Deutschland
Kirche ist nicht dort, wo Menschen diskutieren
Man kann Brüche nicht dadurch heilen, indem man sie uminterpretiert: Der christliche Weg heißt Umkehr.
Die Pieta im Petersdom
Die Pieta im Petersdom
© oaspetele_de_piatra, Flickr, CC
(kreuz.net) „Es kann nicht gegen die Liebe sein, wenn man offen und freundlich bei der Wahrheit bleibt.“

Das erklärte der deutsche Publizist Alexander Kissler (41) in einem Streitgespräch mit dem Präsidenten des ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’ Alois Glück (71).

Das Gespräch wurde am 30. Dezember in der Beilage ‘Christ und Welt’ publiziert, die in der antikirchlichen Wochenzeitung ‘Welt’ erscheint.

Widerverheiratete Geschiedene sind Ehebrecher

„Man muß wiederverheirateten Geschiedenen sagen können, daß sie im Raum der Sünde leben“ – gibt Kissler ein Beispiel.

Dennoch ist der Sünder unüberbietbar zu lieben: „Genau darin besteht ja Kirche“.

Man könne Brüche nicht dadurch heilen, indem man die Augen vor ihnen verschließt: „Der christliche Weg heißt Umkehr.“

In seiner Antwort erklärt Glück wortspielerisch, daß „an keiner Stelle“ im Evangelium der Sünder verurteilt werde, sondern nur der „Selbstgerechte“.

Die Begriffe „Sünder“ und „Selbstgerechter“ sind auswechselbar.

Er behauptet, daß es in Gesellschaft angeblich „noch nie so viele Suchende“ gegeben habe.

Daß eine Mehrheit der Menschen von den christlichen Kirchen keine Antworten erwarte, „müßte uns allen den Schlaf rauben“.

Glück stellt die Frage, ob es zwingend sei, daß Ehebrecher nicht zum Empfang der Heiligen Kommunion zugelassen seien.

Praktizierende Ehebrecher sind in der Kirche eine große Seltenheit.

Erneut wendet sich Kissler gegen eine Auseinanderdividierung von Liebe und Wahrheit: „Nächstenliebe und Wahrheit bilden eine Einheit.“

Immerhin: Über die Auferstehung will er nicht abstimmen

Die Frage, ob er die sogenannte Demokratie in der Kirche einführen wolle, verneint Glück.

In klassisch lehramtlichen Fragen brauche es das Lehramt: „Wer nicht an die Auferstehung glaubt, ist nicht katholisch.“

Kissler kann es nicht verkneifen: „Da bin ich ja beruhigt, daß Sie über die Auferstehung nicht abstimmen lassen wollen.“

Glück fordert aber eine „neue Gesprächskultur“ in der Kirche: „Wir müssen gemeinsam ohne Ausgrenzung um den richtigen Weg ringen.“

Tatsächlich befindet sich der katholische Glaube innerhalb der Amtskirche seit dem Pastoralkonzil mehr und mehr im Zustand der Ausgrenzung.

Priester, die sich nicht dem altliberalen Diktat beugen, werden gnadenlos auf die Seite geschoben.

Auch Kissler bezeichnet sich als leidenschaftlichen Demokraten: „Aber die Kirche ist keine Partei und kein Staat“.

Sie dürfe sich nicht über Streit und Vorletztes definieren: „Kirche ist nicht dort, wo Menschen diskutieren.“
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Deutschland: Die Laienverbände sind kein Hilfe, sondern ein Problem 2. Freundschaft mit der Welt bedeutet Feindschaft mit Gott 3. Ohne Wahrheit könnte man die Kirche wie einen modernen Staat organisieren 4. Alois Glück: Die deutsche Kirche redet zuwenig über Sex
5. Kirche ist nicht dort, wo Menschen diskutieren
      
