Ein ganz normaler Sonntagsgottesdienst- Teilnehmer
Seit zwei, drei Monaten lese ich auf diesen Seiten – auf die ich nur zufällig gestoßen bin – interessiert mit. Der Artikel zur Sonntagsmesse hat mich bewegt, einen Kommentar zu schreiben. Von Rainer Becker.
(kreuz.net) Im Grunde hat es schon aufwühlendere Themen gegeben. Die Artikel zur Abtreibung haben mir
den Boden unter den Füßen weggezogen. Mein Güte „imponiert“ mir unsere etablierte Presse!
38 Jahre
lang war ich von unserer Gesellschaftsform überzeugt.
Ich bin 1967 Jahre geboren, meine Frau Anfang
der 70er Jahre. Wir haben drei Kinder, und leben in einem Dorf in Süddeutschland.
Wir zählen hoffentlich
nicht zu den Desinteressiertesten oder Ungebildetsten Mitmenschen in unserem Mitteleuropa.
Aber eines
muß ich gestehen:
Erst jetzt – wenige Monate vor meinem 38. Geburtstag – fange ich langsam an zu verstehen,
was mein Katholizismus, mein römisch-katholischer Glaube noch ist, beziehungsweise, was er nicht mehr
ist.
Dieses Zweite Vatikanische Konzil scheint mir wirklich gelungen zu sein.
Ich reime es mir heute
folgendermaßen zusammen.
Bis ungefähr 1990 war unser alter Pfarrer noch recht rüstig. In seinen Messen
gelang es ihm, ohne gegen dieses Konzil zu verstoßen, die nötige Andacht, Ehrfurcht und Ergriffenheit
zu vermitteln.
In seinen Messen fühlte ich mich noch geborgen: das alte Liedgut, Ruhe, Demut – ein angenehmes,
erfüllendes Gefühl des Friedens, ein In-sich-gekehrt-Sein.
Doch dann nahm die andere Neue Messe, die
noch neuer ist, Überhand. Das geht bis zu lauten, amelodischen Feten. Dafür möchte ich aber nicht in
die Kirche gehen.
Immer wenn ich Feten wollte, bin ich auf Festanlässe oder in die Disco gegangen.
Lachen Sie nicht. Ich bin mit mir sogar ins Hadern geraten:
„He, du hochmütiger Kerl. Wie kannst Du
nur auf solche Oberflächlichkeiten beharren: Musik, Stil, ruhige, stille, andächtige Ehrfurcht. Gott
ist überall, nicht nur in der Form, die Du Dir wünscht.“
Dann fand ich immer mehr Ausreden – die viele
Arbeit, die Kinder… –, um auf die Sonntagsmesse bzw. auf das sonntägliche Feten zu verzichten.
Aber
dieses Konzil – oder seine Auslegungen? – ist noch viel besser.
Meine Mutter – Jahrgang 1931 – ist (hoffentlich)
noch eine gute Katholikin. Sie besucht, soweit es Ihr noch möglich ist, die tägliche Messe. Sie nimmt
an jeder Andacht und an jedem Rosenkranz in unserer Pfarrkirche teil.
Irgendwann zum Ende der diesjährigen
Fastenzeit, habe ich Ihr gegenüber die Fastenregeln aus dem Katechismus – ich habe hier im kreuz.net
zwei, drei Sätze dazu gelesen – erwähnt.
Was war ihre gutgemeinte Antwort dazu? „Katechismus, aber
den gibt’s doch seit dem Konzil nicht mehr“.
Hut ab. Dieses Konzil scheint wirklich gelungen zu sein.
Ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, daß wir noch eine (einigermaßen) gute, katholische Familie
sind. Die Zahl dieser „einigermaßen guten Katholiken“ ist in unserem Dörflein schon schwindend klein.
Du lieber Gott – so langsam erkenne ich, daß es für uns schon kaum mehr zum Protestantismus langt.
Unglaublich – was ist besser gelungen, als dieses Konzil?
Eine ehrlich gemeinte Frage: Was ist unser
Katholizismus noch wert? Was sollen wir machen?
Meine älteste Tochter geht voraussichtlich in vier Jahren
zu ihrer Erstkommunion. Dürfen wir uns das Thema der Erstkommunion-Messe aussuchen? Steine, Brücken,
Bäume? Sonstwas? Vielleicht Rennautos, Michael Schuhmacher?
Bei den letzten Worten bin ich leicht grantig
geworden. Sehen Sie mir bitte meine vielleicht unangebrachte Polemik nach.
Aber ich muß gestehen: Ich
bin aufgewühlt. Wie soll das alles weitergehen? Wie soll ich meine Kinder erziehen?
Mir fehlt offen
gesagt die Orientierung.
Vielleicht dürfte ich zu diesem Thema nichts schreiben, nicht einmal meine
Meinung äußern, denn mein religiöses Wissen tendiert gegen Null, wie ich – zu meiner Schande – erst
jetzt merke.
Im Religionsunterricht hat man uns alles mögliche beigebracht, nur nichts über unseren
römisch-katholischen Glauben.
Diesen Mangel habe ich nie empfunden und darum autodidaktisch nichts zu
seiner Behebung getan. Ich bitte um Nachsicht, wenn mich mein fehlendes Wissen zu falschen Schlüssen
führt.
Ich habe geschrieben, was ich empfinde.
Respekt, Respekt vor jenen, die sich die neuen Zeiten
haben einfallen lassen. Wenn ihr Ziel die Entchristlichung war, haben sie ganze Arbeit geleistet. Soviel
erkenne ich jetzt.
Das schlimmste daran?
Dieses Konzil, bzw. seine Auswirkungen/Auslegungen, haben nicht
nur mir und meiner Familie die Orientierung geraubt. Die Orientierung scheint der ganzen katholischen
Welt abhanden gekommen zu sein.
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Wo ist die Sammelstelle für Orientierungslose? Oh wie gut ich den Autoren verstehen kann. Wenn man sich
heute nach einer ganz normalen Messe sehnt, wird man nicht nur schräg angeschaut in der eigenen Pfarrei,
man kann auch darauf gefasst sein, weit laufen zu müssen um eine zu finden! Ich habe mich engagiert für
einen katholischen Religionsunterricht bei uns eingesetzt, aus denselben Gründen, wie denen, die geschildert
wurden! Religionsunterricht stellt nicht einmal mehr christlichen Glauben, geschweige denn die katholische
Kirche mit ihren Gebeten, Riten und Geheimnissen vor, er ist bestenfalls ethischer Gesellschaftsunterricht!
Von der katholischen Kirchen- und Glaubenslehre bin ich nach autodidaktischem Selbststudium sehr überzeugt,
aber wo finde ich diese Kirche?? Bei uns in der katholischen Pfarrei jedenfalls nicht. Wo ist die Sammelstelle
für Orientierungslose überzeugte Katholiken?
Zitat von Kardinal Ratzinger In einem Zitat der Glaubensbehörde, damals unter Kardinal Ratzinger, heißt
es, daß selbstverständlich jeder seine Sonntagspflicht erfüllt, der zu einer von einem Priester der
FSSPX gehaltenen Hl.Messe geht. Natürlich sind diese Priester römisch-katholisch, wie ebenfalls die
kath. Glaubenskongregation bestätigt, da es sich um eine rein innerkirchliche Streitigkiet handele u.s.w.
(zB Zuordnung der Problematik in Dikasterien). Der Forumsteilnehmer ist ein ungeschickter Einzelgänger,
der nur der modernistischen Sache dient, denn längst haben die Priester der Petrusbruderschaft ihre anfängliche
Polemik gegen die Priester der Piusbruderschaft aufgegeben, nachdem sie gemerkt haben, wie scharf sie
„innerhalb“ der kirchlichen Amts-Hierarchien von den überall eingesickerten Modernisten bekämpft, ja
vollends blockiert werden …
kleine Empfehlung am Rande Sehr geehrter Herr Becker! Eine kleine Empfehlung am Rande halten sie sich
von der chismatischen Sekte des Pieusbruderschaft (FSSPX) fern. Ich persönlich bin auch ein begeisterter
Besucher tridentinischer Messen allerdings nur von Organisationen innerhalb der röm.-kath. Kirche (wie
z.B.: der Petrusbruderschaft). Zum Thema Piusbruderschaft und zu all jenen die das II. Vatikanische Konzil
(nicht die Fehler in seiner Umsetzung) unangebracht kritisieren sei nur folgendes gesagt: „Vor allem aber
ist ein Traditionsbegriff unzutreffend und widersprüchlich, der sich dem universalen Lehramt der Kirche
widersetzt, das dem Bischof von Rom und dem Kollegium der Bischöfe zukommt. Denn niemand kann der Tradition
treu bleiben, der die Bande zerschneidet, die ihn an jenen binden, dem Christus selbst in der Person des
Apostels Petrus den Dienst an der Einheit in seiner Kirche anvertraute.“ Johannes Paul PP. II: Apostolisches
Schreiben Ecclesia Dei motu proprio Mehr dazu auf: www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html FÜR DIE REFORM
DER REFOR AUF EINEM NEUEN KONZIL!!! HOCH BENEDIKT XVI.! MfG Pacelli
Grüss Gott miteinander, eigentlich heisst der Rainer Becker Alexander und er war etwas zu überrumpelt –
vom Angebot der kreuz.net-Redaktion seinen Leserbrief als Artikel zu veröffentlichen – um den Mut zu
besitzen nicht mit Pseudonym zu schreiben. Leider bin ich etwas spät dran, und die Adressaten die ich
erreichen will, werden an dieser Stelle vielleicht gar nicht mehr nachlesen; aber trotzdem: Erst einmal
vielen Dank, für die vielen und wohlgemeinten Antworten. Ich habe auf allen Seiten, die mir angeboten
wurden nachgeschaut, und bin dabei schon recht fündig geworden. Lieber Laurentius2, vielen Dank, Salz
der Erde steht zwar schon einige Zeit bei uns im Bücherschrank, Deine Zeilen haben mich jetzt aber veranlasst,
endlich mit dem Lesen anzufangen. Lieber Kreuzfidel, auch Dir vielen Dank, Deine Überlegung, jetzt gerade
in seiner Pfarrei aufzustehen, ist durch Dich jetzt in meinem Hinterkopf verankert – vielleicht trägt
er Frucht. Servus Turnschuhfan – hoffen wir, dass es nicht so ist, hm? Grüss Gott lieber Konrad, Deine
Zeilen haben mich besonders bewegt – die Sorge für Mitmenschen die daraus zu lesen war, empfinde ich
als sehr warmherzig. Das Beschriebene ist schon unser Agieren der letzten Wochen – in unserer Pfarrkirche
besuchen wir die „ruhigen“ Sonntagsmessen. Und seit kurzem wird zwei mal im Monat an unserem Bischofssitz
in Würzburg (Westbayern) die alte tridentinische Messe gehalten: Wir freuen uns schon darauf, sie im
Juli erstmalig zu besuchen – für uns alle ein Novum. Lieber mrnka, lieber athanasius, liebe(r) daffi
(zu den ignatianischen exerzitien suche ich), lieber marcel, euch auch vielen Dank, für Euer Interesse
an unserem Problem, und Eurer Hilfestellung. Hallo Yersinia, hallo highnoon, sorry, aber ich glaub es
ist Euch nicht so direkt gelungen, den eigentlichen Inhalt der Geschichte zu packen: Der eigentliche Inhalt
war nicht die Unterhaltung, war nicht die Nostalgie, es ging im Grunde gar nicht einmal so sehr um die
Neue Messe; lest den Artikel noch einmal (aber ich möchte Euch nicht langweilen); stosst Ihr langsam
zum Kern vor? Ja, genau, darum geht es hier nämlich: Fünfundzwanzig Jahre lang hab ich Abtreibung verteidigt,
„ist doch das Recht der Frau!“, und warum? Fünfundzwanzig Jahre lang hab ich über das Zölibat den Kopf
geschüttelt, und warum? Fünfundzwanzig Jahre lang habe ich das Recht auf offene Auslebung von Homosexualität
in jeder Form für richtig gehalten, und warum? Was gibt es gegen Frauen im Priesteramt einzuwenden? Warum
soll ich bei der heiligen Kommunion knien? Warum soll ich jeden Sonntag in die Messe? Warum soll ich zur
Beichte? Warum nicht Sex mit allem, und jedem und dauernd und überall? Warum nicht Sexismus als oberster
Wert? Warum ist es nicht gut jeden Recht zu geben, alles zu relativieren? Warum soll ich, sollen wir nicht
immer im Zeitgeist schwimmen, vorne dran! Da wo er die höchsten Wellen schlägt? Was ist der Katechismus?
