Benedikt XVI.
Das würde nicht alles, aber doch vieles erklären
Hier werden – aus offensichtlichen Gründen – Probleme herbeigeredet, wo keine sind. Von Karl Michael.
Coverbild des Papstbuches "Jesus von Nazareth II"
Coverbild des Papstbuches „Jesus von Nazareth II“
© Pressefoto Verlag Herder
(kreuz.net) Am 10. März veröffentlichte die kirchenfeindliche Tageszeitung ‘Münchner Merkur’ einen Artikel über den gleichentags erschienenen zweiten Band des Jesusbuches von Papst Benedikt XVI.

Matthias Hoenig – der Verfasser des Artikels gab sich alle Mühe.

So bezeichnete er Benedikt XVI. im Geiste der Neuentdeckung der lateinischen Sprache als „Defendor Fidei“.

Er hätte allerdings „Defensor“ – zu deutsch: Verteidiger – schreiben müssen.

Das Wort „Defendor“ gibt es nicht.

Probleme, wo keine sind

Der Journalist sprach auch mit einem gewissen Thomas Söding, den er kurzentschlossen zu „einem der renommiertesten deutschen Bibelforscher“ macht.

Der Laientheologe Söding (55) unterrichtet in Bochum Neues Testament.

Er hält das neue Jesus-Buch für „bedeutsam“. Nach Angaben von Hoenig pflegt er Korrespondenz mit Benedikt XVI.

Söding äußert sich auch über die in der deutschen Eucharistiefeier falsch übersetzten Wandlungsworte.

Bereits im November 2006 hat Benedikt XVI. vergeblich deren Korrektur angeordnet.

Jetzt behauptet Söding, daß es hier angeblich „ein echtes Sprachproblem“ gebe: Anders als das Hebräische, Griechische und Lateinische unterscheide das Deutsche nämlich sehr fein zwischen „viele“ und „alle“.

Der Papst kenne die Argumente und wäge sie ab.

Am Ende komme „auch im Papstbuch klar heraus, daß Jesus »für alle« sein Leben hingegeben hat.“

Benedikt XVI. schreibe in seinem Buch selber, daß Jesu Blut „für viele, für alle vergossen“ worden sei.

Das ist banaler Alltag

Will uns Söding an die Nase binden, daß die Hebräer, Griechen und Lateiner den offensichtlichen Unterschied zwischen „viele“ und „alle“ nicht bemerkten obwohl es diese Worte in ihren Sprachen durchaus gab und gibt?

Die banale Alltags-Logik – und erst recht die von den Griechen entwickelte Prädikatenlogik – kann ohne diese Unterscheidung nicht auskommen.

Sie war spätestens seit der Erfindung des orientalischen Basar unabdingbar.

Bei uns lernen Kinder diese Unterscheidung in der Grundschule – und schon vorher.

Ob Söding diese Bildungsstufe verpaßt hat?

Das würde nicht alles, aber doch vieles erklären.
      
