Das Christentum hat die Sklavenhaltung abgeschafft. Der Islam führte die Sklaverei wieder ein. Die rassistischen Aufklärer begründeten sie. Von Christian Dammkötter.
Sklaven in Ketten
(kreuz.net) In der Spätantike überwand die Kirche das Heidentum.
In der mittelalterlichen Christenheit
war die Sklavenhaltung verboten.
Der Heilige Kirchenlehrer Gregor von Nyssa († 394) predigte gegen einen
römischen Sklavenhalter mit naturrechtlicher Argumentation:
„Du verurteilst einen Menschen zur Sklaverei,
dessen Natur frei und autonom ist.
Den Menschen, der vom Schöpfer eingesetzt wurde zum Herrn der Erde,
den unterwirfst du unter das Joch der Sklaverei.
Damit machst du Gesetze gegen Gott, indem du das Gesetz
umstürzt, das er für die Natur gemacht hat.“
In den von muslimischen Reiterheeren eroberten Ländern Nordafrikas und Spanien führte der Islam die
Sklavenhaltung sofort wieder ein.
Die ägyptisch-britische Historikerin Bat Ye’or (77) schreibt:
„Als
der arabische Kriegsherr Amr im Jahr 643 Tripoli eroberte, zwang er die jüdischen und christlichen Berber,
ihre Frauen und Kinder als Teil der Tribute in die Sklaverei auszuliefern.“
Die muslimische Herrschaft
in Spanien gründete auf Zehntausenden von Haus- und Arbeitssklaven.
Seit dem 8. Jahrhundert bestand
der Kern fast aller islamischen Eroberungsheere aus Militärsklaven – etwa in Spanien, Nordafrika, Ägypten,
Damaskus und später in der Türkei.
Der türkische Sultan erzwang die Konversion christlicher Jungen
zum Islam. Sie wurden anschließend zu Militärsklaven – Janitscharen – gedrillt.
Die Kirche wehrt sich
gegen die Sklaverei
Als die Spanier ab dem Jahr 1492 Mittel- und Südamerika besiedelten, versuchten
sie die einheimischen Indianer in Bergwerken und Plantagen als Sklaven zu benützen.
Aber die spanischen
Ordenstheologen protestierten heftig dagegen.
Auf ihr Betreiben hin erklärte Papst Paul III. im Jahr
1538 in einer Bulle, welche die Magna Charta der Indios und aller Menschen werden sollte:
1. daß alle
Völker der Erde ihrer Natur nach wahre Menschen sind;
2. daß sie als solche „Freiheit und Besitz rechtmäßig
benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen dürfen;
3. daß sie nicht zwangsmissioniert oder zu Sklaven
gemacht werden dürfen“.
Ohne Aufklärung kein Sklavenhandel
Die frühkapitalistischen Minen- und Plantagenbetreiber
in Süd- und Nordamerika führte die Sklavenhaltung in offener Rebellion gegen die Kirche bald wieder
ein.
Die von der Aufklärung geprägten spanischen und britischen Kolonialmächte kaufen von arabischen
Sklavenhändlern in Westafrika mehr als zehn Millionen Negersklaven.
Das ging einher mit der rassistischen
Anthropologie der Aufklärung, welche die Sklavenhaltung rechtfertigte.
Die Kirche betonte die Gleichwertigkeit
aller Menschen, die einem einzigen Elternpaar – Adam und Eva – entstammten.
Dagegen erfanden die sogenannten
Aufklärer im 17. und 18. Jahrhundert eine sogenannte Polygenese.
Diese behauptete, daß der Mensch von
verschiedenen Stammeltern hervorgegangen sei. Daraus leiteten sie eine Hierarchie von Sklaven- und Herrenvölkern
ab.
Neger sind Untermenschen
Der sogenannte Aufklärer Voltaire († 1778) behauptete, daß nur die weiße
Rasse die menschliche Zivilisation erreicht habe.
Neger und Juden waren für ihn aufgrund ihrer Triebhaftigkeit,
sexuellen Perversion und minderwertigen Charaktereigenschaften Untermenschen.
Der deutsche Philosoph
Immanuel Kant († 1804) rechtfertigte in einem Aufsatz über die Rassenlehre die Herrschaft der weißen
Europäer über die minderwertigen Völker Afrikas und Amerikas.
Man sieht: Die Rassentheorie der Aufklärung
rechtfertigte den Sklavenhandel.
Die USA waren von Anfang an ein Sklaven-Regime
Auch die Gründerväter
der USA betrieben die Sklavenausbeutung ohne Skrupel.
Der erste US-Präsident George Washington († 1799)
besaß 319 Sklaven. Er war einer der wichtigsten Ausbeuter in Virginia.
John Adams († 1826), der zweite
Präsident der USA, sowie der nordamerikanische Drucker Benjamin Franklin († 1790) gehörten ebenfalls
zu den großen Sklaventreibern Nordamerikas.
Der dritte US-Präsident Thomas Jefferson († 1826) zählte
150 afrikanische Sklaven zu seinem Eigentum.
Diese Herren behaupteten gleichzeitig in der amerikanischen
Unabhängigkeitserklärung,
„daß alle Menschen gleich geschaffen sind und daß sie vom Schöpfer mit
gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, darunter Leben und Freiheit“.
In der Tat: Das
war die Lehre und Praxis der Kirchenväter, der mittelalterlichen Theologen und der Päpste der Neuzeit.
Dagegen waren die US-Sklavenhalter dem Anti-Katholizismus, der Freimaurerei und der Aufklärung verpflichtet.
Für sie waren die Neger keine vollwertigen Menschen, die Anspruch auf Menschenrechte gehabt hätten.
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Ich kann von mir in keinem Fall behaupten das Thema ausführlich genug studiert zu haben um mich auch nur ansatzweise als wirklich bewandert zu bezeichnen. Aber wir haben uns in der Schule (natürlich) mit dem Thema befasst und ich fand es sehr interessant. Zuerst einmal kann man sagen da die südamerikaniche Bevölkerung zwar in der Tat zu größten Teil aus Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln (das Wort „Mischlinge“ will ich vermeiden) besteht allerdings stellen die indigenen Völker nur in sehr wenigen Ländern wie Peru die Bevölkerungsmehrheit, in vielen anderen besteht der Großteil der Bevölkerung aus Afro-Lateinamerikaner, Mulatten allerdings auch Mestizen. Das die Spanier die indigene Bevölkerung nicht fast ausgerotted hätten ist falsch durch Zwangsarbeit sank die Zahl der indigenen Bevölkerung rapide auch durch eingeschleppte Krankheiten, Aus diesem Grund began man überhaupt erst mit der Einfuhr afrikanischer Sklaven um den Bedarf zu decken. Zwar gab es durchaus Gesetzte gegen Sklaverei nur wurden die nicht umgesetzt. Zur Kirche kann man sagen ja grade die Jesuiten haben sich für christanisierte Indianer eingesetzt nicht für „Heiden“ und auch nur sehr wenig für Schwarzafrikaner wobei immer gilt es gab Ausnahmen einige katholische Prister setzten sich immer gegen Sklaverei ein, das war übrigens auch im Norden der Fall. Es gab immer welche dafür und dagegen.
petersemczuk Spanien hat niemals die Indianern ausgerottet. Dafür gibt es keine Belege, aber den Gegenbeweis.
Das ist die Tatsache, daß der Größte Teil der südamerikanischen Bevölkerung zu 80 % aus Indianern
und Mestizen, die von Indianern abstammt, besteht. Die Indianern wurden nicht versklavt und die Schwerstsarbeit
wurde von schwarzafrikanischen Sklaven verrichtet. Durch die spanische Herrschaft wurden die Indianern,
die oft Sklaven ihrer Häuptlingen waren (z.B. die Incas), zu Leibeigene gemacht. Die Kirche und Isabel
la Católica hat sich immer für die Rechte der Indianern eingesetzt und diese zum wahren glauben bekehrt
und gebildet. Dabei haben sich die Jesuiten und die Franziskaner hervorgetan. Papst Alexander VI. anerkannte
mit der Bulle „Intercaetera“ die Eroberung der „Indias Occidentales“ durch Spanien als rechtens an. Damit
gehörten die Überseegebiete zu Spanien, und die Spanische Krone hatte auch das Recht, die Bodenschätze
abzubauen und ,unter anderem, zum Kirchenschmuck zu verwenden.
