Ernennungen
Wunschkandidat
Der Erzbischof von Krakau, Franciszek Kardinal Macharski erklärte am Freitag, daß er sich aus ganzem Herzen gewünscht habe, daß der Privatsekretär von Johannes Paul II. sein Nachfolger werde.
(kreuz.net, Krakau) „Seit vielen Jahren trug ich diesen Augenblick in meinem Herzen“, erklärte Kardinal Macharski (78), als die Ernennung von Erzbischof Dziwisz zum neuen Oberhirten der Erzdiözese Krakau am Freitag bekannt wurde.

„Selten habe ich soviel Dankbarkeit gegenüber Gott und den Gläubigen verspürt wie in diesem Augenblick, den ich so sehr erhofft habe, von dem ich aber nicht wissen konnte, daß ich ihn erleben würde, so wie ich ihn jetzt erlebe“, erklärte der Kardinal.

„Nie zuvor habe ich an meine Pensionierung gedacht. Auch in den kommenden Monaten werde ich dazu nicht viel Gelegenheit haben, weil die bevorstehende Zeit sehr arbeitsreich sein wird“, sagte Kardinal Macharski weiter.

Als der Erzbischof von Krakau vor drei Jahren sein 75. Lebensjahr erreichte, lehnte Papst Johannes Paul II. seinen Rücktritt ab.

Am 27. August wird Erzbischof Dziwisz offiziell und liturgisch in sein neues Amt eingeführt. Die Zeremonie findet in der Kathedrale des Schlosses Wawel im Zentrum von Krakau statt. Das teilte Kardinal Macharski mit.

In einem ersten Brief an die Gläubigen erklärte Erzbischof Dziwisz, daß er sich der enormen Verantwortung bewußt sei, die auf ihm laste, und auch um das große Erbe wisse, das die Kirche in Krakau seit den Zeiten des Martyrers Stanislaus bis zum Pontifikat von Johannes Paul II. verwaltet.

Der Brief des zukünftigen Erzbischofs von Krakau wurde von Kardinal Macharski verlesen. Darin erklärt Erzbischof Dziwisz weiter, daß er sein Amt mit der größten Demut und Gehorsam ausführen wolle.

Der neue Erzbischof von Krakau dankt auch Kardinal Franciszek Macharski für seinen wichtigen Beitrag in der Reifung des Entschlusses, der ihn – Mons. Dziwisz – jetzt nach Krakau zurückführt.

„Ich werde die Arbeit meiner Vorgänger mit größter Treue weiterführen und die Lehren von Papst Johannes Paul II. bewahren.“
      
