Benedikt XVI.
Die Protestanten wollen sich nicht distanzieren
Luther beschimpfte den Papst bekanntlich beharrlich als Antichristen. Soll man den Dummschwätzer von Wittenberg einfach nicht beim Wort nehmen?
Martin Luther auf einem Gemälde von Lucas Cranach dem Jüngeren
Martin Luther auf einem Gemälde von Lucas Cranach dem Jüngeren
(kreuz.net, Regensburg) Die Protestanten sollen sich endlich von der wüsten Polemik ihres Religionsstifters Martin Luther († 1546) distanzieren.

Das forderte Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg am Dienstag vor der Agentur ‘dapd’:

„Es ist an der Zeit, daß man sich auf evangelischer Seite offiziell von der Behauptung Luthers distanziert, daß der Papst der Antichrist sei.“

Solche Aussagen könne man nicht als zeitbedingte Polemik abtun – erklärte Mons. Müller.

Um den Brei

Doch gestern verweigerten die Vertreter der evangelischen Gemeinschaft die längst fällige Distanzierung.

Die Bayrische Laienbischöfin Susanne Breit-Keßler zeigte sich von der offensichtlichen Forderung des Bischofs „vollkommen überrascht“.

Das sagte sie der kirchenfeindlichen ‘ Süddeutschen Zeitung’:

„Keiner würde heute Benedikt XVI. als Antichrist bezeichnen. Da käme kein Mensch drauf“ – redet sie um den Brei.

Die Präsidentin der evangelischen Landessynode in Bayern, Dorothea Deneke-Stoll, schlug ähnliche Töne an.

Als ob sie es mit der Laienbischöfin abgesprochen hätte, erklärte Frau Deneke-Stoll inhaltlich dasselbe vor der ‘Süddeutschen Zeitung’:

„Dieses Luther-Zitat habe ich von keinem in der Kirche aktiven Protestanten in dieser Form gehört. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand das heute noch so vertritt.“

Einen Rückenschuß erhielt Bischof Müller von dem angeblich katholischen Vizepräsidenten des bayerischen Landtags, Genosse Franz Maget.

Der Genosse griff aus heiterem Himmel nach dem Mißbrauchs-Hoax:

„Offensichtlich treibt [Mons.] Müller um, daß die Missbrauchsdiskussion des Jahres 2010 die katholische Kirche viel mehr in Bedrängnis gebracht hat, als die evangelische.“

Freilich: Über die Hintermänner dieser Diskussion schwieg sich der Genosse aus.
      
