(kreuz.net) Am 10. März veröffentlichte die kirchenfeindliche Tageszeitung ‘Münchner Merkur’ einen
Artikel über den gleichentags erschienenen zweiten Band des Jesusbuches von Papst Benedikt XVI.
Matthias
Hoenig – der Verfasser des Artikels gab sich alle Mühe.
So bezeichnete er Benedikt XVI. im Geiste der
Neuentdeckung der lateinischen Sprache als „Defendor Fidei“.
Er hätte allerdings „Defensor“ – zu deutsch:
Verteidiger – schreiben müssen.
Das Wort „Defendor“ gibt es nicht.
Probleme, wo keine sind
Der Journalist
sprach auch mit einem gewissen Thomas Söding, den er kurzentschlossen zu „einem der renommiertesten deutschen
Bibelforscher“ macht.
Der Laientheologe Söding (55) unterrichtet in Bochum Neues Testament.
Er hält
das neue Jesus-Buch für „bedeutsam“. Nach Angaben von Hoenig pflegt er Korrespondenz mit Benedikt XVI.
Söding äußert sich auch über die in der deutschen Eucharistiefeier falsch übersetzten Wandlungsworte.
Bereits im November 2006 hat Benedikt XVI. vergeblich deren Korrektur angeordnet.
Jetzt behauptet Söding,
daß es hier angeblich „ein echtes Sprachproblem“ gebe: Anders als das Hebräische, Griechische und Lateinische
unterscheide das Deutsche nämlich sehr fein zwischen „viele“ und „alle“.
Der Papst kenne die Argumente
und wäge sie ab.
Am Ende komme „auch im Papstbuch klar heraus, daß Jesus »für alle« sein Leben hingegeben
hat.“
Benedikt XVI. schreibe in seinem Buch selber, daß Jesu Blut „für viele, für alle vergossen“
worden sei.
Das ist banaler Alltag
Will uns Söding an die Nase binden, daß die Hebräer, Griechen
und Lateiner den offensichtlichen Unterschied zwischen „viele“ und „alle“ nicht bemerkten obwohl es diese
Worte in ihren Sprachen durchaus gab und gibt?
Die banale Alltags-Logik – und erst recht die von den
Griechen entwickelte Prädikatenlogik – kann ohne diese Unterscheidung nicht auskommen.
Sie war spätestens
seit der Erfindung des orientalischen Basar unabdingbar.
Bei uns lernen Kinder diese Unterscheidung in
der Grundschule – und schon vorher.
Ob Söding diese Bildungsstufe verpaßt hat?
Das würde nicht alles,
aber doch vieles erklären.
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44 Lesermeinungen
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Nachtrag @Humbelina Zu den 163 (wenn ich richtig gezählt habe: Quelle …ww.catholic-hierarchy.org/)
noch lebenden, zwischen 1944 und dem 18.6.1968 noch in der katholischen bzw. bereits in der Konzilskirche
sakramental gültig geweihten Bischöfen, müssen auch die nach 1968 geweihten orientalischen Bischöfe
gezählt werden, sofern ihre Weihe einwandfrei in orientalischer Tradition steht. (Denn es gibt orientalische
Bischöfe, die von lateinischen Bischöfen, oder eben „Bischöfen“, geweiht wurden). Die neuen Weihen
www.rore-sanctifica.org/biblio-num-04.html wurden vom Kirchenleerer Montini am 18.6.1968 „promulgiert“
und traten am 1.4.1969 in Kraft. In dieser Zwischenzeit wurden auch Bischöfe geweiht, ob schon nach dem
neuen, oder noch nach dem alten Ritual, muß einzeln geprüft werden. Es leben davon noch 30. Darunter
Hw./Bf. Wetter …ww.catholic-hierarchy.org/bishop/bwetter.html. Es ist denkbar, daß auch nach dem 1.4.1969
noch vereinzelt das überlieferte Pontifikale Verwendung fand. Auch hier muß jeder Einzelfall geprüft
werden. Die Gläubigen haben das Recht und die Pflicht, ihre Priester bzw. Bischöfe nach ihren Weihevätern
zu fragen, und diese müssen wahrheitsgemäß antworten. Zumindest nachdem seit den 70er Jahren massive
Zweifel aufgekommen sind, diese auch mehrfach wissenschaftlich dokumentiert, aber von den Betroffenen
nie ausgeräumt wurden, gilt strengste Pflicht, von zweifelhaften Sakramenten Abstand zu nehmen! Dies
alles betrifft das (materielle) Vorhandensein einer sakramentalen apostolischen Sukzession. Formal ist
die Sukzession nur dann vorhanden, wenn der Betroffene kein Häretiker oder Schismatiker ist.
