Wer der päpstlichen Rechenkunst folgt, wird den Kopf voller Widerspruch und Verwirrung haben. Von Bischof Richard Williamson.
Pius-Bischof Richard Williamson
(kreuz.net) Als ich am 9. April schrieb, daß die Seligsprechung von Johannes Paul II. ihn zu einem Neuseligen
der Neukirche macht, wurde ich gefragt, ob ich ein Sedisvakantist sei.
Denn wenn ich Benedikt XVI. als
Neupapst bezeichne, könnte ich dann noch glauben, daß er ein echter Papst sei?
Ein gültig gewählter
Papst
Ich denke, daß er beides ist, ein Neupapst der Konzilskirche und ein echter Papst der Katholischen
Kirche, weil beides sich nicht vollständig ausschließt.
Somit bin ich kein Sedisvakantist.
Meine Begründung:
Auf der einen Seite halte ich Benedikt XVI. für einen echten Papst, weil er auf dem Konklave im Jahre
2005 von den römischen Gemeindepriestern – das heißt: von den Kardinälen – rechtmäßig zum Bischof
von Rom gewählt wurde.
Sollte diese Wahl durch einen versteckten Fehler ungültig gewesen sein, so wäre
sie, wie die Kirche lehrt, dennoch dadurch rechtmäßig geworden, daß die weltweite Kirche ihn danach
als Papst anerkannte.
In dieser Hinsicht will ich Benedikt XVI. die dem Stellvertreter Christi gebührende
Achtung, Ehrfurcht und Unterstützung zollen.
Verwirren statt Stärken
Andererseits ist aufgrund der
Worte und Taten des Papstes offensichtlich, daß er ein Konzilspapst und das Haupt der Konzilskirche ist.
Das beweist die Neuseligsprechung von Johannes Paul II, dem großen Förderer des Zweiten Vatikanums,
und die für Oktober angesetzte Gedächtnisfeier des verheerenden Assisi-Gebetstreffens aus dem Jahre
1986.
Das Assisi-Gebetstreffen brach das erste Gebot im Namen eines menschenorientierten Konzils-Ökumenismus.
Das erste Gebot schließt alle falschen Religionen aus, während das Zweite Vatikanum sie praktisch umarmt.
Deshalb denke ich, daß Benedikt XVI. zwar der Stellvertreter Christi ist, aber dennoch Verrat an seiner
heiligen Aufgabe begeht, seine Brüder im Glauben zu stärken.
Auch wenn ich ihn ordnungsgemäß als
Petrus-Nachfolger respektiere, so folge und gehorche ich ihm dort nicht, wo er anders als Petrus handelt.
Diese Unterscheidung traf Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991).
Päpstliche Rechenkunst
Beachten wir
auch, daß Benedikt XVI. zwar die wahre Religion zumindest objektiv verrät, aber gleichzeitig an ihr
festzuhalten versucht.
Beispielsweise möchte er vermeiden, daß Assisi III wie Assisi I der Religionsvermischung
bezichtigt werden kann.
Deshalb soll die gemeinsame öffentliche Prozession der verschiedenen Religionen
in Assisi schweigend durchgeführt werden.
Anders formuliert: Er möchte die Wahrheit nicht aufgeben,
während er gleichzeitig den Irrtum verbreitet.
Auf diese Weise erinnert er an einen Rechenmeister, der
behauptet, daß 2 und 2 entweder 4 oder 5 ergibt.
Damit ist in der Kirche eine Verwirrung von oben bis
unten vorprogrammiert, die vom Papst herkommt.
Denn wer der päpstlichen Rechenkunst folgt, wird den
Kopf voller Widerspruch und Verwirrung haben.
Ein verwirrter Deutscher
Beachten wir, daß Benedikt XVI.
durchaus beteuert, an „2 + 2 = 4“ zu glauben.
Solange diese Behauptung aufrichtig ist – und es scheint,
daß sie aufrichtig ist, doch alleine Gott weiß es mit Gewißheit, leugnet Benedikt XVI. die ihm bekannten,
definierten Glaubenswahrheiten der Katholischen Kirche nicht willentlich.