44 Lesermeinungen
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#44   Lycobates   11:52:34 | Freitag, 8. April 2011
Nachtrag @Humbelina
Zu den 163 (wenn ich richtig gezählt habe: Quelle …ww.catholic-hierarchy.org/) noch lebenden, zwischen 1944 und dem 18.6.1968 noch in der katholischen bzw. bereits in der Konzilskirche sakramental gültig geweihten Bischöfen, müssen auch die nach 1968 geweihten orientalischen Bischöfe gezählt werden, sofern ihre Weihe einwandfrei in orientalischer Tradition steht.
(Denn es gibt orientalische Bischöfe, die von lateinischen Bischöfen, oder eben „Bischöfen“, geweiht wurden).
Die neuen Weihen www.rore-sanctifica.org/biblio-num-04.html wurden vom Kirchenleerer Montini am 18.6.1968 „promulgiert“ und traten am 1.4.1969 in Kraft.
In dieser Zwischenzeit wurden auch Bischöfe geweiht, ob schon nach dem neuen, oder noch nach dem alten Ritual, muß einzeln geprüft werden.
Es leben davon noch 30. Darunter Hw./Bf. Wetter …ww.catholic-hierarchy.org/bishop/bwetter.html.
Es ist denkbar, daß auch nach dem 1.4.1969 noch vereinzelt das überlieferte Pontifikale Verwendung fand. Auch hier muß jeder Einzelfall geprüft werden.
Die Gläubigen haben das Recht und die Pflicht, ihre Priester bzw. Bischöfe nach ihren Weihevätern zu fragen, und diese müssen wahrheitsgemäß antworten. Zumindest nachdem seit den 70er Jahren massive Zweifel aufgekommen sind, diese auch mehrfach wissenschaftlich dokumentiert, aber von den Betroffenen nie ausgeräumt wurden, gilt strengste Pflicht, von zweifelhaften Sakramenten Abstand zu nehmen!
Dies alles betrifft das (materielle) Vorhandensein einer sakramentalen apostolischen Sukzession. Formal ist die Sukzession nur dann vorhanden, wenn der Betroffene kein Häretiker oder Schismatiker ist.
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#43   Sycamore   01:44:57 | Freitag, 8. April 2011
von Zwiefalten (23:51): zu hastig …
Ob mein Vorschlag eine Scheinlösung sei oder eine echte,
hängt wohl vom Problem ab, wofür er sich als Lösung anbietet.
Und das Problem, wozu sich mein Vorschlag als Lösung anbietet,
ist von der Frage genau umschrieben, wie die Wandlungsworte
bei der Zelebration der Hl. Eucharistie lauten sollen.
Die breitere Problematik, ob Jesus Christus tatsächlich für alle Menschen gestorben sei, oder lediglich für die Prädestinierten,
oder wiederum zumindest für diejenigen, die ihn annehmen,
bleibt davon unberührt.
Eine Übersetzung des Originaltextes in die modernen Sprachen, dagegen, ist nicht ohne Parteinahme für die eine oder für die andere Deutung möglich, denn das „hoi polloi“ kann entweder als „die vielen“ oder als „alle“ übersetzt werden.
Für den Katechismus der Katholischen Kirche (605) ist es schon klar, wie Mt 20,28 verstanden werden soll.
Dort werden nicht nur Paulus (Röm 5, 18-19; 2 Kor 5, 15) und Johannes (1 Joh 2,2) zitiert, sondern wird mit der Synode von Quercy lapidar zusammengefasst:
„Es gibt keinen Menschen, es hat keinen gegeben und wird keinen geben, für den er nicht gelitten hat“ (853; DS 624).
Was die liturgische Sprache bei den Orthodoxen und bei den katholischen Kirchen des orientalischen Ritus angeht, lasse ich mich gerne überraschen.
Unabhängig davon, verlangt das II. Vatikanische Konzil die Beibehaltung des Lateinischen in der Liturgie der lateinischen Kirche (SC, 36).
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#42   Ernst von Zwiefalten   23:51:08 | Donnerstag, 7. April 2011
@sycamore
Ihr Vorschlag ist leider nur eine Scheinlösung: damit wird immer noch nicht klar, was inhaltlich gemeint ist und welche Intention Jesus bei der Einsetzung der Eucharistie gehabt hat.