von Zwiefalten (23:51): zu hastig … Ob mein Vorschlag eine Scheinlösung sei oder eine echte, hängt
wohl vom Problem ab, wofür er sich als Lösung anbietet. Und das Problem, wozu sich mein Vorschlag als
Lösung anbietet, ist von der Frage genau umschrieben, wie die Wandlungsworte bei der Zelebration der
Hl. Eucharistie lauten sollen. Die breitere Problematik, ob Jesus Christus tatsächlich für alle Menschen
gestorben sei, oder lediglich für die Prädestinierten, oder wiederum zumindest für diejenigen, die
ihn annehmen, bleibt davon unberührt. Eine Übersetzung des Originaltextes in die modernen Sprachen,
dagegen, ist nicht ohne Parteinahme für die eine oder für die andere Deutung möglich, denn das „hoi
polloi“ kann entweder als „die vielen“ oder als „alle“ übersetzt werden. Für den Katechismus der Katholischen
Kirche (605) ist es schon klar, wie Mt 20,28 verstanden werden soll. Dort werden nicht nur Paulus (Röm
5, 18-19; 2 Kor 5, 15) und Johannes (1 Joh 2,2) zitiert, sondern wird mit der Synode von Quercy lapidar
zusammengefasst: „Es gibt keinen Menschen, es hat keinen gegeben und wird keinen geben, für den er nicht
gelitten hat“ (853; DS 624). Was die liturgische Sprache bei den Orthodoxen und bei den katholischen Kirchen
des orientalischen Ritus angeht, lasse ich mich gerne überraschen. Unabhängig davon, verlangt das II.
Vatikanische Konzil die Beibehaltung des Lateinischen in der Liturgie der lateinischen Kirche (SC, 36).
@sycamore Ihr Vorschlag ist leider nur eine Scheinlösung: damit wird immer noch nicht klar, was inhaltlich
gemeint ist und welche Intention Jesus bei der Einsetzung der Eucharistie gehabt hat. Natürlich wird
diese Frage in der Westkirche, die sich seit Augustin in viel größerem Maße mit der Frage der prädestination
herumschlagen muss – in der Ostkirche spielt die Prädestination aufgrund eines anderen Akzentes bei der
Deutung des Todes Jesu keine große Rolle- mit größerer Schärfe als im Osten diskutiert. Im Osten betrachtet
man die Eucharistie vor allem als „Medizin der Unsterblichkeit“. Damit sind beide Deutungen nebeneinander
möglich, ohne dass sie sich widersprechen. Im Ünbrigen sind in allen Messformularen der Ostkirchen die
Worte übersetzt. Nur haben Sie bitte Verständnis, dass ich vor Ostern keine Synopse der Übersetzungen
liefern kann. Allerdings sind mir Mitstreiter bei der Erstellung einer solchen Synopse herzlich willkommen.
„Die Viele“ oder „Alle“? Warum überhaupt übersetzen? Die ganze Kontroverse über den Gebrauch von „den
vielen“ oder „allen“ in der Hl. Messe könnte sich dadurch erübrigen, daß der Zelebrant bei der hl.
