Aufklärung
Die Aufklärung rechtfertigte den Sklavenhandel
Das Christentum hat die Sklavenhaltung abgeschafft. Der Islam führte die Sklaverei wieder ein. Die rassistischen Aufklärer begründeten sie. Von Christian Dammkötter.
Sklaven in Ketten
Sklaven in Ketten
(kreuz.net) In der Spätantike überwand die Kirche das Heidentum.

In der mittelalterlichen Christenheit war die Sklavenhaltung verboten.

Der Heilige Kirchenlehrer Gregor von Nyssa († 394) predigte gegen einen römischen Sklavenhalter mit naturrechtlicher Argumentation:

„Du verurteilst einen Menschen zur Sklaverei, dessen Natur frei und autonom ist.

Den Menschen, der vom Schöpfer eingesetzt wurde zum Herrn der Erde, den unterwirfst du unter das Joch der Sklaverei.

Damit machst du Gesetze gegen Gott, indem du das Gesetz umstürzt, das er für die Natur gemacht hat.“


Die Kirche: der Feind der Sklaverei
Der Heilige Kirchenlehrer Gregor von Nyssa (+ 394) predigte gegen die Sklavenhaltung in der heidnischen Antike.Arabische Darstellung des Handels mit Negersklaven. Der Koran betrachtet die Sklaverei als eine Einrichtung göttlichen Rechts. Im Laufe von vierzehn Jahrhunderten wurden insgesamt etwa 14 Millionen Afrikaner entführt und in muslimische Länder der Sklaverei zugeführt.Arabische Reiterheere aus Südspanien verwüsteten im 10. Jahrhundert regelmäßig die Städte Südfrankreichs und Nord-Spaniens. Sie versklavten die christlichen Bewohner von Barcelona im Jahr 985, im Jahr 993 Narbonne, im Jahr 997 Santiago de Compostela sowie viele andere christliche Städte.

Islamisches Sklaven-System

In den von muslimischen Reiterheeren eroberten Ländern Nordafrikas und Spanien führte der Islam die Sklavenhaltung sofort wieder ein.

Die ägyptisch-britische Historikerin Bat Ye’or (77) schreibt:

„Als der arabische Kriegsherr Amr im Jahr 643 Tripoli eroberte, zwang er die jüdischen und christlichen Berber, ihre Frauen und Kinder als Teil der Tribute in die Sklaverei auszuliefern.“

Die muslimische Herrschaft in Spanien gründete auf Zehntausenden von Haus- und Arbeitssklaven.

Seit dem 8. Jahrhundert bestand der Kern fast aller islamischen Eroberungsheere aus Militärsklaven – etwa in Spanien, Nordafrika, Ägypten, Damaskus und später in der Türkei.

Der türkische Sultan erzwang die Konversion christlicher Jungen zum Islam. Sie wurden anschließend zu Militärsklaven – Janitscharen – gedrillt.

Die Kirche wehrt sich gegen die Sklaverei

Als die Spanier ab dem Jahr 1492 Mittel- und Südamerika besiedelten, versuchten sie die einheimischen Indianer in Bergwerken und Plantagen als Sklaven zu benützen.

Aber die spanischen Ordenstheologen protestierten heftig dagegen.

Auf ihr Betreiben hin erklärte Papst Paul III. im Jahr 1538 in einer Bulle, welche die Magna Charta der Indios und aller Menschen werden sollte:

1. daß alle Völker der Erde ihrer Natur nach wahre Menschen sind;

2. daß sie als solche „Freiheit und Besitz rechtmäßig benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen dürfen;

3. daß sie nicht zwangsmissioniert oder zu Sklaven gemacht werden dürfen“.

Ohne Aufklärung kein Sklavenhandel

Die frühkapitalistischen Minen- und Plantagenbetreiber in Süd- und Nordamerika führte die Sklavenhaltung in offener Rebellion gegen die Kirche bald wieder ein.

Die von der Aufklärung geprägten spanischen und britischen Kolonialmächte kaufen von arabischen Sklavenhändlern in Westafrika mehr als zehn Millionen Negersklaven.

Das ging einher mit der rassistischen Anthropologie der Aufklärung, welche die Sklavenhaltung rechtfertigte.

Die Kirche betonte die Gleichwertigkeit aller Menschen, die einem einzigen Elternpaar – Adam und Eva – entstammten.

Dagegen erfanden die sogenannten Aufklärer im 17. und 18. Jahrhundert eine sogenannte Polygenese.

Diese behauptete, daß der Mensch von verschiedenen Stammeltern hervorgegangen sei. Daraus leiteten sie eine Hierarchie von Sklaven- und Herrenvölkern ab.

Neger sind Untermenschen

Der sogenannte Aufklärer Voltaire († 1778) behauptete, daß nur die weiße Rasse die menschliche Zivilisation erreicht habe.

Neger und Juden waren für ihn aufgrund ihrer Triebhaftigkeit, sexuellen Perversion und minderwertigen Charaktereigenschaften Untermenschen.

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant († 1804) rechtfertigte in einem Aufsatz über die Rassenlehre die Herrschaft der weißen Europäer über die minderwertigen Völker Afrikas und Amerikas.

Man sieht: Die Rassentheorie der Aufklärung rechtfertigte den Sklavenhandel.

Die USA waren von Anfang an ein Sklaven-Regime

Auch die Gründerväter der USA betrieben die Sklavenausbeutung ohne Skrupel.

Der erste US-Präsident George Washington († 1799) besaß 319 Sklaven. Er war einer der wichtigsten Ausbeuter in Virginia.

John Adams († 1826), der zweite Präsident der USA, sowie der nordamerikanische Drucker Benjamin Franklin († 1790) gehörten ebenfalls zu den großen Sklaventreibern Nordamerikas.

Der dritte US-Präsident Thomas Jefferson († 1826) zählte 150 afrikanische Sklaven zu seinem Eigentum.

Diese Herren behaupteten gleichzeitig in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung,

„daß alle Menschen gleich geschaffen sind und daß sie vom Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, darunter Leben und Freiheit“.

In der Tat: Das war die Lehre und Praxis der Kirchenväter, der mittelalterlichen Theologen und der Päpste der Neuzeit.

Dagegen waren die US-Sklavenhalter dem Anti-Katholizismus, der Freimaurerei und der Aufklärung verpflichtet.

Für sie waren die Neger keine vollwertigen Menschen, die Anspruch auf Menschenrechte gehabt hätten.
      