16 Lesermeinungen
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#16   Zweiter Atvent   22:43:05 | Montag, 27. Juni 2005
Heute am Fest: Maria, Mutter der immerwährenden Hilfe …
…falle ich auf die Vorgängebeiträge und erkenne viel Streit. Sicher wollen alle im Heiligen Geist sein ;-))
– Ich las vor einiger Zet, dass ROM verkündet hat: Der Besuch an Andachten bei der PB ist nicht untersagt, aber die Teilnahme an den Sakramenten sei verboten.
– Immerhin ist der Urheber dieser Aussage derweil zum Papst gewählt: nämlich Benedikt XVI.
–-- Ganz persönlich bin ich der Aufassung, dass GOTT dieser Ungehorsam, die mangelnde Demut und Zersplitterung, die feldende Bruderliebe usw. gar nicht gefällt. Und auf Ungehorsam, kann kein Segen folgen…
Darum rate ich meinen Zuhörern: Wer weiß, das die fünf Edelsteine [Gehorsam, Wahrheit und Einheit (mit GOTT und der Kirche[die mit dem Papst]; sowie Demut und Liebe] nicht gelebet werden, ich FERN bleiben sollte.
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#15   Marcel   17:28:49 | Dienstag, 7. Juni 2005
Kurze Klarstellung zur kirchlichen Situation der FSSPX
Seit den Bischofsweihen ist nach den Kirchenrecht die PB schismatisch! und {…} sie stehen im Moment ausserhalb der Kirche
Das ist unwahr. Fast die identische Behauptung wurde erst kürzlich sieben Bistumszeitungen untersagt.
Diese behaupteten wahrheitswidrig, die Priesterbruderschaft St. Pius X. habe sich ausdrücklich außerhalb der Katholischen Kirche gestellt, es bestünde ein Schisma, und der Katholik könne seine Sonntagspflicht nicht durch einen Meßbesuch bei der FSSPX erfüllen.
Sie mußten widerrufen und drucken, daß es vielmehr richtig ist, daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. ein Teil der Katholischen Kirche ist, und daß zwar Streit bestehe, ob die aus einer Notlage heraus erfolgten Bischofsweihen ein »schismatischer Akt« waren, daß jedoch Einigkeit darüber besteht, daß deshalb die Priesterbruderschaft als solche keineswegs »schismatisch«, also abgespalten, ist.
Weiterhin mußten die Zeitungen drucken, daß es zudem richtig ist, daß man durch die Teilnahme an den Messen der Priesterbruderschaft St. Pius X. seine Sonntagspflicht erfüllen kann. Wie die römische Kurie durch den Sekretär der Päpstlichen Kommission »Ecclesia Dei«, Mgr. Camille Perl, 2003 in einem Brief an die US-amerikanische Sektion der Laienbewegung »Una Voce« ausdrücklich erklärte.
Mgr. Edward Cassidy, 1994: „Die Situation der Mitglieder dieser Bruderschaft ist eine interne Angelegenheit der katholischen Kirche. Die Bruderschaft ist nicht eine andere Kirche oder kirchliche Kommunität.“
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#14   thaumaturgos   15:46:50 | Dienstag, 7. Juni 2005
piusbruderschaft
wie immer man/frau dazu steht: seit den bischofsweihen ist nach den kirchenrecht die pb SCHISMATISCH! und, da hilft all das nette gerde der brüder nix: sie stehen im moment ausserhalb der kirche, weil dazu auch der gehorsam unter dem papst gehört.
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#13   Marcel   14:38:07 | Dienstag, 7. Juni 2005
Letzte Zugabe, bevor der Analytiker sich wieder seinen Systemchen widmet
Der nach einem – ach! – Heiligen benannte Konrad schrieb am 26. Mai: Der fundamentalistische Anti-VII-Traditionalismus ist nichts anderes als eine Art Islam in katholischem Gewand. Oder eine „Sünde gegen den Hl. Geist“
Sturzflut der Extremisten-Adjektive; fehlt noch Bin Laden. Wir mit der Tradition verbundenen Katholiken seien „fundamentalistisch“, „traditionalistisch“ (entweder man hält die Tradition hoch oder nicht), und nicht einmal Katholiken, sondern „Islam in katholischem Gewand“ – unter dem Deckmantel die unkatholischen Extremisten, wie man sie eben so vom Islam kennt (9-11).
Die Krönung: es sei Sünde gegen den Hl. Geist.
Aber: alles nur „formal“ (was sonst im rein textuellen Form-at des Forums?) und „analog“ gemeint. Das „Oder“ vor der Sünde deutet ja nur ein rhetorisches „Könnte“ an!
