Deutschland
Ohne Wahrheit könnte man die Kirche wie einen modernen Staat organisieren
Das ist das Problem beim ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’: „Der gesellschaftspolitische und auch der im engeren Sinne politische Aspekt ist unsere ureigene Aufgabe.“
Detailaufnahme aus dem Petersdom
Detailaufnahme aus dem Petersdom
© oaspetele_de_piatra, Flickr, CC
(kreuz.net) „Realität ist, daß wir mit unserer Verkündigung immer weniger Menschen in dieser Zeit erreichen.“

Das erklärte Alois Glück (71) – der Präsident des ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’ – in einem Streitgespräch mit dem Publizisten Alexander Kissler (41).

Das Gespräch wurde am 30. Dezember in der Beilage ‘Christ und Welt’ publiziert, die in der antikirchlichen Wochenzeitung ‘Zeit’ erscheint.

Die Kirche ist der heilige Rest

Glück berichtet, selber in einer „geschlossenen Welt“ der Fünfziger- und Sechzigerjahre aufgewachsen zu sein:

„Damals war eine bewußte Entscheidung nötig, um sich aus dem selbstverständlichen Leben in der Katholischen Kirche zu verabschieden.“

Heute sei es genau umgekehrt: „Wir sind aber in den Strukturen und Gewohnheiten noch voll auf die alte Situation eingestellt.“

Wenn wir uns mit dieser Schieflage nicht auseinandersetzen, werden wir eine kleine, in sich geschlossene Gruppe werden.

Dann gerate der Mensch aus dem Blick, und es bleibt nur so etwas wie ein „heiliger Rest“ übrig.

Kissler ist mit dieser Aussage nicht einverstanden: „Das stört mich schon wieder, daß Sie den Begriff vom »heiligen Rest« denunzieren.“

Dieser stehe in der Bibel als Hoffnungswort: „Ich habe den Eindruck, daß damit unterschwellig das Heilige an sich nicht mehr geschätzt wird.“

„Wer einer Kirche des heiligen Rests das Wort redet, gibt den Verkündigungs- und Missionsauftrag der Kirche auf“ – antwortet Glück.

Er sieht die größte Gefahr in einer Selbstgenügsamkeit: „Es gibt ein Funktionärstum bei Laien und Klerikern in der Kirche, die malen sich die Welt schön und sagen, es ist doch nicht schlimm, daß wir die Menschen nicht erreichen.“

Die Kirche werde kleiner: „Aber sich damit abzufinden, das ist gegen das Evangelium.“

Aufbruchsrhetorik im Sand

Kissler konfrontiert Glücks Aussage mit dem real existierenden ‘Zentralkomitee’: „Nehmen Sie den nächsten Katholikentag 2012 in Mannheim als Beispiel.“

Der Titel „Einen neuen Aufbruch wagen“ ist für ihn Realsatire.

„Gibt es auch alte Aufbrüche?“ – fragt Kissler: „Man übt sich seit vierzig Jahren in einer ermüdenden Aufbruchsrhetorik, und der Effekt ist, daß immer weniger Menschen den Glauben aktiv praktizieren und das Glaubenswissen abstirbt.“

Beim Ökumenischen Kirchentag in München sei es für Lebensschutzgruppen schwer gewesen, überhaupt einen Stand zu bekommen: „Eine Gelegenheit für eine eucharistische Anbetung gab es nicht.“

Glück wehrt sich: „Natürlich gab es beim Ökumenischen Kirchentag auch die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung.“

Auch die Lebensschützer hätten ihre Stände gehabt: „Ihre Vorwürfe gehen ins Leere.“

Kissler läßt sich nicht beeindrucken: „Auf vielen Podien wurde in derber Weise über Papst und Kirche hergezogen.“

Wenn er den Papierausstoß des ‘Zentralkomitees’ betrachte, komme ihm dezidiert Geistliches und Christliches zu wenig vor: „Es wird viel über Werte gesprochen und zu wenig über den Glauben.“

Doch eine Wertedebatte reiche nicht aus, um das Evangelium mutig und treu zu verkünden.

Glücks Antwort: „Dieser gesellschaftspolitische und auch der im engeren Sinne politische Aspekt ist doch gerade unsere ureigene Aufgabe.“

Das „Geistliche und auch das Kirchliche“ würden als Grundlage dazugehören.