Eucharistie die Wandlungsworte entweder im griechischen Original oder im Lateinischen spricht oder singt.
Der Gebrauch der alten Sprache zumindest bei der Konsekration wäre (1) liturgisch geboten („Sacrosanctum
Concilium“, 36), (2) ein angemessener Ausdruck des Heiligen Mysteriums, das sich unter den Augen der Gläubigen
vollzieht, und (3) würde er dem Gebrauch der alten orientalischen & orthodoxen Liturgien entsprechen.
Was spricht dagegen?
@bejorommer: Sie sind ein Dummschwätzer! Wir sollten doch wissen, daß Jesus nie ein Ritual einer Messe
gewünscht oder vorgeschrieben hat. Nein? Und wer hat denn Ihrer werten Meinung nach Tut dies zu meinem
Gedächtnis gesagt? Hören Sie endlich auf, hier dumm rumzuschwätzen und legen Sie sich etwas Sachkenntnis
zu! Ihr Unfug ist wirklich nicht mehr zu ertragen. Warum üben Sie jetzt nicht ein wenig Orgel?
#39 bejorommer 22:04:21 | Donnerstag, 7. April 2011
Gott läßt sich keine Vorschriften machen Wir sollten doch wissen, daß Jesus nie ein Ritual einer Messe
gewünscht oder vorgeschrieben hat. Auch aus dem Evangelium geht nicht hervor, wie man Gott verehren soll,
außer dem „Vaterf unser“. Alle Rituale, die von Menschen geschaffen wurden sind eben auch nur Menschenwerk
und inwieweit die gottgefällig sind, dürfte nur er ganz alleine wissen, von Gültigkeit ganz zu schweigen.
Josef Berens (als einfacher selbst denkender Katholik
#37 Didaskala 21:40:22 | Donnerstag, 7. April 2011
Frevelpriester, welche die ewig allein ‘''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
gültige Messe verfälschen, machen sich an der Höllenfahrt vieler Gläubiger schuldig; es sei denn,
die betrogenen Gläubigen wären Träger des Schulterkleides vom Heiligen Berg Karmel. Klick www.herzmariens.de/…pulier/skapulier.htm
Denn diesfalls sind sie vor der Hölle gefeit und können höchstens bis zum folgenden Freitag nach ihrem
Tod im Fegfeuer weilen. Frevelpriester wie der hochwürdige Pfarrer Smetana, Klick aleph.onb.ac.at/F/?FUNC=find-c&CC…
der jahrelang statt der im Canon Missae vorgeschriebenen Worte: „hoc est corpus meum“ blasphemisch „panis
est et panem remanebit“ aussprach, betrogen Tausende von den Gnaden des Abendmahls, wie sie hier Klick
www.uni-siegen.de/…nloads/abendmahl.pdf im einzelnen beschrieben sind. Daher sollte man darauf achten,
daß der Priester fest auf dem Boden der alten, ewig gültigen Messe steht, mag er auch sonst nicht so
vollkommen sein und heimlich eine Kebse haben oder in einem unsittlichen Verhältnis mit einem Mann leben.
Entscheidend ist ausschliesslich die gültige Weihe und die forma recta. ‘''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
ein Geschenk an die Christenheit ist dieses geniale Werk des Papstes. Es entlarvt auf stringent-logische
Weise die gräßlichen Lügen der Neotheologie welche die Ereignisse symbolisch auslegt mit der bösen
Absicht das Evangelium auf eine Proangeschichte herabzuwürdigen die ohne übernatürlichen Eingreifen
Gottes geschieht. Diese Neotheologen sind heute die Hauptgefahr für die Wahrheit des Heilands und Seine
fanatischten Gegner sowie die besten Komplizen des Diabolos
Sicherlich nicht will er das Will uns Söding an die Nase binden, daß die Hebräer, Griechen und Lateiner
den offensichtlichen Unterschied zwischen „viele“ und „alle“ nicht bemerkten obwohl es diese Worte in
ihren Sprachen durchaus gab und gibt? Merke: Lieber eine starke Aussage als ein schwacher Beweis. Sophistotelische
Kleinscheisserei ist UNSER Revier, solange es uns nützt. Ansonsten wird Tacheles geredet. Schließlich
sind ALLE Deutschen und nicht VIELE dreckige Faschisten.