Ich hatte Ihre Beleidigungen gar nicht mehr genau im Kopf, sonst hätte ich Sie nicht so diplomatisch zitiert.
Jedenfalls erwiderte ich am 26. Mai, daß Ihre Formulierung ehrabschneidend ist. Am 5. Juni nannte ich es zum einen unanständig von Ihnen, Küng und Lefebvre in einem Atemzug als Extreme um die angeblich „wahre Mitte“ zu nennen, und zum anderen unanständig, die traditionellen Katholiken als Islam einzustufen.
Daß die „FSSPX im Abseits“ steht, haben Sie ja nie so sanft gesagt wie jetzt, sonst hätte sich kein FSSPX-Anhänger geregt. Denn es geht um den Glauben: da steht jeder, der sich ganz zu Christus bekennt, im Weltfeld-Abseits. Es ist kein Fußballspiel.
Ade.
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#12   Konrad   13:29:54 | Dienstag, 7. Juni 2005
Beleidigte Leberwurst?
nun, da ist „Konrad“ inkonsequent dass er sich wieder meldet, aber auch wenn es alles „anonym“ ist will er die Sache als um die Wahrheit bemühter Zeuge zu Ende bringen, jedenfalls könnt ihr ihm nicht Feigheit unterstellen: also das mit dem „Islam des Traditionalismus“ war rein formal und analog gemeint. Seid ihr in der Lage, Form und Inhalt zu unterscheiden, analog zu denken? Da ist „Konrad“ eben Systemanalytiker wie H.P.Raddatz für den Islam. Es sollte euch ärgern, aber nicht beleidigen. Ihr beleidigt euch selbst wenn ihr den Islam als „Religion Satans“ bezeichnet: ist eine arge Dummheit und Ungebildetheit (habe ich jetzt wieder „ausgeteilt“?). Marcel hat mir ja nicht aufgrund dieser Bemerkung, sondern wegen meines Küng-Lefebvre-Vergleichs Unanständigkeit vorgeworfen. Er reagiert also wie ein Paul Spiegel auf Kardinal Meisner reagierte, weil er die Wahrheit nicht aushalten kann (Spiegel, dass Abtreibung verabscheulicher Mord, „Marcel“, dass die FSSPX im Abseits steht). Zuletzt noch als Vorwurf (sehr nett nach der Segensgeste): „Lüge“, dabei hat die FSSPX-Gruppe doch keine Berührungsängste mit Sedisvakantisten, möchte sie vielleicht bekehren, aber gerade das ist Illusion auf diesem Weg des Ungehorsams. Viele sind über die FSSPX in den Sedisvakantismus geführt worden, weil dieser ihnen weniger schizophren erschien als die fundamentale VII und JPII-Kritik der FSSPX bei gleichzeitigem Beteuern traditionalistischer Kirchlichkeit.
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#11   Marcel   09:17:51 | Dienstag, 7. Juni 2005
Leberwurst und Käseplatte
Beleidigt hat mich vor allem „Marcel“, der mir zuerst Unanständigkeit vorwarf und jetzt salbungsvolle Wünsche mitgab.
Die Wahrheit muß man schon ertragen. Sie haben die mit der hl. katholischen Überlieferung verbundenen Katholiken, die wir die mit der Lehre der Kirche unvereinbaren Neuerungen des V.II ablehnen, als „Islam in der Kirche“ diffamiert (und wiederholt als Fundamentalisten). Das ist beleidigend. Dieses Verhalten habe ich als unanständig bezeichnet.
Beachten Sie in Ihrem weiteren Leben bitte Aktion und Reaktion, wenn Sie schon hart austeilen, dann bleiben Ihnen weitere peinliche Rückzüge erspart. Es ist leider typisch, daß die, die heftig und aggressiv austeilen, am allerwenigsten einstecken können.
Trotz allem waren und sind meine Wünsche an Sie durchaus ernstgemeint.
Ich habe nicht behauptet, der sich anmaßend „Athanasius“ nennende Teilnehmer sei „Sedisvakantist“, sondern nur diese Möglichkeit bei ihm angedeutet
… bei ihm und bei mir. Solche „Andeutungen“ sind billige rhetorische Tricks, die eine suggestive „Verknüpfung“ herstellen. Wenn wer andeutet, daß Person Xy ein Idiot sein „könnte“, dann ist offenbar, was beabsichtigt ist.
Anmaßend? Wer seinen Sohn Pius nennt, ist anmaßend? Was reden Sie da nur?
sektiererischen Sedisvakantismus abgleitet (wie die bisherige Geschichte der FSSPX zeigen kann).
Eine Lüge, die auch durch Wiederholen nicht wahr wird! Die FSSPX ist nicht sedisvakantistisch eingestellt.
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#10   GerdEric   08:58:08 | Dienstag, 7. Juni 2005
Lieber Konrad,