74 Lesermeinungen
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#78   Jaku   19:36:21 | Freitag, 30. Dezember 2011
Ich kann von mir in keinem Fall behaupten das Thema ausführlich genug studiert zu haben um mich auch nur ansatzweise als wirklich bewandert zu bezeichnen. Aber wir haben uns in der Schule (natürlich) mit dem Thema befasst und ich fand es sehr interessant. Zuerst einmal kann man sagen da die südamerikaniche Bevölkerung zwar in der Tat zu größten Teil aus Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln (das Wort „Mischlinge“ will ich vermeiden) besteht allerdings stellen die indigenen Völker nur in sehr wenigen Ländern wie Peru die Bevölkerungsmehrheit, in vielen anderen besteht der Großteil der Bevölkerung aus Afro-Lateinamerikaner, Mulatten allerdings auch Mestizen. Das die Spanier die indigene Bevölkerung nicht fast ausgerotted hätten ist falsch durch Zwangsarbeit sank die Zahl der indigenen Bevölkerung rapide auch durch eingeschleppte Krankheiten, Aus diesem Grund began man überhaupt erst mit der Einfuhr afrikanischer Sklaven um den Bedarf zu decken. Zwar gab es durchaus Gesetzte gegen Sklaverei nur wurden die nicht umgesetzt. Zur Kirche kann man sagen ja grade die Jesuiten haben sich für christanisierte Indianer eingesetzt nicht für „Heiden“ und auch nur sehr wenig für Schwarzafrikaner wobei immer gilt es gab Ausnahmen einige katholische Prister setzten sich immer gegen Sklaverei ein, das war übrigens auch im Norden der Fall. Es gab immer welche dafür und dagegen.
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#77   Thomasius   21:02:01 | Sonntag, 3. Juli 2011
Tomás
Haben Sie schon mal Casas, Bartolome de las
Brevisima relacion de la destruccion de las Indias gelesen?
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#76   Tomás   20:08:05 | Samstag, 2. Juli 2011
petersemczuk
Spanien hat niemals die Indianern ausgerottet. Dafür gibt es keine Belege, aber den Gegenbeweis. Das ist die Tatsache, daß der Größte Teil der südamerikanischen Bevölkerung zu 80 % aus Indianern und Mestizen, die von Indianern abstammt, besteht.
Die Indianern wurden nicht versklavt und die Schwerstsarbeit wurde von schwarzafrikanischen Sklaven verrichtet. Durch die spanische Herrschaft wurden die Indianern, die oft Sklaven ihrer Häuptlingen waren (z.B. die Incas), zu Leibeigene gemacht.
Die Kirche und Isabel la Católica hat sich immer für die Rechte der Indianern eingesetzt und diese zum wahren glauben bekehrt und gebildet. Dabei haben sich die Jesuiten und die Franziskaner hervorgetan.
Papst Alexander VI. anerkannte mit der Bulle „Intercaetera“ die Eroberung der „Indias Occidentales“ durch Spanien als rechtens an. Damit gehörten die Überseegebiete zu Spanien, und die Spanische Krone hatte auch das Recht, die Bodenschätze abzubauen und ,unter anderem, zum Kirchenschmuck zu verwenden.
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#75   petersemenczuk †   19:44:02 | Samstag, 2. Juli 2011
Peter semenczuk
>Tomas<
Ihre Kirche hat noch mehr GOTTES und Menschenverachtenden Sünden zu verantworten
vor GOTT und Jesus Christus.
Hier denke ich an Pizzaro und Cortes, anbei 2 Priester, die,
eine große Hilfe waren bei der Ausrottung durch Arbeitsklaverei in den Bergwerken und Landwirtschaft der Einwohner von Süd bis Mittelamerika.
Von 15 Millionen ist hier auch die Rede.
Das Gold ist nach Spanien verschifft worden und schmückt noch heute die Kirchen der
Katholiken.
Ich weiß nicht Herr Tomas, welchen Gott Sie anerkennen, und welche >Wahrheit< Sie vertreten, doch Gott wird Sie ab heute fordern!
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#74   Tomás   19:30:08 | Samstag, 2. Juli 2011
petersenenczuk
Die Kirche hat nicht nur die Sklaverei verurteilt, sondern auch in der Praxis bekämpft. Die Folge davon war, daß am Ende des Mittelalters die Sklaverei verschwunden war. Erst mit der Neuzeit erschien sie wieder.
Als Portugal mit den Sklavenhandel begonnen hat, stand diese Staat unter dem starken Einfluß des protestantische England. Die Kirche hat aus politischen Gründen den Sklavenhandel durch die Portugiesen geduldet, aber nie gutgeheißen.
Schätzungsweise haben die Portugiesen 3 Millionen Schwarzafrikaner aus Angola nach Brasilien gebracht. Die Zahl 11 Millionen ist total überzogen.
Viel größere Sklavenhändler waren die Engländer und die Holländer.
Die schlimmsten Sklavenhändler waren nicht die Europäer, sondern die Araber, die schätzungsweise ca. 13 Millionen Schwarzafrikaner in islamische Staaten gebracht haben.
Diese letzt genannten Tatsachen werden von Ihnen nicht erwähnt. Es ist evident, daß es Ihnen nicht um die Sklaverei geht, sondern nur um Stimmung gegen die Kirche zu machen.
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#73   petersemenczuk †   19:14:39 | Samstag, 2. Juli 2011
Es ist eine bewußte Geschichtsfälschung der Römisch-katholischen Kirche,
wenn sie heute behauptet, dass, das >Christentum< den Sklavenhandel verurteilt und
abgeschafft hat.
Ich erinnere an die 11 Millionen Sklaven aus Westafrike/Benin, die von den Portugiesischen Katholiken, <im Namen ihres „Gottes und der Maria“<,
nach Süd bis Nordamerika, verschifft und versklavt wurden.
(siehe arte tv+7 und radio contra SWR, Quellennachweis)
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#72   Jubärens   12:03:43 | Freitag, 8. April 2011
Ja, ich bin ein erklärter Feind dieser schwarzen Aufklärung
Tchibo: Jubärens@ Sie sind wohl ein erklärter Feind der Aufklärung?
Haben Sie etwa zu wenig Denkvermögen abbekommen, weil Sie so schamlos die Blöße zur Schau stellen…?
Ja, ich bekenne mich dazu, dass ich meinen Verstand nicht dazu gebrauche, um etwa Skalverei rassistisch zu begründen und zu rechtfertigen,
wie es der große Aufklärer Immanuel Kant mit seinem Denkvermögen macht:
„Sklaverei findet sich vor allem in Afrika, denn der Schwarze sei am besten als Sklave geignet. Er ist nämlich stark, fleischig, gelenk, aber unter der reichlichen Versorgung seines Mutterlandes faul, weichlich und tändelnd. Seine Faulheit muss deshalb durch die Regierung und den Zwang gemäßigt werden.“
„Sie haben eine dicke Haut und des gewünschten Effekts wegen ist es notwendig, dass man sie mit gespaltenen Röhren peitscht.“
„Nach Kant setzt Sklaverei eine spezielle Form von Bestrafung für begangene Untaten – ein Mittel der Erziehung.“
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#71   Domenico Tuttisanti   10:28:14 | Freitag, 8. April 2011
Jubärens / Scholz
Die Argumentation bei Paul III. wurde zeitgleich auch von der spanischen Spätscholastik (z.B. Fernando Vázquez de Menchaca) vertreten, die die Freiheit und Gleichheit aller Menschen, aber auch die Volkssouveränität, auf dem ursprünglichen natürlichen Recht (ius naturale) der Menschen gegründet sieht.
Wenn Paul III. betont, dass Indianer „wirkliche Menschen“ seien [und keine Tiere], dann sieht er offenbar darin allein ihren Anspruch auf Freiheit von Sklaverei begründet – seien sie nun Christen oder nicht!
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#70   Tchibo   10:16:47 | Freitag, 8. April 2011
Jubärens@ Sie sind wohl
ein erklärter Feind der Aufklärung?
Haben Sie etwa zu wenig Denkvermögen
abbekommen, weil Sie so schamlos die
Blöße zur Schau stellen…?
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#69   Jubärens   10:09:06 | Freitag, 8. April 2011
R.Scholz – noch so ein Aufklärer:
Jetzt kläre ich dich (Jubärens) einmal über die Päpste Paul II. und Paul III. auf:
„Was ihn (Papst Paul III.) ehrt, ist sein Eintreten für die versklavten Indianer, auch wenn es erfolglos blieb und die Tatsache, dass Kopernikus ihm sein Werk“ Über die Revolutionen der Himmelskörper“ widmete.“
Ich hatte aus der Bulle des Papstes „sublimis Deus“ vom 9. Juni 1537 zitiert:
(Die spanischen Kolonisten) [kursiv]begehrten nichts anderes, als ihre Habsucht zu befriedigen, dass sie unablässig daraufhin arbeiteten, die Bewohner West- und Südindiens und andere Nationen wie Tiere zum Sklavendienst einzuspannen. (…) Wir wissen wohl, dass die Indianer als wirkliche Menschen nicht allein die Fähigkeit zum christlichen Glauben besitzen, sondern zu ihm in allergrößter Bereitschaft herbeieilen, wie man es uns wissen ließ.
Wir bestimmen und erklären mit diesem Schreiben und kraft unserer apostolischen Autorität, dass die Indianer und alle andern Völker, die künftig mit den Christen bekannt werden, auch wenn sie den Glauben noch nicht angenommen haben, ihrer Freiheit und ihres Besitzes nicht beraubt werden dürfen; vielmehr sollen sie ungehindert und erlaubter Weise das Recht auf Besitz und Freiheit ausüben und sich dessen erfreuen können.
