Ein italienischer Liturgist hat Dinge ausgesprochen, die man jahrzehntelang nur unter vorgehaltener Hand und unter Verlust des eigenen Ansehens in der Kirche sagen durfte.
(kreuz.net) Der italienische Liturgiker, Prälat Nicola Bux hat sich im Interview mit der italienischen
Tageszeitung ‘Gazzetta di Reggio’ über die sogenannte Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanum geäußert.
Die damals erfolgte Einführung des Mahltisches bezeichnete er als einen „Mißbrauch“.
Der Prälat erinnert
daran, daß das neugläubige Meßbuch dem Zelebranten an keiner Stelle vorschreibe, dem Kirchenvolk permanent
ins Gesicht zu gaffen.
Im Gegenteil werde nur an drei Stellen vorgeschrieben, daß sich der Zelebrant
„zum Volk hin umdreht“ – nämlich nach dem Offertorium, beim Ecce Agnus Dei und beim Dominus vobiscum.
Aus diesen Anweisungen geht hervor, daß der Zelebrant ansonsten auch bei der Eucharistiefeier mit den
Gläubigen in dieselbe Richtung blickt.
Prälat Bux erklärt: Priester und Gläubige richten sich gemeinsam
zum wiederkommenden Herrn nach Osten aus.
Er findet allerdings einen Trick, um den Mahltisch zu rechtfertigen:
Wenn auf dem Tisch ein Kreuzchen stünde, auf das Volk und Priester blickten, dann würden sich alle
angeblich Christus zuwenden.
Eine vom Priester privatisierte Liturgie
Der Prälat kommentierte auch
die Sakralarchitektur.
Heute neige man dazu, kirchliche Kostbarkeiten in Museen abzustellen.
Doch dorthin
gehörten nur Dinge, für die es keine Verwendung gebe.
Die ausrangierten – und durchaus noch brauchbaren –
kirchlichen Geräte seien meist unter großen Opfern der Gläubigen angeschafft worden.
Es handle sich
um einen Ausdruck der Volksfrömmigkeit.
Zu den Paramenten erklärte Prälat Bux, daß sie nicht dem
persönlichen Ruhm, sondern der Ehre Gottes dienten.
Sie seien ein objektiver Ausdruck des Ritus.
Der
Prälat kritisiert, daß Priester die liturgischen Gewänder privaten Vorlieben unterwerfen – ähnlich
wie private Kleidungsstücke.
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24 Lesermeinungen
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*Wenn auf dem Tisch ein Kreuzchen stünde, auf das Volk und Priester blickten, dann würden sich alle
angeblich Christus zuwenden. _ Ein Kreuz ist ein Kreuz und somit Zeichen für Christus und Zeichen unseres
Glaubens und nicht Gläubchen
@Forum: Es freut mich, daß du dich ärgerst Ansonsten gibt es mit dir nichts zu diskutieren, nachdem
du im Jugendlichenalter steckengeblieben bist und deiner falschen Argumente überführst, in die Sprache
eines Minderjährigen zurückfällst. Diesen Eindruck der Regierung Nichtvolljähriger gewinnt man leider
in der Kirchenregierung. So ist der Aufruf des Herrn „Werdet wie die Kinder“ sicher nicht gemeint – denn
die Modernisten stehen auf der Stufe verkommener Jugendlicher.
RUDI-DUMMI Es spricht Bände, dass Typen wie RUDI-DUMMI unflätig sich benehmen, weil sie nicht mehr weiter
wissen. Sie holen zum Rundschlag aus und zeigen ihr wahres Gesicht. Es spricht auch Bände, wie viel Bosheit
hier produziert wird!
Der Papst an einem Mahltisch, damit werden alle abgestraft, die sich den märchenhaften Träumen hingeben,
der Tridentinismus würde aus den Sakristeischränken des Vatikan hervorgekramt, entmottet und tageslichttauglich
gemacht…
@Forum: Deine Ausdrucksweise ist so primitiv wie wir es von der antichristlichen Modernisten- sekte nicht
anders erwarten, dein Glaubensnichtwissen genauso. Primitive Antichristen. Kein Wunder, daß eure Sekte
so viele Opfer von geisteskranken Tätern hervorbringt. Ein primitiver Satanshaufen, der dem Greuel der
Verwüstung huldigt.
celebratio versus ad orientem Der entscheidende Punkt ist nicht, ob der Priester nun zum Volke hin zelebriert
oder nicht, sondern dass es alte christliche Tradition ist, Richtung Osten zu beten und zu zelebrieren.
