Orden
Die Lösung läßt auf sich warten
Die reuelose Konzilskirche empfängt gerade den verdienten Lohn für ihr schändliches Treiben. Wann wird sie ihren Konzils-Triumphalismus ablegen und umkehren?
Benediktinerabtei Sankt Michael in Siegburg
Benediktinerabtei Sankt Michael in Siegburg
© gemeinfrei
(kreuz.net) Am Dienstag fanden beim Kölner Erzbischof, Joachim Kardinal Meisner, Gespräche zur Zukunft der vor der Auflösung stehenden Benediktinerabtei Siegburg statt.

Das berichtete die Tageszeitung ‘Bonner General-Anzeiger’ heute.

Die Mönche, die bisher in Siegburg wohnten, werden sich im Juni in alle Himmelsrichtungen zerstreuen.

Der Siegburger Bürgermeister Franz Huhn berichtete dem ‘General-Anzeiger’, daß Kardinal Meisner sich „sehr intensiv“ um eine Nachfolgelösung bemühe.

Der Kardinal wolle die Abtei auf dem Michaelsberg weiterhin als „geistliches Zentrum“ erhalten.

Benediktinerabtei Michaelsberg
Die Stadt Siegburg mit dem Michaelsberg und der BenediktinerabteiAbtei Michaelsberg in SiegburgLanghaus der Abteikirche

An dem Gespräch in Köln nahmen neben dem Bürgermeister Vertreter des Erzbistums, Abgesandte des Klosters, der Geistlichkeit und des Abtei-Fördervereins teil.

Am Sonntag, dem 19. Juni, wird Kardinal Meisner um 10.30 Uhr ein feierliches Pontifikalamt in der Abteikirche halten.

Damit wird der Schlußpunkt unter die 947 Jahre währende Geschichte der Benediktiner auf dem Siegburger Michaelsberg gesetzt.

Der Benediktinerorden geriet nach dem Konzil, das vorgab, das Ordensleben „erneuern“ zu wollen, in eine tödliche Krise.

Bei einer Aktion für den Erhalt geistlichen Lebens auf dem Michaelsberg sind mittlerweile mehr als 8.000 Unterschriften zusammengekommen.

Die Unterschriftenliste wird nach Köln und Rom weitergeleitet.
      
44 Lesermeinungen
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#44   KonradGeorg   01:06:39 | Samstag, 9. April 2011
@ Stern77; WARUM reiten Sie auf Themen aus weit zurückliegenden Zeiten herum? Gibt die
Gegenwart nichts her, oder ist es das Bemühen, die Schandtaten der Jetztzeit zu überspielen?
Wie stehen Sie zum Abtreibungswahn von heute und den letzten Jahrzehnten? Es ist doch heute ganz normal, wenn sich zu ungünstiger Zeit Nachwuchs einstellt, diesen zu beseitigen.
Etwa 120 000 statistisch erfasste Abtreibungen pro Jahr sind ja noch nicht einmal die tatsächliche Zahl.
Für Ihr antikatholisches Vorurteilsdepot kann ich Ihnen einen weiteren Posten liefern: Der katholische Sozialist (oder gefällt Ihnen >der sozialisische Katholik< besser?) Hans Jochen Vogel hat das AbtreibungsRECHT mit Hilfe der sozial-liberalen Koalition installiert. Mit diesem Freibrief werden die >zu Gebärenden< vogelfrei gestellt und der Willkür ihrer Erzeuger ausgeliefert.
Damals war das Totschlagwort Hexe, heute gehts billiger: UNZUMUTBAR!
GEBURTENREGELUNG!
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#43   Atzmon   23:29:19 | Freitag, 8. April 2011
Der Kardinal wolle die Abtei auf dem Michaelsberg weiterhin als „geistliches Zentrum“ erhalten.
So ist recht: Hm, was könnte da infrage kommen? Tantra-Kurse für sexuell unausgelastete Frauen? Pendelschwingen? Indianische Schwitzhütten-Seminare? Selbstfindung durch Selbstentblößung und Selbstentblödung? Rudelbums und Urschrei-Therapie? Wir finden schon einen Zweck für dieses, UNSERE „geistige“ Zentrum!
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#42   Domenico Tuttisanti   19:31:43 | Freitag, 8. April 2011
Stern77
Wie kommt es eigentlich, dass Sie die Frage nach Ihrer Internetquelle, aus der Sie die falschen und mittlerweile widerlegten Beschuldigungen gegen die Siegburger Abtei herauskopiert hatten, noch nicht beantwortet haben?
:-) ???
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#41   Stern77   12:56:54 | Freitag, 8. April 2011
Domenico
Aber es geht nicht, dass für das Versagen des Kanzlers der Vereinspräsident gerügt wird und für das Versagen des Vereinspräsidenten der Kanzler.
Aber natürlich, oder glauben Sie Fru Merkel könnte Bundeskanzlerin bleiben, wenn Sie als Vorsitzende eines Kleintierzuchtvereins aktiv Steuern hinterziehen würde.
Ja oder nein?
Und was für eine Auffassung vom Christentum haben Sie eigentlich.
Besagt das Christentum denn, dass ich die christlichen Gesetze oder das Naturrecht wie Sie es nennen, nur anwenden muss wenn ich ein christliches Amt ausführe, in meinem weltlichen Amt muss sich ein Christ also nur an die weltlichen Gesetze halten?
Das ist mir völlig neu!