Auch ist es nicht erlaubt, sie in den Sklavenstand zu versetzen. Alles, was diesen Bestimmungen zuwiderläuft, sei null und nichtig. Die Indios aber und die andern Nationen mögen durch die Verkündigung des Wortes Gottes und das Beispiel eines guten Lebens z…
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#68   Domenico Tuttisanti   08:27:18 | Freitag, 8. April 2011
R. Scholz
Sie haben in Ihrem Beitrag den entscheidenden Argumentationsschritt vergessen: Sie müssen begründen, warum die politische Fortune oder die persönliche Glaubenspraxis eines Papstes seine wohlerwogenen Gründe, die er gegen die Versklavung von Indianern und allen anderen Völkern aus christlicher Perspektive geltend macht, entkräften sollen.
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#67   R.Scholz †   23:31:09 | Donnerstag, 7. April 2011
@Jubärens: Deine Kenntnisse der Kirchengeschichte sind mehr als mangelhaft.
Jetzt kläre ich dich einmal über Paul II., Pietro Barbo, 1464 – 1471, auf.
Er war der Nepot Eugens IV. und so ungebildet, dass er nicht einmal Latein konnte. Abgesehen davon, dass er eine Tochter zeugte, besorgte er 3 Nepoten den Kardinalshut.
Was ihn in die Geschichte eingehen lässt, ist die Gründung des römischen Karnevals, dessen Zweck die rituelle Judenverspottung mit allen ihren Unmenschlichkeiten war.
Der mit der Bulle „Sublimis Deus“ war Paul III., Alessandro Farnese, 1534-1549.
Er hatte 4 Kinder, von denen Pier Luigi dem berüchtigten Cesare Borja durchaus ebenbürtig war.
Seine Enkel machte er im Alter zwischen 14 und 16 Jahren zu Kardinälen.
Gegen den Kaiser und die Türken verlor er auf allen Linien, und sein gegen die Reformation einberufenes Konzil von Trient war zu seinen Lebzeiten wenig erfolgreich.
Was ihn indessen ehrt, ist sein Eintreten für die versklavten Indianer, auch wenn es erfolglos blieb und die Tatsache, dass Kopernikus ihm sein Werk“ Über die Revolutionen der Himmelskörper“ widmete.
Du bist ein Dummschwätzer, der sich jetzt sicher wieder darauf ausreden wird, dass er bloß einen Tippfehler machte.
Das ändert aber gar nichts daran, dass diese Päpste, die du hier verwechselst, genau solche liederlichen Subjekte waren, wie sie von kr++z.net tagtäglich in infantilster Weise an den Pranger gestellt werden.
Lern Kirchengeschichte, bevor du den moralisierenden Zeigefinger hebst.
o^/ o^/ o^/ o^/
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#66   Jubärens   21:57:17 | Donnerstag, 7. April 2011
Sapere aude: Kants Gebrauch des aufgeklärten Verstandes, die Sklaverei rassistisch zu begründen
„Sklaverei findet sich vor allem in Afrika, denn der Schwarze sei am besten als Sklave geignet. Er ist nämlich stark, fleischig, gelenk, aber unter der reichlichen Versorgung seines Mutterlandes faul, weichlich und tändelnd. Seine Faulheit muss deshalb durch die Regierung und den Zwang gemäßigt werden.“
„Sie haben eine dicke Haut und des gewünschten Effekts wegen ist es notwendig, dass man sie mit gespaltenen Röhren peitscht.“
„Nach Kant setzt Sklaverei eine spezielle Form von Bestrafung für begangene Untaten – ein Mittel der Erziehung.“
Dagegen Papst Paul II. in der Bulle „sublimis Deus“ vom 9. Juni 1537:
(Habsüchtige haben die Indianer) wie Tiere zum Sklavendienst einzuspannen versucht.
Wir wissen wohl, dass die Indianer als wirkliche Menschen nicht allein die Fähigkeit zum christlichen Glauben besitzen, sondern zu ihm in allergrößter Bereitschaft herbeieilen, wie man es uns wissen ließ.
Wir bestimmen und erklären mit diesem Schreiben und kraft unserer apostolischen Autorität, dass die Indianer und alle andern Völker, die künftig mit den Christen bekannt werden, auch wenn sie den Glauben noch nicht angenommen haben, ihrer Freiheit und ihres Besitzes nicht beraubt werden dürfen; vielmehr sollen sie vielmehr sollen sie ungehindert und erlaubter Weise das Recht auf Besitz und Freiheit ausüben und sich dessen erfreuen können.
Auch ist es nicht erlaubt, sie in den Sklavenstand zu versetzen. Alles, was diesen Bestimmungen zuwiderläuft, sei null und nichtig.
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#65   Inglorious Basta   20:26:17 | Donnerstag, 7. April 2011
@jubärens Etwas verbieten und ein Verbot durchsetzen ist auch etwas anderes
Andere Verbote hat die Kirche (unter Aufbietung von Gewalt, Diplomatie, Kompromissen, Finanzmacht) ebenfalls geschafft durchzusetzen…z.B. das Verbot der Homosexualität oder die eigene Macht.
Wie kommt es denn ihrer Meinung dazu das alle 2 Tage ein Schwulenfeindlicher Artikel auf +net zu finden ist aber nur hin und wieder einer der sich gegen Sklavenhaltung oder Sklavenhandel richtet? Eine ganz ähnliche Gewichtung gab es in der Kirche eben schon immer und sowas muss sie sich jetzt schonmal vorwerfen lassen wenn sie sich als der große Sklavenbefreier feiern lassen möchte.
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#64   klausvonjaus   18:54:47 | Donnerstag, 7. April 2011
ALLE MENSCHEN MACHA KAKKA
OB WEISS ODER SCHWARZ OB CHRIST ODER JUDE OB CHINESE ODER AUSTRALIER…ALLE MENSCHEN MACHA KAKKA…JA DAS VERBINDET DIE MENSCHHEIT…
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#63   Jubärens   18:32:50 | Donnerstag, 7. April 2011
Stern 77 schäumt vor Wut
Der Kirchenhasser Stern 77 kann die schlichte historische Wahrheit nicht akzeptieren, dass allein auf der Basis des naturrechtlich verankerten Menschenbildes des Christentum die antike Sklavenhaltung mehr und mehr verdrängt und schließlich in der Christenheit verboten war, während Islam und Aufklärung sie wieder einführten bzw. rechtfertigten.
Stern arbeitet mit einem durchsichtigen Trick, indem er Sklaven (= Menschen als beliebig handelbare Sachen) mit Leibeigenen (= Hörige, die zu einem Grundherrn Gehörigen, der ihnen gegenüber Forderungen und Versorgungspflichten hat) gleichsetzt.
Allein diese Nicht-Unterscheidung diskreditiert Stern als seriösen Diskutanten.
Selbst in dem verzerrenden wikipedia-Artikel ‘Sklaverei’ kann er lesen, dass am Anfang der Neuzeit (1537) mit der päpstlichen Bulle Sublimus Dei von Seiten der Kirche die Sklaverei der Völker Amerikas und Afrikas verboten ist.
Die Aufklärer dagegen rechtfertigen die Sklaverei:
So machte der französische Philosoph Louis Sala-Molins anlässlich des zweihundertsten Jahrestages der Französischen Revolution darauf aufmerksam, dass keinem der Aufklärer – weder Condorcet, Diderot, Montesquieu noch Rousseau – an der Abschaffung der Sklaverei in den französischen Kolonien gelegen war. Sala-Molins hält die Einstellung zur Sklavenfrage und zu den Schwarzen für den entscheidenden Schwachpunkt im aufklärerischen Anspruch auf die als universell propagierten Menschenrechte
aus: Google „Sklaverei“
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#62   Inglorious Basta   18:05:31 | Donnerstag, 7. April 2011
@Stern77 …Sind sie verrückt geworden?
Ohne die Unterstützung des Kolonialismus durch die Kirche gäbe es heute all diese schönen vergoldeten Gotteshäuser nicht, ganz zu schweigen von den Schätzen der Monarchen und der Museen.
Auch die ganzen Schlösser hätten ohne die Unterstützung der Leibeigenschaft nie in diesem Umfang realisiert werden können.
Und ohne das Afrikaner und Indios entwurzelt, massenhaft ermordet und zwangschristianisiert wurden hätten heutige Forscher weniger zu rekonstruieren und Waffenfirmen weniger Bürgerkriege.
Ohne jahrtausende Jahre langen Antisemitismus gäbe es auch kein hübsches Holocaustmahnmal für Berlin und ohne Zwangsarbeit in Klöstern kaum Biersorten!
Angesichts dieser Verdienste scheinen mir ihre Schmähreden gegen die RKK ganz und gar von Undank geprägt. Wohl nichtma Arier wa? Gehören sie etwa zu den ketzerischen Kräften die sich auch um das wohlergehen von Nicht-Europäern sorgen? Vor Leuten wie ihnen hat uns Tilo S. gewarnt!
Menschen wie sie werden in wenigen Jahrzehnten wohl auch die rückhaltlose und sofortige Aufklärung von Missbrauchsfällen in der RKK anzweifeln und sollte die Atomkraft je abgeschafft und die Börsen reguliert werden behaupten sie sicher auch das dies NICHT ausschließlich auf Papstäußerungen hin geschah.
Vermutlich wollen sie jetzt schon nichts davon wissen wie PiusXII. die europäischen Juden praktisch im Alleingang gerettet hat oder wie das Kondomverbot täglich Tausende vor Ansteckung rettet während die Homoehe stündlich Mio Leben kostet.
Schämen sie sich! :-P
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#61   Soramonas   16:14:03 | Donnerstag, 7. April 2011
Einher geht die Sklaverei…
…mit dem Handels- und Finanzkapitalismus bzw. Zinssystem…
www.vergessen-buecher.de von Gustav Ruhland
Psychosoziale Hintergründe nach Bern Senf
www.berndsenf.de
BüSo
www.bueso.de
Historisches
www.zeit-fragen.ch
Dt. Freiwirtschaftsbund
www.freiwirte.de
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#60   wickerl   12:57:40 | Donnerstag, 7. April 2011
Dämonisierung