Welchen Wert hat für mich noch das Alte und Neue Testament? Die Kirchenväter? Die Geschichte unseres
christlich-jüdischen, abendländischen Europa? Warum ist es nicht wahr, dass JEDER Kreuzzügler ein leibhaftiger
Satan war, der ausschliesslich und 300 Jahre lang im Blut jüdischer und moslemischer Kinder und Frauen
gebadet hat (und das was war ist schon himmelschreind, und ewig eine Schande für uns Christen, gerade
gegenüber Judaismus und Islam)? Warum ist es nicht wahr, dass vor der Reconquista, das Kalifat auf iberischen
Boden der ausschliessliche Himmel auf Erden war, gerade für Juden und Christen vom ausschliesslich wohlmeinenden
Islam eingerichtet (auch wenn es seinerzeit denke ich den Juden und Christen unter dem Kalifat sicherlich
bei weitem besser ging als umgekehrt)? Warum ist es nicht wahr, dass für die christlichen Völker des
Ostens – in Kleinasien, auf dem Balkan und in der Levante – die türkische Besatzung die willkommene Erlösung
vom christlichen Kleingeist und Chauvinismus war (nicht einmal so sehr Angriff, gegen türkische Machtpolitik,
als vielmehr gegen westlich/christliche Selbstverleumdnung? Ging es denen nicht über diese vier, fünf
Jahrhunderte blendend? Ohne dass es auch nur die geringste Einschränkung für diese Ewiggestrigen Christen
gab? Während die fanatische katholische Kirche in ihrer Verdorbenheit das Abschlachten aller friedliebendsten
Ureinwohner beider Amerikas (und darüber hinaus) aus purer Boshaftigkeit angezettelt hat (das heisst
nicht, das ich die schlimmen Geschehnisse in Amerika nach 1492 gutheisse! bitte richtig verstehen)? Ist
es nicht wahr, dass dieses angebliche Genozid der Jungtürken gegen diese angeblich zwei Millionen (und
sowieso christlichen) Armenier wahrscheinlich sowieso erfunden ist? Sicherlich von der katholischen Kirche
in die Welt gesetzt, um die Vollendung der Liberalisierung und Relativierung dieses Globuses zu verhindern! …
So, Entschuldigung. Jetzt hat es wirklich Emotionen gehagelt, diesmal sind sie wirklich mit mir durchgegangen
(wobei highnoon, was gibt es gegen Emotionen einzuwenden? Die Völker dieses Kontinentes südlich des
Maines haben nun einmal welche – ich steh dazu). Sehen Sie mir bitte wieder meine Polemik nach. Ich hoffe
auch, dass Sie mich nicht falsch verstehen. Mein Text oben, soll im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass
ich das Gegenteil relativiere – mich packt blankes Entsetzen, wenn ich an jüdische und muslimische Mitmenschen
im Spanien der Reconquista denke, da gibt es ebenfalls nichts zu relativieren. Meine Polemik richtet sich
weder gegen Judentum noch Islam. Sie richtet sich ausschliesslich gegen unsere westlich/christliche Selbstverleugnung,
unseren Neuen Werten (sprich: „Schmeiss alles alte raus“), unserer tiefen Degeneration. So, und da sind
wir am Kern. Darum geht es mir, bei den „vergangenen 25 Jahren“, und bei diesem Artikel: FÜNFUNDZWANZIG
LANGE JAHRE LANG hat es der Zeitgeist geschafft, mich (und ich glaube viele andere Katholiken in Europa)
nicht nur von meiner Kirche sondern auch von meiner Kultur zu ENTFREMDEN, bzw. manche direktermassen in
die Gegnerschaft dazu getrieben. Und unsere Heilige Römische Katholische Kirche hat nichts dagegen getan;
im Gegenteil! Nur darum ist es in diesem Artikel gegangen. Das war das bislein Inhalt meines Artikels.
Natürlich auch der offene Inhalt der Zeilen: Welche Messe? Welche Inhalte? Für uns beginnt eine Zeit
der Suche, der Neuorientierung. Auch das sollte aus diesem Artikel sprechen! Tief im katholischen Europa
ist meine Familie sozusagen gerade dabei sich missionieren zu lassen. Eines hab ich aber schon aufgenommen:
Das Hauptgebot der Liebe ist für mich erst einmal Mass aller Dinge auf meiner Suche! Wer mit diesem Hauptgebot
nicht im Einklang ist, vor dem habe ich ehrlich gesagt Skepsis. Nochwas highnoon, wer gibt Dir das Recht
zu sagen, Liturgie ist nichts für Nostalgiker? Ich brauch es nicht noch zu sagen, mein theologisches
Wissen ist bei Null; meine Intuition dagegen (hoffentlich hast Du dagegen nicht auch was einzuwenden)
lässt mich da aber ganz einfach folgendes empfinden: Wenn jemand durch Nostalgie zu Gott und zum Glauben
findet, ist das recht! Das ist zumindest meine bäuerliche Meinung. PS: Diejenigen die ich im Überschwang
geduzt haben, mögen mir das bitte nachsehen. Sollte der Artikel mit seiner Polemik und Übertreibung
irgendjemanden (Religion, Nationalität) angegriffen haben: Verzeihung – diese Übertreibung und Ironie
ist für mich Mittel mich auszudrücken, und nicht wörtlich so gemeint. Bitte nicht falsch verstehen
(Na ja, jamernd und lamentierend, wie die Superkonservativen halt sind – noch dazu die südmitteleuropäer!
hm? – :) trotzdemnichtbösgemeintyersinia!) Adesias miteinander! Alexander
#80 Laurentius2 10:49:31 | Donnerstag, 16. Juni 2005
@Esot-Eric Sie sind kein Anhänger der Lutheraner, schön für Sie. Was sind Sie denn ? Vielleicht ein
sich langweilender Zyniker, der uns hier in die Foren reinprügelt ? Wenn nicht, würde ich mich freuen
…
Lieber Laurentius2 Laurentius2: Bsp: Wenn zwei junge Menschen (ob schwarz oder weiß) sich zueinander
hingezogen fühlen, werden sie in aller Regel miteinander … Katholische Christen aber (ob schwarz oder
weiß) werden sich zumindest darum ernsthaft bemühen, im Gnadenstand zu bleiben und damit bis zur Ehe
zu warten. Das ist genial für Geburtenregelung, Aids und sonstige menschliche Katastrophen. Wieso? katholische
Christen gehen doch nicht „fremd“, also kein Aids… und was sind „sonstige“ menschliche Katastrophen?
PS.: ich bin sicherlich kein Anhänger der lutheraner, aber, wenn die den Menschen als grundsätzlich
schlecht ansehen, dann vertrauen die wohl um so mehr auf die grenzenlose Güte GOTTes… und die Katholiken?
sind die so gut, dass die GOTT überhaupt nicht brauchen? oder einfach nur, weil sie katholisch sind?
#78 Laurentius2 10:04:01 | Donnerstag, 16. Juni 2005
und wird es immer bleiben … … Stimmt leider. Aber wir sind auch keine Lutheraner, die den Menschen
prinzipiell für durch und durch verdorben halten und sola gratia glauben. Natürlich ist die Gnade entscheidend,
aber es muß auch der gute Wille dazukommen und der ist potentiell bei einem Afrikaner mindestens so gut
gegeben wie bei einem dekadent-TV-abgestumpften Westeuropäer, oder ? Bsp: Wenn zwei junge Menschen (ob
schwarz oder weiß) sich zueinander hingezogen fühlen, werden sie in aller Regel miteinander … Katholische
Christen aber (ob schwarz oder weiß) werden sich zumindest darum ernsthaft bemühen, im Gnadenstand zu
bleiben und damit bis zur Ehe zu warten. Das ist genial für Geburtenregelung, Aids und sonstige menschliche
Katastrophen. Die wahren Heil- und Hilfsmittel dabei sind Beichte, priesterliche Seelsorge, Tugend des
Maßes und der Klugheit (zB vernünftige Heiratsplanung). Die Kirche überfordert ihre Schäfchen nicht,
es geht schlielich um „alles (den Himmel, in dem die Eheleute Gott und wohl auch sich (wieder)sehen) oder
nichts“ (Aids, Verlassenwerden wegen der oder des „Neuen“, Abtreibung, Teufelskreise der Unzucht, Sterben
in Verbitterung und Sünde …). Denken Sie auch in diesem Punkt katholisch, Bendikt, nicht lutherisch
oder „modern“ ! Dafür werbe ich in aller Bescheidenheit.
Naja… …in Afrika wird wegen der Virusproblematik das sicherste aller Verhütungsmittel propagiert:
Enthaltsamkeit. Eigentlich gar nicht so übel, aber der Mensch ist nun mal Sünder und wird es immer bleiben…
Piussekte Warum schliessen sich die Gegner der NOM nicht einfach der schismatischen Piussekte an, dort
können sie doch der vorkonzilliäre Messe, von den Sektenpfarrern zelebriert, beiwohnen!
#75 Laurentius2 14:55:00 | Mittwoch, 15. Juni 2005
@Benedikt + nicht nur für Katholikinnen Lieber Benedikt, ich freue mich, daß wir auf demselben „Felsen“
(Fundament …) stehen. Es ist schwierig, die katholische Wahrheit zu vermitteln, ohne altklug und besserwisserisch
zu wirken. Unser Papst ist für mich nicht nur hierbei das allerbeste Vorbild! Die natürliche Empfängnisauswahl,
welche unsere Kirche als Alternative zur frühabtreibenden (!, deshalb für jeden einsichtigen Katholiken
in der Regel verboten) Pille oder zum unzuverlässigen und rein ästhetisch schon menschenunwürdigen
(aber immerhin nicht abtreibenden) Kondom empfiehlt, ist „der Verläßlichkeit der Pille vergleichbar“
und gerade auch in Entwicklungsländern gut praktizierbar. Umgekehrt wird ein Schuh draus, wenn Pillen
und Kondome auch nur kurze Zeit großer Hitze ausgeliefert werden … –--> Siehe auch (nicht nur für
Katholikinnen!): www.iner.org Prof.Rötzer erklärt und erklärt, untersucht und untersucht, beweist und
beweist und vom linksradikalen Spiegel bis zu den verpennt-verbohrten Bistumsblättern (-> Königsteiner
Erklärung ) wird er in Deustchland dennoch totgeschwiegen…
@Laurentius2 Ich versichere dir, dass mir nichts ferner liegt, als der Liberalismus. Ich habe auch gar
nichts gegen Tradition, ganz im Gegenteil. Wogegen ich etwas habe ist, dass traditionelle Werte mit Hilfe
fragwürdiger Argumente (Konzil ist schuld usw.) eingefordert werden. Zur Verhütungssache: Du wirst dennoch
zugeben müssen, dass sich in unterentwickelten Staaten (und der unterentwickelste Staat ist Indien nun
auch nicht gerade) bezügl. der Methoe einige Probleme ergeben können. @dafi & Marcel: Es ist gegen die
Lehre der Kirche, und gegen jeden katholischen Glauben, Bischöfe ohne päpstliche Erlaubnis zu weihen.
Würde irgendein Bischof auf die Idee kommen, zB Küng zum Bischof zu weihen, wärt ihr die ersten (und
ich der 2.), die laut schreien würden. Can 1382 CIC ist ganz eindeutig. Wer etwas anderes behauptet schafft
sich damit seine eigene Wahrheit und stellt sich außerhalb der Kirche, weil er deren Autorität ab diesem
Zeitpunkt nicht mehr anerkennt.
Na. All diese wichtigen Dinge könnten geändert werden, aber praktisch werden sie nicht geändert und
können sie nicht geändert werden. Nein die Lehre gegen Empfängnisverhütung KANN nicht geändert werden!
Alles was die Kirche immer, ex-cathedra, in einem dogmatischen Konzil mit Papst, oder im normalen Magisterium
während aller Jahrhunderte gelernt hat, ist unfehlbar. Wenn ein Papst öffentlich so etwas leugnen würde,
wäre er direkt unter Ketzereiverdacht und könnte ipso facto sein Amt verlieren! Es müßte aber eine
hartnäckig, öffentliche und andauernde Ketzerei sein. Z.B. Johannes XXII. (Zweiundzwanzigste) leugnete,
dass die Seelen den Anschein Gottes sehen würden direkt nach dem Tode. Er bekehrte sich aber auf seinem
Sterbebett und wurde auch nie als ungültiger Papst bis zur Bekehrung erklärt. Honorius I. wurde aber
als Ketzer erklärt im nachhinein.
