(kreuz.net) Am Fest Mariä Verkündigung gedachte die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. im Schweizer
Priesterseminar in Ecône des 20. Todestages ihres Gründers, Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991).
Der
deutsche Distriktobere, Pater Franz Schmidberger, hielt dabei die Predigt.
Diese wurde am 7. April auf
der deutschen Webseite der Bruderschaft publiziert.
Pater Schmidberger betont darin, daß Mons. Lefebvre
in seiner Zeit „wie ein Prophet“ auftrat.
Gott habe ihm die „Rettung des Heiligen Meßopfers“ und die
„Wiederherstellung und Erneuerung des katholischen Priestertums“ anvertraut.
Mons. Lefebvre wußte, daß sich die Wahrheit nicht ändert und die Kirche
immer dieselbe ist – erklärt Pater Schmidberger:
„Die Kirche ist nicht ökumenisch, sondern missionarisch
und apostolisch.“
Der Assisi-Greuel des Jahres 1986 habe darum in dem Erzbischof einen heiligen Zorn
hervorgerufen.
Das habe einige Leute erstaunt.
Doch: „Er konnte es nicht ertragen, daß die Kirche in
dieser Art und Weise gedemütigt wurde.“
Schläge von der Liebeskirche
Pater Schmidberger erinnerte
daran, daß Erzbischof Lefebvre viele Demütigungen einstecken mußte:
„Nachdem er im Jahr 1962 von Afrika
zurückgerufen worden war, wurde ihm eine der kleinsten Diözesen in Frankreich anvertraut – ihm, der
in Afrika noch 64 Diözesen unter seiner Autorität hatte.“
Es handelte sich um die Diözese Tulle in
Zentralfrankreich.
Die „durch Neid bewegten“ französischen Bischöfe wollten ihn nicht auf einem erzbischöflichen
Sitz.
Im September 1962 wurde Mons. Lefebvre zum Generaloberen seiner Ordensgemeinschaft, der Spiritaner,
gewählt.
Doch im Jahr 1968 beschloß der Orden, die mörderischen Konzilsreformen anzunehmen.
Wieder
wurde Mons. Lefebvre gedemütigt. Er trat als Generaloberer zurück.
Danach stand er mit einem Koffer
auf der Straße: „Er wußte nicht, wohin er gehen sollte.“
Doch schon bald folgte die Gründung der Priesterbruderschaft
Sankt Pius X.
Im Jahr 1976 enthob Papst Paul VI. den Erzbischof seiner priesterlichen und bischöflichen
Ämter, „weil er das tat, was er sein ganzes Leben hindurch getan hatte, nämlich Priester heranbilden
und Priester weihen.“
„Ein großer Mann“
Angesichts der Assisi-Greuel des Jahres 1988 weihte Mons. Lefebvre
vier Bischöfe. Er wurde dafür exkommuniziert.
Dazu Pater Schmidberger: „Jene, denen er dienen wollte,
haben ihm am meisten geschadet.“
Doch immerhin sagte Papst Benedikt XVI. dem Generaloberen der Piusbruderschaft,
Bischof Bernard Fellay, am 29. August 2005: „Erzbischof Lefebvre war ein großer Mann der gesamten Kirche.“
Die Geisteskämpfe auf dem Zweiten Vatikanum bezeichnete Mons. Lefebvre oft als „dritten Weltkrieg“.
Er war am Konzil Präsident des Kreises von Konzilsvätern, der sich ‘Coetus internationalis patrum’
nannte und den katholischen Glauben verteidigte.
Ihm stellte sich die altliberale ‘Rheinischen Allianz’
entgegen.
Sie ging aus dem Konzil als Siegerin hervor und führte die Kirche danach in einen unvorstellbaren
Niedergang.
Er war ein Missionar
Pater Schmidberger versteht die Ereignisse im Leben des Erzbischofs
als Vorbereitung für die Gründung der Piusbruderschaft.
Als afrikanischer Missionar habe Mons. Lefebvre
gelernt, „wie man eine Christenheit aufbaut“.
Als Diözesanbischof in Frankreich habe er in der winzigen
Diözese Tulle einem völlig entmutigten Klerus gesagt: „Es ist nicht alles verloren.“
Er habe seinen
Priestern Wege gezeigt, um in einer heidnischen Welt apostolisch und fruchtbar zu wirken.
Als Generaloberer
der Väter vom Heiligen Geist habe er gelernt, wie man eine internationale Ordensgesellschaft leitet.
Pater Schmidberger erinnerte sich in seiner Predigt daran, dem Gründer der Piusbruderschaft im November
1977 – zum 72. Geburtstag des Erzbischofs – bei einer Tischrede gesagt zu haben:
„Monsignore, was Sie
in Ihrem Leben getan haben, ist außerordentlich. Viele schöne Sachen haben Sie unternommen. Aber was
Sie jetzt tun, daß ist das Allerschönste.“
Mons. Lefebvre antwortete: „Ich leugne das nicht.“
Nächstes
Mal: Der Eiter muß herausfließen
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59 Lesermeinungen
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Unser Erzbischof Marcel Lefebvre zeigte Rückrat! ‘''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
Der allseits höchlicht verehrte Kirchenlehrer Erzbischof Marcel Lefebvre wies aus die irrige Ansicht
zurück, es gäbe ein Periodisches System der Elemente. Diese Lehre wurde nämlich von dem schwedischen
Freimaurer Jöns Jakob Berzelius (1779 – 1848) in die Naturwissenschaften eingeführt. Erzbischof Marcel
war Manns genug, um offen und öffentlich auszusprechen, daß Gott einem Freimaurer niemals eine richtige
Einsicht in seine Schöpfung gewähren könne. Denn die Freimaurerei ist des Teufels; und nur den ächten
Gläubigen unserer Heiligen Katholischen Kirche offenbart sich Gott. ‘''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
#58 Antipacelli † 11:09:00 | Samstag, 16. April 2011
@Humbelina: Mit den Begriffen „formell“ und „materiell“ wird in der Tat Schindluder getrieben!!! Da gibt
es „formelle“ und „materielle“ Häresien/Häretiker, Päpste mit „formeller“ oder nur „materieller“ Autorität,
„formelle“ oder bloß materielle Widersprüche zu unfehlbaren Lehren…! Besser kann man die Neuscholastik,
deren ursprüngliches, berechtigtes Anliegen es war, die Scholastik mit den Erkenntnis der modernen Wissenschaften
zu „versöhnen“, wohl kaum pervertieren und beim Laien madig machen!!!