Dass das Christentum die Sklaverei abgeschafft hat, stimmt nur sehr teilweise, der Islam hatte sie immer, er hat sie nicht wiedereingeführt. Das Christentum hat sich aber schon im 15. Jahrhundert die Sklaverei auf der iberischen Halbinsel, Spanier und Portugiesen, äußerst bereitwillig abgeschaut, und die (anglikanischen) Engländer haben sich dem äußerst schnell angeschlossen. Im 18. Jahrhundert war die Neosklaverei schon wieder im Abklingen. Konservativ sein sollte nicht heißen, optimistisch in die Vergangenheit zu blicken.
Übrigens wir leben auch in einer Zeit, in der die überwunden geglaubten Missstände wieder aufblühen, etwa der Kolonialismus.
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#59   Bodo Brombach †   10:31:24 | Donnerstag, 7. April 2011
Die Hohepriester wollten die Gläubigen in einem sklavischen Abhängigkeitsverhältnis belassen,
in dem sie sich als Seelenbankiers unabkömmlich machten. Eine Jahwekratur bietet angenehme Vorteile für die Priesterkaste.
Jesus Christus machte ihnen einen Strich durch die Rechnung und bevollmächtigte jeden Menschen mit der direkten Kontaktaufnahme mit Papi, unserem Gott.
Jesus Christus hat sich gegen Formen von -kraturen gewandt. Auch eine Christukratur wollte er sicher nicht,
so schön manche auch Drohkraturen finden, weil sie so herrlich in Höllenbildern baden können, um die Distanz des Volkes zu den „Reinen“ zu begründen.
Jesus Christus ist Dir näher, als Du Dir selbst!
Dem Doktorchen, dem Semikolon und allen!
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#58   Fundi   10:30:43 | Donnerstag, 7. April 2011
Immerhin
gabe es im damals fast rein katholischen Brasilien Sklaverei länger als im Süden der USA und kritisierte der jetzige katholische Erzbischof von New York, als er noch dasselbe in Milwaukee war, daß die RKK-Bischofskonferenz das Thema vor dem Bürgerkrieg noch nicht einmal behandelt hätte, während sich alle evgl. Kirchen – außer den recht katholisch-geprägten Anglikanern (was weitestgehend stimmt) deswegen sogar gespalten hätten. Und nicht das katholische Maryland verbot die Sklaverei als erster Staat, sondern das baptistische Rhode Island (1652).
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#57   Bodo Brombach †   10:25:33 | Donnerstag, 7. April 2011
Du darfst Dich dazu frei entscheiden was wir vorgeben oder Du wirst für immer in der Hölle brennen
Das ist die wahre Freiheit.
Ist die Freiheit dessen, der so schön überzeugt wurde nicht übergroß?
Ist der Mensch in seinem Denken frei genug, so eine Behauptung abzulehnen, ob bleibt ein angstvoller Restzweifel zurück?
Ist die Aussage „Wann immer Du einem anderen schadest, schadest Du auch Dir selbst, weil Dein Innerstes niemand anders schaden will und Dein Innerstes mit allen anderen Menschen verbunden ist“ nicht auch ein guter Hinweis auf den richtigen Weg? (Obwohl darin nichts katholisch ist)
Selbsterfahrung gilt bei Erzkatholiken als schlimmes Wort, obwohl erzkatholische Wahrsagerinnen
selbst viel erfahren dürfen (wenn es den Oberen passt, was sie alles so erfahren).
Aber Selbsterfahrung ist ein Ansatz der durchaus mystisch im Sinne der katholischen Mystiker sein kann: Einen äußeren Beweis für Gott und Heilige kann es nie geben.
Die wahre eigene Überzeugung (=Glauben=Selbstüberzeugung) findet immer im Innern statt.
Angst ist in allen Lebenslagen nicht nur ein schlechter Ratgeber sondern verdreht den Blickwinkel auf die Wahrheit.
Wer aus Angst vor der Hölle sich frei entscheiden sollte, Gutes zu tun, tut es aus Angst und eben nicht frei.
Darum ist Drohung nie ein geeignetes Mittel, um Menschen in und zur Freiheit zu erziehen.
Der Hinweis auf das innere Licht, das jeden Menschen erleuchtet und die Ermutigung, nach ihm zu suchen, ist hingegen ein befreiender Akt.
Die Hohepriester wollten die Gläubigen in einem sklavischen Abhängigkeitsverhältnis belassen…
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#56   Stern77   10:06:45 | Donnerstag, 7. April 2011
Dieser Artikel ist eine Unverschämtheit
Da gibt es zahllose historische Beweise der Verstrickung und Förderung von Sklaverei und Leibeigenschaft der Kirche, und hier wird einfach die Kirche als Befreier der Sklaven hingestellt – grotesk.
Dass bis in die jüngste Zeit die Kirche selbst massiv an Sklaverei und Leibeigenschaft profitiert hat, ist hundertfach belegbar:
So hat allein das Kloster Konstanz bis 1795 2000 !!! Leibeigene „besessen“:
Recht unter revolutionärem Druck stehend, hebt Fürstabt Beda Angehrn die Leibeigenschaft auf. Das Kloster alleine verfügte über ca. 2000 Leibeigene.
Wie man sieht wurde aufgrund des „revolutionären Drucks“ die Versklavung von Bauern aufgehoben, wir sprechen hier übrigens vom Jahr 1795!
Also liebe Katholiken,
1. warum konnte es bis 1795 sogar in einem Kloster 2000 Leibeigene, d.h. Bauernsklaven geben?
2. Wozu braucht eigentlich ein Kloster 2000 Sklaven?
und wer beendete die Leibeigenschaft: Nicht die Kirche!
Erst mit der Bauernbefreiung de.wikipedia.org/wiki/Bauernbefreiung Anfang des 19. Jahrhunderts ging die Verbreitung der Leibeigenschaft zurück. Die Forschung ist sich weitgehend darüber einig, dass die Forderungen nach Befreiung von der Leibeigenschaft nicht wegen der Verpflichtungen der Leibeigenen erhoben wurden. Vielmehr widersprach die Vorstellung einer persönlichen Bindung dem Menschenbild der AUFKLÄRUNG.
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#55   Sportsmann   09:11:28 | Donnerstag, 7. April 2011
Bettelsklaven – hier und heute
Auch nicht zu vergessen:Die Bettelsklaven hier und heute an den Eingängen zum Supermarkt und sonstwo.
Doch da greift unsere paneuropäische Tolleranz.
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#54   Abu   06:10:59 | Donnerstag, 7. April 2011
Sie sehen da durchaus etwas Wahres, R.Scholz
Ich teile ja vermutlich mehr als Sie die kritische Weltsicht der hier Angesprochenen, ich sehe die Sache jedoch nicht als Erweis vorkonziliarer Wahrheit, sondern als ein politisch und metapolitisch zu betrachtendes Geschehen.
Aber bei diesen Gestalten habe ich oft den Eindruck, daß sie irgendeine negative Erfahrung gemacht haben oder ein Problem mit sich herumtragen, und da haben sie die alte Messe entdeckt und die zugehörigen Geister, und die haben ihnen gewissermaßen aus der Seele gesprochen. Seither ist alles ganz einfach: Der „heilige Rest“, mit dem sie sich identifizieren, verkörpert die vorkonziliare Kirche, die wie ein unwandelbarer und unfehlbarer Wahrheitsgarant durch die Zeiten schritt. Im Mittelalter, als die Kirche – in deren Auffassung – den Höhepunkt ihrer Weltwirkung erfuhr, muß demnach auch die Welt ein von der Kirche geordneter Kosmos mit paradiesischen Zuständen gewesen sein. Heute hingegen braucht man nur lange genug zu googeln, und man findet an jeder Erscheinung außerhalb von Pius X den Satan. Wer dabei hilfreich ist, wird kurzfristig zum Hilfssheriff des hl. Geistes. Er erscheint als Lichtgestalt, weil er egal wie zeigt, daß die und die Drecksäcke sind. Parallel dazu wird die Konfession oder Weltanschauung des partiellen Lichtbringers wiederum dämonisiert, ohne jemals einen Zusammenhang herzustellen, der diesen als unfehlbare Quelle diskreditieren könnte. Die Devise lautet „Hauptsache, abgeschossen“.
Ein „Wahrheitsgenerator“, total schizophren.
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#53   Senatssekretär Danzig   06:07:58 | Donnerstag, 7. April 2011
Danke, Autoren, des Leserzuschriftenbereich
Den größten Beitrag zur Saklavenbefreiung leisteten die Deutschen in der eigenen Verfassung des Reiches.
Wer Bundesbürger werden will, der sollte wissen, er beruft sich auf Raub, Mord und Diebstahl, nicht nur an Kultur und geistige Wissenschaften, sondern auch am Erbe von noch Lebenden.
Kosequenz: Bürgerkrieg!
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#52   R.Scholz †   00:40:15 | Donnerstag, 7. April 2011
Wieder ein Pamphlet von einem Phantom! Wetten, dass es einen „Christian Dammkötter“ nicht gibt und
wenn doch, ist er bloß ein kr++z.net-Irrlicht.
Das hindert aber Geistesgrößen wie Tuttisanti, Jubärens, Blechtonne und Alos Bischof nicht, sofort aufzuheulen, wenn jemand versucht, gegen diesen kr++zdummen Schrott anzuschreiben.
Da schreibt doch „Dammkötter“ klipp und klar und ganz frei von einschlägigen historischen Kenntnissen ungeniert: „In der mittelalterlichen Christenheit war die Sklavenhaltung verboten.“
Darauf die kr++z.net-Kamarilla: Applaus! Applaus!
Nur der infantile Verweis auf eine jüdische Historikerin (Bat Ye’or) irritiert dann doch etwas die kr++z.net-Gefolgschaft, was sofort deren antisemitische Zwischenrufe bedingt.
Vielleicht sollten sich die Herrschaften exemplarisch mit Alonso de Contreras, Ritter des Johanniterordens, befassen oder der Geschichte des Sklavenhandels auf Malta, bevor sie ihre Ignoranz ins Internet plärren.