Natürlich wird diese Frage in der Westkirche, die sich seit Augustin in viel größerem Maße mit der Frage der prädestination herumschlagen muss – in der Ostkirche spielt die Prädestination aufgrund eines anderen Akzentes bei der Deutung des Todes Jesu keine große Rolle- mit größerer Schärfe als im Osten diskutiert.
Im Osten betrachtet man die Eucharistie vor allem als „Medizin der Unsterblichkeit“. Damit sind beide Deutungen nebeneinander möglich, ohne dass sie sich widersprechen.
Im Ünbrigen sind in allen Messformularen der Ostkirchen die Worte übersetzt. Nur haben Sie bitte Verständnis, dass ich vor Ostern keine Synopse der Übersetzungen liefern kann. Allerdings sind mir Mitstreiter bei der Erstellung einer solchen Synopse herzlich willkommen.
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#41   Sycamore   23:32:37 | Donnerstag, 7. April 2011
„Die Viele“ oder „Alle“? Warum überhaupt übersetzen?
Die ganze Kontroverse über den Gebrauch von „den vielen“
oder „allen“ in der Hl. Messe könnte sich dadurch erübrigen,
daß der Zelebrant bei der hl. Eucharistie die Wandlungsworte entweder im griechischen Original oder im Lateinischen spricht
oder singt.
Der Gebrauch der alten Sprache zumindest bei der Konsekration wäre (1) liturgisch geboten („Sacrosanctum Concilium“, 36),
(2) ein angemessener Ausdruck des Heiligen Mysteriums,
das sich unter den Augen der Gläubigen vollzieht,
und (3) würde er dem Gebrauch der alten orientalischen & orthodoxen Liturgien entsprechen.
Was spricht dagegen?
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#40   Walther von Stolzing   22:10:00 | Donnerstag, 7. April 2011
@bejorommer: Sie sind ein Dummschwätzer!
Wir sollten doch wissen, daß Jesus nie ein Ritual einer Messe gewünscht oder vorgeschrieben hat.
Nein? Und wer hat denn Ihrer werten Meinung nach Tut dies zu meinem Gedächtnis gesagt?
Hören Sie endlich auf, hier dumm rumzuschwätzen und legen Sie sich etwas Sachkenntnis zu! Ihr Unfug ist wirklich nicht mehr zu ertragen.
Warum üben Sie jetzt nicht ein wenig Orgel?
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#39   bejorommer   22:04:21 | Donnerstag, 7. April 2011
Gott läßt sich keine Vorschriften machen
Wir sollten doch wissen, daß Jesus nie ein Ritual einer Messe gewünscht oder vorgeschrieben hat.
Auch aus dem Evangelium geht nicht hervor, wie man Gott verehren soll, außer dem „Vaterf unser“.
Alle Rituale, die von Menschen geschaffen wurden sind eben auch nur Menschenwerk und inwieweit die gottgefällig sind, dürfte nur er ganz alleine wissen, von Gültigkeit ganz zu schweigen.
Josef Berens
(als einfacher selbst denkender Katholik
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#38   kristall   21:44:05 | Donnerstag, 7. April 2011
hat das der !!!!
jungstiller gesagt !!?? ;-)
:)3 ^-^
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#37   Didaskala   21:40:22 | Donnerstag, 7. April 2011
Frevelpriester, welche die ewig allein
‘''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
gültige Messe verfälschen, machen sich an der Höllenfahrt vieler Gläubiger schuldig; es sei denn, die betrogenen Gläubigen wären Träger des Schulterkleides vom Heiligen Berg Karmel. Klick www.herzmariens.de/…pulier/skapulier.htm Denn diesfalls sind sie vor der Hölle gefeit und können höchstens bis zum folgenden Freitag nach ihrem Tod im Fegfeuer weilen.
Frevelpriester wie der hochwürdige Pfarrer Smetana, Klick aleph.onb.ac.at/F/?FUNC=find-c&CC… der jahrelang statt der im Canon Missae vorgeschriebenen Worte: „hoc est corpus meum“ blasphemisch „panis est et panem remanebit“ aussprach, betrogen Tausende von den Gnaden des Abendmahls, wie sie hier Klick www.uni-siegen.de/…nloads/abendmahl.pdf im einzelnen beschrieben sind.
