Lange schien die Freundschaft zwischen ‘kath.net’ und dem Wiener Abbruch-Kardinal erkaltet zu sein. Doch jetzt gab der altliberale Prälat der Webseite sogar ein Interview. Ob das ein Zufall ist?
Christoph Kardinal Schönborn
(kreuz.net, Wien) Das von den Medien hochgespielte Theolunken-Pamphlet von Anfang Februar habe „in den
Medien relativ wenig Beachtung gefunden“.
Das behauptete der Wiener Abbruch-Kardinal Christoph Schönborn
heute vor der Kommerzseite ‘kath.net’.
Erwartungsgemäß kritisiert der altliberale Kardinal Schönborn
zuerst nicht den Inhalt, sondern die Form des Pamphletes.
Ihm mißfalle der „dramatische Ton“ – erklärt
er.
Zahnlose Kritik
Ansonsten erhalten die altliberalen Unterhosen-Reformer von dem altliberalen Kardinal
eine halbe Heiligsprechung.
Er bescheinigt ihnen eine angeblich „ehrliche Sorge um die Zukunft der Kirche“,
einen „guten Willen“ und sogar „ernste Absichten“.
Seine zahnlose Kritik schiebt er einem anonymen protestantischen
Pfarrer in den Mund.
Dieser habe bei einer katholischen Dekanatsversammlung gefragt, ob die Katholiken
nicht sehen würden, daß die gewünschten Reformen bei den Protestunten längst verwirklicht sind: „Geht
es uns deshalb besser?“
Vage kritisiert Kardinal Schönborn weiter, daß die „übernatürliche Dimension“ –
vermutlich meint der Kardinal damit Gott – im Pamphlet kaum angesprochen sei.
Als Quellen der Erneuerung
sieht er die Marienerscheinungsorte Lourdes und Fatima sowie – darauf zielt er vor allem ab – „sicher
auch“ den falschen Erscheinungsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina.
Kardinal Schönborn bezichtigt
das Pamphlet dann, „sehr Klerus-zentriert“ zu sein.
Die Lehre vom gemeinsamen Priestertum aller Getauften
komme darin kaum zum Tragen.
Zu viele Ballone bei der Messe?
Die nachkonziliare Liturgiereform kritisiert
Kardinal Schönborn verhalten.
Man müsse liturgische Reformen mit großer Behutsamkeit angehen – philosophiert
er:
„Der Fehler der Liturgiereform nach dem Konzil war wohl vor allem die zu große Eile.“
Die Frage,
wie er seine eigenen Fladen-Brot-Diskomessen mit Ballonen, SMS und einem hingeschusterten Meßbuch von
Paul VI. vereinen kann, wurde ihm von Hofberichterstatter ‘kath.net’ nicht gestellt.
Interessanterweise
gab der Kardinal der Zensur-Webseite sein Interview zwei Wochen nachdem ‘kath.net’ den österreichischen
Religionsbücher-Skandal unterschlagen hatte.
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26 Lesermeinungen
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@ Antonio Michele: Jung-Stilling aus dem Jenseits „Datt Zeuchs ist ja nicht nur inhaltlich blödsinnig,
es ist auch stümperhaft gereimt, dass es der Sau graust. Was für ein Dummkopf versuchte denn da sich
auf Dinge einen Reim zu machen, die er nicht versteht! Sie?“ Es tut mir leid, daß es „die Sau graust“!
Mehr Informationen zu den nachtodlichen Belehrungen von Geheimrat Johann Heinrich Jung-Stilling finden
Sie hier: Zum Inhalt und zur Herkunft der Jung-Stilling-Botschaften www.ihlisoft.de/phpbb/viewforum.php?f=3&sid=30550b…
Zur grausenden Sau nur nebenbei: kennen Sie das lateinische Sprichwort: „sus Minervam docet“?
Unrühmliches Verhalten Die kriecherische Haltung gegenüber den Feinden der kirchlichen Tradition ist
typisch für eine pseudokonservative Kommerzseite wie kath.net. Hauptsache, man kriecht den Mächtigen
wieder einmal in den Allerwertesten!
#23 Horst Metzker 15:47:12 | Sonntag, 24. April 2011
@ Goldengel, ich war Mitte der 80iger Jahre viel in afrikanischen Waisenhäusern, Kirchen allgemein, und
vor allen Dingen auch in echten slums, und nicht das was wir via TV geboten bekommen. Seit dieser Zeit
habe ich mich nie wieder über meine Lebensumstände beschwert, höchstens über meine geistlichen. Ich
habe mir deshalb auch 5-6 Priester ausgesucht die meinen Tempel mit rein halten sollen. (Paulus, Kor.II)
Im übrigen ist es mir nicht klar warum man zu dem Schluß kommen kann, zur tridentinischen Zeit hätte
es keinen Mißbrauch gegeben? Weil es verschwiegen wurde? Noch was, die Seligsprechung von Herrn Woityla
ist das dickste faule Ei was sich der Vatikan seit Pius IX eingehandelt hat.