Eher ist er davon überzeugt,
diese Glaubenswahrheiten mit Hilfe des modernen Denkens „erneuern“ zu müssen.
Deswegen ist es in seinem
Falle schwierig, den Vorwurf der formellen Häresie zu belegen.
Daher werde ich – trotz seiner ganzen
Liebe zu und Verbreitung von „2 + 2 = 5“ – nicht zu einem Sedisvakantisten.
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65 Lesermeinungen
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DOSENFINGER SCHLIESS DICH DEM ANTIFASCHISTISCHEN KAMPF AN…MIT UNS GEGEN DEN KINDER-HOLOCAUST…ABTREIBUNGSÄRZTE
SIND SCHLIMMER ALS DIE SS-MÖRDER IN DEN KZ…
Ist ein „Rechenmeister“, der trotz zahlreicher Hinweise Rechenfehler nicht korrigieren will, wirklich
noch „Rechenmeister“? Wer würde ihn noch als solchen bezeichnen??
Jesus hatte höchstens einen Stellvertreter…Das Problem mit Nachfolgern ist offensichtlich. Wer ist
eigentlich der Nachfolger von Elvis? Von Gandhi? Die traurige Wahrheit ist, große Menschen haben meist
keine „würdigen“ Nachfolger, aber dafür gibt es sie immer wieder. Der Haken für jene die dem Großen
Folgen…es ist nicht gesagt das dies in regelmäßigen Abständen geschieht oder das die „Großen“ sich
dem gleichen Lager zurechnen lassen. Einen gleichartigen Nachfolger heranzuzüchten daran sind die allermeisten
gescheitert eher warfen sie ihren Schatten. Noch unwahrscheinlicher aber als EIN Nachfolger ist eine ganze
Reihe würdiger Nachfolger die sich noch dazu in einer völlig anderen (im Fall Kirche deutlich in einer
privilegiertern) Position als das Vorbild befinden. Vor allem wenn das Vorbild derart idealisiert wird
das ihm ebenbürtig zu sein schon Blasphemie wäre. Mit der Vergöttlichung des Vorbilds waren die Päpste
aus dem Schneider. Im Tun mussten sie ihm so weniger nachfolgen, es reichte ihn zu Loben (natürlich auch
die Nachfolger)…es reichte zu Glauben. Der Vortei daran: Ordnung, Sicherheit, Stabilität, Kontinuität.
Ich glaube Willi mag soetwas sehr. Er mag es zu gehorchen und wenn andere gehorchen. Er mag es recht zu
haben…nicht weil er daran glaubt oder weil er gute Argumente hätte, sondern weil es so sein muss. Aber
das Spiel hat sich verändert. Heut muss nix, kann alles. Die Päpste selbst beschädigen seine Illusion
der würdigen Nachfolge. Plötzlich gibt es da andere Stimmen…Unordnung Der Kleine Willi hat Angst und
versteckt sich im Fundikeller.
Genau, Diamant …aber sich über Zensurmaßnahmen in Salzburg aufregen (darf Bischof Laun nun noch von
seinem Diözesancomputer (von Mitteln der „Ungläubigen“ bezahlt) noch kreuz.net kucken, oder muss er
ins Internetcafé?) und über Diskriminierung von Christen im Ausland, aber selber nach Gutsherrenart
Zensur und Diskriminierung betreiben. Das ham’mer gern…
Wie kommt man eigentlich in den seligen Zustand wie Brandenburgis, 4 Lesermeinungen hintereinander schreiben
zu dürfen? Oder wie kann man die Lesermeinungen vor einem stehen und die einem nicht passen, löschen?
Muss man da irgendeiner Sekte beitreten?
@Evellynn:Aus ihnen spricht der Wikiblödia- Fan ohne Sinn für geistige Zusammenhänge. Das Christentum
ist keinesfals eine Sekte des Judentums, auch nicht als solche entstanden. DAs können Sie im positiven
Sinne dem NT, sodann auch den weiteren Primärquellen entnehmen. Auch gehen Sie fälschlich von einer
Kontinuität des alten Judentums mit dem nachchristlichen Judentum aus, davon kann überhaupt keine Rede
sein.