213 Lesermeinungen
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#215   Burgvogt   21:46:25 | Montag, 12. September 2011
liberale Katholiken wie der Wandergreis David Zehnter verstehen sich blendend mit Protestanten da sie dieselbe Religion haben.
Echte Katholiken für die Christus kein ethisches Prinzip sondern fleischlicher Gott ist erkennen die gewaltigen Unterschiede.
Für liberale Katholiken ist Jesus nur der tolle charismatische Kumpel der die goldene Regel lebte.
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#214   catholic   21:41:07 | Montag, 12. September 2011
Im täglichen Leben begegnen sich die meisten Protestanten und Katholiken freundlich, hilfsbereit und tolerant. Die Trennung ist praktisch nicht mehr von früherer Polemik und Verachtung geprägt.
In die katholischen Kirchen gehen heute Protesanten zur Eucharistiefeier, denn sie erleben hier lebendige Gestaltung, Weihrauch, Farbe, die Kultur des Feierns.
Ich glaube, Jesus Christus hat seine Freude daran, wenn alle Christen in Liebe einig sind. Darin erkenne ich wirksame Oikumene.
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#213   HERRMANN   21:27:52 | Montag, 12. September 2011
Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, hat die röm.kath. Kirche seit dem verflossenen Konzil den Protestanten viel gegeben, bekommen hat sie aber nichts. Der Höhepunkt war die Anerkennenung der als Häresie verurteilten Gnadenlehre des Erzketzers Luther. Nun sollen diese Häretiker sich von einem polemischen Wort ihres Urvaters trennen, da gehts plötzlich dünn rüber. Wann werden die röm. Hierarchen begreifen, daß die Beschäftigung mit diesen Leuten vergeudete Zeit ist. Nur so nebenbei, C.G. Jung hat den Protestantismus als Seelenkrankheit diagnostiziert.
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#212   Anaritha   16:10:35 | Donnerstag, 18. August 2011
#209
Es gibt viele Antichristen, wie bereits die Bibel feststellt, aber es wird den einen großen Antichristus geben.
Sehr aufschlußreich sind zu diesem die Profezeiungen der hl. Hildegard kath-zdw.ch/…aria/antichrist.html
Im Zeitalter des schwarzen Schweines vollzieht sich der biblisch vorhergesagte große Abfall von Gott (eingetreten unter dem Dach der Kirche nach dem II. Vaticanum) – da wird auch der Antichristus geboren werden.
Dieser wird Scheinwunder wirken und sogar seinen Tod vortäuschen. Alle, die kaufen oder verkaufen, werden das Zeichen an Hand oder Stirne tragen müssen. Dieses System wurde bereits erprobt, d. h. wir werden vielleicht den Antichristus noch selbst erleben.
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#211   Lycos   15:52:52 | Donnerstag, 18. August 2011
Die ganzen Privatoffenbarungen über dieses Thema interessieren mich wenig, außer La Salette vielleicht. Da Jede Zeit seinen Antichristen hat, kann der Antichrist der letzten Zeit auch nur einer in der Reihe der Antichristen vor ihm sein. Der falsche Prophet können die Medien sein, aber lassen wir uns überraschen, es kann gut sein das wir das alles noch erleben.
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#210   Anaritha   15:28:55 | Donnerstag, 18. August 2011
#207 Das Video ist von protestantischen Freichristen, dennoch sind die Bibeltexte korrekt.
Die Interpretation ist in den Zahlensymbolen sicher zu wörtlich, denn die Zahlenangaben in der Hl. Schrift über zukünftige Ereignisse sind ganz offensichtlich symbolisch.
Der Antichristus ist jedoch nach dem Zeugnis der Hl. Schrift eine Person, „der Sohn des Verderbens“, wie auch St. Paulus schreibt, der Zeugnis gibt über die apostolische Offenbarung über die Profetie über den Antichristus.
Ein Priester namens Prof. Drexel empfing zwar angebliche Christusoffenbarungen, die traditionell klingen, doch da wird auch gesagt, Antichristus wäre keine Person, sondern die Antikirche, damit sind auch die Christusoffenbarungen Prof. Drexels als nicht-himmlischen Ursprungs enttarnt, denn die Texte und die Überlieferung der Kirche definieren unfehlbar, daß es sich beim Antichristus um eine Person handeln wird.
Die Christen werden ihn auch allmählich als Antichristus erkennen, denn er wird sie verfolgen.
Hier, was Dr. Malachi Martin, der die 3. Botschaft von Fátima kannte, über den Antichristus: www.youtube.com/watch?v=0lwmeE3DyjM&…
Er war überzeugt, daß der Antichristus 1998 schon am Leben war, antwortete aber auch auf Anfrage, daß dessen Auftreten noch einige Zeit in Anspruch nehmen würde.
Der Antichristus kann durchaus auch in der 3. Botschaft von Fátima erwähnt worden sein, doch das ist nur eine Vermutung.
Sicher ist, daß dieser in der Botschaft von La Salette erwähnt wird.
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#209   Lycos   14:54:09 | Donnerstag, 18. August 2011
Na, das Video ist aber sehr freikirchlich, der Antichrist, wenn er denn wirklich eine Person seien sollte, wird so einfach nicht zu erkennen sein.
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#208   Anaritha   14:23:03 | Donnerstag, 18. August 2011
Ein interessantes Video über den Antichristen aus biblischer Sicht
www.youtube.com/watch?v=tkZSWKe9W_k
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#207   Thomasius   20:40:06 | Samstag, 7. Mai 2011
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#206   Fundi   20:33:33 | Samstag, 7. Mai 2011
Sklaverei
Die katholischen Bischöfe der Konförderierten Staaten der USA billigten meines Wissens die Sklaverei- hätten Päpste die als solche verurteilt, wäre das wohl nicht denkbar gewesen, oder?
Der jetzige katholische Erzbischof von New York beklagte als Erzbischof von Milwaukee, daß sich die Bischofskonferenz vor dem Bürgerkrieg nie mit der Slaverei beschäftigt hätte…
Und Brasilien hatte Sklaverei länger als etwa die USA. Wurden die Befürwoter derselben exkommuniziert wie andere für weit geringere Vergehen?
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#205   Thomasius   14:55:25 | Samstag, 7. Mai 2011
Jubärens
Wohl etwas realistischer:
Geschichte der Abschaffung der Sklaverei
www.lsg.musin.de/…-gesch/sklaverei.htm
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#204   Fundi   12:56:08 | Samstag, 7. Mai 2011
Jubärens -Distanzierung
A) Ich halte daran fest, daß hier Völker/Bevölkerungsgruppen benannt werden und nicht die Sklaverei als solche verboten wird
B) Ich nannte als Beweis für die Distanzierung Herrn Bischof Weber, weitere Beweise finden sich auf IDEA und kathnet.
C) Wo bleibt die Distanzierung von seinem Fehler von Herrn Bischof Müller?
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#203   Thomasius   10:33:07 | Samstag, 7. Mai 2011
Ernst von Zwiefalten
Nach der Lehre des Augustinus kann jeder Mensch – also auch jeder Kleriker und selbst jeder Papst – Vertreter des Erdenreiches sein. Nur Gott bestimmt, wer erlöst wird.
www.jura.uni-wuerzburg.de/…ophen/augustinus.pdf
Martin Luther sah offensichtlich die Päpste seiner Zeit – also Alexander VI Borgia, Julius II della Rovere und Leo X Medici – nicht als Gestalten des „Gottesstaates“ an. Dann aber wären sie Gestalten des „Antichristen“.
Luther griff nicht die Institution des Papstes als solche, sondern die konkreten Menschen an, die sich auch nach Augustinus dem jüngsten Gericht zu stellen haben.
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#202   Mighty Counsellor †   22:02:38 | Freitag, 6. Mai 2011
Ernst von Zwiefalten,
scheint sehr interessant zu sein.
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#201   Ernst von Zwiefalten   22:00:35 | Freitag, 6. Mai 2011
@Jubärens
Luthers Bezeichnung des Papstes als „Antichrist“ ist an sehr enge Bedingungen geknüpft. Zu prüfen wäre – gerade aus konservativer katholischer Sicht!- ob diese Bedingungen noch zutreffen.
Ich stelle bei Gelegenheit ein paar Texte ein: Wer macht mit?
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#200   Jubärens   21:50:06 | Freitag, 6. Mai 2011
Lutherische Heuchler
Fundi behauptet, die Vertreter der lutherischen Gemeinschaften hätten sich angeblich schon vor 25 von den Verleumdungen Luthers gegen Papst und Kirche distanziert.
Solange er keine Beweise vorlegt, sollte man von keiner echten Distanzierung von lutherischen Papstverleumdungen ausgehen.
iDenn schon im nächsten Beitrag setzt Fundi die lutherischen Papstverleumdungen fort, indem er die klare Verurteilung der Sklaverei durch Papst Paul III. von 1538 böswillig ins Gegenteil verdreht.
„Der Papsttext (von 1537) verurteilt die Versklavung von (ganzen) Völkern und nicht die Sklaverei (einzelner Menschen).
Papst Paul III. 1537:
„Wir wissen wohl, dass die Indianer als wirkliche Menschen nicht allein die Fähigkeit zum christlichen Glauben besitzen, sondern zu ihm in allergrößter Bereitschaft herbeieilen.
Wir bestimmen und erklären mit diesem Schreiben, dass die Indianer und alle andern Völker, die künftig mit den Christen bekannt werden, auch wenn sie den Glauben noch nicht angenommen haben, ihrer Freiheit und ihres Besitzes nicht beraubt werden dürfen; vielmehr sollen sie ungehindert und erlaubter Weise das Recht auf Besitz und Freiheit ausüben und sich dessen erfreuen können.
Auch ist es nicht erlaubt, sie in den Sklavenstand zu versetzen.
Alles, was diesen Bstimmungen zuwiderläuft, sei null und nichtig.
Die Indios aber und die andern Nationen mögen durch die Verkündigung des Wortes Gottes und das Beispiel eines guten Lebens zum Glauben an Christus eingeladen werden.
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#199   Thomasius   08:52:17 | Freitag, 6. Mai 2011
klausvonjaus
PSYCHO-KLAUSI GEHT JETZT MIT NER FLASCHE KORN IN DIE HEIA
Warum haben Sie weitergemacht?