#33 Lycobates 20:44:40 | Donnerstag, 7. April 2011
Vorsicht ist geboten! @Humbelina Der Papstist dafür verantwortlich, daß das sakramentale Leben in der
r-k Kirche fast völlig zusammengebrochen und erstorben ist. Nicht aber „der Papst“, sondern eine Reihe
von Priestern bzw. Bischöfen, die sich dafür ausgaben und dafür gehalten wurden (oder werden), auf
Grund ihrer persönlicher Häresie jedoch dieses Amt nicht wahrhaft innehaben können! Daß „ein Papst“
für den Zusammenbruch der Sakramente weltweit verantwortlich ist, und zwar jahrzehntelang, hartnäckig
und notorisch, trotz Widerspruch, ist nach sicherer Lehre der Kirche eine Unmöglichkeit. Es liegt eine
Täuschung vor. Entweder ist der Betroffene kein Papst, oder aber besagter Zusammenbruch ist nur eingebildet.
Höchstwahrscheinlich gibt es nicht einmal mehr gültig konsekrierte Bischöfe in der r-k Kirche. Das
wäre unmöglich, da die (sakramentale) apostolische Sukzession (nicht unbedingt die jurisdiktionsmäßige,
glaube ich) unabdingbar für das Wesen der Kirche ist. Non praevalebunt! Es gibt gültige orientalische
Bischöfe. Es gibt auch gültige lateinische Bischöfe, die „Vat. II“ mehr oder weniger konsequent ablehnen,
aus der Lefebvre- und der Thuc-Linie. Vielleicht in China. In der Konzilskirche …ww.catholic-hierarchy.org/bishop/sordb2.html
gibt es noch 100 gültig geweihte Bischöfe zw. 1944 und 1966 (hier werden nur die ersten 100 angegeben).
Wenn man den 18.6.1968 (Promulgation der neuen Weihen) als terminus ante quem nimmt, müssen für die
verbleibenden Monate von 1966 noch 13, für 1967-18.6.1968 noch 32+18= 50 lebende Bischofe angereiht werden.
Also 163…
Das fünfte Element Metall. Nach den Steintafeln kamen die Metallbücher? Oder sind sie Fälschungen von
Kirchenhassern? Man muss abwarten, bis sie übersetzt sind und die Glaubenskongregation prüft, was der
Kirche schaden könnte und daher z______ werden muss.
#31 Soramonas 20:36:44 | Donnerstag, 7. April 2011
Wertvoller Schatz: Schreiben Metallbücher die Bibel um? Siehe auch zu Freimaurerei und Liberalismus und
Modernismus in der Kirche: www.luebeck-kunterbunt.de www.bilderberg.org Psychosoziale Hintergründe www.berndsenf.de www.zeit-fragen.ch www.fromthewilderness.com de.news.yahoo.com/…etallbu-98fda55.html Wertvoller Schatz:
Schreiben Metallbücher die Bibel um? Donnerstag, 31. März, 13:51 Uhr n Vom Format her sind sie nicht
größer als eine Kreditkarte. Doch die 70 Metallbücher, die Archäologen derzeit untersuchen, bergen
möglicherweise einen riesigen Wissensschatz. Die Dokumente, die vor fünf Jahren entdeckt wurden, könnten
die frühesten Geheimnisse der Christenheit lüften – und damit die Geschichte der Bibel umschreiben.