Das Judentum ist auch keine Sekte des Christentums. Obwohl man das so sehen kann, denn bekanntlich trennte
sich der Sanhedrin erst im Jahre 180 im Konzil von Jamnia/JAwne von den Juden/Christen und stieß diese
aus der Synagoge aus. Die Kontinuität liegt also bei den Christen und nicht bei den Sezessions-Juden,
die sich seither von ihrer eigenen Religion und Tradition verabschiedet haben und als „ewige Juden“ durch
die Geschichte zigeunern.
Selbstverständlich gibt es eine Konzilssekte. Jede christliche Kirche / Konfession / Glaubensgemeinschaft
ist genaugenommen eine „Sekte“ (ergo Abspaltung) des Judentums.
r.ruhrgebietler: Eine Konzilssekte gibt es nicht. Wenn Sie aber meinen, dass es ein Bühnenstück geben
wird, wenn die RKK untergeht, könnte es noch ein bisschen dauern. Leute wie Sie arbeiten bestandig daran,
dass Betonköpfe mit einem Stahlschwert einen Pseudo-Katholischen Betonglauben proklamieren und treiben
damit immer mehr Menschen aus der Kirche raus, während sie glauben durch den Pius-Sektenkult und „auf-sie-
(die Schwulen, die Evangelischen, die „Konzilsgläubigen“ Moslems usw.) mit-Gebrüll-Rufen“, dem zentralen
Glaubensinhalt (Gott der Liebe) einen Dienst zu erweisen; zumindest schreiben Sie so, als ob Sie das glauben.
Machen Sie sich ruhig weiter über Würdenträger udn Gläubige lustig, die Jesus glauben, dass man Gewalt
nur mit LIEBEN besiegen kann, nennen sie diese Leute naiv, Gutmenscherl, satanisch, sektengläubig, häretisch
oder wie auch immer. Jesus kam aus Liebe zu allen Menschen, auch denen, denen von Psychos mit Gottesgeschwafel
der Tod gewünscht wird.
Diese blöde Rechenaufgabe ist irgendwie ein Tick von Williamson. Damit jedenfalls kommt er nicht an die
hochdifferenzierte Dialektik, die auch noch durch Diskontinuität hindurch sich zu Synthese und Kontinuität
durchringt, heran. Allerdings denkle ich auch, daß darin die wenigsten Benedikt XVI. intellektuell folgen
können. Und das ist die praktische Schwierigkeit seiner Reform der ‘Reform’ oder Hermeneutik der Kontinuität.
Nicht nur der Wille zu Diskontinuität, sondern das inzwischen schon oft unverschuldete Unverständnis
für Synthese und Kontinuität.
@Vorposter @Bonjour: Wieso indes Antipacelli dem Prof derart applaudiert, ist eher unverständlich – oder
war Pius XII. nun plötzlich nicht mehr so „schlimm“? Von „Pius XII.“ war in dem Beitrag von Leser Tomás
nicht die Rede. Warum sollte ich also nicht applaudieren? @Krakauer: das Verbrechen gegen das erste Gebot
(Assisi) Und trotzdem haben an diesen Treffen doch immer auch Vertreter orthodoxer Kirchen teilgenommen
und werden es wohl auch in diesem Jahr wieder tun…?!