Peter semenczuk >Tomas< Ihre Kirche hat noch mehr GOTTES und Menschenverachtenden Sünden zu verantworten
vor GOTT und Jesus Christus. Hier denke ich an Pizzaro und Cortes, anbei 2 Priester, die, eine große
Hilfe waren bei der Ausrottung durch Arbeitsklaverei in den Bergwerken und Landwirtschaft der Einwohner
von Süd bis Mittelamerika. Von 15 Millionen ist hier auch die Rede. Das Gold ist nach Spanien verschifft
worden und schmückt noch heute die Kirchen der Katholiken. Ich weiß nicht Herr Tomas, welchen Gott Sie
anerkennen, und welche >Wahrheit< Sie vertreten, doch Gott wird Sie ab heute fordern!
petersenenczuk Die Kirche hat nicht nur die Sklaverei verurteilt, sondern auch in der Praxis bekämpft.
Die Folge davon war, daß am Ende des Mittelalters die Sklaverei verschwunden war. Erst mit der Neuzeit
erschien sie wieder. Als Portugal mit den Sklavenhandel begonnen hat, stand diese Staat unter dem starken
Einfluß des protestantische England. Die Kirche hat aus politischen Gründen den Sklavenhandel durch
die Portugiesen geduldet, aber nie gutgeheißen. Schätzungsweise haben die Portugiesen 3 Millionen Schwarzafrikaner
aus Angola nach Brasilien gebracht. Die Zahl 11 Millionen ist total überzogen. Viel größere Sklavenhändler
waren die Engländer und die Holländer. Die schlimmsten Sklavenhändler waren nicht die Europäer, sondern
die Araber, die schätzungsweise ca. 13 Millionen Schwarzafrikaner in islamische Staaten gebracht haben.
Diese letzt genannten Tatsachen werden von Ihnen nicht erwähnt. Es ist evident, daß es Ihnen nicht um
die Sklaverei geht, sondern nur um Stimmung gegen die Kirche zu machen.
Es ist eine bewußte Geschichtsfälschung der Römisch-katholischen Kirche, wenn sie heute behauptet,
dass, das >Christentum< den Sklavenhandel verurteilt und abgeschafft hat. Ich erinnere an die 11 Millionen
Sklaven aus Westafrike/Benin, die von den Portugiesischen Katholiken, <im Namen ihres „Gottes und der
Maria“<, nach Süd bis Nordamerika, verschifft und versklavt wurden. (siehe arte tv+7 und radio contra
SWR, Quellennachweis)
Ja, ich bin ein erklärter Feind dieser schwarzen Aufklärung Tchibo: Jubärens@ Sie sind wohl ein erklärter
Feind der Aufklärung? Haben Sie etwa zu wenig Denkvermögen abbekommen, weil Sie so schamlos die Blöße
zur Schau stellen…? Ja, ich bekenne mich dazu, dass ich meinen Verstand nicht dazu gebrauche, um etwa
Skalverei rassistisch zu begründen und zu rechtfertigen, wie es der große Aufklärer Immanuel Kant mit
seinem Denkvermögen macht: „Sklaverei findet sich vor allem in Afrika, denn der Schwarze sei am besten
als Sklave geignet. Er ist nämlich stark, fleischig, gelenk, aber unter der reichlichen Versorgung seines
Mutterlandes faul, weichlich und tändelnd. Seine Faulheit muss deshalb durch die Regierung und den Zwang
gemäßigt werden.“ „Sie haben eine dicke Haut und des gewünschten Effekts wegen ist es notwendig, dass
man sie mit gespaltenen Röhren peitscht.“ „Nach Kant setzt Sklaverei eine spezielle Form von Bestrafung
für begangene Untaten – ein Mittel der Erziehung.“
Jubärens / Scholz Die Argumentation bei Paul III. wurde zeitgleich auch von der spanischen Spätscholastik
(z.B. Fernando Vázquez de Menchaca) vertreten, die die Freiheit und Gleichheit aller Menschen, aber auch
die Volkssouveränität, auf dem ursprünglichen natürlichen Recht (ius naturale) der Menschen gegründet
sieht. Wenn Paul III. betont, dass Indianer „wirkliche Menschen“ seien [und keine Tiere], dann sieht er
offenbar darin allein ihren Anspruch auf Freiheit von Sklaverei begründet – seien sie nun Christen oder
nicht!
Jubärens@ Sie sind wohl ein erklärter Feind der Aufklärung? Haben Sie etwa zu wenig Denkvermögen abbekommen,
weil Sie so schamlos die Blöße zur Schau stellen…?
R.Scholz – noch so ein Aufklärer: Jetzt kläre ich dich (Jubärens) einmal über die Päpste Paul II.
und Paul III. auf: „Was ihn (Papst Paul III.) ehrt, ist sein Eintreten für die versklavten Indianer,
auch wenn es erfolglos blieb und die Tatsache, dass Kopernikus ihm sein Werk“ Über die Revolutionen der
Himmelskörper“ widmete.“ Ich hatte aus der Bulle des Papstes „sublimis Deus“ vom 9. Juni 1537 zitiert:
(Die spanischen Kolonisten) [kursiv]begehrten nichts anderes, als ihre Habsucht zu befriedigen, dass sie
unablässig daraufhin arbeiteten, die Bewohner West- und Südindiens und andere Nationen wie Tiere zum
Sklavendienst einzuspannen. (…) Wir wissen wohl, dass die Indianer als wirkliche Menschen nicht allein
die Fähigkeit zum christlichen Glauben besitzen, sondern zu ihm in allergrößter Bereitschaft herbeieilen,
wie man es uns wissen ließ. Wir bestimmen und erklären mit diesem Schreiben und kraft unserer apostolischen
Autorität, dass die Indianer und alle andern Völker, die künftig mit den Christen bekannt werden, auch
wenn sie den Glauben noch nicht angenommen haben, ihrer Freiheit und ihres Besitzes nicht beraubt werden
dürfen; vielmehr sollen sie ungehindert und erlaubter Weise das Recht auf Besitz und Freiheit ausüben
und sich dessen erfreuen können. Auch ist es nicht erlaubt, sie in den Sklavenstand zu versetzen. Alles,
was diesen Bestimmungen zuwiderläuft, sei null und nichtig. Die Indios aber und die andern Nationen mögen
durch die Verkündigung des Wortes Gottes und das Beispiel eines guten Lebens z…
R. Scholz Sie haben in Ihrem Beitrag den entscheidenden Argumentationsschritt vergessen: Sie müssen begründen,
warum die politische Fortune oder die persönliche Glaubenspraxis eines Papstes seine wohlerwogenen Gründe,
die er gegen die Versklavung von Indianern und allen anderen Völkern aus christlicher Perspektive geltend
macht, entkräften sollen.
#67 R.Scholz † 23:31:09 | Donnerstag, 7. April 2011
@Jubärens: Deine Kenntnisse der Kirchengeschichte sind mehr als mangelhaft. Jetzt kläre ich dich einmal
über Paul II., Pietro Barbo, 1464 – 1471, auf. Er war der Nepot Eugens IV. und so ungebildet, dass er
nicht einmal Latein konnte. Abgesehen davon, dass er eine Tochter zeugte, besorgte er 3 Nepoten den Kardinalshut.
Was ihn in die Geschichte eingehen lässt, ist die Gründung des römischen Karnevals, dessen Zweck die
rituelle Judenverspottung mit allen ihren Unmenschlichkeiten war. Der mit der Bulle „Sublimis Deus“ war
Paul III., Alessandro Farnese, 1534-1549. Er hatte 4 Kinder, von denen Pier Luigi dem berüchtigten Cesare
Borja durchaus ebenbürtig war. Seine Enkel machte er im Alter zwischen 14 und 16 Jahren zu Kardinälen.
Gegen den Kaiser und die Türken verlor er auf allen Linien, und sein gegen die Reformation einberufenes
Konzil von Trient war zu seinen Lebzeiten wenig erfolgreich. Was ihn indessen ehrt, ist sein Eintreten
für die versklavten Indianer, auch wenn es erfolglos blieb und die Tatsache, dass Kopernikus ihm sein
Werk“ Über die Revolutionen der Himmelskörper“ widmete. Du bist ein Dummschwätzer, der sich jetzt sicher
wieder darauf ausreden wird, dass er bloß einen Tippfehler machte. Das ändert aber gar nichts daran,
dass diese Päpste, die du hier verwechselst, genau solche liederlichen Subjekte waren, wie sie von kr++z.net
tagtäglich in infantilster Weise an den Pranger gestellt werden. Lern Kirchengeschichte, bevor du den
moralisierenden Zeigefinger hebst. o^/ o^/ o^/ o^/
Sapere aude: Kants Gebrauch des aufgeklärten Verstandes, die Sklaverei rassistisch zu begründen „Sklaverei
findet sich vor allem in Afrika, denn der Schwarze sei am besten als Sklave geignet. Er ist nämlich stark,
fleischig, gelenk, aber unter der reichlichen Versorgung seines Mutterlandes faul, weichlich und tändelnd.