30 Lesermeinungen
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#30   petersemenczuk †   12:48:20 | Sonntag, 24. Juli 2011
#24 defendor,
„Die Lehre Deiner Kirche vergleichst Du mit der Lehre JESU CHRISTI,
das mag bei dem einen Prediger oder dem anderen stimmen, aber
bei dem Vatikan und seinem Klerus, NICHT!!!
Man kann sich auch eine Lehre >mieten oder klauen< aber sie ist dem Jünger Jesu und dem Nachfolger Jesu Christi, NICHT offenbart von Christus, und darum,
wenn sie nicht im Geist,Auftrag und Namen Gottes sie verkündet wird,
ist sie ein Irrtum und Betrug an der Seele des Menschen und Zuhörer.
1.Joh.4,2-6
GOTT hat durch CHRISTUS,allen Menschen wohl die Schrift gegeben, aber sie wird nur dem zu einer Wahrheit und Gewissheit bei seiner Entscheidung für Christus, WENN er auch den INTERPRETEN der Schrift und Bibel besitzt,welcher ist der Heilige Geist, durch dessen Treiben sie entstanden ist!
WER im Geist der Welt, der Lüge,Notlüge und Irrtum, die Schrift auslegt und interpretiert, der folgt dem Antichristen schreibt Johanes im 1.Joh.-Brief 4,
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#29   kristall   14:25:52 | Samstag, 16. April 2011
glaubst du schon !!??
gott !!! zu sein !!?? bajirommer !!!! >:) ;-) :-[ :-# ^-^
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#28   bejorommer   14:21:34 | Samstag, 16. April 2011
Sünde
Nicht alles, was man uns amtskirchlich so als Sünde zu verkaufen versucht, dürfte vor Gott auch wirklich Sünde sein.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#27   monens   12:35:33 | Samstag, 16. April 2011
Dort, wo die Sünde zum „chic“ sein gehört !
Dort, wo die Sünde zum „chic“ sein gehört, dort sammeln sich schnell all jene, die nicht ( mehr ) willens sind, sich ihrer Sündhaftigkeit bewusst zu werden; in diesen Sammelbecken der „Selbstgerechtigkeit“ wird sich gegenseitig auf die Schultern geklopft und die unfehlbare Lehre der Kirche als „überholt“ schwadroniert; stattdessen wird eine ultralight Fassung in Form eines klapprigen Gerüstes von Weichspülkatholizismus hochgehieft, dessen Kernbotschaft der „ganz humane Gutmensch“ ist, der sich aufgrund verdrehter Weltanpassung keiner Sünde bewusst sein will und somit meint, stets mit dem „Persilschein in den Himmel“ ausgestattet zu sein; „logisch“, dass in den deutschsprachigen Diözesen mittlerweile seit mehr als 5 Jahren (!) vergeblich auf die Umsetzung der päpstlichen Weisung bezüglich der RICHTIGEN Uebersetzung der hl. Wandlungsworte in „das für VIELE vergossen wird“ gewartet wird
www.razyboard.com/…07691-6050277-0.html
wissend darob, dass mit dem Aus der unverbindlichen „Allerlösungs“theorie auch die verdrehten „Wir sind Kirche“Gruppierungen ihrer „zeitgemässen Fensteröffnung“ verlustigt gehen; die Wahrheit Jesus Christus ist nicht gekommen, um über Sich „dialogisieren“ zu lassen sondern um Seelen zu RETTEN; Reue, Busse und Umkehr sind unabdingbar, der MUT zur hl. BEICHTE ist heute dringlicher denn je
www.razyboard.com/…07691-6060093-0.html
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#26   Mrs.Cologne   10:37:13 | Samstag, 16. April 2011
Ein Kleingeist
der sich selber gerne reden hört. Etwas anderes ist von dieser Gruppierung auch nicht zu erwarten.
Permanent herumrelativieren und sich dann wundern, wenn die Menschen von der Kirche keine Antworten mehr erwarten. Da stimmt doch etwas nicht?!
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#25   bejorommer   10:03:04 | Samstag, 16. April 2011
defendor – Evangelium
Wird die Lehre der Kirche allgemein aber nich zu viel über das Evangelium gesellt?
Josef Berens
(als einfacher,selbst denkender Katholik
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#24   defendor   09:39:24 | Samstag, 16. April 2011
Ueber die EWIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS…
