Petrusbruderschaft
Das Kriegsbeil ist begraben
Am ersten April wurde die „Vereinigte Piusbruderschaft“ aus der Taufe gehoben. Jetzt wird Pius-Bischof Tissier de Mallerais nach Saudi-Arabien geschickt, um dort die Religionsfreiheit zu bekämpfen, sobald sie eingeführt ist.
Detailaufnahme aus dem Petersdom
Detailaufnahme aus dem Petersdom
© oaspetele_de_piatra, Flickr, CC
(kreuz.net) Am 1. April veröffentlichte die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. auf ihrer deutschen Webseite eine Sensationsmeldung: „Petrusbruderschaft kehrt zu Pius zurück“.

Der Artikel zitiert Pater G. und Pater R. von der Petrusbruderschaft.

Pater R. hat reumütig erkannt, welche „hervorragende Arbeit“ die Piusbrüder leisten.

Darum will er sie zukünftig nicht mehr kritisieren.

Der Pater macht eine Gewissenserforschung: Man sei – statt zusammen gegen den Atheismus und den ‘grünen’ Neomarxismus vorzugehen – viel zu lange den eigenen Mitstreitern bei Pius in den Rücken gefallen.

Pater G. findet es „falsch“, daß die Petrusbrüder Erzbischof Lefebvre verlassen haben: „Dieser Mann hat unsagbar viel für die Kirche getan.“

Aus diesem Grund will die Petrusbruderschaft mit ihrem älteren Bruder wieder eine Phalanx bilden.

Die Kehrtwende der Petrusbruderschaft begründet der Artikel mit deren „stiefmütterlichen Behandlung“ in den Diözesen.

Den vom Vatikan im Jahr 1988 in Aussicht gestellten Bischof habe die Bruderschaft immer noch nicht erhalten.

Außerdem drehe sich seit dem Motu Proprio sowieso alles nur um Pius – nicht um Petrus.

Auch der angekündigte Assisi-Greuel veranlasse die Petrusbruderschaft zum Seitenwechsel.

Unerhörte Ereignisse

Am 6. April antwortete der Petrus-Pater Engelbert Recktenwald auf seiner Webseite ‘kath-info.de’ auf den Bericht.

Der Geistliche ist ein ehemaliges Mitglied der Piusbruderschaft.

Sein Beitrag trägt den Titel: „Die wahre Wahrheit über Pius und Petrus“.

Der Pater weiß mehr über den „bemerkenswerten Vorgang“ der Fusion.

Es habe in der Zwischenzeit ein außerordentliches Generalkapitel der vereinten Bruderschaften gegeben.

Als Zeichen der Versöhnung habe man beschlossen, den Namen „Piusbruderschaft“ zu behalten.

Dafür würde aber die Seminarausbildung von der Petrusbruderschaft übernommen.

Als neuer Generaloberer nennt Pater Recktenwald den Gründungs-Oberen der Petrusbruderschaft, Pater Josef Bisig.

Er wurde im Jahr 2000 bei einer vom Vatikan inszenierten Palastrevolution gestürzt.

Pater Recktenwald schreibt, daß die jüngeren Pius-Patres über den „Auszug aus der selbstgewählten kirchlichen Quarantäne“ erleichtert seien.

Er berichtet aber auch über Protestbriefe. Sie stammen unter anderem von dem Schweizer Abfall-Theologen, Hw. Hans Küng, und von dem Pius-Bischof Bernard Tissier de Mallerais.

Letzterer habe sich bereit erklärt, den gefundenen Kompromiß mitzutragen, sofern er weiterhin gegen die Irrlehre von der Religionsfreiheit kämpfen dürfe.

Darum werde er demnächst als Sonderbotschafter nach Saudi-Arabien gesandt, um dort die Religionsfreiheit zu bekämpfen, sobald sie eingeführt ist – berichtet Pater Recktenwald.

Mons. Williamson sei dem vereinigten Generalkapitel ferngeblieben, weil es ein „Treffen von Anhängern verschiedener Religionen bedeute und auf ein drittes Assisi hinauslaufe.“

Er sprach von einer „feindlichen Übernahme“.

Jetzt hat Mons. Williamson die Bruderschaft FSVSPX – die „Wahre Priesterbruderschaft St. Pius X.“ gegründet.
      