Seine Faulheit muss deshalb durch die Regierung und den Zwang gemäßigt werden.“ „Sie haben eine dicke
Haut und des gewünschten Effekts wegen ist es notwendig, dass man sie mit gespaltenen Röhren peitscht.“
„Nach Kant setzt Sklaverei eine spezielle Form von Bestrafung für begangene Untaten – ein Mittel der
Erziehung.“ Dagegen Papst Paul II. in der Bulle „sublimis Deus“ vom 9. Juni 1537: (Habsüchtige haben
die Indianer) wie Tiere zum Sklavendienst einzuspannen versucht. Wir wissen wohl, dass die Indianer als
wirkliche Menschen nicht allein die Fähigkeit zum christlichen Glauben besitzen, sondern zu ihm in allergrößter
Bereitschaft herbeieilen, wie man es uns wissen ließ. Wir bestimmen und erklären mit diesem Schreiben
und kraft unserer apostolischen Autorität, dass die Indianer und alle andern Völker, die künftig mit
den Christen bekannt werden, auch wenn sie den Glauben noch nicht angenommen haben, ihrer Freiheit und
ihres Besitzes nicht beraubt werden dürfen; vielmehr sollen sie vielmehr sollen sie ungehindert und erlaubter
Weise das Recht auf Besitz und Freiheit ausüben und sich dessen erfreuen können. Auch ist es nicht erlaubt,
sie in den Sklavenstand zu versetzen. Alles, was diesen Bestimmungen zuwiderläuft, sei null und nichtig.
@jubärens Etwas verbieten und ein Verbot durchsetzen ist auch etwas anderes Andere Verbote hat die Kirche
(unter Aufbietung von Gewalt, Diplomatie, Kompromissen, Finanzmacht) ebenfalls geschafft durchzusetzen…z.B.
das Verbot der Homosexualität oder die eigene Macht. Wie kommt es denn ihrer Meinung dazu das alle 2
Tage ein Schwulenfeindlicher Artikel auf +net zu finden ist aber nur hin und wieder einer der sich gegen
Sklavenhaltung oder Sklavenhandel richtet? Eine ganz ähnliche Gewichtung gab es in der Kirche eben schon
immer und sowas muss sie sich jetzt schonmal vorwerfen lassen wenn sie sich als der große Sklavenbefreier
feiern lassen möchte.
#64 klausvonjaus 18:54:47 | Donnerstag, 7. April 2011
ALLE MENSCHEN MACHA KAKKA OB WEISS ODER SCHWARZ OB CHRIST ODER JUDE OB CHINESE ODER AUSTRALIER…ALLE
MENSCHEN MACHA KAKKA…JA DAS VERBINDET DIE MENSCHHEIT…
Stern 77 schäumt vor Wut Der Kirchenhasser Stern 77 kann die schlichte historische Wahrheit nicht akzeptieren,
dass allein auf der Basis des naturrechtlich verankerten Menschenbildes des Christentum die antike Sklavenhaltung
mehr und mehr verdrängt und schließlich in der Christenheit verboten war, während Islam und Aufklärung
sie wieder einführten bzw. rechtfertigten. Stern arbeitet mit einem durchsichtigen Trick, indem er Sklaven
(= Menschen als beliebig handelbare Sachen) mit Leibeigenen (= Hörige, die zu einem Grundherrn Gehörigen,
der ihnen gegenüber Forderungen und Versorgungspflichten hat) gleichsetzt. Allein diese Nicht-Unterscheidung
diskreditiert Stern als seriösen Diskutanten. Selbst in dem verzerrenden wikipedia-Artikel ‘Sklaverei’
kann er lesen, dass am Anfang der Neuzeit (1537) mit der päpstlichen Bulle Sublimus Dei von Seiten der
Kirche die Sklaverei der Völker Amerikas und Afrikas verboten ist. Die Aufklärer dagegen rechtfertigen
die Sklaverei: So machte der französische Philosoph Louis Sala-Molins anlässlich des zweihundertsten
Jahrestages der Französischen Revolution darauf aufmerksam, dass keinem der Aufklärer – weder Condorcet,
Diderot, Montesquieu noch Rousseau – an der Abschaffung der Sklaverei in den französischen Kolonien gelegen
war. Sala-Molins hält die Einstellung zur Sklavenfrage und zu den Schwarzen für den entscheidenden Schwachpunkt
im aufklärerischen Anspruch auf die als universell propagierten Menschenrechte aus: Google „Sklaverei“
@Stern77 …Sind sie verrückt geworden? Ohne die Unterstützung des Kolonialismus durch die Kirche gäbe
es heute all diese schönen vergoldeten Gotteshäuser nicht, ganz zu schweigen von den Schätzen der Monarchen
und der Museen. Auch die ganzen Schlösser hätten ohne die Unterstützung der Leibeigenschaft nie in
diesem Umfang realisiert werden können. Und ohne das Afrikaner und Indios entwurzelt, massenhaft ermordet
und zwangschristianisiert wurden hätten heutige Forscher weniger zu rekonstruieren und Waffenfirmen weniger
Bürgerkriege. Ohne jahrtausende Jahre langen Antisemitismus gäbe es auch kein hübsches Holocaustmahnmal
für Berlin und ohne Zwangsarbeit in Klöstern kaum Biersorten! Angesichts dieser Verdienste scheinen
mir ihre Schmähreden gegen die RKK ganz und gar von Undank geprägt. Wohl nichtma Arier wa? Gehören
sie etwa zu den ketzerischen Kräften die sich auch um das wohlergehen von Nicht-Europäern sorgen? Vor
Leuten wie ihnen hat uns Tilo S. gewarnt! Menschen wie sie werden in wenigen Jahrzehnten wohl auch die
rückhaltlose und sofortige Aufklärung von Missbrauchsfällen in der RKK anzweifeln und sollte die Atomkraft
je abgeschafft und die Börsen reguliert werden behaupten sie sicher auch das dies NICHT ausschließlich
auf Papstäußerungen hin geschah. Vermutlich wollen sie jetzt schon nichts davon wissen wie PiusXII.
die europäischen Juden praktisch im Alleingang gerettet hat oder wie das Kondomverbot täglich Tausende
vor Ansteckung rettet während die Homoehe stündlich Mio Leben kostet. Schämen sie sich!
Dämonisierung Dass das Christentum die Sklaverei abgeschafft hat, stimmt nur sehr teilweise, der Islam
hatte sie immer, er hat sie nicht wiedereingeführt. Das Christentum hat sich aber schon im 15. Jahrhundert
die Sklaverei auf der iberischen Halbinsel, Spanier und Portugiesen, äußerst bereitwillig abgeschaut,
und die (anglikanischen) Engländer haben sich dem äußerst schnell angeschlossen. Im 18. Jahrhundert
war die Neosklaverei schon wieder im Abklingen. Konservativ sein sollte nicht heißen, optimistisch in
die Vergangenheit zu blicken. Übrigens wir leben auch in einer Zeit, in der die überwunden geglaubten
Missstände wieder aufblühen, etwa der Kolonialismus.
Die Hohepriester wollten die Gläubigen in einem sklavischen Abhängigkeitsverhältnis belassen, in dem
sie sich als Seelenbankiers unabkömmlich machten. Eine Jahwekratur bietet angenehme Vorteile für die
Priesterkaste. Jesus Christus machte ihnen einen Strich durch die Rechnung und bevollmächtigte jeden
Menschen mit der direkten Kontaktaufnahme mit Papi, unserem Gott. Jesus Christus hat sich gegen Formen
von -kraturen gewandt. Auch eine Christukratur wollte er sicher nicht, so schön manche auch Drohkraturen
finden, weil sie so herrlich in Höllenbildern baden können, um die Distanz des Volkes zu den „Reinen“
zu begründen. Jesus Christus ist Dir näher, als Du Dir selbst! Dem Doktorchen, dem Semikolon und allen!