#72 Laurentius2 18:18:15 | Dienstag, 14. Juni 2005
@Benedikt + die liberalen Rassisten Lieber Benedikt, leider kann ich Ihnen nicht rechtgeben: Es war kein
geringerer als Mutter Theresa, die die „katholische“ Methode in Indien an tausende christlicher und nichtchristlicher
Familien erfolgreich (!) vermittelt hat. Mitten im ach so unterentwickelten Indien. Wollen Sie sich etwa
auf die Seite der liberalen Rassisten schlagen, die ebenso auch das Beispiel Uganda totschweigen, wo die
Werbung für die Enthaltsamkeit vor der Ehe zu einer nachweislichen Senkung der Aidsquote von über 20 %
führte, so daß selbst die Weltbank dem Papst offiziell recht gab ? (Von wegen Komfortbadezimmer – Pille
und KOndom sind ein Riesengeschäft …) Auf dieser Seite wollen Sie doch nicht stehen, lieber Benedikt,
oder ?
Lehren aus der Geschichte Die Bischöfe der FSSPX sind jedenfalls nicht „hochkatholisch“ sondern zum größten
Teil exkommunizierte Schismatiker. Mein Wort „zu kurz“ bezog sich auf Daffis Frage. Zum Rest: Papier ist
geduldig. Die Bischöfe der FSSPX waren und sind so katholisch wie der hl. Athanasius es vor ~1600 Jahren
war. „Katholischer“ geht nicht. Daran ändert eine ungültig festgestellte und nie feierlich ausgesprochene
Exkommunikation nichts. Der hl. Athanasius wurde zigmal feierlich exkommuniziert. Es machte die Ungültigkeit
des Vorgangs keinen Deut „richtiger“. Heute ist er einer der größten Kirchenlehrer. Ohne ihn gäbe es
die Kirche nicht mehr. Der Heiland wählte den bereits als Kind prophetisch addressierten Erzbischof Lefebvre
für eine ähnliche Aufgabe. Ein zuverlässige Quelle sagte mir, daß die Hinweise sich verdichten, wonach
Mutter Lefebvre sogar die unsichtbaren Stigmata gehabt hat. Auf die lachhafte Schisma-Behauptung bzgl.
der FSSPX verschwende ich keine Zeit mehr. Das Problem wird gelöst, wann und wie Gott es will. Momentan
schützt es die FSSPX vor der Willkür des mehrheitlich vom Glauben abgefallenen Roms (vgl. die arme FSSP,
etc). Das nachkonziliare Rom hat das nicht mehr im Griff. Das Einheitsamt existiert momentan nur auf dem
Papier. Es herrscht ein absoluter Notstand! Die Schlacht Satans tobt in der Kirche. Die Mehrheit der Bischöfe,
Priester und Theologen „in“ der Kirche sind de facto exkommuniziert wegen Leugnung der Dogmen, etc. Ohne
offizielle Feststellung…
@Benedikt nun vielleicht sind diese „exkommunizierten Schismatiker“ noch ein paar der wenigen Bischöfe,
die noch katholisch sind. Zumindest wenn ich mir unsere Bischöfe in Österreich ansehe, oje, oje… Auch
der hl. Athanasius wurde zur Zeit des Arianismus mehrmals exkommuniziert. Doch wie sich später herausstellte
waren diese nicht gültig. Wenn man nun die genauen Beweggründe der Exkommunikation der FSSPX-Bischöfe
ansieht, sind diese „lächerlich“. Auf jedenfall von der Lehre, die sie vertreten sind sie katholischer,
als viele andere. Gott allein weis, ob sie ungerechtfertigt exkommuniziert wurden. Wenn sie ausserhalb
der Kirche stünden, warum beschäftigt sich dann nicht die „Kongregation für die Einheit der Christen“
im Ökumenismus mit Ihnen? Ausserdem von den Orthodoxen und Evangelischen und allen anderen wirklich von
der Kirche abgespaltenen spricht auch keiner mehr in so einem „vernichtenden“ Ton. Das ist die typische
Modernistenkeule: Umarmt die getrennten Brüder, aber zerschlagt diejenigen, die die Lehre der Kirche
aufrecht erhalten wollen. Ein guter Katholik hat mal zu mir gesagt (Er hat Erz. Lefebvre selber bei einer
Predigt, oder Vortrag, vor einer Kirche in Österreich gehört, in die Kirche durfte der Erzb. ja nicht
hinein): Das was dieser Bischof gesagt hat ist durch und durch Katholisch. Wenn die Kirche ein Problem
mit diesem Mann hat, dann hat die Kirche ein Problem. Im Gebet verbunden, daffi
@Marcel In der Tat, du kennst die FSSPX noch zu kurz. Die Bischöfe der FSSPX sind jedenfalls nicht „hochkatholisch“
sondern zum größten Teil exkommunizierte Schismatiker. (Vorsicht! Ich habe jetzt nicht gesagt, dass
die FSSPX schismatisch ist!!).
Nochmal „Humanae Vitae“, Dafiii Meine Meinung soll die der Kirche sein. Leider ist sie seit dem V.II kaum
mehr hörbar. Dies müssen vollkatholische Bischöfe kompensieren, z.B. die der FSSPX. Ich kenne die FSSPX
noch zu kurz, um Ihre Frage beantworten zu können. Nach meinem bisherigen Wissen sieht die FSSPX die
Enzyklika „Humanae Vitae“ als deutlichen Kontrast zu den vielen modernistischen seit V.II und trotz V.II-Floskeln
wohl wesentlich mit der Lehre der Kirche komform. In Übereinstimmung mit ihr halte ich die NER (Natürliche
Empfängnis-Regelung) für katholisch und gut. Nota bene. Kard. Stickler sagte 1996: „Auf Italienisch
sagt man, daß der eine Papst die Bulle gibt und der andere nimmt sie wieder; d.h. er kann eine Entscheidung
seines Vorgängers ändern, wenn sie keine dogmatische Entscheidung ist. Es ist aber fast unmöglich,
etwas zu ändern, das kontinuierlich und wiederholt getan wird und eine Frage des Glaubens oder der Moral
betrifft. Ein Grund für die Änderung der Haltung des Papstes Paul VI. in der Frage der Empfängnisverhütung,
wo er ursprünglich für die Pille, für Verhütungsmittel gewesen war, ist dieses Wiederholen. Er änderte
seine Meinung, als die Minderheit genau beweisen konnte, daß Konzile und Päpste ausdrücklich und immer
wieder gegen Empfängnisverhütung gesprochen hatten. So sagte er: „Dies ist praktisch“ – nicht dogmatisch –
„praktisch nicht zu reformieren.“ All diese wichtigen Dinge könnten geändert werden, aber praktisch
werden sie nicht geändert und können sie nicht geändert werden.“
@Laurentius2 Ja, warum schweigen bloß die Medien zur Symptothermalen Methode? Vielleicht deshalb, weil
sie sich nicht lächerlich machen wollen, oder hast du einen Vorschlag, wie die Symptothermale Methode
im afrikanischen Urwald oder in einem südamerikanischen Slum praktiziert werden soll? Dererlei Dinge
helfen vielleicht Europäern mit schönem Badezimmer und entsprechenden Ratgebern. Anderswo (und dort
leben die meisten Christen inzwischen) ist diese Methode nicht durchführbar.
#66 Laurentius2 11:38:35 | Dienstag, 14. Juni 2005
wichtige Fakten 1.Humanae vitae war ein kleiner Gottesbeweis oder besser Beweis des Hl. Geistes. In einer
Zeit, in der man über die Wirkung der Pille noch gar nicht im klaren war, fällte Paul VI. die absolut
richtige Entscheidung. Heute wissen wir: Neben der ovulationshemmenden und spermienblockierenden gibt
es auch eine nidationshemmende Wirkung besonders der sogenannten niedrigdosierten also „modernen“ (Mini)Pillen.
Die PILLE ist also auch FRÜHABTREIBEND. Die Konsequenzen daraus zu ziehen und endlich die Königsteiner
Erklärung der deutschen Bischöfe (pro Pille) zu revidieren, hat Kardinal Höffner und jüngst Kardinal
Meisner wieder angeregt . Lehmann blockiert aber ! 2. Es geht gar nicht um Knaus-Ogino. Nicht zuletzt
unter der seligen Mutter Theresa ist massenhaft eine kombinierte sog. s y m p t o – t h e r m a l e Methode
perfektioniert worden. Prof. Rötzer u.a. haben sie entwickelt und so sicher wie die Pille gemacht ! Ich
frage mich täglich, warum auch „katholische“ Medien hierzu schweigen. Eine mögliche und plausible Erklärung
wäre: persönliche Kompromittierung und zuviel Eitelkeit, den deutschen Fehler (Königsteiner Erklärung)
wie so manche postkonziliare Katastrophe zuzugeben … @Athanasius: Du tust der Sache keinen besonders
guten Dienst, wenn Du so cholerisch schreibst. Dein Eifer für die Sache in allen Ehren …
Lieber Athanasius (leider kann ich nicht alles kommentieren, wegen der unterschiedlichen Post-Quoten,
die sicherlich „katholisch“ sind) Zwar wurde im Alten Testament Enthaltsamkeit von den Hohepriestern gefragt,
das war aber als persönliche Bußzeit gemeint und nicht als Attacke auf die Reinheit des ehelichen Aktes.
Kannst Du mal erklären, was Du meinst? Du schreibst von der Enthaltsamkeit der Hohenpreister, reisst
dies aber aus den Zusammenhang und legst es dann falsch aus. ISt das nun Vorsatz, bewusst oder einfach
dann doch Unwissenheit?
Wir sind uns einig, nur eine Einzelheit noch: Der eheliche Akt soll nicht dazu dienen, seine Triebe zu
befriedigen, wohl soll man sich aber auch seine gegenseitige Liebe dadurch ausdrücken. Natürlich, aber
die sexuelle Gemeinschaft und der eheliche Akt haben auch zum Nebenziel die Triebe des Mannes zu kanalisieren
und abzuleiten. Aber natürlich muss er sich beherrschen. Es gibt ja Perioden in denen die Geschlechtsgemeinschaft
einfach nicht geht. Und obwohl die Frau dem Mann sein Ehrerecht nicht verweigern kann, ist es natürlich
völlig imperfekt, wenn die beide den Eheakt stellen ohne gegenseitiges Vernügen daran und ohne das Verlangen
beider danach in einer bestimmten Situation. Der Mann muss einfach manchmal warten.
Lieber Athanasius (leider kann ich nicht alles kommentieren, wegen der unterschiedlichen Post-Quoten,
die sicherlich „katholisch“ sind) Zwar wurde im Alten Testament Enthaltsamkeit von den Hohepriestern gefragt,
das war aber als persönliche Bußzeit gemeint und nicht als Attacke auf die Reinheit des ehelichen Aktes.
Kannst Du mal erklären, was Du meinst?
@Athanasius Ich glaub wir meinen das Selbe und reden aneinander vorbei. Enthaltsamkeit Gemeint als die
Bessere Wahl, im Gegensatz zur „Verwendung der unfruchtbaren Zeit“. Wenn ein weiteres Kind wegen äußeren,
seelischen oder körperlichen Gründen nicht „denkbar“ ist. Das richtige Maß ist für den Katholiken
zu finden. Der eheliche Akt soll nicht dazu dienen, seine Triebe zu befriedigen, wohl soll man sich aber
auch seine gegenseitige Liebe dadurch ausdrücken. Manchmal ist Enthaltsamkeit fehl am Platz, manchmal
aber auch das Wollen. Ich glaub besonders der Mann muss sich in Enthaltsamkeit üben, der Frau fällt
das von Natur aus (im Durchschnitt ) leichter. … „tägliche Sünde“ … Hier bin ich voll deiner Meinung,
das dies der kath. Lehre widerspricht.
@Athanasius Eine Ehe ist NIE „auflösbar“. Sie ist nur nichtig und kann also nichtig (ungültig) erklärt
werden. Eine geschlossene Ehe wird aber nur von dem Tode des Partners aufgelöst, nicht während des Lebens
beider. Schon wieder falsch, Athanasius (wenn auch keine Häresie…): Can. 1142 CIC: Die nicht vollzogene
Ehe zwischen Getauften oder zwischen einem getauften und einem ungetauften Partner kann aus einem gerechten
Grund auf Bitten beider Partner oder eines Partners, selbst wenn der andere dem widerstrebt, vom Papst
aufgelöst werden.
