Asiatische Religionen
Licht aus dem Osten
Der international bekannte Landeshauptmann von Kärnten, Jörg Haider, ist letzte Woche mit seinem sozialistischen Stellvertreter nach Indien gereist. Von dort wollen die beiden ihrem Bundesland das Licht aus dem Osten bringen.
(kreuz.net, Klagenfurt) In Kärnten gibt es große Pläne. Im süd-westlichen Bundesland Österreichs soll ein 1.000 Betten-Hoteldorf errichtet werden. Kostenpunkt: 65 Millionen Euro.

Die Initiatoren haben allerdings kein normales touristisches Projekt im Auge. Denn als Kernstück der Touristenanlage ist ein waschechtes Tibetisches Kloster vorgesehen, ganz nach dem Motto: Österreich – Klösterreich.

Als Teil der touristisch-buddhistischen Hotelanlage ist auch ein tibetisches Medizin- und Philosophiezentrum geplant. Nicht fehlen dürfen Universitäts-, Forschungs- und Spitaleinrichtungen. Denn man setzt auf das „ganzheitliche Wohlbefinden“ des Gastes.

Schirmherr des Projektes soll der Dalai Lama höchstpersönlich werden.

Seit seiner Vertreibung durch die chinesischen Kommunisten lebt das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibetaner im indischen Exil. Deshalb flogen der Landeshauptmann und sein Stellvertreter in dieses Land, um den religiösen Führer dort zu treffen.

Als Gastgeschenk überbrachten die Politiker dem Dalai Lama auf dessen persönlichen Wunsch österreichisches Mineralwasser. Bei den Unterredungen wurde über das zukünftige Hotelprojekt gesprochen.

Die Kärntner Landesregierung wird das Hoteldorf mitfinanzieren.

Das angeschlossene Hotel soll auch dem Dalai Lama während seiner Europa-Aufenthalte zur Verfügung stehen.

In religiöser Hinsicht stellt man sich eine Kooperation mit dem Bistum Gurk-Klagenfurt vor.
      
