Kürzlich veranstaltete eine anglikanische Pfarrei in New York ihren ersten Clowngottesdienst. Ein katholische Homepage in den USA veröffentlichte die Bilder. Die Homepage kommentiert: „Falls du denkst, daß deine Pfarrmesse eine Katastrophe ist…“ Vorhang auf.
(kreuz.net) Die anglikanische Gemeinschaft in den USA nenn sich Episkopalkirche. In Lehre und Liturgieverständnis
sind die Anglikaner Protestanten. Ihre liturgischen Formen wurden nach der Reformation im ‘Book of Common
Prayer’ festgelegt. Es erschien in seiner ersten Ausgabe im Jahre 1549.
Die anglikanischen Abendmahlfeiern
sind in ihrer äußeren Form teilweise der katholischen Messe nachgebildet.
Eine Pfarrei der Episkopalkirche
in New York warb kürzlich für eine „Clown-Eucharistie“. Es handelt sich dabei um normale Gottesdienste,
die sich der Formen und Kostüme von Zirkusschaustellern bedienen.
In den USA sind Clown-Messen auch
in der katholischen Kirche verbreitet. Diese Form des Gottesdienstes beginnt seit einigen Jahren auch
in Europa Fuß zu fassen.
Die anglikanische Pfarrei in New York gab sich bei der Vorbereitung besondere
Mühe. Die Kostüme und Masken waren sehr aufwendig. Beim Brechen des Brotes wurden sogar zwei Becken –
Tschinellen – dreimal gegeneinander geschlagen, um den Höhepunkt der Heiligen Handlungen zu markieren.
Die Homepage, welche die Bilder das erste Mal veröffentlichte kommentiert dazu: „Nachher werden die
Zuschauer weggehen und beim gemeinsamen Kaffeeklatsch über das großartige spirituelle Ereignis sinnieren.“
Hier die Bilder der Vorstellung:
Der Clown mit dem weißen Hut und den roten Haaren ist der anglikanische
Priester, welcher der Eucharistiefeier vorsteht. Er hat gerade ein großes Fladenbrot aus dem überdimensionalen
Korb auf dem Altar genommen, um es in ein Symbol für den Leib Christi zu verwandeln. Links und rechts
von ihm stehen zwei ebenfalls maskierte Konzelebranten.
Der Höhepunkt der anglikanischen Eucharistiefeier:
die Wandlung des Brotes. Auf dem Altar ist ein überdimensionaler Brotkorb und ein Kelch zu sehen. Daneben
steht eine Salatschüssel, die auch mit Wein gefüllt ist.
Der schwarze Herr mit dem kurzen Zylinder
ist ein Konzelebrant. Die Becken – Tschinellen – im Hintergrund entsprechen den Glocken der katholischen
Ministranten, die während der heiligen Wandlung läuten. Links im Bild sieht man die Hand des Hauptzelebranten –
mit Handschuhen. Er hält das nach dem anglikanischen Ritus konsekrierte Brot.
Ein Blick vom Altar ins
Kirchenschiff beweist, daß das Publikum für diese Veranstaltung nicht fehlt. Eines der Hauptanliegen
der Liturgiereform von Papst Paul VI. war, die katholische Messe dem protestantischen Kult anzunähern.
Von allen Protestanten stehen die Anglikaner den Katholiken liturgisch am nächsten.