Kissler besteht auf seine Aussage: „Beim Zentralkomitee neigt sich das Boot zur Seite des Politischen.“

Er wolle das alte Wort der Frömmigkeit rehabilitieren: „Ohne den Glutkern des Glaubens, ohne den Gott, der zur Entscheidung drängt, können wir als Christen keine Wertedebatte führen.“
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Deutschland: Die Laienverbände sind kein Hilfe, sondern ein Problem 2. Freundschaft mit der Welt bedeutet Feindschaft mit Gott
3. Ohne Wahrheit könnte man die Kirche wie einen modernen Staat organisieren
4. Alois Glück: Die deutsche Kirche redet zuwenig über Sex 5. Kirche ist nicht dort, wo Menschen diskutieren
      
30 Lesermeinungen
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#30   monens   13:12:44 | Montag, 11. April 2011
„Werte“ gibt es auf der Bank !
Wer stets von irgendwelchen freischwebenden „Werten“ redet, der dürfte sich im freigeistlich luftleeren Raum der „ganz humanen“ Auftischung einer „Religion“ der „Moderne“ heimisch fühlen, einer „Religion der Aufklärung“; einer der Hauptagitatoren der französichen Revolution; der Glaubens- und Kirchenfeind Rousseau sprach schon damals aus, was heute die „ganz humane Mehrheit“ mit den Hunden bellend und mit den Wölfen heulend nachkaut:
„Wer auch immer wagt zu behaupten, außerhalb der Kirche kein Heil, der muss aus dem Staat ausgeschlossen werden.“
Die seelenverderbende Ideologie der „Religion der Vernunft“ kennt keine Gnade; jeder, der nicht bereit ist, dem Schein“starken“ zu folgen, dem Vater der Lüge, Satan, der wird von „asozial“ bis „unmenschlich“ gebrandmarkt; die „aufgeklärt Humanen“ verlangen das freiwillige Verweilen in der Knechtschaft des Schein“starken“
www.razyboard.com/…07891-5981629-0.html
Natürlich gilt es heute auch oft als „ganz human chic“, sich auch als angebl. „Christ“ den Seilschaften der mörderischen Abtreibung nicht in den Weg zu stellen; als „ganz humaner Wert“ wird heute teuflisch auch der MORD an ungeborenen Kindern angepriesen;
www.razyboard.com/…07907-5877183-0.html
der Totentanz der dekadenten Spassgesellschaften im Delirium des Endstadiums
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#29   Amanda52   08:24:58 | Montag, 11. April 2011
@Mary Cruz
Also wirklich Cruz, zuererst eine Lügnerin und nun noch ein erbärmlicher Feigling? Stehen Sie nicht zu Ihren Aussagen?
Die sind klar nachzulesen, das Netz vergisst nichts.
Jemand der andere Menschen ins KZ wünscht hat bei den Lebensschützern nichts verloren.
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#28   fides et ratio   22:22:58 | Sonntag, 10. April 2011
Glück ist leider auch nur so ein typischer
theologischer Konjunkturritter, wie sie im ZDK leider seit Jahren anzutreffen sind. Da arbeitet man sich als typisch deutsche Besserwisser (Vorbild Dr. M. Luther) insbnesondere an der römischen Amtskirche ab und vernachlässigt (oder unterläßt) sträftlich jeden Versuch echter Missionierung. Glauben und Glaubeninhalte stztören nur, da verlegt man sich besser auf Gutmenschentum mit christlich esoterischer Vwerbrämung – und natürlich viel Politik. Das Salz, wenn es schal geworden ist, taugt zu nichts mehr. es wird weggeworfen zertreten: Man kann nur sagen: gut so!!! Anschließend muß halt neu auf dem Felsen aufgebaut werden, der Petrus ist. Das ist harte Arbeit. Mit geschwätz kommt man da nicht weit.
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#27   keineChancedenPerversen   20:27:21 | Sonntag, 10. April 2011
Konzils-christen
Wenn mit dem Konzil das II. Vat gemeint sein soll, ist der Begriff auch in sich genauso falsch wie zum Beispiel „schwarzer Schimmel“.
Entweder steht man in der Tradition Christi oder in der Tradition des II. Vat.
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#26   Mary Cruz   20:17:57 | Sonntag, 10. April 2011
@Amanda52:
Mit Konzils-Ideologen sind keine „Konzilschristen“ gemeint, oder ist der Satz nicht deutlich genug?
