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Wider seinen letzten Willen + Was Kardinäle so machen + Korrigiert + Bestätigt + Ärgernis im Herzen
Wider seinen letzten Willen

Vatikan. Die Aufzeichnungen des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. werden nicht verbrannt. Dies erklärte Mons. Stanislaw Dziwisz, der frühere Privatsekretär von Johannes Paul II. und neu ernannte Erzbischof von Krakau im polnischen Rundfunk: „Ich habe nichts verbrannt, weil nichts das Feuer verdient hat“ – so Erzbischof Dziwisz. Papst Johannes Paul II. hatte in seinem Testament angeordnet, daß seine persönlichen Aufzeichnungen von seinem Privatsekretär verbrannt werden sollten. „Johannes Paul hat zahlreiche Manuskripte zu verschiedenen Themen hinterlassen.“ Jeder einzelne Satz solle künftigen Generationen erhalten bleiben.

Was Kardinäle so machen

Vatikan. Radio Vatikan gibt sich seit einiger Zeit sportlich. Einmal pro Woche gibt es im italienischsprachigen Programm des Senders eine eigene Sportsendung. Die Besonderheit: Die Sportjournalisten sind Priester oder gar Kardinäle. In Italien nennt man sie auch Fußballmissionare.

Korrigiert

„Inzwischen sind ja nicht nur die Entscheidungen der Bibelkommission korrigiert worden, …“ Joseph Kardinal Ratzinger: Die Beziehung zwischen Lehramt der Kirche und Exegese im Licht des 100jährigen Bestehens der Päpstlichen Bibelkommission, in: L’Osservatore Romano, 23. Mai 2003).

Bestätigt

USA. Das US-Verteidigungsministerium hat Koranschändungen in seinem Internierungslager auf Guantánamo bestätigt. In fünf Fällen hätten sich die KZ-Wächter an den islamischen Suren vergangen. Einmal sei der Koran mit Urin bespritzt worden. Die Meldung, wonach eine Ausgabe des heiligen Buches des Islam die Toilette hinuntergespült worden sei, wurde dementiert. Nachdem das US-Magazin ‘Newsweek’ über Koranschändungen im Konzentrationslager berichtet hatte, fanden in der muslimischen Welt zahlreiche Demonstrationen statt. In Afghanistan forderten sie auch Todesopfer.

Ärgernis im Herzen

Der 2001 verstorbene Kurienkardinal Silvio Oddi berichtete über eine Begebenheit während des interreligiösen Gebetstreffens am 27. Oktober 1986 in Assisi: „Ich habe Buddhisten um den Altar herumtanzen sehen, auf dem – anstelle von Christus – Buddha aufgestellt, inszeniert und verehrt wurde. Ein Benediktiner, der bei diesem Ärgernis geschrieen hat, wurde von der Polizei fortgebracht. Ich habe nicht geschrieen, aber das Ärgernis war in meinem Herzen.“ Quelle: 30 Giorni 8,11/1990.
      