Diesen Artikel weiter lesen
@Lycobates: Sie haben Recht. Ich habe gerade die von Ihnen angeführt Stelle in der Summa auch gelesen.
Auch was den Glauben den Spenders des Sakramentes und dessen Gültigkeit angeht, haben Sie vollkommen
Recht. Großes „Sorry“ in die Runde, ich bitte meinen Beitrag von 19:47 zu ignorieren.
#29 bejorommer 20:23:51 | Donnerstag, 7. April 2011
Gott überlassen Machen wir uns hier nicht Gedanken, um ungelegte Eier, wie man so salopp zu sagen pflegt.
Sollten wir es nicht Gott überlassen, ob eine Messe gültig ist oder nicht? Josef Berens (als einfacher,
selbst denkender
#28 Lycobates 20:10:45 | Donnerstag, 7. April 2011
ohne beckmessern zu wollen @Walther von Stolzing Natürlich beeinträchtigt das die Gültigkeit der Messe
(also des Novus Ordo) nicht, denn die Wandlung findet statt bei den Worten „Das ist mein Leib“ und „Das
ist mein Blut“, wie Thomas von Aquin lehrt. Die Gültigkeit der Messe hängt aber u.a. vom Glauben des
Zelebranten ab … sei bemerkt, daß gerade der Hl. Thomas von Aquin die vollständige forma, wie sie
im überlieferten römischen Meßbuch steht, also nicht nur „hoc est corpus meum“ und nicht nur „hic est
sanguis meus“ als für die Gültigkeit erforderlich erachtet (etwa S. Th. III, Q. 78, A. 3), was, wenn
nicht strictissime, dann doch zumindest dahingehend interpretiert werden muß, daß die forma, wenn nicht
formal genau diese Worte, wenigstens keine Worte enthalten darf, die dem Sinne nach dieser forma entgegengesetzt
sind. Letzteres ist aber mit dem „für Alle“ im Sinne der Allerlösungslehre der Fall. Ferner hängt die
Gültigkeit eines Sakraments überhaupt NICHT vom persönlichen Glauben des Spenders ab, sondern lediglich
von dessen Absicht, beim Spenden des Sakraments, das zu tun, was die Kirche tut. Auf diese (innere) Absicht
kann und muß (wenn kein ausdrückliches Gegenindiz vorliegt) aus dem Einhalten des Ritus, aus dem die
äußere Absicht spricht, geschlossen werden. Darum kann ein Muslim einen Sterbenden auf dessen Wunsch
hin gültig taufen, indem er die forma richtig verwendet, und das Wasser fließen läßt. Auch wenn er
nichts glaubt, sondern nur einen Gefallen tun will. Bei gültiger Weihe gilt dasselbe für die Wandlung.
Das Buch ist sowieso häresieverdächtig. Das schreibt die Webseite von Radio Vatikan: Auch in der Frage,
ob die Kirche Juden missionieren sollen, äußert sich der Papst in seinem Werk klar. Er zitiert zustimmend
die Theologin Hildegard Brem mit den Worten: „Die Kirche muss sich nicht um die Bekehrung der Juden bemühen,
da der von Gott dafür festgesetzte Zeitpunkt … abgewartet werden muss“. www.radiovaticana.org/TED/articolo.asp?c=469090
@Humbelina: Dann klären Sie mich mal bitte auf! Es ist Dogma, daß die kompletten Wandlungsworte die
Form des Sakramentes sind. Ebenso ist es Dogma, daß die Form eingehalten werden muß. Wo ist das dargelegt?
#25 Humbelina 19:51:18 | Donnerstag, 7. April 2011
Da irren Sie sich! Es ist Dogma, daß die kompletten Wandlungsworte die Form des Sakramentes sind. Ebenso
ist es Dogma, daß die Form eingehalten werden muß.
