Vor einigen Jahren soll sich in Jordanien ein spektakulärer, illegaler Dokumenten-Fund ereignet haben.
Frühchristliche Christusdarstellung als Guter Hirte aus dem 3. Jahrhundert.
(kreuz.net) Ziad al-Saad ist Direktor der Abteilung für Altertum in Amman – der Hauptstadt des Königreiches
Jordanien.
Er hat von Israel Manuskripte zurückfordert, die vermutlich aus dem 1. Jahrhundert stammen.
Das berichteten verschiedene Nachrichtenagenturen Anfang April.
Es handelt sich um fünf bis fünfzehn
Seiten Kupfer-Manuskripte, die durch Lederringe zusammengehalten werden und ein Gewicht von 32 Kilogramm
haben.
Die Dokumente sollen mit christlichen Symbolen verziehrt und teilweise in Hebräisch abgefaßt
sein.
Unter ihnen befindet sich ein Plan von Jerusalem, auf dem die Heiligen Stätten des Christentums
eingetragen sind.
Die Manuskripte sollen in den Jahren 2005 und 2007 bei illegalen Grabungen von Beduinen
in einer Höhle im Norden Jordaniens gefunden worden sein.
Sie kamen in den Besitz von Hassan Saaed,
eines israelischen Beduinen, der sie einem israelischen Händler verkauft haben soll.
Dieser bot sie
in Großbritannien an. Experten der Cambridge University haben daraufhin Jordanien informiert.
Die Funde
waren vielleicht im Besitz von frühen Christen, die nach der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 aus der
Stadt nach Osten geflüchtet sind.
Es könnte sich um den wichtigsten Handschriften-Fund seit der Entdeckung
der Rollen von Qumran im Jahr 1947 handeln.
Die Rollen wurden im Jahr 1967 nach einem Eroberungskrieg
durch israelische Kriegsverbrecher geraubt.
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26 Lesermeinungen
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Ihre Frage (II u. Schluß) @Domenico Tuttisanti (Forts.:) Das gilt leider noch stärker für die im Ungeiste
der auf Abwege geratenen liturgischen Bewegung verfaßten liturgischen Studien (leider oft in Deutsch!),
die nicht selten, trotz oft großer Erudition, jansenisierende (PARSCH) oder mehr oder weniger klar modernistische
(CASEL, JUNGMANN) Züge aufweisen, und dadurch unbrauchbar sind. Namentlich JUNGMANNs zweibändiges magnum
opus Missarum sollemnia (Text in Dt.), zuerst Wien 1948, ist mit Vorsicht zu genießen, obwohl es einen
großen Schatz an hochinteressanten Realinformationen enthält, die aber leider z.T. entstellt interpretiert
werden. Das gilt noch stärker für zahlreiche, oft weniger gelehrte als ideologisierende Arbeiten der
50er/60er/70er Jahre (PASCHER, LENGELING, J. WAGNER, der spätere JUNGMANN, usw.), die heute eigentlich
allesamt in den Mülleimer der Allotria zeitgeistiana gehören. Dagegen immer noch sehr lesenswert die
solide Studie von N. GIHR, Das heilige Meßopfer dogmatisch, liturgisch und aszetisch erklärt (Freiburg
1877, bis ins 20. Jh. erweitert und aufgelegt!). Sehr gut auch die entsprechenden liturgiegeschichtlichen
Artikel der online abrufbaren Catholic Encyclopaedia www.newadvent.org/cathen/index.html (erschienen unter
Papst Pius X.), des Dictionnaire de théologie catholique www.bdnancy.fr/Vacant-hist.htm des abbé VACANT
und der älteren Ausgabe (1. Aufl. 1930-38 !!) von Bf. M. BUCHBERGERs Lexikon für Theologie und Kirche.
Viele der genannten Bücher sind vergriffen. Siehe aber hier www.abebooks.de/.