Ich meinte die Ideologen, die andere mit ihren Irrlehren ins Unglück führen, also die Konzils-Ideologen,
Diese Wortkreation – „Konzilschristen“ stammt auch nicht von mir.
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#25   Amanda52   18:38:19 | Sonntag, 10. April 2011
@Mary Cruz
Teuerste Mary, Ihr Moto ist wohl *Was schert mich mein Geschwätz von Gestern*
Mittwoch, 30. Juni 2010 11:18
Man erhält auch Aufschluß über seine Körperbehaarung
Mary Cruz: @Alois Hartkor:
Ich meinte die Ideologen, die andere mit ihren Irrlehren ins Unglück führen, also die Konzils-Ideologen, die nur Säkularisten in die Priesterseminare lassen; unter denen sind nicht nur Homos, sondern auch Pädophile.
Denken Sie an die Aussage Jesu Christi mit dem Mühlstein, wer den Kindern etwas antut.
Einen lebenslangen KZ-Aufenthalt hätten die Straftäter verdient, die schwere Verbrechen begehen.
Damit dürfte wohl bewiesen sein, wer von uns beiden die Lügnerin ist.
Echte Lebensschützer achten nicht nur das ungeborene sondern auch das geborene Leben. Sie, Mary, sind eine Schande für alle Lebensschützer.
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#24   Bodo Brombach †   12:37:25 | Sonntag, 10. April 2011
„Ohne Wahrheit könnte man die Kirche wie einen modernen Staat organisieren“ Jaja, aber bloß nicht
demokratisch. Das führt ja zu nichts.
Lieber als Diktatur, die andere Meinungen nicht zulässt.
Diktatur wäre damit meinungsbildend und harmonie- uind friedensfördernd.
Meinungen von kreuz.net, die von denen einer Kirchendiktatur abweichen, könnten bei klarem Bekenntnis zu einer reinen Diktatur zwar zu gewissen Bereinigungen führen, aber dann hat man schließlich der Wahrheit der wahren katholischen Staatspartei zum Durchbruch verholfen.
Bitte lieber Gott gib uns neben der wahren Kirche eine wahre katholische Partei und eine wahre katholische Staatsdiktatur. Vielen lieben Dank.
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#23   Mary Cruz   11:33:34 | Sonntag, 10. April 2011
@Amanda52:
Sie kennen sich mit Lügen sehr gut aus! Warum legen Sie die Liste nicht vor, wo es um „Konzilschristen“ geht?
Es geht um diejenigen, die für das Blutvergießen Unschuldiger – die Versklavung und Manipulierung der Menschen, die verlogenen Organisationen wie der UNO, UNESCO und der EU mit ihrer Propagierung von angeblich humanitären Rechten, die ein Desaster ohnegleichen in der Gesellschaft hervorrufen – die über Leichen geht – siehe Massenabtreibung, menschenverachtende Pharmakonzerne, katastrophale, gegen die Menschenwürde verstoßende und über Leichen gehende Behandlung in den Pflegeheimen, Kliniken und Arztpraxen, und der menschenverachtenden Pornoindustrie, Förderung von Drogenhandel, Prostitution – und Menschenhandel, korrupte, sich auf Staatskosten bereichernde Politiker, die also für das Blutvergießen Unschuldiger, für psychische und körperliche Gewalt verantwortlich sind!
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#22   Amanda52   02:24:43 | Sonntag, 10. April 2011
@Mary Cruz
Der ZdK-Präsident Alois Glück hat doch seine modernen KZ’s den lügnerischen Namen „Donum vitae“ gegeben und war auch zeitweilig der KZ-Vorsteher seiner Kindervernichtungszentren; bis ihn seine Freunde der Deutschen Bischofskonferenz, die auch 6 Jahre lang bei diesen KZ’s als Vorsteher fungierten, zum ZdK-Präsidenten gemacht haben.
Nun, mit KZs kennt sich die werte Mary Cruz ja aus. Wir erinnern uns doch alle noch gerne jener Liste der gute Dame, auf der sie alle diejenigen aufgelistet hat, die sie selber gerne in ein KZ einweisen lassen würde.
Da waren auch z.B. jene Menschen dabei, die die gute Cruz als Konzilschristen bezeichnet hat, also die überwältigende Mehrheit aller Katholiken.
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#21   Gotthard   01:01:31 | Sonntag, 10. April 2011
@mary cruz