Immerhin gabe es im damals fast rein katholischen Brasilien Sklaverei länger als im Süden der USA und
kritisierte der jetzige katholische Erzbischof von New York, als er noch dasselbe in Milwaukee war, daß
die RKK-Bischofskonferenz das Thema vor dem Bürgerkrieg noch nicht einmal behandelt hätte, während
sich alle evgl. Kirchen – außer den recht katholisch-geprägten Anglikanern (was weitestgehend stimmt)
deswegen sogar gespalten hätten. Und nicht das katholische Maryland verbot die Sklaverei als erster Staat,
sondern das baptistische Rhode Island (1652).
Du darfst Dich dazu frei entscheiden was wir vorgeben oder Du wirst für immer in der Hölle brennen Das
ist die wahre Freiheit. Ist die Freiheit dessen, der so schön überzeugt wurde nicht übergroß? Ist
der Mensch in seinem Denken frei genug, so eine Behauptung abzulehnen, ob bleibt ein angstvoller Restzweifel
zurück? Ist die Aussage „Wann immer Du einem anderen schadest, schadest Du auch Dir selbst, weil Dein
Innerstes niemand anders schaden will und Dein Innerstes mit allen anderen Menschen verbunden ist“ nicht
auch ein guter Hinweis auf den richtigen Weg? (Obwohl darin nichts katholisch ist) Selbsterfahrung gilt
bei Erzkatholiken als schlimmes Wort, obwohl erzkatholische Wahrsagerinnen selbst viel erfahren dürfen
(wenn es den Oberen passt, was sie alles so erfahren). Aber Selbsterfahrung ist ein Ansatz der durchaus
mystisch im Sinne der katholischen Mystiker sein kann: Einen äußeren Beweis für Gott und Heilige kann
es nie geben. Die wahre eigene Überzeugung (=Glauben=Selbstüberzeugung) findet immer im Innern statt.
Angst ist in allen Lebenslagen nicht nur ein schlechter Ratgeber sondern verdreht den Blickwinkel auf
die Wahrheit. Wer aus Angst vor der Hölle sich frei entscheiden sollte, Gutes zu tun, tut es aus Angst
und eben nicht frei. Darum ist Drohung nie ein geeignetes Mittel, um Menschen in und zur Freiheit zu erziehen.
Der Hinweis auf das innere Licht, das jeden Menschen erleuchtet und die Ermutigung, nach ihm zu suchen,
ist hingegen ein befreiender Akt. Die Hohepriester wollten die Gläubigen in einem sklavischen Abhängigkeitsverhältnis
belassen…
Dieser Artikel ist eine Unverschämtheit Da gibt es zahllose historische Beweise der Verstrickung und
Förderung von Sklaverei und Leibeigenschaft der Kirche, und hier wird einfach die Kirche als Befreier
der Sklaven hingestellt – grotesk. Dass bis in die jüngste Zeit die Kirche selbst massiv an Sklaverei
und Leibeigenschaft profitiert hat, ist hundertfach belegbar: So hat allein das Kloster Konstanz bis 1795
2000 !!! Leibeigene „besessen“: Recht unter revolutionärem Druck stehend, hebt Fürstabt Beda Angehrn
die Leibeigenschaft auf. Das Kloster alleine verfügte über ca. 2000 Leibeigene. Wie man sieht wurde
aufgrund des „revolutionären Drucks“ die Versklavung von Bauern aufgehoben, wir sprechen hier übrigens
vom Jahr 1795! Also liebe Katholiken, 1. warum konnte es bis 1795 sogar in einem Kloster 2000 Leibeigene,
d.h. Bauernsklaven geben? 2. Wozu braucht eigentlich ein Kloster 2000 Sklaven? und wer beendete die Leibeigenschaft:
Nicht die Kirche! Erst mit der Bauernbefreiung de.wikipedia.org/wiki/Bauernbefreiung Anfang des 19. Jahrhunderts
ging die Verbreitung der Leibeigenschaft zurück. Die Forschung ist sich weitgehend darüber einig, dass
die Forderungen nach Befreiung von der Leibeigenschaft nicht wegen der Verpflichtungen der Leibeigenen
erhoben wurden. Vielmehr widersprach die Vorstellung einer persönlichen Bindung dem Menschenbild der
AUFKLÄRUNG.
#55 Sportsmann 09:11:28 | Donnerstag, 7. April 2011
Bettelsklaven – hier und heute Auch nicht zu vergessen:Die Bettelsklaven hier und heute an den Eingängen
zum Supermarkt und sonstwo. Doch da greift unsere paneuropäische Tolleranz.
Sie sehen da durchaus etwas Wahres, R.Scholz Ich teile ja vermutlich mehr als Sie die kritische Weltsicht
der hier Angesprochenen, ich sehe die Sache jedoch nicht als Erweis vorkonziliarer Wahrheit, sondern als
ein politisch und metapolitisch zu betrachtendes Geschehen. Aber bei diesen Gestalten habe ich oft den
Eindruck, daß sie irgendeine negative Erfahrung gemacht haben oder ein Problem mit sich herumtragen,
und da haben sie die alte Messe entdeckt und die zugehörigen Geister, und die haben ihnen gewissermaßen
aus der Seele gesprochen. Seither ist alles ganz einfach: Der „heilige Rest“, mit dem sie sich identifizieren,
verkörpert die vorkonziliare Kirche, die wie ein unwandelbarer und unfehlbarer Wahrheitsgarant durch
die Zeiten schritt. Im Mittelalter, als die Kirche – in deren Auffassung – den Höhepunkt ihrer Weltwirkung
erfuhr, muß demnach auch die Welt ein von der Kirche geordneter Kosmos mit paradiesischen Zuständen
gewesen sein. Heute hingegen braucht man nur lange genug zu googeln, und man findet an jeder Erscheinung
außerhalb von Pius X den Satan. Wer dabei hilfreich ist, wird kurzfristig zum Hilfssheriff des hl. Geistes.
Er erscheint als Lichtgestalt, weil er egal wie zeigt, daß die und die Drecksäcke sind. Parallel dazu
wird die Konfession oder Weltanschauung des partiellen Lichtbringers wiederum dämonisiert, ohne jemals
einen Zusammenhang herzustellen, der diesen als unfehlbare Quelle diskreditieren könnte. Die Devise lautet
„Hauptsache, abgeschossen“. Ein „Wahrheitsgenerator“, total schizophren.
Danke, Autoren, des Leserzuschriftenbereich Den größten Beitrag zur Saklavenbefreiung leisteten die
Deutschen in der eigenen Verfassung des Reiches. Wer Bundesbürger werden will, der sollte wissen, er
beruft sich auf Raub, Mord und Diebstahl, nicht nur an Kultur und geistige Wissenschaften, sondern auch
am Erbe von noch Lebenden. Kosequenz: Bürgerkrieg!
#52 R.Scholz † 00:40:15 | Donnerstag, 7. April 2011
Wieder ein Pamphlet von einem Phantom! Wetten, dass es einen „Christian Dammkötter“ nicht gibt und wenn
doch, ist er bloß ein kr++z.net-Irrlicht. Das hindert aber Geistesgrößen wie Tuttisanti, Jubärens,
Blechtonne und Alos Bischof nicht, sofort aufzuheulen, wenn jemand versucht, gegen diesen kr++zdummen
Schrott anzuschreiben. Da schreibt doch „Dammkötter“ klipp und klar und ganz frei von einschlägigen
historischen Kenntnissen ungeniert: „In der mittelalterlichen Christenheit war die Sklavenhaltung verboten.“
Darauf die kr++z.net-Kamarilla: Applaus! Applaus! Nur der infantile Verweis auf eine jüdische Historikerin
(Bat Ye’or) irritiert dann doch etwas die kr++z.net-Gefolgschaft, was sofort deren antisemitische Zwischenrufe
bedingt. Vielleicht sollten sich die Herrschaften exemplarisch mit Alonso de Contreras, Ritter des Johanniterordens,
befassen oder der Geschichte des Sklavenhandels auf Malta, bevor sie ihre Ignoranz ins Internet plärren.
Piraterie und Sklavenhandel als höchst lukrative Einnahmequelle! Oder die Sklavenhaltung im Kirchenstaat.
Erhellend ist auch der Artikel auf Zeit-Online. www.zeit.de/…09/02/A-Heidenkinder Die kath. Kirche und
die Sklaverei, eine lukrative Verbindung, die bis in das 19. Jhdt. gedauert hat. Aber das größte kath.
Internetportal schreibt eine eigene kath. Geschichte, exklusiv für seine Zielgruppe. o^/ o^/ o^/ o^/
o^/ o^/ o^/
Neger? „Neger und Juden waren für ihn aufgrund ihrer Triebhaftigkeit, sexuellen Perversion und minderwertigen
Charaktereigenschaften Untermenschen.“ Ja, Neger schon.