Aber jetzt verabschiede ich mich, denn Sie wollen einfach nicht eingestehen, dass die Institution Kirche massiv Schuld bei Hexenverfolgung, Ketzerverfolgung, Judenverfolgung, Sklaverei, Leibeigenschaft etc. etc. hat.
Ich stimme Ihnen zu, dass die Kirche sich in Einzelfällen gegen diese Dinge gestellt hat. Diese Personen verdienen auch meinen höchsten Respekt. Dies würde auch für den Abt des Klosters gelten, falls er sich für die Angeklagten eingesetzt hat.
Auf Basis des Evangeliums, das nun wirklich eine weitgehend friedliche Verkündigung ist, sind aber die Erfolge der Kirche insgesamt zur Wahrung und Aufbau der Menschenrechte viel zu gering.
Dies haben wir nunmal der Aufklärung zu verdanken, und nur in geringen Anteilen der Kirche!
Und jetzt muss ich mich verabschieden!
Einen schönen Tag noch!
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#40   Domenico Tuttisanti   12:37:01 | Freitag, 8. April 2011
Stern77
Die Personalunion zweier Funktionen in einer natürlichen Person bedeutet nicht, dass das Versagen der Person in einem Bereich ohne Auswirkungen auf das Ansehen derselben im anderen bliebe. Aber es geht nicht, dass für das Versagen des Kanzlers der Vereinspräsident gerügt wird und für das Versagen des Vereinspräsidenten der Kanzler.
In der hier betrachteten Frage einer Personalentscheidung im Kurkölnischen trägt der Landesfürst die Verantwortung und er wird sie unter vorwiegend politischen (weltlichen) Gesichtspunkten getroffen haben, auch wenn der Entscheidungsträger ausserdem noch Bischof ist und in dieser Funktion ganz andere Entscheidungen in einem eigenständigen kirchlichen Rechtsbereich trifft.
Der orthodoxe Islam macht hier einen Unterschied deswegen, weil er prinzipiell die Differenz des Politischen und des Religiösen leugnet. Im christlichen Abendland war diese Unterscheidung lange vor Mohammed schon gedacht und praktiziert worden (s. AUGUSTINUS: De civitate Dei). Mohammed trat dagegen mit der Auffassung auf, dass „Allah“ neben und mit dem Koran auch eine detaillierte Rechtsordnung (die Scharia) offenbart und vorgeschrieben habe, die von Menschen durchgesetzt werden müssen (notfalls im weltweiten Jihad, der Pflicht des Muslim ist!). Aus diesem Grunde lehnt der orthodoxe Islam auch den Gedanken einer Volkssouveränität ab (Gott ist Souverän), die die Scholastik auf naturrechtlicher Basis selbstverständlich bejaht.
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#39   Stern77   12:22:21 | Freitag, 8. April 2011
Domenico
wunderbar,
dann kann ja der Papst als Staatsoberhaupt des Vatikans weiterhin Wissenschaftler vor dem Vatikan verbrennen lassen.
Das muss ihn als Papst ja nicht weiter stören!
Und ein Verteidigungsminister kann als Dotorand natürlich geistiges Eigentum stehlen, da war er ja noch kein Verteidigungsminister.
Die Kanzlerin hat ja auch keinen wissenschaftlichen Mitarbeiter eingestellt!
Und ein Finanzminister kann natürlich privat Steuern hinterziehen, das hat er ja nicht als Finanzminister getan!
Dann trennen Sie mal schön weiter Personen in zwei Hälften. Ich mache dies nicht! Ihr Fürstbischof hat als Bischof die Hexenverfolgung zu verantworten, da er sie als EINE Person beauftragt hat!
Behalten Sie dann aber auch diese Praxis bei Islamisten bei, wenn ein Imam privat einen Selbstmordattentäter in ein Hochhaus fliegen lässt. Das hat natürlich auch keine Bedeutung der moralischen Qualität dieses Mannes und seiner Religion!
Schöne Moralauffassung.
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#38   Domenico Tuttisanti   12:05:48 | Freitag, 8. April 2011
Stern77
…lachhaft, wie Sie EINE Person des Fürstbischofs in eine weltliche und eine geistliche Person trennen…
Nein, es ist e i n e Person, die z w e i verschiedene Leitungsämter innehat. Man spricht dann von einer Personalunion. So kann jemand Vereinspräsident u n d Bundeskanzler sein. Dennoch wären die jew. Vollmachten im einen und im anderen Fall durch ganz unterschiedliche Normsysteme (Hier Vereinsstatuten, dort Verfassung) festgelegt.
… die Kirche nicht geschafft hat, die Hexenverfolgung … einzudämmen. Im Gegenteil: Katholischer Teufelsglaube hat doch die Hexenverfolgung erst verstärkt…
Das ist eindeutig falsch! Die Inquisition w a r eine wirksame Waffe gegen den Hexenwahn. Sie sollten den Artikel „Hexenverfolgung“ in Wikipedia studieren! Eingedämmt hat die Inquisition diesen Wahn in fast allen Gebieten, in denen sie herrschte. Richtig ist nur, dass sie den auf heidnisch-germanischen Vorstellungen zurückgehenden Wahn nicht ganz besiegen konnte.
Danke für das Zitat! Es beweist wiederum, dass die Abtei eben NICHT mit Anklageerhebung, Prozess und dem Strafvollzug befasst war!