@Antipacelli Wie kann man denn behaupten, NOM wäre zwar defekt aber gültig. Da wird doch das Pferd von
hinten aufgezäumt! Vor dieser „Messe“ muß man doch täglich warnen!!!!!
Aus Europa ist ein Missionsland geworden… …Auszüge aus einem Schreiben von Mag. Michael Gurtner:
–- Spätestens mit der Errichtung eines eigenen neuen Kuriendikasteriums zur Neuevangelisierung des Westens
durch Papst Benedikt XVI ist es kirchenamtlich geworden: Wir Europäer sind zum Missionsland geworden.
Daß wir es nicht „noch immer“ sind, sondern „wieder“ zeigt zu unserem Schmach und zu unserer Schande
deutlich auf, daß wir degeneriert sind (…) Als das Zweite Vaticanum kam und eine Welle der Euphorie
über Europa und die ganze Welt zog, galt als Nestbeschmutzer und Schwarzmaler wer es wagte, nicht nur
mitzujubeln sondern auch auf ungesunde Entwicklungen hinzuweisen, die immer deutlicher wurden. Man wollte
ein ehrenwertes Ergebnis erreichen, gewiß, doch muß man im Rückblick doch auch fragen, ob man nicht
auch mitunter das erwünschte Ergebnis eines vertieften Glaubens und noch lebendigeren religiösen Lebens,
welches jedoch nicht eintrat, irgendwie trotzig herbeireden wollte – vielleicht weil man sich nicht eingestehen
wollte, daß manches doch ganz anders kam als eigentlich geplant, und daß manche Entwicklungen, die man
selbst eingeleitet hatte, nicht ganz unschuldig Richtung und Tempo waren? (…) Der Verfall des Katholischen
und von allem was dazu gehörte, wie Kultur, Bildung, Erziehungswesen etc, begann schleichend und beschleunigte
sich immer mehr (… ) –- dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
#55 Antipacelli † 08:40:25 | Samstag, 16. April 2011
@Humbelina: Es ist halt überall das gleiche Elend!!! Die einen können oder wollen nicht sehen, die anderen
sehen zwar, ihnen fehlt aber der Mut, die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Lefebvre hat ja auch
immer wieder mal vom modernistischen, häretischen, schismatischen oder apostatischen Rom gesprochen,
wenn er das (nach)konziliare Rom meinte. Dennoch ging er nicht auf die Anregung des Abbé Georges de Nantes
ein, der ihn bereits in den 1970er Jahren dazu bewegen wollte, sich von diesem Rom zu trennen. „Ich wäre
der letzte, der sich von Rom trennt“ war seine Antwort. Ob das unter den gegebenen Umständen von großer
Erleuchtung zeugt, darüber mag sich jeder selbst sein Urteil bilden. Meines Wissens war es im Hinblick
auf DH nicht Ratzinger, der den Widerspruch zugab, sondern Yves Congar, der zumindest einen „materiellen“
Widerspruch einräumte. Was immer man sich darunter vorzustellen hat… Von Ratzinger stammt eine ähnliche
Äußerung im Hinblick auf den Gegensatz Gaudium et spes : Syllabus. @Lycobates: Laut Acta Synodalia hat
Bischof Castro Mayer auch alle vier am 7.12.65 promulgierten Konzilsdokumente unterschrieben!
@Evelynn van der Meer Allein eine annehmende Haltung, die den anderen in, mit und trotz seiner Schwächen
annimmt und liebt, ist geeignet, den anderen empfänglich zu machen; Sie haben offensichtlich keine Erfahrung
im Umgang mit Alkoholikern. Und mit verstockten Sündern auch nicht.
@Antipacelli Dies wirft ein düsteres Licht auf den ansonsten ja verdienstvollen Ebf. Dahinter schien
aber ein Konzept zu stecken, denn bei älteren dogmatischen Konflikten im Zuge der Pseudo-Reformen (z.B.
NOM) hat er sich ja wohl ähnlich verhalten. Gerade bei der Frage der Religionsfreiheit springt ja die
Heterodoxität des KOnzilsdokumentes letztlich ins Auge.
Antonio Michele Ghislieri: Sie scheinen viel Erfahrung in der Arbeit/im Umgang mit Alkoholkranken zu haben…?
