USA
Obama hebt die US-Scheinheiligkeit auf eine neue Stufe
Ein Jahr nach seinem Rücktritt war die ehemalige US-Marionette Tony Blair rund dreißig Millionen Dollar wert. Von Paul Craig Roberts.
Die USA hinterlassen bei ihren Angriffskriegen ein Meer von Gräbern
Die USA hinterlassen bei ihren Angriffskriegen ein Meer von Gräbern
© Beverly & Pack, Flickr, CC
(kreuz.net, antikrieg.com) Was denkt die Welt? Obama hat in Afghanistan, Pakistan, Jemen und wahrscheinlich Somalia Luftangriffe und Drohnen gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt.

In seiner Ansprache am 28. März rechtfertigte Obama seine Luftangriffe gegen Libyen mit dem Argument, daß der bedrängte Herrscher Gaddafi Luftangriffe einsetzte, um eine Rebellion zu unterdrücken.

Solange ich mich entsinnen kann, hat Gaddafi einen schlechten Ruf.

Wenn wir dem Sprichwort „Wo Rauch ist, ist auch Feuer“ Glauben schenken, ist Gaddafi wahrscheinlich kein netter Zeitgenosse.

Allerdings besteht nicht der leiseste Zweifel daran, daß der derzeitige Präsident der USA und das vorhergehende Bush/Cheney-Regime um ein Vielfaches mehr Menschen in Irak, Afghanistan, Pakistan, Jemen und Somalia ermordet haben als Gaddafi in Libyen.

Wer ein Gewissen hat, ist ein Terrorist

Darüber hinaus schlägt Gaddafi eine Rebellion gegen die Staatsautorität nieder, die derzeit zu Recht besteht.

Obama und Bush/Cheney begannen hingegen Angriffskriege auf der Basis von Lügen und Täuschung.

Dennoch wird Gaddafi dämonisiert und Bush/Cheney/Obama sitzen auf ihrem hohen Roß, gehüllt in den Mantel der Moral.

Obama präsentiert sich als jemand, der Libyer vor Gewalt schützt, während er für die Ermordung von Afghanen, Pakistanern und anderer verantwortlich ist.

Tatsächlich hat das Obama-Regime einen Soldaten der USA, Bradley Manning, dafür gefoltert, daß er ein moralisches Gewissen hat.

Amerika ist bis zu dem Punkt verkommen, wo ein moralisches Gewissen als Beweis für Antiamerikanismus und „terroristische Aktivität“ genommen wird.

Aggressionkriege treiben in den Bankrott

Die von Bush/Cheney/Obama begonnenen nackten Aggressionskriege haben die USA in den Bankrott getrieben.

Joseph Stieglitz – ehemalige Vorsitzende des Rates der Wirtschaftsberater des Präsidenten – berechnete, daß das Geld, das im Irakkrieg hinausgeworfen wurde, ausgereicht hätte, um das Problem der sozialen Sicherheit in Amerika für ein halbes Jahrhundert zu lösen.

Statt dessen wurde das Geld benutzt, um die obszönen Profite der Rüstungsindustrie in die Höhe zu treiben.

Die obszönen Angriffskriege, die obszönen Profite der multinationalen Konzerne und die obszönen Freikäufe der reichen Finanzgangster hinterließen der amerikanischen Bevölkerung jährliche Budgetdefizite von rund 1,5 Billionen Dollar.

Diese Defizite werden durch den Druck von Geldscheinen abgedeckt.

Früher oder später wird das Drucken von Banknoten dazu führen, daß der Dollar zusammenbricht und die heimische Inflation explodiert.

Die Leistungen des Sozialsystems werden durch die Inflation, die schneller steigt als die Lebenshaltungskosten, ausgelöscht.

Wenn Amerika überlebt, dann werden nur die Megareichen übrig bleiben.

Außer es kommt zu einer gewaltsamen Revolution.

Wenn andererseits die Notenbank bei der monetären Expansion die Bremse zieht, werden die Zinsraten steigen. Die Wirtschaft stürzt in eine tiefere Depression.

Für alles ist Geld da

Washington ist mit seinem neuesten Krieg beschäftigt und kümmert sich nicht um die Gefahr, in der die USA schweben.