Bitte! … zu Ihrer Frage (I) @Domenico Tuttisanti Welche Bücher kann ich empfehlen? Das ist ein sehr
weites Feld. Ein Versuch. Zum Opfer Christi und Opfercharakter der Messe wären in erster Linie die klassischen
Dogmatiken zu vergleichen, natürlich vor Auftreten der nouvelle théologie um 1940. Deutsch: SCHEEBEN
(bezieht stark die Liturgien und Väterliteratur ein, Bd. IV von Atzberger), SIMAR, DIEKAMP; Latein: TANQUEREY,
ALDAMA, zum Sakrament der Eucharistie namentlich auch L. BILLOT, Tractatus de sacramentis I (Rom 1931,
7.). Ferner M. de la TAILLE, Mysterium Fidei: de augustissimo Corporis et Sanguinis Christi sacrificio
et sacramento (Paris 1931, 3.). Schon der Titel allein ist Programm, etwas eigenwillig, aber patristisch
unterbaut. Ein schönes (seltenes!) Werk H. LAMIROY, De essentia SS. Missae sacrificii (Löwen 1919).
Eine jüngere Spezialstudie ist das scharfsinnige Werk vom frühen (noch ohne leidige verschwörungstheoretische
Ansätze) J. ROTHKRANZ, Mahl- oder Opfercharakter der heiligen Messe? (Frankfurt 1989, 2.). Konzis und
informativ W. SIEBEL, Kleine Meßerklärung (Kirchen 1980), auch zur NOM-Frage. Dazu besonders das hier
schon oft von mir u.a. zitierte neueste Buch von A. CEKADA www.philotheapress.com/…ork-of-human-hands/.
Auch SIEBELs ältere Studie Katholisch oder Konziliar? (München 1978) enthält viel Lesenswertes zum
Thema. Vorsicht: Einige ältere, namentlich deutsche Dogmatiken (OTT, RUDLOFF, vielleicht SCHMAUS) haben
(v.a. in den jüngsten Auflagen) schon modernistische Ansätze, aber nicht unbedingt in puncto Meßopfer.
Das gilt leider noch stärker fü…
Danke, Lycobates, für Ihre letzten Ausführungen, die ich erst jetzt bemerkt habe. Dank auch im voraus,
wenn Sie mir tatsächlich einige – aus Ihrer Sicht – weiterführende Literaturangaben machen wollen.
:)3
Zunächst … @Domenico Tuttisanti …ein wichtiger Punkt: die Frage des Opfers, bzw. des Opfercharakters
der Messe, und die Frage des Sakraments und seiner Gültigkeit sind zwar eng verbunden, aber doch klar
zu unterscheiden (vgl. S. Thomas S.Th. III-79-5 resp.). Das geschieht nicht immer sorgfältig, ist in
der Praxis auch nicht einfach, da nicht für alle fraglichen Punkte eine endgültige lehramtliche Entscheidung
existiert. Für die Gültigkeit eines Sakraments, also auch der Eucharistie, sind bekanntlich erforderlich
materia, forma, intentio, debitus minister. Nun ist aber als einziges Sakrament die Eucharistie eingebettet
im Meßopfer, dessen Gültigkeit zwar notwendigerweise von den vier genannten Gültigkeitskriterien des
Sakraments mitbedingt wird (ein ungültiges Sakrament hätte ein ungültiges Meßopfer zur Folge), das
jedoch auch seinerseits, nach dem von Papst Leo XIII. für die angl. Weihen angewandten Grundsatz der
significatio ex adiunctis, die Gültigkeit des Sakraments mitbedingen kann und muß: insbesondere dann
wenn in der Opferliturgie, genauer in der Opferauffassung wie sie im gesamten Text zum Ausdruck kommt
(ex adiunctis), Unkatholisches zum Tragen käme (ein irriges od. zweideutiges Opferverständnis hätte
demnach, als Intentionsdefekt, ein ungültiges od. zweifelhaftes Sakrament zur Folge). Ein weiterer wesentlicher
Punkt ist also die Liturgie, die, wie Sie wohl wissen, nach dem Grundsatz lex orandi lex credendi eng
mit den beiden ersten Punkten (Sakrament und Opfer) zusammenhängt. Nun zu Ihrer Frage…
Lykobates (11:33) Was soll denn zu Christi Leib und Blut verwandelt werden, werter Lykobates? Sind die
zubereiteten Brot und Wein nicht Werk der menschlichen Arbeit? Und kommt der Bezug von diesen zum werdenden
Leib und Blut des Herrn im Hochgebet nicht eindeutig genug zum Ausdruck? Wenn das darzubringende Opfer
nicht Werk der menschlichen Arbeit wäre, dann müssten wir, wie Abel, Gott Tieropfer, „de primogenitis
gregis sui et de adipibus eorum“ darbringen. Hat sich im neuen Ritus im Vergleich zum alten Ritus bei
den „species eucharisticae“ Brot und Wein etwas geändert? Oder bei den jedem Priester, wie im alten so
auch im neuen Ritus, zur freien Wahl stehenden Hochgebeten. Ich finde Ihre Ablehnung des neuen Ritus gerade
in diesem Punkt unbegründet und völlig überzogen. Es gibt wahrlich andere Aspekte des neuen Ritus,
die Ihre ablehnende Aufmerksamkeit verdienen würden.