#49 Semikolon 00:08:04 | Donnerstag, 7. April 2011
@Barabara, beachtlich, was Sie in 3 Minuten tippen können, Sie scheinen flinke Hände zu haben. Haben
Sie noch Kapazitäten frei? Und, wenns nicht zu vermessen klingt, können Sie auch Kaffee kochen?
Die Kommunisten nicht zu vergessen! Vor etlichen Jahren hatte ich ein kleines Büchlein „Was ist Kommunismus?“
In dem stand einiges über kommunistische Utopien und Idealentwürfe. Da lebte sie dann, die Avantgarde
des Proletariats, in gewaltigen Wohnmaschinen mit Rundum-Versorgung. Alles da, von der Wäscherei bis
zur Kantine. Arbeit war kreativ und auf vier Stunden beschränkt. Dann ging es irgendwie krativ weiter.
Es hat mich damals verblüfft, wie selbstverständlich die Schöpfer dieser Idealentwürfe davon ausgegangen
sind, daß es „Dienstpersonal“ sein wird, das ihnen das kommunistische Schlaraffenland beschert. Doch
muß man gar nicht soweit suchen. Haben es nicht gerade erst Kommunisten als ihr selbstverständliches
Recht angesehen, 17 Millionen Deutschen ihren Aufenthaltsort vorzuschreiben und sie so zu Sklaven zu degradieren?
Man nimmt es ihnen nicht einmal sonderlich übel. Die geistigen Väter dieser Tyrannei zieren wie selbstverständlich
die Straßennamen im Beitrittsgebiet. Bis zur ersten Walter-Ulbricht-Straße wird es nicht mehr lange
dauern.
Überlegungen zum Leser ‘Stern’ Ihre Überlegungen, Alois Bischof, zu der – ich möchte mal sagen – judaisierende
Methode des Lesers ‘Stern’ könnte ich mit weiteren Gedanken unterstützen. Leser Stern präsentiert eine
Sammlung von zusammengewürfelten und zusammenhanglosen Zitaten aus der (Kirchen-) Geschichte von Antike
und Mittelalter- in diesem Fall zum Thema Sklavenhandel, Sklavenhaltung. Die Zitate sollen in diesem Fall
beweisen: Die Kirche habe durch 1500 Jahre Sklavenhaltung und -handel befürwortet und auch selbst betrieben –
ohne Wenn und Aber. Die gleiche Methode wird auch von Juden (Hilberg & Co) sowie von philosemitischen
Antifaschisten in Bezug auf das Verhältnis Kirche zu Juden in der Geschichte angewandt – nach dem Muster:
Auf der Synode von Sowieso wurde beschlossen, die Juden sollen mit einem gelben Punkt gekennzeichnet sein,
anderswo wurde dies und jenes den Juden vorgeschrieben – mit der ausdrücklichen Schlussfolgerung oder
der impliziten Unterstellung: Die Kirche hätte über 2000 Jahre die Juden diskriminiert und verfolgt –
und damit entscheidend zu der rassistischen Judenverfolgung der Nationalsozialisten beigetragen: Eine
demagogische Methode der Kirchenbeschimpfung, die mit seriöser und struktureller Geschichtsschreibung
aber auch gar nichts zu tun hat, sondern aus Hassmotiven gegen die Kirche entstanden ist. Man könnte
auch sagen: Methode Deschner …
@ Domenico Tuttisanti Hab’ ich schon in meinen ersten Beitrag (17:14 h) aus dem LThK übernommen. Aber
danke für Ihren Hinweis. Übrigens: ich kenne nur Abolition, Abolitionist, lat. abolitio, engl. abolition.
Nixnutz Gerade wenn Sie Amerika erwähnen, dürfen Sie nicht verschweigen, dass es dort (und in England)
in erster Linie christliche Gruppen (die „Dissenters“ und Abolutionisten) waren, die den Gedanken der
Abschaffung von Sklaverei durchsetzen halfen. Man berief sich dabei auf Paulus: wenn schon Christus sein
Blut für jeden für uns (zum Freikauf aus der Sünde) vergossen hat, wie können wir dann wiederum ein
Wesen, das eines solchen Einsatzes gewürdigt wurde, erneut versklaven und entrechten wollen?
@ Jubärens Nochmal: Ich kann nicht den ganzen Artikel reinschreiben. Aber Sie und jeder Leser kann den
ganzen Artikel lesen, wenn er möchte, und sich sein eigenes Urteil bilden. Ich wiederhole: ich habe das
rausgesucht, was den unglaublichen Satz von der Abschaffung widerlegt. Ich habe nicht bestritten, was
auch das LThK nicht bestreitet: daß es auch immer Gegner der Sklaverei gegeben hat. Natürlich ist das
LThK nicht fehlerfrei. Aber zitierfähiger als +net ist es allemal. Übrigens: ein Bild mit Sklaven aus
Afrika, die von muslimischen Sklavenhändlern nach Amerika verfrachtet werden, beweist nicht nur daß
es muslimische Sklavenhändler gab, sondern auch, daß es in Amerika eine Nachfrage nach Sklaven gab.
Die Nachfrager waren kaum die Indianer oder die Indios.
Die Philosophie universaler Menschenrechte ist prinzipiell mit einem Egalitarismus in der Stellung der
Menschen vor dem Gesetz verbunden. Rechtsgleichheit bedeutet aber nicht empirische Gleichheit. Gerade
auf der Basis gleicher Rechte von Menschen in einem Gemeinwesen kommen die Unterschiede in Charakter,
Begabungen und Lebensentwürfen voll zum Tragen. – Und das ist gut so, solange sich niemand ü b e r (oder
n e b e n) das Gesetz stellt.
Da die Menschen nicht gleich sind und da es gescheite und dumme gibt und die Talente sehr unterschiedlich
verteilt sind gibt es auch Menschen denen man hilft wenn Andere über ihr Leben bestimmen da Sie dazu
nicht fähig sind. Vor Gott sind diese Menschen genauso wertvoll aber in der realen Praxis sind diese
dazu berufen ausführende Organe zu sein und den Willen Anderer zu tun, in ihrem eigenen Interesse. Der
antichristliche Zeitgeist negiert diese Unterschiede und betreibt Gleichmacherei, da der Minderwertige
nie den Besseren neben sich ertrug. – die Ursünde Kains
Nixnutz meint: Hab ich’s doch geahnt, …daß jetzt entweder das LThK als Kirchenhaß-Lexikon bezeichnet
wird. Allerdings erwartete ich eher, daß Spanier und Portugiesen als Muselmanen und protestuntige Schwuchteln
abqualifiziert würden. Ich habe das rausgesucht, was dem unglaublichen Satz von der Abschaffung widerspricht.
Eben, und das, was Sie rausgesucht haben, vermittelt den Eindruck einer böswilligen Unterstellung: „Seit
den Entdeckungen und Eroberungen der Portugiesen u. Spanier expandierten Sklaverei u. Sklaven-Handel enorm…
Der Satz vermittelt dem Leser den Eindruck, dass Papst, Kirche und Ordenstheologen für die expandierende
Sklaverei in den spanischen und portugiesischen Koloniene verantwortlich gewesen wären. In dem Artikel
(einschließlich Bilder) erfahren Sie an Zitaten und strukturell, warum das Gegenteil historisch richtig
ist. Im übrigen ist das LThK kein Kirchenhasslexikon, aber auch kein zuverlässiges Werk, wenn es um
Lehre und Geschichte der Kirche geht.
