Paedophilie
Mißbrauchs-Hoax: Falsche Anschuldigungen im dreistelligen Bereich
Konzilsdekadenz: Die meisten der wenigen Mißbrauchsfälle fanden in den Jahren 1970 bis 1974 statt – als die Kirche im Jubel der Welt ihren Konzilsglauben entdeckte.
Die wenigen Mißbraucher in der Kirche waren alle Zivilpriester
Die wenigen Mißbraucher in der Kirche waren alle Zivilpriester
© maaniemi, Flickr, CC
(kreuz.net) Der Erzbischof von New York, Mons. Timothy Dolan, hat Zahlen zu triebhaften Mißbräuchen im kirchlichen Raum veröffentlicht.

Das berichtete die Nachrichten-Webseite ‘katholisches.info’ am 17. April.

In den letzten Jahren wurden Hunderte angebliche sexuelle Mißbräuche angezeigt, die sich in den vergangenen Jahrzehnten zugetragen haben sollen.

Weitaus die meisten von ihnen waren erlogen.

Im Jahr 2009 gingen 286 Anzeigen gegen meist verstorbene oder laisierte katholische Priester ein.

2010 waren es sogar 345.

Von diesen wurden gerade einmal sieben von den unabhängigen Ermittlern weiterverfolgt. Die anderen waren erlogen oder aufgebauscht.

In den USA wirken rund 38.000 katholische Priester.

Drei Viertel aller Beschuldigten sind schon länger tot oder laisiert.

Zwei Drittel der Anzeigen bezogen sich auf den Zeitraum zwischen 1960 und 1984.

Auffallend ist, daß sich die meisten angezeigten Mißbräuche in den Jahren 1970 bis 1974 – also im tiefsten Dunkel der Konzilszeit – ereignet haben sollen.

Inzwischen haben in den USA mehr als 5,1 Millionen Kinder und zwei Millionen Erwachsenen von der Kirche Schulungen erhalten, um sexuellen Mißbräuchen vorzubeugen.

1,7 Millionen ehrenamtliche und 293.000 hauptamtliche Mitarbeiter der katholischen Kirche sowie 162.000 Lehrer und Erzieher, 6000 Priesteramtskandidaten und 14.000 Diakone besuchten ebenfalls solche Schulungsprogramme.
      
