Johannes Paul II.
Konzils-Triumphalismus statt Reformen
Während des gesamten Pontifikats von Johannes Paul II. gab es keine wirksamen Maßnahmen, um dem liturgischen Zusammenbruch entgegenzuwirken.
Der bekannter englische Priester Ray Blake kritisiert auf seinem Blog die Liturgien von Johannes Paul II.

Im Bild läßt er eine aztekische Priesterin ein Heidenritual ausführen.
Der bekannter englische Priester Ray Blake kritisiert auf seinem Blog die Liturgien von Johannes Paul II.

Im Bild läßt er eine aztekische Priesterin ein Heidenritual ausführen.
(kreuz.net) Es ist nicht nötig zu beweisen, daß es vor dem Zweiten Vatikanum – und vor den in seinem Namen vorgenommenen „Reformen“ – keinen Zerfall der Liturgie gegeben hat.

Doch nur fünfzehn Jahre nach dem Konzil – im zweiten Jahr seines Pontifikates – bat Johannes Paul II. um Verzeihung für den plötzlichen dramatischen Verlust an eucharistischer Frömmigkeit und Ehrfurcht, der auf die von Paul VI. († 1978) approbierten „liturgischen Reformen“ folgte:

„Ich möchte in meinem eigenen Namen und im Namen von euch allen, verehrte, liebe Mitbrüder im Bischofsamt, für all das um Verzeihung bitten, was – aus welchem Grund auch immer – aus menschlicher Schwäche, Ungeduld und Nachlässigkeit, auch infolge einer teilweisen, einseitigen oder irrigen Anwendung der Vorschriften des Zweiten Vatikanums – bei der Interpretation der Lehre und der Verehrung, die diesem großen Sakrament gebührt, Ärgernis und Unbehagen verursacht haben könnte.

Ich bitte den Herrn Jesus, daß es zukünftig in unserem Umgang mit diesem heiligen Geheimnis gelingen möge, alles zu vermeiden, was bei unseren Gläubigen das Gefühl der Ehrfurcht und Liebe irgendwie schwächen oder verwirren könnte.“
[Apostolisches Schreiben „Dominicae Cenae“ (1980), Nr.12]

Doch auf diese aufwühlende Entschuldigung folgte in den nächsten 25 Jahren des Pontifikates von Johannes Paul II. keine einzige wirksame Maßnahme zur Eindämmung des anhaltenden liturgischen Zusammenbruchs.

Es geschah eher das Gegenteil.

Im Jahr 1988 – zum 25. Jahrestag der Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilium“ des Zweiten Vatikanums – begrüßte der Papst die „»Reformen, die das Konzil ermöglichte« als sichtbarste Frucht des ganzen Konzilswerkes“.

Er stellte ganz richtig fest:

„Die Botschaft des Zweiten Vatikanums ist von vielen vor allem durch die Liturgiereform wahrgenommen worden.“

In bezug auf den offensichtlichen liturgischen Zusammenbruch merkte der Papst nur an, daß es „manchmal“ verschiedene Mißbräuche gegeben habe.

Er beharrte aber darauf, daß „die Hirten und das christliche Volk in ihrer großen Mehrheit die Liturgiereform in einem Geist des Gehorsams und sogar des freudigen Eifers aufgenommen haben.“ [Apostolisches Schreiben „Vicesimus Quintus Annus“ (1988), Nr. 12]
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Vorbehalte gegen die Seligsprechung von Johannes Paul II. 2. Ein unangebrachter Druck von unten 3. Ein besorgniserregendes Erbe
4. Konzils-Triumphalismus statt Reformen
5. Furchtbare liturgische Greuel in den Papstmessen 6. Schwere Vernachlässigung der Amtspflichten 7. Er war alles mögliche – nur kein Seliger 8. Der falsche Selige bei der Geisteranbetung 9. Er war kein heroischer Verteidiger des Glaubens 10. Ein beunruhigendes Erbe 11. Ein höchst zweifelhaftes Wunder 12. Wir fragen erneut: Warum diese Eile?
      