Bei aller Achtung und Respekt muss doch festgestellt werden, dass Msgr. Williamson einen Spagat versucht,
den auch die Kreuznet Redaktion immer wieder versucht: Auf der einen Seite wird sehr wohl der Glaubensverrat
des jetzigen römischen Ersthierarchen gesehen, aber auf der anderen Seite wird sich ihm unterstellt,
weil er angeblich ein Amt innehat. Hier liegt ein insich nicht lösbarer Widerspruch, ein Mann, der für
sich in Anspruch nimmt, Stellvertreter Christi zu sein, kann dessen Vermächtnis nicht verwalten, indem
er es zerstört respektive durch seine Entscheidungen zerstören lässt. Dazu gehört nicht nur das Verbrechen
gegen das erste Gebot (Assisi), sondern auch eine Vermengung der Wahrheit (von Christus gelehrte Glaube)
und Vermengung mit der Unwahrheit ( von der römischen Räubersynode ausgehende Verwirrung in ihren theologischen
Aussagen und mehr noch in der nachkonziliären Praxis). Zwar handelt Msgr. Williamson getreu den Vorgaben
des Gründers der Piusbruderschaft, aber inzwischen hat sich die Lage dahingehend geändert, dass die
Verwirrung und Zerstörung von Rom ausgehend ein Ausmaß erreicht haben, das zu Lebzeiten Msgr. Lefebvéres
so noch gar nicht vorstellbar war, insofern wird die Inkonsequenz im Handeln und Denken auch bei sogenannten
Traditionalisten immer deutlicher. Diese Analyse kann ich ohne Vorbehalte treffen, denn ich gehöre nicht
der römischen Gemeinschaft an, sondern der Kirche Christi, d. h. der orthodoxen Kirche, die keine Zweideutigkeiten
vor allem in der Liturgie und Lehre kennt…
@Tomas Die Juden hätten etwas dagegen? Die stinken mir so langsam auch, diese Juden! Oh, mein Gott,
ich hab solche Angst vor den Juden; die werden alles aufressen: die Kirche, kreuz.net und aller User hier…
Sefirot Ich habe den Verdacht, Williamson hat die Aufgabe, die „Harten“ innerhalb der Piusbruderschaft
um sich zu scharen, um zu verhindern, daß diese zum Sedisvakantismus abwandern. Insofern ist es richtig
wenn Sie behaupten, Williamson sei der Wasserträger für Judas Ratzinger. Williamson als Nachfolger Vom
Ratzinger? Kann ich mir nicht vorstellen, weil die Juden, die in der Konzissekte das Sagen haben, etwas
dagegen hätten.
Williamson ist der geborene Wasserträger für Ratzinger. Vielleicht darf der Holocaust-Leugner auch einmal
die Bürde des Papstamtes tragen… Dann aber ohhh weehhh!
Du bist also doch Demokratie-Anhänger im Rundfunk und im Staat… das ist ja mal ein erfreuliche Botschaft,
sogenannter Atzmon. Allerdings ist es eigenartig beim Rundfunk von Demokratie zu sprechen. Es gibt den
BR, RTL und Radio Horeb und K-TV. Also ein recht breits Spektrum. Und wenn man Deine Stammbuchpredigt
akzeptierte, scheint es ja einigermaßen neutral zugegangen zu sein… denn Du wirst ihm ja nicht gehuldigt
haben, oder? Na, und WAS hast Du denn dem guten Kardinal Ratzinger nun eigentlich ins Stammbuch geschrieben?
Verstehst Du… eigentlich selber, was Du schreibst? So viel Blödsinn und Schwachsinn habe ich selten
gelesen. Ob Du ein Sedisvakanist bist oder nicht, interessiert wirklich kein Schwanz! Kapiert?
2+2=4 Aber in bestimmten Fällen kann es auch fünf sein. Ratze_Rahner, dem ich übrigens vor 17 Jahren
in einer Moderation des BR etwas ins Stammbuch schrieb, während des Report München, bei der er anwesend
war, wird sich darauf festlegen: Eventuell, oder auch nicht.
Zwei Schritt vor eins zurück einen fallen lassen ein Schritt vor einen fahren lassen zwei zurück…
Soeben bei Beckmann: Helmut Schmidt + Peter Scholl-Latour. Schmidt’s Buch „Religion in der Verantwortung“
trifft die Vorstellungen von kreuz.net und BBW (Benzin-Bischof Williamson) nicht so ganz. Er spricht die
Verbindungen zwischen den abrahmitische Religionen an. Papst Paul II. hat diese Verantwortung von der
gesprochen wird, sehr ernst genommen. Papst Benedikt führt diese Verantwortung z.B. durch Assisi fort
und zwar ohne die Einzigartigkeit Jesu Christi aufzugeben. Jesu Erbe „Friede auf Erden“ kann nicht mit
den Kampfschwert und einer Kampfmission errungen werden, weil die Werte damit ins Gegenteil verkehrt werden…
Das Spiel „Du bist Papst, aber nur wenn Du Dich so verhältst, wie ich die Tradition auslege“ spielt nicht
nur BBW sondern es spielte auch schon Erzbischof Lefebvre mit Paul VI.: Wiki: de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Lefebvre
Paul VI. warf dem ehemals angesehenen Kirchenführer insbesondere persönliche Zweideutigkeit vor, Gehorsam
zum Papsttum zu behaupten, aber unter dem Generalvorbehalt, der aktuelle Amtsträger müsse den Vorgaben
einer „Tradition“ entsprechen, über die aber Lefebvre subjektiv urteile. Lefebvre seinerseits betonte,
nicht selbst über die Tradition zu urteilen, sondern sich lediglich auf die Dokumente des päpstlichen
Lehramtes des 19. Jahrhunderts zu berufen. In einem persönlich gehaltenen Mahnbrief vom 11. Oktober 1976
verurteilte Paul VI. den dogmatischen Irrtum des von Lefebvre vertretenen Traditionsbegriffs. Seliger
Johannes Paul II. www.karol-wojtyla.org/ Non abbiate paura it.gloria.tv/?media=48031 Laudetur Jesus Christus!