Nochmals verlinke ich die hochinteressante – von Ihnen offenbar noch gar nicht ausreichend zur Kenntnis genommene – Quelle aus historicum.net:
Wolfgang Behringer:
Neun Millionen Hexen
Entstehung, Tradition und Kritik eines populären Mythos www.historicum.net/…n/html/ca/0e43e9dea3/
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#37   Stern77   11:43:54 | Freitag, 8. April 2011
Domenico
Sie wollen mich einfach nicht verstehen:
– Es ist ja geradezu lachhaft, wie Sie EINE Person des Fürstbischofs in eine weltliche und eine geistliche Person trennen. Das hat schon nicht bei Guttenberg funktioniert.
Der weltliche Füstbischof darf Verbrechen verüben, der geistliche bleibt davon unbefleckt?
– Sie verstehen immer noch nicht, dass es die Kirche nicht geschafft hat, die Hexenverfolgung, die richtigerweise schon in vorchristlicher Zeit statt fand einzudämmen. Im Gegenteil: Katholischer Teufelsglaube hat doch die Hexenverfolgung erst verstärkt.
Die Kirche hätte natürlich die Macht gehabt, dies stärker einzudämmen, oder war sie nicht DIE geistige moralische Institution?
– Ihre Vergleiche, ob Protestanten mehr Hexen verbrannt haben, lenkt doch nicht von dem Versagen der katholischen Kirche ab. Natürlich muss man den Protestanten dies auch vorhalten, dafür ist aber hier der falsche Platz.
Was ich übrigens noch gefunden habe:
Am 14. Juli 1636 schreibt er an Abt Bellinghausen, daß Christian Lindlahr, Bürger zu Siegburg, die Frau Peter Meurers als Hexe denunziert habe. Er bittet den Abt, der sich zur Zeit nicht in Siegburg aufhält, anzugeben, wie weiters zu verfahren sei. www.siegburg.de/…/hexen/richterua.htm
Aha, der Abt des Klosters wurde also vom weltlichen Bürgermeister um Rat im Hexenprozess gefragt!
Ist das nicht interessant? Wo es doch ein so weltlicher Prozess war?
Ich kenne nicht die Antwort des Abtes. Hätte er aber entschieden sich dagegen erklärt, glaube ich, wären die Menschen gerettet worden.
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#36   Domenico Tuttisanti   10:59:18 | Freitag, 8. April 2011
Stern77: schon wieder Lügen?
Ihre hilflose Propaganda überzeugt zwar nicht, kann aber – ungewollt – zur echten Aufklärung dienen!
Wenn der Fürstbischof jemanden z.B. als Richter oder als Organ der Strafverfolgung einsetzt, dann geschieht dies kraft seines weltlichen Amtes in seinem territorialen Herrschaftsbereich, nicht kraft eines kirchlichen!!! Und so verwundert es auch nicht, dass andere Fürsten (nämlich weltliche und darunter sogar protestantische) in eben derselben Weise Richter und Strafverfolger ernannt haben, die nach denselben Codices im Reich (z.B. der sog. „Carolina“) Recht gesprochen haben – ebenso korrekt oder fehlerhaft wie dieses Recht eben war!
Wiederum versucht der Propagandist, die Abtei als Ort des Geschehens ins Spiel zu bringen: wenn an diesem gesitigen Zentrum Hexen verbrannt wurden Die Abtei war aber weder der Ort solcher Verbrennungen, noch der Schauplatz der Prozesse. Von ihr gingen auch keine Anzeigen aus! Im Gegenteil erfahren wir sogar, dass der Abt sich 1632 für die Niederschlagung einer Anklage eingesetzt hatte.
Die Hexenverfolgung in Europa ist ein Phänomen der frühen Neuzeit, die den Staaten, in denen die Inquisition mächtig war (Spanien und italien) weitgehend erspart blieb.
Weiteres zur Entmythologisierung der sog. „Hexenverfogung“ und zu der Frage, wer den Mythos in die Welt gesetzt hat und verbreitet [Nazis, Feministen, „Aufklärer“] und warum:
Wolfgang Behringer:
Neun Millionen Hexen
Entstehung, Tradition und Kritik eines populären Mythos www.historicum.net/…n/html/ca/0e43e9dea3/
[GWU 49 (1998), 664-685…
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#35   Stern77   10:31:00 | Freitag, 8. April 2011
Domenico
So, nun habe ich nochmals Zeit auf Ihren Beitrag zu antworten.
1. Kirchliche und weltliche Gerichte
Wer war es denn, der vor der Aufklärung die moralischen Massstäbe für die weltlichen Gerichte gesetzt hat? Doch wohl die Kirche!
Zumal es bei Hexerei um einen Pakt mit dem Teufel geht. Wer denn sonst als die Kirche setzt die Problematik für einen angeblichen Pakt mit dem Teufel letztlich fest?
Deswegen ist es ein Armutszeugnis für die Kirche dass es Folter und Verurteilungen zum Tode wegen Hexerei gab.
2. Wenn der Fürstbischof einen brutalen weltlichen Hexenkommissar beauftragt, der über JAHRZENHTE Menschen auf den Scheiterhaufen schickt, dann ist die Verantwortung sehr wohl bei der Kirche zu suchen!
Wenn ein Imam einen weltlichen Selbstmordattentäter in ein Hochhaus fliegen lässt, dann verantwortet dies auch der Imam und seine Religion!
Sie messen leider beim Islam und beim Christentum immer mit unterschiedlichem Mass!
3. In dem Beitrag wird das Kloster als „geistiges Zentrum“ beschrieben. Es ist folglich sehr wohl ein Armutszeugnis wenn an diesem gesitigen Zentrum Hexen verbrannt wurden! Zumal von einem vom Fürstbischof beauftragten Hexenkommissar.