es stimmt mich trotzallem traurig,
wenn jemand ein Forum verlässt.
Auch unser lieber „Athanasius“ hat manchmal recht sonderbare Forderungen:
Es wäre am besten Sie ganz von der Seite zu sperren…,
aber das (verlassen oder ausschliessen) ist für einen Gedankenaustausch nicht gut.
(ich weiss nicht,
wie sich „Katholiken“ beharken,
wenn sie unter sich sind…)
Ich wünsche Dir alles Gute,
und mir,
dass Du Deinem Worte nicht Folge leistest.
slm
GerdEric
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#9   Konrad   07:34:41 | Dienstag, 7. Juni 2005
Abschied vom Forum
Beleidigt hat mich vor allem „Marcel“, der mir zuerst Unanständigkeit vorwarf und jetzt salbungsvolle Wünsche mitgab. Ich habe nicht behauptet, der sich anmaßend „Athanasius“ nennende Teilnehmer sei „Sedisvakantist“, sondern nur diese Möglichkeit bei ihm angedeutet, da er auf eine sedisvakantistische Website verwies und da der Ungehorsam gegenüber dem Stellvertreter Christi auf Erden sehr leicht in einen sektiererischen Sedisvakantismus abgleitet (wie die bisherige Geschichte der FSSPX zeigen kann).
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#8   Athanasius   23:03:16 | Montag, 6. Juni 2005
Schade
Mir ist die Lust vergangen, mit den unbelehrbaren mit Beleidigungen und Unterstellungen arbeitenden FSSPXlern oder gar Sedisvakantisten „Marcel“ und „Athanasius“ (welche Anmaßung!) weiter zu diskutieren – dazwischen von Relativisten wie „Yersinia“ und „Gallowglas“ in zynischer Weise unterbrochen. Tut mir leid, das wars, euer „neokonservativer“ Konrad gibt hiermit auf und meldet sich ab.
1. Ich bin kein Sedisvakantist.
2. Es war niemals meine Meinung Sie „auszutreiben“. Ich möchte nirgendwo persönlich werden, nur hinweisen auf Denkfehler. Habe ich Sie beleidigt? Und wo?
Ich denke wir sind gegenseitig schnellstens irritiert, wo z.B. Sie meine Aussagen als „Hetze gegen den Papst“ qualifizierten.
3. Es ist immer Schade, wenn jemand die Diskussionen verlässt weil er sie nicht einfach gewinnt.
4. Ich bedauere auch, dass Leute die hierher kommen um den Glauben zu vernichten und Kritik an die Redaktion auszuüben, den Tiefgang in unseren heiligen Glauben untereinander unmöglich machen. Ich schlage diesen vor ein Parsimony Forum zu öffnen, auf der ich ganz schön mit Ihnen diskutieren möchte. Innerkatholische Diskussionen zu beurteilen steht diesen nicht zu, sie machen es aber trotzdem.
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#7   Marcel   10:27:25 | Montag, 6. Juni 2005
Behüt’ Sie Gott
Es geziehmt sich nicht, „Au revoir“ mit Unwahrheiten auf der Lippe zu sagen. Deshalb möchte ich korrigierend anmerken, daß die Unterstellungen vor allem von Ihrer Seite kamen, Konrad. Selbst in Ihrem Abschiedswort noch unterstellen Sie Athanasius und mir fälschlicherweise, „Sedisvakantisten“ zu sein. Ich kann und möchte nicht für Athanasius sprechen; er spricht deutlich genug für sich, und für jeden Menschen guten Willens ist klar erkennbar, daß er Katholik ist, nicht Sedisvakantist. Was meine Wenigkeit angeht, so darf ich sagen, daß Sedisvakantimus unverträglich mit der absolut lehramtstreuen Haltung der FSSPX ist, welche ich einehme. Seit wann feiern Sedisvakantisten ein Reqiuem für den verstorbenen Papst, beten und opfern für den momentanen Papst (den es nach der irrigen Meinung der Sedisvakantisten ja momentan nicht gibt), oder hängen ein großes Bild des jetzigen Papstes in der Sakristei auf?
Auch widersprechen Sie sich häufig, Konrad. Einmal nennen Sie Yersinia, auf deren Kommentare ich noch eher verzichten könnte, einen verdeckten FSSPX-Agenten (was boshaft gewesen wäre, falls Sie es wieder besseren Wissens behauptet haben sollten). Nun nennen Sie die – vielleicht sehr männliche – „Dame“ einen Relativisten, was schon eher zutrifft.
Welches Schweinchen hätten Sie denn gerne?
Bleiben Sie der Lehre der Kirche treu. Der dreifaltige Gott segne Sie und Ihre Wege.
In Christus durch Sein hl. Meßopfer verbunden,
Ihr Marcel.