16 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#16   tyrarachsa   18:56:53 | Freitag, 22. April 2011
Hoax hin,
Hoax her…
extra3 hat die Kirche reingewaschen ;-)
schwamm drüber www.youtube.com/watch?v=3e_ute3Myxo&…
Redaktion benachrichtigen
#15   bassman   11:26:13 | Freitag, 22. April 2011
clarissa, bitte!!!!!
Nochmals:
Regel 1: Es gab keinen sexuellen Missbrauch vor V2!
Regel 2: Sollte es doch zu sexuellem Missbrauch vor V2 gekommen sein, tritt automatisch Regel 1 in Kraft!
Redaktion benachrichtigen
#14   clarissa colonia   11:24:02 | Freitag, 22. April 2011
Interessant, interessant,
dass es immer die Uniformierten sind, die so dezidierte Meinungen zum Besten geben …
1912 wurde der Bischof von Forli durch die Konzilskongregation geruegt, weil er mehrer Priester, die sich sexuell vergangen hatten, an verschiedene Bistuemer „ausgeliehen“ hatte (vgl. ebd.).
Redaktion benachrichtigen
#13   Meinerven   09:22:49 | Freitag, 22. April 2011
wo liegt die Wahrheit?
Da hat man diese Verbrecher wenigstens entlassen.
Das wäre sicher auch später noch der ehrlichere Weg gewesen.
Das große Problem ist und bleibt aber, dass viele Opfer geschwiegen haben, aus Angst oder Scham. Und, ganz ehrlich, wer hätte den Opfern denn uneingeschränkt geglaubt? Immerhin war das Thema Missbrauch lange ein Tabu, ist es teilweise auch bis heute noch.
Ich bin auch skeptisch, ob nicht mancher, der sich jetzt als Opfer meldet, eher daran interessiert ist, ein Stück von dem Kuchen der Entschädigungen unberechtigt mitzunehmen. Es gibt verbrecherische Betrüger, die vor nichts halt machen.
Wichtiger ist die seelische Aufarbeitung des Erlebten bei den Opfern. Und das Gebet für Opfer wie für Täter.
Redaktion benachrichtigen
#12   Goldengel   08:23:10 | Freitag, 22. April 2011
nun clarissa
Nur musste der Bischof von Arras schon 1904 Priester wegen zahlreicher Vergehen an/mit Kindern strafweise aus dem klerikalen Stand entlassen
Da hat man diese Verbrecher wenigstens entlassen.
Doch in VII.Kreisen hat man diese nur in andere Diözesen abgelegt, wie einen staubigen Teppich, wo sich dann andere wieder daran schmutzig machen können.
Lieb, gell, so fürsorglich dem Verbrecherpriester gegenüber und so „nett“ den Opfern gegenüber.
Redaktion benachrichtigen
#11   clarissa colonia   08:15:19 | Freitag, 22. April 2011
Nun, werter bassmann,
gewiss haben Sie recht, dass es so etwas unter dem Einfluss der hochheiligen Alten Messe niemals gegeben hat …
Nur musste der Bischof von Arras schon 1904 Priester wegen zahlreicher Vergehen an/mit Kindern strafweise aus dem klerikalen Stand entlassen (vgl. Noldin, De sanctionibus in ecclesia, Rom 1924, 257).
Redaktion benachrichtigen
#10   bassman   07:59:27 | Freitag, 22. April 2011
clarissa colonia
Das ist VÖLLIG unmöglich, da doch erst durch das V2 Unterhosenthemen in die Kirche eingedrungen sind. So stehts geschrieben und das ist die Wahrheit! ;-)
Redaktion benachrichtigen
#9   clarissa colonia   07:56:56 | Freitag, 22. April 2011
Spannend nur,
dass schon lange vor dem letzten oekumenischen Konzil in Monographien de sanctionibus in ecclesia geschlechtliche Beziehungen zwischen Klerikern und Kindern behandelt wurden.
War das etwa verzichtbar?
Redaktion benachrichtigen
#8   Diamant †   01:45:42 | Freitag, 22. April 2011
Wer kann die Konzilsdokumente
in verständliches Deutsch übersetzen und die notwendigen Abgrenzungen aufzeigen?
Redaktion benachrichtigen
#7   Mighty Counsellor †   18:19:40 | Donnerstag, 21. April 2011
Wo ist der Kausalzusammenhang
zwischen
a) Konzil
und
b) Missbräuchen?
Redaktion benachrichtigen
#6   Pelagius III.   16:20:01 | Donnerstag, 21. April 2011
Mal so, mal so
In dem gestrigen Artikel über „Furchtbare liturgische Gräuel“ hieß es:
„Der Schmutz, auf den sich der damalige Kardinal bezog, war eine unglaubliche Zahl von Sittlichkeitsskandalen.
Unaussprechliche Verbrechen von Priestern, die überall auf der Welt ans Licht kamen, waren die Ernte einer jahrzehntelangen ‘konziliarenErneuerung’ in den Seminaren.“
Gestern waren es also „Schmutz“ und „unaussprechliche Verbrechen“, heute ist es schon wieder (siehe oben!) „Hoax“ und „erlogen oder aufgebauscht“.
Ein typisches Beispiel, wie Kreuz.net sich die Sachen ganz nach Gutdünken zurechtbiegt.
Redaktion benachrichtigen
#5   Das Kind   13:49:51 | Donnerstag, 21. April 2011
Linke Kinderschänder der taz
Repetitio mater studiorum: www.cidnews.de/?p=311
Redaktion benachrichtigen
#4   Anno   12:47:33 | Donnerstag, 21. April 2011
Mißbräuche
Es ist sicherlich vorstellbar, dass es unter den vielen Opfern auch Betrüger gibt. Da man mit solchen Vorwürfen hohe Geldsummen erschwindeln kann, wird es immer wieder solche Betrugsversuche geben. Wichtig ist aber, dass jedes Opfer gehört wird damit die wahren Täter auch bestraft werden und die tatsächlichen Opfer Hilfe erhalten.
Redaktion benachrichtigen
#3   Nixnutz   12:47:28 | Donnerstag, 21. April 2011
im tiefsten Dunkel
in den Jahren 1970 bis 1974 – also im tiefsten Dunkel der Konzilszeit –
Also geht es seit 37 Jahren wieder aufwärts mit der Kirche? Na, das ist mal eine frohe Botschaft! Wird von +net viel zu selten verkündet!!! Ist manchmal nicht das genaue Gegenteil davon zu lesen?
Redaktion benachrichtigen
#2   Vomjaus   12:25:29 | Donnerstag, 21. April 2011
Die Propaganda des Bösen ist am Werk
HOAX ist eine Begriffskategorie, die keinen Funken Mitgefühl für die Opfer erkennen lässt.
Selbstvesrtändlich werden verjährte Verfahren nicht weiter verfolgt.
Wer Kindern Missbrauch antut oder diesen mit dem Begriff Hoax verharmlost, ist ein mieser Kinderschänder.
Wenn Kinderschänder auch noch katholisch heucheln wollen, schlägt das dem Fass den Boden aus.
Pack!
Redaktion benachrichtigen
#1   Guiseppe   12:15:24 | Donnerstag, 21. April 2011
68er-Verunsittung
Das hat eher was mit den 68ern zu tun und deren Ungeist als mit „dem“ Konzil.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
PaedophilieJetzt, wo er am Boden liegt, werden die Feigen mutig PaedophilieAltliberaler Homo-Bischof suspendiert PaedophilieZu viele Fragen sind offen geblieben Mißbrauchs-HoaxJetzt landen die Bischöfe im Knast PaedophilieEr ist halt kein Priester PaedophilieDie Mißbräuche gedeihen im reformkatholischen Milieu PaedophilieMißbrauch: Die Gier nach Geld schmerzt noch mehr PaedophilieDie Judasse können vom antikirchlichen Mißbrauchs-Wahn nicht genug bekommen PaedophilieDas war kein Priester – das war ein Edel-Kinderschänder PaedophilieMißbrauch oder Belästigung? PaedophilieDie deutsch Mißbrauchs-Farce wird zum absurden Theater PaedophilieBeim deutschen Mißbrauchs-Hoax kann einem das Lachen vergehen PaedophilieDie Lösung für die Odenwaldschule ist die Unterdrückung der Kirche Paedophilie‘Welt online’ verleumdet den Münchner Kardinal PaedophilieKlingt schwachsinnig? Bei den Katholiken geht man genau so vor
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net