von 1929 gilt.

Es sieht vor, daß das Berliner Domkapitel seinen Bischof aus einer vom Papst erstellten Dreierliste wählt.

Doch der Artikel sieht schwarz: Der Papst finde „trotzdem Mittel und Wege, seinen Willen durchzudrücken“.

Der altliberale Kölner Kardinal Josef Frings († 1978) hat das so formuliert: „Auf der Dreierliste steht ein Neger, ein Chinese und der, der es werden soll.“

Der Papst könnte, wenn er wollte

Nach der Emeritierung des gegenwärtig im Koma liegenden Kardinals Sterzinsky im Februar wurde der Berliner Nuntius, Erzbischof Jean-Claude Périsset, aktiv.

Er befragte Domkapitel und Bischöfe in den ehemaligen deutschen Preußengebiete in der Bundesrepublik nach ihrem Wunschkandidaten.

Es handelt sich dabei um drei Erzbistümer und elf Bistümer – von Köln bis Magdeburg und Hamburg bis Fulda.

Anschließend werte der Nuntius die Namen aus. Diese Arbeit dauert schätzungsweise 45 Minuten.

Bekannte und Freunde möglicher Kandidaten bekommen dann einen Fragebogen, den sie unter dem – regelmäßig gebrochenen – Siegel des Päpstlichen Geheimnisses ausfüllen sollen.

Aus den gewonnen Informationen erstellt der Nuntius eine Vorauswahl von drei Kandidaten.

Danach werden alle Materialen in den Vatikan geschickt.

Dort wählt der Papst – oder der Präfekt der Bischofskongregation – drei Kandidaten aus, die dem Berliner Domkapitel zur Wahl vorgelegt werden.

Der Papst ist dabei allerdings an keine Vorgaben gebunden.

Nuntius: Faktisch gibt es schon eine Bischofswahl

Der Artikel erinnert daran, daß Papst Johannes Paul II. († 2005) die Ernennung des Kölner Kardinals Joachim Meisner im April 1980 zum damaligen Bischof von Berlin gegen den Widerstand des Domkapitels durchsetzte.

Das habe zu einer „Vertrauenskrise mit dem Vatikan“ geführt, malt der Artikel den Teufel an die Wand.

Im Juli 2005 habe Benedikt XVI. die Ernennung von Mons. Walter Mixa nach Augsburg trotz Vorbehalten des Domkapitels entschieden.

Fazit: Der Artikel fordert, das Auswahlverfahren zu „reformieren“. Die beiden Journalisten möchten mehr Mitbestimmung von altliberalen Laien.

Nuntius Périsset relativiert diese Forderung: Eine Ernennung werden schon jetzt von den befragten Bischöfen, Priestern und Laien vor Ort bestimmt.

Als Kandidaten für Berlin nennen der Artikel schließlich Bischof Franz-Josef Overbeck von Essen, Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst von Limburg und Bischof Stephan Ackermann von Trier.

Der Essener Bischof wird „Oberbeck“ genannt.

Chancen rechnet die ‘Welt’ auch dem Berliner Weihbischof Matthias Heinrich zu.
      