Die aufgehende Sonne ist das Symbol für den wiederkehrenden Christus. Da aus diesem Grunde die meisten
Kirchen geostet sind, beten Priester und Volk in dieselbe Richtung. Der Petersdom in Rom (wie auch die
Lateransbasilika, Santa Maria Maggiore und St. Paul vor den Mauern) ist gewestet, d.h. am Hauptaltar aus
ist immer „zum Volk“ zelebriert worden, wie man hier am Beispiel einer einfachen Messe zelebriert von
Pius XII. gut sehen kann www.gloria.tv/?media=143075. Was Hw. Bux schreibt, ist nichts Neues. Steht so
auch schon alles in Der Geist der Liturgie von Joseph Ratzinger.
…wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, werde ich MITTEN UNTER IHNEN sein… heisst es.
Es heisst nicht, wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, werde ich vor ihnen stehen, damit
sie mich vehrehren können, ohne die Möglichkeit zu haben, sich anzuschauen.
@Forum: Angegafft wird man alleine in der Neuen Greuelliturgie, eine völlig unausgereifte Liturgie, die
ihren widergöttlichen Ursprung schon durch den Haß ihrer Urheber und Verfechter gegen die Tradition
der Kirche belegt. Die für alle Zeiten festgesetzten Riten sind jene von ‘Quo primum’, das unaufhebbar
ist. Ihr Verbalamoklauf richtet sich also gegen fast sämtliche traditionelle Riten der Kirche. Angegafft
wird man doch wirklich nur von dem Geistlichen, der hinter dem Volksaltar wie ein Fernsehkoch steht, und
das auch nur, wenn er im Novus-Ordo-Greuelgeist zelebriert. Ein Zelebrant, der mit Blick zum Volk im überlieferten
Ritus zelebriert, blickt auf den Altar und das Kreuz, nicht auf das Volk wie im Greuelritus.
GAFFEN Es ist schade, dass die Verfechter der alten, tridentischen Liturgie nur GAFFEN können und wegen
dieses Mangels unbedingt an der alten, tridentinischen Liturgie festhalten. Könnten sie wie die meisten
Menschen freundlich sehen, anschauen, den anderen mit Wohlwollen erblicken, dann würden sie auch die
tiefreligiöse, reich theologische LITURGIE, die uns nachj dem II. Vaticanum geschenkt wurde, feiern.
Aber Menschen die nur gaffen können… Ja, Jesus war wahrlich kein Gaffer, er konnte mit einem menschenfreundlichen
Gesicht die Menschen anschauen und sie aufrichten!
So ein Schmarren… Der Prälat erinnert daran, daß das neugläubige Meßbuch dem Zelebranten an keiner
Stelle vorschreibe, dem Kirchenvolk permanent ins Gesicht zu gaffen. So ein Schmarren: Das wird auch kein
Priester tun…, selbst wenn es als Rubrik im Messbuch festgelegt wäre…
In einer Kirche, die für den Hochaltar gebaut ist, ist kein Platz für den Volksaltar. Dieser zeigt nur
auf, daß in Rom ein diabolischer Umsturz geschehen ist, der völlig antikatholisch ist, und daß der
Greuel der Verwüstung, wie von Daniel und vom Herrn profezeit, errichtet wurde, und daß diese Kirchen
zu meiden sind. Ein Katholik kann in solchen Kirchen, in denen gegen den Hochaltar zelebriert wird, regulär
nur am Greuel der Verwüstung teilnehmen. Manche Novus-Ordo-Priester, die man persönlich kennt, sind
zwar fähig, auch am Volksaltar, entgegen dem Hochaltar, eine würdige Meßfeier darzubringen, allerdings
nur dann, wenn die Kommunion knieend und mit Hostiepatene erteilt wird; die Priester, die dies tun, sind
wenige, wie vielleicht in einer alten Kirche, die von der Novus-Ordo-Personalprälatur Opus Dei verwaltet
wird, oder von den Novus-Ordo-Vetus-Ordo-Servi Jesu et Mariae. Solche Fälle sind seltene Ausnahmen; das
Spannungsfeld der Abwendung vom Hochaltar bleibt bestehen, selbst wenn der Novus Ordo in diesen seltenen
Fällen würdig zelebriert wird. Regulärerweise, in den Pfarren und Kathedralen, kann ein Katholik an
solchen Meßfeiern nicht teilnehmen; er wird zu den überlieferten Riten, gemäß ‘Quo primum’, gehen
müssen: im lateinischen Ritus allen voran zur PBSPX, in den östlichen Riten in den östlichen Sonderkirchen.
Diese Sonderkirchen findet man nur in Großstädten. Ein Katholik bleibt also auf das Werk Erzbischof
Lefebvres, die PB St. Pius X., angewiesen, für die wir viel beten, und daß die Gesamtkirche, durch Mariens
und der Engel Hilfe, wieder gesunde.