Daher sollte man darauf achten, daß der Priester fest auf dem Boden der alten, ewig gültigen Messe steht, mag er auch sonst nicht so vollkommen sein und heimlich eine Kebse haben oder in einem unsittlichen Verhältnis mit einem Mann leben.
Entscheidend ist ausschliesslich die gültige Weihe und die forma recta.
‘''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
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#36   Vorwärts   21:35:18 | Donnerstag, 7. April 2011
ein Geschenk an die Christenheit
ist dieses geniale Werk des Papstes.
Es entlarvt auf stringent-logische Weise die gräßlichen Lügen der Neotheologie welche die Ereignisse symbolisch auslegt mit der bösen Absicht das Evangelium auf eine Proangeschichte herabzuwürdigen die ohne übernatürlichen Eingreifen Gottes geschieht.
Diese Neotheologen sind heute die Hauptgefahr für die Wahrheit des Heilands und Seine fanatischten Gegner sowie die besten Komplizen des Diabolos
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#35   Atzmon   21:15:29 | Donnerstag, 7. April 2011
Sicherlich nicht will er das
Will uns Söding an die Nase binden, daß die Hebräer, Griechen und Lateiner den offensichtlichen Unterschied zwischen „viele“ und „alle“ nicht bemerkten obwohl es diese Worte in ihren Sprachen durchaus gab und gibt?
Merke: Lieber eine starke Aussage als ein schwacher Beweis. Sophistotelische Kleinscheisserei ist UNSER Revier, solange es uns nützt. Ansonsten wird Tacheles geredet. Schließlich sind ALLE Deutschen und nicht VIELE dreckige Faschisten.
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#34   Humbelina   21:07:30 | Donnerstag, 7. April 2011
@Lycobates
Diesen Aussagen schließe ich mich gerne an.
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#33   Lycobates   20:44:40 | Donnerstag, 7. April 2011
Vorsicht ist geboten! @Humbelina
Der Papstist dafür verantwortlich, daß das sakramentale Leben in der r-k Kirche fast völlig zusammengebrochen und erstorben ist.
Nicht aber „der Papst“, sondern eine Reihe von Priestern bzw. Bischöfen, die sich dafür ausgaben und dafür gehalten wurden (oder werden), auf Grund ihrer persönlicher Häresie jedoch dieses Amt nicht wahrhaft innehaben können!
Daß „ein Papst“ für den Zusammenbruch der Sakramente weltweit verantwortlich ist, und zwar jahrzehntelang, hartnäckig und notorisch, trotz Widerspruch, ist nach sicherer Lehre der Kirche eine Unmöglichkeit.
Es liegt eine Täuschung vor. Entweder ist der Betroffene kein Papst, oder aber besagter Zusammenbruch ist nur eingebildet.
Höchstwahrscheinlich gibt es nicht einmal mehr gültig konsekrierte Bischöfe in der r-k Kirche.
Das wäre unmöglich, da die (sakramentale) apostolische Sukzession (nicht unbedingt die jurisdiktionsmäßige, glaube ich) unabdingbar für das Wesen der Kirche ist. Non praevalebunt!
Es gibt gültige orientalische Bischöfe. Es gibt auch gültige lateinische Bischöfe, die „Vat. II“ mehr oder weniger konsequent ablehnen, aus der Lefebvre- und der Thuc-Linie. Vielleicht in China.
In der Konzilskirche …ww.catholic-hierarchy.org/bishop/sordb2.html gibt es noch 100 gültig geweihte Bischöfe zw. 1944 und 1966 (hier werden nur die ersten 100 angegeben).
Wenn man den 18.6.1968 (Promulgation der neuen Weihen) als terminus ante quem nimmt, müssen für die verbleibenden Monate von 1966 noch 13, für 1967-18.6.1968 noch 32+18= 50 lebende Bischofe angereiht werden. Also 163…
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#32   Bodo Brombach †   20:44:32 | Donnerstag, 7. April 2011
Das fünfte Element
Metall.
Nach den Steintafeln kamen die Metallbücher?