Lycobates Vielen Dank für Ihre sachkundigen Ausführungen! Welches liturgiekundliche Werk würden Sie
zur Lektüre empfehlen, um den angesprochenen Fragekomplex (Opfer Christi in der Hl. Messe und Riten)
zu vertiefen?
Ergänzungen @Ernst von Zwiefalten Danke für den Hinweis. Die von mir angeführten griechischen Stellen
stammen aus dem Gebet Οὐδεὶς ἄξιος in der Liturgie des hl. Chrysostomus, also vor der Anaphora.
Dieses Gebet wird vom Priester still (χαμηλοφώνως) gebetet, wie unser Offertorium, mit dem
man es vergleichen kann, während der Chor den Cherubikos singt. Denn es ging mir @Sycamore nicht um Reste
der katholischen Orthodoxie, die sich in den „Hochgebeten“ des NOM z.T. sehr wohl gehalten haben (Sie
zitieren ja z.T. auch aus dem (verstümmelten) römischen Kanon, der als Vorzeige-Prex eucharistica Nr.
1 die Ehre hat, fast nie verwendet zu werden!), sondern um die „praeparatio donorum“, in der die sakramentale
Opfermaterie bereitgestellt werden muß, um materia proxima zu werden. Da stehen aber die „Früchte des
Werks von Menschenhand“ im NOM in einem unaufhebbaren Gegensatz zu den Oblationsgebeten (in Ost und West),
die von Christi Opfer, Leib und Blut, sprechen, und sogar zu gewissen Restpartien des „Hochgebets“. @Bassmann
der Opfergedanke an Christi Sühneopfer für die Sünden, für Lebende und Verstorbene, nicht unbedingt
jeglicher Opfergedanke an sich, ist im NOM weitgehend verschwunden. Opfer ist aber nicht gleich Opfer!
Es wäre sogar besser jeglichen Opfergedanken überhaupt zu entfernen (wie es Luther getan hat) als einer
Art gnostisch-pantheistischen bzw. naturalistischen Opferauffassung (Feldfrüchte, Werk von Menschenhand)
zu huldigen und dafür Christus als Chiffre zu verwenden, wie im NOM.
Opfer?? Das verwirrt mich aber jetzt sehr! Pochen doch viele Altgläubige darauf, dass der Opfergedanken
der Messe vom V2 ausgelöscht wurde. Oder könnte es sein, dass manch Hassgegner von NOM und V2 einfach
nicht in der Lage sind a) zu lesen b) hinzuhören c) zu denken?
Lykobates (17:43) in Wahnvorstellung: Zitate aus dem „Gotteslob“… „… Und was wird in der ‘Eucharistiefeier
heutigen Ritusses’ geopfert oder ‘bereitgestellt’? Um Ihre Frage zu beantworten, reicht ein Blick in die
Hochgebete der Katholischen Kirche aus: 1. „[Darum bitten wir dich:] Sende deinen Geist auf diese Gaben
herab und heilige sie, damit sie uns werden Leib und Blut deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.