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#198   klausvonjaus   01:08:09 | Freitag, 6. Mai 2011
LUTHER WAR EIN FASCHO
SORRY, ABER WAHR IST NUNMAL WAHR…
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#197   Mighty Counsellor †   00:56:45 | Freitag, 6. Mai 2011
Sehen Sie, zwei
Postings um 00:54. Das ist auch bei schnellen Fingern gar nicht möglich.
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#196   klausvonjaus   00:54:50 | Freitag, 6. Mai 2011
THOMASIUS / FUNDI
HABE NICHT BEHAUPTET DASS PROTESTANTEN NAZIS SIND SONDERN DASS LUTHER EIN EXTREM FANATISCHER ANTISEMIT UND ANTIKATHOLIK WAR…ER HAT SEINEM HASS VERBAL FREIEN LAUF GELASSEN…ÄHNLICH WIE GÖBBELS UND DIE ANDEREN NAZI-BASTARDE…DAS KÖNNT IHR NICHT EINFACH WEGWISCHEN…LUTHER IST UNTRAGBAR…TUT WEH…IST ABER FAKT
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#195   Thomasius   17:21:49 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Brandenburgis
Woher wissen Sie das so genau? Wann sind die von Ihnen genannten denn aus der Kirche ausgetreten?
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#194   Brandenburgis   17:09:59 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Weder Goebbels noch Himmler
waren Katholiken, Hitler sicherlich auch nicht. Das wird immer nur so hingeschrieben.
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#193   Thomasius   17:07:56 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Fundi
mag sein. klausvonjaus hat ihn mit Luther gleichgesetzt. Dieser wurde bekanntlich gebannt, Hiltler aber blieb zeit seines Lebens Katholik und wurde nicht exkommuniziert. Die anderen von klausvonjaus genannten Figuren – Göbbels und Himmler waren gleichfalls Katholiken. Sicherlich ist jeder Protestant im Gefolge des „Führers“ einer zuviel, man soll aber nicht so tun, als handele es sich bei den Nazis um eine protestantische Bewegung. Schon früh haben sich Protestanten gegen den „Arierparagrafen ausgesprochen – Hinweis auf den Pfarrerschutzbund und die Bekennende Kirche,
www.dhm.de/…ekennende/index.html
Graf Galen hat sich in der Öffentlichkeit „nur“ gegen die Eutanasie ausgesprochen. Wenn jetzt demnächst in Lübeck drei katholische Pfarrer selig gesprochen werden, so deshalb, weil ihr evangelischer Kollege ihnen die Schriften Galens zur Kennnis gab und alle gemeinsam in diesem Sinne an die Öffentlichkeit traten und das mit ihren Leben bezahlten.
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#192   Fundi   13:34:16 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Hitler
war Kirchenmitglied, aber kein „gläubiger“ Katholik
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#191   Thomasius   13:26:24 | Donnerstag, 5. Mai 2011
klausvonjaus
War Adolf Hitler nicht ein „gläubiger“ Katholik?
Kam nicht der „Judenstern“ in Nachfolge des Konzils Lateran IV? Kam die Verfolgung der getauften Juden nicht nach dem Vorbild der spanischen Inquisition?
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#190   Fundi   08:40:32 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Klausvonjaus/Jubärens
Luther betrachtete jeden getauften Juden als voll gleichberechtigten Bruder in Christus- hätten das bloß die Nazis getan_ Scheintaufe hätte genügt, um ganz wie ein „Arier“ zu leben! Luthers schlimme Worte galten nicht Anders-„rassigen“, sondern Andersreligiösen – und für deren gewaltsame Unterdrückung sorgte Rom über Jahrhunderte in schlimmster Weise, während sich etwa die Freien Baptisten (sicher wie alle nicht ohne Schuld) seit ihrer Gründung 1611 für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit eingesetzt haben, ausdrücklich auch für Katholiken und Juden und Atheisten. Jubärens: der von Ihnen zitierte Papsttext verurteilt die Versklavung von (ganzen) Völkern und nicht die Sklaverei. Und die Verurteilung der Zwangsmissionierung war nur ein Lippenbekenntnis, Päpste duldeten sie noch unendlich lange!
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#189   klausvonjaus   21:07:20 | Mittwoch, 4. Mai 2011
LUTHER UND DER NATIONALSOZIALISMUS
DIE GEMEINSAME WURZEL IST DER ANTISEMITISMUS…DER HASS GEGEN ROM…DER HASS GEGEN DIE KIRCHE…DER GERMANISMUS…LUTHER WAR EIN KRANKHAFTER ANTISEMIT UND ANTIKATHOLIK…WANN WIRD SICH DIE EVANGELISCHE KIRCHE ENDLICH VON DIESEM ULTRA-NAZI DISTANZIEREN…LUTHER = GÖBBELS…LUTHER = HIMMLER…LUTHER = SCHREIBTISCHTÄTER …
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#188   Thomasius   20:29:00 | Mittwoch, 4. Mai 2011
Fundi
Die Katholische Kirche und kreuz.net finden den Papst Alexander VI Borgia, den Vater Caesares und der Lucrezia Borgia eben als so vorbildliche „Vertreter des Herrn Jesus Christus“, dass ihm nachzueifern jedes Katholiken Pflicht ist.
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#187   Fundi   18:15:40 | Mittwoch, 4. Mai 2011
Längst distanziert
Der Beauftragte der Vereinigten Ev. Luth. Kirche Deutschlands (VELKD) für den Katholizismus, Herr Bischof Friedrich Weber (Braunschweig) erklärte zu den Aussagen von Herrn Bischof Müller, die VELKD habe sich bereits 1984 von Luthers Aussage distanziert und wenig später genauso die EKD. Warum hat der Ökumene (!)- Beauftragte der deutschen RKK das nicht gewußt oder zumindest diese Frage VORHER mit dem ökumenischen Partner abgeklärt?
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#186   Thomasius   17:52:41 | Mittwoch, 4. Mai 2011
Lycobates
Wo sagt denn Paulus, dass die Regelung in EX 21, 2-11 auf Christen/getaufte Sklaven keine Anwendung finden soll?
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#185   Lycobates   11:15:05 | Mittwoch, 4. Mai 2011
Das Beispiel des entlaufenen jungen Sklaven Onesimus („Nützel“) @Thomasius
den der Apostel, wohl nach einem tüchtigen Rüffel, an seinen rechtmäßigen Herrn Philemon nach Kolossä zurückschickt, ohne diesen direkt anzuweisen, ihn einfach freizulassen, sondern nur, da er wie Philemon Christ geworden ist und von Paulus in Rom getauft wurde, ihn fortan als Mitbruder zu behandeln, zeigt überdeutlich, daß das Christentum keine auf Strukturreformen zielende soziale Bewegung war oder sein soll, keine Umsturzpartei, sondern einzig und allein die UMWANDLUNG DER SEELEN, und erst von daher (nicht umgekehrt!) die Umwandlung des Zusammenlebens der Menschen in christlichem Sinne anstrebt.
„Arme werdet ihr immer haben“, sagte der Heiland als man sich darüber beschwerte, kostbarer Balsam würde verschwendet, dessen Ertrag „den Armen“ zugute kommen könnte. Auch den Hauptmann, der für seinen kranken Sklaven bat, hat Er nicht getadelt.
Ja auch Herren und Diener wird es immer geben. Es konnte Paulus nicht darum gehen, die Sklaverei per Federstrich einfach abzuschaffen. Auch die Kirche später konnte und wollte es so nicht. Ein Gesinnungswechsel, der zunächst ihre Härten, dann die Sklaverei selbst allmählich schwinden lassen würde: das ja!
Ich vermisse bei Ihnen jenes Einfühlen in Vergangenem, Fremdem, das den Historiker vor Fehlschlüssen bewahrt.
Denn KEIN „Naturrecht“ begründet die Menschenwürde; Gleichmacherei ist Fiktion. NUR die übernatürliche Gotteskindschaft kann wahre Menschenwürde erst begründen und erhalten;erst die Taufe schafft wahre, INNERE Freiheit (Gal.3,28).
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#184   Brandenburgis   09:59:16 | Mittwoch, 4. Mai 2011
Die Teilnehmer von Lateran IV
waren keinesfalls Antisemiten.
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#183   Thomasius   08:33:00 | Mittwoch, 4. Mai 2011
klausvonjaus
Antisemiten waren die Teilnehmer des Lateran IV Konzils. Luther unterschied sich in dieser Frage von den anderen Katholiken seiner Zeit in keiner Weise.
Antisemiten sind auch heute noch zahlreiche Foristen bei Kreuz.net – Epigonen von Adolf Hitler.
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#182   klausvonjaus   00:51:37 | Mittwoch, 4. Mai 2011
ER WAR DER ERSTE NAZI DER WELTGESCHICHTE
MARTIN LUTHER WAR ANTISEMIT BIS AUF DIE KNOCHEN…SEINE SPRACHE WAR VOLLER VERNICHTUNGSFANTASIEN GEGEN JUDEN UND KATHOLIKEN…ER WOLLTE STRÖME VON BLUT FLIESSEN SEHEN…JÜDISCHES BLUT…KATHOLISCHES BLUT…DEr FASCHIST HAT EINEN NAMEN…MARTIN LUTHER…HETZER…SCHREIBTISCHTÄTER…GÖBBELS…HIMMLER…LUTHER…
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#181   Jubärens   22:40:03 | Dienstag, 3. Mai 2011
Mufelius will’s nicht begreifen:
„Der Leibeigene war nicht in dem Sinne Ware wie ein Sklave, als das er hätte verkauft werden können.“
Der Leibeigene war in keinem Sinne ‘Ware’.
„Aber ganz ehrlich, macht das WIRKLICH einen so großen moralischen Unterschied, bei all den Gleichheiten von Sklaven und Leibeigenen sonst?“
Das macht den entscheidenden Unterschied aus, ab man einen Sklaven-Menschen als Sache, sprechendes Werkzeug und als Eigentum zur freien Verfügung, Verkauf, Quälerei, zum Töten etc. ansieht und behandelt
oder ein Herr zu seinem Leibeignen-Menschen in einem Pflichtverhältnis steht.
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#180   Brandenburgis   21:08:50 | Dienstag, 3. Mai 2011
ZU Luthers Zeiten
war die Kirche keinesfalls reformbedürftig. Sie hatte einen ausgedehnten Reformprozeß hinter sich und war Ruhebedürftig.
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#179   Thomasius   21:05:40 | Dienstag, 3. Mai 2011
Lycobates
Wer sich – wie kreuz.net, Jubärens,vitrivius2010 oder andere mit Martin Luther auseinansersetzt, kann es seriös nur tun, wenn er die „dunkelsten Zeiten“ der Kirche mit in die Beurteilung einbezieht. Manchmal kann man den Eindruck haben, dass es schlichte „Glücksache“ ist, ob ein Kritiker ankerkannt – so wie die Gründer der Bettelorden – oder als Ketzer behandelt wird. Einigkeit besteht ja darüber, dass die Kirche damals dringend reformbedürftig war. Die deutschen Fürsten hatten sich – wenn man Demand folgen kann – auf einen Kompromiss geeinigt. Der Kaiser war dagegen und Deutschland wurde später im Dreizigjährigen Krieg teilweise entvölkert. Ob man den Herrn Jesus Christus dafür verantwortlich machen kann, wage ich zu bezweifeln.