…kann es KEINE „Diskussion“ geben…
die reine Lehre der Hl. Mutter Kirche ist
unveränderlich…
Der
heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort
bezüglich der Durchtriebenheit der Welt im Umgang mit der Sünde:
(…)
Meist befürworten sie die Sünde nicht offen,
aber behandeln sie, als wäre sie gut oder anständig, oder aber als wäre sie gleichgültig udn von keiner Bedeutung.
Die Welt hat vom Teufel die Wendigkeit gelernt, mit der sie
die Hässlichkeit der Sünde und der Lüge zu bemänteln weiss;
und darin liegt die Bosheit, von der Johannes der Evangelist spricht;
„Die ganze Welt liegt im argen“
und das gilt heute mehr denn je…“
–-
So spricht der HERR:
„ So wahr ich lebe, ich will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er sich bekehre und lebe“
Dem Menschen ist diese Zeit gegeben, um Busse zu tun und
umzukehren…
( ABKEHR von der Sünde !)
Hierfür hat sich GOTT Selbst
durch, mit und in JESUS CHRISTUS, Seinem Mensch gewordenen eingeborenen SOHN geopfert !
Die Worte der
EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS:
–-
Mt 7,13
Geht durch das enge Tor!
Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm.
Mt 7,14
Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und
der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn.
Joh.14;6
„I c h
bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater ausser durch mich“
–---
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#23   bejorommer   09:32:59 | Samstag, 16. April 2011
Segen Gottes
Es ist kaum vorstellbar, daß es Gottes Wille ist, an einer Ehe, die vollkommen zerrüttet ist und in der es nur noch Streit und Zoff gibt, und einer dem anderen das Leben zur Hölle macht noch festzuhalten.
Da dürfte eine Trennung und ein Neuanfang durchaus den Segen Gottes haben.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#22   de Boer †   09:16:22 | Samstag, 16. April 2011
Praktizierende Ehebrecher sind in der Kirche eine große Seltenheit
Was für eine Erkenntniss, wenn man geschiedenen und wiederverheirateten ständig klar macht, dass sie nicht willkommen sind.
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#21   Evelynn van der Meer   09:03:26 | Samstag, 16. April 2011
Aber was macht man mit der Erkenntnis, dass man eine Entscheidung unreif getroffen hat?
Wenn man erkennt, daß man eine unreife oder falsche Entscheidung getroffen hat, soll man umkehren und den richtigen Weg gehen.
Dies gilt bei so gut wie allem.
Beispielsweise auch bei einem falschen Versprechen, einem Meineid oder einem Treueeid.
Selbst aus einem Kloster kann man austreten, wenn man die Treue geschworen hat.
Man kann sogar -offenbar ungestraft und hoch gelobt- aus einem katholischen Orden aus- und in eine spezielle Glaubensgemeinschaft wie der Piusbruderschaft eintreten.
Es wird erwartet, daß einem die „alte“ Ordensgemeinschaft keine Flüche nachwirft.
Außer bei der Ehe.
Dort soll es so sein, dass Gott unerbittlöich niemand aus dem Versprechen vor Gott entlassen will.
Es sei denn, die göttliche Bodenverwaltung hat darauf erkannt, dass eine Ehe nichtig ist und annulliert diese.
Ansonsten hält Gott unerbittlich an dieser Ehe fest.
Das klingt sehr logisch, liebevoll und warmherzig.
Alleine durch die Tatsache, dass es die Erklärung der Nichtigkeit gibt, wird die Tatsache anerkannt, dass es unwirksame Eheversprechen gibt.
Und da Gott mehr als das Bodenpersonal in die Herzen der Menschen sieht, könnte es sogar möglich sein, dass die eine oder andere annullierte Ehe gar nicht nicht nichtig war (sorry, ich vergass, der Herrgott hat ja nichts zu sagen, wenn man eine gestempelte Annullierung vorweisen kann) oder die eine oder andere Ehe doch nichtig war, obwohl es keinen Brief und kein Siegel gibt.
Dennoch stimmt: Man darf die Ehe nie leichtfertig betrachten!