Kannst du mir sagen, ob es eine Sünde gegen den Heiligen Geist ist, wenn jemand eine Organisation als „Geschenk des Lebens“ bezeichnet, obwohl sie Tötungslizenzen an Mütter für ihre Kinder aushändigt?
NEIN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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#20   Mary Cruz   00:32:33 | Sonntag, 10. April 2011
Pelagius III.:
Es reicht, wenn Sie sagen, A. Glück sei Mitbegründer von „Donum Vitae“. Das sagt alles, was zu sagen ist.
Sie verleumden mich schon wieder! Wenn Sie behaupten, dass es genüge „Donum Vitae“ zu sagen – was „Geschenk des Lebens“ heißt, dann erweckt es eben einen mütter- und kinderfreundlichen Eindruck!
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#19   Pelagius III.   00:27:34 | Sonntag, 10. April 2011
@Mary Cruz: Sie lügen schon wieder!
Ich habe keineswegs „Donum Vitae“ als ‘mütter- und kinderfreundliche Einrichtung dargestellt’. Ich habe keinerlei derartige Äußerungen über „Donum Vitae“ gemacht.
„Du sollst kein falsches Zeugnis geben wieder deinen Nächsten!“
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#18   kristall   00:24:02 | Sonntag, 10. April 2011
Mary Cruz !
eine sünde gegen den heiligen geist !!! ist alles ???: wer sich der lehre der katholischen kirche voll bewußt ist !!! und trotzdem dagegen handelt !!! in dieser sache: ja !!!
mord !!!! kommt hinzu !!!! ^-^
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#17   Mary Cruz   00:17:19 | Sonntag, 10. April 2011
kristall:
Das denke ich auch! Kannst du mir sagen, ob es eine Sünde gegen den Heiligen Geist ist, wenn jemand eine Organisation als „Geschenk des Lebens“ bezeichnet, obwohl sie Tötungslizenzen an Mütter für ihre Kinder aushändigt?
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#16   kristall   00:09:41 | Sonntag, 10. April 2011
Mary Cruz !
antwort !!! : denen ist nichts heilig !!! ^-^
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#15   Mary Cruz   00:03:22 | Sonntag, 10. April 2011
@Gotthard: Ausgerechnet Sie,
der den Gründer und die Tötungspraxis dieser antichristlichen Organisation lobt, und sogar die Bischöfe die daran beteiligt waren – verleumdet mich, die ich die Wahrheit sage!
Sich selber und ihre Gleichgesinnten halten Sie dennoch für gläubige Christen, obwohl sie die Gebote Gottes aufheben!
Ist Ihnen und Ihren Freunden überhaupt ein einziges Wort Gottes heilig?!
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#14   Gotthard   23:27:52 | Samstag, 9. April 2011
@mary cruz
Der ZdK-Präsident Alois Glück hat doch seine modernen KZ’s den lügnerischen Namen „Donum vitae“ gegeben und war auch zeitweilig der KZ-Vorsteher seiner Kindervernichtungszentren;
bist Du wieder bei Deiner Lieblingsbeschäftigung, der Verleumdung von Dir unbequemen Menschen?
und kann darum durch diese Gotteslästerung und Sünde gegen den Heiligen Geist keine Vergebung erlangen.
Du weißt, dass unser Herr die Sünden, die dem Mund – bzw hier der Tastatur – entspringen, sehr deutlich beurteilt hat?
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#13   Sycamore   22:57:57 | Samstag, 9. April 2011
Die Menschen sind längst „erreicht“ worden: sie lehnen die Botschaft einer säkularisierten Kircheab…
Ich finde die Metapher des „die Menschen erreichen“
in tiefstem Kern verlogen.
Die Menschen werden wohl von Kirchen, kirchlichen Organisationen, Zeitschriften, Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen
mit der christlichen Botschaft „erreicht“. Sogar zum Überdruß.
Das Problem liegt daran, daß sie darauf ablehnend reagieren.
Sie sind nicht bereit, ihre „Freiheit“ zu opfern, d.h. ihren konsumistischen und hedonistischen Lebensstil aufzugeben,
oder sich in ihrem Verhalten von den Normen der christlichen Moral leiten zu lassen.
Dies hat mit Information gar nichts zu tun.
Es hat mit der Bekehrung des Herzens zu tun, die in der Regel
mit einer tiefgründigen existentiellen Erfahrung verbunden ist,
