(kreuz.net) Papst Benedikt XVI. hat den Rücktritt des altliberalen Karl Kardinal Lehmann von Mainz nicht
angenommen.
Darüber informierte der Mainzer Generalvikar Dietmar Giebelmann heute in einer Email-Aussendung.
Kardinal Lehmann hatte dem Heiligen Vater entsprechend den Bestimmungen des Kirchenrechts zu seinem 75.
Geburtstag am 16. Mai seinen Amtsverzicht angeboten.
Doch bereits am 19. April teilte der Apostolische
Nuntius in Berlin im Auftrag der römischen Bischofskongregation mit, daß der Papst den Kardinal bittet,
über den 75. Geburtstag hinausgehend weiter im Amt zu bleiben.
Der Brief fügt an: „donec aliter provideatur“ –
bis anders verfügt wird.
Der Generalvikar dankt dem Papst für diese Weisung und wünscht dem Kardinal
weiterhin Gesundheit und Gottes Segen.
Kardinal Lehmann ist gesundheitlich schwer angeschlagen.
In der
vergangenen Zeit hat er Operationen wegen Darmkrebs über sich ergehen lassen müssen.
Email-Adressen der Empfänger
32 Lesermeinungen
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Ratzinger und der Druck von der Straße her Wickerl hat Recht! Weshalb sollte Ratzinger etwas gegen Lehmann
haben? Beide sind Ultramodernisten und Schüler des Chefideologen des „Konzils“, Karl Rahner. Ratzinger,
der hier dem Druck von der Straße her nachgegeben haben soll, war sehr wohl in der Lage gegen den Willen
der deutschen „Bischöfe“, ausgenommen Dyba, und den Druck von der Straße her, die Auflösung der „Beratungsstellen“
gem. §218 a StGB durchzusetzen. Hier wird eine Doppelstrategie betrieben. Die „Bischöfe“ treiben den
Modernismus voran und Ratzinger schaut tatenlos zu, weil er angeblich dagegen nichts unternehmen kann.
Damit rutscht die Konzissekte immer weiter nach links ab, der arme „Heilige Vater“, der unter dieser Situation
so fürchterlich leidet, behält sein „frommes“ Gesicht und Konservativen und Pseudotraditionalisten bemitleiden
ihn und solidarisieren sich mit ihm. Damit hat die Führung der Konzilssekte, sie selbstverständlich
in der „Mitte“ steht, sowohl den linken als auch den rechten Flügel unter Kontrolle.
falsche Hoffnung Ich glaube nicht dass es der Druck der Straße war, ich schätze die Lage so ein, dass
das die Leute sind die der Papst auf seiner Linie sieht
zu andromeda_promethium: Oj,oje! die Frage stellt sich, warum handeln die Päpste, Johannes Paul II. und
Benedikt XVI. anders als ihre Vorgänger. Seit der Amtszeit der Piuspäpste war es üblich,bis Papst Paul
VI. wurde, nach der Amtsübernahme ( Papstkrönung ) immer öffentlich die Freimauerei, die Mitgliedschaft
in einer ihrer Organisationen,deren Unterstützung exkommunizierte. Dieser Defekt führte in der Zeit
von Joh. Paul II. zu einer innerkirchlichen Verirrung. Nachdem immer mehr Anfragen an den Heiligen Stuhl
gerichtet wurden hatte die Glaubenskongregation unter dem damaligen Präsidenten Joseph Kardinal Ratzinger
den Auftrag die Anfragen zu beantworten. Die Antwort lautete; „die RKK und die Freimauerei haben keine
übereinstimmende Anschauung.“ Heute ist es üblich, daß die Rotarier und die Lionsgruppen sehr häufig
Priester angeln, indem sie in der Öffenttlichkeit Priester, auch Missionare ehren für angebliche wertvolle
Dienste und diesen einen Ehrentitel mit einer Geldzuweisung übergeben. Die so geehrten Personen, werden
von nun an immer wieder eingeladen zu Treffen. Natürlich gehen viele junge, so geehrte Priester dort
hin, ohne zu wissen wo sie nun mitwirken. Wo sie nun geistig umgeschult werden. Ein Freund von mir, ein
sehr aktiver Missionspriester der Benediktiner, wurde in Afrika so geehrte und freute sich riesig darüber.
Er steht zu dieser Anerkennung und kann oder will nicht glauben, daß dies die Vorhut der Freimaurer ist.
Warum kein Schutz von Rom oder den Bischöfen, für den Klerus?