4. Ich habe in meinem Beitrag keinesfalls bewusst getäuscht! Sie versuchen zu täuschen, wenn Sie die Morde eines vom FÜRSTBISCHOF bestellten Hexenkommissars ausserhalb der Verantwortung der Kirche nehmen wollen!
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#34   Anno   09:00:19 | Freitag, 8. April 2011
„geistliches Zentrum“
Der Benediktinerorden geriet nach dem Konzil, das vorgab, das Ordensleben „erneuern“ zu wollen, in eine tödliche Krise.
Nicht das Konzil ist schuld an dem Untergang der Abtei, sondern die Klostergemeinschaft selber. Der Autor dieses Artikels hätte sich mal etwas intensiver mit dem Thema beschäftigen sollen!
Nicht der Allmächtige stand dort in der Vergangenheit im Zentrum, sondern Neid, Intrigen und Mobbing. Die Hauptschuld trägt aber der damalige Abt Dr. Placidus Mittler, dessen Personal bzw. Bildungspolitik sich irgendwann einmal rächen sollte.
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#33   Amaretto †   19:40:18 | Donnerstag, 7. April 2011
Man sollte
doch die Piusler hineinstecken! Aber die sind so wenige, dass sie sich darin verlaufen würden!
:-(
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#32   Vogel   18:31:55 | Donnerstag, 7. April 2011
Wenn es heute noch HEXENverbrennung gäbe
würde uns das FEUER niemals ausgehen.
Wo war damals der HEILIGE GEIST ?
Wo war der HEILIGE Geist bei den KREUZZÜGEN,
wo war er bei den Mißbräuchen…
die Priester usw. die beten doch regelmäßig zu JESUS
wemm die nicht genug Abwehrkräfte gegen SATAN
HABEN; WER SOLL SIE DENN DANN HABEN:
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#31   diakonus   18:28:14 | Donnerstag, 7. April 2011
Was soll das?
Die reuelose Konzilskirche empfängt gerade den verdienten Lohn für ihr schändliches Treiben. Wann wird sie ihren Konzils-Triumphalismus ablegen und umkehren?
Wollen die Mitglieder der Piusbruderschaft jetzt wieder in den Schoß der Kirche zurückkehren oder doch nur weiter ihre sinnlose Gehässigkeit weiter verbreiten?
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#30   ???   18:24:57 | Donnerstag, 7. April 2011
besser wäre…
… wenn einfach 2000 Unterzeichner in Siegburg ihre Söhne eintreten liessen…
O:)
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#29   Soramonas   17:09:53 | Donnerstag, 7. April 2011
Modernismus…
…und Liberalismus…
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
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#28   Domenico Tuttisanti   15:08:00 | Donnerstag, 7. April 2011
Stern77
Dass es sich um w e l t l i c h e Gerichtsbarkeit in Kurköln handelt, hatte ich selbst hervorgehoben! (s.u.!) Aus der Tatsache, dass der Kurfürst zugleich der Erzbischof von Köln ist, folgt nämlich noch lange keine Identität der weltlichen und der kirchlichen Strafgerichtsbarkeit. Das zeigt auch der Umstand, dass beim Schwerpunkt der Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit a l l e Fürstentümer im damaligen Reich u.a. nach einheitlichem Reichsrecht – z.B. dem Strafgesetzbuch Kaiser Karls V, von 1532, der sog. „Carolina“ – Hexenprozesse kannten, seien es weltliche Fürstentümer und Herrschaften oder solche, die Fürstbischöfe hatten. Auch protestantische Fürsten treten bei diesem Hexenverfolgungswahn z.T. sehr prominent hervor!
Den Vorwurf arglistiger Täuschung konnten Sie nicht entkräften! Sie haben nahelegen wollen, die Kirche, insbes. die Abtei in Siegburg, sei bei der Hexenverfolgung aktiv dabeigewesen. Es stellt sich jedoch heraus, dass es sich um Rechtshändel unter Weltleuten mit z.T. sehr weltlichen Motiven vor weltlichen Gerichten gehandelt hat. Die Prozesse ereigneten sich nicht in der Abtei, die Hinrichtungen auch nicht: die Fälle sind bestens dokumentiert und sie geben im Sinne Ihrer geschickt verbrämten Unterstellungen gar nichts her!
>>> Hier www.blattwelt.de/…etter/nr_6_hexen.pdf <<< nochmals die hervorragende Quelle für die 36 bekannten Fälle von Hexenverfolgung in Siegburg.
Für die insgesamt 95 bekannten Fälle in Kurköln (die Siegburger inkl.) während der gesamten Zeit von 1435 bis 1655: s. > hier www.hexenverbrennung.de/…kale_verfolgung.html !
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#27   Vogel   14:44:01 | Donnerstag, 7. April 2011
Domenico
sag mal, sitzt DU an einem oder an zwei Computern :-D
So, nun endgültig
tschüss
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#26   Domenico Tuttisanti   14:33:27 | Donnerstag, 7. April 2011
Stern77 – Blick in die Werkstatt eines Kirchenhass-Propagandisten (Stern 77 in seinem Beitrag 12:11…
Oft sind es unpräzise Formulierungen, die – in Verbindung mit scheinbar präzisen Angaben – eine bestimmte – falsche – Vorstellung beim Leser evozieren sollen.
So formuliert Stern: die Benediktininerabtei Sankt Michael hat sich in der Geschichte leider auch nicht immer als Ort der Nächstenliebe gezeigt, schon gar nicht für Frauen! Es folgt eine Liste mit Opfern des Hexenwahns.