21 Lesermeinungen
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#22   r.ruhrgebietler   17:15:53 | Dienstag, 19. April 2011
bejorommer:
Jupp – du entweihst das schwere Sühneleiden des Herrn Jesus Christus aufs schändlichste!
du bist schlimmer als die pharisäer und kreuzigst Jesus durch deine glaubensmäßige Lauheit!
vor dir ekelt es den Herrn Jesus Christus
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#21   kristall   21:39:28 | Montag, 18. April 2011
kennst du die geschichte !!!
vom krug !!! baji ;-) :-[ ^-^
:)3 ^-^
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#19   JohannWolfgangvonGoethe   21:31:46 | Montag, 18. April 2011
Nun Gotthard…
…offensichtlich sind hier lediglich Äußerlichkeiten von Entscheidung (vor allem für ruhri)! Ob nun die Erstkommunion am Weißen Sonntag gefeiert wird, oder Pfingsten oder Christi Himmelfahrt…es spielt doch keine Rolle! Genausowenig wie die Frage der Liturgie! Ich überlege gerade als evangelischer Christ…also meine Konfirmation habe ich am 7. Mai 1978 gefeiert, wann ich zum ersten Mal die Kommunion erhalten habe, weiß ich nicht mehr- aber ich habe es bei vollem geistigen Bewußtsein getan… und darauf kommt es doch an, oder? ;-)
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#18   Gotthard   21:23:51 | Montag, 18. April 2011
@ruhri
auch bekannt als Weisser Sonntag – dem Sonntag wo die Heilige Erstkommunion den flehenden Seelen der kleinen Kirche Jesu Christi gespendet wird.
Der Weiße Sonntag war in der alten Kirche (Tradition!!!!) der Sonntag, an dem die in der Osternacht – oder am Ostersonntag – Getauften ihr weißes Taufkleid wieder ablegten!
Erstkommunion kann an jedem Sonntag im Jahr gefeiert werden… und wird auch zunehmend an anderen Tagen gefeiert. Dafür gibt es keinerlei Vorgaben!
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#17   Walther von Stolzing   20:28:31 | Montag, 18. April 2011
@r.ruhrgebietler: Dann opfern mal schön Ihr Seelenheil auf
Die Gläubigen Seelen der kleine Kirche Jesu Christi seien an dieser Stelle daran erinnert ihr Seelenheil mit dieser Novene aufzuopfern!
Ihre Postings werden von Tag zu Tag dämlicher.
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#16   JohannWolfgangvonGoethe   19:49:35 | Montag, 18. April 2011
Und täglich grüßt das Murmeltier…
Liturgie, Liturgie,Liturgie und nochmals Liturgie!Wenns die Homos nicht sind, wenns die Pornothemen sind nicht sind, wenns nicht irgendeine Hetze gegen irgendjemanden ist- dann nehmen wir doch zur Abwechslung mal wieder die Liturgie! Gott ist out- lang lebe die lateinische Rücken-zum-Volk-Liturgie! Schade eigentlich, dass hier so wenig von Gott, vom Glauben und überhaupt von Christentum geschrieben und geredet wird! Warum eigentlich…irgendwo hier hieß es doch, dass dies ein christliches Forum sein…hier war auch irgendwo ein Kreuz…aber wenn ich mir die Themen und Beiträge und Schwerpunkte hier anschaue…na, da muss ich mich wohl verguckt haben…
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#15   Vogel   19:48:31 | Montag, 18. April 2011
Der Papst hat eigentlich auf meinen persönlichen Glauben keinen Einfluß’, weder positiv noch negati…
Den Papst sehe ich ab und zu im Fernsehen, derzeit kann ich mir tägliche Fotos von ihm hier betrachten, aber um ganz ehrlich zu sein, das was ein Papst sagt, hat auf mein privates LEBEN keinen großen Einfluß. Ich finde ihn lieb, nett, halt sympathisch, ansonsten ist er weit weg in ROM.
Wenn wirklich jemand Einfluß auf mein LEBEn haben sollte, dann ist es das SCHICKSAL oder GOtt oder JEsus oder wer auch immer.
In Zweifelsfällen im Leben frage ich wirklich JESUS und irgendwoher bekomme ich eine Antwort und im Nachhinein bin ich auch zufrieden mit der Entwicklung, auch wenn ich es im Augenblick nicht immer verstehe.