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#20   r.ruhrgebietler   08:53:41 | Samstag, 16. April 2011
Kirche ist nicht dort, wo Menschen
ausser Anbetung versus Gott-Vater etwas anderes machen sollten.
Da gibt es stümperhafte Orgelquäler, ohne Takt, ohne Cantus, ohne Harmonie…
Da gibt es Seelen die vorne vom rechten Kirchenschiff zum linken Kirchenschiff toben um einen Neuzugang gestikulierend zu begrüssen und ein schwätzchen zu halten…
Da gibt es Seelen, die sich mit dem nachbarn unterhalten…
…u.v.a.m…
der christliche Weg heisst Umkehr – Umkehr zu Gott, sein Kreuz auf sich nehmen und Ihm nachfolgen, der diesen steilen Weg für viele Seelen voraus gegangen ist.
Die Verräter (kleriker der konzilsglaubensgemeinschaft) wittern schon Gethsemane, den Herrn Jesus Christus zu verraten und kreuzigen!
Wehret diesen Versuchen!
Allen Seelen (obgleich allesamt sündhaft) eine gute Beichte und gute Eucharistie am jetzt kommenden Palmsonntag!
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#19   Abu   08:46:50 | Samstag, 16. April 2011
Was soll dieses Hin und Her?
Die Sünde durchdringt alle Dimensionen: Sie verletzt den/die Täter, das Opfer, das Gottesverhältnis. Sie verletzt das Vertrauen, die Intimität, die Treue. Wenn Kinder da sind, werden auch sie in dieses Schlamassel hineingezogen.
Es ist eine weltfremde Illusion, zu meinen, Eheleute trennten sich schlicht einvernehmlich und gingen dann eine neue Ehe ein, als ob nichts gewesen wäre.
Der Bruch selbst einer vorehelichen Beziehung ist eine biographische Wunde.
Bitte tun wir doch nicht so, als könnten wir Partner wechseln wie Autos oder Hemden, und die Kirche käme dann von außen mit restriktiven Vorschriften! Wer so denkt, hat keine Erfahrung und keinen Verstand!
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#18   Mufelius †   03:01:02 | Samstag, 16. April 2011
Der Akt des Ehebruches verletzt den Partner … DAS ist das Entscheidende.
Aha. Nuja, dann haben also Eheleute, die sich einvernehmlich trennen, kein Problem mit der RKK?
Oh doch, das haben sie, weil es eben nicht um die Menschen geht sondern um die Einhaltung des Gesetzes. Die Menschen und deren Gefühle sind da von keinerlei Bedeutung.
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#17   Gotthard   01:55:08 | Samstag, 16. April 2011
Ehebrecher
Praktizierende Ehebrecher sind in der Kirche eine große Seltenheit.
seit wann werden pastorale Richtlinien von Zahlen bestimmt?
Der obigen Behauptung fehlt jegliche Relevanz!
Doch wegen der strikten „offiiziellen Doktrin“ sind natürlicher Weise viele Wiederverheirate nicht sehr praktizierend.
Der Akt des Ehebruches verletzt den Partner … DAS ist das Entscheidende.
Wo liegt die Verletzung, wenn beide wieder verheiratet sind?
Dass nur EINE sakramentale Ehe zu Lebzeiten der Partner geschlosssen werden kann, ist ok.
Doch die Folgerungen sind zu diskutieren.
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#16   Vaclav Klaus †   23:59:01 | Freitag, 15. April 2011
eben, antonio, deshalb wollen wir keine mehr haben
hitler konnte sein ermächtigungsgesetzt nur mit stimmen der katholischen zentrumspartei durch bringen und wurde von beiden kirchen unterschtützt
stalin, lenin, mao etc herrschten mit ihrer politischen religion (heilige bücher/personen(kult), priester die absolute wahrheit verkünden, ketzer die dagegen verstossen und inquisitoren, dies sie zur rechenschaft ziehen)
wenn sie sich die diktatoren der der übrigen jahrhunderte anschauen, trifft das selbe auf die RKK zu…
am kirchenstaat wollte sich auch keiner ein beispiel nehmen, ganz europa lachte über dort vorherrschende unterdrückung und mißwirtschaft – solche zustände haben wir im 20jh im kommunismus vorgefunden