17 Lesermeinungen
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#19   SignumSalutis †   11:22:16 | Dienstag, 12. April 2011
Sektiererisch
Jetzt hat Mons. Williamson die Bruderschaft FSVSPX – die „Wahre Priesterbruderschaft St. Pius X.“ gegründet.
Das ist klar: sobald sich Fellay mit dem Vatikan einigen würde, wäre es 5 min später soweit. Oder er tut sich mit Kolaken-Abrahamowicz zusammen.
Real IRA, Befreiungsfront von Judäa, judäische Befreiungsfront, KBW, MLPD – Sektierer aller Coleur legen immer wieder dieselben Verhaltensmuster an den Tag.
SignSal
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#18   Rudolfus   10:39:21 | Dienstag, 12. April 2011
Auch die Scherzlügen sind verboten und eine Sünde,
es gibt hier eine eigene Frage in Papst St. Pius’ X. ‘Kompendium der christlichen Lehre’. Die Scherzlügen in kirchlichen Seiten sind immer Anlaß zur Sorge über den Geisteszustand der betreuenden Geistlichen und Christen. Ich erinnere mich noch an die Scherzlügen der deutschen Abteilung von Radio Vatikan unter P. von Gemmingen, pünktlich zum Aprilbeginn. Radio Vatikans verworrener Geist ist Christen bekannt. Nun fängt also auch schon die hochinteressante Seite der ‘piusbruderschaft.de’ mit Scherzlügen an.
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#16   r.ruhrgebietler   14:43:23 | Montag, 11. April 2011
damit ist die von vor Monaten angekündigte Spaltung
der FSSPX durchgeführt worden – die zum V-II tendierenden FSSPXler und solche, die Jesus Christus in Liebe verbunden nachfolgen wollen.
wg. des Datums (1. April 2011) könnte es sich aber auch um einen April-Scherz handeln…
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#15   Nixnutz   13:10:28 | Montag, 11. April 2011
da es gerade
um den braunen Willi geht: einige interessiert vielleicht
folgendes: www.sueddeutsche.de/…ustleugner-1.1083579
und die Fortsetzung: www.sueddeutsche.de/…tleugner-1.1083579-2
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#14   mahner   13:06:53 | Montag, 11. April 2011
humorlos und verklemmt
Viele hier sind so humorlos, daß sie den Scherz nicht erkennen… ich jedenfalls finde die Reaktion von P. Recktenwald auf den Aprilscherz von PX köstlich.
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#12   Cybuzar   12:53:40 | Montag, 11. April 2011
Die Lösung ist doch evident.
Man muss nur genau nachlesen!
Am 1. April veröffentlichte die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. auf ihrer deutschen Webseite eine Sensationsmeldung: „Petrusbruderschaft kehrt zu Pius zurück“.
:-D
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#11   Stijn R.A.J. Calle   12:50:55 | Montag, 11. April 2011
Bitte höre auf.
Diese Art von Berichten bringt nichts, nur Unsicherkeit. Die Materie ist zu wichtig um (schlechte) Ironie zu bringen. Bitte nur fakten melden, und kein Scherz.
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#10   Brunftus I. †   12:50:38 | Montag, 11. April 2011
@Rätselhafter
Worin ist Bischof W. denn Ihrer Meinung nach der große (größte)?
Im Holocaust-Leugnen?
Im Rote-Handschuhe-Anziehen?
Oder hat er vielleicht Stärken, von denen die breite Öffentlichkeit nichts weiß?
Ist er Vizemeister der nationalen Reise-Scrabble-Meisterschaften?
Hat er aus Streichölzern den Kölner Dom inklusive Kardinal Meister (das kleine Streicholz vor dem Eingangsportal, das mit hochrotem Kopf dasteht, manchmal schweflig glimmt und manchmal Feuer fängt) nachgebaut?
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#9   Das Rätsel des_Isidore Ducasse   12:42:44 | Montag, 11. April 2011
Bischof Wiiliamson der Große
Bischof Williamson der Große ist der beste Bischof, den wir haben!
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#8   dreigestirn †   12:36:25 | Montag, 11. April 2011
Eigentlich
müsste bei dem Egomanen das ganze ja „Bruderschaft des heiligen Willi“ heißen
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#7   Bodo Brombach †   12:34:38 | Montag, 11. April 2011
Jetzt hat Mons. Williamson die Bruderschaft FSVSPX – die „Wahre Priesterbruderschaft St. Pius X.“
gegründet.
Das dauert vermutlich noch ein kleines Weilchen, aber könnte durchaus so kommen, das Williamson seon eigenes Ding macht. Gehorsam liegt ihm nicht so ganz.
Und danke, lieber Gott, dass Du alle in Hölle schickst, die nicht die einzig wahre liturgische Form der Messfeier feiern.
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#6   Herr_Kaplan   11:00:57 | Montag, 11. April 2011
Was für ein Schwachsinn…
Das ist hier wieder alles völlig konfus. Um was geht es? Kann das mal jemand aus der Redaktion so umformulieren, dass es verständlich wird. Danke.
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#5   kristall   10:47:00 | Montag, 11. April 2011
hast !!??
du es geglaubt !!?? :-[ :-D :-D :-D ^-^
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#4   jamybell   10:43:58 | Montag, 11. April 2011
Kriegsbei
Na ja diese Seite ist so blöd, dass sie noch am 11. April ein 1. April-Scherz für wahr hält. Na ja für Euch ist wahrscheinlich 11. = 2x 1.!
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#3   LASKO !   10:32:21 | Montag, 11. April 2011
FAUST GOTTES !
TRUMT WEITER FSSP BLEIBT FSSP UND FSSPX BLEIBT FSSPX ! ;-)
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#2   Hans Dampf   10:29:25 | Montag, 11. April 2011
Und wieder mal total aktuell!!!!
Diesmal nur 10 Tage zu späte! Sonst sind es ja zumeiste sogar mehrere Jahre…
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#1   kristall   10:12:56 | Montag, 11. April 2011
APRIL !!!
SCHERZ !!! :-[ :-D :-D :-D ^-^
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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