Piraterie und Sklavenhandel als höchst lukrative Einnahmequelle!
Oder die Sklavenhaltung im Kirchenstaat.
Erhellend ist auch der Artikel auf Zeit-Online.
www.zeit.de/…09/02/A-Heidenkinder
Die kath. Kirche und die Sklaverei, eine lukrative Verbindung, die bis in das 19. Jhdt. gedauert hat.
Aber das größte kath. Internetportal schreibt eine eigene kath. Geschichte, exklusiv für seine Zielgruppe.
o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
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#50   Mighty Counsellor †   00:19:52 | Donnerstag, 7. April 2011
Neger?
„Neger und Juden waren für ihn aufgrund ihrer Triebhaftigkeit, sexuellen Perversion und minderwertigen Charaktereigenschaften Untermenschen.“
Ja, Neger schon.
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#49   Semikolon   00:08:04 | Donnerstag, 7. April 2011
@Barabara, beachtlich, was Sie in 3 Minuten tippen können,
Sie scheinen flinke Hände zu haben.
Haben Sie noch Kapazitäten frei?
Und, wenns nicht zu vermessen klingt, können Sie auch Kaffee kochen?
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#47   Sportsmann   23:42:29 | Mittwoch, 6. April 2011
Die Kommunisten nicht zu vergessen!
Vor etlichen Jahren hatte ich ein kleines Büchlein „Was ist Kommunismus?“ In dem stand einiges über kommunistische Utopien und Idealentwürfe. Da lebte sie dann, die Avantgarde des Proletariats, in gewaltigen Wohnmaschinen mit Rundum-Versorgung. Alles da, von der Wäscherei bis zur Kantine. Arbeit war kreativ und auf vier Stunden beschränkt. Dann ging es irgendwie krativ weiter.
Es hat mich damals verblüfft, wie selbstverständlich die Schöpfer dieser Idealentwürfe davon ausgegangen sind, daß es „Dienstpersonal“ sein wird, das ihnen das kommunistische Schlaraffenland beschert.
Doch muß man gar nicht soweit suchen. Haben es nicht gerade erst Kommunisten als ihr selbstverständliches Recht angesehen, 17 Millionen Deutschen ihren Aufenthaltsort vorzuschreiben und sie so zu Sklaven zu degradieren?
Man nimmt es ihnen nicht einmal sonderlich übel. Die geistigen Väter dieser Tyrannei zieren wie selbstverständlich die Straßennamen im Beitrittsgebiet.
Bis zur ersten Walter-Ulbricht-Straße wird es nicht mehr lange dauern.
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#46   Jubärens   22:24:16 | Mittwoch, 6. April 2011
Überlegungen zum Leser ‘Stern’
Ihre Überlegungen, Alois Bischof, zu der – ich möchte mal sagen – judaisierende Methode des Lesers ‘Stern’ könnte ich mit weiteren Gedanken unterstützen.
Leser Stern präsentiert eine Sammlung von zusammengewürfelten und zusammenhanglosen Zitaten aus der (Kirchen-) Geschichte von Antike und Mittelalter- in diesem Fall zum Thema Sklavenhandel, Sklavenhaltung.
Die Zitate sollen in diesem Fall beweisen:
Die Kirche habe durch 1500 Jahre Sklavenhaltung und -handel befürwortet und auch selbst betrieben – ohne Wenn und Aber.
Die gleiche Methode wird auch von Juden (Hilberg & Co) sowie von philosemitischen Antifaschisten in Bezug auf das Verhältnis Kirche zu Juden in der Geschichte angewandt – nach dem Muster:
Auf der Synode von Sowieso wurde beschlossen, die Juden sollen mit einem gelben Punkt gekennzeichnet sein, anderswo wurde dies und jenes den Juden vorgeschrieben –
mit der ausdrücklichen Schlussfolgerung oder der impliziten Unterstellung:
Die Kirche hätte über 2000 Jahre die Juden diskriminiert und verfolgt – und damit entscheidend zu der rassistischen Judenverfolgung der Nationalsozialisten beigetragen:
Eine demagogische Methode der Kirchenbeschimpfung, die mit seriöser und struktureller Geschichtsschreibung aber auch gar nichts zu tun hat, sondern aus Hassmotiven gegen die Kirche entstanden ist.
Man könnte auch sagen: Methode Deschner …
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#45   Sophia.Orthoi   21:19:53 | Mittwoch, 6. April 2011
Bat Ye’or
Zwietracht ist ein fester Bestandteil zionistischer Propaganda.
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#44   Nixnutz   20:34:12 | Mittwoch, 6. April 2011
@ Domenico Tuttisanti
Hab’ ich schon in meinen ersten Beitrag (17:14 h) aus dem LThK übernommen.
Aber danke für Ihren Hinweis.
Übrigens: ich kenne nur Abolition, Abolitionist, lat. abolitio, engl. abolition.
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#43   Domenico Tuttisanti   20:17:54 | Mittwoch, 6. April 2011
Nixnutz
Gerade wenn Sie Amerika erwähnen, dürfen Sie nicht verschweigen, dass es dort (und in England) in erster Linie christliche Gruppen (die „Dissenters“ und Abolutionisten) waren, die den Gedanken der Abschaffung von Sklaverei durchsetzen halfen. Man berief sich dabei auf Paulus: wenn schon Christus sein Blut für jeden für uns (zum Freikauf aus der Sünde) vergossen hat, wie können wir dann wiederum ein Wesen, das eines solchen Einsatzes gewürdigt wurde, erneut versklaven und entrechten wollen?
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#42   Nixnutz   20:02:28 | Mittwoch, 6. April 2011
@ Jubärens
Nochmal: Ich kann nicht den ganzen Artikel reinschreiben. Aber Sie und jeder Leser kann den ganzen Artikel lesen, wenn er möchte, und sich sein eigenes Urteil bilden.
Ich wiederhole: ich habe das rausgesucht, was den unglaublichen Satz von der Abschaffung widerlegt. Ich habe nicht bestritten, was auch das LThK nicht bestreitet: daß es auch immer Gegner der Sklaverei gegeben hat.
Natürlich ist das LThK nicht fehlerfrei. Aber zitierfähiger als +net ist es allemal.
Übrigens: ein Bild mit Sklaven aus Afrika, die von muslimischen Sklavenhändlern nach Amerika verfrachtet werden, beweist nicht nur daß es muslimische Sklavenhändler gab, sondern auch, daß es in Amerika eine Nachfrage nach Sklaven gab. Die Nachfrager waren kaum die Indianer oder die Indios.
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#41   Domenico Tuttisanti   20:01:11 | Mittwoch, 6. April 2011
Die Philosophie
universaler Menschenrechte ist prinzipiell mit einem Egalitarismus in der Stellung der Menschen vor dem Gesetz verbunden. Rechtsgleichheit bedeutet aber nicht empirische Gleichheit. Gerade auf der Basis gleicher Rechte von Menschen in einem Gemeinwesen kommen die Unterschiede in Charakter, Begabungen und Lebensentwürfen voll zum Tragen. – Und das ist gut so, solange sich niemand ü b e r (oder n e b e n) das Gesetz stellt.
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#40   Vorwärts   19:52:53 | Mittwoch, 6. April 2011
Da die Menschen nicht gleich sind
und da es gescheite und dumme gibt und die Talente sehr unterschiedlich verteilt sind gibt es auch Menschen denen man hilft wenn Andere über ihr Leben bestimmen da Sie dazu nicht fähig sind.
Vor Gott sind diese Menschen genauso wertvoll aber in der realen Praxis sind diese dazu berufen ausführende Organe zu sein und den Willen Anderer zu tun, in ihrem eigenen Interesse.
Der antichristliche Zeitgeist negiert diese Unterschiede und betreibt Gleichmacherei, da der Minderwertige nie den Besseren neben sich ertrug.
– die Ursünde Kains
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#39   Jubärens   19:45:07 | Mittwoch, 6. April 2011
Nixnutz meint:
Hab ich’s doch geahnt, …daß jetzt entweder das LThK als Kirchenhaß-Lexikon bezeichnet wird.
Allerdings erwartete ich eher, daß Spanier und Portugiesen als Muselmanen und protestuntige Schwuchteln abqualifiziert würden.
Ich habe das rausgesucht, was dem unglaublichen Satz von der Abschaffung widerspricht.
Eben, und das, was Sie rausgesucht haben, vermittelt den Eindruck einer böswilligen Unterstellung:
„Seit den Entdeckungen und Eroberungen der Portugiesen u. Spanier expandierten Sklaverei u. Sklaven-Handel enorm…
Der Satz vermittelt dem Leser den Eindruck, dass Papst, Kirche und Ordenstheologen für die expandierende Sklaverei in den spanischen und portugiesischen Koloniene verantwortlich gewesen wären.
In dem Artikel (einschließlich Bilder) erfahren Sie an Zitaten und strukturell, warum das Gegenteil historisch richtig ist.
Im übrigen ist das LThK kein Kirchenhasslexikon, aber auch kein zuverlässiges Werk, wenn es um Lehre und Geschichte der Kirche geht.
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#38   Blechtonne †   19:44:19 | Mittwoch, 6. April 2011
Immanuel Kant,
dreckiger Höllentand! Die gottlosen Philisophen sind tot, Jesus lebt!
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#37   Vorwärts   19:41:46 | Mittwoch, 6. April 2011
Heute brauchmer uns
gar nicht über Sklaverei mokkieren. Gegen das was heute abläuft war damalige Sklaverei ein Honiglecken. Jeder der früher unterm Krummstab „Sklave“ war, ist ein Glückspilz im Vergleich zum modernen Lohnsklaven.
Die schrecklichste Diktatur und Sklaverei aller Zeiten ist in der Gegenwart