In manchen Diözesen ist die röm. kath. Identität „wegdialogisiert“ worden ! Was uns heute als nachkonziliäre
„Errungenschaften“ vorgesetzt werden, sind zum erdrückenden Teil Relikte einer „aufbruchbewegten“ Generation
von „Neuerern“, deren Ausrichtung auf eine beabsichtigte „Laienkirche“ mit der Täuschung durch einen
sog. „Volksaltar“ erste konkrete Züge annahm; sogleich folgte die den wahren Glauben der Gefahr der Verdunstung
aussetzende sog. „Hand- und Stehkommunion“ ( natürlich wiederum ohne jegliche Erlaubnis !); www.razyboard.com/…07690-5840679-0.html
und heute wird versucht, diesen sog. „Altartisch“ irgendwie „glaubenskonform“ zu reden; die Realität
sieht in weiten Teilen vieler Diözesen einfach nur grausam aus www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html
will die Kirche zur raschen Gesundung finden, so wird ein ebenso rasche wieder Aufhebung des Indultes
der sog. „Hand- und Stehkommunion“ vorangehen müssen, in dessen Folge auch der sog. „Altartisch“ mit
versanden wird und mit beiden auch die Ideologie der „aufbruchbewegten“ Abbrucharbeiter/innen am wahren
Glauben; Hw Prof. May nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er die unabdingbar notwendigen vier Schritte
aus der kirchlichen Selbstzerstörung aufführt; die Wiederanknüpfung an die hl. Tradition ist lebenswichtige
Arznei für die kränkelnde hl. Kirche www.razyboard.com/…07667-5963538-0.html
Gaffer sind auch auf Autobahnen ein Problem. Ob es aber besser wird, wenn statt des Kirchenvolks Gott
im Kreuz oder im Hochaltar angegafft wird? Man sollte Gaffer also grundsätzlich aussperren aus der Kirche.
Am besten man öffnet die Kirche nur für Blinde. Liturgister? Oder Liturgiker? Oder Liturlunken?
EUER ZIEL ist doch die Zeit vor dem V2 ? warum treibt ihr mich so langsam aber sicher zu dem Wunsch nach
einem V3? Wie macht ihr das? Im Namen des Vaters, des Sohnes und des HEILIGEN GEISTES – AMEN Mit diesem
kurzen Gebet werden wir alle vereint, Gott nimmt uns als Werkzeug, ist euch das eigentlich klar? Durch
alle, die im NAMEN des Vaters sprechen, will JESUS uns etwas sagen. Man muß kein Piusbruder zu sein,
um den ZEIT-GEIST, zumal den modernsten nicht immer gut zu finden. Lassen wir einfach mal die ZEIT aus
dem SPIEL und überlegen uns stattdessen, was der HEILIGE-GEIST von uns will. So, ich gehe wieder ins
Kinder-Gewimmel.
Es gibt doch genügend Möglichkeiten… … den hintern eines Priesters anzuschauen. Lasst denjenigen
die gemeinsam Gottesdienstfeier wollen und nicht nur selbigem beiwohnen, die Kommunikation mit Jesus,
dessen Stellvertreter der Priester ist.
#4 Tridentinus 16:51:58 | Dienstag, 19. April 2011
„Liturgist“ als deutschen Begriff gibt es nicht. Es handelt sich um einen Liturgiewissenschaftler oder
einen Liturgiker. Ein Liturge ist jemand, der in der Liturgie einen Dienst übernimmt, im engeren Sinne
Zelebrant und Assistenz. Es gibt italienisch liturgista und englisch liturgist. Ein Kreuzchen ändert
alles, ist eine gehässige Bemerkung. Das sogenannte Benedictine Arragement auf freistehenden Altären
ist ein ganz großer Fortschritt. Und an einem solchen Altar könnte mE sogar der Usus ordinarius ggf
auch „zum Volk hin“ gefeiert werden. Das müßten hier doch eigentlich alle noch ungleich besser finden
als den NOM am Hochaltar. Lefebvre sagte ja sogar, er würde lieber die alte Messe auf französisch feiern,
als die neue lateinisch.
Mahltische – Altäre ich finde es wunderbar, wenn Priester mit dem Gesicht zum Volk stehen … Da entsteht
ein größeres Gemeinschaftsdenken… Im Enddefekt ist es mir aber egal, wie noch was… Es gibt Kirchen,
da wurde der Altar noch nicht umgebaut, sicher auch aus finanziellen Gründen. Da steht der Priester bei
der EUCHARISTIE mit dem Rücken zur Kirche – ein schöner Rücken kann ja auch entzücken. Sprecht ihr
mit Euren Freunden eigentlich auch schon seit 45 Jahren darüber, ob es sinnvoller ist bei der Eucharistie
mit dem Gesicht oder mit dem Rücken zum Volk zu stehen? Mal ehrlich, dies geht doch sicher nur bei Kreuz.net –
den andern wirds doch schon langweilig, oder?
Lustig finde ich… … dass der zitierte doch in vielen Punkten recht nahe an der hier vorherrschen Position
ist, sich die Überschrift aber auf das Haar in der Suppe bezieht. wahrscheinlich war der Autor sehr froh,
doch noch was gefunden zu haben, über das man hier herziehen kann.