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#178   Mufelius †   20:51:30 | Dienstag, 3. Mai 2011
Oh, Jubärens, Sie können ja lesen.
Ja, den Hauptunterschied haben Sie gut erkannt: Der Leibeigene war nicht in dem Sinne Ware wie ein Sklave, als das er hätte verkauft werden können. Aber ganz ehrlich, macht das WIRKLICH einen so großen moralischen Unterschied, bei all den Gleichheiten von Sklaven und Leibeigenen sonst?
Da einen qualitativen ethisch-moralischen Unterschied sehen zu wollen ist lediglich Selbstschutz der Kirche, die die Leibeigenschaft stets verteidigte und selbst Leibeigene noch und nöcher hatte und von dem System profitierte, sonst nichts. Da könnense noch so schwurbeln, einem Menschen die Heirat zu verbieten (beispielsweise) ist und bleibt Unrecht und amoralisch, zu jeder Zeit.
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#177   Lycobates   19:52:36 | Dienstag, 3. Mai 2011
Ihre Beiträge @Jubärens
lese ich immer mit Gewinn.
<Ironie an:>
Vor allen Dingen beruhigt mich, im Hinblick auf:
regelmäßige Abgabenlieferung von Wirtschaftsgütern wie Ackerland, Weiden, Höfe, Mühlen etc.
Abgaben-, Dienst- Gehorsams- und/oder Arbeitspflichten gegenüber seinem Herrn, der Herr hatte Sorgepflichten gegenüber Leib und Heil seines Untergebenen
daß sich meine Vettern daheim keine moralischen Vorwürfe zu machen brauchen zu den Burschen, die sich um Wald und Wiese kümmern …
Die kriegen ja ab und zu auch ein Bierchen extra, wie vor vierhundert Jahren auch schon üblich war :-]
Die mufelianischen und thomasianischen Horrorgeschichten dunkelster Zeiten (plebejischer Penisneid?) hatten mir doch sehr sehr bange gemacht :-D
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#176   Jubärens   19:10:06 | Dienstag, 3. Mai 2011
Nachsitzen in Geschichte
Mufelius: „Erklärens uns Unwissenden doch mal den Unterschied zwischen Sklaverei und Leibeigenschaft…
Die Leibeigenschaft unterscheidet sich wesentlich von der Sklaverei dadurch, dass der Leibeigene im Gegensatz zum Sklaven keine handelsfähige Ware war.
Sklaven wurden in der Antike als „sprechende Werkzeuge“ der Eigentümer angesehen, also als eine Sache, mit der man beliebig umgehen konnte wie mit einem Gegenstand oder einem Tier – und Tierquälerei war damals nicht verboten.
Zwischen dem (Grund-) Herren und einem Leibeigenen/Hörigen: Der Leibeigene hatte Abgaben-, Dienst- Gehorsams- und/oder Arbeitspflichten gegenüber seinem Herrn, der Herr hatte Sorgepflichten gegenüber Leib und Heil seines Untergebenen. Auf keinen Fall durfte ihn der Herr verkaufen – genauso wenig wir der feudale Grundherr Hof und Land verkaufen konnte.
Recht und Begriff des frei verfügbaren Eigentums bzgl. des Grund und Bodens gab es im Mittelalter nicht. Insofern sind auch „Pfründe“ niemals mit „Eigentum“ gleichzusetzen, wie das Thomasius macht:
Bei meinem letzten Urlaub im Salzburger Land konnte man hören, dass die einzelnen Dörfer Pfründe/Eigentum waren – von Klöstern oder von höheren Klerikern.“
Pfründe sind Rechte auf regelmäßige Abgabenlieferung von Wirtschaftsgütern wie Ackerland, Weiden, Höfe, Mühlen etc.
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#175   Thomasius   16:24:44 | Dienstag, 3. Mai 2011
Jubärens
Tja. Inormieren Sie sich:
de.wikipedia.org/wiki/Leibeigenschaft
Sie können vielleicht auch mal Urlaub machen. Bei meinem letzten Urlaub im Salzburger Land konnte man hören, dass die einzelnen Dörfer Pfründe/Eigentum waren – von Klöstern oder von höheren Klerikern.
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#174   Mufelius †   15:42:20 | Dienstag, 3. Mai 2011
Na kommens, Jubärens
erklärens uns Unwissenden doch mal den gigantischen Unterschied zwischen Sklaverei und Leibeigenschaft… also mal abgesehen vom Namen.
Hörigkeit, lieber Jubärens, ist nochmal was ganz anderes, aber das nur so nebenbei.
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#173   Jubärens   15:31:30 | Dienstag, 3. Mai 2011
Thomasius blamiert sich als ein Blender,
wenn er Sklaverei mit mittelalterlicher Hörigkeit gleichsetzt.
Damit erübrigt sich auch jede weitere Diskussion mit ihm.
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#172   Thomasius   12:34:02 | Dienstag, 3. Mai 2011
Jubärens
Haben Sie sich schon mal kundig gemacht über die Päpste des Mittelalters?
Da gab es welche, die sich anmaßten Herren der Erde zu sein und Lehensherren der Kaiser und der übrigen Herrscher; da gab es welche die sich anmaßten, die Erde zwischen Spanien und Portugal aufzuteilen. Da gab es Päpste, die ihre Neffen mit Pfründen überhäuften. Alexander VI Borgia – ein zeitgenosse Luthers – war so einer überaus „produktiv“ mit fünf Kindern darunter Caesare und Lucrezia Borgia, Julius II della Rovere war ein weiterer reich beschenkter Neffe, der Papst wurde; ein rabiater Heerführer, Vater einer unehelichen Tochter und „besonders prächtig“. In Anlehnung an den berühmten Nero, der „ das ewige Rom“ nach dem Brand neu gründete, legte er den Grundstein zu dem anstelle der alten Petrikirche zu errichtenden Petersdom.
Alle waren geradezu überaus gläubige Musterbilder in der Nachfolge des Herrn Jesus Christus, der sich ja wohl ebenso verhalten haben muss.
Auch die Christenheit „berauschte sich“ an diesen Herren.Gegen Ende des 15. Jhd spielte man als „Fastenspiele“ die Geschichten vom „Theophil“ der gottgleich sein wollte und zu diesem Behuf einen Vertrag mit dem Teufel abschloss. Oder von der „Frau Jutta“ die in Männerkleidern Priester und später „Papst“ wurde, bis herauskam, dass sie schwanger war. Der Herr Jesus Christus wollte die beiden in die Hölle schicken, wurde aber von seiner Mutter „auf den Topf gesetzt“, so dass sie nach einer Beichte und Reue doch in den Himmel aufgenommen wurden.
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#171   vitrivius2010   23:28:17 | Montag, 2. Mai 2011
KEINE KOMPROMISSE MIT NAZIS
DAS BEDEUTET ABER AUCH, DASS MAN FASCHISTEN NICHT DULDEN DARF…AUCH NICHT DIESEN LUTHER-FASCHISTEN…LUTHER WAR EIN PATHOLOGISCHER ANTISEMIT UND ANTIKATHOLIK…WENN ER VON JUDEN UND KATHOLIKEN SPRACH DANN IMMER IM ZUSAMMENHANG MIT PERVERSEN MORDFANTASIEN…ER WOLLTE JUDEN UND KATHOLIKEN AUSROTTEN…DIESER ERSTE NAZI…VORGÄNGER VON HIMMLER…WANN DISTANZIERT SICH DIE EVANGELISCHE KIRCHE VON DIESEM NAZI…
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#170   Thomasius   18:42:24 | Montag, 2. Mai 2011
Jubärens
Witzbold. Sklaven in christlichen Ländern und auch Sklavenhandel durch christliche Länder gab es lange Zeit vor der Entdeckung Amerikas. Viele Einheimische waren Leibeigene ihrer Grundherren. Es gab Regionalkonzilien die ausdrücklich die Beibehaltung der Sklaverei auf den Territorien der Klöster beschlossen.
Selbst als Paul III die Indigenen als Menschen anerkannte wurden sie doch auch von Vatikan als Menschen minderen Ranges angesehen. Das Sie sich so genau auskennen, werden Sie sicherlich Auskunft darüber geben können wann die ersten indigenen oder afrikanischen Priester und wann die ersten indigenen oder afrikanischen Bischöfe in Lateinamerika eingesetzt worden sind.
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#169   Jubärens   18:05:15 | Montag, 2. Mai 2011
Thomasius will sich nicht von seiner Lüge distanzieren
Der der Forumsdiskussion zugrundliegende Artikel lautet:
Die Protestanten wollen sich nicht distanzieren: Luther beschimpfte den Papst bekanntlich beharrlich als Antichristen.
Thomasius setzt diese Hetze und Verleumdung von Papst und Kirche fort, wenn er die Geschichtslüge auftischt:
„Immerhin haben sich die Protestanten als erste gegen die Sklaverei ausgesprochen, die vom Papst ja ausdrücklich befürwortet worden war.“
Die historische Wahrheit besteht im Gegenteil:
Zu Beginn des europäischen Sklavenhandels und der Sklavenausbeutung der Europäer in Amerika protestierten zahlreiche spanischen Ordenstheologen dagegen. Auf ihr Betreiben hin erklärte Papst Paul III. im Jahr 1538 in einer Bulle ‘Sublimus Deus’, welche die Magna Charta der Indios und aller Menschen werden sollte:
1. daß alle Völker der Erde ihrer Natur nach wahre Menschen sind;
2. daß sie als solche „Freiheit und Besitz rechtmäßig benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen dürfen;
3. daß sie nicht zwangsmissioniert oder zu Sklaven gemacht werden dürfen“.
Nach dieser autoritativen päpstlichen Lehrverkündigung war natürlich auch die Sklaverei von Schwarzafrikaner, eben „aller Menschen“ verboten.
Die frühkapitalistischen Minen- und Plantagenbetreiber in Süd- und Nordamerika führte die Sklavenhaltung in offener Rebellion gegen die Kirche bald wieder ein.
Später wurde Sklaverei und Sklavenhandel von protestantischen, insbesondere Calvinisten, auch theologisch gerechtfertigt.
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#168   Thomasius   17:49:55 | Montag, 2. Mai 2011
Jubärens
Ich sagte bereits:
Erst 1917 wurden die Sklavenartikel im CIC gestrichen. Bis dahin ging der Vatikan von der Existenz von Sklaven in der katholischen Welt aus.
Und wie Kreuz.net mit den Päpsten umgeht kann man alle Tage in diesem Forum lesen.
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#167   Jubärens   11:08:41 | Montag, 2. Mai 2011
Das ist doch nicht so schwer zu begreifen, Thomasius
„Waren Spanien, Portugal und Lateinamerika nun „katholische Länder“ oder nicht?“