Nein. Selbst bei Nichtvollziehen des ehel. Aktes kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Ehe (vor Gott)
so einfach auflösbar ist. Wenn man eine Ehe schließt, will man ja auch diesen Akt vollziehen. Eine Ehe
ist NIE „auflösbar“. Sie ist nur nichtig und kann also nichtig (ungültig) erklärt werden. Eine geschlossene
Ehe wird aber nur von dem Tode des Partners aufgelöst, nicht während des Lebens beider. Und die Enthaltsamkeit
mag die höhere Tugend sein, in der Ehe kann man dies nur praktizieren wenn beide einstimmen und wenn
einer es nicht mehr aushalten kann, soll es auch vorbei sein. Der Eheliche Akt ist nicht nur sündlos
wenn er ohne Verhütung und in geistlicher Liebe vollzogen wird, aber ist sogar gut und dient dem natürlichen
Guten. Das zeigt sich auf in dem Alten Testament. Es ist aber manchmal wegen des Einflusses der Platonischen
Philosophie und des Gnostizismus, der Leiblichkeit verwarf als „tierlich“, die Meinung gewachsen der eheliche
Akt sei auch „tägliche Sünde“ oder irgendwie nicht in Ordnung. Zwar wurde im Alten Testament Enthaltsamkeit
von den Hohepriestern gefragt, das war aber als persönliche Bußzeit gemeint und nicht als Attacke auf
die Reinheit des ehelichen Aktes.
Eben …Wenn also gerechte Gründe dafür sprechen… Hierin liegt die Schwierigkeit, ab wann ist ein
Grund (vor Gott) gerechtfertigt? Diese Frage nicht zu locker sehen, das sollte man mit seinem Beichtvater
besprechen. Selbst das II. Vat. hat das Zurückgreifen auf die unfruchtbare Zeit an Bedingungen gehängt.
Somit ist es nicht generell (ohne Bedingung, für Jeden) Erlaubt. Früher wurde es von den Beichtvätern
als „geringeres Übel“ zu ‘Coitus Interruptus’ und anderen damaligen Verhütungsmethoden „empfohlen“,
um die Partner eben von diesen wegzubekommen. Heute „empfehlen“ die Beichtväter die unfr. Z., um die
vielen Leute von den künstlichen Verhütungsmittel/methoden wegzukriegen. Für einen Katholiken sollte
dies aber nur eine „Zwischenlösung“ sein, die höhere Tugend, die er dann anstreben soll ist eben die
Enthaltsamkeit. @MARCEL: Was denkst du darüber? Du hast nur zitiert, deine Meinung würde mich interessieren.
PS: Ich „liebe“ diese Konzilsdokumente vom II. Vat., ich sollte mir wirklich mal die Arbeit machen, ein
Programm zu schreiben, was die Wörter „Vernunft“, „Mensch“, „Wohl des Menschen“, „vernunftbegabter Mensch“,
„Natur des Menschen“,… in Relation zu „Gott“, „göttliche Ordnung“,… in diesen Dokumenten zählt und
aufschlüsselt
Die Enzyklika Humanae Vitae (1968) sagte u.a… {…} ERLAUBTE INANSPRUCHNAHME DER UNFRUCHTBAREN PERIODEN
16. Doch dieser Lehre der Kirche über die Gestaltung der ehelichen Sittlichkeit halten einige heute entgegen,
wie schon oben (Nr. 3) erwähnt, es sei Recht und Aufgabe der menschlichen Vernunft, die ihr von der Naturwelt
dargebotenen Kräfte zu steuern und auf Ziele auszurichten, die dem Wohl des Menschen entsprechen. Ja,
man fragt: Ist nicht in diesem Zusammenhang in vielen Situationen künstliche Geburtenregelung vernünftiger,
wenn man nämlich damit mehr Frieden und Eintracht in der Familie erreichen und für die Erziehung schon
lebender Kinder bessere Bedingungen schaffen kann? Auf diese Frage ist entschieden zu antworten: Die Kirche
ist die erste, die den Einsatz der menschlichen Vernunft anerkennt und empfiehlt, wenn es um ein Werk
geht, das den vernunftbegabten Menschen so eng mit seinem Schöpfer verbindet; aber ebenso betont sie,
daß man sich dabei an die von Gott gesetzte Ordnung halten muß. Wenn also gerechte Gründe dafür sprechen,
Abstände einzuhalten in der Reihenfolge der Geburten – Gründe, die sich aus der körperlichen oder seelischen
Situation der Gatten oder aus äusseren Verhältnissen ergeben –, ist es nach kirchlicher Lehre den Gatten
erlaubt, dem natürlichen Zyklus der Zeugungsfunktionen zu folgen, dabei den ehelichen Verkehr auf die
empfängnisfreien Zeiten zu beschränken und die Kinderzahl so zu planen, daß die oben dargelegten sittlichen
Grundsätze nicht verletzt werden. {Ginge weiter, > 1500 Zeichen}
Ehelicher Akt in der unfruchtbaren Zeit Der eheliche Akt ist, wie die Ehe selbst, primär für die Fortpflanzung
und weiters für die Liebe der Ehepartner zueinander da. Diesen Akt an den unfruchtbaren Tagen auszuführen
ist in sich sicher nichts Schlechtes oder sündhaft.*** Es besteht ja dennoch eine Wahrscheinlichkeit
des Empfanges, da ja Spermien ca. ein Woche überleben. *** Sündhaft macht es wie so vieles im Glauben
die Intention, die Absicht. Wenn es die Familienplanung wirklich! nicht zulässt UND die Partner es sehr
schwer haben sich zu enthalten, dann ist es auch früher schon den Beichtvätern erlaubt gewesen die unfruchtbare
Zeit zu empfehlen, um den/die Partner von Methoden wie ‘Coitus Interruptus’ abzuhalten oder heute ganz
besonders vor den Künstlichen. Es hängt aber immer Subjektiv von den jeweiligen Umständen und den Partnern
ab. (unbedingt den Beichtvater um Rat fragen) Wenn man jedoch die Absichten trennt und nur deshalb zusammenkommt,
um seinen Trieb zu befriedigen und ja keine Kinder dabei zu bekommen, dann unterscheidet sich die Absicht
in keiner Weise von der, z.B. ein Kondom zu verwenden (also sündhaft). Aber überlassen wir bitte die
Entscheidung für den Einzelfall dem jeweiligen Beichtvater, denn der kath. Priester hat dafür besondere
Standesgnaden von Gott bekommen (durch seine Weihe). Generell kann man aber sicher eines sagen: Selbst
wenn die Enthaltsamkeit für die Partner schwer ist (und gerade dann!), liegt ein ganz spezieller Segen
darauf. Gott wird es belohnen.
Kinderlose Ehe Die Ehe ist nach katholischer Lehre nur dazu da, damit es Kinder gibt, also kann eine kinderlose
Ehe geschieden werden. Der Primäre Auftrag der Ehe ist sicherlich die Fortpflanzung, dennoch, sollten
keine Kinder zustandekommen, ist der zweite Auftrag nicht zu vergessen, nämlich die Heiligung der Partner
im Stand der Ehe und die Liebe zueinander. Eine kinderlose Ehe kann nur unter bestimmten Vorsätzlichkeiten
als „ungültig“ erklärt werden, z.B. wenn ein Partner dem anderen (bei der Eheschließung) verschweigt,
dass er Unfruchtbar ist. Unfruchtbarkeit ist ein Ehe-hinderniss. Man kann also nicht generell sagen, dass
eine kinderlose Ehe auflösbar ist, dass ist nur unter ganz speziellen Fällen so. Selbst bei Nichtvollziehen
des ehel. Aktes kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Ehe (vor Gott) so einfach auflösbar ist. Wenn
man eine Ehe schließt, will man ja auch diesen Akt vollziehen. Wenn jetzt Krankheit, oder andere Verhinderungen
dies nicht ermöglichen, fehlt ja nur die Gelegenheit, vor Gott zählt aber primär das Wollen (Gedankensünden
sind ja auch Sünden, obwohl sie nicht ausgeführt wurden).
Richtig… Aber wenn sie von Pius XII. erlaubt wurde, dann kann sie vorher ja wohl nicht erlaubt gewesen
sein, oder? Vorher galt dann doch uneingeschränkt das, was GerdEric in seinen Kommentaren geschrieben
hat. @highnoon: Ganz so unsinnig ist das nicht. Eine kinderlose Ehe, deren Kinderlosigkeit zB auf Nichtvornahme
des Ehenaktes (sehr technisch jetzt ) beruht, kann mW tatsächlich gültig geschieden werden, da sie ja
noch nicht vollzogen war.
Ja, Benedikt. Nichts anderes als das bezeichnet die Knaus-Ogino Methode, die von Pius XII. erlaubt (auch
wenn Athanasius das nicht wahrhaben möchte) und von Paul VI. bestätigt wurde. Das ist ja einfach Natural
Family Planning und es tritt dabei keine Verhütung auf des Ehenaktes, denn es gibt nichts zu verhüten.
@GerdEric Die Ehe ist nach katholischer Leere nur dazu da, damit es Kinder gibt, also kann eine kinderlose
Ehe geschieden werden. So ein Schwachsinn … sorry, anders kann ich das nicht nennen!
@Gerd Eric Ich habe bereits weiter unten geschrieben, dass GV währed der unfruchbaren Tage erlaubt ist.
Nichts anderes als das bezeichnet die Knaus-Ogino Methode, die von Pius XII. erlaubt (auch wenn Athanasius
das nicht wahrhaben möchte) und von Paul VI. bestätigt wurde.
Lieber Athanasius Athanasius: Unsinn. Unsinn? Die Ehe ist nach katholischer Leere nur dazu da, damit es
Kinder gibt, also kann eine kinderlose Ehe geschieden werden. Verhütet ein altes Ehepaar das im Alter
wo normalerweise keine Möglichkeit zur Schwangerschaft mehr existiert, aktiv wenn die dann Beziehungen
haben??? nein, aber dann bleibt es sündhaft, weil das Ziel nicht da ist (Kinder zeugen). Verhüteten
Sara und Abraham. Athanasius, Du schreibst wie ein Blinder von der Farbe, Sarah war bis da unfruchtbar.
Du hast Ahnung vom Katholizismus, aber nicht vom AT. Du spricht hier über Natural Family Planning. Im
nicht fruchtbaren Bereich des Monatzyklus, kann man nicht verhüten, denn es gibt nichts zu verhüten
wenn man dann eheliche Beziehungen hat. In der Zeit ist aber Verkehr untersagt (biblisch, nicht katholisch?).
Auch medizinisch unfruchtbare Paare dürfen ja Beziehung haben. bist Du Dir da sicher? denn Verkehr dient
nur der Fortpflanzung
Na. Ath., auch die Unterlassung (passive Verhütung) ist aktive Unterlassung (Verhütung). Unsinn. Verhütet
ein altes Ehepaar das im Alter wo normalerweise keine Möglichkeit zur Schwangerschaft mehr existiert,
aktiv wenn die dann Beziehungen haben??? Verhüteten Sara und Abraham. Du spricht hier über Natural Family
Planning. Im nicht fruchtbaren Bereich des Monatzyklus, kann man nicht verhüten, denn es gibt nichts
zu verhüten wenn man dann eheliche Beziehungen hat. Es geht um artifizielle Verhütung die den ehelichen
Akt verhindert. Die wird aber bei NFP nicht verhindert und findet statt. Auch medizinisch unfruchtbare
Paare dürfen ja Beziehung haben.
Lieber Athanasius Ath.: Deshalb haben wir eben den hl. Vater der über allen irrenden Bischöfen steht.
Damit Du verstehst, was Du schreibst. Dein Satz besagt nämlich, dass der Papst der oberste der irrenden
Bischöfe ist… ) wie dürfen Katholiken verhüten, in der nicht Empfängnisbereiten Zeit? … Ath.:
Medizinisch bist Du auch ein Ignoranter: Sperma überleben 7 bis 11 Tage wenn guter Qualität. mit 18,
oder 19 oder 29 Jahren hast Du wirklich ein breites Wissen… dass Dich aber auch der sündhafte Teil
interessiert… Es geht hier um aktive Verhinderung des Ehenaktes. Das ist verboten. biblisch oder klerikal?