8 Lesermeinungen
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#8   Athanasius   08:30:37 | Montag, 6. Juni 2005
@Alle.
Über die Toleranz des heutigen Europa:
…is-katholischer-glaube.de/…it/neue_toleranz.htm
Guter Artikel
Achtung: Sedisvakantistische Seite.
========
Bitte wenn man hier wirklich so blöd und provinzialistisch ist, man würde denken es gäbe keine Freimauerei und die sei nicht gegen die Kirche aber die „Freimauerei“ sei eine Folge von Angst vor „Gespenster“ seitens der „Sektierer“ auf der Seite, lese man zum Beispiel eine der Enzykliken eines Oberhirten des „Katholizismussektierlertums“, Leo des XIII.:
www.kensmen.com/…ic/humanumgenus.html
Humanum Genus, ÜBer die Freimauerei.
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#7   methusalix †   02:06:34 | Montag, 6. Juni 2005
Freimaurer
Für eine genaue Beshcreibung des Freimaurertums wäre ich genauso dankbar wie Herr Dr. Otterbeck. Ich kenne jedenfalls keinen (und ich kenne, berufsbedingt, sehr sher viele Menschen) und halte diese ganze Freimaurerei-Geschichte doch eher für ein Merkmal katholischen Sektierertums. Lasse mich aber gerne von handfesten Beweisen bekehren; Freimaurertum ist ja wohl keine Glaubenssache.
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#6   Dr. Otterbeck   00:18:36 | Montag, 6. Juni 2005
Zynismus
zu Konrad: Am Rande vielleicht erwähnenswert. Bei SPIEGEL online gab ich einmal den Suchbegriff „Freimaurer“ ein; null Ergebnisse! Sind die ca. 23.000 Brüder überhaupt keine Nachricht wert?
Ich bin kein Experte zu dem Thema. Aber es fällt doch auf.
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#5   Didimus   18:43:06 | Sonntag, 5. Juni 2005
@ GerdEric: Richtig!
… und Ordnung in unserer Religion heißt zum Beispiel, keine buddhistischen Kulte in einer christlichen Kirche und erst recht nicht auf dem oder um den Altar.
Wenn Sie nicht daran glauben, daß dort in der Messe das Kreuzesopfer Jesu unblutig erneuert wird, dann respektieren Sie bitte wenigstens, daß andere dies glauben und deswegen dort keine fremden Kulte wünschen.
Ein gebildeter und toleranter Buddhist würde es jedenfalls respektieren.
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#4   GerdEric   17:20:37 | Sonntag, 5. Juni 2005
Natürlich
sollte man erstmal Ordnung in die eigenen Religion tragen,
statt sie von anderen zu fordern
(ich glaube,
das war jetzt ein grandioses Eigentor…).
;-))
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#3   Athanasius   11:52:47 | Sonntag, 5. Juni 2005
@Yersinia
Ihre Rhetorik ist die gleiche die die „Tolerante“ Liberalen 1789 verwendeten um die Ausrottung des kath. Glaubens und des Klerus zu rechtfertigen.
Als ob Wahrheitsanspruch Krieg beinhaltet. VIelleicht im Islam, im Christentum aber sicherlich nicht.
Und natürlich, die Buddhisten und der Dalai Lama sind „sehr tolerant“ und „lassen die Welt zusammenwachsen“. Nun, noch vor einem Monat wurden in Nepal Kirchen von Buddhistischen „aufgeklärte“ Mönchen verbrannt…
Wenn Sie die Mantras kennen, wissen Sie wie antisemitisch der Buddhismus ist.
Es hat nicht mit Mangel an Respekt für das Leben und die Würde des buddhistischen MENSCHEN zu tun, aber mit Wahrheit und Kritische Einstellung ihrem Glauben an sich gegenüber.
Aber das will der indoktrinierte Liberal heutzutage nicht hören. Nur die traditionelle Römische Kirche ausrotten.
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#2   Konrad   11:33:39 | Sonntag, 5. Juni 2005
Es reicht bald
mit dem freimaurerischen Zynismus von „Yersinia“!
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#1   Yersinia   09:38:52 | Sonntag, 5. Juni 2005
„Buddhisten um den Altar herumtanzen!“
darin liegt genau jene Abwertung, die Grundlage ist für Zwistigkeiten zwischen den Religionen, letztlich auch für Auseinandersetzungen und Kriege (also vielleicht auch satanisches Wirken?); ein bißchen mehr Respekt ist wohl angebracht, statt anderen Religionen grundsätzliche Falschheit oder Irrtum zu unterstellen; immerhin gibt es im irdischen Leben keinen Schiedsrichter, der entscheiden könnte, welche Religion „die richtige“ ist – und es muß doch skeptisch machen, wenn der größte Teil aller Religionsbekenntnisse den Absolutheitsanspruch stellt.
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