Aufklärer glaubten, daß die Erde im Mittelalter eine Scheibe war
Es ist an der Zeit, über die von modernen Finsterlingen hochgejubelten finsteren Jahrhunderte der europäischen Aufklärung aufzuklären. Von Christian Dammkötter.
Der britische Publizist Thomas Paines († 1809) war einer dieser zahlreichen Geschichtslügner.
Er malte die Zeit vor seiner sogenannten Aufklärung so schwarz wie möglich, um sich selber als eitlen
Strahlemann der Aufklärung zu präsentieren.
In seinem Buch „Zeitalter der Vernunft“ behauptet er, der
irische Germanenmissionar und Heilige, Feirgil von Salzburg († 784), sei wegen seiner Lehre von der Kugelgestalt
der Erde von der Kirche auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden.
Doch die historische Wahrheit besteht
darin, daß Papst Zacharias († 752) den klugen Kirchenmann gegen Anwürfe verteidigte und zum Bischof
von Salzburg erhob.
Fallen die Schiffe von der Erdscheibe?
Der US-Schriftsteller Washington Irving († 1859)
erfand peinliche Märchen über Columbus’ Entdeckungsfahrten.
Damit werden Schüler zum Teil noch bis
heute für dumm verkauft.
Nach Irvings Vorstellung hätten spanische Gelehrte den Matrosen des Columbus
erzählt, daß die Schiffe am Ende der gekrümmten Erdscheibe herunterfallen würden.
Zahlreiche Erfindungen
Aus Eitelkeit verbreiteten Vertreter des sogenannt aufgeklärten Bürgertums viele finstere Legenden
über das leuchtende Mittelalter.
So soll es erst in der Neuzeit ab 1500 Erfindungen gegeben haben.
Denn der mittelalterliche Mensch sei unter Denkverbot gestanden.
In Wahrheit entdeckte das christliche
Mittelalter die bahnbrechenden technischen Erfindungen, auf denen die neuzeitliche Industrie wachsen konnte.
Die Erfindung von Räderpflug und Kummet-Geschirr bis zum 10. Jahrhundert revolutionierte die europäische
Landwirtschaft.
Dadurch vervielfachte sie ihre Produktivität.
Wind- und Wassermühlen waren mittelalterliche
Neuerungen ebenso wie das Spinnrad und der Tritt-Webstuhl.
Der Heilige Albert der Große († 1289) und
viele andere Mönche, Handwerker und Meister erfanden das Pulver, die Brille, die Räderuhr, den Buchdruck
mit beweglichen Lettern, wendige Segelschiffe und neuartige Navigationsgeräte.
Bemerkenswert ist auch,
daß sich die mittelalterlichen Städte und Gemeinden weitgehend selber verwalteten. Die Bürger wählten
ihre Stadträte und Bürgermeister.
Erst die Herrscher der Neuzeit rissen alle Macht über Menschen und
Gemeinden an sich.
Es entstand der absolutistische Staat, der die mittelalterliche Selbstverwaltung abschaffte.
Email-Adressen der Empfänger
31 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Soramonas: Die Engelwerk-Offenbarung Mutter Gabriele Bitterlichs ist in einer Kleinversion der Engeloffenbarung
an Maria Magdalena Meyer „vom Kostbaren Blut“ bestätigt worden, Namen und Funktionen der Engel stimmen
überein. Frau Meyers Tagesengelbuch kann beim Engelbund-Verlag, Lippstadt/NRW, BRD, bestellt werden (13,-
€, zzgl. Porto). Frau Bitterlichs große Engeloffenbarung – 80.000 Seiten lagern beim Engelwerk – dürfen
dzt. leider nach dem Willen der gegenwärtigen Engelwerkführung nicht publiziert werden. Gabriele Bitterlichs
Sohn P. Hansjörg Bitterlich beauftragte auch den Lippstädter Verleger mit der Gründung des ‘Engelbundes’.
Maria Meyers Tagesengel sind in der Netzversion des Engelbund-Verlages unter ‘engel-und-heilige-des-tages.de’
abrufbar. Gabriele Bitterlich wurde zeitlebens durch ihren Ordinarius Bischof Rusch begleitet, der sie
förderte, auch Pp. Pius XII. bedankte sich schriftlich für den ersten Band der bitterlichianischen Offenbarungen.