Es verhält sich anders! Es iat aber durchaus bezeichnend und verräterisch für die Logik aller „Gerechten“,
zu meinen, jemand vollumfänglich zu lieben, und ihn nicht zu verurteilen, würde sowohl ihn in seinen
negativen Taten bestärken als auch gleichzeitig bedeutetn, dass man ihn wortwörtlich in seinen negativen
Taten bestärkt. Einem Alkoholiker ständig Schuldvorwürfe zu machen, besorgt meist schon die Ehefrau
oder „gute Freunde“. Die einen „guten Freunde“ animieren ihn zum Saufen und die anderen „guten Freunde“
faseln ihm von seiner Schuld vor und lamentieren Vorhaltungen. Das alles kennt er zur Genüge. Er sagt
es sich oft selbst. Allein eine annehmende Haltung, die den anderen in, mit und trotz seiner Schwächen
annimmt und liebt, ist geeignet, den anderen empfänglich zu machen; empfänglich für seine eigene innere
Stimme, für sein eigenes inneres Licht (Jesu) und kann das Vertrauen im anderen bestärken, seiner inneren
Stimme zu folgen und den Ursachen seiner Schwächen auf den Grund zu gehen. Durch das ausschließliche
Verdammen von Schwächen und das Wegsehen von den Ursachen der Schwächen und bloßes Runterbeten „Du
sollst nicht mehr trinken“ vertut man die Chance auf eine vertrauensvolle, evtl. langwierige, unterstützende,
begleitete Veränderung. Eine liebevolle Einladung zur Veränderung sieht zumindest nicht so aus, wie
man sie hier auf kreuz.net immer liest.
@Evelynn van der Meer „Den Nächsten lieben“ bedeutet nicht, seine Schwächen zu hassen und nur den guten
Teil. Es heisst nicht: „Liebe den guten Teil Deines Nächsten“. Den Nächsten lieben heisst, ihnen trotz
und mit allen seinen Fehlern zu lieben. Liebe Evelyn, wenn Sie einen Nächsten haben, einen Nachbarn,
Angehörigen, Kollegen, der dem Alkohol verfallen ist, so ist es kein Beweis Ihrer Liebe, wenn Sie ihn
„trotz seines Fehlers“ lieben und ihn in seinem Alkoholismus bestärken. Beweis Ihrer Liebe ist es dann,
wenn Sie ihn wachrütteln, ihn zum Arzt schleppen, ihm auf die Nerven gehen usw. Zeichen Ihrer Mißachtung
und Lieblosigkeit ist es, wenn Sie ihm bei jedem Besuch ne Bottl Rum mitbringen und ihm einreden es sei
alles in Ordnung. In Dingen, die das Heil der Seele betreffen ist das nicht anders. Dem Nächsten einreden,
dass sein Ehebruch und seine Lieblosigkeiten gegenüber der Familie in Ordnung seinen, das ist Feigheit,
Verachtung des Nächsten und Lieblosigkeit.
O Leo – Ich verwerfe die Wahrheit nicht Ganz im Gegenteil. Das Höchstgebot, Gott aus aller Kraft zu lieben
und den Nächsten wie sich selbst, ist für mich das höchste Gebot. Ich sehe aber so oft das Höchstgebot
verletzt. Denn in 1 Joh 4,20 heisst es: ,Wenn jemand sagt: ‘Ich liebe Gott!’, aber seinen Bruder haßt,
ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht
sieht’’ Das bedeutet, dass die Gefahr sehr groß ist, dass man meint, Gott zu lieben und den Nächsten
zu verachten. Das bedeutet, dass Gott auch im Nächsten erkannt und geliebt werden soll. „Den Nächsten
lieben“ bedeutet nicht, seine Schwächen zu hassen und nur den guten Teil. Es heisst nicht: „Liebe den
guten Teil Deines Nächsten“. Den Nächsten lieben heisst, ihnen trotz und mit allen seinen Fehlern zu
lieben. Wer aber den Nächsten nur ohne Fehler liebt, liebt auch sich selbst nur ohne Fehler und hat dauerhafte
Furcht und Ablehnung gegeüber des eigenen fehlerbehafteten Teils der Existenz. Versagensängste und Verdrängung.
Die Weiheiten Freuds beschrieb Jesus schon 2000 Jahre früher. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst,
ist nicht nur eine Aufforderung, sondern auch eine Wahrheit: So wie Du Deine Nächsten siehst, siehst
Du auch Dich selbst. Nimm zuerst den Balken aus dem eigenen Auge, beschrieb Jesus schon damals die Projektion.
Ich habe nicht gegen Mahner. Das war und bleibt Jesus auch. Aber Jesus war niemals ein Haetzer! Und wer
„Wahrheit, Wahrheit“ schreit und schreibt darf es auch nicht sein.
@Evelynn van der Meer Könnte es sein, dass „jemand als Eiter betrachten“ ein klein wenig was von dem
Menschen Verurteilen hat, das uns Jesus verboten hat? Nein, es hat sogar ganz viel davon; aber: Handlungen
und wirklich nur Handlungen von Menschen verurteilen, das meint nicht den ganzen Menschen, sondern nur
den Menschen, der an seinen irrigen Ansichten etwas ändern soll und muss. Das hat so gar nichts von dem
Verurteilen, das uns Jesus verboten hat. Im Gegenteil, alle Menschen und alle ihre Handlungen als gerechtfertigt
hinzustellen, das hat etwas zutiefst menschenverachtendes, als ob der Mensch nicht für sein Verhalten
verantwortlich sei! Im Übrigen verurteilen diejenigen, die gegenüber allen Sünden ein ganz großes
Herz haben dann die, die in manchen politischen Dingen eine andere Meinung haben ganz schnöde und brutal
als Nazis, dies nur mal so zum Kontraste!