die man als existentielle Begegnung mit dem Heiligen beschreiben könnte.
Daß eine weitgehend verweltlichte Kirche kein Ort für eine solche Begegnung sein kann, ist offensichtlich.
Und je mehr die Kirche darauf erpicht sein wird, durch noch mehr Verweltlichung den modernen Menschen zu „erreichen“, desto weniger wird sie in der Lage sein, ihren ureigenen Auftrag der glaubhaften Bekundung des Evangeliums zu erfüllen.
Wenn man an der Blütezeit des Katholizismus in den Vereinigten Staaten denkt, also an der vorkonziliaren Zeit, begegnet man eine Kirche, die zwar zahlenmäßig klein war, die dennoch eine enorme Anziehungskraft auf die Außenstehenden, auf Persönlichkeiten von Rang und Intellekt ausübte. Warum? Weil sie eine echte ALTERNATIVE zu der säkularistischen Lebensverflachung war.
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#12   Mary Cruz   22:55:35 | Samstag, 9. April 2011
@Pelagius III:
Dann wissen Sie nicht, dass bei „DV“ seit der Gründung zigtausende Tötungslizenzen an Mütter vergeben wurden!?
Und da die Kinder von dieser Kindervernichtungs-Organisation weiterhin an die Abtreibungsärzte ausgeliefert werden, sehe ich keinen Anlass dazu sie wie eine Mütter- und Kinderfreundliche Einrichtung darzustellen – wie Sie es tun.
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#11   Semikolon   22:55:22 | Samstag, 9. April 2011
Herr Glück, Nur weil Sie nix verkünden können, heißt das noch lange nix
„Realität ist, daß wir mit unserer Verkündigung immer weniger Menschen in dieser Zeit erreichen.“
Schauens Mal hier. So wird verkündet. www.gloria.tv/?media=143737 Selbst bei Atheisten, sozusagen in der Höhle des Löwen.
Wenn man halt, was zu sagen hat, und vor allem dazu steht, dann klappt das auch.
Und achtens mal besonders auf das Publikum. Die gezeigte Podiumsvisagerie spricht ebenfalls Bände.
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#10   Pelagius III.   22:45:13 | Samstag, 9. April 2011
@Mary Cruz: Sie lügen einfach weiter.
Alois Glück hat keine „Mütter und ihre Kinder zur Schlachtbank geführt“. Er hat auch keine „modernen KZs“ eingerichtet, er war kein „KZ-Vorsteher“ und hatte auch keine „Kindervernichtungszentren“.
Ihr löblicher Kampf gegen die Abtreibung darf Sie nicht dazu verführen, mit maßlos übertreibenden und lügnerischen Aussagen eine Ihnen missliebige Person zu verleumden.
Es reicht, wenn Sie sagen, A. Glück sei Mitbegründer von „Donum Vitae“. Das sagt alles, was zu sagen ist.
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#9   Mary Cruz   22:04:30 | Samstag, 9. April 2011
Wieso, Plagius III?
Der ZdK-Präsident Alois Glück hat doch seine modernen KZ’s den lügnerischen Namen „Donum vitae“ gegeben und war auch zeitweilig der KZ-Vorsteher seiner Kindervernichtungszentren; bis ihn seine Freunde der Deutschen Bischofskonferenz, die auch 6 Jahre lang bei diesen KZ’s als Vorsteher fungierten, zum ZdK-Präsidenten gemacht haben.
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#8   Pelagius III.   21:56:24 | Samstag, 9. April 2011
@Mary Cruz: Wer lügt
ist auch ein Werkzeug Satans. Wenn jemand sich Mary Cruz nennt, so ändert das nichts daran: Wenn er/sie lügt, ist er ein Werkzeug Satans.
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#7   Mary Cruz   21:37:10 | Samstag, 9. April 2011
Wer Mütter und ihre Kinder zur Schlachtbank führt, wie Alois Glück…
wollte ich schreiben – nennt seine Kindervernichtungszentren lügnerisch „Geschenk des Lebens“, statt „Geschenk des Satans“, und kann darum durch diese Gotteslästerung und Sünde gegen den Heiligen Geist keine Vergebung erlangen.
Auch nicht diejenigen, die ihn darin unterstützen.
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#6   Gregorius Nazianzenus   21:25:26 | Samstag, 9. April 2011
Primat.
Die heutige Zeit ist arg verwirrend, die Kirche ist in Krise, Glauben und Treue der Christen werden geprüft.