1990 gehörten dem Engelwerk sieben Kardinäle und über 50 Bischöfe an. V. a. die modernistischen deutschen
Bischöfe waren gegen das Engelwerk, alles Bischöfe, die schon lange nicht mehr für den katholischen
Glauben stehen, sondern diesen hassen. Glaubenspräfekt Kardinal Ratzinger, der die Engellehren Gabriele
Bitterlichs am 6. VI. 1992 verurteilte, ist zwar kein radikaler Modernist, sehr wohl aber ein gemäßigter
Modernist. Seine Entscheidung wird dereinst revidiert werden, so wie 2002 Kard. Ottavianis Urteil gegen
die ‘Frau aller Völker’-Offenbarung. Auch die Offenbarung der hl. Faustyna war einmal amtlich verboten.
Meinerven pflegt finstereVorurteile: „Das Bild (vom finsteren Mittelalter) hält sich hartnäckig, denn
für das einfache Volk im Mittelalter war das Leben einfach nur hart. Pest, kurze Lebenserwartung, immer
wieder Kriege, dazu die mangelnde Bildung des einfachen Volkes, das von den geistigen Errungenschaften,
die meist in den Klöstern weitergegeben wurde, nichts hatte. Das macht diese Zeit so finster für uns.“
Da haben Sie alle negativen Ereignisse, die den Menschen („einfachem Volk“) zu allen Zeiten zustoßen
können, zu einem schwarzen Klecks zusammengezogen – fertig ist das finstere Mittelalter, was ‘man’ eigentlich
schon immer wusste. Wie passt in dieser Schwarzbild eigentlich die Bevölkerungsexplosion im Hochmittelalter,
das Aufblühen der Städte mit vielfältigem Handwerk und Handel? Im übrigen waren die „dark ages“ nur
die Zeit des Frühmittelalters zwischen 500 und 800/1000 n. Chr., in und nach der Zeit der Völkerwanderung
zwischen dem Gotensturm und den Wikingerzügen, als die barbarischen Germanenstämme plündernd, verwüstend,
kultur- und städtezerstörend durch Europa zogen. Das Spätmittelalter war eine ausgesprochen bunte Zeit,
was sowohl für die Häuseranstriche gilt als auch für die Männer- und Frauenkleidung des Bürgertums.
#30 Melchisedek 10:49:12 | Dienstag, 12. April 2011
@meinerven Halbwahrheiten. Galt doch im Volk der Spruch ( für die Hochstifte ) ‘‘Untern Krummstab lässt
sich’s gut leben’’ Die kulturelle Blüte beruhte ja gerade auf der Kleinräumigkeit der Herrschaftsgebilde
des einzigartigen Heiligen römischen Reichs Deutscher Nation, das viel besser war als sein Ruf.
Meinerven Mit „finster“ war aber vor allem eine Geisteshaltung gemeint, gegenüber der die neuzeitliche
sich selbst das Prädikat „hell wie die Sonne“ gab. Diese Schwarz-Weiss-Malerei hat jedoch mit der historischen
Realität nicht sehr viel zu tun. Man kann nicht von Aufklärung sprechen, ohne die fatale „Dialektik
der Aufklärung“ mitzudenken, den Fall in die schlimmste Barbarei überhaupt: die menschenmordenden Diktaturen
des 20. Jahrhunderts, die alle in der einen oder anderen Weise Kinder der Aufklärung sind. Auch der Hinweis,
es handele sich bei der NS-Ideologie oder dem Kommunismus um „politische Religionen“ verkennt vollkommen,
dass es den (von manchen erhofften) „religionsfreien Raum“ ohnehin nicht gibt. In einem gewissen Sinne
ist noch die scheinbar harmloseste Vorabendserie, die vorherrschende Meinungsmache in den Talkshows und
die unterschwellige (und damit um so wirksamere) Propaganda in Bravo, Stern und Spiegel ein Teil jener
„Volksmetaphysik“, die man zugleich mit den althergebrachten Religionen überwunden zu haben glaubte.
Das gilt natürlich noch mehr für die staatlich organisierte Form von Atheismus oder Kirchenfeindschaft.
Dass es ohne Metaphysik gehe, ist selbst das Einleitungskapitel in einem Buch, das „Metaphysik“ betitelt
sein könnte, wenn auch alles mögliche Andere auf dem Titelblatt steht. (Zum Beispiel: „In zehn Schritten
zur Traumfigur!“ usw.)