… Darum, gütiger Vater, feiern wir das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung deines Sohnes und
bringen dir so das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles dar… Schenke uns Anteil an Christi Leib
und Blut, und laß uns eins werden durch den Heiligen Geist. … [Der Priester erhebt Hostienschale und
Kelch, und singt oder spricht:] Durch ihn und mit ihm und in ihm ist dir, Gott allmächtiger Vater, in
der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit! Amen.“ 2. „Dich, gütiger
Vater, bitten wir durch deinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus: Nimm diese heiligen, makellosen Opfergaben
an und segne sie…“ 3. „Schenke, o Gott, diesen Gaben Segen in Fülle und nimm sie zu eigen an. Mache
sie uns zum wahren Opfer im Geiste, das dir wohlgefällt: zum Leib und Blut deines geliebten Sohnes, unseres
Herrn Jesus Christus.“ 4. „Wir bitten dich, allmächtiger Gott: Dein heiliger Engel trage diese Opfergaben
auf deinen himmlischen Altar vor deiner göttlichen Herrlichkeit; und wenn wir durch unsere Teilnahme
am Altar den heiligen Leib und das Blut deines Sohnes empfangen, erfülle uns mit aller Gnade …“ etc.,
et…
@Lycobates für Sie ist sicher auch die proskomidie (oft zu Unrecht als „Vorbereitung des Gottesdienstes
mißverstanden) der beiden byzantinischen Formulare von Interesse. Der Hinweis mag genügen, weil es für
den Rest des Forums von untergeordnetem Interesse ist. Grüße EvZ
Interessant Wenn die Dokumente echt sind, können sie vielleicht helfen die Entwicklung der Sekte der
Christen zu beleuchten. Das könnte durchaus interssant sein.
Seid doch froh Seid doch froh, daß Israelis sie „geklaut“ haben – was ich bezweifle. Denn in den Händen
der Mohammedaner wären den Schriftrollen dasselbe passiert wie der herllichen Bibliothek in Alexandria:
Man hätte ALLES zerstört! Alles.
Durchgeführte Magazine Die Manuskripte sollen in den Jahren 2005 und 2007 bei illegalen Grabungen von
Beduinen in einer Höhle im Norden Jordaniens durchgeführt worden sein.
Opfer @Auctor sehe ich die Eucharistiefeier heutigen Ritusses durchaus als das „unblutige Opfer“. und
was wird in der „Eucharistiefeier heutigen Ritusses“ geopfert, oder „bereitgestellt“? Fructus terrae et
operis manuum hominum. Die Früchte der Erde und der Arbeit von Menschenhand. Es ist das Kainsopfer. Gen.
4,3: Factum est autem … ut offerret Cain de fructibus terae munera Domino. In der katholischen Messe
(Ost und West) werden die „immaculata hostia“ und der „calix salutaris“, die unbefleckte Opfergabe, der
Kelch des Heils, Christus selber, geopfert. Ähnliche Begriffe im byzantinischen Ritus: τὸ ἅγιον
καὶ ἄχραντόν Σου Σῶμα καὶ τὸ τίμιον Αἷμα und: καὶ Ἀρχιερεὺς
ἡμῶν ἐχρημάτισας, καὶ τῆς λειτουργικῆς ταύτης καὶ ἀναιμάκτου
θυσίας τὴν ἱερουργίαν παρέδωκας ἡμῖν, ὡς Δεσπότης τῶν
ἁπάντων usw. In beiden Liturgien bezeichnenderweise so schon vor der Wandlung! Es ist das präfigurierte
Abel-Opfer: das Opferlamm (Christus). Gen. 4.4: Abel quoque obtulit de primogenitis gregis sui, et de
adipibus eorum : et respexit Dominus ad Abel, et ad munera ejus. Daher die Wut der Modernisten: Gen. 4,5:
iratusque est Cain vehementer, et concidit vultus ejus. Bleiben wir dem Kainsopfer fern!