Als und insofern die Regierungen von Spanien und Portugal sich ab 1560 etwa in der wichtigen Sklavenfrage ausdrücklich gegen die Lehre von Papst und Kirche stellten und Indios wie Afrikaner versklavten, waren sie keine „katholischen Regierungen“, weil sie in dem zentralen Punkt der Menschenrechte nicht nach der Lehre der kath. Kirche handelten und die Könige und Regierungsmitglieder höchstens noch Taufscheinkatholiken waren.
Im 18. Jh. waren die Regierungen von Spanien und Portugal und die entsprechenden Vizekönige in den lateinamerikanischen Kolonien mehr und mehr von Aufklärern und Freimaurern beherrscht.
Die haben Sklaverei und Sklavenhandel dann vollumpfänglich gerechtfertigt und gefördert und z. B. die Indianerschutzgebiete in den Jesuiten-Reduktionen mit Waffengewalt bekämpft, um auch dort auf Sklavenfang zu gehen.
Aber natürlich gab es noch neben den unkatholischen Sklavenhaltern noch viele Katholiken in diesen Ländern.
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#166   Thomasius   08:22:01 | Montag, 2. Mai 2011
Jubärens
Waren Spanien,Portugal und Lateinamerika nun „katholische Länder“ oder nicht?
Wollen Sie sagen, dass die Päpste von den Katholiken eher als Witzfiguren angesehen wurden, die man nicht beachtete?
Antonio
Sie müssen eine Fassung des CIC des Jahres 1900 wählen. Die entsprechenden Vorschriften wurden e4rst zu Beginn des jahrhunderts gelöscht.
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#165   Jubärens   21:56:22 | Sonntag, 1. Mai 2011
Für die Haltung der Kirche zur Sklaverei sind Thomasius Behauptungen nicht relevant:
„Manche Katholiken waren gegen die Sklaverei der Indios aber für die Sklaverei der Afrikaner andere waren gegen die Sklaverei insgesamt.“
Die spanischen Ordenstheologen und der Papst haben zu Beginn des großen Sklaventreibens der europäischen Seefahrernationen autoritativ und definitiv jegliche Sklaverei verurteilt:
1538 erklärte Papst Paul III. in einer Bulle ‘Sublimus Deus’, welche die Magna Charta der Indios und aller Menschen werden sollte:
1. daß alle Völker der Erde ihrer Natur nach wahre Menschen sind;
2. daß sie als solche „Freiheit und Besitz rechtmäßig benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen dürfen;
3. daß sie nicht zwangsmissioniert oder zu Sklaven gemacht werden dürfen“.
Die frühkapitalistischen Minen- und Plantagenbetreiber in Süd- und Nordamerika führte die Sklavenhaltung in offener Rebellion gegen die Kirche bald wieder ein.
Die von der Aufklärung geprägten spanischen und britischen Kolonialmächte kaufen von arabischen Sklavenhändlern in Westafrika mehr als zehn Millionen Negersklaven.
Das ging einher mit der rassistischen Anthropologie der Aufklärung, welche die Sklavenhaltung rechtfertigte.
Der sogenannte Aufklärer Voltaire († 1778) behauptete, daß die Neger nur zur Sklaverei taugten.
Der deutsche Philosoph Immanuel Kant rechtfertigte in seiner Rassenlehre die Herrschaft der weißen Europäer über die ‘minderwertigen Völker Afrikas und Amerikas’.
Auch die aufgeklärten Gründerväter der USA betrieben eine skrupellose Sklavenausbeutung.
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#164   Antonio Michele Ghislieri   21:49:07 | Sonntag, 1. Mai 2011
@Thomasius
Und wo im CIC soll das geregelt sein?
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#163   Thomasius   21:44:28 | Sonntag, 1. Mai 2011
Antonio
Sie kennen das Kirchenrecht nicht? Ich meinte den Codex des Kanonischen Rechts. Jemand der die Sklaverei ernsthaft hätte abschaffen wollen, hätte zunächst die Vorschriften des Kanonischen Rechts über die Sklaverei aufgehoben.
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#162   Antonio Michele Ghislieri   21:33:22 | Sonntag, 1. Mai 2011
@Thomasius
Was meinen Sie mit katholischer Gesetzgebung?
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#161   Thomasius   21:28:43 | Sonntag, 1. Mai 2011
Antonio
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Sklaverei im Norden Amerkas zu einem früheren Zeitpunkt abgeschafft wurde als in der katholischen Gesetzgebung.
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#160   Antonio Michele Ghislieri   21:16:05 | Sonntag, 1. Mai 2011
@Thomasius
Ich meinte Sie sollen dort was über die Hintergründe des Sezessionskrieges lesen. Dass Lincoln Protestant war ist mir schon bekannt, was hätte er auch sonst sein sollen. Es ging bei diesem bis dahin wirklich beispiellosen Abschlachten nur am Rande um die Abschaffung der Skalverei, Lincoln war das sowieso egal. Erst nachträglich wurde das Geschehen mit der Abschaffung der Skaverei mythisch überhöht. Spötter behaupteten ohnehin, dies insbesondere wegen des brutalen Kapitalismus auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt, dass es den Nordstaatlern nicht um die Befreiung der schwarzen Skaven ging, sondern darum, dass die (Lohn-)Sklaverei auf alle Amerikaner ausgedehnt würde, wie es ja dann auch geschah.
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#159   Thomasius   21:10:05 | Sonntag, 1. Mai 2011
Brandenburgis/Antonio
Hinweis auf Abraham Lincoln
de.wikipedia.org/wiki/Abraham_Lincoln
Dieser war leider kein Katholik sondern als Baptist Gegener der Sklaverei.
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#158   Brandenburgis   21:04:26 | Sonntag, 1. Mai 2011
Herr Ghislierei hat
völlig recht!
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#157   Antonio Michele Ghislieri   21:03:23 | Sonntag, 1. Mai 2011
@Thomasius
Katholische Laien sind bekanntlich ungebildet.
Schon mal gut, dass Sie Ihre Unbildung einsehen. Hier de.wikipedia.org/wiki/Abraham_Lincoln finden Sie auch etwas zu den Hintergründen des Amerikanischen Bürgerkriegs. Weder war die Skalverei der einzige Grund, noch war es der wichtigste.
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#156   Thomasius   20:57:06 | Sonntag, 1. Mai 2011
Katholische Laien sind bekanntlich ungebildet.
Zum Sezessionskrieg der USA vgl
de.wikipedia.org/wiki/Sezessionskrieg
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#155   Antonio Michele Ghislieri   20:52:22 | Sonntag, 1. Mai 2011
@Thomasius
Die Protestanten führten in Nordamerika einen Bürgerkrieg wegen der von einigen befürworteten Sklaverei.
Da ist der erste Satz schon grundfalsch!
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#154   Thomasius   20:51:14 | Sonntag, 1. Mai 2011
Jubärens
Die Protestanten führten in Nordamerika einen Bürgerkrieg wegen der von einigen befürworteten Sklaverei. Die Katholiken brauchten fast 100 Jahre länger, um in den kirchlichen Rechtsvorschriften, die Vorschriften über die Sklaverei aufzuheben.
Manche Katholiken waren gegen die Sklaverei der Indios aber für die Sklaverei der Afrikaner andere waren gegen die Sklaverei insgesamt. Sie konnten sich aber in der katholischen Kirche nicht durchsetzen.
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#153   Jubärens   17:11:01 | Sonntag, 1. Mai 2011
Thomasius ist ein protzetantischer Angeber und Lügner
Ausgangspunkt der Forumsdebatte um Sklaverei in Süd- und Nordamerika war Thomasius’ Geschichtslüge:
„Immerhin haben sich die Protestanten als erste gegen die Sklaverei ausgesprochen, die vom Papst ja ausdrücklich befürwortet worden war.“
Die historische Wahrheit besteht im Gegenteil:
Zu Beginn des europäischen Sklavenhandels und der Sklavenausbeutung der Europäer in Amerika protestierten zahlreiche spanischen Ordenstheologen dagegen. Auf ihr Betreiben hin erklärte Papst Paul III. im Jahr 1538 in einer Bulle ‘Sublimus Deus’, welche die Magna Charta der Indios und aller Menschen werden sollte:
1. daß alle Völker der Erde ihrer Natur nach wahre Menschen sind;
2. daß sie als solche „Freiheit und Besitz rechtmäßig benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen dürfen;
3. daß sie nicht zwangsmissioniert oder zu Sklaven gemacht werden dürfen“.
Nach dieser autoritativen päpstlichen Lehrverkündigung war natürlich auch die Sklaverei von Schwarzafrikaner, eben „aller Menschen“ verboten.
Dass die spanischen Könige später Sklaverei und Sklavenhandel wieder erlaubten und sogar unterstützten, war nicht durch die katholische Kirche erlaubt und kann man fairerweise der Kirche nicht in die Schuhe schieben.
Schon bald stiegen auch die Holländer, Franzosen und Briten in den Sklavenhandel und Plantagensklaverei ein.
Protestantische Theologen, vor allem Calvinisten, rechtfertigten die Versklavung der „schwarzen, Kanaaniter“.
Ergebnis: Thomasius lügt und verstrickt sich weiter in Lügen.
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#152   Inglorious Basta   14:02:49 | Sonntag, 1. Mai 2011
@Leo Miles
Conquistadores waren besonders häufig Spanier, Spanier wiederrum waren und sind meistens katholisch.
Außerdem kann man es wohl kaum als dankenswerte „Seelenrettung“ bezeichnen wenn Fremde Eroberer die eigene Kultur zerstören, Krankheiten einschleppen, die politische Macht übernehmen um Rohstoffe zu plündern und die Leute zwangsweise zum eigenen Glauben zu bekehren. Wenn das nicht „satanisch“ ist was den dann?
Wie die Europäer sich auf der Erdkugel benommen haben lässt in keinster weise den Schluss zu das es sich dabei um nächstenliebende Christenmenschen gehandelt hat. Ganz im Gegenteil.
All jene die das Christentum als Religion die zur Besserung der Menschen beiträgt verstehen möchten dürften durch einen Blick ins Geschichtsbuch schwer enttäuscht sein. Christentum hat die Menschen keinesfalls abgehalten vom Morden, Stehlen oder Unterdrücken. Eine traurige Bilanz die kein Satanist toppen könnte.
Allein die Idee das jeder nicht Bekehrte in die Hölle kommt hat viel angerichtet, bzw. ließen sich damit zahlreiche Schweinereien rechtfertigen.