Finsteres Mittelalter Das Bild hält sich hartnäckig, denn für das einfache Volk im Mittelalter war
das Leben einfach nur hart. Pest, kurze Lebenserwartung, immer wieder Kriege, dazu die mangelnde Bildung
des einfachen Volkes, das von den geistigen Errungenschaften, die meist in den Klöstern weitergegeben
wurde, nichts hatte. Das macht diese Zeit so finster für uns.
Vielen Dank für den Tip, Abu James Hannam: Die vergessenen Erfinder: Wie im Mittelalter die moderne Wissenschaft
entstand [ Kurzbeschreibung Von wegen finsteres Mittelalter! Ob Brille oder Linse, Kompass oder Uhrwerk –
zahllose Erfindungen, die den Siegeszug der modernen Wissenschaft erst ermöglichten, wurden lange vor
1500 gemacht. Grund genug für den englischen Historiker James Hannam, das Bild von den dunklen, wissenschaftsfeindlichen
Jahrhunderten einer gründlichen Revision zu unterziehen. Sein Buch Gods Philosophers hat in Großbritannien
2009 für Aufsehen gesorgt. Nun erscheint es endlich auch auf dem deutschen Buchmarkt. Über den Autor
James Hannam ist Physiker, Historiker und Philosoph. Er arbeitet bei einem der größten Wirtschaftsprüfungsunternehmen
der Welt und publiziert in Fachzeitschriften, aber auch in Zeitungen wie „The Guardian“. Er lebt mit Frau
und Kindern in der englischen Grafschaft Kent.
Die Enden der Erde… In der Bibel ist wiederholt die Rede von den „Enden der Erde“, z.B. „Und wenn die
tausend Jahre vollendet sind, wird der Satanas los werden aus seinem Gefängnis und wird ausgehen, zu
verführen die Völker an den vier Enden der Erde“ (Offb. 20,2) Eine Kugel hat bekanntlich keine Enden;
also muss für diese Ausdrucksweise eine Vorstellung von einer flächigen (scheibenförmigen?) Erde verantwortlich
sein.
Metze: In der historischen Wissenschaft lohnt es sich jedenfalls immer, die Quellen einer Behauptung kritisch
zu überprüfen und auch die Cui bono?-Frage nicht zu vergessen. Nirgendwo sonst herrscht ein so unbegründetes
Vertrauen in die intellektuelle Redlichkeit und methodische Zuverlässigkeit der Profis wie hier. Dieses
Vertrauen trägt schliesslich dazu bei, dass falsche Behauptungen auch von Enzyklopädie zu Enzyklopädie
(soz. „gutgläubig“) weiter gegeben werden und sich durch ganze Jahrhunderte fortpflanzen. Das betrifft
auch den Umfang der Hexenverfolgung „im Mittelalter“ (wie man immer wieder liest) und der kirchliche Anteil
an ihr. Siehe dazu: Wolfgang Behringer:Neun Millionen Hexen.Entstehung, Tradition und Kritik eines populären
Mythos [Erstpublikation: GWU 49 (1998), 664-685] www.historicum.net/…n/html/ca/0e43e9dea3/
@ Domenico Tuttisante, aber wer will das heute ausschließen? Welchen Mist sollen wir heute lernen um
mal festzustellen: So eine Scheiße! Doch davor bewart uns ja der Tod.