#48 Antipacelli † 21:46:13 | Freitag, 15. April 2011
@Humbelina, Chrysanthus: Jetzt bin ich wieder da!!! Zur Frage nach dem theologischen Gewicht von Quanta
cura (QC): Noch im ersten LThK der 1930er Jahre ist zu lesen, dass QC unfehlbaren Anspruch erhebt. Der
große Dogmatiker Matthias Josef Scheeben nannte QC sogar ein Musterbeispiel für eine Ex-cathedra-Entscheidung.
Zumindest die traditionsbewussten Theologen wie Gaudron oder Rothkranz gehen auch heute noch davon aus,
dass es sich um eine zumindest aufgrund des ordentlichen Lehramts unfehlbare Lehre handelt. Der Widerspruch
zwischen QC und Dignitatis humanae (DH) wurde – wenn ich richtig im Bilde bin – zuerst von dem frz. Theologen
Georges Chalet unter dem Pseudonym Michel Martin im März 1976 in der Zeitschrift Courrier de Rome (in
D ist dieser Jahrgang in keiner öffentlichen Bibliothek vorhd.) anhand von drei Sätzen, wobei die beiden
QC-Sätze auch schon in der Enzyklika Mirari vos von Papst Gregor XVI. vorhanden waren. Marcel Lefebvre
greift dann im Vorwort zu Ich klage das Konzil an wie auch in seinen 1985 der Glaubenskongregation vorgelegten
Dubia, d.h. Zweifeln an der (Konzilserklärung über die) Religionsfreiheit die Argumentation Chalets
auf, d.h. er stellt wie dieser die Widersprüche aufgrund der inhaltlichen Identität (zwei) bzw. Implikation
der DH-Aussagen (eine) in der QC-Aussage fest. Leider versäumt er es aber, die notwendigen Konsequenzen
daraus zu ziehen: Weder, dass er die betreffenden Lehren in DH als Irrlehren deklariert, noch dass er
Rückschlüsse auf die Ämter der an diesen Irrlehren Festhaltenden zieht…
Gott sei’s gepriesen und getrommelt, dass nicht Sie oder andere „Gerechte“ beurteilen, wer Eiter ist.
Sondern Gott allein. Könnte es sein, dass „jemand als Eiter betrachten“ ein klein wenig was von dem Menschen
Verurteilen hat, das uns Jesus verboten hat? Dem aber hier trotzdem so gerne nachgegangen wird, weil sich
„gerechten“ Jesusnachfolger meinen, über andere erheben zu können.
@Evelynn van der Meer Ich hab keine Angst, als Eiter betrachtet zu werden. Ich habe nicht von dem geredet
als was einer betrachtet wird, ich habe von dem geredet was einer ist.
Antonio Michele Ghisleri: Ich hab keine Angst, als Eiter betrachtet zu werden. Man kann davon ausgehen,
dass die „Gerechten“ alles als Eiter deklarieren, was einen Millimeter von den allergnädigsten Herrn
Williamson abweicht. Wer sich übers Diskutieren lustig macht, aber Eiterbeulen der Kirche deklarieren
will, demonstriert einmal mehr sein krudes Weltbild. Irgendwie nicht überraschend, dass man bei so einem
kruden Weltbild keine geschwisterliche Liebe und Fürsorge erkennen kann, sondern aggressive Hatz.
@Evelynn van der Meer Wird ja interessant, wer alles die Eiterbeule darstellt, auch Sicht der „Gesunden“.
Haben Sie Angst beim Eiter nicht dabei zu sein? Na ja vor so einer plötzlichen Bekehrung wie beim Heiligen
Paulus ist keiner ganz gefeit, aber man kann Ihnen schon viel Mühe attestieren dabei zu sein.
WArum sollte man mit dem Glauben des hl. Gregorius nicht selig werden. Ist es doch unser aller katholischer
Glauben, der sich in seinen Schriften ausdrückt.
Inglorious etc Wenn die Kirche die Gemeinschaft all derer ist, die schlussendlich gerettet und mit Gott
die Ewigkeit verbringen werden, dann existiert sie, wenigstens als Idee Gottes, in der Tat von Ewigkeit
zu Ewigkeit –- und insofern hat Monens absolut recht. Dazu lesen Sie doch mal die Eingangsverse de Epheserbriefs,
vielleicht verstehen Sie es dann. Sollte für Sie aber nur das Materielle Existenz haben, dann werden
Sie es nicht verstehen.
@monens, mir scheint sie und Lefebvre haben viel gemein…das ist kein Kompliment. Sie schreiben stets
das die Kirche „ewig“ und „zeitlos“ sei. Unsere Erde ist über 4 Mrd Jahre alt, der moderne Mensch so
an die 1 Mio Jahre, die Zivilisation vielleicht 10 000…und wie alt ist die Kirche? Nicht so alt, oder?
In ihrer langen Geschichte aber hat sie sich stets gewandelt (bzw. wurde von den Umständen gewandelt)
wie fast alle größeren Institutionen es tun. Hätte sie dies nicht getan hätte sie ihrem Missionsauftrag
aus den Augen verloren und wäre wie schon so viele andere Religionen in der Versenkung verschwunden.
Diese Pragmatische Sichtweise mag nicht zu den heilig ernsten Phantasiegebäuden ihrer Vorstellung passen
aber sie ist den allermeisten die in der Kirche die Verantwortung tragen durchaus bewusst. Ihnen dürfte
bewusst sein das sie außerhalb von Kreuznet (oder vergleichbarer Communities) eher als Lachnummer gelten?.