Oder sind sie Fälschungen von Kirchenhassern?
Man muss abwarten, bis sie übersetzt sind und die Glaubenskongregation prüft, was der Kirche schaden
könnte und daher z______ werden muss.
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#31   Soramonas   20:36:44 | Donnerstag, 7. April 2011
Wertvoller Schatz: Schreiben Metallbücher die Bibel um?
Siehe auch zu Freimaurerei und Liberalismus und Modernismus in der Kirche:
www.luebeck-kunterbunt.de
www.bilderberg.org
Psychosoziale Hintergründe
www.berndsenf.de
www.zeit-fragen.ch
www.fromthewilderness.com
de.news.yahoo.com/…etallbu-98fda55.html
Wertvoller Schatz: Schreiben Metallbücher die Bibel um?
Donnerstag, 31. März, 13:51 Uhr
n Vom Format her sind sie nicht größer als eine Kreditkarte. Doch die 70 Metallbücher, die Archäologen derzeit untersuchen, bergen möglicherweise einen riesigen Wissensschatz. Die Dokumente, die vor fünf Jahren entdeckt wurden, könnten die frühesten Geheimnisse der Christenheit lüften – und damit die Geschichte der Bibel umschreiben. Diesen Artikel weiter lesen
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#30   Walther von Stolzing   20:30:34 | Donnerstag, 7. April 2011
@Lycobates: Sie haben Recht.
Ich habe gerade die von Ihnen angeführt Stelle in der Summa auch gelesen.
Auch was den Glauben den Spenders des Sakramentes und dessen Gültigkeit angeht, haben Sie vollkommen Recht.
Großes „Sorry“ in die Runde, ich bitte meinen Beitrag von 19:47 zu ignorieren.
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#29   bejorommer   20:23:51 | Donnerstag, 7. April 2011
Gott überlassen
Machen wir uns hier nicht Gedanken, um ungelegte Eier, wie man so salopp zu sagen pflegt. Sollten wir es nicht Gott überlassen, ob eine Messe gültig ist oder nicht?
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender
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#28   Lycobates   20:10:45 | Donnerstag, 7. April 2011
ohne beckmessern zu wollen @Walther von Stolzing
Natürlich beeinträchtigt das die Gültigkeit der Messe (also des Novus Ordo) nicht, denn die Wandlung findet statt bei den Worten „Das ist mein Leib“ und „Das ist mein Blut“, wie Thomas von Aquin lehrt. Die Gültigkeit der Messe hängt aber u.a. vom Glauben des Zelebranten ab
… sei bemerkt, daß gerade der Hl. Thomas von Aquin die vollständige forma, wie sie im überlieferten römischen Meßbuch steht, also nicht nur „hoc est corpus meum“ und nicht nur „hic est sanguis meus“ als für die Gültigkeit erforderlich erachtet (etwa S. Th. III, Q. 78, A. 3), was, wenn nicht strictissime, dann doch zumindest dahingehend interpretiert werden muß, daß die forma, wenn nicht formal genau diese Worte, wenigstens keine Worte enthalten darf, die dem Sinne nach dieser forma entgegengesetzt sind.
Letzteres ist aber mit dem „für Alle“ im Sinne der Allerlösungslehre der Fall.
Ferner hängt die Gültigkeit eines Sakraments überhaupt NICHT vom persönlichen Glauben des Spenders ab, sondern lediglich von dessen Absicht, beim Spenden des Sakraments, das zu tun, was die Kirche tut. Auf diese (innere) Absicht kann und muß (wenn kein ausdrückliches Gegenindiz vorliegt) aus dem Einhalten des Ritus, aus dem die äußere Absicht spricht, geschlossen werden.
Darum kann ein Muslim einen Sterbenden auf dessen Wunsch hin gültig taufen, indem er die forma richtig verwendet, und das Wasser fließen läßt. Auch wenn er nichts glaubt, sondern nur einen Gefallen tun will.
Bei gültiger Weihe gilt dasselbe für die Wandlung.
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#27   Josef_G   20:07:06 | Donnerstag, 7. April 2011
Das Buch ist sowieso häresieverdächtig.
