10:40:54 | Dienstag, 3. Mai 2011
Die Selbstkastrierung nach dem unseligen Pastoralkonzil hat dazu geführt, daß die deutsche Kirche heute im grauen Morast des altliberalen Einheitsbreis absauft.

Die Aufmerksamkeit der Gläubigen liegt bei unabhänigen Webseiten – allen voran ‘kreuz.net’.
(kreuz.net) Die deutschen Bischöfe versagen auch auf der Medienfront.
Das geht aus einem Artikel von
Gernot Facius hervor, der am Freitag in der oppositionellen Berliner Wochenzeitung ‘Jungen Freiheit’ erschien.
Facius gilt als inoffizieller Pressesprecher der altliberalen Lehmann-Kirche.
Der Journalist erinnert
an das Projekt der deutschen Bischöfe, einen eigenen digitalen Fernsehkanal aufzubauen – um das Feld
nicht „fundamentalistischen Gruppen zu überlassen“ – wie sich der altliberale Bischof Gebhard Fürst
von Stuttgart-Rottenburg ausdrückte.
Doch die Vorsätze kamen über eine Machbarkeitsstudie nicht hinaus.
Facius weiß den Grund: Die deutschen Staatssender stellten für den Fall einer neuen Konkurrenz ihre
[anti-]kirchlichen Sendeplätze in Frage.
Die Amtsbischöfe ließen sich nach Angaben von Facius erwartungsgemäß
beeindrucken.
Ihre hochfliegenden Pläne schrumpften zu einer „Internet-Offensive“ zusammen.
Sie soll
diverse Mediendienstleistungen unter dem Dach eines Katholischen Medienhauses zusammenführen.
Doch Facius
glaubt, daß diözesane Eigenbrötlereien solchen Projekten im Wege stehen.
Zum Leidwesen der Bischöfe
In diesem Zusammenhang erwähnt Facius „unabhängige Portale“ und setzt „unabhängig“ in Anführungszeichen.
Diese würden „zum Leidwesen der Bischöfe“, die Aufmerksamkeit der Gläubigen suchen und – was Facius
verschweigt – auch finden.
Dagegen kommt das amtskirchliche Einschlaf-Portal ‘katholisch.de’ unter den
engen altliberalen Vorgaben der deutschen Beamtenkirche nicht an.
Erwartungsgemäß erwähnt der Journalist
den europaweit größten katholischen Webauftritt ‘kreuz.net’ an erster Stelle.
Seine Lamentele ist lang:
Das Portal habe sich dem Kampf gegen die Altliberalen verschrieben.
Darunter würden sogar Joachim Kardinal
Meisner von Köln und Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg fallen – die bekanntlich von der antikatholischen
Medien als katholische Rechtsaußen hochstilisiert werden.
Auf ‘kreuz.net’ werde Vielfalt sichtbar, „aber
in negativem Sinne“ – erklärt der Systemjournalist.
Negativ ist diese Vielfalt besonders für den Versuch
der Systemmedien, die Meinungsfreiheit einzuschränken.
Kurz erwähnt Facius auch die beiden Portale
‘kath.net’ und ‘kathnews.de’.
Beide würden ein „traditionalistisches, aber romtreues Publikum“ bedienen:
„Vorgeführt wird eine gespaltene Kirche“.
Die altliberalen Medien sind am EndeDie von den Bischöfen
an antikirchliche Redakteure ausgelieferten Amtsmedien befinden sich – Gott straft sichtbar – im freien
Fall.
Facius zitiet den „Religiösen Trendmonitor“ des Meinungsforschungsinstitutes ‘Allensbach’.
Danach
erreichen die altliberalen Langweile-Kirchenzeitungen oder andere altliberale Medienprodukte „ein Milieu,
das immer kleiner wird“.
Kirchenzeitungen werden noch 660.000 gedruckt: 36 Prozent weniger als noch vor
zehn Jahren.
Der Witz mit dem QualitätsjournalismusIn die Liga des „Qualitätsjournalismus“ ist nach
Angaben von Facius nur die inzwischen verstorbene Wochenzeitung ‘Rheinischer Merkur’ aufgestiegen.
„Qualitätsjournalismus“
ist eine Selbstbezeichnung der Regimemedien, die von den mächtigen Medienbossen kontrolliert wird.
Zum
‘Rheinischen Merkur’ läßt Facius einen Vertreter der Universität Eichstätt zu Wort kommen:
„Wer die
Hintergründe nicht kennt, kam womöglich gar nicht auf die Idee, daß neun Diözesen und die Deutsche
Bischofskonferenz den Kreis der Gesellschaftler bildeten.“
Zu Wort kommt auch der Medien-Jesuit, Pater
Eckhard Bieger:
„Wenn es den Katholizismus als Kultur und politische Kraft nicht mehr gibt, ist es folgerichtig,
die katholische Wochenzeitung in der linksliberalen ‘Zeit’ aufgehen zu lassen, so wie auch das ‘Zentralkomitee
der deutschen Katholiken’ sich von keinem anderen linksliberalen Milieu mehr deutlich unterscheidet.“
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#22
Vineta 22:52:17 | Dienstag, 3. Mai 2011
#9
monens 13:41:23 | Dienstag, 3. Mai 2011
#8
Tomás 13:18:05 | Dienstag, 3. Mai 2011