(Falls nicht, probieren sie’s ruhig aus) Das können sie sich vielleicht leisten aber ein Bischof oder
ein Kardinal oder gar ein Papst nicht. Viel mehr wussten die Verantwortlichen das ohne deutliche Signale
der Kirche das sie nicht mehr der arrogante Menschenschinder aus dem Mittelalter ist oder sein will (z.B
interreligiöser Dialog, Verzicht auf Angstmacherei und Alleingültigkeitsansprüche, Konzentration auf
Karrikatives …etc) das „seelenretten“ aufgrund des gigantischen Einflussverlusts praktisch unmöglich
gemacht würde. Aber L. und sie möchten keine offene Kirche sie möchten eine Sekte die die ewige Nörglerin
und Besserwisserin spielt.
die vom Glauben abgefallenen mitglieder der DBK bäumen sich wieder gegen Gott-Vater auf! – Sie wollen
nicht dienen! – Sie wollen nicht die ewig gültige trid. Liturgie zelebrieren! – Sie wollen nicht Seelen
für Gott-Vater und Seiner ewigen Anschauung im Himmel gewinnen! – Sie wollen nicht das erste Gebot halten!
Gott Vater hat diese Mietlinge nicht nötig! millionen Seelen wurden von diesen Mietlingen direkt in die
Hölle geliefert! diese frevel müssen gesühnt werden!
Und die Hirten und Oberhirten, die als eine ihrer Hauptaufgaben haben, die wahre Glaubens- und Sittenlehre
zu erhalten, haben nichts Besseres zu tun als über diese Themen zu schreiben: Jugendliche für faire
und umweltverträgliche Lebensweise sensibilisieren 14.04.2011: Bischöfe fordern bessere staatliche Unterstützung
für Pflegebedürftige Dialog ist offen für alle Themen usw. Bitte hier nachsehen: www.dbk.de/ Nicht
einmal ein Bild von Jesus Christus haben die Deutschen Bischöfe auf der Homepage ihrer Website. Und das
Kreuz muss man mit der Lupe suchen (links oben im Logo).
#36 Chrysanthus 18:10:25 | Freitag, 15. April 2011
Lage der Kirche. Ich befürchte, auf die Frage von Gregorius ist zu antworten: sehr sehr wenige vom Klerus
glauben noch an diese Dogmen voll und ganz. Wer nur eins von ihnen verwirft, ist nicht mehr katholisch.
Nehmen wir den moralischen Zustand der Kirche hinzu. Ein Schlaglicht darauf wirft diese Nachricht: 98 %
der katholischen Frauen (in den USA) gebrauch(t)en Verhütungsmittel, was normalerweise schwer sündhaft
ist, siehe: www.catholicculture.org/…/headlines/index.cfm?storyid=9990 Und die gehen vermutlich alle
schön zur Heiligen Kommunion, wenn sie an der Heiligen Messe teilnehmen. Resumee: Die Kirche ist –-geistlich
gesehen-- größtenteils tot. KYRIE ELEISON!
Die katholischen Dogmen. Möchte gern mal wissen, wer von den Bischöfen und Priestern heute die katholischen
Dogmen kennt und vor allem: an sie alle glaubt: paxetbonum.de/…ndertfuenfundvierzig/
kristall ! Im ersten christlichen Jahrtausend gab es nur einen gemeinsamem Glauben der katholischen Kirche
des Ostens und des Westens: den orthodoxen. Haben Sie nicht gelesen, dass Papst Leo XIII. den hl. Johannes
von Damaskus zum katholischen Kirchenlehrer ernannt hat, und dass wir ihn als Heiligen verehren?
Ministrant beim Erzbischof Mit Freuden denke ich an das Jahr 1958 oder 59 zurück. Der Erzbischof machte
bei den Niederlassungen der Väter vom Heiligen Geist in Deutschland eine Besuchsreihe. So besuchte er
die Niederlassung mit dem Missionskonvikt in Buchen im Odenwald. Als Schüler in der Quinta (noch bei
den jungen schülern) durfte ich als Kerzenträger ministrieren. Der Erzbischof hat auf mich einen sehr
angenehmen Eindruck gemacht. Er hat eine väterliche Achtung uns Schülern gegenüber gezeigt. Wir waren
alle über diesen Bischofsbesuch sehr erfreut und glücklich. Diese Begegnung werde ich immer in sehr
guter Erinnerung halten.
Antipacelli, Lykobates, Humbelina: Zum Katechismus. Kennen Sie das katechetische Werk des hl. Johannes
von Damaskus – seine „Genaue Darlegung des orthodoxen Glaubens (Expositio fidei)“: www.unifr.ch/bkv/bucha71.htm
Wir gedenken seiner am 4. Dezember. Papst Leo XIII. den hl. Johannes Damascenus in den Rang eines Kirchenlehrers
erhoben. Dort finden Sie nichts vom päpstlichen Primat und anderen römischen Lehren des 2. Jahrtausends,
und doch ist ist die Expositio fidei rechtgläubig. Kann man mit diesem Glauben –- der eine Zusammenfassung
des Glaubens der Apostel und der Kirchenlehrer ist ! –- etwa nicht selig werden?