@Lycobates Wenn Sie aufmerksam gelesen hätten, habe ich mich im wesentlichen auf eine Aussage jenes „r.
ruhrgebietler“ bezogen, der keine unpassende Gelegenheit auslässt, das an die werte Leserschaft zu bringen,
was er in der Manie der Zeugen Jehovas auswendig gelernt zu haben scheint, bzw. was ihm (keine Ahnung
von wem…) zur Verbreitung aufgetragen zu sein scheint. Im übrigen sehe ich die Eucharistiefeier heutigen
Ritusses durchaus als das „unblutige Opfer“. @ diakonus Köstliche Zusammenstellung der „Kriterien“! Ich
befürchte allerdings, dass diejenigen, die die Satire erreichen müsste, weiterhin ignorant bleiben…
Echtheitskriterien! Wenn folgende fünf elemente in den Schriftrollen stehen ist mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit auszugehen, dass sie echt sind und nur der von Freimaurern unterwanderte Vatikan die
Herausgabe verhindert: * Die Juden sind verschlagen und hinterlistig * Das worum es Jesus gegangen ist,
ist die Handkommunion * Die Feinde der Kirche haben sich in einem sog. „Konzil“ zusammengesetzt und ganz
was Böses ausgeheckt * Wer andere verleumdet ist vom Heiligen Geist gesalbt
fröhliches Lachen @Auctor wenn dort eine minutiöse Beschreibung des letzten Abendmahles gefunden würde!
Wie das jüdische Ostermahl gefeiert werden muß, steht im Alten Testament minutiös beschrieben. Dazu
brauchen wir keine Dokumente! Ein jüdisches Ostermahl feiert aber heute keiner; das von unserem Herrn
mit den Aposteln (keine anderen Jünger waren zugegen, keine Frau) am Gründonnerstag gefeierte heißt
ja auch deswegen bekanntlich das „letzte“, weil ihm im Neuen Bund kein weiteres folgen kann. Am Gründonnerstag
wurden im Laufe dieses letzten Ostermahls das Sakrament der Eucharistie und das Priestertum des Neuen
Bundes eingesetzt (daher: nur die Apostel); es wurde keine Messe gefeiert, die gab es noch gar nicht!
Denn erst am Karfreitag wurde das Opfer Christi blutig vollendet; die Feier der Messe ist die Erneuerung
und Vergegenwärtigung dieses Kreuzesopfers, vom sakramentalen Priester in persona Christi vollzogen.
DAS feiern wir in der Messe, diesmal zusammen mit den anderen Jüngern und den heiligen Frauen, seit Pfingsten.
DIESE Opferfeier ist es, die seit Petri Zeiten und bis zur Montini’schen Liturgiereform, in Ost und West,
trotz diverser Ausformung und historischer Bereicherung, wesentlich, in ihrem theologischen Gehalt, dieselbe
geblieben ist, und solange es Katholiken geben wird, auch bleiben wird. So wie sie zuletzt verbindlich
in Trient formuliert und gegen die Reformatoren eingeschärft wurde. Bitte unterscheiden: Ostermahl, Einsetzung
des Sakraments, Opferfeier. Drei verschiedene Dinge!
oh, r. ruhrgebietler… …es würde dich doch entzücken, wenn dort eine minutiöse Beschreibung des
letzten Abendmahles gefunden würde! Waren Sie es nicht vor einigen Monaten, der ankündigte, dass in
Kürze Dokumente veröffentlicht würden, aus denen klar hervorgeht, dass Christus jenes letzte Abendmahl
auf Latein mit dem Rücken zu den Jüngern gefeiert habe und dass der liebe Johannes ihm dabei ministriert
habe? … ich erinnere mich noch daran, welch fröhliches Lachen ich daraufhin an den Himmel schlug!
Gelassen entgegensehen. In verschiedenen Quellen wird immer wieder darauf hingewiesen daß in der letzten
Zeit Ausgrabungen gemacht werden würden, deren „Entdeckungen“ das Christentum erschüttern sollen. Das
kann uns nicht erschüttern.
@wiederverstecken Es wäre wohl besser, diese „Dokumente“ kämen nicht ans Tageslicht, wer weiß, was
da drinsteht, das Weltbild manches Bibelfundamentalisten könnte zusammenbrechen. Z.B. könnte sich herausstellen,
dass nicht nur Jesus sondern alle seine Jünger beschnitten waren und was hätte das für Konsequenzen
für die heutige Priesterschaft?