Liturgie
„Die Lage ist ernster denn je“
Ein Münchener Jesuit äußerte sich im März zur Debatte um liturgische Mißbräuche: „Es ist das Recht des Bischofs, anonyme Beschuldigungen zu ignorieren. Dennoch bleibt die Frage, warum Gläubige diesen Weg wählen, um ihre Beschwerde vorzutragen.“
(kreuz.net) Der Jesuit und Münchner Philosophieprofessor Giovanni Sala äußerte sich Ende März in einem Leserbrief der ‘Tagespost’ zu zwei Themen: die liturgischen Mißbräuche und die Reaktion der besorgten Gläubigen dagegen.

Pater Sala äußert seine Verwunderung, daß es einer solchen Diskussion überhaupt bedarf.

Es gebe in der gegenwärtigen Liturgie der Kirche keine Zweideutigkeiten, die beim Zelebranten Unsicherheiten hervorrufen könnten oder einer Klärung durch die kirchlichen Oberen bedürften.

Dennoch sind Mißbräuche weit verbreitet. Besonders betroffen ist die Predigt. Sie ist als Bestandteil der heiligen Messe dem Priester oder dem Diakon vorbehalten.

Von dieser Norm könne auch der Diözesanbischof nicht dispensieren, erklärt Pater Sala.

Doch erst im Februar erklärten die Bischöfe der Schweiz, daß die dort seit Jahrzehnten praktizierte Laienpredigt vom Vatikan akzeptiert worden sei.

Pater Sala erwähnt im Leserbrief eine vom Münchener Ordinariat gebilligte Laienpredigt:

„Wenn die Landesvorsitzende von ‘Donum vitae’ in Bayern nach dem Evangelium in einer Pfarrkirche von München eine ‘Predigtansprache’ hält, um für einen Verein zu werben, der den Zweck verfolgt, eine Anordnung des Heiligen Vaters zu unterlaufen, kann dies wohl nicht als ein Fall von zeugnishafter Veranschaulichung der vom Zelebranten (nicht!) gehaltenen regulären Homilie gelten, wie das Münchener Ordinariat den Fall gutgeheißen hat.“

Angesichts der bestehenden Ordnung sei ein solches Verhalten – so Pater Sala – eine Aufkündigung des Gehorsams gegen den Heiligen Vater.

Darum stehe die Erklärung der Schweizer Bischöfe, daß der Predigtauftrag grundsätzlich auch Laien übertragen werden könne, im Widerspruch zum Kirchenrecht.

Zwar würden die Bischöfe statt von einer Predigt von einem „Predigtwort“ oder von einer „Meditation“ sprechen. Dazu könne ein Laie angeblich im Einzelfall vom Priester und regelmäßig vom Bischof delegiert werden:

„Ob aber dieser verbale Trick genügt, um die Sache theologisch und rechtlich in Ordnung zu bringen, ist mehr als zweifelhaft.“

Pater Sala verdeutlicht die bedrohliche Lage der Liturgie mit einem zweiten Beispiel.

Jeder Katholik hat das Recht, sich beim Diözesanbischof über liturgische Mißbräuche zu beschweren.

Mit Bezug auf kirchliche Dokumente verweist der Jesuit auf den Zusammenhang zwischen dem Recht des Katholiken, an einer würdigen Liturgie teilzunehmen, und seiner Pflicht, dafür zu sorgen, daß die Liturgie entsprechend gefeiert wird.

„Von Anfang an wurde diese Bestimmung der kirchlichen Autorität, unter völliger Verdrehung von Buchstabe und Sinn, als eine Aufforderung zum Denunziantentum diffamiert.“

Die Liturgen, welche die Liturgie als ihren Privatbetrieb betrachten, fürchten, daß diese Bestimmung ihre Kreativität und theologischen Einfälle, die sie den Gläubigen aufdrängen wollen, bremsen könnten.

Pater Sala verweist auf das Verhalten des Bischofs von Würzburg. Dieser kritisierte den lokalen Initiativkreis wegen einer angeblicher Bespitzelung der Priester.

„Es ist das gute Recht des Bischofs“ – so der Jesuit –, „auf anonyme Beschuldigungen nicht einzugehen. Es sei allerdings bei allem Respekt erlaubt, die Frage zu stellen, wieso Gläubige diesen Weg wählen, um ihre Beschwerde vorzutragen.“

Es ist ein offenes Geheimnis – so der Jesuit –, daß die Ordinariate auf Hinweise von Gläubigen oft gestört reagieren.