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#15   Antonio Michele Ghislieri   23:37:01 | Freitag, 15. April 2011
@Vaclav Klaus
die meisten menschen sind zur zeiten absoluter herrscher gestorben
das stimmt: Hitler, Stalin, Mao, Pol Pot, Bush, Nixon, Clinton, Józef Piłsudski, Lenin … um nur die wichtigsten zu nennen.
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#14   Vaclav Klaus †   23:16:45 | Freitag, 15. April 2011
antonio, deshalb muß man ja filtern
sinnvolle ideen beibehalten, und kommen sie von den jakobinern, religiösen eiferern oder kommunisten und den rest in den müll – oder falsche ideen sterben lassen bevor (wieder mal) menschen für falsche ideen sterben müssen (die meisten menschen sind zur zeiten absoluter herrscher gestorben, wer auch immer die waren, macht braucht kontrolle – und da es offensichtlich kein wirken von fabelwesen auf kirchenvertreter gibt, brauchen die auch demokratische kontrolle)
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#13   Antonio Michele Ghislieri   23:07:25 | Freitag, 15. April 2011
@Vaclav Klaus
liberté, égalité, fraternité wurde von einer Verbrecherbande erfunden.
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#12   Vaclav Klaus †   23:05:25 | Freitag, 15. April 2011
bleibt bei den fakten, antonio&rabe
die 10 verhaltensvorschriften wurden von vertretern einer archaischen hirtenkultur erfunden und in einem buch weitgehend unbekannter autorenschaft niedergeschrieben als angebliche forderungen eines eigens erfundenen Phantoms, mehr nicht…
jetzt werden sie im konsens modifiziert – auch „nur“ von menschen anhand hinzugewonnener erkenntnisse (und keinen phantasie-wesen in den mund gelegt)
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#11   Antonio Michele Ghislieri   22:56:02 | Freitag, 15. April 2011
@Der Rabe
Klar haben Sie Recht. Gott hat die Gebote ja nicht zu unserem Nachteil „erfunden“, sondern zu unserem Besten. Bei den „Geboten“ unserer Gessler handelt es sich demgegenüber um Gesslerhüte, um Kurhüte, die zu grüßen wir anders als die Insignien des Kaisers keinen vernünftigen Grund haben.
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#10   DerRabe   22:50:40 | Freitag, 15. April 2011
immer mehr tiefmanipulierte…
…menschen finden die zunehmende diktatur der perversen gut und die schützenden gebote gottes als diktatur. die eigenen diktatur wird als fortschritt und notwendigkeit gesehen, die schutzfunktion der 10 gebote als überholt und unzumutbar. laqster werdcen nicht als last, verführung nichts als untergang begriffen.
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#9   Vaclav Klaus †   22:22:10 | Freitag, 15. April 2011
Über die Auferstehung will er nicht abstimmen?
Mangels Evidenzen hätte so eine Abstimmung kaum einen Sinn.
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#8   Leo Miles   21:20:22 | Freitag, 15. April 2011
Zum Glück
In seiner Antwort erklärt Glück wortspielerisch, daß „an keiner Stelle“ im Evangelium der Sünder verurteilt werde, sondern nur der „Selbstgerechte“.
ist der Alois natürlich kein Selbstgerechter :-]
Aber was sagt das Evangelium wirklich über den Sünder:
„Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Ehrgeiz, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord; Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, daß die, welche solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden.“ (Gal 5,19ff)
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#7   Evelynn van der Meer   20:49:15 | Freitag, 15. April 2011
JohannWolfgangvonGoethe: Bin völlig d’accord mit Ihnen
Die Oberdiskutierer, die ihr Diskutieren als „Reine-Wahrheit-Verkünden“ betrachten, wollen denen den Mund verbieten, die gemeinsam darum ringen wollen, Glaubensantworten für heute geben zu können.
Klar gibt es ewig gültige Wahrheiten wie die Liebe oder den Weg die Wahrheit und das Leben: Jesus Christus.