Das schreibt die Webseite von Radio Vatikan:
Auch in der Frage, ob die Kirche Juden missionieren sollen, äußert sich der Papst in seinem Werk klar. Er zitiert zustimmend die Theologin Hildegard Brem mit den Worten: „Die Kirche muss sich nicht um die Bekehrung der Juden bemühen, da der von Gott dafür festgesetzte Zeitpunkt … abgewartet werden muss“. www.radiovaticana.org/TED/articolo.asp?c=469090
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#26   Walther von Stolzing   19:53:31 | Donnerstag, 7. April 2011
@Humbelina: Dann klären Sie mich mal bitte auf!
Es ist Dogma, daß die kompletten Wandlungsworte die Form des Sakramentes sind. Ebenso ist es Dogma, daß die Form eingehalten werden muß.
Wo ist das dargelegt?
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#25   Humbelina   19:51:18 | Donnerstag, 7. April 2011
Da irren Sie sich!
Es ist Dogma, daß die kompletten Wandlungsworte die Form des Sakramentes sind. Ebenso ist es Dogma, daß die Form eingehalten werden muß.
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#24   Walther von Stolzing   19:47:57 | Donnerstag, 7. April 2011
Diese unsägliche Rumeierei mit „pro multis“
Mal ganz davon abgesehen, dass „pro multis“ niemals „für alls“ heißen kann, selbst wenn man das Griechische und Aramäische (!) –- und nicht das Hebräische, dass zur Zeit als unser Herr auf Erden unter lebte eine reine Kultsprache war und längst keine gesprochene Sprache –- noch so sehr bemüht.
Darüber hinaus lehrt der Römische Katechismus ganz klipp und klar, dass „für alle“ falsch ist, denn unser Herr ist zwar für alle gestorben (Intention den Kreuzesopfers), aber es werden nicht alle gerettet, sondern viele (Wirkung des Kreuzesopfers). Im Zusammenhang mit dem Messopfer, das ja die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers ist, lehrt die Kirche im Anschluss an das Konzil von Trient ganz eindeutig, dass es um die Wirkung und nicht um die Intention geht.
Diese Rumeierei ist überflüssig, denn die Frage ist seit Jahrhunderten geklärt.
Natürlich beeinträchtigtb das die Gültigkeit der Messe (also des Novus Ordo) nicht, denn die Wandlung findet statt bei den Worten „Das ist mein Leib“ und „Das ist mein Blut“, wie Thomas von Aquin lehrt. Die Gültigkeit der Messe hängt aber u.a. vom Glauben des Zelebranten ab, insofern werden sicherlich einige Novus Ordo Messen ungültig sein. Aber wenn dieselben Priester die authentische Messer zelebrieren würden, wäre diese dann auch ungültig.
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#23   Humbelina   19:40:19 | Donnerstag, 7. April 2011
@Pseudokatholisch
Die Kirche hat stets zu allen Zeiten gelehrt, daß für das Zustande kommen des Sakraments die Intention notwendig ist, „zu tun, was die Kirche tun will“. Das hat mit dem Prinzip „ex opere operato“ überhaut nichts zu tun.
Im Gegenteil, dieses Prinzip basiert geradezu darauf, daß die Form des Sakramentes stimmen MUSS. Dann, und nur dann, ist es anzuwenden. Ihre protestantisierenden Sprüche sind sehr traurig! Ihre Frechheiten vom „begrenzten Horizont“ weise ich in aller Form zurück. Ebenso Ihre Beleidigung des hl. Augustinus, bei dem Sie nicht die geringste Chance hätten.
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#22   klausvonjaus   18:58:13 | Donnerstag, 7. April 2011
HUMBELINA
DU BIST EINE KETZERIN…WIE WAGST DU ES DEN HEILIGEN VATER SO ZU BELEIDIGEN…ER IST UNSER VIZE-CHRISTUS…DU HÖLLENBRUT
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#21   Katholisch   18:55:08 | Donnerstag, 7. April 2011
Theologie!
Schon mal was von „ecclesia supplet“ gehört? Oder Augustinus :“ ex opere operato“?
Oh bitte denkt doch nach und macht Gott nicht so klein wie Eucheren begrenzten Horizont