Wie Stiglitz bemerkt, hätten allein die Kosten des Irakkriegs alle zwangsausgewiesenen US-Familien in ihren Häusern bleiben lassen, Gesundheitsversorgung für jedes US-Kind gewährleisten und die Studiendarlehen von Absolventen tilgen können, die keine Arbeit finden können, weil die Arbeitsplätze ins Ausland ausgelagert wurden.

Wie auch immer: Die erhabene demokratisch gewählte Regierung der „einzigen Supermacht auf Erden“ zieht es vor, Moslems zu töten, um die Profite des Militär- und Sicherheitskomplexes zu steigern.

Mehr Geld wird für die Verletzung der verfassungsmäßigen Rechte der US-Flugreisenden ausgegeben als für die Armen.

Der Westen ist ein Marionetten-Regime

Die moralische Autorität des Westens ist in einem raschen Zusammenbruch begriffen.

Wenn Rußland, Asien und Südamerika auf Europa, Australien und Kanada blicken, sehen sie US-Marionettenstaaten, die ihre Truppen zu den aggressiven Kriegen des Imperiums beisteuern.

Der französische Präsident, der britische Premierminister, der sogenannte Präsident Georgiens und der Rest sind lediglich Funktionäre des US-Imperiums.

Diese Marionetten verscherbeln routinemäßig die Interessen und das Wohlergehen ihrer Völker im Dienste der US-Hegemonie.

Für ihre Dienste werden sie gut belohnt.

Ein Jahr nach seinem Rücktritt war der ehemalige britische Premierminister Tony Blair netto rund dreißig Millionen Dollar wert.

Obama mit menschlichen Gefühlen?

Mit seinem Krieg gegen Libyen hat Obama Amerika einen Schritt weiter in den Cäsarismus gemacht.

Obama übertraf Bush um eine Stufe und kümmerte sich für seinen Überfall auf Libyen nicht einmal um eine Genehmigung durch den Kongreß.

Er behauptete, daß seine moralische Autorität über der US-Verfassung stehe.

Die Scheinheiligkeit stinkt.

Wie die Öffentlichkeit das aushält, weiß ich nicht:

„Die Verantwortung Amerikas als Führer beiseite zu schieben und – noch schwerwiegender – unsere Verantwortung für unsere Mitmenschen in einer derartigen Situation, hätte einen Verrat an dem dargestellt, was wir sind. Einige Länder werden es vielleicht schaffen, Greueltaten in anderen Ländern zu übersehen. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind da anders. Und als Präsident weigerte ich mich, auf die Bilder von Massakern und Massengräbern zu warten, bevor ich etwas unternahm.“

Das muß man von dem Großen Moralischen Führer hören, der Tag für Tag Zivilisten in Afghanistan und Pakistan und Jemen und Somalia und jetzt in Libyen mordet und wegschaut, wenn „die große Demokratie im Mittleren Osten“ Israel weitere Palästinenser mordet.

Eine ganz und gar absurde Person

Der US-Präsident, dessen Drohnen und Luftwaffe jeden Tag des Jahres Zivilisten abschlachten, fuhr fort und sagte, daß Libyen einzigartig dasteht in der Welt mit „der Aussicht auf Gewalt in einem entsetzlichen Ausmaß.“

Offenbar denkt Obama, daß eine Million tote Iraker, vier Millionen vertriebene Iraker und eine unbekannte Anzahl gemordeter Afghanen nur eine Kleinigkeit ist.

Der Rest von Obamas Rede zeigte eine Person, die Doppelsprech und Doppeldenk besser beherrscht als der Große Bruder und die Bewohner von George Orwells 1984.

Wie kann eine ganz und gar absurde Person wie Obama erwarten, ernst genommen zu werden?
      