Manchmal werden zunächst sogar die gewissenhaften Gläubigen unter Anklage gestellt, statt abzuklären, ob und inwieweit ihre Beschwerden berechtigt sind.

Er kenne Fälle, in denen das Ordinariat über nicht ordnungsgemäße Liturgien im voraus informiert worden sei. Der Mißbrauch habe dennoch ungehindert stattgefunden:

„Der Verdacht liegt nahe, daß Verantwortliche in den Ordinariaten lieber in Unwissenheit bleiben möchten, damit sie nicht mit der unangenehmen Pflicht konfrontiert werden, handeln zu müssen.“

Die gegenwärtigen liturgischen Mißbräuche seien das Resultat der Jahre, in denen die zuständige Autorität gewähren ließ:

„Nun gehört es zu den Pflichten des Hirten einer Diözese, wie der Name ‘Bischof’ – Aufseher – besagt, Aufsicht über die ihm anvertraute Teilkirche zu führen.“

Wäre dies der Fall, würde sich eine Intervention von Seiten der Gläubigen erübrigen. Auch die Gefahr einer „Bespitzelung“ wäre gebannt.

Dagegen werde der Begriff ‘Denunziantentum’ nicht selten von jenen verwendet, die sich davor schützen wollten, zur Rechenschaft gezogen zu werden:

„Wenn der liturgische Mißbrauch heute immer aggressiver und die Demontage des sakramentalen Priestertums immer bedrohlicher wird, so erweist sich die Fehde um angebliche Denunzianten als eine willkommene Ablenkung von der eigentlichen Frage, wie es nämlich mit der ordnungsgemäßen Feier der Eucharistie – dem Zentrum unseres Glaubens und unseres Betens – steht.“
      