Jeder Leser glaubt nun, die Abtei sei an der gerichtlichen Verfolgung dieser Personen beteiligt gewesen und sei überhaupt der Schauplatz der Ereignisse. Es stellt sich aber heraus: beides ist NICHT der Fall!
Der Billig-Propagandist Stern77 kommt nun auf die Idee, die bloße örtliche N ä h e als wichtiges Indiz für eine Tatbeteiligung der Abtei zu nehmen. Das ist so intelligent wie die Behauptung: wer sich in der Nähe eines Verbrechens befindet, wird dadurch selber zum Verbrecher! :-@ (In Siegburg ist a l l e s in Nähe zur Abtei, der ganze Ort liegt am Abteiberg.)
Aus den Quellen geht aber in keinem der genannten Fälle hervor, dass die Kirche irgendeine prominente Rolle spielt, die Prozesse ereignen sich vor dem weltlichen Schöffengericht. Im Gegenteil: der Abt von St. Michael – wird er überhaupt gefragt – tritt eher „gemäßigt“ auf und erreicht in einem Fall sogar die Niederschlagung einer Anklage.
Zum Schluss evoziert Stern77 noch, es handele sich um eine sehr lange Liste (mit vielen hundert Namen?). In Wahrheit sind jedoch nur die genannten 36 Opfer zu beklagen.
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#25   Vogel   14:24:40 | Donnerstag, 7. April 2011
So Frau Stern und CO
ich mach auch FEIERABEND, das Wetter ist einfach zu schön…
LASSEN wir die Männer noch ein bißchen quatschen :-D :-D :-D soll ich euch noch etwas Kaffee bringen? –
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#24   Stern77   14:19:19 | Donnerstag, 7. April 2011
So Domenico
Jetzt habe ich noch schnell etwas tiefer recherchiert, denn natürlich kenne ich die Siegburger Geschichte nicht in und Auswendig.
Aber, der in zahlreichen Quellen als Hauptschuldiger der Siegburger Hexenverbrennungen benannte
Franziskus Buirmann
wurde vom KURFÜRSTENTUM KÖLN, mit dem Staatsoberhaupt Fürstbischof ca. 1620 als Hexenkommissar beauftagt.
So, jetzt sagen Sie mir nochmals, dass ein vom FÜRSTBISCHOF ernannter HEXENKOMMISSAR, keine Schuld der Kirche an den Opfern der Siegburger Hexenprozesse bedeutet. (Übrigens konnte dieser mordende Buirmann 27 Jahre! sein Amt ausüben, er scheint es also dem Fürstbischof ziemlich recht gemacht zu haben!)
Bin gespannt!
Mein Beitrag war folglich kein bewusstes Täuschungsmanöver, dank Ihrer Nachfrage konnte ich jetzt auch belegen, dass die Verfolgung offenbar der katholische Fürstbischof zu verantworten hat.
Und wenn Ihnen die Zahl der verbrannten Hexen zu niedrig ist, dann erzähle ich Ihnen gerne von den Würzburger Bischöfen, die haben noch viel mehr Hexen verbrannt. Und die Quellen liefere ich gerne noch mit.
Interesse?
Jetzt muss ich aber los! Fussball mit Kindern bei Sonnenschein ist viel schöner als Drinnen mit Katholiken über Hexenverbrennung zu streiten.
Es wünscht einen sonnigen Tag,
Der Stern!
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#23   Vogel   14:08:43 | Donnerstag, 7. April 2011
Stern 77
HEXENVERFOLGUNG und KREUZZÜGE, all das wird nicht vergessen in der KIRCHE – sie gehören aber längst der Vergangenheit an…
viel mehr wird die KIRCHE durch ihre MIßbräuche geschädigt – einige Priester schaden dem RUF der ganzen KIRCHE – es gehört für die anderen PRIESTER, die sicher in der MEHRZAHL sind schon sehr viel dazu, sich mutig zur katholischen Kirche zu bekennen und sich nicht für den „HAUFEN“ zu schämen :-|
Ich bin mal gespannt, was noch so alles im Laufe der Jahre zum Vorschein kommt.
Wir glauben an JESUS, bei dem suchen wir KRAFT – aber ein Priester um sich herum nur noch SCHEINHEILIGE sieht, der benögit schon sehr viel Kraft, um nicht zu verzweifeln. :-|
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#22   Stern77   14:00:54 | Donnerstag, 7. April 2011
Hallo Domenico
so, jetzt bin ich von meiner Mittagspause zurückgekehrt und kann kurz antworten, danach geht’s schon wieder zum Fussballtraining für die Kinder!
1. Lieber Domenico befindet sich in meinem Artikel ein Link mit der Quelle, siehe das Wort „Auflistung“!
Diese Quelle ist auch nicht „tendentiös“, sondern offenbar direkt aus dem Stadtarchiv entnommen (das sicherlich Freimaurer zum Schaden der Kirche nachträglich gefälscht haben, oder?)
Wozu also das Geschrei?
2. Man darf doch davon ausgehen, dass ein Kloster ein Zentrum moralisch richtigen Handelns ist. Meine Quelle besagt nicht, dass die Verurteilungen/Denunziationen vom Kloster ausgegangen sind, jedoch auch nicht das Gegenteil. Ich habe einfach gegoogelt, welche Dinge sich um das Kloster zugetragen haben. Und so habe ich das auch geschrieben!
Wenn neben Mekka ständig Personen gesteinigt werden, ist das auch kein Zeichen von der Güte des Islam, oder?
3. Sie sind es doch, der regelmässig die Unmenschlichkeit des Islams herausstellt, gleichzeitig auf unsere christlichen Werte pocht.