Die „aufgeklärte“ Irreführung ! Heute ist natürlich jeder/ jede, der / die sich als „aufgeklärt“ Abbruchbewegt
erklärt, der „einhelligen Meinung“, dass das Mittelalter als „düster und finster“ abzukanzeln sei; sie
vergessen freilich dabei die Tatsache, dass nicht das Mittelalter düster und finster gewesen ist sondern
dass diese Umschreibung auf ihre aktuelle Seelenlage passend ist; eine Spassgesellschaft, die den Menschen
zum „Mass aller Dinge“ hochgejubelt hat, wird in ihrer Beschränktheit kaum nachvollziehen können, dass
das Mittelalter alles andere als „finster“ gewesen ist www.razyboard.com/…14325-5874576-0.html die systematische
Auftischung des Märchens eines „finsteren Mittelalters“ soll noch mehr Sand in die Spassaugen der Auslebemenschen
streuen; schliesslich muss die durch freigeistliche Verführung auf den Schild gehobene „ganz humane“
Errungenschaft des Kultes des Todes auch „ganz human“ verkauft werden; ob durch „gesetzlich“ hofierte
Unzucht oder Mord an ungeborenen Kindern www.razyboard.com/…07667-5901977-0.html der heutige „aufgeklärte“
Spassmensch hat der Wahrheit Jesus Christus „die Türe gewiesen“, die ausgelebten seelischen und körperlichen
„lebenden Leichen“ als Menetekel einer wahnwitzigen Ideologie der Schildhebung der Vernunft zur „neuen
Religion“ www.razyboard.com/…07891-6029841-0.html
Um der Wahrheit die Ehre zu geben, darf nicht unerwähnt bleiben, dass einige Schreiber dieses Forums
auch heute noch davon ausgehen, dass die Erde eine Scheibe ist. Anders lassen sich manche Auswürfe nicht
deuten.
absolutistisch Während alle zivilisierten Länder absolutistisch regiert werden, leistet ein kleines
Völkchen in Europa dagegen Widerstand. Baden-Württemberg. Dieses kleine und unbedeutende Völkchen mit
den zwei Gruppenstämme oder Stammgruppen leistet sich eine Selbstverwaltung in rot/grün mit einem katholischen
Häuptling. Und warum ist das so? Die Ausstrahlung einer gewaltigen Religionsgruppierung hat offensichtlich
bei der Bildung der Selbstverwaltung gewirkt, zumal diese Weltreligion ihren Deutschland Sitz in einem
Stuttgarter Bezirk hat. Bald werden Berlin, Paris und Vaduz folgen! Die Erde ist nun mal keine Scheibe –
sondern ein Kubus.
Fragen an Herrn/Frau Blackmore Blackmore: Herr jubärens, Ihre mehr als unpassende Bemerkung über den
Holocaust hätten Sie sich sparen sollen. Das wirft kein gutes Licht auf Sie! Können Sie mir einen plaubibleren
Grund sagen, warum der antikirchliche Phantasieschreiber Dan Brown nicht die seit der Aufklärung vor
200 Jahren üblicherweise zitierte Zahl von 9 Mill. Hexenopfer (durch die Kirche – wie Brown betont) nennt,
sondern ausgerechnet 5 Mill.? Warum und inwiefern wirft es „kein gutes Licht“ auf einen Schreiber, wenn
der erklärt, dass man bei solchen Phantasiezahlen von historischen Opfer gewöhnlich Rücksicht darauf
nimmt, dass in der westeurop. Geschichtspolitik der Nazi-Völkermord an den Juden mit 6 Mill. nicht durch
andere hphere Opferzahlen in seiner Einzigartigkeit relativierte werden sollte – etwa auch durch die Massenmorde
auf Stalins Geheiß?
Metzker Bin also in Schule und später von Medien angelogen worden. Wäre das so etwas Neues? I.ü. muss
es sich nicht um Lüge im eigentlichen Sinne (arglistige Täuschung) gehandelt haben aufseiten der Lehrer.
In vielen Fällen ist es veralteter Wissensstand, Halbwissen, Infodemenz und Irrtum… Oder eine Mischung
aus alldem.
Aufklärung zur Aufklärung von dem Aufklärer Z. (Fr. Zöllner, +1804) Eine Affe steckt’ einst einen
Hain von Zedern nachts in Brand und freute sich dann ungemein, als er’s so helle fand. „Kommt Brüder,
seht, was ich vermag: Ich – ich verwandle Nacht in Tag!“ Die Brüder kamen groß und klein, bewunderten
den Glanz. Und alle fingen an zu schrei’n: „Hoch lebe Bruder Hans!“ Hans Affe ist des Nachruhms wert:
Er hat die Gegend aufgeklärt!“
Liebes kreuz.net darf ich auch mal so einen Karnevalsschlager schreiben? Bin also in Schule und später
von Medien angelogen worden. Methode Jehovas: Die C14-Methode ist ein Blendwerk des Teufels. Bemühen
sie sich alle wie sie wollen ich bleibe bei 1+1=2. Oder auch falsch?
Was denn nun? Haben die Aufklärer geglaubt, dass die Erde eine Scheibe sei (siehe Titel) oder haben sie
ein Märchen … aufgetischt und dem Mittelalter untergeschoben (siehe Text)? Das ist doch nicht dasselbe!