Erlösungslehre. Ist die Frage der Religionsfreiheit wirklich so wesentlich? Ist sie nicht eher eine Frage
der politischen Opportunität? Viel gravierender erscheint mir das, was Papst Johannes Paul II. in seiner
Antrittsenzyklika über die Erlösung schreibt. Er schien zu glauben, dass alle Menschen durch das Werk
Christi schon erlöst sind – auch wenn sie es gar nicht wissen. Die Kirche braucht den Menschen dann die
Erlösung nicht mehr zu vermitteln, sondern sie gleichsam nur noch über ihre bereits geschehene Erlösung
aufzuklären Und wenn das wahr wäre? Wenn es nur darauf ankäme, der Erlösung kein Hindernis in den
Weg zu legen?
#26 Chrysanthus 17:01:48 | Freitag, 15. April 2011
Humbelina. Danke für die Hinweise. Adler brauche ich dann ja nicht zu lesen… Gaudron, Matthias: Katholischer
Katechismus zur kirchlichen Krise. Rex Regum Verlag, Jaidhof 1999 habe ich vorliegen und gelesen. Ist
jedenfalls wichtig und ernstzunehmen. Jeder Bischof sollte das lesen. Zur Religionsfreiheit soll ein französischer
Pater ein Buch geschrieben haben, worin er den Nachweis führt, dass sie nicht dem katholischen Glaube
widerspreche… Wer ist Helmut Friedlmayer?
Lesen Sie bitte zunächst Adler, Manfred: Das allgemeine Recht auf Religionsfreiheit. EOS Verlag Erzabtei,
Sankt Ottilien 1999 Davies, Michael: The Second Vatican Council and Religious Liberty. Friedlmayer, Helmut:
Die Irrlehren im neuen Weltkatechismus. Verlag A. Schmid, Durach 1994 Gaudron, Matthias: Katholischer
Katechismus zur kirchlichen Krise. Rex Regum Verlag, Jaidhof 1999 Rothkranz, Johannes: Die Konzilserklärung
über die Religionsfreiheit. Wenn Sie fertig sind, dann versorge ich Sie mit weiteren interessanter Lesehinweisen.
Adler vertritt übrigens die These, DH sei traditionskonform …
#24 Chrysanthus 16:44:23 | Freitag, 15. April 2011
Humbelina Dann geben Sie mir halt einen Internetverweis, wo der Nachweis geführt wurde. Es ist eine Schwäche
von mir, dass ich nicht jede Meinung gleich glaube, sondern ihr lieber auf den Grund gehe.
DAs ist seit 1965 schon vielfach geschehen. Dignitatis humanis ist manifeste Irrlehre. Ratzinger hat es
übrigens selbst zugegeben. Und der muß es ja wissen.
#22 Chrysanthus 16:38:31 | Freitag, 15. April 2011
Lykobates u. Antipacelli? 1. Aufgrund welcher Kriterien nennen Sie die Lehren von Quanta cura und anderer
antimodernistischen Enzykliken unfehlbar und irreformabel? 2. Können Sie eindeutig beweisen, dass nicht
nur Differenzen, sondern unvereinbare Gegensätze zwischen (manchen) Konzilslehren einerseits und früheren,
keine Veränderung erlaubenden katholischen Lehren anderseits bestehen?
Was gilt … Optime Antipacelli! Das glaube ich ja auch, aber mein Glaube ist erschütternd angesichts
dessen, dass die obersten Hüter des Glaubens es ja anscheinend selbst nicht mehr glauben. Wie sonst hätte
Kardinal Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation seinerzeit äußern können, dass von den Orthodoxen
nicht mehr Glaube an den Primat verlangt werden könne, als sie im ersten Jahrtausend hatten? Wenn schon
der oberste Glaubenshüter der römisch-katholischen Kirche den Glauben an den Jurisdiktionsprimat und
die Infallibilität des Petrusnachfolgers nicht mehr verlangt –-- was soll dann ich kleines Licht noch
glauben? Daher meine Bemerkung über das Konzil (bzw. die beiden Konzilien) von Nizäa, dass die jedenfalls
gelten !
Der wahre Glaube kennt keine „Zeitanpassung“ ! So wie die Wahrheit Jesus Christus von Ewigkeit zu Ewigkeit
unveränderlich ist, so ist es auch Seine Lehre; der Heilige Geist will denn auch alleine in der hl. Kirche
und ihrer unfehlbaren Lehre gehört werden und nirgendwo sonst; wer nun dahingeht und diese unfehlbare
Lehre „zeitangepasst“ krummzubiegen, der begeht Verrat an der Wahrheit Jesus Christus; kein Jota an der
unfehlbaren Lehre der Kirche ist heute „überholt“; wohin es führt, wenn „Aufbruchbewegte“ unbedacht
die Fenster öffnen, sehen wir aufgrund der schleichenden Glaubensverdunstung gerade im christlichen geprägten
Europa; dort wo „Dialogisieren“ und „Oekumenisieren“ der Vermittlung des wahren Glaubens vorgezogen wird,
dort herrscht glaubensmässige „Anarchie“; so ist z.b. das Sündenbewusstsein oft völlig „wegtoleriert“;
die hl. Beichte als „unzeitgemäss“ abgetan; der Mut zur hl. BEICHTE ist heute dringlicher denn je www.razyboard.com/…07691-6060093-0.html
dort wo die Sünde im Sumpf der selbstgemachten Lebensphilosophien als „psychologisch therapierbar“ vorgelogen
wird, dort hat jener ein leichtes Spiel, der natürlich „zeitgemäss“ auch längst „wegtoleriert“ worden
ist, der Vater der Lüge, Satan; www.razyboard.com/…07890-5842355-0.html auch der Exorzismus ist denn
nicht „überholt“ www.razyboard.com/…07891-6060909-0.html
Antipacelli: da gebe ich ihnen auch Recht. Ich kenne da eine Konfession die noch konsequenter ist als
die Piusbruderschaft. www.youtube.com/watch?v=PfnQxyw_xGQ man achte mal nur auf die Frauen, die sich an
Kor 11. halten.