Ich nehme mir heraus, aufzuzeigen, dass unsere christliche ach so tolle Wertevergangenheit unzählige Verbrechen im Namen der Kirche oder zumindest geduldet von der Kirche aufweist.
Und es ist eine Tragödie, dass unsere christliche Kultur Hexenverbrennungen im Mittelalter UND in der jüngeren Zeit zugelassen hat. Und dies hat sich unsere christliche Kultur nunmal vorzuhalten!
Auf Verbrechen des Islams hinweisen, die eigenen Verbrechen aber relativiere…
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#21   Domenico Tuttisanti   13:55:32 | Donnerstag, 7. April 2011
Stern77 – Nix als Blabla!
Hier nun eine sehr ergiebige Quelle zur Hexenverfolgung in Siegburg, aus der – ex negativo – klar hervorgeht, dass die Abtei auf dem Michaelsberg überhaupt keine Rolle spielt!
Es handelt sich um eine Publikation des Geschichts- und Altertumsverein für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.V. Titel des Beitarges in Siegburger Blätter ist [zugleich Link!]:
>>> Die Hexenprozesse in Siegburg 1636 bis 1638 www.blattwelt.de/…etter/nr_6_hexen.pdf <<<
Demnach wurde die Verfolgung offenbar ausschliesslich von weltlichen Personen vor ein weltliches Gericht gebracht und im Hintergrund stehen sehr oft rein weltliche Motivationen, bzw. die genannte Hysteriewelle in der Frühen Neuzeit.
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#20   Tchibo   13:31:18 | Donnerstag, 7. April 2011
…und was ist da jetzt so tränentreibend,
wenn die Benediktiner sich in alle Winde begeben wollen
und die Klosteranlage nicht mehr wie bisher genutzt wird, sondern als geistliches Zentrum. Das ist doch keine
grundsätzliche Umwidmung. Der geistliche Charakter
des Klosters bleibt doch erhalten. Vielleicht haben
buddhistische Mönche Interesse, das klösterliche
Leben in Siegburg weiterzuführen…? :-)
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#19   Domenico Tuttisanti   13:23:18 | Donnerstag, 7. April 2011
Nochmals Stern77: Bitte beantworten Sie die Fragen!
Inzwischen habe ich selbst einiges ermittelt, was die Aussagen von Stern77 – wie schon so oft, wenn es um die Kirche und ihre angeblich so unrühmliche Geschichte geht – als höchst tendenziös, wenn nicht sogar als bewußtes Täuschungsmanöver erscheinen läßt.
Laut dieser www.hexenverbrennung.de/…kale_verfolgung.html Quelle setzte die Hexenverfolgung in Siegburg erst „spät“ ein!
Zitat: Der Hexenwahn setzte hier, wie man an den oben genannten Daten sehen kann, sehr spät ein; belegt wird dieses auch durch die Tatsache, dass der „Siegburger Abt noch 1632 ein Verfahren gegen eine angebliche Hexe“ niederschlug.
Hauptagent bei der Hexenverfolgung in der Zeit zwischen Juli 1636 und Juli 1638 war der Bürgermeister, der offenbar von den Prozessen profitierte. Die Verfahren finden vor dem örtlichen Schöffengericht statt. Diese sind – auch in Kurköln – als staatliche Gerichte zu qualifizieren. Davon, dass die Siegnurger Abtei hier eine besondere Rolle spielt, ist überhaupt keine Rede (eher im Gegenteil: s.o.!)
Aber wir warten natürlich immer noch gespannt auf die Antwort von Stern77!
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#18   Krakauer   13:17:42 | Donnerstag, 7. April 2011
Erfolge über Erfolge
Die Früchte der Konzilssekte zeigen sich in der ganzen Welt, wen wundert es wenn auch die Mönche und Nonnen aussterben, weil keiner in einem konziliären Heim seinen Restglauben überhaupt noch bewahren kann.
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#17   wickerl   13:15:54 | Donnerstag, 7. April 2011
Hexenverbrennungen
@domenico tuttisanti
Wenn man heute alle die strafrechtlich verfolgen würde, die sich mit (satanistischer) Hexerei und Zauberei beschäftigen, dann würden sehr viele Leute belangt werden. In katholischer Hinsicht handelt es sich dabei um eine Tot(d)sünde , nicht umsonst ordnete Gott durch den Propheten Samuel bei König Saul an, dass alle diese Leute umgebracht werden sollen.
Und den heutigen Zustand, dass man seine Mitmenschen straffrei rituell verfluchen und verwünschen kann ist alles eher denn das Gelbe vom Ei.
Übrigens der Trend geht in die Gegenrichtung, hatte man früher grundsätzlich einen Verfolgungswahn wenn man sich kollektiv für verfolgt erachtete, kann man sich heute auf den allgemein anerkannten Tatbestand des Mobbings berufen. Was die Wirkung der Hexerei betrifft stelle ich fest dass sich heutzutage die Geheimdienste sehr wohl mit Parapsychologie beschäftigen, und was die Qualität der Sachverhaltsfeststellungen dieser Prozesse betrifft, gibt es so gut wie keine konkreten Aussagen in der Öffentlichkeit. „ Vera“ hatte einmal eine bekennende Hexe in der Sendung die sich zu alledem bekannte.
Literatur: Erzbischof Milingo schrieb in besseren Tagen das Buch „ Gegen Satan“ oder Gabriel Amorths Exorzistenbücher bestätigen dass alles, der allerdings so naiv ist an Medjugroje zu glauben.