Nachdem ich vor einigen Tagen Seiten verlinkt habe, die den päpstlichen Primat aus orthodoxer Sicht in Frage stellten, weise ich nun viel lieber auf diesen ausgezeichneten Brief hin, den James Likoudis – ein Konvertit von der Orthodoxie zur katholischen Kirche – 1954 an den griechisch-orthodoxen Erzbischof Michael von Nord- und Südamerika schrieb. Er bietet eine ausgezeichnete Zusammenfassung der Gründe aus Heiliger Schrift, Tradition und Lehramt für die göttliche Einrichtung des päpstlichen Primats:Letter to His Excellency, the Most Reverend Archbishop Michael, Hellenic-Greek Orthodox Archbishop of North and South America By JAMES LIKOUDIS credo.stormloader.com/…cumenic/ethnikos.htm
Auch mein Namenspatron, der hl. Kirchenlehrer Gregor von Nazianz, mit dem ehrenden Beinamen der Theologe, war ein Verteidiger des Primats.
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#5   Mary Cruz   19:24:36 | Samstag, 9. April 2011
Todsünder sind Werkzeuge Satan’s und nicht Verkündiger des Wortes Gottes!
„Realität ist, daß wir mit unserer Verkündigung immer weniger Menschen in dieser Zeit erreichen.“
Das erklärte Alois Glück
Wer Mütter und Kinder zur Schlachtbank führt, wie die von Glück gegründeten Abtreibungsvereine „Donum vitae“ – braucht nicht im geringsten mehr über christliche Werte oder der eucharistischen Anbetung zu sprechen!
Glück wehrt sich: „Natürlich gab es beim Ökumenischen Kirchentag auch die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung.“
Auch die Lebensschützer hätten ihre Stände gehabt: „Ihre Vorwürfe gehen ins Leere.“
Kissler läßt sich nicht beeindrucken: „Auf vielen Podien wurde in derber Weise über Papst und Kirche hergezogen.“
Wenn er den Papierausstoß des ‘Zentralkomitees’ betrachte, komme ihm dezidiert Geistliches und Christliches zu wenig vor: „Es wird viel über Werte gesprochen und zu wenig über den Glauben.“
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#4   Goldengel   19:13:26 | Samstag, 9. April 2011
Gotthard
gesellschaftspolitischen Laienkatholizismus
Das Paradies kennt aber keine Politik.
Das Paradies ist jedoch das Ziel des wahren Katholiken und keine irdische Politisiererei, wie der Mensch die Gebote wohl übergehen könnte und sich so selbst die Krone aufsetzen kann.
Christus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt!
Viele Laien streben nach der Welt und haben das Paradies nicht im Sinn, doch die RKK hat die Aufgabe stets auf die seelische Erlösung hinzuweisen und diese geschieht nicht durch den Willen des Sündenvolkes.
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#3   Gotthard   19:08:07 | Samstag, 9. April 2011
Zustimmung
volle Zustimmung zu Glück!
Das Zentralkomitee ist das oberste Sprachrohr des gesellschaftspolitischen Laienkatholizismus. Haben wir bitter nötig …
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#2   IZAAC   19:02:51 | Samstag, 9. April 2011
Zentralkomite der scheinkatholischen Genossen
gääääääähhhhhhhhnnnnnnnnnnn :-[
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#1   Goldengel   18:19:44 | Samstag, 9. April 2011
die Erreichbarkeit der „Gläubigen“
„Realität ist, daß wir mit unserer Verkündigung immer weniger Menschen in dieser Zeit erreichen.“
Bin mir sicher, wenn die RKK plötzlich für die Ehescheidung und die Konkubinatshurerei wäre, wäre das Sündenvolk wohl sehr zufrieden.
Doch zufrieden soll die RKK nicht die Sünder stellen, sondern Gott, denn er ist nun mal die Richtlinie und nicht der Mensch in seiner Sündhaftigkeit.
Die RKK hat sich mutig gegen die Sünde zu stellen und sich nicht der Sündenpappn der Sünder anzuschließen.
Sündigen ist sehr leicht – der Teufel ist sehr zufrieden mit seinen Dienern.
Sich von der Sünde abwenden – das ist oft nicht so leicht, denn die Welt ruft nur die Sünder, die Gläubigen lässt sie gerne beiseite, denn diese kann der Satan in seinem Reich nicht brauchen.
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