USA
Der angebliche Tod von Osama bin Laden hat viele Vorteile
Die US-Amerikaner sind zu sehr mit Feiern beschäftigt, um zu denken, eine Fähigkeit, zu der sie offensichtlich nicht mehr erzogen werden. Vor Dr. Paul Craig Roberts.
Propaganda-Foto aus dem Weißen Haus: Obama und sein Team warten am 1. Mai auf Nachrichten über Obama
Propaganda-Foto aus dem Weißen Haus: Obama und sein Team warten am 1. Mai auf Nachrichten über Obama
(kreuz.net/ antikrieg.com) Kürzlich veröffentlichte die Nachrichtenagentur ‘Associated Press’ einen triumphalistischen Propaganda-Artikel der beiden angeblichen Journalisten Adam Goldman und Chris Brummitt.

Sie scheinen den Text vom US-Wahrheitsministerium oder von einer Presseaussendung des Weißen Hauses oder des CIA abgeschrieben zu haben.

Die beiden berichten, daß der „Terror-Drahtzieher“ Osama bin Laden von einer Spezialeinheit der US-Marine in einem heftigen Feuergefecht getötet worden sei.

Man habe ihn aufgrund von Informationen entdeckt, die „vor Jahren“ aus Insassen geheimer CIA-Gefängnisse in Osteuropa herausbekommen wurden.

Das hätten Behördenvertreter am Montag bekanntgegeben.

Wie viele US-Amerikaner werden bemerken, daß der erste Absatz dieses sogenannten Berichtes CIA-Gefängnisse und Folter rechtfertigt?

Ohne Geheimgefängnisse und Folter würde der „Terror-Drahtzieher“ noch immer frei herumlaufen – obwohl er im Jahr 2001 aufgrund eines Nierenversagens starb.

Wann werden sich die US-Amerikaner wundern?

Wie viele Amerikaner haben genug Verstand, um sich zu fragen, warum der „Terror-Drahtzieher“ in fast zehn Jahren nicht einen einzigen weiteren Angriff zustandebrachte?

Schließlich hatte er nicht nur den CIA und den FBI besiegt, sondern alle sechzehn US-Geheimdienste, samt dem israelischen Mossad und den Geheimdiensten der NATO.

Er besiegte das NORAD, den Nationalen Sicherheitsrat, das Pentagon, den US-Generalstab, die US-Luftwaffe und die US-Luftraumüberwachung.

Er brachte es fertig, die Sicherheitssysteme der US-Flughäfen innerhalb einer Stunde desselben Tages viermal versagen zu lassen.

Er ließ die raffinierten Verteidigungsmaßnahmen des Pentagon scheitern.

Schließlich brachte er es fertig, daß Piloten, die nicht fliegen konnten, drei Verkehrsflugzeuge in drei Gebäude fliegen ließen.

Glauben die US-Amerikaner wirklich, daß das US-Sicherheitssystem, das vor einigen Saudiarabern mit Teppichmessern versagte, sich über Nacht zu Höchstleistungen aufschwingen konnte?

Der wiederauferstandene „Terror-Drahtzieher“

Wie viele Amerikaner bemerken, daß der lange abwesende bin Laden als „Terror-Drahtzieher“ wieder auferstanden ist?

Er hatte den ersten Platz Khalid Sheikh Mohammed abtreten müssen, dem Gefangenen in Guantánamo, der gestanden hat, das „Superhirn hinter des 9.11.“ gewesen zu sein, nachdem er 183mal der Wasserfolter unterzogen worden war?

Die US-Amerikaner sind zu sehr mit Feiern beschäftigt, um zu denken – eine Fähigkeit, zu der sie offensichtlich nicht mehr erzogen werden.

Sie sind so begeistert über den Tod von bin Laden. Darum wundern sie sich nicht, warum „vor Jahren“ gesammelte Informationen so lange brauchten, um den Aufenthaltsort einer Person zu ermitteln, die angeblich in einem Millionen teuren Gebäude lebte.

Dieses liegt in nächster Nähe zur pakistanischen Militärakademie. Es war mit modernsten Kommunikationsanlagen ausgestattet.

Angeblich bewegte sich der „meistgesuchte Verbrecher“ nicht im wüsten Gebirge von Versteck zu Versteck, sondern wohnte am hellichten Tag in einem luxuriösen Quartier.

Trotz dieses offenkundigen Aufenthaltsortes brauchte die CIA Jahre, um ihn zu finden, obwohl entsprechende Informationen längst aus Insassen geheimer Gefängnisse herausgepreßt worden waren.

Das ist ein Bild der CIA als die neuen Keystone Cops – aus der gleichnamigen Stummfilm-Polizeikomödie.

Der angebliche Tod hat drei Vorteile

Man gab bekannt, daß die US-Spezialeinheiten vorbildlich und gemäß den Einsatzregeln vorgingen, während sich ein feiger bin Laden, als die Schießerei losging, hinter einer Frau als Schutzschild versteckt habe.