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#16   Nachgefragt   13:10:01 | Donnerstag, 7. April 2011
Artikel
Das Gespräch am Dienstag fand nicht beim Kardinal, sondern im Rathaus von Siegburg statt. Anwesend waren der Bürgermeister, Vertreter der Ortskirche und des Kreises, sowie Vertreter des Erzbistums und drei Mönche der Abtei. Der Brückberg ist ein Ortsteil und nicht identisch mit dem Michaelsberg. Ja, im 17. Jahrhundert wurden in Siegburg bis zu 36 Hexen verbrannt, kann man im Stadtmuseum alles auf Schautafeln und so weiter weiterlesen. Der Abt war Stadtherr und zugleich oberster Richter.
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#15   Domenico Tuttisanti   13:00:17 | Donnerstag, 7. April 2011
Hoffentlich äußert sich Leser Stern77 recht bald zu den gestellten Fragen (s. unter 12:46 Uhr):
Aus der Wikipedia (Artikel Hexenverfolgung) erfahren wir folgende grundsätzliche Dinge:
Die weit verbreitete Meinung, Hexenverfolgungen seien hauptsächlich eine Erscheinung des Mittelalters gewesen, ist historisch ebenso falsch wie die Meinung, die großen Wellen neuzeitlicher Hexenverfolgung seien vorrangig von der kirchlichen Inquisition angestrebt oder ausgeführt worden.

Die eigentliche europäische Hexenverfolgung fand in der Frühen Neuzeit vor allem in West- und Mitteleuropa aufgrund von Anklagen gegenüber vermeintlichen Anhängern der sogenannten Hexenlehre statt. Bei der europäischen Hexenverfolgung von 1450 bis 1750 (Höhepunkt 1550-1650, Österreich bis 1680) handelte es sich nur zum Teil um eine kirchliche Aktion gegen Häretiker, sondern in erster Linie um ein europäisches Hysterie-Phänomen bezüglich Zauberei und Hexerei, das juristisch zur Straftat der Zauberei umgesetzt wurde und zu vielen Verdächtigungen, Denunziationen, öffentlichen Massenprozessen und Hinrichtungen führte. Die tatsächliche Verfolgung geschah, im Gegensatz zur Inquisition, durch Gerichte und in sehr vielen Fällen aufgrund von Denunziationen aus der Bevölkerung.
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#14   Cappadocius   12:59:13 | Donnerstag, 7. April 2011
@ noch ein Landorganist
Nette Auflistung, aber wie soll das zur Verteidigung des Abbruchkonzils taugen?
Mir ist kein Abbruchkonzil bekannt, nur das II. Vatikanische Konzil. Aber wie dem auch sei: Meine Auflistung war überhaupt keine Verteidigung von irgendwas, sondern nur die Widerlegung der Behauptung, das Ordensleben sei „auf ganzer Linie bankrott“.
Wäre es „auf ganzer Linie bankrott“, dann könnte es wohl kaum neue Klostergründungen geben und dann könnte es auch keine Gemeinschaften wie teilweise sehr niedrigem Altersdurchschnitt geben, sondern es könnte nur Damen und Herren etwa über 65 geben. Das aber ist nicht der Fall. Mithin ist die Behauptung, das Ordensleben sei „auf ganzer Linie bankrott“ falsch. Q.e.d.
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#13   wickerl   12:52:02 | Donnerstag, 7. April 2011
alles schon dagewesen
Die „ Vonsicheingenommenheit“ der Konzilsleute erinnert sehr stark an die Parolen des 3. Reiches, keine Niederlage konnte so stark und groß ausfallen, als dass am Erfolg zu zweifeln gewesen wäre, keine Voraussage der Gottesmutter in Fatima kann so deutlich eintreffen als dass man an Medjugorje zweifeln könnte.
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#12   Walther von Stolzing   12:48:06 | Donnerstag, 7. April 2011
Brückberg in Siegburg
Auf dem Brückberg ist eine Kaserne –- und ein Gefängnis.
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#11   Domenico Tuttisanti   12:46:48 | Donnerstag, 7. April 2011
Fragen an Stern77
Da Sie immer mit fakten- und zitatbasierten Beiträgen (mithilfe von copypaste aus zweifelhaften Quellen) arbeiten, möchte ich folgende Fragen an Sie richten mit Bitte um gewissenhafte Antwort:
1. Könnten Sie die Internet-Quelle angeben, aus der Sie die Angaben kopiert haben? (Auch künftig bitte immer mit Quellenangaben arbeiten!)
2. Ich habe im Internet ermitteln können, dass in Siegburg zwischen 1636 und 1638 allein 36 Hexen hingerichtet wurden. Auffälligerweise stimmt dieser Zeitraum auch mit Ihren Angaben überein. Das koinzidiert u.U. mit der Tatsache, dass der Schwerpunkt der Hexenverbrennungen eben NICHT im Mittelalter lag, sondern in der frühen Neuzeit!
3. Der genannte „Brückberg“ ist NICHT identisch mit dem Abteiberg in Siegburg. Haben Sie da andere Erkenntnisse?
4. Welches Gericht hat die Hexen verurteilt?
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#10   noch ein Landorganist   12:41:00 | Donnerstag, 7. April 2011
@ vermeintlich listige Listenfreunde
@ Cappadocius: Nette Auflistung, aber wie soll das zur Verteidigung des Abbruchkonzils taugen? Z.B. Seligenthal liegt heute bei gut 1/3 der Nonnenzahl von vor 50 Jahren.