28 Lesermeinungen
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#29   Vogel   13:41:58 | Freitag, 1. April 2011
Berlner
DU warst gesten nicht da, oder?
wir wissens nämlich schon…
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#28   Berliner77   13:38:16 | Freitag, 1. April 2011
Sterzinsky liegt nicht mehr im Koma
Der Berliner Altbischof liegt schon längere Zeit NICHT mehr im Koma, mittlerweile liegt er nicht mehr auf der Intensivstation und übt schon wieder erste Gehversuche. Das wissen nicht nur geheime Quellen sondern auch allgemein gut unterrichtete Berliner Kreise zu berichten.
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#27   fides et ratio   22:45:56 | Donnerstag, 31. März 2011
Gernot FaCIUS HAT SEIT LANGEM SCHON NICHTS BRAUCHBARES MEHR GESCHRIEBEN
Warum solle er sich nicht treu bleiben. Verstand und Sachkenntnis sind bei ihm nicht mehr anzutreffen. Er ist ein verbiesterter, besserwisserischer Katholikenhasser, der keine Gelegenheit ausläßt, über die Kirche hewrzuziehen. Darin zeichnet sich die WELT ohnehin aus. Dort ist Facius also gutr aufgehoben. Man muß dieses Blatt ewinfach nur ignorieren. – Facius am besten auch!
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#26   Jörg Guttenberger, Köln   22:14:42 | Donnerstag, 31. März 2011
Rudolfus: Erzbistum Salzburg
Dieser Erzbischof führt nicht den Titel „Primas von Deutschland“ sondern „Primus Germaniae“! Und zwar ist dieser Titel an dieses Erzbistum gebunden und wird daher von jedem Erzbischof von Salzburg geführt (neben dem Titel „geborener päpstlicher Legat“ der auch vom jeweiligen Erzbischof von Köln geführt wird).
Der Titel „Primas von Deutschland“ wurde vom Erzbischof von Mainz geführt, war jedoch nicht erblich war, sondern jedem Inhaber des heiligen Stuhls von Mainz (diesen Titel führt Mainz noch heute) erneut verliehen wurde.
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#25   adlimina   12:47:00 | Mittwoch, 30. März 2011
@vogeline
Bitte, dechiffrieren Sie Ihre Nachricht, es liegt mir viel daran, sie zu verstehen. Bleiben Sie ein fröhliches und gesundes Kind Gottes!
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#24   Vogel   10:44:01 | Mittwoch, 30. März 2011
Admilina
:-D wenn treu, dann richtig…
wozu ein neuer ERZBISCHOF ?????????
Haste schon mal was vom EWIGEN LEBEN
gehört? :-D
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#23   Inglorious Basta   06:42:55 | Mittwoch, 30. März 2011
@Rudolfus…Tja…Wenn man ein Ernennungsrecht vor 1000 Jahre an jemanden abgibt
(wie in Wormser Konkordat geschehen) und der betreffende andere schließlich seine Macht verliert geht das Recht nicht automatisch auf einen zurück.
Wenn überhaupt ginge es an die Rechtsnachfolger der Monarchen…die Republik.
Das wussten auch die Deutschen Domherren die auf ihrem TRADITIONELLEM Recht der Selbstbestimmung (zumindest in dieser Frage) bestanden.
Dieses Problem zu Lösen trug man dem Vatikanvertreter in Deutschland auf…der Rest ist Geschichte (allerdings der Teil davon den sie nicht hören wollen)
Ich nehme doch stark an das diese Tätigkeit sowie die Inhalte des Reichskonkordats in P12’s Biographien (von denen in ihrem Bücherschrank doch sicher die ein oder andere Ledergebunde Sonderausgabe steht) ausreichend beschrieben ist. Werfen sie ruhig einen Blick rein…es würde mich wundern wenn Pacelli je bestreiten würde einer DER Wegbereiter des kirchlichen Zentralismus gewesen zu sein. Die Nazis haben das freilich nicht mit“erfunden“ sondern nur ausgenutzt das den Kirchenoberen ihre Machtansprüche wichtiger als Menschen waren.
ABER mal ganz abgesehen davon haben sie meine Argumentation glaube ich nicht ganz verstanden.
Mir ist…wie sie richtig bemerkt haben…relativ Wurscht wer auf welchem Bischofsstuhl sitzt oder ob die Kirche nun zentral oder dezentral geführt wird…der springende Punkt ist das Traditionen für Konservative nur dann bindend ist wenn sie ihnen auch in den Kram passt was der Artikel verdeutlicht. Dieses Ungleichgewicht zu ungunsten Liberaler finde ich unfair.
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#22   adlimina   23:43:28 | Dienstag, 29. März 2011
@Vögelchen
Weil Fulda für das Bischofswahlrecht zu den (ehemals) preußischen Bistümern rechnet und darum für alle preußischen Bistümer (also auch – und gerade – Berlin) das Vorschlagsrecht besitzt.