Jawohl: Andere „Kirche“ Darauf hinzuweisen, daß Papst Benedikt, um den Anschein einer Religionsvermischung
auszuschalten, die gemeinsame öffentliche Prozession der verschiedenen Religionen in Assisi schweigend
durchführen will, bedeutet, dem Kern der Sache ausweichen, bedeutet, das Volk in der falschen Meinung
belassen. Wie Leser @Joshua muß ich bedauerlicherweise sagen: „Ich bin enttäuscht“ 2. Mai 2011 18:10,
@Prof Rempremmerding Sehr guter Beitrag! Wir danken Ihnen! Natürlich stimmt es. Nach den Worten von Jopa
wurde auf dem Konzil das Wesen des Kirche „neu bestimmt“. Na also! Wo fehlt’s dann noch? Erzbischof Benelli,
„Die alte Mese steht für eine andere Ekklesiologie“ heißt doch nichts anderes, als für eine andere
Auffassung von der Kirche. -Una Voce-Korrespondenz 18,5/1988,259-
Pius XII.: Dem Prof kann man hier …man wollte eine neue Kirche sein, die mit allem bisherigem bricht!
Liturgie, Lehre, Disziplin, deswegen mußte ja auch von der Taufe bis zur Beerdigung alles umgemodelt
werden, wurden die alten Katechismen in den 60er Jahren eingestampft obwohl sie erst sein 10 Jahren im
Gebrauch waren, war alles verpönt und verboten, was irgendwie an die vorrevolutionären Zeiten erinnerte.
wie auch hier Auch Ulbricht sagte damals (1961): Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen!, so wie
die Konziliaren heute behaupten, sie hätten keine neue Kirche gegründet! Das können sie vielleicht
den Jungen aufs Aug drücken, wir alten Hasen glauben denen KEIN WORT mehr! kaum widersprechen. Auch das
„Altersargument“ hat etwas für sich (auch wenn man nicht mehr sooo jung ist). Wieso indes Antipacelli
dem Prof derart applaudiert, ist eher unverständlich – oder war Pius XII. nun plötzlich nicht mehr so
„schlimm“?
tolle Einsichten!!!! Das Konzil von Trient, das I. Vatikanum beweisen, daß weder Johannes Paul II. noch
Benedikt XVI. katholisch sind. Es gibt in der weiten Welt doch tolle Einsichten … ich danke +.net immer
wieder, dass ich daran teilhaben kann.
„…will ich Benedikt XVI. gebührende Achtung, Ehrfurcht und Unterstützung zollen“ B16 ist ein Verteidiger
des Konzils und wollte es auch von der Fsspx angenommen wissen. Es ist verboten, einem Papst Achtung und
Unterstützung zu zollen, der die Kirche – in Einklang mit dem Konzil – nicht mehr göttlichen und übernatürlichen
Ursprungs sieht. Daraus folgt, daß sie nicht heilsnotwendig ist. Und daraus folgt der Assisiskandal.
Das ist eine Häresie. Wer diese vertritt, kann niemals um der Wahrheit willen Unterstützung verdienen.