Ath., auch die Unterlassung (passive Verhütung) ist aktive Unterlassung (Verhütung). Wenn ich aber die
Bibel richtig lese, so ist genau das das Falscheste überhaupt! Da verleitet dann die Kirche die Menschen
zur Sünde, für die Onan sterben musste… Du findest dich selbst wahrscheinlich sehr komisch und „kritisch“,
Du bist aber ein einfacher Hetzer voller Beleidigungen. Das widerlegt aber meine Aussage nicht… Ath.,
allerdings würd’ ich Dich gern mal näher kennen lernen, ob Du tatsächlich so alt bist, wie Du behaupteest,
und ob Du tatsächlich aus den Niederlanden kommst… (Leider darf ich nur 5 mal Posten, Du aber 20 mal,
deshalb habe ich Deinen Namen abgeküzt, damit ich mehr Text habe…)
Kirchenfeind. wie dürfen Katholiken verhüten, in der nicht Empfängnisbereiten Zeit? Oder habe ich das
nun falsch verstanden? Ja, wie alles hast Du von allem nichts verstanden. Niemals darf man aktiv verhüten.
Die nicht Empfängnisbereite Zeit hat damit nichts zu tun. Medizinisch bist Du auch ein Ignoranter: Sperma
überleben 7 bis 11 Tage wenn guter Qualität. Es geht hier um aktive Verhinderung des Ehenaktes. Das
ist verboten. Wenn ich aber die Bibel richtig lese, so ist genau das das Falscheste überhaupt! Da verleitet
dann die Kirche die Menschen zur Sünde, für die Onan sterben musste… Du findest dich selbst wahrscheinlich
sehr komisch und „kritisch“, Du bist aber ein einfacher Hetzer voller Beleidigungen.
Wie ist das nun wie dürfen Katholiken verhüten, in der nicht Empfängnisbereiten Zeit? Oder habe ich
das nun falsch verstanden? Wenn ich aber die Bibel richtig lese, so ist genau das das Falscheste überhaupt!
Da verleitet dann die Kirche die Menschen zur Sünde, für die Onan sterben musste…
Kreativ mit Kirche. Es ist schon sehr selbstgebasteltet, eine solch fragwürdig zustandegekommene Enzyklika
(Text stammt zu Großteil nicht vom Papst, sondern von Wojtyla) Schön, dass Du unfehlbare Lehren des
normalen Magisteriums Selbstbasteleien findest. „Wojtyla“ ist auch Papst geworden, ja? absoluter zu sehen
als das heilige Konzil. Dein heiliges Konzil war selbst nicht unfehlbar und schon gar Gaudium Et Spes
nicht. Es ist mir ******egal, ob nun Tausend oder eine Million Bischöfe für Verhütung waren, die Kirche
ist dagegen. Im Arianismus warn auch die meisten Bischöfe für eine Ketzerei: ich bin dagegen. Deshalb
haben wir eben den hl. Vater der über allen irrenden Bischöfen steht. Die richtige Interpretation des
Konzils sollte liegen und liegt am Ende beim päpstlichen Magisterium, nicht bei Dir, Benediktchen. Du
legst dir die Wahrheiten eben so zurecht, wie sie dir gerade passen. Die Wahrheit ändert sich nicht und
aktive Verhütung des Empfangs ist grosse Sünde. Lies mal Casti Conubii. Wurde auch von einem Papst und
einem Papst-Thronfolger „gebastelt“ (Pius XI. und Pius XII./Pacelli)! Dass es andere Nebenzwecke gibt
wie Liebe usw. ist auch sicher, wurde vielleicht unterschätzt, aber das geschah um uns vor Leute und
Irrlehre wie Dich zu schützen.
Phhh… Ach weißt du, wenn dir sonst nichts weiter einfällt – leg dir deine Wahrheiten zurecht wie es
dir gefällt, lies aus anderer Leute Texten heraus was dir passt. Pius XII. hat Knaus-Ogino erlaubt und
dadurch den Streit erst möglich gemacht. Vorher war nach der Lehre der Kirche der einzige Zweck des Geschlchtsakts,
Kinder zu zeugen. Indem P XII. nun K-O erlaubte ist er damit von dieser Lehre abgewichen und hat somit
ermöglicht, dass sich eine Debatte um Verhütung entwickeln konnte. Vorher war das nicht möglich, weil
da noch die Lehre vom Sinn des Geschlechtsakts jede Diskussion überflüssig gemacht hat. Kauf dir entsprechende
Bücher, in denen kannst du das schwarz auf weiß nachlesen. Dort kannst du auch nachlesen, dass Paul
VI. für Humanae Vitae ausdrücklich keine Unfehlbarkeit in Anspruch genommen hat. Außerdem wird er zitiert,
er habe HV „unter Schaudern verfasst“. Für einen Papst spricht das für sich. Es ist schon sehr selbstgebasteltet,
eine solch fragwürdig zustandegekommene Enzyklika (Text stammt zu Großteil nicht vom Papst, sondern
von Wojtyla) absoluter zu sehen als das heilige Konzil. Du legst dir die Wahrheiten eben so zurecht, wie
sie dir gerade passen. Zum Schluss noch etwas Persönliches: Wer wie du, beleidigend, verspottend gegenüber
anderen Christen argumentiert hat von der Heilslehre Christi überhaupt nichts begriffen, sondern gleicht
eher einem vernagelten Radikalen, der in seinem eigenen Universum lebt und niemals ein Schaf in die Kirche
zurückführen wird.
Doch. Jedenfalls ist die Bezeichnung „Kirchenfeind“ zutiefst ehrverletzend und verachtenswert wenn man
bedenkt, dass ich überhaupt nichts gegen die Kirche geschrieben habe. Ah bist Du denn armes Männchen.
QUOTE: So dachte auch die Konzilsmehrheit und votierte für Empfängnisverhütung. Ergo: Pius XII. hat
die Debatte um Empfängnisverhütung in der Kirche angestossen. In diesem Sinne war Humanae Vitae ein
Irrtum und ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, dass wie schon damals die Mehrzahl
der Katholiken dieser Meinung sind. 1. Pius XI. hat sich engültig über Verhütung ausgesprochen in Casti
Conubii. Pius XII. hat nichts „angestossen“. 2. Das spricht für sichselbst. „Humanae Vitae ein Irrtum…"…
@ Athanasius Lesen Sie mal, was hier unter Anmerkung steht: „Bitte bleiben Sie sachlich…usw.“ Von ihnen
lasse ich mich weder beleidigen, noch einen Lügner nennen. Ich habe meine Aussage Punkt für Punkt belegt.
Von artifiziellen Verhütungsmitteln habe ich nichts geschrieben. Bevor Sie in der Gegend herumkrakeelen
sollten Sie besser und genauer lesen, was ich geschrieben habe. Solche Apodiktika, wie sie von Ihnen hier
hervorgebracht werden helfen jedenfalls in nichts weiter. Jedenfalls ist die Bezeichnung „Kirchenfeind“
zutiefst ehrverletzend und verachtenswert wenn man bedenkt, dass ich überhaupt nichts gegen die Kirche
geschrieben habe. Knaus-Ogino ist heute noch von der Kirche erlaubt und die anderen von mir hervorgebrachten
Gedanken decken sich mit der Mehrheit der Meinung der damals agierenden Bischöfe, die mit den Aposteln
der Hl. Kirche in direkter Nachfolge stehen. Merken Sie sich das gefälligst. (Und bringen Sie gleich
noch die Beweise dafür, dass das Konzil schuld am Kirchenexodus ist. Ich warte.)
@Kirchenfeind Benedikt Den Vorsitz führte übrigens Kard. Ottaviani (der natürlich dagegen war) Ein
tapferer Kardinal an dem wir heute so einen Mangel haben. Kardinal Ottaviani war Glaubenshüter und somit
die höchste Autorität unter Pius XII. und danach noch. Er war sicher ein besserer Theologe als die anderen
zusammen. Er war auch tapfer und nicht relativistisch. Pius XII. hat niemals artifizielle Verhütungsmittel
gutgehiessen. Sie verdrehen die Wahrheit und sind ein Lügner. Pius XII. war grosser Propagandator der
Enzyklika „Casti Conubii“ vom Papst Pius XI., in Deutschland. 1954 erklärte er vor einem Kongress über
die Familie in der Normandie: „Die Geschlechtsgemeinschaft mit aktiver Verhütung des Empfangs ist schwere
Sünde.“ Paul VI. hat dies als Liberaler sogar wohl besser begriffen als irgendein kirchenfeinlichen Poster
auf einem deutschen Forum im Jahre 2005. An die Akzeptanz „Humanae Vitae“-s lässt sich der Katholizismus
ablesen. Die Kirche ist unfehlbar in doktrinären UND sittlichen Aussagen wenn immer so gelernt im normalen
Lehramt!
@Benedikt O je, das kirchliche Verbot künstlicher Empfängnisverhütung soll den Massenexodus in der
Kirche verursacht haben??? Wie sieht es denn bei den Evangelischen aus? In Deutschland seit Jahren größere
Austrittszahlen und ein Kirchenbesuch, der maximal ein Fünftel des katholischen ausmacht. Und das obwohl
die EKD in Sachen Verhütung so großzügig ist Daß die Kirche in der Öffentlichkeit überwiegend in
Zusammenhang mit Sex genannt wird (und entsprechend negativ bewertet), liegt daran, daß in der Öffentlichkeit
so gut wie ALLES nur in Zusammenhang mit Sex interessant scheint.
@MilesChristi Bitte: (u.a.) Guido Knopp Vatikan – Die Macht der Päpste Goldmann Verlag, München 1997
In der Taschenbuchausgabe S. 210 Zeile 12 Oder einfacher: Wikipedia: Knaus-Ogino-Methode Im anderen Punkt
muss ich leicht korrigieren: Es gab eine Kommission, die von Johannes XXIII. zu diesem Thema eingesetzt
wurde. Es ist nicht ganz klar im Text, ob das mit dem Konzil in Verbindung steht. Tatsache ist aber, dass
die Mehrheit dieser Kommission – auch die Mehrheit der Geistlichen dort für Geburtenkontrolle votierten.
Den Vorsitz führte übrigens Kard. Ottaviani (der natürlich dagegen war) Auf S. 212 des selben Buches
steht jedenfalls, dass diese Frage auch vor dem Konzil behandelt wurde und es dort wohl „brodelte“. Dort
stehen auch wörtliche Aussagen zB von Patriarch Maximos (gr.-kath. Kirche), der die damals gängige Praxis
in Frage stellt. Aufgrund der Pro-Meinungen, so das Buch weiter, verhinderte die Konzilsminderheit einen
Konzilsbeschluss (was ganz nebenbei ein Beweis dafür ist, welche Bedeutung die Traditionalisten Konzilsbeschlüssen
zumaßen!!).
#39 MilesChristi 16:45:58 | Freitag, 10. Juni 2005
Knaus-Ogino und PIlle @ Benedikt Benedikt, kannst du mir bitte die Quelle für deine Behauptung geben
(Pius XII und Knaus-Ogino). Wo haben die Väter des letzten Konzils über Empfängnisverhütung gestimmt,
gib mir bitte die Quelle. Es gibt einen großen Unterschied zwischen den natürlichen Methoden und der
Pille – die Pille (und andere Methoden) sind eben „nicht natürlich“. Aber ich warte gespannt auf die
Quellenangaben. Danke. Miles Christi
@MilesChristi Schön gesagt, ist aber leider falsch. Es war Papst Pius XII. höchstpersönlich, welcher
die Empfängnisverhütung nach der Knaus Ogino Methode erlaubt hat. Damit rückte er (ja er, der von Traditionalisten
immer als leuchtendes Vorbild verklärt wird) von der ursprünglichen Morallehre der Kirche ab, nach welcher
einziger Sinn des Geschlechtsakts die Fortpflanzung sei. So. Und wo ist da jetzt der moralische Unterschied
zur Pille/ Kondom? So dachte auch die Konzilsmehrheit und votierte für Empfängnisverhütung. Ergo: Pius
XII. hat die Debatte um Empfängnisverhütung in der Kirche angestossen. In diesem Sinne war Humanae Vitae
ein Irrtum und ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, dass wie schon damals die
Mehrzahl der Katholiken dieser Meinung sind. Hätte Humanae vitae die Pille erlaubt, so hätte die Kirche
nichts erlaubt, was nicht auch schon vorher erlaubt gewesen wäre. Es hätte der Kirche aber den Exodus
der Gläubigen und diese ganze unsägliche Debatte erspart, die heute unsinnigerweise als Folge des Konzils
angesehen wird.