Für Ihren treu schlichten Fulder Sinn könnte ich mir die Argumentation vorstellen: „Lieber Herr Nuntius, wenn die ihn Berlin nicht haben wollen, nehmen wir in Fulda den Ludwig mit allen Ehren zurück – wir hatten ja schonn einmal einen Erzbsichof und kennen uns damit aus, zudem war das der, der den Ludwig zum Bischof gemacht hat!“ Seien wir mal gespannt …
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#21   Chris   23:37:39 | Dienstag, 29. März 2011
Overbeck
Bistum Essen muss wohl das unbeliebteste sein. Genn hat nach drei Jahren gewechselt, Overbeck hälts nicht länger aus!
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#20   Rudolfus   23:37:07 | Dienstag, 29. März 2011
@Gotthard: Es wird Zeit, daß sich die Hierarchie wieder ganz auf den Papst ausrichtet, wie
noch zu Zeiten des letzten großen Papstes Pius XII., unter dem die Kirche noch wohlbestallt und gut geführt war. Der Papst seinerseits muß jedoch ganz der Kirche treu sein.
Der Papst hat nicht „leider“ in den „meisten Diözesen“ das Ernennungsrecht, der Papst hat gesamtkirchlich überall nach unfehlbarem Dogma der Kirche das Ernennungsrecht (Bonifaz VIII., ‘Unam sanctam’; sel. Pius IX., Papsttumsdogma des I. Vatikanischen Konzils), in allen Diözesen, allen Teilkirchen, allen Kongregationen. Der Papst kann lediglich das Privleg gewähren, daß er einen Hierarchen nicht direkt ernennt, sondern daß dieser Hierarch durch ein Gremium gewählt wird, den der Papst auch zurückweisen kann. Der Papst kann auch das Privileg gewähren, mehrere Kandidaten vorzuschlagen, von denen einer gewählt werden soll – z. B. in der Erzdiözese Salzburg, in der das Domkapitel den Erzbischof, der auch Primas von Deutschland ist, aus einem Dreiervorschlag des Papstes wählt. Dies alles sind allerdings nur Privilegien, die zu gewähren der Papst rechtlich nicht verpflichtet ist. Der Papst könnte diese Privilegien jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen, weil alleine der Papst nach göttlichem Recht (Papstdogmen Bonifaz’ VIII. und des sel. Pius IX.) für die Ämter der Kirche die Ernennungskompetenz besitzt. Der Papst ist der Nachfolger Jesu Christi als Leiter der irdischen Kirche Christi. Er besitzt also sämtliche Ernennungskompetenzen wie Unser göttlicher Herr Jesus Christus zu Dessen Erdenzeit selbst.
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#19   Vogel   23:28:17 | Dienstag, 29. März 2011
da muß ich wohl mal „durch“
aber wie ich mich kenne, schiebe ich das noch LICHTJAHRE vor mir her…
Nicht jeder hat aber das GLÜck (wie jetzt in unserer Familie gewesen) dass ein MENSCH noch bis 2 Tage vor dem TOD total klar im KOPF war und sogar noch
eine LISTE mit „Aufgaben“ diktiert hat, die er noch alle erledigen wollte…
Ein UNFALL; ein Schlaganfall – es gibt viele Möglichkeiten, die auch einen jungen Menschen von jetzt auf gleich
möglicherweise ins KOMA bringt…
Wir waren den ganzen MITTAG auf einer Beerdigung,
daher bin ich so „drauf“… kann nur besser werden…
aber, wenn man jemand so in seinem SARG liegen sieht, da merkt man wieder, wie wenig man eigentlich braucht------- mitnehmen kann man tatsächlich nichts…außer ein paar BLÜMCHEN und ein paar NACHKOMMEN, die das GRAB pflegen könnten…
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#18   Mufelius †   23:21:07 | Dienstag, 29. März 2011
Ich hab sowas, Vogel.
Auch aus persönlicher Erfahrung.
Man muss Patentenverfügung unterscheiden von einer Vorsorgevollmacht! Ersteres ist „nur“ Ihr Wille, schriftlich festgehalten, was Sie sich wünschen im Falle, dass Sie kommunikationsunfähig sein sollten. Ihr Partner hat hiermit noch überhaupt nichts zu tun. Diese Patientenverfügung sollten Sie als Kopie bei Ihrem Hausarzt hinterlegen und das Original an einem Ort aufbewahren, von dem Ihr Partner oder ein Vertrauter weiss, damit man diese im Ernstfall findet. Da kann man Vordrucke im Internet beim Bundesgesundheitsamt herunterladen und ausdrucken.