Durch Achtung eines solchen Papstes mache ich mich fremder Sünden schuldig, weil ich anderen Beschwichtigung
der Häresie vortäusche. Lefebvre äußerte sich, daß diese Konzilspäpste nicht an ihre Unfehlbarkeit
glauben und deswegen auch nicht daran festhielten. Wenn aber ein Papst seine Unfehlbarkeit in Frage stellt
und ausklammert, haben wir es nicht mehr mit dem Stellvertreter Christi zu tun. Das Konzil von Trient,
das I. Vatikanum beweisen, daß weder Johannes Paul II. noch Benedikt XVI. katholisch sind. Weil das II.
Vatikanische Konzil einen Bruch mit der gesamten Tradition der Kirche vollzog, nehme ich an diesem Bruch
teil, wenn ich die Verteidiger des Konzils unterstütze. Einen Bruch vollziehen bedeutet Schisma. Diese
also soll ich achten? Die sich fortwährend gegen den Heiligen Geist versündigen? Jenen soll ich Achtung
bekunden, die behaupten: „Denn der Geist Christi hat sich gewürdigt, sie [die heidnischen Religionen]
als Mittel des Heiles zu gebrauchen, deren Wirksamkeit sich von der der katholischen Kirche herleitet“?
@leo miles Katholisch ist jemand, der an die geoffenbarte Wahrheit und die von der Kirche verkündeten
Dogmen glaubt. genau, und darum sind der Papst und alle Bischöfe und alle Glieder ihrer Diözesen so
katholisch wie vor 100 Jahren.
@Tomás Solche Vorstellungen sind nicht nur absurd, sondern auch häretisch und damit sind die Piusbrüder,
einschließlich Williamson, nicht katholisch. Ach, die Sedis labern mal wieder denselben Müll wie ihre
V2-Brüder. Nun erfinden sie wie ihre V2-Brüder ein neues Kriterium für katholisch oder nicht katholisch:
Wer nicht ihrer Meinung ist, ist nicht katholisch . Ach ihr Sedis, dieses „Argument“ kennen wir doch
schon von den V2lern. Und ihr wollt ja so schlau und logisch sein und dabei labert ihr einfach denselben
Müll, nur aus einer anderen Ecke. Katholisch ist jemand, der an die geoffenbarte Wahrheit und die von
der Kirche verkündeten Dogmen glaubt. Da das die Piusbruderschaft tut, ist sie somit katholisch. Ihr
dagegen habt eine lächerliche Vorstellung von der Unfehlbarkeit und maßt euch nicht nur an, zu bestimmen,
wer Papst ist und wer nicht, ihr wollt auch noch bestimmen, wer katholisch ist und wer nicht, aber nicht
nach den göttlichen Kriterien, sondern nach ihren lächerlichen, selbstgebastelten Kriterien. In dieser
Hinsicht seid ihr tatsächlich wie die Protestanten, Protestanten mit katholischer Messe.
Die Widersprüche von Williamson Lefébvre behauptete einmal, Montini wolle katholisch bleiben, aber zugleich
der modernen Welt gefallen. Auch Lefébvre wollte katholisch bleiben, aber sich nicht von der Konzilssekte
trennen. Dasselbe macht Williamson. Um ihre total widerspüchliche Haltung zu rechtfertigen, erfinden
die Piusbrüder eine antikatholische katholische Kirche, den häretischen Papst, dem sie nur gehorchen,
wenn er im Sinne der Tradition handelt und ein Konzil mit unklaren Äußerungen, die man im Sinne der
Tradition auslegen kann und muß. Solche Vorstellungen sind nicht nur absurd, sondern auch häretisch
und damit sind die Piusbrüder, einschließlich Williamson, nicht katholisch. Dies sollte man zur Kenntnis
nehmen und endllich damit aufhören, in Richtung Williamson zu schielen, als ob er der Retter in der Not
wäre.
Mit dieser respektlosen Äußerung sind die Voraussetzungen, die zur Aufhebung der Exkommunikation führten,
weggefallen. Möge S.H. Papst Benedikt XVI., so wie er heute einen häretischen Bischof in Australien
abgesetzt hat, umgehend die Exkommunikation diesen unverschämten Sektierers und Schismatikers aussprechen!