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13 Lesermeinungen
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#13 Athanasius 14:12:43 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Hallo Wer die „Messe“ sehen möchten mit den Clowns, klick hier: www.expagan.info/blog/?p=123 Warum die
Kirche der Anglikaner leerer ist als je (MIT Heiratspriestern, mit Priesterinnen, mit Homosex, mit allem,
sondern ohne Christus) Man kann da die ganze „Messe“ sehen und wie ich sagen: dämonisch Wie viele Massen
werden nicht dem Antichristen folgen, wenn man schon an solchen Sachen mitmacht. Und die katholische Kirche
macht’s auch in der Diözese von Oakland. Richtig lustig. Wie seriös ist doch das Evangelium Lachen wir
mal drüber, nit? Und in Flandern macht man dies in der Konzilskirche mit „Vorstehern“ die zum einen Mal
um die Entheiligung der Kirche Ausdruck zu verleihen die vorkonziliaren Kasel trugen, in einer Mitte von
halbnackt tanzenden Diskogänger Ja die DiskoMitternachstmesse an Weihnachten in Flandern (Diözese Antwerpen)
„um Leute in die Kirche zu holen“ Und diese „Priester“ funktionieren noch immer, wurden nie exkommuniziert
oder abgesetzt. Das ist treuen Gläubigen vorbehalten. Klicken Sie für die Kirche in Flandern, und weshalb
Kardinal Danneels unser neue Papst werden soll, auf: cathcon.blogspot.com/…sthuis-aarschot.html Jetzt
versteht man doch was Daniël meinte mit der „Abomination der Desolation“, „Greuel der Verlassenheit an
heiliger Stätte“
Korrektur Danke Laurentius & Athanasius für die Anmerkungen. Mir ist aufgefallen, daß das in meinem
Artikel von 9:18h erwähnte Zitat in dem zugrundeliegenden Text nur mit indirekter Namensnennen erfolgte.
Papst VI. kam darin zwar im Satz zuvor zur Sprache, so daß ich davon ausging, es handele sich um seine
Worte, als ich falsch zugeordnet zitierte: daß er „alles in seiner Macht Stehende“ tun wird, „um die
katholische Messe {…} dem protestantischen Abendmahl anzunähern“. Offenbar sind das aber nicht die
Worte Pauls VI., sondern vielmehr die seines langjährigen Freundes Jean Guittons, wie mir beim Zitieren
Guittons auffiel. Für diese irrtümliche Zuordnung des angeblichen Papst-Zitates um 9:18h bitte ich um
Verzeihung! Die von mir ebenfalls zitierten Aussagen Bugninis und Guittons habe ich gegengeprüft und
sie stammen tatsächlich in dieser Form von den angegebenen Personen. Im Endeffekt ändert es leider nicht
viel: wir bekamen eine protestantisierte Messe unter dem Hirten von Rom. Man kann ihm zugutehalten, daß
er von der – irrigen – Idee beflügelt war, daß, wenn man die Messe nur „runder“ machen würde für die
Protestanten, diese dann umso lieber zur Kirche kämen… Leider trat das Gegenteil ein: mehr und mehr
Protestanten und Katholiken bleiben der Kirche fern (man betrachte die seit dem V.II sinkende Zahl an
Konversionen). Die einzig mögliche Ökumene ist die von allen vorkonziliaren Päpsten gepredigte Rückkehr-Ökumene:
Konversion der Abgefallenen zur Kirche.
@Marcel Paul VI. hat diese Entwicklung wohl nicht gewollt. Ich spekuliere, daß er das wohl nicht getan
hätte, wenn er sich der Folgen von Anfang an bewußt gewesen wäre. Es war wohl ein gutgemeintes Experiment.
Und wenn man die letzten 30 Jahre ansieht, muß man wohl sagen, es ist gescheitert. Der frühere Kardinal
Ratzinger hat das ja auch so ähnlich gesehen – man ist also kein Irrer oder Ewiggestriger,wenn man das
vertritt – und forderte schon vor Jahren eine „Reform der Reform“ (zB Wortgottesdienst NOM, Opfermesse
wie in der klassischen „alten“ Messe). Ich bete, daß er das durchsetzen kann …
An den Früchten erkennt man den Baum Kannte Papst Paul VI. nicht die zitierten Worte seines NOM-Architekten?