7 Lesermeinungen
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#7   GerdEric   14:04:39 | Sonntag, 12. Juni 2005
Lieber Athanasius
Bekehrt hat er ihn nicht.
Doch, Irrlehrer! Doch!
Lieber Ath. da war kein Irrlehrer, da war Jesus selbst…
Ath.: Wiesehr Jesus ihn bekehrt hatte zeigt sich daraus, dass der Mann bei Ihm bleiben wollte und Ihn folgen …
Nun, auch die Jünger waren zu nicht bekehrt, denn die blieben Juden, und der Gerasener blieb Heide.
Auch folgten dem Jesus ja viele, aber bekehrt waren sie nicht.
(ein Ausgestossener läuft gern dem nach, der ihn befreit)
Ath.: trotzdem beliess Jesus ihn im Lande ausserhalb Israels, im Heidenland.
eben, weil er ein Heide blieb.
Ath.: Weil das Heil nach seinem Kreuze und Auferstehung nicht mehr nur für die Juden bestimmt war, sondern für Juden und Heiden als gleiche.
das ist falsch,
denn das Judentum ist das Heil der Welt, es ist leuchtendes Beispiel, wie man es richtig macht und wie man es auch (leider) falsch macht, weshalb eben das AT auch die schlechten Seiten nicht verhelt.
Doch überlässt es die Verantwortung doch dem Einzelnen.
Das Heil ist immer schon für alle Menschen gegeben, nur halten sich auch die Christen nicht an den Noachidischen Geboten, die für alle Nichtjuden gelten.
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#6   Athanasius   00:46:01 | Sonntag, 12. Juni 2005
Irrlehrer!
Bekehrt hat er ihn nicht.
Doch, Irrlehrer! Doch!
Wiesehr Jesus ihn bekehrt hatte zeigt sich daraus, dass der Mann bei Ihm bleiben wollte und Ihn folgen aber Jesus gab ihm die Missionsaufgabe: „Geh in Dein Haus zu den Deinen und verkünde ihnen was der Herr Dir getan hat“. (Sieh Mc 5:8-20)
trotzdem beliess Jesus ihn im Lande ausserhalb Israels,
im Heidenland.
Weil das Heil nach seinem Kreuze und Auferstehung nicht mehr nur für die Juden bestimmt war, sondern für Juden und Heiden als gleiche.
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#5   GerdEric   19:46:23 | Mittwoch, 8. Juni 2005
Andrija
@Yersinia mit der rosa BrilleLiebe Yersinia,
nur zu sagen, dass der Dalai Lama Dämonen beherbergt ist noch eine zu starke Untertreibung. Ich denke in Ihm befindet sich ein ganzes Stadion voll mit Verdammten.
Da fällt mir spontan der Besuch Jesu in Gerasa ein,
als er den Besessenen heilt,
von 2000 Dämonen.
Die fuhren in Schweine
(das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen),
und die stürzten sich in den Tod
(alsozum Essen nicht mehr brauchbar),
doch der Mann war geheilt,
trotzdem beliess Jesus ihn im Lande ausserhalb Israels,
im Heidenland.
Bekehrt hat er ihn nicht.
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#4   Andrija   16:42:14 | Mittwoch, 8. Juni 2005
@Yersinia mit der rosa Brille
Liebe Yersinia,
nur zu sagen, dass der Dalai Lama Dämonen beherbergt ist noch eine zu starke Untertreibung. Ich denke in Ihm befindet sich ein ganzes Stadion voll mit Verdammten.
Die Familie Röttgen kommt in ihrem Buch „Der Schatten des Dalai Lama“ zu folgenden Punkten:
1. Der Dalai Lama tritt vor seinen Glaubensbrüdern für die absolute Vorrangstellung des Buddhismus ein, während er auf dem Evangelischen Kirchentag aber gegenseitige Toleranz und Anerkennung predigt.
2. Der Dalai Lama vertritt ein rigides Religionssystem, das aus einem abstrusen Geister- und Dämonenglauben besteht, verbunden mit menschenunwürdigen Unterwerfungsritualen.
3. In diesem System sind Frauen prinzipiell benachteiligt und erhalten keine höheren Weihen.
4. Der Dalai Lama propagiert frauenverachtende tantrische Sexualpraktiken, während er im Westen den Anschein zölibatären Mönchstums erweckt.
5. Der Dalai Lama befindet die indischen Atomtests für gut, während er sich im Westen als Atomkraftgegner ausgibt.
6. Der Dalai Lama befürwortet die Prügel- und Todesstrafe.
7. Der Dalai Lama pflegt freundschaftliche Kontakte zur rechten Esoterikszene.
8. Der Dalai Lama unterhält Kontakte zu alten (und neuen) Nazis, bis in die 90er-Jahre etwa zu dem Kriegsverbrecher Rudolf Berger, der 1938/39 Teil der SS-Expedition nach Tibet war.
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#3   Athanasius   09:35:16 | Mittwoch, 8. Juni 2005
Lieber Yersinia,
Sie haben also noch weniger Kenntnisse von der antiken Weisheit, als von der modernen.
In China werden die Christen verfolgt und eingesperrt und deren Priester inhaftiert wenn diese nicht mit dem Abtreibungswahn der Kommunistischen Heilsbringer mitarbeiten. Und das zieht an.
Darüber haben bereits Nero, Plinius der Jüngere, Claudius, Diocletan usw. sich gewundert. Weshalb wächst das Christentum wenn es verfolgt wird?
Antwort:
«Plures efficimur, quoties metimur a vobis, semen est sanguis christianorum.»
Apologia Tertuliani 50
Den Haider Populisten hatten wir doch längst abgeschrieben. Die FPÖ ist wirklich eine Wiederbelebung Nazi-Populistentums. Die konservativen Werte die man „verteidigen“ würde (z.B. Beschränkung und Abschaffung der Kinderabtreibung), hat man schon aufgegeben. Und wie SS-Reichsführer Himmler liebt man den Buddhismus der Mitarier des Himalaya.
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#2   Yersinia   23:47:17 | Dienstag, 7. Juni 2005
China wird kommerzialisiert
dass und wie da eine eventuelle Christianisierung reinpasst, erscheint mir fraglich – noch dazu, wo auch in China Sekten wie Falun Gong durchaus großen Zulauf haben.
eine Blödheit ist es aber wohl, den Buddhismus oder den Dalai Lama mit „Dämonen“ in Verbindung zu bringen – zum ersten kann man anderen Religionen ihre Ernsthaftigkeit und eigen Kompetenz heute schlecht absprechen, ohne sich ganz einfach lächerlich zu machen; zum zweiten muß man einmal erleben, wie der Dalai Lama ermahnt, beim eigenen Glauben zu bleiben und nicht leichtfertig in eine andere Glaubenswelt zu wechseln; dass er zum dritten sehr viel von Spiritualität versteht, konnte man vergangenes Jahr in Graz erleben; trotzdem wäre der Buddhismus nicht „meins“.
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#1   Andrija   16:00:52 | Dienstag, 7. Juni 2005
find ich nicht so toll
durch die zunehmende Christianisierung Chinas suchen sich die Dämonen wohl ein neues Haus. Sie stoßen ja nicht auf Wiederstand, in dieser lamaphilen westlichen Unzivilisation.
Gelobt sein Jesus und Maria
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