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#20   Humbelina   18:47:09 | Donnerstag, 7. April 2011
Der Papst
ist dafür verantwortlich, daß das sakramentale Leben in der r-k Kirche fast völlig zusammengebrochen und erstorben ist. Höchstwahrscheinlich gibt es nicht einmal mehr gültig konsekrierte Bischöfe in der r-k Kirche.
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#19   klausvonjaus   18:43:33 | Donnerstag, 7. April 2011
DAT IS NIT JUT
NIT IMMER UF DE PAPST EINHAUE…DAT IS NIT JUT…DAT IS UNSERE VIZE-CHRISTUS…DAT JEHT SO NIT…MEHR RESPEKT…OCH VON DE KREUZNETTLER…
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#18   Humbelina   17:38:08 | Donnerstag, 7. April 2011
@Katholisch
Das ist nicht katholisch, was Sie da posten. Die hl. Kirche hat dogmatisch eindeutig festgelegt, wann ein Sakrament gültig ist, und wann nicht. Bei verfälschten Wandlungsworten „für alle“ kann niemals eine Konsekration zustande kommen. Das ist das Zentrum unseres Glaubens, ich meine jetzt den katholischen.
Worauf Sie ihre abweichende, phantastische Position gründen, ist mir schleierhaft.
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#17   Kraut   17:33:49 | Donnerstag, 7. April 2011
Ach dann wären wohl die „Diskomessen“ auch ein Werk Christi?
Selbst wenn der Priester absichtlich etwas tun würde, um die Messe zu verungültigen, so bleibt sie für den gläubig Mitfeiernden gnadenhaftes Sakrament.
Das glauben Sie doch bestimmt selber nicht.
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#16   Katholisch   17:29:55 | Donnerstag, 7. April 2011
gültige Messe
Da entschuldige ich mich. Scheinbar haben die Verantwortlichen bei Pius mehr theologische Ahnung als die Kommentatoren dieser Webseite. Die Messe ist immer „Werk“ Christi, egal ob ein Wort falsch ausgeprochen wird oder weggelassen. Selbst wenn der Priester absichtlich etwas tun würde, um die Messe zu verungültigen, so bleibt sie für den gläubig Mitfeiernden gnadenhaftes Sakrament.
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#15   Humbelina   17:12:46 | Donnerstag, 7. April 2011
Die Messe ist objektiv
ungültig. Pius lehrt übrigens wider besseres Wissen, die Messe sei gültig.
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#14   Katholisch   17:08:48 | Donnerstag, 7. April 2011
??????????
Ein solch tentenziöser Artikel auf einer angeblichen katholsichen Seite. Na ja, mich wundert nichts mehr. Im übrigen darf ich sagen, daß die Aussage des Autors Pascal 123: „Das hätte aber nicht ins böse Bild des verhurten antikatholischen jüdischgesteuerten Schmierenjournalisten“ wohl ungefähr 70 jahre zu spät ist. So weit ich weiss wird der „Stürmer“ nicht mehr verlegt. Ausserdem glaub ich mich zu erinnern, dass unser Herr Jesus und seine gebenedeite Mutter Juden waren. Wenn der universelle Heilstod Jesu nur wenigen, bzw. vielen zu Gute kommen soll, dann hoffe ich dass solche Menschen zu denen gehören die nicht ins Himmelreich kommen. Und für alle die eine Messe im NOM als ungültig betrachten rate ich zu den Sektiern von Pius X. zu gehen.
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#13   Humbelina   16:27:02 | Donnerstag, 7. April 2011
Ja, vielen Dank, PAscal
verstehe jetzt. Ich verstehe allerdings nicht, warum jahrzehntelang, nun über 40 Jahre!!, über den Sachverhalt diskutiert wird, und dieser Söding scheint den Sachstand der Diskussion ja wirklich nicht zu kennen. Das Ganze ist doch eine Riesen Vera***** und Söding scheint bei dem Spielchen mitzumachen, Ratzinger natürlich auch.
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#12   Pascal123   15:59:26 | Donnerstag, 7. April 2011