Die Vorsorgevollmacht, das ist das Teil, bei dem Sie Ihrem Partner oder einem beliebigen anderen Menschen oder sogar mehreren, verschiedene Vollmachten erteilen können, sogar die, im Ernstfall über die medizinischen Maßnahmen zu entscheiden. Das würde ich aber nur machen, wenn der Partner medizinische Kenntnisse hat. Ansonsten würde ich nur die Patientenverfügung ausfüllen, das reicht im allgemeinen völlig aus. Was bei der Vorsorgevollmacht evtl wichtig ist, je nachdem wie Sie ihre finanzielle Versorgung organisiert haben: Eine Vollmacht über Ihr Konto etwa, wenn von diesem Konto beispielsweise die Miete oder Tilgung eines wichtigen Kredits (also Haus bspw) gezahlt werden muss oder Kinder versorgt werden müssen oder dergleichen. Ansonsten kann niemand auf Ihr Geld zugreifen, wenn Sie nicht ansprechbar sind. Dazu reicht aber auch eine Kontovollmacht, fragen Sie mal Ihre Bank.
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#17   Vogel   23:07:38 | Dienstag, 29. März 2011
Gibt es bei Priestern auch
eine PATIENTENVERFÜGUNG?
Hat so etwas jeder von EUCH?
Ich mag noch gar nicht an so ein Thema denken, aber wir haben die persönliche Erfahrung gemacht, dass dies sehr nützlich sein kann – auch in jungen Jahren.
Wie schnell kann da der PARTNER über mich bestimmen?
Gilt das wirklich „nur“ für den Fall, dass ich im KOMA liegen würde und nur noch durch Geräte am LEBEN erhalten werde (das Hirn ist tot, das HERZ lebt ?)
Ich habe ehrlich noch etwas „Schiss“ so eine Verfügung zu unterschreiben.
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#16   Gotthard   22:57:16 | Dienstag, 29. März 2011
@rudolfus
Die Besetzung von Kirchenämtern kommt dem Papst zu.
warum eigentlich?
Leider hat der Papst in den meisten Bistümern dieses direkte Ernennungsrecht. Aus welchem Grunde – wenn nicht aus machtpolitischen Gründen.
Gut, dass es in Deutschland in den meisten Bistümern anders ist – abenfalls in der Schweiz und in Österreich.
Es gibt auch allein der Bestätigung: in allen nicht-lateinischen Ortskirchen.
Es wird Zeit, dass den Ortskirchen in Gestalt der Bischofskonferenzen die Wahl der Ortsbischöfe übertragen wird – und der Hl. Stuhl nach Information über die Wahl diese bestätigt. Durch die Bestätigung ist die Einheit gewährleistet.
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#15   Vogel   22:56:52 | Dienstag, 29. März 2011
Wie lange dauert diese o.g. WAHL
warum steht oben auch FULDA dabei?
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#14   kristall   22:49:22 | Dienstag, 29. März 2011
melchisedek !
ist dein link gesperrt !?
:)3 ^-^
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#13   Melchisedek   22:14:08 | Dienstag, 29. März 2011
Zitat des im Koma liegenden Ariel Scharon
…nsagt.files.wordpress.com/…l-scharon-spruch.jpg
Noch Fragen, Kienzle ??
:-P ^-^ ^-^
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#12   Rudolfus   21:58:54 | Dienstag, 29. März 2011
@Inglorious Basta, 21:18: Du bist ein Volltrottel,
das sollte einmal geschrieben werden.
Gibst dich hier als „Geschichtsexperte“ aus, und schreibst nur Müll.
Die Besetzung von Kirchenämtern kommt dem Papst zu.
In sog. „dezentralen Zeiten“ – wegen fehlender technischer Möglichkeiten, die Macht des Papstes durchzusetzen – wurde die Ernennungsvollmacht primär an die Monarchen delegiert, das Bestätigungsrecht war aber immer das des Papstes.
Heute besteht keinerlei fehlende technische Möglichkeit, um das Papsternennungsrecht auch real zu exekutieren.
Der Untergang der Monarchien hat das Seine dazu beigetragen.
Bischöfe wurden etwa in Österreich durch den Kaiser ernannt und durch den Papst bestätigt – das hatte historische Gründe, weil der Kaiser die Militärmacht schlechthin war und der Papst auf den Kaiser und die Monarchen angewiesen war.
Seit der Errichtung der Republiken ernennt der Papst logischerweise direkt die Bischöfe.
Natürlich könnte er dem Domkapitel die Wahl überlassen und die Ernennung bestätigen.
Das zu diskutieren sollte aber nicht deine Sorge sein mit deinen kranken Geschichtsbehauptungen, der Papstzentralismus wäre von den Päpsten zur Nazizeit zusammen mit den Nazis erfunden worden.
Wer soetwas schreibt ist ein Volltrottel.
Die Redaktion sollte sich gut überlegen ob wir so viel Antikompetenz, die sich als Kompetenz tarnt, im Forum benötigen.
Zum Dogma der Kirche: Gemäß dem Dogma der Kirche hat der Papst das Ernennungsrecht über jede einzelne Behörde der Kirche. Wie der Papst dieses Recht exekutiert ist seine Sach…
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#11   Soramonas   21:45:04 | Dienstag, 29. März 2011
Modernismus…
…die Hintergründe…
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
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#10   Melchisedek   21:33:59 | Dienstag, 29. März 2011