15 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#15   Laurentius2   18:22:08 | Donnerstag, 9. Juni 2005
@ Athanasius
Super auf den Punkt gebracht !
Redaktion benachrichtigen
#14   Athanasius   09:15:21 | Donnerstag, 9. Juni 2005
n.
vor allem, wenn man Jesu Barmherzigkeit und sein Gebot der Nächsten- und Feindesliebe vergisst, was Du ja so immer wieder tust.
Mensch, Sie kennen mich nicht einmal persönlich. Und wahrscheinlich kennen Sie kennen Traditionalisten persönlich, wie ihre Hetzereien indizieren.
Ein Vergleich zum Islam ist völlig ungehört! Du verurteilst Menschen die Katholisch sind wie vor 1962 und die wären „Militanten die die Nächstenliebe vergessen“? Alle Katholiken, Pius XII., alle von 33 AD bis 1962 AD waren „Extremisten“?
We are now what you were then
If we are wrong now, you were wrong then,
If you were right then, we are right now.
Sie insinuieren wir würden die Nächstenliebe nicht beachten usw. Aber Sie wissen anscheinend gar nicht mehr, dass ein Eintreten für die Wahrheit und ab und zu mal ein hartes Wort Nächstenliebe ist um die Irrenden auf den rechten Weg zu führen?
Und nein, wir „Traditionalisten“ (einfache RÖmische Katholiken) verüben keine Bombenangriffe…
Sie sind ein ungerecht verurteilender Mensch, der selbst von Nächstenliebe geschweige denn objektiver Diskussion nichts weiss.
Für ist wahrscheinlich Jesus ein „guter Mensch“ der mit rosaroten Brille durchs Heilige Land zog, für mich ist der Herr Jesus Christus „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ und ich glaube fest dass „keiner zum Vater kommt“, wenn nicht durch Ihn.
„Hart ist diese Rede, wer kann sie hören?“
Redaktion benachrichtigen
#13   methusalix †   18:34:11 | Mittwoch, 8. Juni 2005
@Athanasius
Danke für die Aufklärung bezüglich der von Euch tolerierten Messriten. Sie sind mir bisher noch nicht untergekommen.
Bist Du sicher, dass Du mit der Aussage:>Anscheinend ist Liebe etwas anderes als „alles Tolerieren“< nicht ins andere Extrem verfällst? „Ich liebe und toleriere nur das, was mir in den Kram passt?“ Den Verdacht äussere ich, weil sich Dein Bezug auf Jesus in gefährliche Nähe zum militanten Islam begibt; vor allem, wenn man Jesu Barmherzigkeit und sein Gebot der Nächsten- und Feindesliebe vergisst, was Du ja so immer wieder tust. Ihr Traditionalisten seht gerne nur den Kampf gegen anders Denkende und einen militanten, konservativen Katholizismus, werft uns normalen Katholiken vor, wir seien zu liberal, was immer dieser wischiwaschi-Begriff bedeuten mag (wieder so eine Beliebigkeit von euch). Dass Du Dich verfolgt fühlst, na ja, wenn ich Zeit habe werde ich Dich bemitleiden. Bis dahin werde ich einen Rosenkranz für Dich beten.
Redaktion benachrichtigen
#12   Athanasius   09:51:24 | Mittwoch, 8. Juni 2005
Danke.
Verteufelung aller anderen Messordnungen
Bitte? Davon ist hier nie die Rede. Ich denken nicht ein „tridentinischer“ Katholik wird hier den
Maronitischen
Syriacschen
Alexandrischen
Byzantinischen
Koptischen
Chaldäischen
Ambrosianischen
Mozarabischen
Ruthenischen
Alt-Schlawischen
oder Gallikanischen Ritus jemals angreifen.
Lex orandi, lex credendi, gilt aber schon.
Gott der Liebe
Wie denn konnte der Apostel der Liebe, Johannes, so „hart“ urteilen über Häretiker und sie aus dem Hause ausschliessen (2Joh)????
Anscheinend ist Liebe etwas anderes als „alles Tolerieren“.
Und Jesus, die Liebe selbst, brachte „das Schwert [die Verteilung]“ und nich weltlichen „Frieden“.
Wie sie Mich verfolgt haben, werden sie euch verfolgen. Diese Zeit gehen wir jetzt immer mehr ein. Eigentlich schon eine Beprüfung. Der Heilige Franz von Assisi hätte gerne in unserer Zeit gelebt, hat er mal gesagt. Die Verdienste sind viel höher als im katholischen (mit Missbrauchen) Mittelalter.
Redaktion benachrichtigen
#11   methusalix †   19:51:09 | Dienstag, 7. Juni 2005
Hallo ontos…
Dank für Ihre Replik. Ich stimme Ihnen zu, dass die katholische Kirche den Glauben als objektivierbar beschreibt; bei meinen Zeilen habe ich mich schlecht ausgedrückt, wenn Sie dies so sehr missverstanden haben. Der ganz persönliche Glaube im innersten unseres Herzens ist eine rein subjektive, alleine mit Gott teilbare Erfahrung. Nennen Sie es Gewissen, Stimme des Herzens, Urvertrauen, wie auch immer, es ist bei mir Glaube an Gott, den Allmächtigen, Schöpfer des Himmels und der Erde (Das ist meine Lieblingsstelle im Glaubensbekenntnis; ich habe Naturwissenschaften studiert und dabei leibhaftig erfahren, dass Gott der Schöpfer IST!). Gott entmachten, …also wirklich. Den Verlust der WELTLICHEN MACHT mitsamt dem Kirchenstaat, begreife ich allerdings als Chance für die Kirche, weil wir so gezwungen sind uns einzig auf die Botschaft unseres Herrn zu konzentrieren: „Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst!“. Deswegen bin ich auch gegen diese schreckliche Hysterie bezüglich unserer Homosexuellen Schwestern und Brüder. Und das absolute Versteifen auf eine bestimmte Liturgie, mit der Verteufelung aller anderen Messordnungen dient nur dazu, uns vom wesentlichen zu trennen: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ Sie sehen, ich besitze die Heilige Schrift (in mehreren Ausgaben, zum Vergleich) und im übrigen: SIE SIND ABSOLUT DER HINTERLETZTE DER ENTSCHEIDET, OB ICH KATHOLISCH BIN, ODER NICHT!
Redaktion benachrichtigen
#10   Peccator   10:30:31 | Dienstag, 7. Juni 2005
@ methusalix
Sie gehören offensichtlich einer bestimmten Sekte an, zweifellos aber nicht der katholischen Kirche. Denn (a) ist der Glaube nach katholischer Lehre etwas in höchstem Maße objektives, das im Glaubensbekenntnis, der Lehre der Kirche und in den Dogmen zum Ausdruck gebracht wird und (b) sind Sie offensichtlich sehr daran interessiert, Unseren Herrn Jesus Christus zu entmachten. Vielleicht sollten auch Sie als Anhänger einer liberalistisch-modernistischen Sekte gelegentlich mal eine Hl. Schrift in die Hand nehmen um darin zu lesen, welchen Auftrag unser Herr uns gegeben hat. Alles muß in Christus erneuert werden und nach wie vor gilt: Christus regnat, Christus imperat, selbst von Kirchenvertreter, die von derauch von Ihnen verbreiteten Pest angesteckt sind, dies nicht mehr wahrhaben wollen.
Redaktion benachrichtigen
#9   Athanasius   10:26:41 | Dienstag, 7. Juni 2005
@Benedikt usw.
Benedikt,
Du hast völlig recht.
Methusalix,
Mit Ihrer Antiklerikalrederei kommen Sie bei mir nicht weit. Sie wissen angeblich nichts vom Papst Sixtus (117 AD) und die strengen Regeln für die Feier der göttlichen Geheimnisse im Didascalia Apostolorum (ca. 100 AD), z.B. Ausrichtung zum Osten beim Euch. Opfer. Ah jah, die sind erst aufgegraben und übersetzt nach dem ihr Inspirator Voltaire schon lange tot und begraben war.
Wer redet dahin?
Gegen die Kirche kotzen, treten und schreien darf man. Sprechen Sie bitte mal mit einem Rabbiner, dass seine Synagoge mit all diesen „Regeln“ „Macht auflegt“ und dass die Tempelvorschriften alles „obskure Regel“ waren „menschlicher Herkunft“.
Das würden Sie nicht wagen, weil das Antisemitismus sei, und mit Recht
Aber die Kirche darf man bespotten?
So lange Sie es nur nicht mit dem Hl. Geist tun, hoffe ich noch für Sie Beten tue ich sowieso.
Darf ich unserem Protestanten hier daraufhinweisen, dass Papst, Bischof und Priester den Auftrag haben den Glauben zu bewahren, in der Tat, und nichts daran zu ändern
Die Vorschriften für die Liturgie stehen all auf dem Basis der hl. Schrift
Wo die „Presbyteroi“ (später auf Deutsch: Priester, wie Kirche, Kyrakion war) die „Diener des Wortes“ genannt werden. (Actus Apostolorum.) Davon ist hier die Rede. Keine andere als Presbyteroi und evt. Diakonoi (aber nicht auf dem Kanzel) sollten predigen.
Redaktion benachrichtigen
#8   methusalix †   01:41:15 | Dienstag, 7. Juni 2005
@yersinia
Diese Geschichte mit Regeln, die wichtiger werden als der Glaube der Menschen, hat mit folgenden Grund. Der Glaube ist eine sehr persönliche und individuelle Angelegenheit, die sich jeglicher Kontrolle entzieht. Genau diese Kontrolle will die Kirche aber ausüben; sie will Macht über die Menschen haben.
Dazu hat sie im Laufe der Zeit ein extrem enges, rigoroses Regelwerk erstellt und früher auch mit Gewalt die Einhaltung erzwungen. Nachdem sie, Gott sei Dank, diese Macht aber verspielt hat, müssen wir selbstverantwortlich unseren Weg zu Gott finden. Und das ist die Aufgabe der Kirche heute, Wegweiser sein auf dem Weg zu Gott.
Einige Menschen haben aber immer noch nicht begriffen, dass das mit der Macht vorbei ist und die Kirche nur dann als Wegweiser anerkannt werden wird, wenn sie sich nicht in sinnlosen Rangeleien um Macht und Ohnmacht in dem Laden verzettelt, sondern den Menschen eine glaubwürdige Partnerin bei der Gottsuche ist.
Und das ist meine Überzeugung: Wir sind alle Gottsucher, selbst wenn wir davon noch keine Ahnung haben oder wir wegen angeblicher Verletzung von obskuren Regeln in der Liturgie dem ewigen Höllenfeuer preisgegeben sind.
Redaktion benachrichtigen
#7   Thomas Müntzer †   23:58:20 | Montag, 6. Juni 2005
Nein!