Diese unsägliche Rumeierei mit „pro multis“ Mal ganz davon abgesehen, dass „pro multis“ niemals „für
alls“ heißen kann, selbst wenn man das Griechische und Aramäische (!) –- und nicht das Hebräische,
dass zur Zeit als unser Herr auf Erden unter lebte eine reine Kultsprache war und längst keine gesprochene
Sprache –- noch so sehr bemüht. Darüber hinaus lehrt der Römische Katechismus ganz klipp und klar,
dass „für alle“ falsch ist, denn unser Herr ist zwar für alle gestorben (Intention den Kreuzesopfers),
aber es werden nicht alle gerettet, sondern viele (Wirkung des Kreuzesopfers). Im Zusammenhang mit dem
Messopfer, das ja die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers ist, lehrt die Kirche im Anschluss
an das Konzil von Trient ganz eindeutig, dass es um die Wirkung und nicht um die Intention geht. Diese
Rumeierei ist überflüssig, denn die Frage ist seit Jahrhunderten geklärt. Natürlich beeinträchtigtb
das die Gültigkeit der Messe (also des Novus Ordo) nicht, denn die Wandlung findet statt bei den Worten
„Das ist mein Leib“ und „Das ist mein Blut“, wie Thomas von Aquin lehrt. Die Gültigkeit der Messe hängt
aber u.a. vom Glauben des Zelebranten ab, insofern werden sicherlich einige Novus Ordo Messen ungültig
sein. Aber wenn dieselben Priester die authentische Messer zelebrieren würden, wäre diese dann auch
ungültig.
#23 Humbelina 19:40:19 | Donnerstag, 7. April 2011
@Pseudokatholisch Die Kirche hat stets zu allen Zeiten gelehrt, daß für das Zustande kommen des Sakraments
die Intention notwendig ist, „zu tun, was die Kirche tun will“. Das hat mit dem Prinzip „ex opere operato“
überhaut nichts zu tun. Im Gegenteil, dieses Prinzip basiert geradezu darauf, daß die Form des Sakramentes
stimmen MUSS. Dann, und nur dann, ist es anzuwenden. Ihre protestantisierenden Sprüche sind sehr traurig!
Ihre Frechheiten vom „begrenzten Horizont“ weise ich in aller Form zurück. Ebenso Ihre Beleidigung des
hl. Augustinus, bei dem Sie nicht die geringste Chance hätten.
#21 Katholisch 18:55:08 | Donnerstag, 7. April 2011
Theologie! Schon mal was von „ecclesia supplet“ gehört? Oder Augustinus :“ ex opere operato“? Oh bitte
denkt doch nach und macht Gott nicht so klein wie Eucheren begrenzten Horizont
#20 Humbelina 18:47:09 | Donnerstag, 7. April 2011
Der Papst ist dafür verantwortlich, daß das sakramentale Leben in der r-k Kirche fast völlig zusammengebrochen
und erstorben ist. Höchstwahrscheinlich gibt es nicht einmal mehr gültig konsekrierte Bischöfe in der
r-k Kirche.
#18 Humbelina 17:38:08 | Donnerstag, 7. April 2011
@Katholisch Das ist nicht katholisch, was Sie da posten. Die hl. Kirche hat dogmatisch eindeutig festgelegt,
wann ein Sakrament gültig ist, und wann nicht. Bei verfälschten Wandlungsworten „für alle“ kann niemals
eine Konsekration zustande kommen. Das ist das Zentrum unseres Glaubens, ich meine jetzt den katholischen.
Worauf Sie ihre abweichende, phantastische Position gründen, ist mir schleierhaft.
Ach dann wären wohl die „Diskomessen“ auch ein Werk Christi? Selbst wenn der Priester absichtlich etwas
tun würde, um die Messe zu verungültigen, so bleibt sie für den gläubig Mitfeiernden gnadenhaftes
Sakrament. Das glauben Sie doch bestimmt selber nicht.