„Vox Populi“ – Stimme des Volkes einmal ein Segen, dann wieder des Teufels In diesem Thread www.kreuz.net/article.13089.html
wurde von kreuz.net doch die „Vox Populi“ – Stimme des Volkes so außerordentlich hochgelobt, als sie
sich für ein Referendum zur Entscheidung über das Vorhaben eines „Homo-Gesetzes“ in Liechtenstein ausgesprochen
hat. Wenn’s aber den besonders „Frommen“ und weniger Kosequenten nicht in den Kram passt wird die „Vox
Populi“ – Stimme des Volkes zum „Druck der Straße… Der Papst hat einmal mehr dem Druck von der Straße
her nachgegeben – nicht im Sinne einer Erneuerung der Kirche. Zick-Zack-Logik, Zick-Zack-Konsequenz, Zick-Zack-Glaube:
Jaja, Jesus hat als höchstes Gebot aufgetragen Gott und die Nächsten zu lieben, aber wir dürfen trotzdem
Hass gegen andere Menschen schüren und sie veruteilen. Lest mal, wie wir uns über den Papst und die
RKK-Bischöfe lustig und sie verächtlich machen und Agressionen gegen sie schüren. Das macht uns Spass
und wie dürfen das, weil uns Jesus das erlaubt hat. Es gibt zwar eine eindeutige Aussage myrtha-maria.blogspot.com/…tschaft-1242011.html
der ansonsten hochgelobten Myrta Maria, dass dem jetzigen Papst zu folgen ist, aber bei dieser Botschaft
wird sich ein Hörfehler eingeschlichen haben, denken die Wahren wohl. Zick-Zack, Rad ab.
zu kammerjäger: Die Besten lässt man nicht so einfach gehen! Sie glauben, Sie müssen nichts denken,
das blödsinnige Reden bzw. Schreiben zeigt von keiner ausgeprägten Leistung. Ihnen dürfte entgangen
sein, ein Skapulier tragen ohne die erforderliche innere Grundhaltung, Lebenseinstellung und Lebensgestaltung
sind ein Zeichen des Aberglauben. Das Skapulier tragen, bedeutet das persönliche Leben im Glauben der
einen Heiligen und Apostolischen Kirche und in der Liebe zur Gottesmutter, zu unserem Erlöser Jesus Christus
und zur Allmächtigen, Allerheiligsten Dreifaltigkeit auszurichten, sind eine Einheit. In dieser Einheit
kann uns die Gottesmutter den Weg der Gnaden führen. Merke:„wer glaubt ist niemals abergläubig“ . Aus
diesem grunde kann auch ihrem Kandidaten nicht ohne weiteres ein Skapulier geschenkt werden. Sollte der
Oberhirte von Mainz,den Sinn und den inneren Glauben hierfür haben, dann hat er bestimmt ein Skapulier.
Wenn nicht, dann hält er auch nichts davon. Menschen dürfen nicht zum Tragen gezwungen werden. Sie können
sich unserem Gebet für das Seelenheil von Kardinal Lehmann anschließen. Dieses Gebet bedarf er mit großer
Sicherheit, wie ein jeder von uns.
#22 kammerjäger 16:43:50 | Dienstag, 26. April 2011
Die Besten lässt man nicht so einfach gehen! Bravo! Den Gegnern von Kardinal Lehmann möchte ich sagen,
dass sie diesem doch das berühmte Skapulier schenken mögen, mit welchem man sich das Fegefeuer erspart,
wenn man am Freitag stirbt. Das wäre ein wahrhaft christliche Handlungsweise (Das Tragen von Talismanen,
magischen Gegenständen und vodookultartigen Dingen natürlich nicht!)
#20 marienkind 16:36:49 | Dienstag, 26. April 2011
Siegfried Danke für Ihren Beitrag. Ich glaube Ihnen jedes Wort! Für mich war von vornherein klar, dass
hier Korruption im Spiel war – so wie damals, als er seinen Kardinalshut erzwungen hat. L genbrüder
halten nun mal zusammen, wenn es um die Verwirklichung ihrer Pläne zur Zerstörung der RKK geht.
der pfälzer saumagen – hinweg mit dem dt. episkopat! der Ehre halber sollten diese figuren alle ihr bisherigen
bezüge und sachvergünstigungen zurückerstatten – idealerweise verzinst zum prozentsatz der lebenshaltungskosten!
die ämter müssen sie ohnehin alle lassen!
…der Titel ist ja (fast) freundlich. Da muss wohl der Verfasser dieses Artikels gerade einen guten Tag
haben, dass er sich nicht „weiter auslässt“. Normalerweise hätte man sich hier mindestens einen „altliberalen
Theolunken- Kardinal“ oder ähnliches erwartet. Aber ein blindes Huhn findet auch manchmal ein Korn.
was ist geschehen? Lehmann hat bereits zu dem Zeitpunkt, als er dem Hl. Stuhl seine Altersgrenze mitgerteilt
hat, alle in Mainz nicht unbedingt katholischen Vereine aufgerufen aktiv zu werden. Lehmann hat in Erfharung
gebracht, daß bei ihm eine Verlängerung nicht vorgesehen ist. Nun haben seine Verbindungen (der deutsche
Vereinsmeier Lehmann) für Unterschriftsaktionen gesorgt, die beim Heiligen Stuhl einzureichen waren.