Nicht ein Papst, nicht ein Bischof oder gar ein Luther habe das Recht, Gottes Wort nach menschenart zu ändern. Nicht Jesus hat geändert das Gebet in eine Mette, hat gar ein verspieltes Werk daraus geflochten. Als sei die Mette das Zentrum des Gottesdienstes, es ist allein der Mensch, den Gott fordert und den er prüft, und nicht ein Mensch hat die Gnade, sich zu erheben über einen Andren. Wer sollt schon Latein reden, wenn Jesu nur in seiner Muttersprache redet und nicht in fremder Art? Gottesdienst ist, wenn der Mensch nimmt das Buch und liest Gottes Wort und tut also. Macht hier ein Vers und dort ein Lied, aber Gottes Werk erkennt ihr nicht. Streitet euch und macht es so oder macht es so, es ist nicht der Inhalt den ihr tut, den Gott euch gab, denn er sagt, dien Ja sei ein Ja, dein Nein sei ein Nein. Und sollte es dir gefallen, deinem Nachbarn nicht, so ist es nicht dein Gefallen, wonach Gott Gefallen hat. Amen.
Redaktion benachrichtigen
#6   Benedikt   23:23:10 | Montag, 6. Juni 2005
@ Athanasius
Glaubst du ernsthaft, dass Priester, die heute schon gegen den NOM verstoßen dies ändern würden, wenn der überlieferte Ritus wieder verpflichtend würde? Wer sich jetzt schon nicht um Vorschriften kümmert, der wird es auch dann nicht tun!
Redaktion benachrichtigen
#5   Athanasius   22:44:18 | Montag, 6. Juni 2005
Is denn datt schön.
Zur Gay-Invasion des Notre Dame
www.news.com.au/…523646-38200,00.html
Für alle die der Kreuz.net Redaktion Lügen unterstellen (die links-linken-lügner Clique auf diesem Forum): sogar in Australien berichten neutro-neutrale Medien exakt wie Kreuz.net…
–-------------------------
Zur Liturgie:
Na, Herr Doktor, wie schön nicht, wenn evangelikalen und Lutherschen von der neuen Liturgie „beeindruckt“ sind wenn würdig gefeiert.
Der LiberalHumanismuspest hat den Lutherschen Kirchen auch nicht verschont und na denn ist es halt schön ein „Herrenmahl“ (Institutio Generalis, 1969, Missale Romanum, s. 5, Editio Typica 1969) in einem würdigen Feier zu haben, nit?
Wirklich schön wenn die Lutheraner von der neuen Liturgie beeindruckt sind.
Redaktion benachrichtigen
#4   Dr. Otterbeck   22:11:51 | Montag, 6. Juni 2005
Geist der Liturgie
Auch in deutscher Sprache über die katholische Liturgie große Anziehungskraft aus Nichtglaubende und „gerade noch“ evangelische Mitchristen aus, wenn sie würdig gefeiert wird. Das konnte ich kürzlich wieder bei der Taufe eines 6-jährigen Kindes erleben.
Redaktion benachrichtigen
#3   Athanasius   22:07:24 | Montag, 6. Juni 2005
Praesens, non perfectum
Solche liturgischen „Entgleisungen“ gab es bei der „alten“ Messe nicht.
Nicht „gab“, sondern „gibt“, liebe Rose!
Und ich bin kein Befürworter der Tradition weil „früher“ alles gut war. Das II. Vatikanum war eben die Ernte Jahrhundertelanger Infiltration und innere Eingliederung anti-zentraler Kräfte ind er Kirche.
Ich bin für die Überlieferte Hl. Messe aus Theologiegründen, als 19-Jähriger stehen Nostalgiegründe weit von mir.
Redaktion benachrichtigen
#2   Rosa von Lima   21:34:19 | Montag, 6. Juni 2005
Vor dem Konzil war alles anders
Solche liturgischen „Entgleisungen“ gab es bei der „alten“ Messe nicht. Auf der ganzen Welt wurden die Eucharistiefeiern in gleicher Weise gefeiert. Aber eben – diese „alte“ Messe wurde leider abgeschafft, ein grosser Fehler!
Redaktion benachrichtigen
#1   Yersinia   19:36:13 | Montag, 6. Juni 2005
ich frag mich immer wieder
ob die Regeln wichtiger sind als ganz einfach zu glauben – im Sinne von Antwort geben auf die Zuwendung Gottes – da werden im Grunde von Menschen gemachte und änderbare kirchliche Regeln als gleichsam göttliches Gesetz hingestellt – nicht zuvergessen, dass alles kirchliche Recht „unter dem Aspekt der Liebe“ auszulegen ist.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
LiturgieEin ganz normaler Sonntagsgottesdienst LiturgieGlaubwürdigkeitsproblem LiturgieNostalgie LiturgieEin Heiligtum für Freund Judas Iskariot? LiturgieWortreicher Rückzug in Würzburg LiturgieWorte und Wirklichkeit LiturgieWider den liturgischen Wildwuchs LiturgieBrief nach Rom LiturgieAußer es sei ein ganz reaktionärer Professor am Werk… LiturgieUnerwartet: Die Bistumsleitung verurteilt LiturgieNeueste Erkenntnisse zur Heiligen Messe: Es geht auch ohne die Wandlung LiturgieInterkommunion in der Schweiz: Der Glaube spielt keine Rolle LiturgieDie Fehlentwicklungen in der Liturgie begannen nicht mit dem Zweiten Vatikanum LiturgieBeerdigung mit Bierflasche: Liturgische Mißstände sprengen die Grenzen des Anstandes LiturgieUnpathetisches Pathos
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net