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#36   Domenico Tuttisanti   19:41:35 | Mittwoch, 6. April 2011
Stern
1. Der obige Artikel ist ein weiterer Beitrag zur Destruktion des Mythos, dass mit der Aufklärung alles Gute, Schöne und Humane kam und vorher Dunkelheit und Barbarei herrschten. Als solcher ist er sehr zu begrüßen – wie auch die Monographie von Egon Flaig.
2. Die Kirche benötigte – in dieser wie in anderen Fragen – eine längere Zeit, bis sie zur inneren Klärung von sozialethischen und politischen Streitfrage im Lichte des christlichen Glaubens kam. Tatsache bleibt aber, dass sie lange vor der Aufklärung und entschiedener als diese die Erkenntnis vertrat, dass Sklaverei mit den natürlichen Rechten des Menschen kollidiere.
3. Es kann keine Rede davon sein, dass die Kirche – auf der Basis der apostolischen Überlieferung – keine Vertiefung und Entfaltung ihrer Lehre kenne. Das gilt besonders für Anwendungsfragen des Glaubens, die den ganzen Bereich der Rechtsordnungen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Entwicklungen und ihnen zugrundeliegende „Philosophien“, Denkformen und Gewohnheiten betreffen. Sehr schön zeigt sich dies übrigens im Philemon-Brief des Paulus. Der Apostel kommt noch gar nicht auf die Idee, die Abschaffung einer Institution wie der Sklaverei zu fordern. Und doch depotenziert er dieses Institut quasi von innen aus dem Gedanken der Brüderlichkeit in Christus.
Die Berufung auf allg. Menschenrechte hat nur dann einen Sinn, wenn niemand willkürlich darüber entscheiden kann, wer „Menschen“ im Sinne dieser Rechte sein dürfen:… Schwarze, … Ungeborene …
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#35   Jubärens   19:32:54 | Mittwoch, 6. April 2011
Was der Leser Stern hier betreibt, ist lächerlich bis demagogisch:
angesichts der von Egon Flaig u. a. historisch gut erforschten und belegten Tatsachen,
dass die islamisch dominierten Länder in der Geschichte mehr als 14 Millionen Sklaven aus dem ‘polytheistischen’ Afrika und den Slawenländern geraubt und gekauft haben,
angesichts der gesicherten historischen Erkenntnis,
dass die neuzeitlichen Minen- und Plantagenbetreiber der aufgeklärten europäischen Kolonistenstaaten mehr als 10 Millionen Sklaven unter unvorstellbarer Quälerei nach Amerika verschifft haben,
angesichts der allerdings vertuschten Schriften von allen europäischen und amerikanischen „Aufklärern“, die die Sklaverei der Schwarzen mit rassistischen „Argumenten“ rechtfertigeten,
zetert der „aufgeklärte“ Leser Stern mit seiner zusammenhanglosen Zitatensammlung gegen die Kirche nach dem Motto:
Weiß man doch schon aus der Schule: Die Kirche ist an allem schuld
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#34   Nixnutz   19:28:08 | Mittwoch, 6. April 2011
Hab ich’s doch geahnt, …
daß jetzt entweder das LThK als Kirchenhaß-Lexikon bezeichnet wird oder der Jubärens was beisteuert …
Allerdings erwartete ich eher, daß Spanier und Portugiesen als Muselmanen und protestuntige Schwuchteln abqualifiziert würden.
Wenn Sie den LThK-Artikel lesen, werden Sie vielleicht zu einem anderen Urteil kommen. Aber ich kann ja nicht den ganzen Artikel reinschreiben. Ich habe das rausgesucht, was dem unglaublichen Satz von der Abschaffung widerspricht, und oben drüber geschrieben, daß es sich im LThK sehr viel differenzierter liest. Differenzierung ist nun wahrlich nicht die Stärke dieses +net-Artikels, selbst wenn Sie der Autor sein sollten.
Im übrigen freue ich mich immer noch über Ihren schönen Satz vom 26.03.:
Man kann nur hoffen, dass mit der Eiligsprechung von JP II der Zahn der Zeit, der schon so manche Träne getrocknet hat, auch über diese Wunde Gras wachsen lässt.
Was der Zahn der Zeit so alles kann: Tränen trocknen, Gras über Wunden wachsen lassen …
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#33   Guapimirim   19:27:28 | Mittwoch, 6. April 2011
Hier noch mal der richtige link
zu meinem Beitrag weiter unten:
www.derphantastischekontinent.de …phantastischekontinent.de/
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#32   Blackmore   19:21:05 | Mittwoch, 6. April 2011
Herr Alois Bischof,
ist Ihnen die päpstliche Bulle „Romanus Pontifex“ von Nikolaus V. bekannt? Sie stammt aus dem Jahre 1455 und besagt, daß alles Land hinter dem damaligen „Ende der Welt“ (dem heutigen Gebiet Westsahara) dem potugiesischen König gehöre. AUSDRÜCKLICH war darin gestattet, alle Heiden zu versklaven!
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#31   Alois Bischof   19:15:57 | Mittwoch, 6. April 2011
Stern
Ich entschuldige mich bei Ihnen wegen des unerlaubten Gebrauchs der Bezeichnung „Jude“, als würde ich mit diesem Worte etwas ‘negatives’ zum Ausdruck bringen. Ich glaube nur gelesen zu haben, daß Sie jüdischer Herkunft sind. Deswegen prangerte ich Ihre Hypokrisie (zum historisch sehr gut belegten jüdischen Sklavenhandel in Arabien, den beiden Amerikas, Südeuropa und dem Osmanischen Reiche) an.
Meine Vorwürfe bleiben jedoch in Kraft:
Papst Nikolaus V. hat 1452 nur die „Unterjochung“ (reducere in servitudinem) von Staaten (!) und Herrschaftsgebilden im islamischen Nordafrika gebilligt, nicht jedoch die Versklavung der Zivilisten selbst. Die muslimischen Reiche wurden als Feinde Christi verurteilt. ‘Servitudo’ kann auch die Unterwerfung eines Feindstaates bedeuten. Von Sklaven ist in der Bulle 1452 nicht die Rede. Dagegen hat 1435 Papst Eugen IV. bereits die Versklavung der Einheimischen in den westafrikanischen Inseln als unchristlich verurteilt und Entschädigung und Befreigung eingefordert.
Leider wollen Sie nicht eine historisch haltbare Übersicht der kirchlichen Soziallehre vorlegen, sondern wollten die katholische Kirche als Sklavenreich verurteilen.
Dabei war die katholische Kirche die erste die Sklavenhandel verurteilte.
Es ist jedoch wahr, daß die Hörigkeit (auch ‘servitudo’, aber den Landesherrn und Gutsherren), der alte Frondienst und sonstige Aktivitäten von Untertanen niemals verurteilt wurden.
Die animalischen Sklavenhändler wurden jedoch immer verurteilt!
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#30   Jubärens   18:42:03 | Mittwoch, 6. April 2011
Das LThK spielt mit Lüge und Verleumdung, Nixnutz,
wenn es schreibt:
„Seit den Entdeckungen und Eroberungen der Portugiesen u. Spanier expandierten Sklaverei u. Sklaven-Handel enorm…
und damit unterstellt, dass Papst, Kirche und Ordenstheologen für die expandierende Sklaverei in den spanischen und portugiesischen Koloniene verantwortlich waren.
In dem Artikel (einschließlich Bilder) erfahren Sie an Zitaten und strukturell, warum das Gegenteil historisch richtig ist.
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#29   Alois Bischof   18:15:52 | Mittwoch, 6. April 2011
Der Jude Stern
lügt immer wieder. Falsche Übersetzungen, Lügen, antikirchliche Propaganda und Leugnung der jüdischen Beteiligung am Sklavenhandel.
Die Kirche ist keine Revolutionsbewegung gewesen, hat jedoch immer die unfreiwillige Massenversklavung heidnischer und christlicher Menschen gleichermassen verurteilt.
Papst Eugen IV. verurteilte in ‘Sicut dudum’ bereits 1435 die Versklavung der Ureinwohner der Kanarischen Inseln vor Westafrika.
Paul III. verurteilte in ‘Sublimis’ 1537 die Versklavung der Einheimischen Indianer.
Das Heilige Offizium verurteilte am 20. März 1686 den transatlantischen Sklavenhandel mit afrikanischen Opfern.
Obwohl 1839 der Sklavenhandel schon längst zum Privilegium der puritanischen Exil-Engländer, Amerikaner und der Juden und Araber geworden war, griff Papst Gregor XVI. auf Schärfste jene Christen und Katholiken an die sich weiterhin am „Skandal“ des Sklavenhandels beteiligten.
Sowohl die Versklavung der Afrikaner, der Indianer und anderer Völker „gegen die Rechte der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit“ wurde verurteilt.
Das frühe Christentum hat die Sklaverei immer abgelehnt, jedoch Herren die ihre Sklaven gut und christlich behandelten als Diener ihrer Güter und nicht als Tiere, nicht sofort verurteilt.
Das Christentum war soziale Heiligungs- so man will Reformbewegung, keine sozialrevolutionäre Ideologie.
Der Sklavenhandel wurde immer verurteilt, seit der Antike. Zeitlich beschränkte Sklavenarbeit durch etwa Kriegsgefangene und Diebe nicht.
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#28   Nixnutz   18:00:15 | Mittwoch, 6. April 2011
@ Domenico Tuttisanti
Ich bin schon Katholik genug, um zu wissen, daß diese Seite hier nicht repräsentativ für die RKK ist. Aber gerade hier tummeln sich reichlich viele Total-VII-Gegner, und das hat mich zu der Frage gebracht, was sie von der Ablehnung der Sklaverei durch das VII halten.
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#27   Jenenser I. †   17:55:15 | Mittwoch, 6. April 2011