Der Papst setzte ihn ein und schickte ihn später in die Wüste. Der langjährige Freund Pauls VI., Jean
Guittons, sagte am 19.12.1993 in einer Radiodiskussion: »Die Absicht Pauls VI. im Hinblick auf die Liturgie,
im Hinblick auf das, was man gemeinhin die Messe nennt, ist es, die katholische Liturgie zu erneuern,
daß sie fast mit der protestantischen Liturgie zusammenfällt. {…} Paul VI. hat alles in seiner Macht
stehende getan, um die katholische Messe – über das Konzil von Trient hinweg – dem protestantischen Abendmahl
anzunähern {…} Ich glaube {…}, daß die Absicht Pauls VI. und der neuen Liturgie {…} darin besteht,
von den Gläubigen eine größere Teilnahme an der Messe zu verlangen, darin, der Hl. Schrift einen größeren
Platz einzuräumen, und weniger Platz all dem, wie andere sagen, an substantieller, transsubstantieller
Konsekration gibt, was der katholische Glaube ist; anders gesagt, es gibt bei Paul VI. eine ökumenische
Absicht, all das, was es an der Messe an allzu Katholischem im traditionellen Sinn gibt, auszulöschen,
oder wenigstens zu korrigieren, oder wenigstens abzumildern, um die katholische Messe, ich wiederhole
es, deren Messe anzunähern.« Das Ergebnis zählt, sagen Sie richtig. Für uns sekundär, wer die Schuld
dafür trägt. Sekundär, wer schuldig ist für die sakrilegischen Fasnets-„Messen“. Es zählt, daß sie
nicht abgestellt werden seit Jahrzehnten. Trotz Beschwerden bei Bischöfen, etc.
@Irrealisten Ob es Paul VI. selbst war der Protestantisierung WOLLTE ist eine schwierige Frage. Tatsache
ist aber, dass das postkonziliare „Consilium“ von Msgr. Bugnini deutlich die Absicht hatte einen Ökumenischen
Gottesdienst herzustellen. Das zeigt sich wohl daraus, dass in dieser Kommission sechs Protestantische
Topliturgisten teilnahmen und nicht von ihrer eucharistischen Non-Doktrin aufgegeben hatten. Das Endprodukt
ist auch klar. Die Traditionalisten auf dieser Seite sollten aber aufpassen diese Clownmesse oder die
Karnevalsmessen aufs Konto des damaligen Heiligen Vaters zu schreiben. Das ist in der Tat Schwachsinn.
Nirgendwo würde sogar ein Ds. Max Thurian, protestant, gewollt haben diese Bespottung der Einsetzung
zu implementieren. Polemik ist gut, aber keine falsche Polemik mit falschen Argumenten. Das dient der
hl. Tradition und der Römischen Messe aller Zeiten nicht.
@ highnoon kann dem wort vom schwachsinn nur zustimmen! aber, was ist schon zu erwarten, wenn angeblichze
belege gebracht werden, die bei näherem hinsehen leider nicht stimmen …
Nachdenken hilft mehr als zu häufiges Kopfschütteln Eines der Hauptanliegen der Liturgiereform von Papst
Paul VI. war, die katholische Messe dem protestantischen Kult anzunähern. Richtig. Zum sogenannten „Schwachsinn“
Highnoons, der mangelnde Kenntnisse erfolglos durch zu deftige Wortwahl kompensieren sucht: Bevor Papst
Paul VI. den NOM einführte, sagte er, daß er „alles in seiner Macht Stehende“ tun wird, „um die katholische
Messe {…} dem protestantischen Abendmahl anzunähern“. Sein Chefarchitekt des NOM, Msgr. Bugnini: „Wir
werden eine ökumenische Messe machen, genau wie wir eine ökumenische Bibel gemacht haben.“ Weiterhin,
daß es geboten sei, „jeden Stein aus dem Weg zu räumen, der auch nur den Schatten einer Gefahr, eines
Hindernisses oder des Mißfallens für unsere getrennten Brüder bilden könnte.“ Deutlicher: „Wir müssen
alles von dieser neuen Messform fernhalten, was die Protestanten auch nur im Geringsten stören könnte.“
So hat man all das aus der Messe entfernt, was spezifisch katholisch ist, damit die Protestanten keinen
Stein des Anstoßes mehr in der hl. Messe finden! Deswegen haben sechs Protestanten den NOM mitgestaltet.