@Humbelina
Artikel lesen und dann 2 Posting in der Kommentarfunktion.
Dann dürfte es klarer werden.
;-)
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#11   Cappadocius   15:56:13 | Donnerstag, 7. April 2011
Der Söding
Der Journalist sprach auch mit einem gewissen Thomas Söding, den er kurzentschlossen zu „einem der renommiertesten deutschen Bibelforscher“ macht.
Der Laientheologe Söding (55) unterrichtet in Bochum Neues Testament.
Prof. Söding ist vom Papst berufenes Mitglied der päpstlichen Commissione Teologica Internazionale. Viel renommierter kann man als katholischer Theologe kaum sein. Die Aussage des Journalisten ist daher richtig.
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#10   Humbelina   15:53:55 | Donnerstag, 7. April 2011
Wovon redest Du,
… Pascal???
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#9   Pascal123   15:28:03 | Donnerstag, 7. April 2011
Latein
Das ist jaaaa zu süß. Da wirft man jemanden vor ein Wort zu benutzen das es gar nicht gibt und macht sich lächerlich weil es dieses Wort dann gibt.
Einfaches googlen hätte geholfen.
Guckt man auf die Tastatur entdeckt man das S genau neben D liegt. Aller Wahrscheinlichkeit nach einfach ein Tippfehler. Das hätte aber nicht ins böse Bild des verhurten antikatholischen jüdischgesteuerten Schmierenjournalisten gepasst gelle ;-)
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#8   Humbelina   15:05:40 | Donnerstag, 7. April 2011
Vielen Dankf für diese
weiterführenden Informationen. Man muß wohl davon ausgehen, daß zumindest in Deutschland alle NOM-Messen ungültig sind.
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#7   Chrysanthus   14:54:13 | Donnerstag, 7. April 2011
Für viele – Für alle
Dazu:
Hypèr pollôn – Pro multis – „Für viele“! rittertum.wordpress.com/2010/10/02/fur-viele/
und:
Zur deutschen Übersetzung des Messbuchs (Ordo Missae) von 2002 … rittertum.wordpress.com/…s-messbuchs-von-2002/
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#6   Humbelina   14:38:22 | Donnerstag, 7. April 2011
Lauth stellt es so dar,
als heiße es auch in dem Original etc. „für alle“, während man häufig hört, lediglich die deustche Übersetzung sei falsch.
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#5   Mag. catholicus   14:22:34 | Donnerstag, 7. April 2011
ALLEICHT FÜR VALLE?
DIE KONZILSKIRCHLICHE VERNEBELUNG DER WAHRHEIT IST UNÜBERBIETBAR!
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#4   Tchibo   14:19:26 | Donnerstag, 7. April 2011
Künstliche Aufregung… bei den Hennen
im Stall bevor sie ein Ei ablegen können… :-D :-D :-D
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#3   r.ruhrgebietler   14:10:21 | Donnerstag, 7. April 2011
das Problem
ist die völlige Ungültigkeit des II. Vat. Konzil. Ursächlich ungültig. Von seiner Zielrichtung zerstörerisch für die Förderung des Glaubens und der überlieferten Tradtion Jesu Christi.
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#2   Walther von Stolzing   13:57:47 | Donnerstag, 7. April 2011
@Redaktion: „defendor“
Das Wort „Defendor“ gibt es nicht.
Doch, defendor ist die 1. Person Singular, Präsens Indikativ Passiv von defendere (defendo, defendi, defensus) und heißt „ich werde verteidigt“.
Natürlich haben Sie Recht, Matthias Hoenig hätte „defensor“ schreiben müssen.
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#1   Humbelina   13:57:25 | Donnerstag, 7. April 2011
Wie heißen denn die entsprechenden
Wandlungsworte im kirchenamtlichen Original? Angesichts der totalen Verwirrung muß es doch auch ein Buch/Broschüre darüber geben???
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