11 Lesermeinungen
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#11   Soramonas   16:36:30 | Mittwoch, 25. Januar 2012
Es gibt auch anders denkende Linke:
www.ahriman.com
Silvio Gesell: Ein progressiver Anarchist in Deutschland
www.freiwirte.de
Ich bin Mitglied im Dt. Freiwirtschaftsbund!
Es lebe die Schweiz:
www.zeit-fragen.ch
Der Anthroposoph Rudolf Steiner und der Zins-Mechanismus im Geld-System:
www.lochmann-verlag.com/…ismen%20Nr.%2043.pdf
Jürgen Elsässer
…enelsaesser.wordpress.com/buchinfo-bye-bye-usa/
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#10   caesar4441   21:48:17 | Sonntag, 3. April 2011
Obama
Obama erwartet nichts.Er ist genauso Marionette wie die übrigen sog.westlichen sog. Demokraten.Sie werden von Puppenspielern aus dem Hintergrund gelenkt.Ziel ist der 3.WK.Huntington hat das Drehbuch schon vor 30 Jahren geschrieben.Wer lesen kann ,der lese.
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#9   Mufelius †   18:30:38 | Sonntag, 3. April 2011
Ja, die Amis…
So sindse halt. Das machen sie schon seit dem Ende des zweiten Weltkrieges so, vielleicht schon länger. „Gods own Country“ ist im Dauer-Kriegs-Zustand, immer irgendwo weiiiit weg und verheizt die Unterschicht, die niemanden einen Furz interessiert – und die bekloppte patriotische Bevölkerung stellt sich jedesmal hinter den Aggressor, weil sie auch zum hundertsten Mal auf die Lügen der eigenen Regierung hereinfällt.
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#8   kristall   17:26:35 | Sonntag, 3. April 2011
was fragst du die katholiken !!??
frag deine maurerspezis !!!! >:) :-[ :-D :-D :-D ^-^
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#7   Evelynn van der Meer   17:24:33 | Sonntag, 3. April 2011
Hat Obama vom „Friedensfürst“ Ahmadinejad noch nichts lernen können?
Hätte er bzw. die UNO die Opposition von Gaddafi nicht unterstützt oder besser gesagt, sie davor bewahrt, abgeschlachtet zu werden, gäbe es auch großes Geschrei.
Die pazifistische Haltung ist meines Erachtens sehr ehrenwert!
Und man hätte andere Mittel (friedliche) länger versuchen können.
Wieviele Oppositionelle dann zusätzlich abgeschlachtet worden wären, kann man nicht genau sagen.
Ein positives Ergebnis war ja schon man die Flucht des Außenministers von Libyen. Vielleicht folgen ja noch andere.
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#6   Soramonas   15:02:42 | Sonntag, 3. April 2011
Wohlstand ohne Wachstum
Tim Jackson
Wohlstand ohne Wachstum
Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt
Was garantiert uns Wohlstand und sozialen Frieden? Wie ein Mantra kommt die Antwort aus Politik und Wirtschaft: Wachstum, Wachstum, Wachstum! Aber dürfen wir das noch glauben angesichts der Verwerfungen der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrisen und angesichts der ökologischen Schäden, die unser Wirtschaften produziert? Unsere gesamte Wirtschaftsordnung baut auf ewigem Wachstum auf aber nun brauchen wir einen anderen Motor, sagt der britische Ökonom Tim Jackson. Er entwickelt konkrete Überlegungen für eine nachhaltige Ökonomie und entwirft die Vision einer blühenden menschlichen Gesellschaft innerhalb der bestehenden ökologischen Schranken.
Oekom Verlag, 272 Seiten, EUR 22,95
7.
Joseph Vogl
Das Gespenst des Kapitals
Sind die irrationalen Exuberanzen wirklich Ausnahmefälle oder nicht eher reguläre Prozesse im Getriebe kapitalistischer Ökonomien? Reicht die Unterscheidung von rational und irrational überhaupt hin, die Effekte dieses Systems zu fassen? Begegnet ökonomische Rationalität nicht unmittelbar ihrer eigenen Unvernunft? Arbeitet das System tatsächlich effizient und rational?Angesichts dieser Fragen folgt Vogls Essay einer ebenso historischen wie theoretischen Sondierung und hegt einen grundlegenden Zweifel darüber, ob die alte liberale Hoffnung auf die ausgleichende Ordnungsmacht des Marktes Adam Smiths berühmte „unsichtbare Hand“ noch gerechtfertigt ist.
Diaphanes, 224 Seiten, EUR