Zur Aufklärung der falschen Hexenopferzahlen Auch in anderen Bereichen haben Autoren zur Zeit der „Aufklärung“
zur Verdunklung des Wissens und zu beigetragen. 1784 hat eine Aufklärer sich die Zahl von 9,5 Millionen
Opfer der europäischen Hexenverfolgung aus den Fingern gesogen. Auch in diesem Fall war das Motiv des
angeblichen Historikers, dass er zeigen wollte, wie herrlich aufgeklärt doch die damalige Zeit gewesen
wäre, indem er das Mittelalter in den düstersten Farben und Zahlen schlecht machte. Obwohl die Hauptzeit
der Hexenverfolgung in der frühbürgerlichen frühen Neuzeit lagen, genauer von 1560 bis 1630, verlegte
und verlog der Aufklärer die Hexenverfolgung ins Mittelalter. Die historische Nachweismethode war echt
aufgeklärt: Der Stadtsyndikus von Quedlinburg rechnete einfach 30 Hexenprozesse aus dem 17. Jahrhundert
auf die 1000 Jahre des Mittelalters und auf ganz Europa zurück und kam dann zu dem umwerfenden Ergebnis,
dass die Zahl von „neunmillionenvierhundertzweiundvierzigtausendneunhundertvierundneunzig Hexenverfolgungsopfer“
zu beklagen wäre. Diese Zahl wurde dann 200 Jahre lang regelmäßig fortgeschrieben und weitererzählt,
weil sie aus der Aufklärung stammte und der musste man ja alles glauben. Zuletzt gab Dan Brown die Zahl
von 5 Millionen Hexenopfer an (1 Million weniger als die Holocaust-Höchstzahl – das muss heute so sein).
Die historisch nachgewiesenen Zahl von Hexenopfer bewegt sich um 50.000 – also weniger als ein Prozent
der Zahl von Dan Brown und dem dämlichen Aufklärer.
Unerwartete Rückendeckung von SPIEGELonline: Wie die Erde zur Scheibe wurde Von Philip Wolff Das Mittelalter
wird aus der heutigen Perspektive gern als dunkle Zeit der Ignoranz und des frömmelnden Aberglaubens
gesehen. Doch dass etwa die Erde eine Scheibe sei, glaubte im Mittelalter niemand. Diesen Mythos hat die
Moderne geschaffen – zum eigenen Ruhm. Weiterlesen >>> hier www.spiegel.de/…,1518,381627,00.html! <<<
Das Spinnrad, lieber Autor ist ebenfalls keine christlich-mittelalterliche Erfindung, sondern verbreitete
sich von seinem Ursprung in Mittelasien im 12Jhd. nach Mitteleuropa… Wenn man wirklich ernst genommen
werden will, sollte man, zumindest Vordergründig soweit recherchieren, das der Artikel nicht schon nach
5 min in seinen grundsätzlichen Aussagen widerlegt wird. Einfach nur Armutszeugnis !!!
@ Stern77 Sie kennen sich in Geschichte ja gut aus Zu den griechischen Ingenieuren im 4./3 Jhdt vor Christus:
Hatten die an der griechischen Hochschule noch den Diplom-Ingenieur verliehen bekommen oder schon das
Bachelor/Masters-System?
Ja klaaaaar!!!! Wind- und Wassermühlen waren mittelalterliche Neuerungen ebenso wie das Spinnrad und
der Tritt-Webstuhl. Lieber Autor, bereits Schulkinder wissen, dass das Wasserrad bereits in der Antike
existierte. Die Erfindung des Wasserrades de.wikipedia.org/wiki/Wasserrad durch griechische Ingenieure
im 4./3. Jahrhundert v. Chr. stellte einen Meilenstein in der Entwicklung der Technik dar, da durch die
Nutzung der Wasserkraft mechanische Energie nutzbar gemacht werden konnte.[2][3] Zu Anfang dienten Wasserräder
der Bewässerung in der Landwirtschaft, als Schöpfrad zum Heben von Wasser. Solche Schöpfräder sind
seit vor der Zeitenwende in den hellenistischen Staaten und im Römischen Reich, später auch in Indien
und China verbreitet. Gääääähhhhhhhn, Ihr habt aber auch schonmal besser gelogen!