Ich rede mir immer ein:
Lieber Vogel, mach Dich nicht verrückt, es kommt so wie es kommen soll. So, wie es kommt, ist es am besten für Dich, es hat alles so seinen SINN.
Ich glaube, im täglichen Leben denke ich nicht von morgens bis abends irgendwie katholisch oder so.
Man möchte einfach nicht, dass das LEBEN so dahinblubbert, irgendwie sucht man schon den SINN oder den KICK oder wie man es beschreiben soll.
Man genießt das LEBEN, aber eben in einem gewissen RAHMEN. Den EHEBruch möchte man sein lassen, aber nicht weils JESUS oder der PAPST so sagt, sondern weil man seinem Partner nicht wehtun möchte und vor allem weil man es selbst nicht angetan bekommen möchte.
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#14   juemuc   19:02:32 | Montag, 18. April 2011
Ja, ja…
… da wird sich in der Bildunterschrift dafür echauffiert, dass die azktekische Priesterin ein sog. „heidnische Ritual“ vor dem verstorbenen Heiligen Vater Johannes Paul II. Dabei strotzt gerade das Christentum von Synkretismen, also originär heidnischen Ritualen.
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#13   kristall   18:51:20 | Montag, 18. April 2011
lausiges
gedicht !!!! :-P
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#12   Evelynn van der Meer   18:48:34 | Montag, 18. April 2011
Liturgie-Manie!
Wir grüßen Sie!
Wer nicht die richt’ge Formel spricht,
der ist vor Gott ein armer Wicht,
wer nicht die rich’gen Kleider trägt,
dem ist die Hölle eingeprägt.
Gott gehts um Kleider und um Form.
Ein einfach Handbuch; ‘s ist enorm.
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#11   Gotthard   18:13:05 | Montag, 18. April 2011
@didaskala
Aber Maria siegt hier mehr dazu und wird als Öl der immerwährenden Salbung hier näheres alles Evangelische am Ende überzeugen.
was soll denn dieser sektiererische Unsinn?
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#10   r.ruhrgebietler   17:42:47 | Montag, 18. April 2011
Cappadocius:
na, Satan, habe ich dir mal wieder eine oder mehr Seelen abspinstig gemacht! ^-^
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#9   Gregorius Nazianzenus   17:40:33 | Montag, 18. April 2011
Rheiny,
und weil das so ist, geht es weiter bis in den Kollaps.
Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
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#8   Rheiny   17:31:46 | Montag, 18. April 2011
Freudiger Eifer … ?
Wenn ich mir das so in den letzten Jahren anschaue, für was sich Leute ereifern können, dann würde ich eine solche Aussage über die Liturgiereform mehr als kritisch hinterfragen. Aber das macht eben wie so oft der zeitliche Abstand und die auch in anderen Bereichen gewonnene Erfahrung aus.
Es ist aber ein schönes Beispiel, dass es eben nicht allein vom Papst abhängt, was gemacht wird, sondern eben auch von den Bischöfen vor Ort. Und wie gerade die deutschen Bischöfe JPII unter Druck gesetzt haben (auch mit der hinter ihnen stehenden Meinungsmehrheit), das kann man an vielen Beispielen belegen.
Heutzutage ist es wohl fast aussichtslos, nach einer Phase der totalen Verwirrung auf liturgischem Gebiet, nochmal so etwas wie ein einheitliches und in sich übereinstimmendes liturgisches Verständnis herzustellen.
Man stelle sich vor, ein Bischof würde beginnen, selbst die groben Verstöße zu disziplinieren – die Welle der Empörung (auch aus der Priesterschaft) würde wie ein Tsunami über den Bischof hereinbrechen.
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#7   Prof Rempremmerding   17:17:48 | Montag, 18. April 2011
Gebete an Gott zu richten für Dinge, die man eigentlich selber tun müßte und nicht tut
sind sakrilegisch!
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#6   Gregorius Nazianzenus   17:14:41 | Montag, 18. April 2011