Heute brauchmer uns gar nicht über Sklaverei mokkieren. Gegen das was heute abläuft war damalige Sklaverei
ein Honiglecken. Jeder der früher unterm Krummstab „Sklave“ war, ist ein Glückspilz im Vergleich zum
modernen Lohnsklaven. Die schrecklichste Diktatur und Sklaverei aller Zeiten ist in der Gegenwart
Stern 1. Der obige Artikel ist ein weiterer Beitrag zur Destruktion des Mythos, dass mit der Aufklärung
alles Gute, Schöne und Humane kam und vorher Dunkelheit und Barbarei herrschten. Als solcher ist er sehr
zu begrüßen – wie auch die Monographie von Egon Flaig. 2. Die Kirche benötigte – in dieser wie in anderen
Fragen – eine längere Zeit, bis sie zur inneren Klärung von sozialethischen und politischen Streitfrage
im Lichte des christlichen Glaubens kam. Tatsache bleibt aber, dass sie lange vor der Aufklärung und
entschiedener als diese die Erkenntnis vertrat, dass Sklaverei mit den natürlichen Rechten des Menschen
kollidiere. 3. Es kann keine Rede davon sein, dass die Kirche – auf der Basis der apostolischen Überlieferung –
keine Vertiefung und Entfaltung ihrer Lehre kenne. Das gilt besonders für Anwendungsfragen des Glaubens,
die den ganzen Bereich der Rechtsordnungen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Entwicklungen
und ihnen zugrundeliegende „Philosophien“, Denkformen und Gewohnheiten betreffen. Sehr schön zeigt sich
dies übrigens im Philemon-Brief des Paulus. Der Apostel kommt noch gar nicht auf die Idee, die Abschaffung
einer Institution wie der Sklaverei zu fordern. Und doch depotenziert er dieses Institut quasi von innen
aus dem Gedanken der Brüderlichkeit in Christus. Die Berufung auf allg. Menschenrechte hat nur dann einen
Sinn, wenn niemand willkürlich darüber entscheiden kann, wer „Menschen“ im Sinne dieser Rechte sein
dürfen:… Schwarze, … Ungeborene …
Was der Leser Stern hier betreibt, ist lächerlich bis demagogisch: angesichts der von Egon Flaig u. a.
historisch gut erforschten und belegten Tatsachen, dass die islamisch dominierten Länder in der Geschichte
mehr als 14 Millionen Sklaven aus dem ‘polytheistischen’ Afrika und den Slawenländern geraubt und gekauft
haben, angesichts der gesicherten historischen Erkenntnis, dass die neuzeitlichen Minen- und Plantagenbetreiber
der aufgeklärten europäischen Kolonistenstaaten mehr als 10 Millionen Sklaven unter unvorstellbarer
Quälerei nach Amerika verschifft haben, angesichts der allerdings vertuschten Schriften von allen europäischen
und amerikanischen „Aufklärern“, die die Sklaverei der Schwarzen mit rassistischen „Argumenten“ rechtfertigeten,
zetert der „aufgeklärte“ Leser Stern mit seiner zusammenhanglosen Zitatensammlung gegen die Kirche nach
dem Motto: Weiß man doch schon aus der Schule: Die Kirche ist an allem schuld
Hab ich’s doch geahnt, … daß jetzt entweder das LThK als Kirchenhaß-Lexikon bezeichnet wird oder der
Jubärens was beisteuert … Allerdings erwartete ich eher, daß Spanier und Portugiesen als Muselmanen
und protestuntige Schwuchteln abqualifiziert würden. Wenn Sie den LThK-Artikel lesen, werden Sie vielleicht
zu einem anderen Urteil kommen. Aber ich kann ja nicht den ganzen Artikel reinschreiben. Ich habe das
rausgesucht, was dem unglaublichen Satz von der Abschaffung widerspricht, und oben drüber geschrieben,
daß es sich im LThK sehr viel differenzierter liest. Differenzierung ist nun wahrlich nicht die Stärke
dieses +net-Artikels, selbst wenn Sie der Autor sein sollten. Im übrigen freue ich mich immer noch über
Ihren schönen Satz vom 26.03.: Man kann nur hoffen, dass mit der Eiligsprechung von JP II der Zahn der
Zeit, der schon so manche Träne getrocknet hat, auch über diese Wunde Gras wachsen lässt. Was der Zahn
der Zeit so alles kann: Tränen trocknen, Gras über Wunden wachsen lassen …
Herr Alois Bischof, ist Ihnen die päpstliche Bulle „Romanus Pontifex“ von Nikolaus V. bekannt? Sie stammt
aus dem Jahre 1455 und besagt, daß alles Land hinter dem damaligen „Ende der Welt“ (dem heutigen Gebiet
Westsahara) dem potugiesischen König gehöre. AUSDRÜCKLICH war darin gestattet, alle Heiden zu versklaven!
#31 Alois Bischof 19:15:57 | Mittwoch, 6. April 2011
Stern Ich entschuldige mich bei Ihnen wegen des unerlaubten Gebrauchs der Bezeichnung „Jude“, als würde
ich mit diesem Worte etwas ‘negatives’ zum Ausdruck bringen. Ich glaube nur gelesen zu haben, daß Sie
jüdischer Herkunft sind. Deswegen prangerte ich Ihre Hypokrisie (zum historisch sehr gut belegten jüdischen
Sklavenhandel in Arabien, den beiden Amerikas, Südeuropa und dem Osmanischen Reiche) an. Meine Vorwürfe
bleiben jedoch in Kraft: Papst Nikolaus V. hat 1452 nur die „Unterjochung“ (reducere in servitudinem)
von Staaten (!) und Herrschaftsgebilden im islamischen Nordafrika gebilligt, nicht jedoch die Versklavung
der Zivilisten selbst. Die muslimischen Reiche wurden als Feinde Christi verurteilt. ‘Servitudo’ kann
auch die Unterwerfung eines Feindstaates bedeuten. Von Sklaven ist in der Bulle 1452 nicht die Rede. Dagegen
hat 1435 Papst Eugen IV. bereits die Versklavung der Einheimischen in den westafrikanischen Inseln als
unchristlich verurteilt und Entschädigung und Befreigung eingefordert. Leider wollen Sie nicht eine historisch
haltbare Übersicht der kirchlichen Soziallehre vorlegen, sondern wollten die katholische Kirche als Sklavenreich
verurteilen. Dabei war die katholische Kirche die erste die Sklavenhandel verurteilte. Es ist jedoch wahr,
daß die Hörigkeit (auch ‘servitudo’, aber den Landesherrn und Gutsherren), der alte Frondienst und sonstige
Aktivitäten von Untertanen niemals verurteilt wurden. Die animalischen Sklavenhändler wurden jedoch
immer verurteilt!
Das LThK spielt mit Lüge und Verleumdung, Nixnutz, wenn es schreibt: „Seit den Entdeckungen und Eroberungen
der Portugiesen u. Spanier expandierten Sklaverei u. Sklaven-Handel enorm… und damit unterstellt, dass
Papst, Kirche und Ordenstheologen für die expandierende Sklaverei in den spanischen und portugiesischen
Koloniene verantwortlich waren. In dem Artikel (einschließlich Bilder) erfahren Sie an Zitaten und strukturell,
warum das Gegenteil historisch richtig ist.
#29 Alois Bischof 18:15:52 | Mittwoch, 6. April 2011
Der Jude Stern lügt immer wieder. Falsche Übersetzungen, Lügen, antikirchliche Propaganda und Leugnung
der jüdischen Beteiligung am Sklavenhandel. Die Kirche ist keine Revolutionsbewegung gewesen, hat jedoch
immer die unfreiwillige Massenversklavung heidnischer und christlicher Menschen gleichermassen verurteilt.
Papst Eugen IV. verurteilte in ‘Sicut dudum’ bereits 1435 die Versklavung der Ureinwohner der Kanarischen
Inseln vor Westafrika. Paul III. verurteilte in ‘Sublimis’ 1537 die Versklavung der Einheimischen Indianer.
Das Heilige Offizium verurteilte am 20. März 1686 den transatlantischen Sklavenhandel mit afrikanischen
Opfern. Obwohl 1839 der Sklavenhandel schon längst zum Privilegium der puritanischen Exil-Engländer,
Amerikaner und der Juden und Araber geworden war, griff Papst Gregor XVI. auf Schärfste jene Christen
und Katholiken an die sich weiterhin am „Skandal“ des Sklavenhandels beteiligten. Sowohl die Versklavung
der Afrikaner, der Indianer und anderer Völker „gegen die Rechte der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit“
wurde verurteilt. Das frühe Christentum hat die Sklaverei immer abgelehnt, jedoch Herren die ihre Sklaven
gut und christlich behandelten als Diener ihrer Güter und nicht als Tiere, nicht sofort verurteilt. Das
Christentum war soziale Heiligungs- so man will Reformbewegung, keine sozialrevolutionäre Ideologie.
Der Sklavenhandel wurde immer verurteilt, seit der Antike. Zeitlich beschränkte Sklavenarbeit durch etwa
Kriegsgefangene und Diebe nicht.
@ Domenico Tuttisanti Ich bin schon Katholik genug, um zu wissen, daß diese Seite hier nicht repräsentativ
für die RKK ist. Aber gerade hier tummeln sich reichlich viele Total-VII-Gegner, und das hat mich zu
der Frage gebracht, was sie von der Ablehnung der Sklaverei durch das VII halten.