An diesem Artikel sieht man es mal wieder
Der Katholizismus ist auch nur eine gefährliche Ideologie!
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#26   Stern77   17:43:34 | Mittwoch, 6. April 2011
Domenico
1. Halten Sie den obigen redaktionellen Text etwa für objektiv ausgewogen, ja oder nein? Das ist eine kirchliche Glorifizierung die sie im Kampf zur Abschaffung der Sklaverei nicht verdient hat!
2. Streiten Sie ab, dass es zahllose Klöster mit jeweils mehreren tausend!!! Leibeigenen gab, ja oder nein?
3. Natürlich hat sich die Meinung der Kirche zum Thema Sklaverei geändert.
Wenn ich mich aber als EINZIG WAHRE, EINZIG HEILSBRINGENDE und vom HEILIGEN GEIST GEFÜHRTE und EWIGE KIRCHE bezeichne, dann kann ich erwarten lieber Domenico, dass sich die Kirche auch VOR 1537 moralisch richtig zur Sklaverei verhält.
Ansonsten muss ich vermuten, hat die Führung durch den Heiligen Geist über Eintausendfünfhundertsiebenundreissig Jahren versagt.
Ja oder Nein?
4. Gab es nicht auch Bullen, die die Sklaverei gerechtfertigt haben? Warum werden diese verschwiegen?
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe nichts gegen objektiver Darstellung. Sicherlich hat die Kirche auch zur Abschaffung der Sklaverei beigetragen. Sie hat sie aber definitiv über Jahrhunderte gefördert und massiv davon profitiert.
Und da dies im obigen Text überhaupt nicht angesprochen wurde, nehme ich mir die Freiheit hier darauf hinzuweisen.
Sehen Sie Domenico, die Partei die Linke und Ihre Vorgängerorganisationen sind auch seit 1989 gegen einen Schiessbefehl an der Grenze. Dennoch haben sie auch zu verantworten was vor 1989 passiert ist.
Und vor dieser Verantwortung wollen sie sich ebenso davonstehlen
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#25   Domenico Tuttisanti   17:39:09 | Mittwoch, 6. April 2011
Nixnutz
Wenn das Meinungsbild und die Diskussionskultur hier auf kreuz.net repräsentativ wäre, dann hätten Sie recht. Aber einzelne anonyme Zuschriften können nicht mit der Position auch nur einer einzigen innerkirchlichen Gruppe verwechselt werden!
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#24   Karl Murx   17:36:57 | Mittwoch, 6. April 2011
Die Jewish Enyclopedia zu Juden und Sklavenhandel
By this time (um 1248) Jews had lost their monopoly of the slave trade (in Marseille); only two cases of slave-dealing occurred at Marseilles at that period among Jews as against seven among Christians. …ww.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=693&lett…
With the rise of Islam large opportunities were afforded to the Jews to supply Moslem slaves to the Christian world, and Christian slaves to that of Islam; and Ibn Khordadhbeh in the ninth century describes two routes by which Jewish slave-dealers carried such slaves from West to East and from East to West …ww.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=849&lett…
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#23   Nixnutz   17:34:56 | Mittwoch, 6. April 2011
@ Domenico Tuttisanti
Es gibt keine „Gegner des V II“, die von vorne bis hinten alles ablehnen, was auf dem Konzil beschlossen wurde.
Das bezweifkle ich stark. Wenn ich etwa die Beiträge von ruhrgebietler durchsähe, fände ich wahrscheinlich schnell ein entschiedenes „Hinweg mit dem apostatischen Räuberkonzil!“ oder so ähnlich.
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#22   Domenico Tuttisanti   17:32:24 | Mittwoch, 6. April 2011
Stern
Ihre Zitate und Hinweise betreffen die Haltung v o r 1537; außerdem sind sie zum Teil Einzelmeinungen, die ein verhältnis zu den zahlreichen abweichenden Auffassungen zu setzen wären.
Genau um diese historische Abwägung geht es Ihnen aber offenkundig nicht. Sie zitieren – und das ist Ihr übliches Verfahren – aus den bekannten Internet-Chrestomatien zur Anti-Kirchen-Hetze. Zitate werden dabei nicht überprüft, gewichtet und erläutert, sondern sie dienen zur Stimmungsmache im Meinungskampf.
Gegen eine Monographie wie die von Prof. Flaig (München 2009) und die darin ausgebreiteten historischen Quellen kommen Sie damit nicht durch!
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#21   Stern77   17:24:42 | Mittwoch, 6. April 2011
Sklaverei und Katholizismus III
Nunja wer den Holocaust leugnet, der gerade mal wenige Jahrzehnte her ist, der kann natürlich sich auch als Befreier der Sklaven aufspielen:
Leider stehen dem nur unzählige belegte geschichtliche Dokumente entgegen:
Papst Nikolaus V. legitimierte den Sklavenhandel in seiner Bulle Divino amore communiti (Aus göttlicher Liebe zur Gemeinschaft) am 18. Juni 1452. Deshalb war der Sklavenhandel legal und verursachte bei den Beteiligten keinerlei Skrupel.
Der Papst hielt sich selber Sklaven. Papst Gregor I. hielt Hunderte Sklaven auf seinen Gütern und stimmte Gesetzen zu, die den Sklaven verboten, freie Christen zu heiraten.
Die Kirche verbot Sklaven, Testamente zu machen. Beim Tode eines Sklaven fielen seine Ersparnisse der Kirche zu.
Laut dem »heiligen«. Thomas von Aquin waren Sklaven »zweckdienlich«.
Anfangs stand der Bischof Rodriguez de Fosca selbst als Auftraggeber hinter dem Sklavenverkauf der Indianer in Sevilla. Kolumbus schickte ihm verschiedene Male eine größere Anzahl von Indianern auf den Sklavenmarkt nach Spanien. Allein im Februar 1495 waren es vier Schiffe mit je 500 Indianern im Alter von 12-35 Jahren.
Am 18. 6.1452 legitimierte Papst Nikolaus V. den Sklavenhandel durch eine Bulle, indem er den portugiesischen König ermächtigte,
» … die Länder der Ungläubigen zu erobern, ihre Bewohner zu vertreiben, zu unterjochen und in die ewige Knechtschaft zu zwingen«.
Das Kloster St. Gallen verfügte über 2.000 Leibeigene.
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#20   Domenico Tuttisanti   17:24:11 | Mittwoch, 6. April 2011
Nixnutz: Ihre Logik ist leider auch nixnutz!
Wenn ausgerechnet das VII die Sklaverei verurteilt hat, müssten dann nicht die Gegner des VII für die Sklaverei sein?
Es gibt keine „Gegner des V II“, die von vorne bis hinten alles ablehnen, was auf dem Konzil beschlossen wurde. Es handelt sich um zwei, drei bestimmte Punkte und um den „Geist“ des Konzils, der sehr eigenmächtig weiterwirkte.
Was die historische Würdigung der wechselvollen Haltung zur Sklaverei angeht, ist Prof. Flaig in seiner 2009 erschienen Monographie sicher der Vorzug zu geben gegenüber einem älteren Nachschlagewerk, das den früheren Kenntnisstand referiert.
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#19   Kraut   17:23:46 | Mittwoch, 6. April 2011
Da ist er aber eifrig heute, der Stern.
Und wie er losgeifert.
:-D :)3
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#18   Alois Bischof   17:21:47 | Mittwoch, 6. April 2011
Die Lügen des Juden (?) Stern
„Sklaven der Kirche“
Servi heißt auf lateinisch zwar meistens ‘Sklaven’, bezeichnet jedoch im kirchlichen Latein einen Diener. Der Papst ist kein „Sklave der Sklaven Gottes“ sondern Diener der Diener Gottes. Aus freiem Willen. Diener also. Das waren auch die unehelichen Söhne byzantinischer und spanischer Priester. (Die Griechen waren verheiratet.)
Übrigens hat die israelische sephardisch-jüdische Historikerin Bat Ye’or wieder ihre Scheuklappen auf, denn außer den jüdischen Berbern, waren in der ganzen arabischen Welt die Juden die wichtigsten Sklaventreiber, vor allem mit durch Piraten geraubten christlichen Sklaven (Frauen und Kindern vor allem). Das waren also gerade die Vorfahren von Bat Ye’or, die heute vor allem in Israel und Europa gegen eine vermeintliche „Islamisierung“ kämpft.
Der „ägyptische“ jüdische Theologe Maimonides hat die Sklaverei der jüdischen Sklavenhalter reguliert. Sie durften natürlich nur Nichtjuden besitzen. Begründet wird der jüdische Sklavenhandel und -Besitz bis heute (heute mit Philippinerinnen) mit einer Fälschung der historischen biblischen Person von Ham.
Die arabischen muslimischen Stämme haben ihre Sklaverei-Praxis direkt von Juden übernommen. Noch heute verprügeln und beuten die Saudis nichtmuslimische Sklaven aus. Vor allem Christen. Juden werden kaum zu Sklaven gemacht von Muslimen.
Der Wert eines jeden Menschen, nicht nur eines Juden, wurde nur im Christentum betont.
Den jüdischen Sklavenhandel hat Ephraim Urbach beschrieben.
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#17   Elvenpath †   17:20:02 | Mittwoch, 6. April 2011
Bibel
Aus den 10 Geboten:
„An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin,“
„Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, „
Also die Bibel hat offensichtlich nichts gegen Sklaverei. Das heißt, wenn irgendein Papst Mitgefühl mit Sklaven hatte, entsprang das nicht seiner heiligen Bibel, sondern seinen eigenen Wesen.
