Zölibat
Einer ist ein Lügner
Mehrere Zeugen berichten, daß sich ein österreichischer Bischof öffentlich „regionalen Freistellungen“ vom Zölibat gewünscht hat. Doch der Betroffene dementiert.
Bischof Alois Schwarz auf einem Pressebild der österreichischen Bischofskonferenz
Bischof Alois Schwarz auf einem Pressebild der österreichischen Bischofskonferenz
(kreuz.net, Gurk) Der altliberale Bischof Alois Schwarz von Gurk-Klagenfurt wählte den Zölibat, weil er gespürt hat, „daß dieser ein Verliebtsein in Gott“ sei.

Das sagte der Bischof nach Angaben seiner diözesanen Webseite kürzlich bei einer Podiumsveranstaltung.

Das Bistum Gurk-Klagenfurt befindet sich im Süden Österreichs.

Mons. Schwarz verglich den Zölibat mit der Treue von Eheleuten:

„Ich habe nicht geheiratet, um deutlich zu machen, daß mein Lebensland Gott ist.“

Gleichzeitig erklärte er, daß die österreichischen Bischöfe mit dem Papst „immer wieder über eine Freistellung des Zölibates gesprochen“ hätten.

Benedikt XVI. würde angeblich „sehr viel über eine solche Möglichkeit nachdenken, zumindest was die Möglichkeit regionaler Freistellungen betreffe.“

Die „regionalen Freistellungen“ vom Zölibat werden nicht nur auf der Webseite der Diözese, sondern auch von der in Graz erscheinenden ‘Kleine Zeitung’ zitiert.

Laut diesem Blatt sagte der Bischof ferner:

„Bei einem Auftrag aus Rom wäre ich dafür, daß die Diözese Gurk auch eine solche Proberegion wäre.“

Hatten die Journalisten Tomaten auf den Ohren?

Gestern dementierte Mons. Schwarz den Text vor der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’.

Seine Aussage sei angeblich „aus dem Zusammenhang gerissen und verkürzt wiedergegeben worden“.

Der Bischof rechtfertigte sich, in der Diskussion mit „entsprechend engen Fragen konfrontiert worden“ zu sein.

Er habe nur sagen wollen, daß Benedikt XVI. die regionalen Fragestellungen kenne.

Es entziehe sich völlig seiner Kenntnis, ob der Papst die Priesterehe erlauben wolle.

Mons. Schwarz hat nach eigenen Angaben auch keine Zölibatsdiskussion entfachen wollen.
      