Domenico 1. Halten Sie den obigen redaktionellen Text etwa für objektiv ausgewogen, ja oder nein? Das
ist eine kirchliche Glorifizierung die sie im Kampf zur Abschaffung der Sklaverei nicht verdient hat!
2. Streiten Sie ab, dass es zahllose Klöster mit jeweils mehreren tausend!!! Leibeigenen gab, ja oder
nein? 3. Natürlich hat sich die Meinung der Kirche zum Thema Sklaverei geändert. Wenn ich mich aber
als EINZIG WAHRE, EINZIG HEILSBRINGENDE und vom HEILIGEN GEIST GEFÜHRTE und EWIGE KIRCHE bezeichne, dann
kann ich erwarten lieber Domenico, dass sich die Kirche auch VOR 1537 moralisch richtig zur Sklaverei
verhält. Ansonsten muss ich vermuten, hat die Führung durch den Heiligen Geist über Eintausendfünfhundertsiebenundreissig
Jahren versagt. Ja oder Nein? 4. Gab es nicht auch Bullen, die die Sklaverei gerechtfertigt haben? Warum
werden diese verschwiegen? Verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe nichts gegen objektiver Darstellung.
Sicherlich hat die Kirche auch zur Abschaffung der Sklaverei beigetragen. Sie hat sie aber definitiv über
Jahrhunderte gefördert und massiv davon profitiert. Und da dies im obigen Text überhaupt nicht angesprochen
wurde, nehme ich mir die Freiheit hier darauf hinzuweisen. Sehen Sie Domenico, die Partei die Linke und
Ihre Vorgängerorganisationen sind auch seit 1989 gegen einen Schiessbefehl an der Grenze. Dennoch haben
sie auch zu verantworten was vor 1989 passiert ist. Und vor dieser Verantwortung wollen sie sich ebenso
davonstehlen
Nixnutz Wenn das Meinungsbild und die Diskussionskultur hier auf kreuz.net repräsentativ wäre, dann
hätten Sie recht. Aber einzelne anonyme Zuschriften können nicht mit der Position auch nur einer einzigen
innerkirchlichen Gruppe verwechselt werden!
Die Jewish Enyclopedia zu Juden und Sklavenhandel By this time (um 1248) Jews had lost their monopoly
of the slave trade (in Marseille); only two cases of slave-dealing occurred at Marseilles at that period
among Jews as against seven among Christians. …ww.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=693&lett…
With the rise of Islam large opportunities were afforded to the Jews to supply Moslem slaves to the Christian
world, and Christian slaves to that of Islam; and Ibn Khordadhbeh in the ninth century describes two routes
by which Jewish slave-dealers carried such slaves from West to East and from East to West …ww.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=849&lett…
@ Domenico Tuttisanti Es gibt keine „Gegner des V II“, die von vorne bis hinten alles ablehnen, was auf
dem Konzil beschlossen wurde. Das bezweifkle ich stark. Wenn ich etwa die Beiträge von ruhrgebietler
durchsähe, fände ich wahrscheinlich schnell ein entschiedenes „Hinweg mit dem apostatischen Räuberkonzil!“
oder so ähnlich.
Stern Ihre Zitate und Hinweise betreffen die Haltung v o r 1537; außerdem sind sie zum Teil Einzelmeinungen,
die ein verhältnis zu den zahlreichen abweichenden Auffassungen zu setzen wären. Genau um diese historische
Abwägung geht es Ihnen aber offenkundig nicht. Sie zitieren – und das ist Ihr übliches Verfahren – aus
den bekannten Internet-Chrestomatien zur Anti-Kirchen-Hetze. Zitate werden dabei nicht überprüft, gewichtet
und erläutert, sondern sie dienen zur Stimmungsmache im Meinungskampf. Gegen eine Monographie wie die
von Prof. Flaig (München 2009) und die darin ausgebreiteten historischen Quellen kommen Sie damit nicht
durch!
Sklaverei und Katholizismus III Nunja wer den Holocaust leugnet, der gerade mal wenige Jahrzehnte her
ist, der kann natürlich sich auch als Befreier der Sklaven aufspielen: Leider stehen dem nur unzählige
belegte geschichtliche Dokumente entgegen: Papst Nikolaus V. legitimierte den Sklavenhandel in seiner
Bulle Divino amore communiti (Aus göttlicher Liebe zur Gemeinschaft) am 18. Juni 1452. Deshalb war der
Sklavenhandel legal und verursachte bei den Beteiligten keinerlei Skrupel. Der Papst hielt sich selber
Sklaven. Papst Gregor I. hielt Hunderte Sklaven auf seinen Gütern und stimmte Gesetzen zu, die den Sklaven
verboten, freie Christen zu heiraten. Die Kirche verbot Sklaven, Testamente zu machen. Beim Tode eines
Sklaven fielen seine Ersparnisse der Kirche zu. Laut dem »heiligen«. Thomas von Aquin waren Sklaven
»zweckdienlich«. Anfangs stand der Bischof Rodriguez de Fosca selbst als Auftraggeber hinter dem Sklavenverkauf
der Indianer in Sevilla. Kolumbus schickte ihm verschiedene Male eine größere Anzahl von Indianern auf
den Sklavenmarkt nach Spanien. Allein im Februar 1495 waren es vier Schiffe mit je 500 Indianern im Alter
von 12-35 Jahren. Am 18. 6.1452 legitimierte Papst Nikolaus V. den Sklavenhandel durch eine Bulle, indem
er den portugiesischen König ermächtigte, » … die Länder der Ungläubigen zu erobern, ihre Bewohner
zu vertreiben, zu unterjochen und in die ewige Knechtschaft zu zwingen«. Das Kloster St. Gallen verfügte
über 2.000 Leibeigene.
Nixnutz: Ihre Logik ist leider auch nixnutz! Wenn ausgerechnet das VII die Sklaverei verurteilt hat, müssten
dann nicht die Gegner des VII für die Sklaverei sein? Es gibt keine „Gegner des V II“, die von vorne
bis hinten alles ablehnen, was auf dem Konzil beschlossen wurde. Es handelt sich um zwei, drei bestimmte
Punkte und um den „Geist“ des Konzils, der sehr eigenmächtig weiterwirkte. Was die historische Würdigung
der wechselvollen Haltung zur Sklaverei angeht, ist Prof. Flaig in seiner 2009 erschienen Monographie
sicher der Vorzug zu geben gegenüber einem älteren Nachschlagewerk, das den früheren Kenntnisstand
referiert.
#18 Alois Bischof 17:21:47 | Mittwoch, 6. April 2011
Die Lügen des Juden (?) Stern „Sklaven der Kirche“ Servi heißt auf lateinisch zwar meistens ‘Sklaven’,
bezeichnet jedoch im kirchlichen Latein einen Diener. Der Papst ist kein „Sklave der Sklaven Gottes“ sondern
Diener der Diener Gottes. Aus freiem Willen. Diener also. Das waren auch die unehelichen Söhne byzantinischer
und spanischer Priester. (Die Griechen waren verheiratet.) Übrigens hat die israelische sephardisch-jüdische
Historikerin Bat Ye’or wieder ihre Scheuklappen auf, denn außer den jüdischen Berbern, waren in der
ganzen arabischen Welt die Juden die wichtigsten Sklaventreiber, vor allem mit durch Piraten geraubten
christlichen Sklaven (Frauen und Kindern vor allem). Das waren also gerade die Vorfahren von Bat Ye’or,
die heute vor allem in Israel und Europa gegen eine vermeintliche „Islamisierung“ kämpft. Der „ägyptische“
jüdische Theologe Maimonides hat die Sklaverei der jüdischen Sklavenhalter reguliert. Sie durften natürlich
nur Nichtjuden besitzen. Begründet wird der jüdische Sklavenhandel und -Besitz bis heute (heute mit
Philippinerinnen) mit einer Fälschung der historischen biblischen Person von Ham. Die arabischen muslimischen
Stämme haben ihre Sklaverei-Praxis direkt von Juden übernommen. Noch heute verprügeln und beuten die
Saudis nichtmuslimische Sklaven aus. Vor allem Christen. Juden werden kaum zu Sklaven gemacht von Muslimen.
Der Wert eines jeden Menschen, nicht nur eines Juden, wurde nur im Christentum betont. Den jüdischen
Sklavenhandel hat Ephraim Urbach beschrieben.