Den link dieses historischen Artikels gilt es einzustellen und zu merken: Thema Oberschlesien
paukenschlag-blog.org/?p=3114
zumindest für alle, die nicht einfach gestrickt und mehr als selbst denkend sind
:-] :-D :-D
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#9   Inglorious Basta   21:18:26 | Dienstag, 29. März 2011
In diesem Zusammenhang darf man alle selbsternannten Traditionalisten daran erinnern…
das es im deutschen Raum stets bewährte Tradition war das die Domvorstände, Landesväter oder sonstige Inländer den eigenen Bischof wählen. Dies entsprach dem eher dezentralen Charakter den die frühe Kirche hatte und entspräche zusätzlich sogar noch dem demokratisch geprägtem Zeitgeist.
Diese Eigenständigkeits-Tradition wurde im 18/19. Jhd. stark eingeschränkt. Maßgeblich daran beteiligt war ein auf +net häufig als „Held“ verklärter späterer Pontifex und ein Reichskanzler a.D. mit östreichischen Wurzeln.
Aber selbst bei diesem „Pakt mit dem Teufel“ sollte die Frage fairerweise lauten ob er heute zweckdienlich ist.
Bei einer Disskusion darüber können sich die Traditionalisten ihrem eigenem Todschalgsargument jedoch nicht entziehen.
Wenn gefordert wird die Alte Messe wieder einzuführen
…WEIL es Tradition ist,
wenn die Kirche auf ihren absoluten Wahrheitsanspruch pochen soll,
wenn Laien und Frauen einen bestimmten Platz in der Kirche einnehmen sollen,
wenn die RKK Stellung gegen liberale Ideen beziehen soll
jeweils WEIL es Tradition ist…
Warum sollte dann nicht auch die Berliner Domherren ihren Bischof eigenständig wählen können?
Weil Tradition nunmal nicht perfekt ist…Konservative haben das längst erkannt, sie sind nur nicht ehrlich genug es zuzugeben.
Neger od. Chinese ist also ein für jeden offensichtliches Ausschlusskriterium? Interessante Denkweise… :-!
Schade für die „Neger“ das sie bei Personalnot aushelfen dürfen aber ansonsten nichts. Aber das ist wohl Tradition so…
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#7   Mag. catholicus   20:07:32 | Dienstag, 29. März 2011
Wie in der Politik, so ist es auch in der Konzilskirche mittlerweile vollkommen egal,
welche Marionette die Mitra erhält, die Fäden ziehen ohnehin die Brüder von Rotary und Maurerei!
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#6   Krakauer   18:25:50 | Dienstag, 29. März 2011
Es muss Ackermann werden!
Er hat den eindrucksvollsten Geschmack in der Auswahl seiner Kleider. Man denke an das wunderschöne Designermodell, das er in Trier zu seiner Tätigkeitsaufnahme trug. Alle waren begeistert! Das zeigt, der Mann ist zeitgemäß, modern, modebewusst und zeichnet sich durch Treue zum konziliaren Untergang aus. Das ist der richtige Mann, an dem auch FdJ-Angela ihre Freude haben wird und auch Schwesterwelle könnte sich überlegen, ob er sich nicht wieder „scheiden“ lässt und neu „heiratet“. Oh, ich vergaß, Acki unterliegt ja dem Konzilszölibat, aber macht nichts, heiraten Sie eben standesamtlich. Man sieht, die Spitzen in Politik und Konzilskirche ergänzen sich prima!
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#5   FreiherrvonderTrenck   18:04:13 | Dienstag, 29. März 2011
Warum wird eigentlich
nicht Hw Williamson Bischof von Berlin?
>:)
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#4   Marsilius Ficinus   17:41:57 | Dienstag, 29. März 2011
@Blackmore
Also blamiert hat sich Bischof Overbeck dort nicht, wenn ich mich recht erinnere.
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#3   Blackmore   17:34:45 | Dienstag, 29. März 2011
Bischof Overbeck
hat sich doch schon einmal im Fernsehen bei Anne Will blamiert…
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#2   Tchibo   17:33:16 | Dienstag, 29. März 2011
Die „Welt“ ganz ohne Prädikat…?
Diese Allerweltsmeldung verbreiteten heute
die altliberalen Journalisten Gernot Facius und Lucas Wiegelmann in der deutschen Tageszeitung ‘Welt’.
Hatt die „Welt“ nicht immer kirchenfeindliche Zeitung
gegolten. Warum fehlt jetzt das aufschlussreiche
Prädikat…?
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#1   Evelynn van der Meer   17:28:18 | Dienstag, 29. März 2011
Der Wunschkandidat von kreuz.net steht schon lange fest:
Bischof Stephan Ackermann.
Da kann man dann wieder herrlich dämliche Artikel verfassen.
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