14 Lesermeinungen
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#15   adlimina   14:16:09 | Montag, 4. April 2011
Gegner wie Unterstützer des Zölibats …
… bieten auch noch als Sichtweise an: Lasst uns Proberegionen FÜR den Zölibat ausweisen: Positiv: Wir fangen mit einer neuen Überzeugung von seinem Wert beherzt wieder an! Abgründig: Lasst uns barmherzig ein Reservat für die letzten Befolger einrichten!
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#14   vitrivius2010   00:00:29 | Montag, 4. April 2011
PROBEREGION ???
ZÖLIBAT IST UND BLEIBT DER KERN DES PRIESTERTUMS
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#13   mathild   09:05:01 | Sonntag, 3. April 2011
Du sollst nicht lügen…
Kennt dieser nette und wirkliche „tief gläubige“ Bischof denn die Gebote gar nicht? Er agiert fast wie ein Kardinal Meissner, der erst was sagt und dann das wieder zurückzieht.
Betet Brüder und Schwestern gegen diesen „Super-Gau“ in unserer hl. r-k Kirche!
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#11   klausvonjaus   00:30:40 | Sonntag, 3. April 2011
FREIMAURER SIND HOMOSEXUELLE NAZIS
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#10   adlimina   21:16:39 | Samstag, 2. April 2011
Brüderle
Liebes Heilszeichen, Ihre Analogie erscheint mir treffsicher passend, ihr scheinbar klug abgeklärter Rat zum doppelbödigen Schweigen ad extra und Diskutieren der Materie sub sigillo gebiert aber keinen wirklichen Segen, indem nämlich die Analogie zu Ende verfolgt werden muß: Daraufhin werden Wahlen verloren und rollen Köpfe Verantwortlicher. Der Vorschlag eines solchen Vorgehens ist kein Signum salutis – weder für die Protagonisten, noch für die Kirche.
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#9   Mag. catholicus   21:06:55 | Samstag, 2. April 2011
Immer dieselbe Taktik!
Erst den Probeballon starten, dann abwarten, wenn’s sein muß dementieren, weil alles nicht so gemeint war. Die Verlogenheit der Konzilsbande ist dämonisch. Was erwartet man sich auch von „Geistlichen“, die bei jeder Messe im heiligssten Augenblick der Wandlung lügen, indem sie dem göttlichen Heiland Worte in den Mund legen, die er nie gesagt hat. Hier ist der Meister der Lüge selbst am Werk!
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#8   SignumSalutis †   18:05:58 | Samstag, 2. April 2011
Bärendienst
So’n Quatsch. Niemand wird mit Frau und Kind wieder in den Dienst geholt, als sei nichts gewesen. Das wäre eine Ohrfeige, für alle die, die das Zölibatsversprechen glaubhaft leben. Auch, wenn man für diese Priester Wege der Barmherzigkeit finden muss – schon mit Rücksicht auf deren Kinder …
Leider richt diese Meldung danach, dass der betr. Oberhirte sich „verquatscht“ hat, nach der Methode Brüderle. Ich will garnicht ausschließen, dass der Papst oder andere Verantwortliche über besondere Wege hinsichtlich der Zölibatsregelung nicht auch nachdenken. Der Bischof, insbesondere in seinem Amt, täte diesem Anliegen einen besseren Dienst, wenn er den Schnabel hielte.
SignSal
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#7   Siegfried   15:50:01 | Samstag, 2. April 2011
der Kirchenwandel
die Kirche vor dem sogenannten zweiten VK war missionarisch. Die Bischöfe waren im Glauben geeint und haben auf Petrus gehört. Die Priester aus den deutschsprachigen Diözesen waren in der ganzen Welt als Missionare im Einsatz. Die Bischöfe hatten Kontakt zur Jugend, durch ihre Firmreisen in die Pfarreien. Die deutschen Missionare (männliche und weibliche Gemeinschaften) kamen in die Pfarreien und haben in ihrem und durch ihren Glauben die Jugend begeistert und junge Menschen für den Oredensberuf oder für das Priesteramt begeistert. Nachdem der Priesterstand 1969 bis 1971 im Bestand der Priesteramtskandidaten durch die Bischöfe herabgefahren wurde, wird das Seelenheil in den neuen Formen der PastIs gesucht. Die Firmungen werden jetztvon Priestern im bischöflichen Auftrag vorgeommen. Die Jugendlichen erleben ihre Bischöfe nur noch ini Discomessen und in den Medien, wenn sie gegen Zölibat, für Schwulenachtung und ähnliche Häresien kämpfen. Glaubenszeugnis erhalten sie nichts mehr angeboten.
Das Tolle ist die Oberhirten haben kein schlechtes Gewissen und wirken an der Vernichtung der RKK mit Hingabe weiter. Luther war ein Weisenkind gegen das Verhalten der heutigen Hirten.
Wir können für deren Bekehrung beten, die Umkehr zur Wahrheit müssen diese Hirten selbst in die Hand nehmen. Eines müßen sie sich merken, die Gläubigen können ihnen nicht mehr glauben und die Medien und Ungläubigen finden trotz ihres Verhalten, im Zeitgeist, den Weg zur Kirche nicht. :-@ o.O :-#
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#6   Didaskala   15:49:08 | Samstag, 2. April 2011
Immer wieder der Zölibat: das ist ja
‘''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
fast schon satanisch!
Die hochwürdigen Priester und Ordensleute unserer Heiligen Katholischen Kirche leben in *freiwilliger Enthaltung* von allem Geschlechtlichen.
Das ist angesichts ihrer besonderen Würde auch durchaus richtig und wird selbst von Heiligen aus dem Jenseits Klick www.uni-siegen.de/…/zoelibat_nutzen.pdf beifällig aufgenommen.
Durch die heilige Weihe sind sie dem Herrn und der Gottesmutter vermählt.
Unsere Himmelsmutter hat bei vielen Erscheinungen Klick www.razyboard.com/…0002-5903982-10.html auch immer wieder den hohen Wert des Zölibats hervorgehoben.
Nur Freimaurer und Zweifelkatholiken Klick www.theologisches.info/brot1.htm können daran zweifeln.
Auch der bald selige, durch seine herausragende Versöhnlichkeit gegenüber Freund und Feind zu Lebzeiten hervorgetretene Bischof Johannes Dyba Klick www.welt.de/…an_Bischof_Dyba.html war ein glühender Marienverehrer, auch wenn er von den freimaurerischen Medien viel gescholten Klick daserste.ndr.de/…/1996/erste6634.html wurde.
‘'''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
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#5   Rose im Kreuz   13:00:45 | Samstag, 2. April 2011
Kärntner Abwehrkampf gegen Rom
Wenn der Kärtner Abwehrkämpfer, Separatist und Pseudo-Bischof Schwarz von „regionalen Freistellungen“ predigt, dann ist das nur eine andere Formulierung für „antikatholisch“ – was so viel wie „anti-allgemein“ (regional) bedeutet.
Katholisch ist das, was alle glauben – und nicht, was der Teufel und Bischof Schwarz glauben.
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#4   adlimina   12:46:56 | Samstag, 2. April 2011
Verschwurbelte, aber präzis zielgerichtete Taktik
Möglicherweise hat der Kärtner Sonnenkönig seinem ehemaligen Regens versprochen, ihn wieder mit Frau und Familie in den Dienst zurück zu holen. Nein, so habe man das natürlich nie verlauten lassen, aber die Viren und Keime, die damit ausgestreut wurden, werden sich schon noch entfalten. Komisch: Für beide Diözesen, deren Oberhirte denselben Nachnamen trägt, kann in dieser Gemengelage nur SCHWARZ gesehen werden.
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#3   Konrad   12:32:32 | Samstag, 2. April 2011
war doch nur ein
Aprilscherz. Seid ihr denn so doof?
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#2   Sycamore   12:22:19 | Samstag, 2. April 2011
bischöfliche Lallopathie …
Wenn die Exzellenzen keine Zölibatsdiskussion entfachen wollen, warum halten sie nicht einfach den Mund darüber?
Denn die Zölibatsdiskussion wird auch dadurch entfacht,
daß man bestreitet, sie entfachen zu wollen.
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#1   Vogel   12:21:26 | Samstag, 2. April 2011
Regionale Freistellungen?
entweder richtig, oder gar nicht
alles oder nix, oder?
Viel Spaß bei euren geistigen Ergüssen –
das wars für heute von mir
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