#16 Katholisch 17:29:55 | Donnerstag, 7. April 2011
gültige Messe Da entschuldige ich mich. Scheinbar haben die Verantwortlichen bei Pius mehr theologische
Ahnung als die Kommentatoren dieser Webseite. Die Messe ist immer „Werk“ Christi, egal ob ein Wort falsch
ausgeprochen wird oder weggelassen. Selbst wenn der Priester absichtlich etwas tun würde, um die Messe
zu verungültigen, so bleibt sie für den gläubig Mitfeiernden gnadenhaftes Sakrament.
#14 Katholisch 17:08:48 | Donnerstag, 7. April 2011
?????????? Ein solch tentenziöser Artikel auf einer angeblichen katholsichen Seite. Na ja, mich wundert
nichts mehr. Im übrigen darf ich sagen, daß die Aussage des Autors Pascal 123: „Das hätte aber nicht
ins böse Bild des verhurten antikatholischen jüdischgesteuerten Schmierenjournalisten“ wohl ungefähr
70 jahre zu spät ist. So weit ich weiss wird der „Stürmer“ nicht mehr verlegt. Ausserdem glaub ich mich
zu erinnern, dass unser Herr Jesus und seine gebenedeite Mutter Juden waren. Wenn der universelle Heilstod
Jesu nur wenigen, bzw. vielen zu Gute kommen soll, dann hoffe ich dass solche Menschen zu denen gehören
die nicht ins Himmelreich kommen. Und für alle die eine Messe im NOM als ungültig betrachten rate ich
zu den Sektiern von Pius X. zu gehen.
#13 Humbelina 16:27:02 | Donnerstag, 7. April 2011
Ja, vielen Dank, PAscal verstehe jetzt. Ich verstehe allerdings nicht, warum jahrzehntelang, nun über
40 Jahre!!, über den Sachverhalt diskutiert wird, und dieser Söding scheint den Sachstand der Diskussion
ja wirklich nicht zu kennen. Das Ganze ist doch eine Riesen Vera***** und Söding scheint bei dem Spielchen
mitzumachen, Ratzinger natürlich auch.
#11 Cappadocius 15:56:13 | Donnerstag, 7. April 2011
Der Söding Der Journalist sprach auch mit einem gewissen Thomas Söding, den er kurzentschlossen zu „einem
der renommiertesten deutschen Bibelforscher“ macht. Der Laientheologe Söding (55) unterrichtet in Bochum
Neues Testament. Prof. Söding ist vom Papst berufenes Mitglied der päpstlichen Commissione Teologica
Internazionale. Viel renommierter kann man als katholischer Theologe kaum sein. Die Aussage des Journalisten
ist daher richtig.
Latein Das ist jaaaa zu süß. Da wirft man jemanden vor ein Wort zu benutzen das es gar nicht gibt und
macht sich lächerlich weil es dieses Wort dann gibt. Einfaches googlen hätte geholfen. Guckt man auf
die Tastatur entdeckt man das S genau neben D liegt. Aller Wahrscheinlichkeit nach einfach ein Tippfehler.
Das hätte aber nicht ins böse Bild des verhurten antikatholischen jüdischgesteuerten Schmierenjournalisten
gepasst gelle
das Problem ist die völlige Ungültigkeit des II. Vat. Konzil. Ursächlich ungültig. Von seiner Zielrichtung
zerstörerisch für die Förderung des Glaubens und der überlieferten Tradtion Jesu Christi.
@Redaktion: „defendor“ Das Wort „Defendor“ gibt es nicht. Doch, defendor ist die 1. Person Singular, Präsens
Indikativ Passiv von defendere (defendo, defendi, defensus) und heißt „ich werde verteidigt“. Natürlich
haben Sie Recht, Matthias Hoenig hätte „defensor“ schreiben müssen.
Wie heißen denn die entsprechenden Wandlungsworte im kirchenamtlichen Original? Angesichts der totalen
Verwirrung muß es doch auch ein Buch/Broschüre darüber geben???