Und an dieser Stelle streue ich mal Dawkins ein:„Gute Menschen tun Gutes, schlechte Menschen tun schlechtes.“ Will sagen, wenn manche Gläubige gegen Sklaverei waren, wären sie es auch ohne ihren Glauben gewesen.
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#16   Stern77   17:17:13 | Mittwoch, 6. April 2011
Sklaverei und Katholizismus II
Papst Gregor:
Sklaven würden „Gott beleidigen, wenn sie durch anmaßendes Verhalten gegen seine Ordnung verstoßen“
Die Sklaven müssen sich, lehrt der hl. Papst, als „Diener der Herren betrachten“ .
Papst Gregor verschenkte zudem regelmässig Sklaven an „Freunde“.
Und christliche Sklaven eines Juden konnte ein Bischof selbst behalten. (Auf die Idee diese freizulassen kam man anscheinend nicht!).
Äbten wurde sogar verboten!!! dem Kloster geschenkte Sklaven überhaupt zu befreien, hielten es die Konzilsväter von Epaon (517) für ungerecht, dass Mönche die tägliche Feldarbeit leisten, während die Sklaven der Faulheit frönten.
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#15   Guapimirim   17:14:51 | Mittwoch, 6. April 2011
@Homosex ist schwer gestört
Da haben Sie in der Tat recht. In folgendem Buch steht mehr zum Thema (protestantisch-rassistischer Völkermord an den Indios Lateinamerikas). Es ist wirklich geradezu phantastisch, dass ausgerechnet die protestantischen US-Amerikaner den katholischen Spaniern Völkermord vorwerfen. Es war genau umgekehrt. Die protestantischen Angelsachsen begingen dieses gigantische Verbrechen.
www.derphantastischekontinent.de
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#14   Nixnutz   17:14:39 | Mittwoch, 6. April 2011
Abgeschafft?
Das Christentum hat die Sklavenhaltung abgeschafft.
Das liest sich aber im Lexikon für Theologie und Kirche anders und sehr viel differenzierter.
Zum Beispiel:
Die zunehmende Christianisierung u. die damit verbundene Entwicklung z. Reichskirche verstärkt die Berücksichtigung von Interessen von Sklaven-Besitzern z.B. bei Taufe, Ordination und Kloster-Eintritt und damit die Zurücksetzung der Sklaven …
Seit den Entdeckungen und Eroberungen der Portugiesen u. Spanier expandierten Sklaverei u. Sklaven-Handel enorm…
Die chr. Autoren der alten Kirche akzeptierten mit wenigen Ausnahmen die gesellschaftl. Institution der Sklaverei…
Für die Durchsetzung des Abolitionismus im späten 18. Jh. setzten sich aus chr. Motiven v.a. die Methodisten, Mennoniten u. ganz bes. die Quäker ein…
Die grundsätzl. Ablehnung der Sklaverei als solcher kommt erst im 19. jH. eindeutig z. Ausdr. v.a. bei Gregor XVI. u. Leo XIII…
Das Vat. II verurteilt die Sklaverei u. betont die wesentl. Gleichheit aller Menschen.“
Wenn ausgerechnet das VII die Sklaverei verurteilt hat, müssten dann nicht die Gegner des VII für die Sklaverei sein?
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#13   Domenico Tuttisanti   17:13:41 | Mittwoch, 6. April 2011
Die Sache ist relativ gut erforscht!
Die Zitate von Stern z.B. liegen alle vor der Bulle Sublimis Deus und die Aufklärer haben in großer Zahl die Sklaverei weiter gefördert, bes. im Zusammenhang mit den Kolonien. Sehr beliebt war, die Sklaverei im eigenen Lande abzuschaffen, aber in den Kolonien zu erlauben. Auch der Universalismus der menschenrechte wurde unterlaufen mit dem Argument: „Wer Mensch im vollen Sinne ist, bestimme ich!“ (s. das Zitat von Montesquieu in meiner Zuschrift um 16: 58 Uhr!)
Wer einem deutschen Ordinarius nicht glauben will, kann ja den US-Historiker Rodney Stark zur Hand nehmen:
„Stark, Rodney: „For the Glory of God: How Monotheism Led to Reformations, Science, Witch-Hunts, and the End of Slavery www.amazon.com/…-Hunts/dp/0691114366“ Princeton: Univ. Pr., 2003.
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#12   kristall   17:12:47 | Mittwoch, 6. April 2011
grünspan !!!!
was hast du mit jesus christus zu tun !!?? >:) :-! ;-) :-[ :-D :-D :-D ^-^
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#10   Homosex ist schwer gestört   17:06:24 | Mittwoch, 6. April 2011
ja dann
schmeiss dich doch. Du hast doch von Geschichte keine Ahnung. Warum gibts denn noch Indios in Zentral und Südamerika? Weil die ( katholischen ) Spanier sie nicht ausgerottet haben. Und warum gibt es keine in den USA? Weil die (protestantischen) Amis/ Engländer die Indios alle gekillt haben.
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#9   Domenico Tuttisanti   17:05:20 | Mittwoch, 6. April 2011
Elvenpath
Sie müssen nicht kreuz.net lesen, um Ihre Unkenntnisse zu beseitigen! Es reicht auch, wenn Sie das Standardwerk des Althistorikers Egon Flaig im renommierten Münchener Beck-Verlag studieren, das 2009 erschien unter dem Titel: „Weltgeschichte der Sklaverei“.
Auszug aus einem Artikel von Prof. Flaig in der FAZ: >>> hier www.kreuz.net/bookentry.9725.html <<<
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#8   Stern77   17:04:28 | Mittwoch, 6. April 2011
Christen haben die Sklaverei abgeschafft?!?
„Das Christentum hat die Sklavenhaltung abgeschafft“
Das ist heute mal wieder ein sehr guter Witz aus der Rubrik Geschichtsverdrehung.
Zur Erinnerung wie die Christenheit die Sklaverei abgeschafft hat:
Die Sklaverei ist ein Gottesgeschenk.
(Kirchenlehrer Ambrosius)
Die Sklaven sollen ihren Freikauf nicht aus der gemeinsamen christlichen Kasse fordern; sie sollen sich nicht aufblähen, sondern zur Ehre Gottes noch eifriger Sklavendienste tun, damit sie herrlichere Freiheit von Gott erlange.
(Bischof Ignatius)
Wer daher vom Bischof bis zum Subdiakon herab aus fluchwürdiger Ehe, sei es mit einer Freien oder mit einer Sklavin, Söhne erzeugt, soll kanonisch bestraft werden; die aus einer solchen Befleckung erzeugten Kinder sollen nicht bloß die Verlassenschaft ihrer Eltern nicht erhalten, sondern auf immer als Sklaven der Kirche angehören, bei der ihrer Väter, die sie schandmäßig erzeugten, angestellt waren.
(Das 9. Konzil von Toledo, 655)
Das heisst, man hat sogar auf einem KONZIL beschlossen, Priesterkinder in die SKLAVEREI zu verkaufen.
Zudem sollte der Verfasser mal in die Bücher einiger großer Klöster vor der Säkularisation sehen. Die Klöster lebten massiv von Leibeigenschaft, also rechtlosen versklavten Bauern!
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#7   Elvenpath †   16:59:22 | Mittwoch, 6. April 2011
Wie geil
Es lohnt sich immer wieder, Texte von +.net zu lesen.
Man kann wunderschön sehen, in was für eine Parallelwelt manche Religiösen leben. Und das erklärt vieles, was in dieser Welt schief läuft.
Die Christen haben die Sklaverei abgeschafft und die aufklärung hat die Sklaverei geschaffen. Ich schmeiss mich echt weg… LOL
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#6   Domenico Tuttisanti   16:58:57 | Mittwoch, 6. April 2011
Die Kirche hat sich f ü r die Abschaffung
der Sklaverei eingesetzt, die Aufklärung z. T. dagegen!
Siehe dazu: Das Ende der Sklaverei und das Christentum www.kreuz.net/bookentry.9725.html
In seinem Buch „Vom Geist der Gesetze“ kommt der Aufklärer Montesquieu noch 1748 zunächst zu der Feststellung, alle Menschen seien gleich und Sklaverei daher verwerflich. Ausgenommen seien jedoch die Schwarzen, denn Gott könne als allweises Wesen unmöglich eine gute Seele in einen schwarzen Körper gelegt haben. Montesquieu: „Es ist so natürlich zu glauben, dass gerade die Farbe das Wesen der Menschen ausmache“. ( :-! :-! :-! !!!)
Dagegen hat Papst Paul III. zweihundert Jahre zuvor in Sublimis Deus vom 2. Juni 1537 die Skalverei verurteilt.
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#5   Dr. Eiskalt   16:48:10 | Mittwoch, 6. April 2011
Abraham
„Wann immer Du einem anderen schadest, schadest Du auch Dir selbst, weil Dein Innerstes niemand anders schaden will und Dein Innerstes mit allen anderen Menschen verbunden ist“
So ersetzen Sie doch nur einen Glauben durch einen anderen. Und keinesfalls durch einen besser bezeugten … :-O
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#3   Homosex ist schwer gestört   16:32:40 | Mittwoch, 6. April 2011
Sodomiten
versklaven sich in die Abnormität.
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#2   Kraut   16:21:19 | Mittwoch, 6. April 2011
Heute versklavt sich der „zivilisierte“ Mensch selbst.
Dem Materialismus.
Die Sklavenpeitsche schwingen die Banken.
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#1   Soramonas   16:17:03 | Mittwoch, 6. April 2011
Dieser Artikel…
…berichtet die Wahrheit!
Tatsächlich waren viele Sklavenhändler auch holländische Juden. Und Calvinisten.
Die lombardisch-venezianischen Bankiers waren es, die in Venedig als einzigem Ort in Europa Sklavenhandel betrieben.
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
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Es wurden 4 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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