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#6   Konrad   09:32:48 | Montag, 6. Juni 2005
kreuz.net
Mir ist die Lust vergangen, mit den unbelehrbaren mit Beleidigungen und Unterstellungen arbeitenden FSSPXlern oder gar Sedisvakantisten „Marcel“ und „Athanasius“ (welche Anmaßung!) weiter zu diskutieren – dazwischen von Relativisten wie „Yersinia“ und „Gallowglas“ in zynischer Weise unterbrochen. Tut mir leid, das wars, euer „neokonservativer“ Konrad gibt hiermit auf und meldet sich ab.
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#5   Marcel   09:09:06 | Montag, 6. Juni 2005
Potentiell später nützlicher Treuebruch
Es ist ein Treuebruch, da beißt keine Maus einen Faden ab.
Aber… Gott schreibt auch auf ungeraden Zeilen gerade.
Wie Athanasius scharfsinnig andeutet, ist es sehr gut möglich, daß ausgerechnet dieser Treuebruch es einem späteren wieder heiligmäßigen Papst erst möglich macht, eine nachträgliche massiv korrigierende Beurteilung seines Vorgängers JP2 vorzunehmen.
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#4   Athanasius   07:54:53 | Montag, 6. Juni 2005
Ne
im Hinblick auf die Eröffnung des Seligsprechungsprozesses eine Neubewertung nötig machte
Es wäre ein grosser Fehler die Seligsprechung des „grossen Papstes“ direkt anzunehmen. Dazu ist auch ein Beispielhaftes Leben UND b. Lehre nötig. Assisi 1986/2002, Synagoge Rom, Empfang des B’nai B’rith, und die liturgischen Missbräuche sowie die Irrtümer die sich während des Pontifikates JP II. frei haben verbreiten können und gefördert wurden vom Vatikan, verhindern das.
Sogar Leo XIII., der viele Irrtümer und Angriffe auf die Kirche abwehrte, wurde nicht heiliggesprochen. Wir können doch JP II. nicht etwa mit dem hl. Pius V. vergleichen der seinerzeit die Türken abwehrte, die alte römische Liturgie kodifizierte, die Kontra Reformation einführte, und ein persönliches Gebetsleben hatte das selbst den ganzen Vatikan erschütterte (nach den schlechten Rénaissance-Päpsten.)
Ich bin interessiert an den Inhalt der persönl. Schriften. Ich hoffe daraus wird ein anderer JP II. nach vorne kommen als der der Assisi-Konferenz und des Indifferentismus.
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#3   Konrad   20:32:59 | Sonntag, 5. Juni 2005
deshalb kein „Treuebruch“
denn es steht uns nicht an zu richten, sondern die Aussagen und Handlungsweisen eines anderen nach Möglichkeit zu retten – so der hl Ignatius von Loyola. Im übrigen ist es eine große Geste Benedikts XVI., den verdienten und bescheidenen Sekretär des grossen Papstes nach Krakau zu entsenden.
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#2   Catholicus   20:05:00 | Sonntag, 5. Juni 2005
Mögliche Hintergründe
Ich kann es mir nicht anders vorstellen, als dass
– EB Dziwisz zuerst vorhatte, dem letzten Willen des verstorbenen Papstes vorbehaltlos zu entsprechen und wirklich alle Aufzeichnungen zu vernichten;
– dass sich jedoch a) aufgrund der spezifischen Natur der hinterlassenen Schriften (in denen das Persönliche vom allgemein Wichtigen zu trennen ist) eine besondere Gewichtung ergeben hat, welche dann b) im Hinblick auf die Eröffnung des Seligsprechungsprozesses eine Neubewertung nötig machte;
– und dass diese Neubewertung und die Entscheidung, tatsächlich nichts zu vernichten in Abstimmung mit dem jetzigen Heiligen Vater Papst Benedikt XVI. erfolgt ist.
Wenn das so ist, wird EB Dziwisz wohl richtig gehandelt haben!
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#1   DoctorSubtilis   19:46:43 | Sonntag, 5. Juni 2005
„Die Lehren von JP II.“ bewahren?
Gewöhnlich reicht es für einen Bischof, die Lehre(n) der Kirche zu bewahren… Und was den verstorbenen Papst angeht, so sollte sich sein ehemaliger Sekretär vor allem an dessen verfügten letzten Willen halten und alle persönlichen Nachlaßpapiere verbrennen. Ein Testament zu mißachten, ist Ausdruck von Willkür und Geringschätzung des Verstorbenen, ein posthumer Treuebruch.
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