Gebetserhörung und Wunder.
Der ehrwürdige Diener Gottes Papst Johannes Paul II. betet:
Ich bitte den Herrn Jesus, daß es zukünftig in unserem Umgang mit diesem heiligen Geheimnis gelingen möge, alles zu vermeiden, was bei unseren Gläubigen das Gefühl der Ehrfurcht und Liebe irgendwie schwächen oder verwirren könnte.“
Leider ist dieses Gebet nicht erhört worden.
Eine Gebetserhöhung wäre vielleicht ein größeres Wunder gewesen als die Heilung der französischen Ordensfrau.
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#5   Cappadocius   17:09:47 | Montag, 18. April 2011
@ ruhrgebietler
Es ist jener Barherzigkeitssonntag die von dem unseligen JP-II eingeführt wurde und seiner Seele den ewigen Sturz in die Hölle ersparte!
Woher Ihre intime Kenntnis der Hölle? Schon mal dagewesen? Da hat der Satan Ihr Gelaber vielleicht nicht ertragen und Sie weggeschickt, damit Sie andere damit nerven! :-D :-D :-D
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#4   juemuc   17:09:34 | Montag, 18. April 2011
@ Cappadocius
Danke für Ihren Kommentar, dem ich voll und ganz zustimme. Es gibt doch tatsächlich noch vernünftige Menschen auf dieser Internetseite.
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#3   r.ruhrgebietler   16:57:02 | Montag, 18. April 2011
Barmherzigkeitsnovene beginnt auf
Karfreitag!
Die Gläubigen Seelen der kleine Kirche Jesu Christi seien an dieser Stelle daran erinnert ihr Seelenheil mit dieser Novene aufzuopfern!
Sie endet am Barmherzigkeitssonntag (auch bekannt als Weisser Sonntag – dem Sonntag wo die Heilige Erstkommunion den flehenden Seelen der kleinen Kirche Jesu Christi gespendet wird.
Es ist jener Barherzigkeitssonntag die von dem unseligen JP-II eingeführt wurde und seiner Seele den ewigen Sturz in die Hölle ersparte!
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#2   Didaskala   16:46:58 | Montag, 18. April 2011
Jawohl: auf die richtige Liturgie kommt es an,
‘'''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
und auf gar nichts sonst: das ist das Herzstück unseres katholischen Glaubens!
Danke, daß darauf hier auf dieser Plattform immer wieder hingewiesen wird.
Calvinisten, Lutheraner, Remonstranten, Freikirchler und andere Eangelische mit ihrem blossen Bekenntnis der Erlösung des Einzelnen durch Jesus Christus verstehen das nicht.
Auch sind diese Mitmenschen freimaurerisch angenagt und lehnen es ab, unserer Himmelsmutter hier mehr www.google.de/ als die Mittlerin aller Gnaden und Sachwalterin des Fegfeuers hier mehr dazu www.marienforum.net/showthread.php?1032-Litanei-z… die nötige Ehre zu erweisen.
Aber Maria siegt hier mehr dazu immaculata.ch/…/maria_siegt_001.htm und wird als Öl der immerwährenden Salbung hier näheres …ngfrau-der-eucharistie.de/ alles Evangelische am Ende überzeugen.
‘''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''’
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#1   Cappadocius   16:44:00 | Montag, 18. April 2011
Ach nein?
Es ist nicht nötig zu beweisen, daß es vor dem Zweiten Vatikanum – und vor den in seinem Namen vorgenommenen „Reformen“ – keinen Zerfall der Liturgie gegeben hat.
Was in Frage gestellt wird, muss auch bewiesen werden. Alles andere ist Diskursverweigerung, mithin unwissenschaftlich und unscholastisch.
Selbstverständlich gab es einen Zerfall der Liturgie. Sie zerfiel in einen zelebrierenden Priester und eine rosenkranzbetende Oma. Beide hatten nichts miteinander zu tun.
Sie zerfiel in Klerus und Untermenschen („Laien“).
Sie zerfiel in „Vormesse“ (Abschaum, weil Wort Gottes, das echte Tradis hassen wie die Pest) und „Opfermesse“ (nichts für Untermenschen, die hatten das Maul zu halten und Rosenkranz zu beten).
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