#37 MilesChristi 16:04:47 | Freitag, 10. Juni 2005
Benedikt Daß Humanae Vitae ein Fehler war, ist klar für dich, aber nicht für mich (und für doch viele
Katholiken auch). Es geht nicht um die Latexhülle, es geht um die Trennung von Sexualität von ihrem
göttlichen Zweck. Kondome gibt’s seit Jahrtausenden. Es geht um die Instrumentalisierung und Animalisierung
des sexuellen Triebes. Die Folgen sind, wie zu erwarten war, da. Es GIBT eine Linie zwischen Empfägnis-Verhinderung,
Abtreibung, Promiskuität, Gesellschaftsfähigkeit der Homossexualität, Bekämpfung der Familie und letztenldich
Euthanasie und genetische Experimente an nicht-geborenen Kinder.
Humanae vitae… … ist der größte Irrtum der jüngeren Kirchengeschichte, das ist doch wohl klar.
Diese Enzyklika und ihr Inhalt hat ohne jede Not die größte Sälularisierungswelle seit dem Reichsdeputationshauptschluss
von 1803 ausgelöst. Und das wegen so einem absolut nebensächlichen Pillenverbot… wenn es nicht so
traurig wäre, dann wäre es fast zum lachen. Tut mir leid, aber es heißt nun mal: „Wer von diesem Fleisch
isst und von diesem Blut trinkt wird in Ewigkeit leben“ und nicht „Wer keine Kondome benutzt und keine
Pille verwendet wird…usw.“ Soll heißen: Die kirchliche Sexualmoral ist in ihren Grundzügen wichtig
und es muss sie geben. Nur: Das Pillenverbot hat dazu geführt, dass die Sexualmoral der Kirche in der
öffentlichen Wahrnehmung in den Vordergrund gerückt ist. Statt Reich Gottes geht es nun um Latexhülsen.
Bravo! kann man da nur rufen, wirklich sehr geschickt angefangen
#35 MilesChristi 15:25:35 | Freitag, 10. Juni 2005
1968 High Noon… 1968 ist aber nicht „vom Himmel“ gefallen. Die Anzeichen für große Umbrüche in der
Gesellschaft (und auch in der Kirche!) liegen schon etwas zurück. Die Zeichen waren auf Sturm, kein realistisch
denkender Mensch konnte sie übersehen. Trotzdem wurden die Fenster (und die Tore) des Hauses Gottes (Seiner
Kirche) WEITGEÖFFNET mit der Folge, daß der Sturm das Innere des Hauses ziemlich übel ausgerichtet
hat. So sieht es aus. Die Liturgie ist aber NICHT zweitrangig. Damit hat ja vieles angefangen. Die damalige
Generation mußte von heute auf morgen zusehen – und das IN FOLGE der 68er Umwälzungen – daß die Kirche
ihre heilige Liturgie vom Bord geworfen hatte (sogar Papst Paul VI spricht von einem Bruch, von einer
Revolution !!). Altäre wurden nach und nach zerstört (ich erinnere mich daran, noch als Kind) und von
Tischen ersetzt, etc. etc. Was gestern heilig war galt plötzlich nichts mehr. Warum sollte man sich dann
an „Humanae Vitae“ halten, zumal die meisten Ortsbischöfe (zumindest in der westlichen Welt) ihre Opposition
klar bekundet haben ? Das sind Folgen der liturgischen Revolution bzw. der tatsächlichen Abschaffung
der römischen Liturgie. Die Liturgie ist nicht das einzige „Problem“… aber Ursache von vielen Problemen.
1968 Die Wurzeln liegen aber im Konzil. Bei den Erklärungen über Kollegialität, Religionsfreiheit und
Ökumenismus. Die Wurzeln liegen in 1968 … aber in der Veröffentlichung der Enzyklika „Humanae Vitae“ …
die hat den großen Bruch so vieler mit der Kirche bewirkt. Die Kirche hat seitdem auf vielen Gebieten
des Lebens keine Zuhörer mehr … Fragen der Liturgie sind dagegen zweitrangig.
Die Messe aller Zeiten wirken lassen Athanasius schrieb: Die meisten hier sind sich einig, das etwas schief
ist in der Kirche seit dem 2. Vatikanum, aber reicht bitte praktische Lösung anstatt untereinander zu
kämpfen über Theorien. Die kirchliche Autorität muss es korrigieren, wir können’s nicht! Wir müssen
einfach treu bleiben! Sagen wir, einige sind sich einig. Und es werden mehr. Damit die kirchliche Autorität
die auf dem V.II beschlossene Öffnung der Kirche für die modernistische Sturzflut korrigieren kann,
muß sie sich des Problems erst bewußt werden. Mann ändert ja nichts, das man nicht als Problem anerkennt.
Bis dahin müssen Berufene Rom regelmäßig ermahnen. Dies macht die FSSPX auf ihrem Leidesweg, und andere
Helfer auf ihre Weise. Der Generalobere der FSSPX, Bischof Fellay, merkte an, daß jüngere Bischöfe
das Problem deutlicher erkennen. Solange jene, die die V.II-Revolution etablierten (bzw. durch fehlenden
Widerspruch mithalfen), noch in den Ämtern der Kurie sind, wird sich schon aus menschlich-psychologischen
Gründen nicht viel ändern. Herr Becker lebt in Süddeutschland, einer Hochburg der FSSPX. Gerne greife
ich Daffis Empfehlung auf und rege Herrn Becker an, die hl. Messen der FSSPX zu besuchen. Der Rest ergibt
sich dann „fast von alleine“ (Katechismus, Erstkommunion der Kinder, uam., Öffnung für Glaube, Hoffnung
und Liebe). Einfach Gott widerstandslos wirken lassen! Die ehrwürdige und unvergleichlich christozentrische
tridentische Messe hilft dabei auf übermenschliche Weise.
@Athanasius A:Die Wurzeln liegen aber im Konzil. Bei den Erklärungen über Kollegialität, Religionsfreiheit
und Ökumenismus. Die Religionsf. hat also die Leute aus der Kirche getrieben? War unser Glaube also nicht
stark genug, um die Leute zu halten? Das kann es ja wohl nicht sein. Gerade in der Religionsf. sehe ich
eine große Chance. Der Katholizismus hat dadurch die Möglichkeit, seine Lehre als die bessere an die
Menschen zu bringen. A:Freude, Freude? Wer freute sich? Die Gläubigen? Oder die Liberalen? Außerhalb
d. Kurie gab es überwiegend positive Reaktionen. Liest man in verschiedenen Geschichtsbüchern, so findet
man das dort bestätigt. Das VII hat eine Aufbruchsstimmung verbreitet, die aber leider nicht anhielt,
weil sie die einen erstickt haben und die anderen für seltsame Liturgie-/Dogmatikexperimente benutzt
haben. A:Das Konzil hat nichts Unfehlbares gesagt und verpflichtet nicht in der Glaubenslehre. Das VII
war eine Versammlung d. Weltkirche. Deren Beschlüsse kann man nicht einfach abtun wie irgendeinen Beschluss
einer Laien-Diözesanversammlung. Auch die alte Liturgie wurde auf einem Konzil verbindlich festgelegt.
Es kann keiner kommen und erzählen, die Liturgie hätte schon vorher überall gegolten. Wenn das der
Fall gewesen wäre, wozu war der Konzilsbeschluss dann nutze? Gerade die damalige Beibehaltung der Riten
älter als 200 Jahre sagt ja schon, dass es noch andere (jüngere) Riten gegeben haben muss, die nun vereinheitlicht
wurden.
Tag Hört doch mal auf, alles schlechte auf das Konzil zu schieben. Das ist wahr. Die Wurzeln liegen aber
im Konzil. Bei den Erklärungen über Kollegialität, Religionsfreiheit und Ökumenismus. Das zu leugnen
heisst Irrealist sein. Es ist auch unwahr alles auf das Konzil zurückzuführen, aber der Basis liegt
darin, nicht im Wohlstand oder dem Linkerismus. Es ist doch absurd anzunehmen, dass das Konzil selbst,
das damals einen unglaublichen Widerhall der Freude und des Aufbruchs in der ganzen Kirche gefunden hat
schließlich die Kirchen gelehrt hat. Freude, Freude? Wer freute sich? Die Gläubigen? Oder die Liberalen?
Man will das Konzil revidieren, weil es einem nicht passt. Das aber wird nicht möglich sein, denn: Sacrosactum
concilium… Du kannst sagen was Du willst, aber das Konzil hat nichts unfehlbares gesagt und verpflichtet
nicht in der Glaubenslehre. Das haben Paul VI. und Johannes XXIII. deutlich gemacht. Man kann das Konzil
revidieren und anpassen. Ob heisst es auch „SANCTISSIMUM CONCILIUM“, es bleibt eine Pastoralsynode, kein
Dogmatisches Konzil worauf Dogmen definiert wurden.
Vorschläge an Rainer Becker (38) Meine erste Empfehlung ist, unbedingt >Ignatianische Exerzitien< zu
machen. fsspx.info (Termine und Orte) Diese haben mich nach 20 Jahren „normaler“ Jugend und 13 Jahren
„Religionsunterricht“ wieder zurechtgebogen. Dabei lernt man eine Woche lang: – Wozu wir auf Erden sind
(Fundament und Prinzip) – Wer und was Gott ist – zu beten und eine „Beziehung“ zu Gott aufzubauen – warum
man die Gebote halten soll/muss – wie genial die Schöpfung ist … Außerdem legt man eine Lebensbeichte
ab und erhält am Ende der Exerzitien einen vollkommenen Ablaß. Weiters kann ich nur empfehlen den Katechismus
zu studieren. (Nicht unbedingt mit dem dicksten Anfangen) Auch die Predigten und Christenlehren bei den
Piusbrüdern sind sehr empfehlenswert. Es gibt weiters eine ganze Sammlung von Vorträgen und Predigten
von Erzb. Marcel Lefebvre (in Buchform und Audio) Diese beinhalten eine „zeitliche Dokumentation“ der
Geschehnisse seit und während des Konzils, sind eine gute Ergänzung zum Katechismusunterricht und man
sieht daraus auch sehr gut die „Entstehung“ der traditionellen Vereinigung(en) und welches Gegengewicht
sie trotz der „geringen“ Zahl darstellt. Für das Konzil selbst gibt es auch gute Bücher, wie z.B. Der
Rhein fließt in den Tiber (zwar kein Traditioneller Autor, aber gut dokumentiert) Etwas sehr Wichtiges,
ist der tägliche (Familien-) Rosenkranz. Am Besten am Abend statt dem Fernsehen (= doppelter Segen).
Im Gebet verbunden! daffi (23)
#28 MilesChristi 12:02:44 | Freitag, 10. Juni 2005
@ Konrad: überholte Aussagen ? Na ja, dann kann man auch sagen – wenn frühere Enzykliken überholt sein
sollen – daß nichts dagegen spricht, gewisse Äußerungen der letzten Päpste und des Konzils in absehbarer
Zeit auch als überholt zu bezeichnen… Die Probleme, die in den besagten Dokumenten besprochen und verurteilt
wurden sind immer noch aktuell – aktueller denn je. Warum sollen sie bitte schön „überholt“ sein ?
Leute… Hört doch mal auf, alles schlechte auf das Konzil zu schieben. Das, was nach dem Konzil in der
Kirche geschah war nicht unbedingt eine Folge das Konzils. Wer das behauptet verkennt völlig die historischen
Fakten. Zeitgleich mit dem Ende des Konzils fand eine gesellschaftliche Umwälzung statt, die heute allgemein
als 68er Revolution bezeichnet wird. Der Schwund an Gläubigen ist vor allem darin zu sehen und in der
mangelhaften Umsetzung der Konzilsbeschlüsse unter dem wankelmütigen und entscheidungsunfähigen Papst
Paul VI. (so hart muss man das leider sagen… auch wenn er Papst war ). Es ist doch absurd anzunehmen,
dass das Konzil selbst, das damals einen unglaublichen Widerhall der Freude und des Aufbruchs in der ganzen
Kirche gefunden hat schließlich die Kirchen gelehrt hat. In dem man das annimmt, macht man sich die Sache
wirklich sehr einfach und der Grund dafür ist mehr als durchsichtig: Man will das Konzil revidieren,
weil es einem nicht passt. Das aber wird nicht möglich sein, denn: Sacrosactum concilium…
@daffi usw. usw. Bitte konservative und traditionalistische Katholiken!!!! Hört mal auf mit eurem Gekämpf
unter einander! Dieser Artikelschreiber hat euch nicht um Tradi-Verteilung und -Bekämpfung oder -Verkrämpfung
gefragt, sondern um Alternative Lösungen für sein Problem mit der Kirche und ihr Kurs weltweit!!! Tut
das per e-Mail untereinander, jenes Gediskutier ohne Objektivität. Bleibt dem Glauben treu und gibt einem
verwirrten Katholiken die Möglichkeit die volle Kirche zu entdecken in der klassischen Römischen Liturgie
(oder andere Riten meineswegs)! Wenn er dieses Gestreite unter einander liest, wird er vielleicht schrecken
und den Glauben ganz dahin fliehen lassen. Die meisten hier sind sich einig, das etwas schief ist in der
Kirche seit dem 2. Vatikanum, aber reicht bitte praktische Lösung anstatt untereinander zu kämpfen über
Theorien. Die kirchliche Autorität muss es korrigieren, wir können’s nicht! Wir müssen einfach treu
bleiben!