Aber die Christen haben im Laufe ihrer Geschichte dazugelernt, sich entwickelt und wurden ihren Ansprüchen gerechter. Heute beschäftigt man sich eher damit Indiokindern das Lesen beizubringen statt damit ihre Schriften zu verbrennen.
Völlig unverständlich ist das all diese Fortschritte an manchen Leuten spurlos vorbeigegangen sind.
Noch immer leben manche in jener kranken Fantasy-Welt in der überall der Luzi wirkt ausser im eigenen Kopf.
>:)
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#151   Thomasius   13:55:19 | Sonntag, 1. Mai 2011
Leo Miles
Bevor Sie zuviel blabla von sich geben, Lesen Sie die Vita von Bischof Samuel Ruiz Garcia
de.wikipedia.org/…uel_Ruiz_Garc%C3%ADa
oder:
www.thinkingfaith.org/…icles/20110211_1.htm
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#150   Leo Miles   12:53:59 | Sonntag, 1. Mai 2011
@Thomasius
Halten wir also fest:
1. Die Indios wurden von den Katholiken nicht ausgerottet, dafür aber von den Protestanten und ihren älteren Brüdern der Synagoge Satans.
2. In den Jesuitenreduktionen de.wikipedia.org/…/Jesuitenreduktionen wurden die Indios beschützt und in ihrer Entfaltung gefördert.
3. Die katholische Kirche wollte immer soviele Seelen wie möglich für Gott retten. Die Protestanten wollten immer soviele Seelen wie möglich zu Satan treiben und seiner Synagoge unterwerfen.
Die Unabhängigkeit der Staaten Lateinamerikas erfolgte durch die Weißen, die sich gegen die Bourbonen in Spanien auflehnten. Wenn jetzt einige Länder von traumatisierten Indios regiert werden, so muss berücksichtigt werden, dass die Indios jahrhundertelang von den Weißen – auch von der Kirche – als minderwertig angesehen worden sind.
Die „Unabhängigkeit“ von Gott und die Abhängigkeit von Satan und seiner Synagoge wurde von Satansknechten betrieben und die armen Seelen wurden getäuscht, ermordet und von den „Unabhängigen“ versklavt und in die neuen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnungen der Synagogenknechte hineingepreßt.
Nun fahren Millionen Seelen in die Hölle. Und darauf sind die Protestanten besonders stolz.
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#149   Thomasius   10:33:13 | Sonntag, 1. Mai 2011
Ganz was neues
Leo Miles ist Indio.
Ich habe nie behauptet, die katholische Kirche hätte die Indios ausgerottet.
Aber:
Columbus beschrieb sie in einem Brief an Antonio Torres, sie seien „wilde Menschen, aber gut gebaute Kerle, die rasch alles begreifen“ und sobald „sie ihrem nicht menschenähnlichen Zustand entrissen sind … die besten Sklaven abgeben werden.“ Zwar erkannte Papst Paul sie 1537 als Menschen an,doch handelte man praktisch anders.
1510 regelte die Konquistadorenproklamation des Rechstgelehrten Juan de Palcios Rubios, wie die Eroberung zu erfolgen habe: Sooft die Spanier ein neues Volk entdeckten, sollten sie ihm diese Proklamation verlesen, in der es aufgefordert wurde, sich zu unterwerfen und zu bekehren. Wenn die Indios ihren Inhalt akzeptierten, durften sie nicht versklavt werden, wenn sie sie aber ablehnten, mussten sie dagegen versklavt werden auch wenn sie zufällig der spanischen Sprache nicht mächig waren.
Sicherlich wurden die Indios nicht ausgerottet aber auch nicht als gleichwertige Menschen/Christen angesehen.
Die Unabhängigkeit der Staaten Lateinamerikas erfolgte durch die Weißen, die sich gegen die Bourbonen in Spanien auflehnten.
Wenn jetzt einige Länder von traumatisierten Indios regiert werden, so muss berücksichtigt werden, dass die Indios jahrhundertelang von den Weißen – auch von der Kirche – als minderwertig angesehen worden sind.
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#148   Leo Miles   09:21:14 | Sonntag, 1. Mai 2011
@Thomasius
Können Sie sagen und belegen, seit wann der Vatikan es erstmals zugelassen hat dass Nichtweiße höhere Kirchenämter in Lateinamerika bekleiden können?
Sie spielen den Strohmann. Sie haben behauptet, die katholische Kirche hätte die Indianervölker ausgerottet. Daraufhin habe ich gesagt, daß Sie blind sein müssen, denn in Lateinamerika sehen sehr viele Menschen wie Indios aus. Aber wie ist es in den protestantischen Gebieten? Dort nämlich, wo die Juden und „Juden“ und ihre protestantischen Knechte herrschen, gab es echten Völkermord bis zur totalen Auslöschung.
Das derzeit größte Problem der Katholischen Kirche in Lateinamerika besteht doch in der großen Anzahl derjenigen, die die Kirche verlassen, um sich „freien Kirchen“ Zuzuwenden.
Das gilt doch für die „evangelischen Landeskirchen“ genauso. Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Ihre „älteren Brüder“ so oft von Gott abgefallen sind? Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Ihr Idol Luhter so ein elendiger Satansknecht war? Er wollte auch zu den „Freien“. Und wer ist der Herr der „Freien“? Niemand anderes als Luzifer.
Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, woher diese Bewegung kommt?
Ja, direkt vom Satan.
Warum wohl fühlen sich soviele Indigene und Afroamerikaner Lateinamerikas in der katholischen Kirche nicht „aufgehoben“?
Weil V2 Müll ist.
Kann es eine Folge der jahrhundertelangen Behandlung durch die Weißen/den weißen Klerus sein?
Nein, denn das interessiert heute persönlich niemanden.
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#147   Thomasius   08:26:30 | Sonntag, 1. Mai 2011
Leo Miles 14:14
Das derzeit größte Problem der Katholischen Kirche in Lateinamerika besteht doch in der großen Anzahl derjenigen, die die Kirche verlassen, um sich „freien Kirchen“ Zuzuwenden. Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, woher diese Bewegung kommt?
Warum wohl fühlen sich soviele Indigene und Afroamerikaner Lateinamerikas in der katholischen Kirche nicht „aufgehoben“?
Kann es eine Folge der jahrhundertelangen Behandlung durch die Weißen/den weißen Klerus sein?
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#146   Inglorious Basta   22:03:25 | Samstag, 30. April 2011
Monens hat recht…doch wirklich…er sagt:
„ nicht die „Reformatoren“ haben die Vollmacht des Lehr-, des Hirten- und des Priesteramtes sondern alleine die hw Priester der hl. Kirche“
Schade das es mit der unbedingten Papst und Obrigkeitstreue bei vielen nicht mehr soweit her ist wenn es um die bösen bösen Konzilpäpste und Anpassungsbischöfe geht.
Johannes XXIII. z.B. war auch Papst, das 2. Konzil ist auf seinem Mist gewachsen bzw. unter seiner Verantwortung durchgewinkt worden. Wer in der „Konzilskirche“ nicht mehr glücklich wird kann ganz ohne militärische Konsequenzen fürchten zu müssen seine eigene Kirche gründen. Die ist dann aber eben nicht DIE katholische Kirche. Da die meisten Tradis dafür zu Feige sind (einen gewissen Mut muss man den konsequenteren Piusbrüdern immerhin lassen) gesellen sie sich in Foren zusammen wo sie Jauchekübel über Päpste die ihnen missfallen auskippen. Das im Gleichen Forum und auch mal von den selben Leuten Luther für seine Papstkritik
derart geohrfeigt wird ist schon nicht mehr lustig sondern einfach nur dumm.
Der Nachteil an autoritären Strukturen ist das man sich nie sicher sein kann ob nicht ein totaler Horst (für den J23 von manchen Kreuznetlern sicher gehalten wird) mal an die Macht kommt. Die Unfehlbarkeitslehre der Zentralismus und das Autoritäre wurden deswegen schon zu allen Zeiten zu recht kritisiert (u.a. von Luther).
Damit Reformen und Eigeninitiative nicht zwangsläufig zur Spaltung führt bräuchte man aber eine demokratischere Führung.
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#145   Thomasius   20:39:18 | Samstag, 30. April 2011
Jubärens
Dass es Sklavenhandel bereits lange vorher durch christliche Staaten gab ist doch unbestritten. Schließlich kann „jeder“ wissen, dass das Wort „Sklave“ eine Form des Wortes „Slave“ ist. Kreuzzüge gegen die Slaven (Wendenkreuzzug) gab es schon reichlich früher. Wenn die Reyes Catolicos im Jahre 1501 den Export von Afrikanischen Sklaven aus Spanien nach Amerika erlaubten, so waren diese armen Menschen natürlich zuvor von Afrika nach Spanien verbracht worden.
Es ist überhaupt ein Witz, dass man in der Christenheit Menschen versklavte. In der Bibel gibt es Vorschriften, wann jüdische Sklaven freizulassen sind. Auf christliche Sklaven wurde diese Regelung nie angewandt.
Man hielt sich lieber an die Heiden wie etwa Aristoteles, der die Achämeniden, die Gesalbten Gottes des Alten Testamentes als Barbaren und als die „geborenen Sklaven“ ansah, ohne die die Athenische Polis nicht funktionierte. Aber was interessierte sich die Kirche des Mittelalters schon für die Bibel!
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#144   Jubärens   19:43:22 | Samstag, 30. April 2011
Typisch Thomasius: Aussagen verdrehen:
Ich hatte geschrieben: Der atlantische Sklavenhandel von Afrika in Richtung Portugal und Spanien (auf die vorgelagerten Inseln vor allem) existierte bereits seit etwa 1450.
Thomasius verdreht:
Dass Afrikanische Sklaven vor der Entdeckung der neuen Welt in diese Exportiert worden sind, dürften Sie einem interessanten Lehrbuch entnommen haben.
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#143   Thomasius   19:22:11 | Samstag, 30. April 2011
Jubärens
Sicherlich wurden einige Afrikaner schon ab 1501 aus Spanien mit Genehmigung der Reyes catolicos als Sklaven in die Neue Welt verbracht. Dessenungeachtet hat sich de las Casas dafür ausgesprochen, anstelle der Indios Afrikaner als Sklaven in den Silberminen einzusetzen.
www.laconquista.de/…iographien/casas.htm
Dass Afrikanische Sklaven vor der Entdeckung der neuen Welt in diese Exportiert worden sind, dürften Sie einem interessanten Lehrbuch entnommen haben.