Schönborn bescheinigt ihnen eine angeblich „ehrliche Sorge um die Zukunft der Kirche“, einen „guten Willen“
und sogar „ernste Absichten“. für diese Leute ist Kirche ein Verein aus Menschenwerk – nichts anderes.
Sie haben schonmal ein falsches Grundverständnis von Kirche. Wer nicht alle kath Glaubenswahrheiten glaubt
und nicht weiß dass die katholische Wahrheit die alleinseligmachende ist, dessen kirchenpolitische Ideen
sind reif für den Komposthaufen
#19 klausvonjaus 13:26:18 | Samstag, 23. April 2011
UNSER FREIMAURER-CHRISTOPH SOBALD ER SEIN FASCHISTISCHES FREIMAUER-MAUL AUFMACHT KOMMT NUR UNSINN HERAUS…FREIMAURER
SIND EIN STAAT IM STAATE…FREIMAURER SIND GRUNDSÄTZLICH ELITÄR FASCHISTISCH ORIENTIERT…WOLLEN DEMOKRATISCHE
ENTSCHEIDUNGSPROZESSE UMGEHEN UND IHRE FASCHISTISCHE, ELITÄRE WELTANSCHAUUNG DEM VOLK GEWALTSAM AUFZWINGEN
#17 Rose im Kreuz 10:51:22 | Samstag, 23. April 2011
@ cc: „Hand in Hand“ – die Bruderkette Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn von Wien hat seinen Vater
Hugo Damian Graf von Schönborn († 1979) auch im Freimaurer-Ritus verabschiedet: www.kreuz.net/article.9768.html
So wie man echte Jesus-Nachfolger draran erkennt, dass sie Worte des Friedens sprechen und keine Verwünschungen
gegen Nächste aussprechen und Nächste verurteilen. Vor solchen weißgetünchten Gräbern hat uns Jesus
nämlich eindringlich gewarnt! Menschen, die andere verachten, verurteilen und gegen sie aufstacheln,
sprechen nicht aus der Liebe eines Gottes von dem Jesus sprach. Sie sprechen aus Hass eines Zerstörers
der Botschaft Jesu Christi.
@Myrtillo: Der Unterschied zwischen einer echten und einer gefälschten satanischen scheinhaften Marienerscheinung
müßte selbst dir einleuchten. Eine echte Marienerscheinung ist eine geöffnete Tür des Himmels, eine
falsche ist eine Pforte der Hölle, wie eben die antichristliche Medjugorje-Vision.
#13 Rose im Kreuz 08:22:55 | Samstag, 23. April 2011
Der Gegenpapst und die NS-Kirchenaustrittszahlen gehen brüderlich Hand in Hand Der Abtreibungs- und Schwulen-Kardinal
Schönborn verwässert den Glauben dermaßen, dass in seinem Glaubensvernichtungs-Distrikt schon alle
glauben, eine Fronleichnamsprozession ist eine Schwulenparade. www.kreuz.net/article.4680.html
der Priesterberuf – eine Gaude ? Seine zahnlose Kritik schiebt er einem anonymen protestantischen Pfarrer
in den Mund. Dieser habe bei einer katholischen Dekanatsversammlung gefragt, ob die Katholiken nicht sehen
würden, daß die gewünschten Reformen bei den Protestunten längst verwirklicht sind: „Geht es uns deshalb
besser?“ Aha – man wird also deshalb „Priester“, damit es den Herrschaften besser geht. Frage: Geht es
denen denn schlecht? Haben die nichts zu essen, keine Wohnung? Ach so – die dürfen tupfen, eine HS Lebensgemeinschaft
eingehen und sich dann „Priesterinnen“ nennen. Tja – schön, gell, wenn es einem der „Herr dieser Welt“
so „GUT“ gehen lässt.
Erläuterungen am Thema vorbei! Eigentlich spitzten Katholiken ja die Ohren, um vom Kardinal aus Wien
vielleicht endlich mal zu erfahren, wieso Hunderten von Theologen und Priestern die Narrenfreiheit zugestanden
wird, in einem Memorandum gar die Homo-Ehe zu fordern. Und dann kommt der ihnen damit: DASS das Memorandum
zwar dramatisch im Ton, aber aus ehrlicher Sorge verfaßt sei. DASS es damit Katholiken auch nicht besser
ginge als den Protestanten und sie sich daher lieber an die Botschaften von Lourdes und Fatima halten
sollten. DASS das Memorandum ja ohnehin wenig Beachtung gefunden habe.