Danke Konrad Endlich einmal ein sachlicher und rationaler Beitrag zum Thema. Ich stimme Dir voll zu. Leider
wollen einige den Syllabus, andere Gaudium et Spes zu einem Super-Dogma errichten. Les extremes se touchent.
Ultra-Progressive und Ultra-Traditionalisten greifen aus den Texten des Zweiten Vatikanums das heraus
was in ihr Weltbild paßt und ignorieren das Gesamt der Texte. Nur daß die einen ein dickes Plus und
die andern ein dickes Minus vor die aus dem Zusammenhang gerissenen Zitate stellen… Auch aus der zweitausendjährigen
Tradition der katholischen Kirche greifen die verschiedenen Gruppen gerade das heraus, was ihnen paßt,
unterscheiden nicht zwischen zeitlich Bedingtem und deswegen Änderbarem und ewig Gültigem. Beide Gruppen
sehen übrigens auch in den nachkonziliaren Irrungen den eigentlichen Gehalt des Konzils. Man darf auch
der eigenen Kirche – wie in einer Familie – gegenüber kritisch sein und Fragen stellen. Sich selbst aber
zum authentischen Interpreten der Tradition zu machen, diese Tradition 313, 1054, 1870, 1962 oder wann
auch immer abbrechen zu lassen und sich deswegen zum Richter über die Kirche aufzuschwingen ist nicht
katholisch.
ARME, ARME TRADDIS (TEIL 2) (Fortsetzung) Ich empfehle jedem sich mit dem II. Vatikanum genau auseinanderzusetzen.
Manches widerspricht nicht nur der bisherigen kath. Lehre, sondern auch dem einfachen „Hausverstand“.
Man kann nicht katholisch sein und wichtige Stellungnahmen des kirchlichen Lehramts ablehnen. (Catholicus)
Gehen wir zurück in das Jahr 680, das 6. ökumenische Konzil (das 3. Konzil von Konstantinopel) verurteilt
Papst Honorius I., da er Anhänger und Vertreter des Monotheletismus war. Was sagt uns das? Es sagt uns,
dass selbst das Oberhaupt der kath. Kirche, der Papst, (persönlich) irren kann. Dieses Beispiel soll
uns die Angst nehmen, sich gegen offensichtliche Irrlehren in der Kirche zu wehren, denn irgendwann wird
ein ökumenisches! Konzil kommen und diese Irrlehren verwerfen (müssen). Zur Zeit des Arianismus war
Bischof Athanasius ein „verhasster“ Gegner dieser Irrlehre. Heute feiern wir Ihn als den Hl. Athanasius,
der die kath. Kirche von diesem Übel befreit hat. Arme, arme Traddis, die ihr an die Allmacht Gottes
glaubt, seine Gebote und Lehren befolgt, die ihr euch gegen Irrlehren wehrt. An wem wird Gott sein Wohlgefallen
finden? Die Wahrheit ist unveränderlich, der Irrtum aber vergänglich. Instaurare omnia in Christo (Hl.
Pius X.) Ein Traddi (23)
Antwort an „Sarto“ Die Namenswahl ist eindeutig – dennoch nochmals ein Versuch, in die FSSPX-Festung einzudringen:
Der „Syllabus“ des sel. Pius IX. und „Gaudium et spes“ zur Zeit des sel. Johannes XXIII. sind keine unfehlbaren
Äusserungen des Lehramtes, sondern zeitbedingte Stellungnahmen, die inzwischen beide weitgehend überholt
sind und nicht im Zentrum des Glaubens stehen. Ein gläubiger und loyaler Katholik kann sie beide bestehen
lassen und von ihnen lernen. Mit „Widersprüchlichkeit“ hat das nichts zu tun, sondern mit der Freiheit
des vom Hl. Geist geführten Christen!
ARME, ARME TRADDIS (TEIL 1) Wenn man so manche Beiträge hier überfliegt, kommt man ja fast zur Meinung,
dass Katholiken, die sich an die Tradition der Kirche halten, nicht weiter denken können, als Ihre eigene
Nase reicht. (Yersinia, highnoon, …) Nun, vielleicht ist es ja genau umgekehrt, dass die Leute, die
sich an die Tradition halten eher begriffen haben, worum es beim Katholischen Glauben eigentlich geht.
Denn wenn sich die Lehre der Kath. Kirche in „stetiger Veränderung befindet“, dann spricht man ja wörtlich
Gott die Fähigkeit ab etwas EWIG-GÜLTIGES zu definieren. Er hat ja nur unseren kleinen Erdenball gemacht,
hat Naturgesetze wie Gravitation, Magnetismus, usw. geschaffen. Hat uns die Mathematik und die Philosophie
gegeben… Ist also in 500 Jahren 3+4 nicht mehr 7, wird in 1000 Jahren ein Apfel nicht mehr auf den Boden
fallen, werden sich die Planeten dann nicht mehr anziehen? Warum streitet man aber Gott die Fähigkeit
ab, in und durch die kath. Kirche eine immergültige Lehre definieren zu können? Was widerspricht aber
der katholischen Lehre aller Zeiten? Diese „Irrlehren“ kann man einfach in drei Worte zusammenfassen:
Modernismus, Religionsfreiheit und Ökumenismus! Eingeführt in die Kirche durch das II. Vatikanum sind
sie die Ursache für den heutigen Zustand der Kirche, für all die liturgischen Missbräuche, für den
Abfall von so vielen Katholiken, Priestern und Ordensleuten vom Glauben und deren Folgen. (Fortsetzung
folgt)
Heute falsch, was gestern richtig wahr? @ Konrad Ein Fundament des Modernismus, wie er sich im Konzil
niedergeschlagen hat, ist die Annahme, wonach Wahrheiten veränderbar seien. Als Beispiel möchte ich
Ihnen nur einmal anempfehlen, die Enzyklika „Mortalium animos“ von Pius XI. mit „Unitatis Redintegratio“
zu vergleichen. Oder den Syllabus Pius’ IX. mit dem Konzilsdokument „Gaudium et Spes“, das Kardinal Ratzinger
selbst als Gegensyllabus bezeichnet hat. Wo ein solch gewaltiger Widerspruch herrscht, muss man sich folglich
entscheiden. Entweder Tradition oder Konzil. Beides geht nicht. Im Zweifelsfall die Tradition.
#20 MilesChristi 10:14:28 | Freitag, 10. Juni 2005
@ Catholicus Doch: wenn diese Aussagen das widersprechen, was das Lehramt bis zum letzten Konzil (in einigen
Fällen wenige Jahre vor dessen Ende!) als verbindlich erklärt hat.
Na, Lieber 38-Jähriger, hier ein 19-Jähriger Niederländer… (Neunzehn, nicht 91!) Wie soll das alles
weitergehen? Wie soll ich meine Kinder erziehen? Nicht in eine „katholische“ Schule schicken. Staatsschulen
sind besser, da man da die Kinder beibringen kann für ihren Glauben einzustehen und den zu verteidigen.
Bereits 1967 sagte Erzbischof… nein nicht Lefebvre, sondern Ebf. Fulton Sheen dies. Wenn möglich sind
die traditionalistischen Schulen der Piusbruderschaft, Petrusbruderschaft usw. am Besten. Auch wenn man
dazu weit fahren muss. Die sind vollkatholisch. Die Kinder werden da richtig erzogen. www.fsspx.info/ www.fssp.org/ www.petrusbruderschaft.de/ ….pro-missa-tridentina.org/ www.haus-assen.de/ (Internat Westfalen)
Das ganz normale Elend Ich habe derlei auch erlebt; man kann nichts machen, es ist nicht zu ändern, man
kann nur persönliche Konsequenzen ziehen und quasi „mit den Füßen abstimmen“. Es ist nämlich völlig
sinnlos, mit Modernisten über diese Dinge zu „diskutieren“; man redet aneinander vorbei; die Ebenen sind
völlig verschieden und man regt sich nur unnötig auf.Ich gehe mit der Familie ausschließlich zur Tridentinischen
Messe. Es ist für uns zwar aufwendig (wir gehen am Sonntag um 8.15h aus dem Haus und sind um 15.30h zurück),
aber es gibt keine Alternative und wir danken Gott, daß wir nicht auf die NOM-Kindergartenveranstaltungen
angewiesen sind. Jedem das Seine.
Zur Situation in der Kirche Das Problem war wohl weniger das Konzil, als vielmehr seine Umsetzung, die
vor allem bei uns schief verlief. Es kann wohl nicht Ziel des Konzils gewesen sein, dass man einfach so
viel abschaffte. Warum wurden alle Jungmänner- und Jungfrauenkongregationen aufgelöst? Warum wurde die
Christenlehre und die Kinderlehre abgeschafft? Warum wurden die feierlichen Hochämter an Sonn- und Feiertagen
eliminiert?… Dies war ganz bestimmt nicht im Geist des Konzils, denn solches kann man auch nirgens nachlesen.
Das ganze Übel kam von der Geistlichkeit, nämlich den sogenannten 68ern. Es wurde verkündet, dass man
nicht mehr in die Kirche müsse. Ein junger Vikar sollte um Weihnachten herum Beichthören. Als er zurückkam
erzählte er: „Etwa zwei, drei habe ich mir angehört, dann bin ich aus dieser Kiste rausgegangen und
habe die Generalabsolution erteilt.“ Man kann sich wirklich Fragen, was da beim Klerus schiefgegangen
ist. Man hat dem Volk das Fundament (Glaube) genommen, und nun ist das ganze Haus (Kirche) zusammengebrochen.
Eine durchgreifende Besserung wird wohl erst eintreten, wenn der 68er-Virus langsam verheilt ist. Papst
Johannes XXIII. soll noch auf dem Totenbett gesagt haben: „Stoppt das Konzil“. Er hat wohl gesehen, zu
was es führen wird. Auch der Ausspruch Papst Paul VI., spricht für sich: „Wir wollten frischen Wind
in die Kirche lassen, stattdessen ist der Rauch Satans eingedrungen.“ Aber denken wir dran: „Und selbst
die Pforten der Hölle werden sie nicht zerstören.“
@Rosa: es geht gar nicht anders aber dir heute noch irgendwleche – längst geklärten – soziologischen
Zusammenhänge mundgerecht zu unterbreiten, dazu bin ich nach einem sehr langen Arbeitstag einfach zu
müde; allerdings ist es für die „Superkonservativen“ äußerst bequem, sich nicht mit den Mechanismen
des gesellschaftlichen Wandels zu befassen, sondern zu jammern und zu lamentieren; außerdem ist Denken
anstrengend; und was würden diese Herrschaften machen, käme ihnen ihr verhaßt-verehrtes Objekt abhanden;
so gesehen bergen die „Übel der Welt“ jede Menge an verstecktem Gewinn!
#15 highnoon † 22:47:41 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Schade, dass ich heute lebe Denkst du, denkt ihr daß z.B. Papst Pius XII, wäre er bereits auferstanden
und würde er in eine X-beliebige Pfarrei zur Sonntagsmesse gehen, das Ganze als Hlg. Messe verstehen
würde ?? Er würde sicher denken – je nach Pfarrei – daß er sich in einer liturgisch hochkirchlichen
protestantischen Kirche befindet, oder in einer anderen Art von Versammlung. Und hätte Leo der Große
Pius XII. Fahrrad fahren sehen, hätte er wohl aus lauter Furcht vor Hexerei einen Herzschlag bekommen…
einen Krankenwagen konnte der vorsorglich leider noch nicht informieren.