#17 Elvenpath † 17:20:02 | Mittwoch, 6. April 2011
Bibel Aus den 10 Geboten: „An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave
und deine Sklavin,“ „Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder
seiner Sklavin, „ Also die Bibel hat offensichtlich nichts gegen Sklaverei. Das heißt, wenn irgendein
Papst Mitgefühl mit Sklaven hatte, entsprang das nicht seiner heiligen Bibel, sondern seinen eigenen
Wesen. Und an dieser Stelle streue ich mal Dawkins ein:„Gute Menschen tun Gutes, schlechte Menschen tun
schlechtes.“ Will sagen, wenn manche Gläubige gegen Sklaverei waren, wären sie es auch ohne ihren Glauben
gewesen.
Sklaverei und Katholizismus II Papst Gregor: Sklaven würden „Gott beleidigen, wenn sie durch anmaßendes
Verhalten gegen seine Ordnung verstoßen“ Die Sklaven müssen sich, lehrt der hl. Papst, als „Diener der
Herren betrachten“ . Papst Gregor verschenkte zudem regelmässig Sklaven an „Freunde“. Und christliche
Sklaven eines Juden konnte ein Bischof selbst behalten. (Auf die Idee diese freizulassen kam man anscheinend
nicht!). Äbten wurde sogar verboten!!! dem Kloster geschenkte Sklaven überhaupt zu befreien, hielten
es die Konzilsväter von Epaon (517) für ungerecht, dass Mönche die tägliche Feldarbeit leisten, während
die Sklaven der Faulheit frönten.
@Homosex ist schwer gestört Da haben Sie in der Tat recht. In folgendem Buch steht mehr zum Thema (protestantisch-rassistischer
Völkermord an den Indios Lateinamerikas). Es ist wirklich geradezu phantastisch, dass ausgerechnet die
protestantischen US-Amerikaner den katholischen Spaniern Völkermord vorwerfen. Es war genau umgekehrt.
Die protestantischen Angelsachsen begingen dieses gigantische Verbrechen. www.derphantastischekontinent.de
Abgeschafft? Das Christentum hat die Sklavenhaltung abgeschafft. Das liest sich aber im Lexikon für Theologie
und Kirche anders und sehr viel differenzierter. Zum Beispiel: Die zunehmende Christianisierung u. die
damit verbundene Entwicklung z. Reichskirche verstärkt die Berücksichtigung von Interessen von Sklaven-Besitzern
z.B. bei Taufe, Ordination und Kloster-Eintritt und damit die Zurücksetzung der Sklaven … Seit den
Entdeckungen und Eroberungen der Portugiesen u. Spanier expandierten Sklaverei u. Sklaven-Handel enorm…
Die chr. Autoren der alten Kirche akzeptierten mit wenigen Ausnahmen die gesellschaftl. Institution der
Sklaverei… Für die Durchsetzung des Abolitionismus im späten 18. Jh. setzten sich aus chr. Motiven
v.a. die Methodisten, Mennoniten u. ganz bes. die Quäker ein… Die grundsätzl. Ablehnung der Sklaverei
als solcher kommt erst im 19. jH. eindeutig z. Ausdr. v.a. bei Gregor XVI. u. Leo XIII… Das Vat. II
verurteilt die Sklaverei u. betont die wesentl. Gleichheit aller Menschen.“ Wenn ausgerechnet das VII
die Sklaverei verurteilt hat, müssten dann nicht die Gegner des VII für die Sklaverei sein?
Die Sache ist relativ gut erforscht! Die Zitate von Stern z.B. liegen alle vor der Bulle Sublimis Deus
und die Aufklärer haben in großer Zahl die Sklaverei weiter gefördert, bes. im Zusammenhang mit den
Kolonien. Sehr beliebt war, die Sklaverei im eigenen Lande abzuschaffen, aber in den Kolonien zu erlauben.
Auch der Universalismus der menschenrechte wurde unterlaufen mit dem Argument: „Wer Mensch im vollen Sinne
ist, bestimme ich!“ (s. das Zitat von Montesquieu in meiner Zuschrift um 16: 58 Uhr!) Wer einem deutschen
Ordinarius nicht glauben will, kann ja den US-Historiker Rodney Stark zur Hand nehmen: „Stark, Rodney:
„For the Glory of God: How Monotheism Led to Reformations, Science, Witch-Hunts, and the End of Slavery
www.amazon.com/…-Hunts/dp/0691114366“ Princeton: Univ. Pr., 2003.
ja dann schmeiss dich doch. Du hast doch von Geschichte keine Ahnung. Warum gibts denn noch Indios in
Zentral und Südamerika? Weil die ( katholischen ) Spanier sie nicht ausgerottet haben. Und warum gibt
es keine in den USA? Weil die (protestantischen) Amis/ Engländer die Indios alle gekillt haben.
Elvenpath Sie müssen nicht kreuz.net lesen, um Ihre Unkenntnisse zu beseitigen! Es reicht auch, wenn
Sie das Standardwerk des Althistorikers Egon Flaig im renommierten Münchener Beck-Verlag studieren, das
2009 erschien unter dem Titel: „Weltgeschichte der Sklaverei“. Auszug aus einem Artikel von Prof. Flaig
in der FAZ: >>> hier www.kreuz.net/bookentry.9725.html <<<
Christen haben die Sklaverei abgeschafft?!? „Das Christentum hat die Sklavenhaltung abgeschafft“ Das ist
heute mal wieder ein sehr guter Witz aus der Rubrik Geschichtsverdrehung. Zur Erinnerung wie die Christenheit
die Sklaverei abgeschafft hat: Die Sklaverei ist ein Gottesgeschenk. (Kirchenlehrer Ambrosius) Die Sklaven
sollen ihren Freikauf nicht aus der gemeinsamen christlichen Kasse fordern; sie sollen sich nicht aufblähen,
sondern zur Ehre Gottes noch eifriger Sklavendienste tun, damit sie herrlichere Freiheit von Gott erlange.
(Bischof Ignatius) Wer daher vom Bischof bis zum Subdiakon herab aus fluchwürdiger Ehe, sei es mit einer
Freien oder mit einer Sklavin, Söhne erzeugt, soll kanonisch bestraft werden; die aus einer solchen Befleckung
erzeugten Kinder sollen nicht bloß die Verlassenschaft ihrer Eltern nicht erhalten, sondern auf immer
als Sklaven der Kirche angehören, bei der ihrer Väter, die sie schandmäßig erzeugten, angestellt waren.
(Das 9. Konzil von Toledo, 655) Das heisst, man hat sogar auf einem KONZIL beschlossen, Priesterkinder
in die SKLAVEREI zu verkaufen. Zudem sollte der Verfasser mal in die Bücher einiger großer Klöster
vor der Säkularisation sehen. Die Klöster lebten massiv von Leibeigenschaft, also rechtlosen versklavten
Bauern!
Wie geil Es lohnt sich immer wieder, Texte von +.net zu lesen. Man kann wunderschön sehen, in was für
eine Parallelwelt manche Religiösen leben. Und das erklärt vieles, was in dieser Welt schief läuft.
Die Christen haben die Sklaverei abgeschafft und die aufklärung hat die Sklaverei geschaffen. Ich schmeiss
mich echt weg… LOL
Die Kirche hat sich f ü r die Abschaffung der Sklaverei eingesetzt, die Aufklärung z. T. dagegen! Siehe
dazu: Das Ende der Sklaverei und das Christentum www.kreuz.net/bookentry.9725.html In seinem Buch „Vom
Geist der Gesetze“ kommt der Aufklärer Montesquieu noch 1748 zunächst zu der Feststellung, alle Menschen
seien gleich und Sklaverei daher verwerflich. Ausgenommen seien jedoch die Schwarzen, denn Gott könne
als allweises Wesen unmöglich eine gute Seele in einen schwarzen Körper gelegt haben. Montesquieu: „Es
ist so natürlich zu glauben, dass gerade die Farbe das Wesen der Menschen ausmache“. ( !!!) Dagegen
hat Papst Paul III. zweihundert Jahre zuvor in Sublimis Deus vom 2. Juni 1537 die Skalverei verurteilt.
Abraham „Wann immer Du einem anderen schadest, schadest Du auch Dir selbst, weil Dein Innerstes niemand
anders schaden will und Dein Innerstes mit allen anderen Menschen verbunden ist“ So ersetzen Sie doch
nur einen Glauben durch einen anderen. Und keinesfalls durch einen besser bezeugten …
Dieser Artikel… …berichtet die Wahrheit! Tatsächlich waren viele Sklavenhändler auch holländische
Juden. Und Calvinisten. Die lombardisch-venezianischen Bankiers waren es, die in Venedig als einzigem
Ort in Europa Sklavenhandel betrieben. www.bilderberg.org www.luebeck-kunterbunt.de