Die Vereine hatten dafür zu sorgen, dem Heiligen Vater ihren erhaltenen Auftrag mitzuteilen, Lehmann
sei unersetzlich und müsse im Amt verlängert werden. Da der Heilige Vater nichts unternommen hat, wurde
Zollitsch aktiv und sehr jäzornig, wie Inseider wissen, hatt der Schüler von Lehmann wie ein Wahnsinniger
getobt, es wurden von ihm Schritte der DBK angedroht wenn Lehmann nicht bis nach dem Besuch vom Papst
im Amt bleibe. Die römische Kongregation für die Bischöfe hat darauf hin die Verlängerung ausgesprochen.
Lehmann und sein Schüler Zollitsch haben eine ausgesprochene Fähigkeit zum innerkirchlichen Mobbing.
Der selbe Schritt wie unter Papst Johannes Paul II., mit dem er den Kardinalshut erzwungen hat. Bei der
Überreichung des roten Birett sagte der Papst zu ihm, für alle im Tv zu hören; „L. sie auch, nun aber
mehr Zeit für das Bistum Mainz!“,. Dies zur Erinnerung, für alle die der Ernennung im TV beigewaht haben.
Möge dies nicht zu einem größeren theologisch, protestantischen Angriff auf den Papst führen bei seinem
Besuch in der BRD.
@mult Jedes Gremium endet halt mit einem guten Essen. Deshalb gibt es so viele Lebemänner unter den Prälaten,
die allein schon wegen ihrer Leibesfülle nicht mehr knien können.
#11 Blechtonne † 14:56:46 | Dienstag, 26. April 2011
@mult: Mich stört es, wenn ein Bischof zuviel ißt. Es macht den Eindruck, als sei ihm Essen wichtiger
als Gott und als sei ihm die religiöse Tradition und Bedeutung des Fasten völlig unbekannt.
#10 marienkind 14:54:57 | Dienstag, 26. April 2011
donec aliter provideatur“ – bis anders verfügt wird. Ostern ist vorbei – jetzt geht es auf Pfingsten
zu. Beten und vertrauen wir auf das Wirken des Hl. Geistes. Vielleicht wollte man Lehmann nur einen Gefälligkeitsdienst
erweisen, nachdem es ja bei seiner Kardinalsernennung mehr als peinlich zuging. Zur Erinnerung: Es waren
mehrere Anläufe und die Einschaltung der Presse und Öffentlichkeit erforderlich.
#9 Frau Suhrbier 14:54:27 | Dienstag, 26. April 2011
mult: Es sind heutzutage nicht unbedingt die leute am Schlankesten, die sich am billigsten ernähren.
Die preiswerten Fertigprodukte, von denen leider prekäre Existenzen häufig zu viel essen, enthalten
viele Kalorien, Zucker, Fett, Geschmacksverstärker.
@mult Bei den Bischofsgehältern hierzulande die auch noch vom Steuerzahler aufgebracht werden ist das
ja wohl kein Problem jeden Tag ein Luxusmahl zu sich zu nehmen.
Blechtonne Volle Zustimmung, falls Sie das ernst meinen! Auch mein Bischof dürfte seine Verpflegung monatlich
einen satten vierstelligen Betrag Wert sein, was man deutlich sehen kann. Ich frage mich ernsthaft, wie
man sich so völlig selbstverständlich gehen lassen kann, während andere Leute sich nur Grundnahrungsmittel
vom Aldi leisten können.
Es wäre zu hoffen, dass auch ein hoher Repäsentant der heiligen Kirche am Ende seines Weges Fehler einsieht
und eingesteht. Leider aber sind viele dieser Kirchenfürsten eitler als ein Geck und kümmern sich mehr
um ihre Hinterlassenschaft in der Geschichte als um das Urteil Gottes.
#3 Blechtonne † 14:01:56 | Dienstag, 26. April 2011
Der Papst wird wissen, was er tut. Wahrscheinlich gibt es keinen möglichen Nachfolger. Ich bin aber der
Meinung, ein Kardinal sollte nicht so dick sein.
nicht gut aber das war leider zu befürchten. Die Frage ist jetzt nur, wie lange er noch sein Unwesen
treiben darf. Vielleicht handelt es sich ja nur um einige Monate, um ihn sein Gesicht wahren zu lassen.
Denn normalerweise wird bei Kardinälen immer Aufschub gewährt. Wäre schon peinlich für ihn, wenn bei
ihm eine Ausnahme gemacht würde.