#13 MilesChristi 21:46:23 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Die Genialität des letzten Konzils ? Wie kann das Konzil „genial“ gewesen sein, wenn: a) die Kirche ab
dem Zeitpunkt in eine Krise nie dagewesenen Ausmaßes reingerutscht ist; b) viele seiner Texte Aussagen
enthalten, die der 2000jährigen Tradition der Hlg. Kirche diametral entgegengesetzt sind bzw. theologisch
und religionswissenschaftlich gesehen falsch sind ; und c) vor allem wenn ANDERE Aussagen in den Konzilstexten
so diffus formuliert worden sind, daß sie Raum für jede mögliche Interpretation geben ? Die Menschen…
ja, aber warum haben die Hirten die bösen Menschen nicht zurechtgewiesen ? Warum haben sie den Mißbrauch
so lange geduldet, daß ganze Generationen von Menschen mit etwas aufgewachsen sind, das nur den Namen
nach „katholisch“ sind ?? Denkst du, denkt ihr daß z.B. Papst Pius XII, wäre er bereits auferstanden
und würde er in eine X-beliebige Pfarrei zur Sonntagsmesse gehen, das Ganze als Hlg. Messe verstehen
würde ?? Er würde sicher denken – je nach Pfarrei – daß er sich in einer liturgisch hochkirchlichen
protestantischen Kirche befindet, oder in einer anderen Art von Versammlung. Wäre zB Papst Leo der Große
in einer Messe zu den Zeiten von Papst Pius XII gegangen hätte er sich ohne Mühe finden können, er
würde erkennen, daß er in einer Hlg. Messe der Hlg. Römischen Kirche ist. Miles Christi
#12 Kreuzfidel 21:33:20 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Konzil Wer behauptet, genau zu wissen, daß der Hl. Geist beim Konzil nicht anwesend war, der ist schon
ziemlich Stolz. Aber auf was? Der Hl.Geist weht doch bekanntlich wo er will. Nun, so ein weiser Wisser
muß sich doch fragen, ob der Hl.Geist bei ihm eingekehrt ist… Das Konzil zu vertäufeln, wer kann sich
das anmaßen? Meiner Meinung war das Konzil genial, aber die Gläubigen? die die Texte nicht (mit hl.Geist)
lesen, die tun mir leid. Es entgeht ihnen ein schönes Stück Heilsgeschichte. Daß nun einiges falsch
interpretiert wird, ist nicht Schuld des Konzils, sondern der Menschen. Wer keine Erfahrung mit den lebendigen
Gott sucht, wird sie auch mit Eucharestie, alter MEsse und Bibel nicht finden. Der Herr ist der Herr,
und Seine Kirche ist so, wie er sie will, und nicht, wie ein exclusiver Kreis von links oder rechts glaubt,
daß sie so zu sein hat. Das zu begreifen erfordert aber von Herzen Demut. Ich wünsche sie uns allen,
mir , aber auch den Schreibern, die sich gerne mit Worten über Heilige Männer wie J.P.II erheben…
#11 MilesChristi 21:20:50 | Donnerstag, 9. Juni 2005
NOM Ricky, der NOM an sich – obwohl gültig, wenn die bekannten Voraussetzungen erfüllt sind – ist EINER
der Hauptgründe der ganzen Misere. Eine Liturgie, die von einer Kommission erstellt wurde, deren Vorsitz
ein Freimaurer hatte, mit Hilfe von Protestanten – was hätte man erwarten können?? Keine organische
Weiterentwicklung der römischen Liturgie, sondern ein Fremdeingriff … Der Herr im Tabernakel zu einem
„Nischendasein“ verbannt, Zerstörung der Altäre und Einführung der „Tische“, Zelebration versus populum,
Handkommunion, Mädchen am Altar, nichtssagende Musikstücke, eine vereinfachte Liturgie – und sag bitte
nicht, daß das „KOnzil“ dies nicht wollte. Wenn es so wäre hätten die Päpste danach über 35 Jahre
Zeit gehabt, dies zu ändern und DAS tun, was das Konzil wollte. Haben sie etwas gemacht ? Leider nicht !
Stattdessen haben sie in vielen PUnkten kapituliert (Ministrantinnen, Handkommunion). Johannes Paul II
hat auch oft gesagt, daß die Liturgiereform verwiklicht wurde…
@MilesChristi Dein martialischer Name und dein satanisches Lachen über ein heiliges Konzil scheinen eher
dem Geist des Antichristen zu entstammen. Wer katholisch bleiben will muss nicht jede Erklärung des VII
lieben oder sich für sie begeistern, aber er muss das Konzil als Ganzes annehmen, natürlich im Zusammenhang
mit einer zweitausendjährigen Tradition. Das ist die erste Vorbedingung für eine Reform der Kirche.
FSSPX ist ein feiger Fluchtweg für rechthaberische, jansenistische und weltfremde „Zuschauer“ des wirklichen
Leidens der Kirche und des Leibes Christi.
Bitte unterscheiden! Man möge doch bitte unterscheiden zwischen einem „Messtext“ (den NOM / Novum Ordo
Missae) und jenen, die diesen am Altar zelebrieren! Die Schuld – falls wir Menschen es uns erlauben dürfen,
„Schuld“ auszuteilen – liegt IN ERSTER LINIE bei den mordernisierenden Bischöfen! Das ist Realität!
Denn wäre die sakramentale Disziplin nicht in so schrecklicher Weise Hand in Hand mit der Einführung
des NOM „flöten gegangen“, könnten wir heute kaum über diesen desaströsen Chaos in der Kirche reden,
den wir eben haben. Und wo sind die Bischöfe heute??? Sie wurschteln noch immer in derselben Metzg herum…
#8 MilesChristi 20:14:10 | Donnerstag, 9. Juni 2005
@ Konrad Ich muß wirklich lachen – solche eine Naivität findet man aber immer öfters ! Wenn du wirklich
glaubst daß der Hlg. Geist im II. Vatikanum gewirkt hast – in allen seinen Dokumenten – hast du eine
sehr schlechte Meinung über den Heiligen Geist ! Du mußt nur die in sich widersprüchlichen Texte des
letzten Konzils lesen um dies festzustellen. Es gibt interne Widersprüche und Sätze, die dazu dienen,
das Katholische auszuholen. Darum wissen viele nicht mehr, was wirklich katholisch ist. Sie denken, daß
Medjugorje katholisch ist (siehe kath.net); sie denken, daß die „charismatische Erneuerung“ katholisch
ist; sie denken, daß die Kirchengeschichte erst mit dem II. Vatikanum angefangen hat. Die Mehrheit der
Pfarreien in Deutschland und weltweit bieten eine ähnliche Situation an wie in diesem Artikel dargestellt.
DAs ist die Realität. Das wußten die Päpste mindestens seit Mitte der 70er Jahre. Geschrieben haben
sie zwar etwas dagegen, aber wirklich unternommen ? Pfarrer suspendiert, korrupte Bischöfe und Kardinäle
in die Wüste geschickt ? Nein ! Nur diejenigen, die für die Tradition der Kirche, für den tradierten
Glauben eingetreten sind mußte in die Wüste. Miles Christi
wo ist der inhalt? Doch dann nahm die andere Neue Messe, die noch neuer ist, Überhand. Das geht bis zu
lauten, amelodischen Feten. Dafür möchte ich aber nicht in die Kirche gehen. Gibt es auch etwas inhaltliches
zum Thema? Der Artikel ist ein einziges emotionales Gemotze ohne jeden Inhalt … Schade, denn es gäbe
bestimmt viele Dinge, die in der heutigen Liturgie der Eucharistiefeier verbesserungsfähig sind … Liturgie
ist aber nichts für Nostalgiker …
Sonntagsmesse Lieber Gottesdienstbesucher, suchen Sie eine bessere Pfarrgemeinde, eine „normale“, wie
es sie immer noch gibt. Schließen Sie nicht von der Torheit und Dämlichkeit einzelner Kleriker – das
gab es immer – auf das II. Vat. Konzil. Wer dieses Konzil ablehnt, lehnt die Autorität aller Konzilien
ab und landet im Schisma. Das Konzil war heilig, war Gottes Vorsehung, alles andere Gerede ist falsch,
ja häretisch. Unterstützen wir den Hl. Vater, der alle Fehlentwicklungen nach dem Konzil beim Namen
genannt hat, bei der „Reform der Reform“, wie sie in der Instruktion „redemptionis sacramentum“ bereits
beginnt. Beginnen wir auch mit dem Gebet dafür, statt hier herumzupalavern. Mein Antrag: Schluss mit
dem anonymen „kreuz.net“, dem trojanischen Üferd der Schismatiker (auch wenn das für FSSPX noch nicht
in aller Klarheit vom Lehramt festgestellt wurde) alles was wir brauchen im Internet bieten kath.net und
stjosef.at
#5 turnschuhfan 19:28:38 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Michael Schumacher – Motto der Erstkommunion?! Ihr Beitrag ist geil- ich stelle mir vor, wie der Pfarrer
die Kurve kriegt von Rennautos und Michael Schumacher zur ersten heiligen Kommunion!?
Glaubensschwund Ja, der Glaube an Gott ging verloren – man glaubte, der Glaube der vom „Geist des Konzils“
durchwehten Gemeinschaft sei wichtiger… Nun, auch in unserer Pfarre sind immer noch dieselben Pfarräte
„an der Macht“ die vor 40 Jahren vom großen Aufbruch geträumt haben. Ganz das Gegenteil ist der Fall,
die Rat und Rätinnenschaften geben aber die Schuld immer noch Papst und Amtskirche. Ist irgendwie paradox –
nicht bei sich selber zu suchen. Auch ich muß bei mir suchen, warum ich nicht mehr in meiner Pfarre wirke –
denn ich scheue mich etwas. Und doch sollte man doch gerade dort auftreten, wo man ist. Mit großer Geduld –
wie es Benedikt uns zugerufen hat. Ja, wenn man’s nur aushält, die Geduld, dann kann man wirklich fruchtbar
sein. Denn mit dem GEbet vermag man alles. Es ist halt SEIN Job, wann und wie man damit Erfolg hat.
#3 Laurentius2 19:20:19 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Ein exzellenter Artikel ! Lieber Autor und Leidensgenosse, bitte verzweifeln Sie nicht, denken Sie – ganz
modern – zum Beispiel an die scheinbare Ausweglosigkeit, die Tolkien so beeindruckend in seinem Ringkrieg
darstellt und kämpfen Sie um Ihre Familie. Trotz der dramatischen Lage unserer Mutter Kirche, die Sie
erkannt haben, was eine Gnade und eine große Belastung zugleich ist, freuen Sie sich über unseren neuen
Papst, lesen Sie seine Bücher: Er sieht die Dinge für Deutschland düster … fleht uns aber an, nicht
zu verzweifeln, sondern sozusagen von vorne etwa „in kleinen christlichen Kibbuzen“ zu beginnen (Zitat
aus „Salz der Erde“). Es gibt auch sonst noch viel hoffnungsmachendes: Christdemokraten für das Leben,
Kardinal Meisner (ohne seine Bürokratie), die Petrusbruderschaft, Bischof Müller und seine erklärte
Aversion gegen 68, Christoferuswerk (Felizitas Küble) für gute Jugendarbeit und -literatur, die Katholische
Jugendbewegung, KPE, gehen Sie auf Juventutem.com (junge Katholiken für die alte Messe mit Unterstützung
mehrerer Kardinäle) , die Schulen der Piusbruderschaft, und und und ! P.S.: Schicken Sie Ihren Artikel
an möglichst viele Bischöfe ! Ihre / meine Meinung wird von allen Medien totgeschwiegen oder verzerrt,
weil das Konzil ein liberales „Superdogma“ ist (so unser Papst leicht polemisierend.), obwohl es ja eben
keines ist.
#2 Rosa von Lima 18:51:59 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Hallo Yersinia Aber der Herr Becker spricht vielen aus dem Herzen. Müssen Sie nicht auch zugeben, dass
seit dem Konzil sehr viel Glaubensgut verloren gegangen ist? Der vielgepriesene Zeitgeist hat in unserer
Kirche Einzug gehalten und seine Auswirkungen schreiten weiter voran. Die Mystik, welche einmal den religiösen
Menschen erfasste, ist abhanden gekommen. Solange der Modernismus in unserer Kirche munter fortschreitet,
wenden sich auch ihre Mitglieder immer mehr ab. Eine Rückbesinnung und Neu-Evangelisierung, wie sie schon
unser lieber Papst JH II gefordert hat, tut wirklich Not!