@Prof. Rempremmerding: Sie sind einsame Spitze, Gratulation!!! :(3 Das hier hat mir besonders gut gefallen:
Das können sie vielleicht den Jungen aufs Aug drücken, wir alten Hasen glauben denen KEIN WORT mehr!
:)3 :)3 :)3
KLeinster Irrtum?? 3000% sind gigantisch. Wenn wir davon ausgehen, daß es etwa 10.000.000 Katholiken
auf der Welt gibt, wären 3000% dann 30.000.000.000.
falsch formuliert Bischof Williamson formuliert falsch, denn 2 plus 2 gibt ergibt entweder 4 oder nicht
vier ein Drittes gibt es nicht. Unter nicht vier lassen sich sämtliche Ziffern mit Ausnahme von vier
subsumieren. Daher ist die Behauptung Konzilssekte und katholische Kirche würden einander nicht ausschliessen
insofern falsch, weil die Konzilssekte völlig andere Schwerpunkte gesetzt hat. Diese stehen im Gegensatz
zu allem was die Kirche bis zur Besetzung des Stuhles Petri durch den Frevler Roncalli gelehrt hat. Im
Namen dieses neuen Verständnisses wurden die beiden Frevler Roncalli und Woytila selig gesprochen. Bischof
Williamson täte gut daran einmal die Studie seines Mitbruders Simoulin über den Frevler Roncalli eingehend
zu studieren.
Herr Williamson, zwischen 6 Milionen und 200000 legt ja auch nur der Faktor von 3000% (um den Sie sich
ja ständig verrechnen). Dagegen ist die Differenz zwischen 5 und 4 gerade mal 20 %. Da sieht man doch,
wer annähernd richtig rechnet.
Antipacelli: och antipacelli… jetzt nimm doch die räucherstäbchen und mach bei der konzilssekte mit…
bauch schwabbeln lassen, die stelle wo andere hüfte haben lustvoll kreisen und dabei denken Gott hat
mich lieb, ich bin ja schon im himmel, jetzt noch händchenhalten mit wildfremden und zu irgendeinem beatgehopse
um küchentisch der konzilssekte kullern.
Nein, man wollte eine neue Kirche sein, die mit allem bisherigem bricht! Liturgie, Lehre, Disziplin, deswegen
mußte ja auch von der Taufe bis zur Beerdigung alles umgemodelt werden, wurden die alten Katechismen
in den 60er Jahren eingestampft obwohl sie erst sein 10 Jahren im Gebrauch waren, war alles verpönt und
verboten, was irgendwie an die vorrevolutionären Zeiten erinnerte. Es ist eine dreiste Lüge, die an
Walter Ulbricht erinnert, wenn Ratzinger heute allen Ernstes behauptet, die alte Messe sei nie abgeschaft
oder verboten gewesen! Ich erinnere mich da als Zeitzeuge an ganz andere Dinge. Auch Ulbricht sagte damals
(1961): Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen!, so wie die Konziliaren heute behaupten, sie hätten
keine neue Kirche gegründet! Das können sie vielleicht den Jungen aufs Aug drücken, wir alten Hasen
glauben denen KEIN WORT mehr! Assisi 3 und Wojtylas Seliglügung sprechen eine deutliche Sprache, contra
factum non valet argumentum!
@ Rempremmering Das Wort „Konzilskirche“ wurde doch nie in dem Sinne gebracht, dass das nun eine andere
Institution sei als die Katholische Kirche. Bitte! Wenn sich die Kirche eine Zeit lang als „Konzilskirche“
bezeichnet hat, dann doch nicht um nun zu behaupten, dass man eine andere Institution geworden sei, die
mit der alten nicht mehr identisch ist, sondern „nur“ aus „innenpolitischen“ Gründen. „Konzilskirche“
ist nie ein theologischer Fachbegriff gewesen, sondern war immer nur Kirchenpolitik – und BW macht daraus
aber einen theologischen Begriff.
Völlig richtig! Ich teile zwar die Auslegung von Bf. Williamson nicht, aber es ist eine durchaus nachvollziehbare
und realistische Sicht der Dinge, die auch mit der nun wirklich widerspruchsvollen Haltung der FSSPX uneingeschränkt
kompatibel ist. Letztlich sollte die FSSPX dankbar sein, daß Williamson ihre Kirchenlehre stützt. Doch
Dankbarkeit ist wohl das letzte, was FSSPX praktiziert.
