12:20:43 | Montag, 18. April 2011
Die Religionsfreiheit muß auch in der Europäischen Union verteidigt werden, wenn dort versucht wird, den Glauben aus der Öffentlichkeit zu drängen.

Philipp Mißfelder
© Junge Union Deutschlands, CC(kreuz.net) Moslems haben einem koptischen Christen Ende März in Ägypten ein Ohr abgeschnitten.
Er
hatte einer Muselmanin eine Wohnung vermietet und war in Verdacht geraten, mit ihr eine Liebesbeziehung
zu unterhalten.
Daran erinnerte
Philipp Mißfelder am Montag in einem Gastkommentar für die katholische
Zeitung ‘Tagespost’.
Mißfelder ist Mitglied des deutschen Bundestages, außenpolitischer Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Mitglied des Präsidiums der CDU.
Bei dem Verbrechen handelte es sich
um eine Bestrafung nach der islamischen Scharia.
Christen sind Zweitklass-MenschenNach Mißfelders
Angaben ist das ein Vorfall unter vielen.
Er erinnert an den Terroranschlag vom 1. Januar auf die koptische
Gemeinde in Alexandria. Dabei kamen mehr als zwanzig Menschen ums Leben.
Der Abgeordnete zitiert den
Weltverfolgungsindex der Hilfsorganisation ‘Open Doors’.
Danach werden hundert Millionen Christen in
fünfzig Staaten wegen ihrer Religion ausgegrenzt, bedroht oder sogar ermordet:
„Mittlerweile ist das
Christentum die am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft.“
Das gilt auch für den Eu-Beitrittskandidaten
Türkei.
Dort wird die christliche Minderheit noch immer stark bedrängt, der Bau von Kirchen ist nahezu
unmöglich, die Priesterseminare bleiben geschlossen.
Am schlimmsten ist die Situation im kommunistischen
Nordkorea. Das Land verhaftet Christen willkürlich und überwacht Gottesdienste.
Den Gläubigen drohen
Gefängnis, Arbeitslager oder die Hinrichtung.
Auch in Staaten wie dem Iran, Afghanistan, Saudi-Arabien
oder den Malediven werden Christen massiv bedrängt.
Die zerfallende deutsche Gesellschaft braucht das
ChristentumMißfelder fordert: „ Diese Menschenrechtsverletzungen und brutalen Verbrechen müssen von
der internationalen Staatengemeinschaft geächtet werden.“
Und: „Als Christen sind wir zur Solidarität
mit unseren leidenden Schwestern und Brüdern verpflichtet.“
Es gelte daher, die universell geltende
Religionsfreiheit zum Schwerpunkt deutscher und europäischer Menschenrechtspolitik zu machen:
„Sie muß
in Institutionen wie den Vereinten Nationen oder gegen Bestrebungen innerhalb der Europäischen Union,
den Glauben aus der Öffentlichkeit verschwinden zu lassen, verteidigt werden.“
Auch in Deutschland dürfe
die „sinnstiftende Botschaft Gottes, der in Jesus Christus Mensch wurde, nicht ausgeblendet werden“:
Seine Bindungskraft sei in der deutschen Gesellschaft mehr denn je gefragt.
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Vineta 00:06:24 | Dienstag, 19. April 2011
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Cybuzar 16:47:39 | Montag, 18. April 2011
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monens 16:28:48 | Montag, 18. April 2011
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kristall 15:56:11 | Montag, 18. April 2011
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Gallowglas 15:53:32 | Montag, 18. April 2011
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kristall 15:33:15 | Montag, 18. April 2011
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Gallowglas 15:17:57 | Montag, 18. April 2011
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Cybuzar 15:04:05 | Montag, 18. April 2011
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Cybuzar 14:47:02 | Montag, 18. April 2011
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Obermaier † 14:01:24 | Montag, 18. April 2011
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Mighty Counsellor † 12:46:39 | Montag, 18. April 2011
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kristall 12:41:35 | Montag, 18. April 2011
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Mighty Counsellor † 12:32:49 | Montag, 18. April 2011
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Gallowglas 12:31:37 | Montag, 18. April 2011