#17 Antipacelli † 14:59:26 | Freitag, 15. April 2011
AOR1555: Die Piusbruderschaft ist dennoch nicht konsequent!!! Da man aufgrund des Widerspruchs der Konzilserklärung
Dignitatis humanae zur unfehlbaren Lehre in Quanta cura die betreffende Lehre als häretisch ansehen muss,
haben alle, die DH zugestimmt haben ihr Amt verloren. Montini dürfte schon vorher nicht Papst gewesen
sein. Aber auch er hat spätestens durch die Promulgierung von DH sein Amt verloren. Auch seine „Nachfolger“
konnten aufgrund ihres Beharrens in der Häresie von DH nicht Päpste sein. Wer dann immer noch wie die
Piusbruderschaft so tut, als müsse man auch dem häretischen Rom folgen, dem ist nicht zu helfen, sprich
der ist genauso Sekte wie die „Großkirche“!
Paulus sagt: Das man das Wort Gottes Predigen soll egal ob es gelegen kommt oder ungelegen. Und dieser
Sache geht die Piusbruderschaft weitaus besser nach als die Konzilskirche.
#14 Antipacelli † 14:47:32 | Freitag, 15. April 2011
@Gregorius: Auch alle anderen wirklich ökumenischen Konzilien gelten!!! Also auch das Tridentinum und
das Vatikanum I! Aber auch die unfehlbaren Lehren der Päpste. Und zu diesen gehört eben auch die Enzyklika
Papst Pius XI. Quanta cura!
sonnenklar @Antipacelli Was gilt denn nun??? Die unfehlbare Lehre von Quanta cura, Dignitatis humanae,
das was Pius IX. lehrte oder das, was Paul VI. und seinem Gefolge die anderen „Konzilspäpste“ lehrten???
Für einen Katholiken gilt unverkürzt die Lehre des Papstes Pius IX. seligen Angedenkens (im Einklang
mit allen Vorgängern und Nachfolgern bis einschl. Papst Pius XII. die sich zum Thema – das seiner Art
nach vornehmlich der Neuzeit angehört – geäußert haben). Quanta cura ist irreformabel. Ob die Konzilssekte
erst ab 7.12.1965 oder bereits früher anzusetzen ist, sei dahingestellt. Jedenfalls ist der 7.12.1965
ein dies atro lapillo notandus. Ich gehe immer vom Todesdatum Papst Pius XII. – 9.10.1958 – als einem
formalen Kriterium für die Legitimität von Amtshandlungen aus. Darüber kann man diskutieren. Über
die Legitimität der „Konzilspäpste“ wird eines Tages das Lehramt definitiv befinden müssen. Auch über
die unter Papst Pius XII. bereits ansetzenden (v.a. liturgischen) Reformen (zur Person Pacellis sind wir
unterschiedlicher Meinung, wie Sie wissen, aber auch das muß eines Tages geklärt werden). In Abwartung
dessen, läßt sich die Ablehnung von „Vat. II“ und seiner Reformen (einschl. liturgisch), seiner Urheber
und Fortführer, aus Kirchenlehre und Kirchenrecht mit moralischer Sicherheit ausreichend begründen.
Praktisch ändert sich für uns da nichts. Papa dubius papa nullus. Ich verketzere aber niemanden (dazu
bin ich nicht befugt), der aus irgendeinem Grund zu anderen Schlüssen kommt!
#11 Antipacelli † 14:24:00 | Freitag, 15. April 2011
@Lycobates: Ihre Ausführungen über den schwulen, sozialistischen Juden Giovanni B. Montini beweisen
einmal mehr, dass der beim Konzil gegründete Sauhaufen nicht die Katholische Kirche sein kann!! Was gilt
denn nun??? Die unfehlbare Lehre von Quanta cura, Dignitatis humanae, das was Pius IX. lehrte oder das,
was Paul VI. und seinem Gefolge die anderen „Konzilspäpste“ lehrten??? Für mich ist sonnenklar: Der
7. 12. 1965 ist ein eindeutiger Beweis für die Gründung der Konzilssekte, sprich für das größte Schisma,
das die Kirchengeschichte je gesehen hat!!! o^/ o^/ o^/
Unterschriften Die Sache mit den Unterschriften ist ziemlich unklar. Die langen Reihen der zur Unterschrift
anstehenden Konzilsväter hat es zwar gegeben, aber es fragt sich, ob diese Unterschrift z.T. nicht als
bloßer acte de présence für die jeweilige Session gemeint war. Demnach müßte eine Unterschrift nicht
unbedingt Zustimmung zum vollen Textinhalt bedeuten, zumal einige Male mehrere Texte zugleich verabschiedet
wurden, zu denen man unterschiedlicher Meinung sein konnte. Auf jeden Fall hat Bf. Montini ab 1965 niemals
eine schriftliche Unterwerfung aller Bischöfe zu den 16 Konstitutionen und Erklärungen seines „Konzils“
verlangt, wie es bei wahren ökumenischen Konzilien üblich ist, und zum Beispiel auch beim Vatikanischen
Konzil (1869-70) der Fall war. Unterschriftsverweigerer wurden namentlich exkommuniziert. Wie sich das
zusammenreimt mit Montinis Aussage, das „Vatikanum II“ sei teilweise „noch wichtiger als Nizäa“ (plus
important que celui de Nicée, 29.6.1975 …riseintegriste.typepad.fr/…A0-mgr-lefebvre.html), bleibt
sein Geheimnis! Im übrigen: jeder kann sich irren und später ggf. sein Urteil revidieren. Ich würde
über diese Bischöfe, zumal wenn sie sich später klar geäußert haben (wie EB Lefebvre und Bf. Ngô-dinh-Thuc),
vorsichtig urteilen. Wie hätten wir gehandelt? Es waren verwirrte Zeiten, und metus reverentialis spielte
dabei auch eine große Rolle. Umso mehr sind jene Bischöfe zu loben, die wie Bf. de Castro Mayer und
Bf. Pintonello, zu sämtlichen Dokumenten ihr „non placet“ gesprochen haben! Das sind wirklich nur wenige.