Als Folgemeldung ließen die Pressestellen wissen, daß US-Behördenvertreter das Risiko eines neuen Angriffes eingeräumt hätten.

Die Terroristen würden mit Sicherheit versuchen, bin Ladens Tod zu rächen, schrieb CIA-Direktor Leon Panetta in einem Memorandum.

Innerhalb weniger Stunden warnte das US-Departement für Heimatlandsicherheit, daß bin Ladens Tod wahrscheinlich „gewalttätige Extremisten im Inland“ motiviere, Angriffe durchzuführen.

Außerdem sagte John Brennan, ein Antiterrorberater des Weißen Hauses, daß es „unvorstellbar sei, daß bin Laden keine Unterstützung in Pakistan bekommen hat, wo sein Versteck vor sechs Jahren in einer Stadt mit starker Militärpräsenz maßgeschneidert errichtet wurde.“

So hat der behauptete Mord an bin Laden in einem souveränen fremden Land, mit dem sich die USA nicht im Krieg befinden, also ein Verbrechen nach Internationalem Recht, drei Möglichkeiten eröffnet:

• Die CIA sagt, daß Terroristen den Tod bin Ladens rächen würden. Damit leitet sie einen weiteren Angriff unter falscher Flagge ein, um den Geldfluß in den Militärapparat und den Machtzuwachs der CIA, die niemandem Rechenschaft schuldet, zu garantieren.

• Die Heimatlandsicherheit kann den heimischen Polizeistaat weiter ausbauen, Reisende schikanieren und Antikriegsdemonstranten einsperren.

• Pakistan ist bedroht von Invasion und Übernahme, weil es bin Laden beschützt hat.

Die Vertreter der israelischen Lobby im US-Kongreß stürzten sich schnell auf die Angelegenheit.

Senator Carl Levin ist Vorsitzender des Streitkräfteausschusses im Senat.

Er erklärte, daß die Armee und der Geheimdienst von Pakistan „bezüglich des Ortes, die lange Aufenthaltszeit und die Tatsache, daß diese Anlage offensichtlich für bin Laden errichtet wurde, und deren Nähe zum Zentralsitz der pakistanischen Armee eine Menge Fragen zu beantworten haben.“

Das Wort der US-Regierung ist nichts wert

Die beiden genannten Reporter von ‘Associated Press’ stellen von dieser Regierungspropaganda nichts in Frage.

Statt dessen beteiligen sie sich an der Feierstimmung.

Allerdings lassen sie herausrutschen, daß „die Behörden wenigstens die Veröffentlichung eines Photos der Leiche bin Ladens in Erwägung zogen, um – so Brennan – sicherzustellen, daß »niemand einen Grund hat, den Tod zu bezweifeln und abzustreiten«.“

Wie die britische Tageszeitung ‘Guardian’ und andere europäische Zeitungen enthüllten, war das Photo des toten bin Laden eine Fälschung.

Nachdem die angebliche Leiche ins Meer geworfen ist, bleibt nichts anderes als das Wort der US-Regierung.

Doch diese hat über irakische Massenvernichtungswaffen und irakische al Qaeda-Verbindungen, über Urankonzentrat, über iranische Atomwaffen, und – laut Tausenden von Experten – über den 9. September gelogen.

Jetzt soll uns die US-Regierung auf einmal die Wahrheit über bin Ladens Tod sagen?

Wenn Sie das glauben, habe ich eine Brücke in Brooklyn, die Sie von mir für einen guten Preis kaufen können.

Der Sinn der Übung

Meine anfängliche Deutung des gefälschten Todes von bin Laden lief darauf hinaus, daß Barack Obama den Afghanistankrieg und die Besetzung dieses Landes braucht, um mit dem US-Budgetdefizit fertigzuwerden.

Spätere Stellungnahmen von Vertretern des Obama-Regimes lassen vermuten, daß das Ziel darin bestehen könnte, den US-Amerikanern ein Erfolgserlebnis im Krieg zu geben, um ihren nachlassenden Enthusiasmus zu stärken.

Das US-Militär wird mehr Geld bekommen und mächtiger werden, und die US-Amerikaner werden stellvertretend belohnt mit Siegesfreuden über den Feind.

Dr. Paul Craig Roberts (72) war beigeordneter Sekretär des US-Schatzamtes und Mitherausgeber der Tageszeitung ‘Wall Street Journal’.
      