@Stern77: Nette Auflistung für den Wahn der Menschen zu allen Zeiten. Aber was hat das mit dem Kloster zu tun haben soll?
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#9   Cappadocius   12:22:46 | Donnerstag, 7. April 2011
@ Mag. catholicus
So sieht das durch das Konzil erneuerte Ordensleben aus! Bankrott auf der ganzen Linie!
Zehn Gegenbeispiele allein im deutschen Sprachraum, über Afrika und Asien reden wir hier noch gar nicht:
Männerklöster, eines davon sogar ganz neu gegründet, zwei mit über 100 Mönchen:
www.stift-heiligenkreuz.at
www.erzabtei.de
www.muensterschwarzach.de
www.koenigsmuenster.de
www.europakloster.com
Frauenklöster:
www.frauenwoerth.de
www.seligenthal.de
www.abteiburgdinklage.de
www.benediktinerinnen-wien.at
www.benediktinerinnen-der-anbetung.de
Also wo bitte ist da der „Bankrott“ des Ordenslebens „auf der ganzen Linie“?
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#8   Stern77   12:11:58 | Donnerstag, 7. April 2011
Hexenverbrennungen in Siegburg
die Benediktininerabtei Sankt Michael hat sich in der Geschichte leider auch nicht immer als Ort der Nächstenliebe gezeigt, schon gar nicht für Frauen!
1636.16. Sept., Dienstag, Kündtgen Meurer, Trein Leyendecker u. Maria Tücking werden in Siegburg am Brückberg als Hexen durch den Strang hingerichtet. Die Leichen werden anschließend verbrannt (Lothar Hammer: Wege in die Geschichte).
– 1636.18. Sept., Donnerstag, Siegburg. Sibilla Vogelsang wird als Hexe zu Tode gefoltert und danach verbrannt.
1636. 5. und 12. Nov., Troisdorf. 10 Frauen erleiden als Hexen den Flammentod.
1637.16. Sept., Dienst., Siegburg. Maria, Bernd Tückinghs Frau, als Hexe verbrannt (Gansen).
1637.26. Sept., Samst., Siegburg. Die als Hexe angeklagte Anna Huetmacher, verwitw. Dahmen, errichtet ihr Testament (Gansen).
1637.28. Sept., Montag, Siegburg. Anna Trommeschläger, Peter Huetmachers Frau, als Hexe erhängt (Gansen).
1637.28. Sept., Montag, Siegburg. Anna Huetmecher, verwitw. Dahmen, Mutter v. 8 Kindern, als Hexe hingerichtet (Gansen).
1637.28. Sept., Montag. Siegburg. Äntgen Trumps, Ludwig Haupts Ehefrau, als Hexe hingerichtet (Gansen).
1637. 1. Dez., Dienstag, Siegburg. Hinrichtung der Tringen, Witwe von Hch. Gammersbach, vorher verwitw. Wischersheim, Mutter von insges. 16 Kindern, als Hexe (Gansen). (was wohl aus den 16 Kindern wurde?)
die Auflistung wiki-de.genealogy.net/Siegburg geht so weiter, hier ist der Platz zu Ende
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#7   Roma locuta   12:11:07 | Donnerstag, 7. April 2011
@Herr v. Stolzing
Sie treffen – wie so oft – den Nagel auf den Kopf!
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#6   Mag. catholicus   12:09:59 | Donnerstag, 7. April 2011
So sieht das durch das Konzil erneuerte Ordensleben aus!
Bankrott auf der ganzen Linie! :-D
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#5   Siegfried   12:07:25 | Donnerstag, 7. April 2011
Die Novus-kirche trägt ihre Früchte
was vor etwas mehr als 40 Jahre gesäht wurde, trägt jetzt die Früchte. Die Allerlösungslehr zeigt, daß die Kirche bedutungslos ist. Der neue Selige teilte ja mit, es werden alle erlöst und gelangen in den Himmel, ob sie etwas glauben oder nicht. Das Ziel ist heute in der DBK wer von uns, (dem deutschen Episkopat) ist der Letzte und löscht das Licht?
Es wird Zeit daß diese Lichet ausgehen, damit die gläubigen Priester- und Ordensgemeinschaften ihre Lichter zum Heil der Menschheit einschalten und die Kirche wieder zum blühenden Zeichen in der Welt werden kann.
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#4   PhilippNeri   12:03:17 | Donnerstag, 7. April 2011
Le Barroux
Gibt es in dem Zusammenhang Neuigkeiten von Le Barroux?
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#3   Walther von Stolzing   11:56:10 | Donnerstag, 7. April 2011
Die Lösung ist denkbar einfach…
Man gebe die Kirche und das Kloster in die Hände einer altgläubigen Priesterbruderschaft beziehungsweise einem Orden, der dieser angeschlossen ist, und spätestens in ein paar Jahren hat Meisner dort auch wieder ein geistliches Zentrum.
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#2   Vogel   11:48:32 | Donnerstag, 7. April 2011
TRAURIG
wenn so etwas geschlossen werden muß…
wo sind denn die ganzen Mönche, Nonnen
wo sind sie nur hin????
Bei der Klostergründung in Fulda waren mal irgendwann
400 Personen im Kloster… und jetzt herrscht überall gähnende Leere…
Gibts schon einen ORDEN für ganze FAMILIEN?
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#1   Bodo Brombach †   11:31:19 | Donnerstag, 7. April 2011
Na klar, auch daran ist nun das Konzil schuld.
Warum kauft Williamson die Hütte nicht auf und organisiert latin,lover,limited-Messen?
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