Der geheimnisvolle Leib Christi unterliegt keinem „dialogisierendem Oekumenismus“ ! Die Wahrheit Jesus
Christus hat Seinen geheimnisvollen Leib, die hl. Kirche, auf den hl. Petrus eingesetzt ohne „vorherigen
Dialog“; so wie ER sie eingesetzt hat, so wollte ER sie als Ebendild Seiner Weisheit haben; monarchisch
und männlich hierarchisch; im Durst nach Seelen missionarisch; die hl. Kirche ist ein lebendiger Organismus
und kein „toter Debattierclub“ www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html die hl. Kirche ist unvergänglich;
sie überspannt Zeit und Ewigkeit; die Wahrheit Jesus Christus ist nicht gekommen, um die Menschen über
Seine hochhheilige Erlösungstat „abstimmen“ zu lassen sondern um Seelen zu RETTEN; www.razyboard.com/…07887-5852715-0.html
dazu hat ER Seinen hl. Aposteln den unmissvertsändlichen Auftrag der verbindlichen MISSION gegeben: Mt
28,19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Mt 28,20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich
euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. keine Rede davon, über
IHN „zu dialogisieren“ etc.; die hl. Dreifaltigkeit, Gott, hat Alles zur Sühne der Sünden der Welt gegeben;
SICH SELBST www.razyboard.com/…07888-5920835-0.html durch, mit und in der heiligen Kirche führt ER
Sein Erlösungswerk fort
Anerkennung und Verehrung Wem die Ehre zuteil wurde, S. E. persönlich zu erleben, der wusste, hier spricht
ein vom Glauben geprägter Hirte, der genau zu unterscheiden weiß zwischen Irrtum und Wahrheit. Im übrigen
hat Msgr. keineswegs „alle“ Konzilsgeschreibsel unterzeichnet. Machen Sie sich einmal kundigt, Gotthard,
Sie Teufel in Person!
@Vorposter: Das mit den behaupteten Unterschriften Lefebvres unter DH und GS ist keinesfalls bewiesen.
Lefebvre hatte solche zu seinen Lebzeiten immer bestritten. Die Acta Synodalia geben die Unterschriften
nur summarisch wieder. Am 7.12.1965 wurden aber außer DH noch drei weitere Konzilsdokumente promulgiert,
denen Lefebvre zugestimmt hat. Wirklich Aufschluss gibt erst ein Blick ins Konzilsarchiv, das m.W. bis
heute nicht zugänglich ist. Auch ein Bischof Tissier de Mallerais, der in seiner Lefebvre-Biographie
was von angeblichen Unterschriften daherschwafelt, dürfte kein Sonderrecht gebhabt haben.
Lefebvre …und das Lefebvre selbst das zweite vatikanische Konzil unterschrieb, davon steht natürlich
nichts geschrieben… Eh klar. So entsteht der Eindruck, er wäre immer gegen das Konzil gewesen.
@Gotthard: Wer hat die Verkündigung des Herrn besser bewahrt als der Diener Gottes Erzbischof Lefebvre?
Im Leben des Erzbischofs ist der Herr der Verkündigung selbst tätig!
Predigt beim PiusVerein werden merkwürdige Predigten gehalten – am Hochfest der Verkündigung des Herrn
wird eine Art Tischlaudatio auf Lefebvre gehalten, diesen rechtskatholischen Dickkopf. Von Glaubensverkündigung
keine Spur!
Der Artikel verwechselt, wie viele Katholiken auch, „ökumenisch“ mit „ökumenistisch“, denn „ökumenisch“
ist nur ein Attribut der Einen, Römischen, Katholischen und Apostolischen Kirche und bedeutet m. W. n.
„gemeinsam“. Deshalb sind die Konzilien der Päpste „Ökumenische Konzilien“, so wie die Gesamtkirche
ökumenisch ist. „Ökumenismus“ ist dagegen eine Ideologie, die etwas anderes beinhaltet: die Zusammenarbeit
auch mit den irrenden Sektenchristen, sogar mit anderen Religionen. Die Sektenchristen bezeichnen „Ökumenismus“
allerdings auch als „Ökumene“, weil sie keine Ökumenische Kirche, wie wir Katholiken haben. Für uns
Katholiken ist „ökumenisch“ ein Begriff, der sich auf die Katholische Kirche beschränkt. Gottesdienste
mit Sektenchristen als „ökumenisch“ zu bezeichnen, wie eine gesamtkirchliche, also universal-katholische,
Veranstaltung, ist typisch modernistischer Etikettenschwindel und Irreführung. „ökumenisch“ kann für
einen Katholiken nur innerhalb der Kirche definiert werden. Den Modernisten, die die alleinige Römische
Kirche leugnen, ist natürlich alles „ökumenisch“.