13 Lesermeinungen
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#13   Soramonas   14:47:07 | Sonntag, 5. Juni 2011
15 Mind-Blowing Facts About Wealth And Inequality In America. Information Clearing House, Grafiken …
15 Mind-Blowing Facts About Wealth And Inequality In America. Information Clearing House, Grafiken über Einkommens- und Vermögensverteilung in den USA
…rmationclearinghouse.info/article25399.htm
www.pauljorion.com/blog/?p=11384
elboheme.blogspot.com/…en-der-krise_12.html
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#12   r.ruhrgebietler   07:43:16 | Freitag, 6. Mai 2011
Sportsmann: was ist eine verschwörungstheorie?
einfach: anzunehmen
– das seit J-xxiii gültigen Päpste in der nachfolge PIUS V. ihr Amt geführt haben?
– das Montini der FSSPX absichtlich das rituale 1962 untergeschoben habe
– dass das zweite vat. konzil ein gültiges gewesen sei…
:'(
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#11   Sportsmann   04:38:38 | Freitag, 6. Mai 2011
Was ist eigentlich…
…eine Verschwörungstheorie?
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#10   klausvonjaus   00:21:50 | Freitag, 6. Mai 2011
VIRTUELLE WIRKLICHKEIT
GAB ES DIESEN OSAMA DEN ÜBERHAUPT ODER WAR ER NUR EINE VIRTUELLE FIGUR DER CIA ??? SOLCHE BLÖDEN FRAGEN KÖNNEN NUR VÖLLIG HIRNVERBRANTTE VERSCHWÖRUNGSTHEORETIKER STELLEN…MANCHMAL BIN SELBST ICH ÜBERRASCHT ÜBER SOVIEL BLÖDSINN…
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#9   Lycos   22:48:39 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Ich weiß nicht ob Osama im Himmel ist,
aber bestimmt sind viele der uns bekannten und zum Teil geschätzten Größen später viel tiefer in der Hölle.
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#8   Kraut   22:17:30 | Donnerstag, 5. Mai 2011
KenFM über Osama Bin Ladens Tod!
Mitschnitt www.youtube.com/watch?v=sY6gr1kBt38&…
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#7   Dr. Schlämmer   21:06:38 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Ziel gesichtet
Dem Feind entgegen www.youtube.com/watch?v=ATEjQhdfA8U
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#6   Kraut   16:35:14 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Der schauspielernde Laptop-Club
So waren sie heute zu sehen in der BILD. Mit detaillierter Nummerierung der anwesenden Mimen+dazugehöriger Beschreibung.
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#5   Brandenburgis   16:12:00 | Donnerstag, 5. Mai 2011
DAs hat letztlich
MAgister Rothkranz bereits getan. Die Bücher sind leicht antiquarisch und über den Verlag zu erwerben
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#4   Waldemar Michael   16:08:59 | Donnerstag, 5. Mai 2011
noch viel mehr …
da sich kröizz.nätt ja nur zunehmend mit dem frommen katholischen Thema der Verschwörungstheorien beschäftigt, wünsche ich mir weitere Artikel zu Elvis, den Beatles und vor allem zu UFOs und ganz besonders zum zeichen der Freimaurer auf der US-Dollarnote. Könntet Ihr nicht eine zugehörige umfassende Generaltheorie entwickeln, die alle diese Äste zusammenfasst zur EINZIG WAHREN WAHRHEIT
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#3   Nachdenklicher   11:31:57 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Ob mit oder ohne Osama
der Horror des Terrors wird wohl weitergehen.
Der Westen, der mit seiner eigentümlichen Mischung aus Pornos und Pressefreiheit, aus Coca-Cola und Cruise Missiles daherkommt, mit seinem Übermaß an Arroganz und seinem Mangel an Respekt, war ein passendes Feindbild für die Mühseligen und Beladenen, von denen es auch in den muslimischen Ländern mehr als genug gibt.
Zu viele Menschen in der muslimischen Welt werden unterdrückt. Die prowestlichen Regime unterdrücken sie und die antiwestlichen auch. Ob die Geheimpolizei im Dienst des Korans foltert oder im Dienst der CIA, spielt für das Opfer eine nachrangige Rolle. Auf diesem Boden der Wut konnte die böse Saat Osama bin Ladens aufgehen.
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#2   Station 8   11:16:31 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Wer dachte, BILD WAR DABEI, hat sich sauber geirrt In Wahrheit WAR KREUZ.NET DABEI !
Der Tod von Osama Bin Laden 2001 hat nicht „angeblich“ statt-gefunden, sondern KREUZ.NET weiss, dass er stattgefunden hat.
DER Infogigant mit Wahrheiten aus erster Hand ist schließlich nicht nur einer Wahrheit sondern DER WAHRHEIT VERPFLICHTET !
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#1   Sportsmann   10:45:19 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Ausschnitt aus „Mom and Dad“
Die US-Amerikaner sind zu sehr mit Feiern beschäftigt, um zu denken – eine Fähigkeit, zu der sie offensichtlich nicht mehr erzogen werden
Hierzu Zappa (an Mom and Dad www.youtube.com/watch?v=Jl4n8AtcuG0 gerichtet):
Ever take a minute just to show a real emotion
In between the moisture cream & velvet facial lotion?
Ever tell your kids you’re glad that they can think?
Ever say you loved ‘em? Ever let ‘em watch you drink?
Ever wonder why your daughter looked so sad?
It’s such a drag to have to love a plastic Mom & Dad
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