Was aber die Hinführung zu Gott bedeutet, hat in den Jahrhunderten gewechselt. Vor einigen Hundert Jahren war Kirche der Ansicht, Kräutergelehrte durch den Scheiterhaufen am besten zu Gott zu führen.
Einige Gestörte hier posten zuweilen auch, dass die einige Klafter Holz für Schwule angebracht und sich selbst für christlich halten.
Menschen die aus Glaubensgründen auf ein Kondom verzichtet haben und die sich infiziert haben, sollten zum Beispiel die wahre katholische Kirche (Piusbruderschaft) und die römisch katholische Kirche (RKK) auf Schmerzensgeld und Schadensersatz verklagen können.
Das sollte man doch ohne Diskussion beschließen können.
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#6   Nixnutz   20:47:56 | Freitag, 15. April 2011
Wieviele Artikel
müssen in dieser Serie noch erscheinen, bis der schon leicht angemoderte Streitgesprächs-Knochen endgültig abgenagt und ausgelutscht ist?
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#5   JohannWolfgangvonGoethe   20:18:43 | Freitag, 15. April 2011
@Evelynn van der Meer
„Kirche ist nicht dort, wo Menschen diskutieren.“
Dann möge man auch denjenigen, die diesen Satz unterstützen (z.B. Piusse und andere Tradis) schlicht und einfach verbieten, sich in politische Diskussionen einzumischen! Aber die sind doch am allerschlimmsten. Die wollen ja den Politikern vorschreiben, wie sie abzustimmen haben!
Da der gute Herr Kissler, der einfach nur Abnicker, Jasager und Bücklinge in der Kirche will und da der böse Herr glück, der diskutieren will, der auch Widersprüche duldet und Fragen stellt!
Das was Herr Kissler will, ist in der Tat keine Kirche mehr, das ist eine Theokratie! Und wer das unterstützt, der soll sich nicht wundern wenn „Kirche“ irgendwann wirklich mal eine Kleingruppe auf Sektenniveau wird.
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#4   Mary Cruz   20:12:30 | Freitag, 15. April 2011
Rom und seine Verbündeten
Kein Wort aus Rom oder von den deutschen Bischöfen gegen den Todsünder Alois Glück, den Gründer einer Abtreibungsorganisation, den er und seine Mitgründer lügnerisch „Geschenk des Lebens“ („Donum vitae“) genannt haben!
Die deutschen Bischöfe, die Mitglieder dieses Verbrecher-Vereins waren, machten Glück zum Präsidenten des antikatholischen Zentralkomitees!
Es ist reine Heuchelei, wenn Kardinal Meisner dann vor einer Kultur der Lebensvernichtung warnt – aber gemeinsam mit seinen Bischofskollegen keine Reue über diese schwere Todsünde zeigt, geschweige denn, dass er und seine Kollegen als Buße dafür alle zurücktreten!
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#3   Evelynn van der Meer   19:42:43 | Freitag, 15. April 2011
Kirche diskutiert also nicht. Sie verkünfet lediglich. Alles klar. Wer so eine Kirche will, die
schon alles weiß und nicht mehr diskutieren braucht, sollte schleunigst zu den Piusbrüdern wechseln.
Wer von der Kirche ausgegrenzt wird, weil er vorehelichen Sex lebt, eine zebrochene Ehe erlebt hat oder homosexuell ist, sollte sich fragen, ob es etwas bringt, trotz Ausgrenzung zu diskutieren, oder ob er/sie nicht lieber austritt.
Man könnte die Kirche dann den reinen Selbstgerechten selbst überlassen. Sollen sie dort einen Guiness-Wettbewerb nach dem Allerfrommsten austragen.
Alle Sünder raus aus der Kirche?
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#2   WTF-Christlich? †   19:39:55 | Freitag, 15. April 2011
Der Artikel in einem Satz
Nur eine katholische Diktatur ist gut.
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#1   Mufelius †   19:12:58 | Freitag, 15. April 2011
Als Vegetarier
bin ich gegen den Fleischkonsum – aber ich gehe den Leuten nicht permanent auf den Sack damit.
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