Max Thurian (Taizé): „Nichts in der erneuerten Messe braucht den evangelischen Protestanten zu stören.“
Mgr. Ottiavani: Der NOM kann »in voller Gewissensruhe von einem Priester gefeiert werden, der weder an
die Transsubstantiation noch an den Opfercharakter der Messe mehr glaubt, und {eignet} sich daher auch
bestens für die Feier eines protestantischen Religionsdieners.«
Kopfschüttel Eines der Hauptanliegen der Liturgiereform von Papst Paul VI. war, die katholische Messe
dem protestantischen Kult anzunähern. Selten einen solchen Schwachsinn gelesen…
Wir haben doch seit dem V.II das Original – die Fasnets“messe“ ! Besonders im sogenannten „ur-katholischen“
Süden Deutschlands gibt es dies schon lange: die allseits beliebtestn Fastnets“messen“. Bis auf den Unterschied,
daß der Priester gewöhnlich relativ unmaskiert am Volks“altar“ steht (1), lümmeln während ebendieser
„Messe“ überwiegend kostümierte närrische Schafe um ihn herum – also um den „Altar“ –, und natürlich
in den Bänken: Hexen, Riedteufel, Moorochsen, und wie sie alle heißen in der bunten heidnisch-allemannischen
Fasnet (2). Dagegen sehen die im Artikel abgebildeten Clowns aus wie … Clowns! Dann gibt es noch Lesungen
kostümierter Narren vorne im Altarraum, Kommunionausteilung durch diese sowieso, lustige Ministrantinnen,
lustige Lieder, noch lustigere Gedichte, etc pp. Ja, da ist voll was los, deswegen kommen auch so viele
„Gläubige“ ! Wer es nicht glauben mag: einfach mal während der „Fasnet“ irgendeine sogenannte „katholische“
Kirche besuchen und den „Tempel“ voller Narren bestaunen. Lange wartete ich darauf, bis die biblische
Tempelaustreibung stattfände, aber sie fand nicht statt. Jetzt, in den wahrhaft katholischen Kappellen
und Kirchen der FSSPX, bin ich vor diesem üblen Spuk gefeit. Gott sei Dank – es gibt noch katholische
Priester und Bischöfe. (1) Das varriert stark von Gebiet zu Gebiet. (2) Am Anfang der Fasnet ist bekanntlich
die große Hexenbeschwörung, wo ganz Süddeutschland und Teile der Schweiz und Österreichs im jährlichen
Wechsel an einem bestimmten Ort zusammenkommt.
Gott behüt uns vor diesem schändlichen Gastmahl. pervertierte Idioten um einen Tisch in noch idiotischeren
Kostümen die sich über das grösste Geschenk, das wir von Gott persönlich erhalten haben, aufs Äusserste
lustig machen. Eine feine Gesellschaft. Der grosse Apfel ist verfault.
Armer Thomas Cranmer! Angesichts der Bilder dürfte da selbst Thomas Cranmer sein posthumes Lächeln ob
der Verwirklichung seiner Ideen im Novus Ordo vergehen.
Hässlich! Eine hässlichere Verfremdung einer ehemals heiligen Handlung kann man sich kaum vorstellen.
Hier handelt es sich nur noch um die Nachäffung der Heiligen Messe in besonders grotesker und abstoßender
Form. Leider fallen viele „gutgäubige“ Menschen darauf rein. Gebe Gott, dass wir vor solchen Zuständen
bewahrt bleiben!