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#5   prometheus141   02:32:28 | Sonntag, 3. April 2011
bitte tiefer schauen alles gehört zum plan
Der Georgia Guidestones ist ein mysteriöses Denkmal, auf dem zehn „Gebote“ für ein „Neues Alter des Grunds“ geschnitzt werden. Das erste Gebot? Das Aufrechterhalten der Weltbevölkerung weniger als 500 Millionen Menschen. Eine andere unheilvolle Tatsache: die Autoren dessen, was wir jetzt den Amerikaner Stonehedge nennen, sind noch ein „Mysterium“ … abgesehen von denjenigen im Wissen. Wir werden auf die zahlreichen Eigenschaften dieses Denkmales, seine Nachricht schauen, die eine Neue Weltordnung verlangt, und erklären, wie es die Arbeit einer okkulten heimlichen Gesellschaft ist.
www.wahrheitfuerimmer.com/…gilant%20Citizen.htm
Wofür gibt es also eine Plutokratie, Plutonium und Kernkraftwerke, die auf Erdbebenlinien auch in Europa gebaut sind? www.youtube.com/watch?v=NuyAWWDnQwU Obama Bush Cheney sind wie unsere Regierungen nur Handlanger der Wenigen. Doch was ist die Erlösung? FÜRCHTET EUCH NICHT. Wer hat JPII. am 13. Mai 1980 gerettet? Wohin zeigt die HAND GOTTES? mein.salzburg.com/…b-600xauto-34680.jpg
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#4   klausvonjaus   00:19:44 | Sonntag, 3. April 2011
NAZI-KOMMUNISTEN
OBAMA KÄPFT DOCH NUR GEGEN NAZI-KOMMUNISTEN
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#3   Abu   21:44:01 | Samstag, 2. April 2011
Melchisedek: Der Unterschied ist:
hier bei uns geht es mal wieder um Symbolpolitik, und um sonst gar nichts: Bspe:
Ein paar Spinner zeigen die Reichskriegsflagge! –- Der Aufstand der Anständigen ist angesagt!
Ein Kreuz auf einem Friedhof, den eh keiner besucht, soll durch eine Fahne ersetzt werden, die eh keiner sieht. –- Das Abendland und die Nation brechen zusammen, eine Tragödie!
Wenn die USA scheinheilig sind – wie in dem Artikel beschrieben –, geht es um Leben und Tod von Hunderttausenden. Es geht um knallharte, eiskalte Politik. Um lebensrelevante Fakten.
Nicht um deutsches Spießbürgerbrimborium.
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#2   Melchisedek   21:20:02 | Samstag, 2. April 2011
Kreuz auf Soldatenfriedhof soll durch rote Fahne ersetzt werden
Scheinheiligkeit gibt’s auch hier:
www.jungefreiheit.de/…+M51685d39e76.0.html
Kreuz auf Soldatenfriedhof soll durch rote Fahne ersetzt werden.
Wo ? Na, im BRD- Irrenhaus.
( Der rote Kommunismus hat bekanntlich reichlich Segen über unser Land gebracht und alle Kriegsgefangenen wollten partout zuallererst der roten Fahne dienen )
:-[ :-! :-!
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#1   Soramonas   18:09:42 | Samstag, 2. April 2011
Die Hintergründe…www.infowars.com/
…siehe:
Neue Facetten des Goldrausches
Mittwoch, den 30. März 2011 um 10:39 Uhr
In Amerika gewinnt die Debatte um die amerikanische Geldpolitik neue Dynamik
compact-magazin.com/index.php?option=com_con…
Bilderberger: Rothschild und Rockefeller…
www.bilderberg.org
9.11. und Peak Oil
www.fromthewilderness.com
Freimaurer und Zionisten
www.luebeck-kunterbunt.de
BüSo
www.bueso.de
15 Mind-Blowing Facts About Wealth And Inequality In America. Information Clearing House, Grafiken über Einkommens- und Vermögensverteilung in den USA
…rmationclearinghouse.info/article25399.htm
www.pauljorion.com/blog/?p=11384
elboheme.blogspot.com/…en-der-krise_12.html
www.hintergrund.de/…rheit-und-macht.html
Noam Chomsky
www.jungewelt.de/2011/03-17/023.php
17.03.2011 / Thema / Seite 10Inhalt
Die Putschloge
Hintergrund. Die faschistische Geheimorganisation Propaganda due hievte Silvio Berlusconi an die Macht. Vor 30 Jahren wurde sie enttarnt, aber nicht unschädlich gemacht
Von Gerhard Feldbauer
Planmäßige Aushöhlung der Demokratie: Medientycoon Silvio Berlusconi (hier auf einem Treffen seiner Forza-Partei in Rom, 5.4.2006)
www.infowars.com/
infowars.wordpress.com/
www.wakeupnews.de/
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
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