Dass de las Casas seine Petition, in der er zur Schonung der Indios den Einsatz von Afrikanern vorgeschlagen hat, später bedauert hat, steht auf einem anderen Blatt.
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#142   Kreuznetter †   19:20:02 | Samstag, 30. April 2011
menschengemacht
das Resultat dieser menschengemachten Konfession sehen wir heute an den mehr als 800 (!) protestantischen Einzelgruppierungen !
Ich dachte eher, die röm.-kathol. Kirche mit ihrem Personenkult um mithilfe des „heiligen Geistes“ bestellten Führungspersonen und die Auslegung der heiligen Schrift in Konzilen (teils aus politischen Motiven) wäre eine menschengemachte Konfession.
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#141   klausvonjaus   18:21:31 | Samstag, 30. April 2011
NIE WIEDER HITLER
NIE WIEDER LUTHER :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#140   Jubärens   18:02:57 | Samstag, 30. April 2011
Thomasius lügt und verleumdet nach Luther-Art:
Es war Bartolomé de las Casas der diese Missachtung und Ausrottungspolitik bekämpfte und den Vorschlag unterbreitete, statt dessen doch Negersklaven in die Neue Welt zu exportieren. Er war der Begründer des „Negerexportes“ nach Amerika.
Falsch ist auf jeden Fall die Behauptung, dass Las Casas mit seiner unbedachten und bald zurückgezogenen Äußerungen am Ursprung groß angelegter Sklavenjagden in Afrika stünden. Der atlantische Sklavenhandel von Afrika in Richtung Portugal und Spanien existierte bereits seit etwa 1450, und die ersten Sklaven wurden bereits vor 1519 nach Kuba eingeführt, also vor dem Beginn der Kampagne gegen die Indianersklaverei.
Es bleibt das Verdienst des Dominikaners Bartolomé de las Casas, dass er sowohl das Antisklavengesetz von Karl V. von 1542 inspirierte als auch die Anti-Sklaverei-Bulle von Papst Pius III. von 1538, die Magna Charta der Indios und aller Menschen, also eine frühe Menschenrechtserklärung:
1. daß alle Völker der Erde ihrer Natur nach wahre Menschen sind;
2. daß sie als solche „Freiheit und Besitz rechtmäßig benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen dürfen;
3. daß sie nicht zwangsmissioniert oder zu Sklaven gemacht werden dürfen“.
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#139   klausvonjaus   17:49:37 | Samstag, 30. April 2011
EINER WIE HITLER HEISST LUTHER
NACH GESCHICHTSWISSENSCHAFTLICHER DEFINITION WAR LUTHER EIN WASCHECHTER FASCHIST…ANTISEMIT BIS AUF DIE KNOCHEN…HASSPREDIGER, SCHLIMMER ALS GÖBBELS…ANTI-KATHOLIK, ANTI-SEMIT, ANTI-CHRIST…KOTZE SATANS…KOT SATANS…HEUCHLERISCHER DÄMON…
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#138   Jubärens   17:20:59 | Samstag, 30. April 2011
Ihre Beobachtung, Leo Miles, hat einen rassistisschen Hintergrund:
Thomasius, waren Sie schon mal in Lateinamerika? Ist Ihnen nicht aufgefallen, daß die meisten Menschen dort eher eine dunkle Hautfarbe haben? Ist Ihnen nicht aufgefallen, daß in vielen lateinamerikanischen – also katholischen – Ländern viele Menschen wie Indios aussehen?
Wie viele nach Ureinwohnern aussehende Menschen gibt es im protestantischen Nordamerika?“
Die spanischen und portugiesischen Kolonisten waren Sklavenausbeuter und Unterdrücker – rassistisch waren sie nicht oder nur marginal – im Vergleich zu den protestantischen Sklaventreiber:
Die calvinistischen Religionsflüchtlinge, die ab 1600 den nordamerikanischen Küstenstreifen besiedelten, deuteten die Atlantiküberfahrt als Zug durch die „Wasser-Wüste“, nach dem ihnen das „gelobte Land“ zufallen sollte.
Nach alttestamentlichem Muster glaubten sie in Gottes versprochenem Land zu sein, „God’s own country“, das sie „rechtmäßig“ in Besitz nehmen und ihre Bewohner vertreiben könnten – wie Israel damals die Amalekiter.
Dieses Glaubens- und Denkmodell erklärt das Desinteresse der Protestanten an einer Mission jener „kanaan-gleichen“ Völker einerseits, und an einer rassistisch unterlegten Verdrängungs- und Ausrottungspolitik gegenüber den Indianervölkern andererseits.
Jedenfalls blieben von den zahlreichen Indianervölkern Neu-Englands nur noch einige Ortsbezeichnungen übrig.
Ähnlich wie die Protestanten Nordamerikas gingen die calvinistischen Buren ab dem 17. Jahrhundert in Südafrika gegen die einheim. SChwarzen vor.
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#137   Thomasius   15:33:54 | Samstag, 30. April 2011
Jubärens.
Erster und größter Sklavenexport erfolgte aus der späteren portugiesischen Kolonie Angola. Der erste Sklavenimport nach Nordamerika erfolgte durch die Niederländer. Schon mal etwas von den spanischen Niederlanden gehört? Karl I/V war Niederländer, der als König von Spanien erst einmal die spanische Sprache lernen musste. und Großbritannien ist nicht „protestantisch“. Heinrich VIII hat Luther kritisiert. Er fand es nur „zu blöd“ immer seine Ehefrau töten lassen zu müssen- bis das der Tod euch scheidet – wo doch der Papst sich seine Maitressen aussuchen konnte. Papst Alexander VI Borgia hatte immerhin fünf Kinder gezeugt. Daher hat er sich von der Papstkirche getrennt. Das war alles.
Leo Miles
Können Sie sagen und belegen, seit wann der Vatikan es erstmals zugelassen hat dass Nichtweiße höhere Kirchenämter in Lateinamerika bekleiden können?
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#136   Jubärens   14:25:09 | Samstag, 30. April 2011
Thomasius hetzt nach Luther-Art weiter gegen Papst und Kirche:
Er behauptet mithilfe von wikipedia kontrafaktisch, „dass die Päpste nicht gegen die Sklaverei gewesen seien“
Dabei ist die frühe und unmissverständliche Anti-Sklaverei-Bulle des Papstes Paul III. aus dem Jahr 1538 leicht zu finden – die Magna Charta der Indios und aller Menschen, also eine frühe Menschenrechtserklärung:
1. daß alle Völker der Erde ihrer Natur nach wahre Menschen sind;
2. daß sie als solche „Freiheit und Besitz rechtmäßig benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen dürfen;
3. daß sie nicht zwangsmissioniert oder zu Sklaven gemacht werden dürfen“.
Der Dominikaner Francisco de Vitoria († 1546) entwickelt eine moderne Rechtstheorie, nach der die Indianer als menschliche Vernunftwesen die gleichen natürlichen Rechte hätten wie die Spanier – begründet mit der Aussage des Völkerapostels Paulus, nach dem allen Menschen ein natürliches Gesetz ethischen Verhaltens eingeschrieben ist.
Pater de Vitora wird als „Vater des internationalen Rechts“ gefeiert.
Viele Mitstreiter von Pater de Vitoria wie Pater Domingo de Soto († 1560), der Jesuit Luis de Molina († 1600) und vor allem der bekannte Priester Bartholomé de Las Casas († 1566) haben gegen die brutale spanische Ausbeutung und Sklaverei der spanischen Kolonisatoren gepredigt und geschrieben…
Thomasius dagegen will alle 20 Millionen transportierten Negersklaven der Briten, Holländer, span. und port. Sklavenhändler der Kirche in die Schuhe schieben – typisch lutherische Hetze gegen die Kirche
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#135   Leo Miles   14:14:48 | Samstag, 30. April 2011
@Thomasius
Waren Sie schon mal in Lateinamerika? Ist Ihnen nicht aufgefallen, daß die meisten Menschen dort eher eine dunkle Hautfarbe haben? Ist Ihnen nicht aufgefallen, daß in vielen lateinamerikanischen – also katholischen – Ländern viele Menschen wie Indios aussehen?
Wie viele nach Ureinwohnern aussehende Menschen gibt es im protestantischen Nordamerika?
Der massive Sklavenhandel der Neuzeit ist eine Coproduktion von Juden und „Juden“ und ihren protestantischen Knechten.
Superbia ist die schlimmste der Todsünden
Und obwohl Sie das erkannt haben, sind Sie immer noch Protestant…
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#134   Thomasius   13:38:43 | Samstag, 30. April 2011
Monens
Wie heißt es doch so schön?
Superbia ist die schlimmste der Todsünden.
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#133   monens   13:26:01 | Samstag, 30. April 2011
Langer Rede kurzer Sinn !
Nicht den Herren Luther, Zwingli, Calvin und Konsorten ist die Vollmacht der hl. Sakramente gegeben sondern den hw Priestern der hl. Kirche als dem geheimnisvollen Leib der Wahrheit Jesus Christus; nicht auf die „Reformatoren“ hat Er Seine Kirche eingesetzt sondern auf den Felsen, den hl. Petrus:
Mt 16,18
Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Hölle / Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
www.razyboard.com/…07688-5821686-0.html
nicht die „Reformatoren“ haben die Vollmacht des Lehr-, des Hirten- und des Priesteramtes sondern alleine die hw Priester der hl. Kirche
www.razyboard.com/…07688-5828365-0.html
nicht durch die Irrungen und Wirrungen der „Reformatoren“ regnen die Gnaden über die Welt sondern alleine durch die unablässigen Sühnopfer und Fürbitten der hl. Kirche; diese Gnaden wären erloschen, hätten die „Reformatoren“ die Oberhand bekommen und somit den Raubbau an der Gnadenfülle der Verdienste der Wahrheit Jesus Christus festigen können; ein Blick auf die „aufbruchbewegten“ Abbruchweltoffenen zeigt auf, dass der Welt heute gar oft das KREUZ beraubt worden ist; das Wesen des hl. MessOPFERS ist „ganz human“ entfernt worden
www.razyboard.com/…07690-6027212-0.html
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#132   klausvonjaus   13:13:47 | Samstag, 30. April 2011
ERKENNT DEN SATAN AN SEINEN TATEN NICHT AN SEINEM AUSSEHEN
SATAN IST DER VATER DER LÜGE…GERNE TARNT ER SICH ALS LIBERALER MENSCHENFREUND…UND DANN SCHLÄGT ER ERBARMUNGSLOS ZU…WEHRT EUCH GEGEN DEN KINDER-HOLOCUAST…ABTREIBUNG IST MASSENMORD AN KINDERN…
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#131   Thomasius   13:10:35 | Samstag, 30. April 2011
Jubärens
Zur Zeit der Entdeckung Amerikas war Alexander VI Borgia Papst. Hinweis auf:
en.wikipedia.org/…ki/Pope_Alexander_VI
Es ist zwar „von interessierter Seite“ immer wieder behaupet worden, dass die Päpste gegen die Sklaverei gewesen seien, jedoch wurde der Sklavenexport von den „Reyes catolicos“ gestattet, von Ferdinant im Jahre 1501.
„Während der folgenden zwanzig Jahre fand ein „Transfer“ schwarzer Sklaven ausschließlich und deshalb nur in begrenztem Umfang von der iberischen Halbinsel aus statt (obwohl schon 1526 ein kongolesicher König, der sich hatte taufen lassen, in einem Brief an den König von Portugal dagegen protestierte, dass afrikanische Händler ständig Raubüberfälle auf sein Volk verübten, um ihre Gefangenen dann den Protugiesen als Sklaven zu verkaufen).“
„der König von Portugal“ erlaubte „1533 schließlich, die Sklaven auf direktem Wege von Afrika nach Amerika zu transportieren.“
Das Kannonische Recht kannte noch bis ins 20. Jhd Vorschriften über Sklaven.
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#130   SG_FAN6   12:10:40 | Samstag, 30. April 2011
Alle Pfaffen sind Antichristen
Warum hat eigentlich Jesus zu seiner Zeit keinen Pfaffen zu seinen Jüngern gemacht?
Die Antwort liegt auf der Hand!!!!
o^/ o^/ o^/
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#129   Thomasius   10:32:44 | Samstag, 30. April 2011
Jubärens
Informieren Sie sich doch bitte bevor Sie zu Beleidigungen greifen.
Die Konquistadoren versklavten die indigene Bevölkerung und waren dabei, diese auszurotten. In Hispaniola – heute Dominikanische Republik und Haiti – waren die Indigenen gegen Ende des 16. Jhd bereits vollständig ausgerottet. Es war Bartolomé de las Casas der diese Missachtung und Ausrottungspolitik bekämpfte und den Vorschlag unterbreitete, statt dessen doch Negersklaven in die Neue Welt zu exportieren. Er war der Begründer des „Negerexportes“ nach Amerika. Rund 20 Millionen Negersklaven sollen gen Westen befördert worden sein, von denen allerdings ein Großteil unterwegs zugrunde ging.
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#128   Leo Miles   10:02:29 | Samstag, 30. April 2011
@Antonio Michele Ghislieri
Was glauben die Protestanten denn überhaupt?
Dazu müßte man erstmal bestimmen, um welche Protestanten es denn geht? Um Zeugen Jehovas, um Puritaner, um Calvinisten oder „landeskirchliche“ Protestunten… Es gibt weltweit über 30.000 unterschiedliche protestantische Glaubensrichtungen.
In einem Satz könnte man den Glauben der Protestanten so ausdrücken: Im Zweifel glaube ich an mich selbst.
Und zweifeln tun sie ja besonders gerne :-]
Haben Sie den halben Luther in die Tonne getreten oder den ganzen?
Vielleicht sowas zwischendrin, zwischen halb und ganz.
Und wenn ja, was haben sie an seine Stelle gesetzt?
Das zweifelnde Ego.
@Sanctuare
Kleine Kirchenmaus hat da leider völlig recht, ihr verhaltet euch nicht wie Christen, eher wie islamische Fundamentalisten, ich warte nur darauf, dass ihr anfangt Flaggen zu verbrennen.
Ja, wir sind echte Fundamentalisten. Aber für Jesus und die Wahrheit und nicht für Allah oder eure Götzen.
Und lieber ein paar Flaggen verbrennen, als Altäre schänden und Millionen Kinder schlachten…
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#127   Jubärens   09:58:07 | Samstag, 30. April 2011
Luthers Hetze und Verleumdungen gegen Papst und Kirche
werden von heutigen Lutheraner sie Thomasius u. a. fortgeführt:
„Immerhin haben sich die Protestanten als erste gegen die Sklaverei ausgesprochen, die vom Papst ja ausdrücklich befürwortet worden war.“
Zu Beginn des europäischen Sklavenhandels und der Sklavenausbeutung der Europäer in Amerika protestierten zahlreiche spanischen Ordenstheologen dagegen.
Auf ihr Betreiben hin erklärte Papst Paul III. im Jahr 1538 in einer Bulle, welche die Magna Charta der Indios und aller Menschen werden sollte:
1. daß alle Völker der Erde ihrer Natur nach wahre Menschen sind;
2. daß sie als solche „Freiheit und Besitz rechtmäßig benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen dürfen;
3. daß sie nicht zwangsmissioniert oder zu Sklaven gemacht werden dürfen“.
Es waren dann die bürgerlichen Aufklärer mit tatkräftiger Unterstützung von protestantischen Theologen, die eine „christliche Sklavenhaltung’ der ‘kanaanitischen Knechtsvölker’ wie Indios, Schwarze und Buschleute rechtfertigten.
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#126   defendor   09:56:46 | Samstag, 30. April 2011
Die sog. „Reformation“ hat…
…die Heilige Mutter Kirche vieler ihrer Glieder beraubt !
Auch wenn noch so viele „Rechtfertigungsversuche“ vorgebracht werden sollten…
die protestantischen Gemeinschaften sind
KEINE
„Kirchen“ im eigentlichen Sinne…
(…)„Die kirchlichen Gemeinschaften hingegen, die den gültigen Episkopat und die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums NICHT bewahrt haben,
sind NICHT Kirchen im eigentlichen Sinn; die in diesen Gemeinschaften Getauften sind aber durch die Taufe Christus eingegliedert und stehen deshalb in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Gemeinschaft mit der Kirche(…)“
( Glaubenskongregation: „Dominus Jesus“, 2000 )
–-
Durch die Abspaltung vom mystischen Leib CHRISTI
– der Heiligen Mutter Kirche –
ist den Angehörigen der protestantischen Gemeinschaften die Gnadenfülle der hl. Sakramente verloren gegangen…
es ist aufgrund des oft falsch verstandenen
„Oekumenismus“-Fahrwassers wieder einmal darauf hinzuweisen, dass die drei Hauptverantwortlichen für die Glaubensspaltung im
16. Jahrhundert
Luther, Zwingli und Calvin
obschon sie sich verbissen auf die von ihnen frei erfundene „Theologie“ der „sola scriptura“
( des sich alleine auf die Bibel Beziehens )
stützten,
untereinander völlig zerstritten waren…
das Resultat dieser menschengemachten Konfession sehen wir heute an den
mehr als 800 (!) protestantischen Einzelgruppierungen !
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#125   r.ruhrgebietler   09:24:43 | Samstag, 30. April 2011
lehmann, luther
beide grüssen aus der HÖLLE – der l :-# hmann könnte sich noch bekehren, was er aber, wie der ratzinger nicht tun wird.
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#124   Sanctuare   08:02:38 | Samstag, 30. April 2011
Interessant
Mal abgesehen davon, dass Luther jede Menge Blödsinn von sich gegeben hat, zB über die Bauern beim Bauernaufstand, hat er einmal etwas annähernd Vernünftiges gesagt. Was Clemens VII getrieben hat, kann man mit Recht als unchristlich bezeichnen, aber das trifft auf den Grossteil eurer Kommentare ja leider auch zu.
Kleine Kirchenmaus hat da leider völlig recht, ihr verhaltet euch nicht wie Christen, eher wie islamische Fundamentalisten, ich warte nur darauf, dass ihr anfangt Flaggen zu verbrennen.
Lieber Vorwärts es ist nicht nur unchristlich, es ist einfach ein Zeichen geistiger Unreife und völliger Mitleidslosigkeit irgendeine Form der Behinderung als Beschimpfung zu gebrauchen. Ich bete für dich, dass du nicht einmal in den Genuss einer Krankheit oder Behinderung kommst und sich dann andere Menschen wie du einer bist darüber lustig machen.
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#123   Vorwärts   22:55:57 | Freitag, 29. April 2011
litt Luther am Down Syndrom
oder war der Vogel wegen dem Suff so hässlich.
Ersteres würde ja vieles entschuldigen…
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#121   Walther von Stolzing   22:07:19 | Freitag, 29. April 2011
ruhrgebietler immer evagelikaler
AN MEINE WIEDERGEBORENE GESCHWISTER IM HERRN???
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#120   apex   21:50:25 | Freitag, 29. April 2011
Dummschwätzer
Soll man den Dummschwätzer von Wittenberg einfach nicht beim Wort nehmen?
ja, soll man: „Dummschwätzer“
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#119   bassman   21:29:44 | Freitag, 29. April 2011
Sedisvakantismus ist Unfug
Warum soll man das kirchenrechtlich oder dogmatisch begründen? Es gibt Dinge, die braucht man nicht zu begründen! Ich muss nicht begründen ob die Sonne scheint oder nicht. Ein Kurztripp nach Rom – dort kann man den Papst sehen. Mit eigenen Augen. So einfach ist das.
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#118   Brandenburgis   21:17:39 | Freitag, 29. April 2011
Ja häretisch aber
auch und eindeutig die Rechtfertigungslehre und die Leugnung der Sakramente.
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#117   Thomasius   21:16:02 | Freitag, 29. April 2011
Brandenburgis
Häretisch waren die damaligen Päpste, die sich immer mehr von der Lehre des Herrn Jesus Christus entfernten und sich dem irdischen Staat annäherten und oberste irdische Gewalt für sich reklamierten.
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#116   Brandenburgis   21:11:48 | Freitag, 29. April 2011
Hä??? Was meinen
Sie denn damit????
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#115   Thomasius   21:11:41 | Freitag, 29. April 2011
Antonio
Die evangelischen Christen glauben an die Offenbarungen in der Bibel, insbesondere an die in den Evangelien mitgeteilten Äußerungen des Herrn.
In seinem Vorwort zum „Gottesstaat“ schreibt Augustinus:
„der König und Gründer des Staates, über den hier gesprochen werden soll, hat in der Heiligen Schrift seinem Volke den Spruch des göttlichen Gesetzes kundgetan, das sagt: „Gott widersteht den Hoffärtigen, den Demütigen aber gibt er Gnade. was Gott allein zusteht, maßt sich aber auch der vom Hochmut aufgebläste Geist des Menschen an …“
Hoffährtig ist, wer sich einbildet, Gott auf Erden zu vertreten, quasi Gott auf Erden zu sein wie zur Zeit der Menschwerdung Gottes die Herrscher Ägyptens.
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