@Didaskala Datt Zeuchs ist ja nicht nur inhaltlich blödsinnig, es ist auch stümperhaft gereimt, dass
es der Sau graust. Was für ein Dummkopf versuchte denn da sich auf Dinge einen Reim zu machen, die er
nicht versteht! Sie?
Zwei sozialistische Gratis-Schmuddelblätter und ihre geistlichen Propagandisten: In dem einen sozialistischen
Propagandablatt („heute“) ist der Wiener Kardinal Kolumnist, im anderen rotzigen Gratis-Freimaurerblatt
erklärt uns der Wiener Stephansdolm, Trunkenbold Faber, Ostern: – „Jesu steht auf … bindet sich eine
Schürze um“. Das theologisch wichtigste Kleidungsstück am Wiener Stephansplatz: die „Schürze“. – „Das
Schicksal Jesu zeigt, dass jeder scheitern kann.“ Sogar Jesus samt Schürze kann mal hier mal da scheitern.
– „Als Jesus am Kreuz hängt … In dieser Situation erklärt sich Gott solidarisch mit den Leiden der
Menschen.“ www.oe24.at/…-uns-Ostern/24676717 Der Experte für Schürzenträger, der gelegentlich auch
als Dompfarrer fungiert, macht Propaganda für die Loge, wenn er z.B. mit dem ehemaligen Großmeister
der österreichischen Freimaurer, Michael Kraus, im Gespräch ist: www.ots.at/…OTS_20101207_OTS0215
Ja: das ist ) die rechte Er=Neuerung! „Als Quellen der Erneuerung sieht er die Marienerscheinungsorte
Lourdes und Fatima.“ Es wäre ja auch töricht und unklug, im Evangelium unseres Herrn die Grundlage eines
Glaubensauftriebs in unserer Heiligen Katholischen Kriche Kirche zu sehen. Denn erstens liegt das, was
dort berichtet wird, eine lange, lange Zeit zurück. Und zweitens zeigt sich Gott den Gläubigen unserer
Heiligen Kirche selten oder gar nicht: allenfalls noch ein paar Heiligen. Unsere Himmelsmutter Klick www.google.de/
aber war eine von uns –-- und zwar ganz; und nicht wie Jesus so zwittrig-fern und nur für Gestudierte
verständlich in einer „hypostatischen Union“ Klick www.kath.de/…ostatische_union.php. Gottseidank ist
unsere Himmelsmutter fleißig im Erscheinen und hat auch immer wieder neue, packende, des Rätselns werte
Botschaften Klick www.uni-siegen.de/…ds/reiner_glaube.pdf. Wie die Erfahrung in unserer Heiligen Kirche
lehrt, nehmen unsere Gläubigen von den Maria-Botschaften für ihr Leben und Wirken viel mehr auf als
von den tausendmal gehörten Sätzen aus dem Munde Jesu. Emsig beflissen werden daher auch von Millionen
die Erscheinungs-Stätten wie die beiden genannten Tausende andere inbrünstig aufgesucht. Das bringt
jedenfalls mehr Segen als die ausgeleiterten Anweisungen, daheim, zu Hause, in der eigenen Umgebung dem
Nächsten zu dienen –-- und gar auch noch Feinden! Seien wir dankbar, daß unsere Heilige Kirche sich
der Himmelsmutter erfreuen darf! Wie arm sind doch die Evangelischen, die sich nur auf die Bibel und Vernunft
gründen, und den süssen Dienst der Himmelsmutter entbehren…
Mein Glaube ist aber größer als Deiner Weshalb muss ich bei der gegenseitigen Berichterstattung von
kreuz.net und kath.net immer an Stutenbissigkeit und Zickenkrieg junger Mädchen denken? Ich-zentrierte
Divas, ohne wirklichen Kontakt zu jenen Idolen, die sie anzubeten vorgeben. Fatima und Medjogorje unterscheiden
sich im Wert nebenbei wie ein Plateaustiefel vom anderen.
„Den“ Protestanten geht es in vielen Ländern gar nicht so schlecht. Der von Herrn Kard. Schönborn genannte
ev. Pfarrer ist wahrscheinlich Landeskirchler. Der österreichische katholische Bischof Kappelari wurde
von Kathnet. vor gar nicht so langer Zeit mit der Aussage zitiert, daß in Österreich evangelische „Freikirchen“
(gemeint: evangelikale) wüchsen… NOCH geschieht das von kleiner Basis aus… In Guatemala oder den
USA oder auch Teilen Deutschlands (z.B.) sieht das oft eher anders aus…