10:01:29 | Montag, 11. April 2011
Am ersten April wurde die „Vereinigte Piusbruderschaft“ aus der Taufe gehoben. Jetzt wird Pius-Bischof Tissier de Mallerais nach Saudi-Arabien geschickt, um dort die Religionsfreiheit zu bekämpfen, sobald sie eingeführt ist.

Detailaufnahme aus dem Petersdom
© oaspetele_de_piatra, Flickr, CC(kreuz.net) Am 1. April veröffentlichte die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. auf ihrer deutschen Webseite
eine Sensationsmeldung: „Petrusbruderschaft kehrt zu Pius zurück“.
Der Artikel zitiert Pater G. und
Pater R. von der Petrusbruderschaft.
Pater R. hat reumütig erkannt, welche „hervorragende Arbeit“ die
Piusbrüder leisten.
Darum will er sie zukünftig nicht mehr kritisieren.
Der Pater macht eine Gewissenserforschung:
Man sei – statt zusammen gegen den Atheismus und den ‘grünen’ Neomarxismus vorzugehen – viel zu lange
den eigenen Mitstreitern bei Pius in den Rücken gefallen.
Pater G. findet es „falsch“, daß die Petrusbrüder
Erzbischof Lefebvre verlassen haben: „Dieser Mann hat unsagbar viel für die Kirche getan.“
Aus diesem
Grund will die Petrusbruderschaft mit ihrem älteren Bruder wieder eine Phalanx bilden.
Die Kehrtwende
der Petrusbruderschaft begründet der Artikel mit deren „stiefmütterlichen Behandlung“ in den Diözesen.
Den vom Vatikan im Jahr 1988 in Aussicht gestellten Bischof habe die Bruderschaft immer noch nicht erhalten.
Außerdem drehe sich seit dem Motu Proprio sowieso alles nur um Pius – nicht um Petrus.
Auch der angekündigte
Assisi-Greuel veranlasse die Petrusbruderschaft zum Seitenwechsel.
Unerhörte EreignisseAm 6. April
antwortete der Petrus-Pater Engelbert Recktenwald auf seiner Webseite ‘kath-info.de’ auf den Bericht.
Der Geistliche ist ein ehemaliges Mitglied der Piusbruderschaft.
Sein Beitrag trägt den Titel: „Die
wahre Wahrheit über Pius und Petrus“.
Der Pater weiß mehr über den „bemerkenswerten Vorgang“ der Fusion.
Es habe in der Zwischenzeit ein außerordentliches Generalkapitel der vereinten Bruderschaften gegeben.
Als Zeichen der Versöhnung habe man beschlossen, den Namen „Piusbruderschaft“ zu behalten.
Dafür würde
aber die Seminarausbildung von der Petrusbruderschaft übernommen.
Als neuer Generaloberer nennt Pater
Recktenwald den Gründungs-Oberen der Petrusbruderschaft, Pater Josef Bisig.
Er wurde im Jahr 2000 bei
einer vom Vatikan inszenierten Palastrevolution gestürzt.
Pater Recktenwald schreibt, daß die jüngeren
Pius-Patres über den „Auszug aus der selbstgewählten kirchlichen Quarantäne“ erleichtert seien.
Er
berichtet aber auch über Protestbriefe. Sie stammen unter anderem von dem Schweizer Abfall-Theologen,
Hw. Hans Küng, und von dem Pius-Bischof Bernard Tissier de Mallerais.
Letzterer habe sich bereit erklärt,
den gefundenen Kompromiß mitzutragen, sofern er weiterhin gegen die Irrlehre von der Religionsfreiheit
kämpfen dürfe.
Darum werde er demnächst als Sonderbotschafter nach Saudi-Arabien gesandt, um dort
die Religionsfreiheit zu bekämpfen, sobald sie eingeführt ist – berichtet Pater Recktenwald.
Mons.
Williamson sei dem vereinigten Generalkapitel ferngeblieben, weil es ein „Treffen von Anhängern verschiedener
Religionen bedeute und auf ein drittes Assisi hinauslaufe.“
Er sprach von einer „feindlichen Übernahme“.
Jetzt hat Mons. Williamson die Bruderschaft FSVSPX – die „Wahre Priesterbruderschaft St. Pius X.“ gegründet.
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#18
Rudolfus 10:39:21 | Dienstag, 12. April 2011
#15
Nixnutz 13:10:28 | Montag, 11. April 2011
#14
mahner 13:06:53 | Montag, 11. April 2011
#12
Cybuzar 12:53:40 | Montag, 11. April 2011
#6
Herr_Kaplan 11:00:57 | Montag, 11. April 2011
#5
kristall 10:47:00 | Montag, 11. April 2011
#4
jamybell 10:43:58 | Montag, 11. April 2011
#3
LASKO ! 10:32:21 | Montag, 11. April 2011
#2
Hans Dampf 10:29:25 | Montag, 11. April 2011
#1
kristall 10:12:56 | Montag, 11. April 2011