@Pius XII Die „Konzilskirche“, das darf ich Ihnen hiermit in Erinnerung rufen, ist kein böswilliger,
polemischer Begriff, den irgendwelche Traditionalisten für die neue Kirche erfunden haben, sondern das
ist die SELBSTAUSSAGE der neuen Kirche, die manchen heute peinlich ist, weil sie mit dem kurzen Gedächtnis
der Leute rechnen wie unsere demokratischen Politiker. Mir hallt das Wort noch nach Jahrzehnten durchs
Gedächtnis, das damals Kard. Benelli und andere gebrauchten, als sie die neue Kirche als „die Kirche
des Konzils“ im Gegensatz zur vorkonziliaren Glaubensgemeinschaft definierten. Paul VI. sprach sogar von
einer größeren Wichtigkeit von Vat. II als dem Konzil von Nizäa, das ja immerhin die Gottheit Christi
definiert hat. Der scheinselige Wojtyla, der als neuer Echnaton in die Geschichte eingehen wird, sprach
sogar von der durch ihn proklamierten „Kirche des neuen Advent“, was wohl die Wegbereitung für den Antichristen
ankündigen will. Nein, Prof. Ratzinger kann uns nicht wie dumme Studentlein verkaufen, die nicht wissen,
was in den 60er Jahren, als er mit seinen Freunden Küng und Rahner Revolution machte, Sache war! Die
Hermeneutik der Kontinuität, mit der er uns beschwichtigen will, ist genau das, was Exz. Williamson geißelt:
2 + 2 kann auch 5 sein, alte Messe und neuer Kult sind das gleiche, „niemand hat die Absicht, eine neue
Religion einzuführen“, aber gleichzeitig einen Häretiker seligsprechen und Assisi 3 durchführen …
wir haben verstanden!
@„Pius XII“: Es gibt in der Tat die von Montini so genannte „Konzilskirche“ nicht!!! Dafür gibt es aber
eine riesengroße Konzilssekte mit einem falschen Papst an ihrer Spitze und falschen Bischöfen und Priestern
in ihren Reihen!!! „Falsch“ mit den beiden möglichen Bedeutungen: 1. Ungültig geweiht. 2. Hintertrieben.
o^/
Mal wieder eine Privatmeinung von BW statt kirchlicher Lehre! Es gibt keine „Neupäpste“ und keine „Konzilskirche“.
Und schon gar nicht hat die Piusbruderschaft jemals derlei Unsinn gelehrt. Sondern es gibt nur eine einzige
Katholische Kirche. Diese eine Kirche befindet sich seit etwa 40 Jahren in einer Krise, die auch die Glaubensverkündigung
erfasst hat. Teil dieser Krise sind Akte der Autorität, die kaum, teilweise gar nicht der Glaubenslehre
entsprechen. Soweit die Autoritäten so handeln, besteht eine Ausnahmesituation, die unter bestimmten
und sehr engen Bedingungen einen Ungehorsam erlauben, und zwar dann, wenn vormalige Inhaber der Autorität
anders handelten und entschieden haben, dass exakt die Akte, die nun begangen werden, falsch und sündhaft
sind. Das ist die Lehre der FSSPX. Was BW hier verbreitet ist etwas anderes. Er verwirrt mehr als er aufhellt.
Er konstruiert zwei Kirchen, die er dann unterscheidet, aber eine Schnittmenge behauptet. Dabei bleibt
er die Antwort auf die Frage schuldig, wo denn die eigenständige institutionelle Verfassung der „Konzilskirche“
sein soll. „Kirche“ ist doch immer auch sichtbar, handfest, institutionalisiert. Das ist immerhin Dogma.
Wenn es zwei Kirchen – „Konzilskirche“ und Katholische Kirche – geben soll, die auch im Diesseits nicht
völlig identisch sind, dann müsste es auch verschiedene Institutionen oder zumindest Teile von Institutionen
geben. Gibt es aber nicht. Damit ist die ganze Theorie von Willy dahin. Quod erat expectandum.