Vor Gericht plädierte der Bischof auf schuldig. Er verzichtete darauf, gegen eine Kaution freizukommen. Seine Freunde haben ihn in der Not verlassen. Doch das ist in der mediengeilen Konzilskirche so üblich.
Zivil-Bischof Raymond Lahey in der kanadischen Presse
(kreuz.net, Ottawa) Der im September 2009 emeritierte altliberale Bischof Raymond Lahey (70) von Antigonish
in Kanada hat sich der Einfuhr illegaler Pornographie schuldig bekannt.
Das berichten die kanadischen
Pressekonzerne.
Antigonish ist eine 4.300-Seelen-Stadt im äußersten Südosten Kanadas.
Der für drei
Tage angesetzte Prozeß gegen den Bischof begann gestern.
Mons. Lahey verkündete dabei, daß er eine
Gefängnisstrafe antreten wolle.
Er verzichtete auch auf sein Recht, gegen eine Kaution auf freien Fuß
zu kommen.
Der Altliberale war im Juli 1986 von dem konzilsseligen Papst Johannes Paul II. († 2005) zum
Bischof ernannt worden.
„Voller Reue“
Im September 2009 fanden Grenzbeamte am Flughafen von Ottawa bei
der Einreise des Bischofs auf dessen Laptop kinderpornographische Bilder.
Bei weiteren Ermittlungen wurden
insgesamt 588 pornographische Bilder geschlechtsreifer Jungen entdeckt.
Sein Anwalt sagte kürzlich der
Zeitung ‘Metro News’: „Mein Mandant fühlt sich wegen seiner Tat zutiefst schuldig und voller Reue.“
Gläubige über Homo-Bischof verärgert
Die kanadische Bischofskonferenz nutzte das Schuldeingeständnis
des Homo-Bischofs, um den Mißbrauchs-Hoax hochleben zu lassen.
Sie beteuerte, auch künftig der Homo-Unzucht
vorzubeugen den angeblichen Opfern von Homo-Mißbräuchen beistehen.
Der Bischof ist für keine Mißbräuche
angeklagt.
Mons. Lahey habe bei den Gläubigen Ärger und Verwirrung verursacht.
Gestern gab der vatikanische
Pressesaal bekannt, daß gegen Mons. Lahey auch eine kirchenrechtliche Ermittlung läuft.
Email-Adressen der Empfänger
23 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Seine Reue ist mir egal Wer diese Dinge tut,soll sich vom Acker machen ,egal wohin. Ich habe mich mit
second life beschäftigt. Dort kann man ein Kind mieten. Es sind virtuelle Grauenhaftigkeiten. Warum macht
dagegen Frau L-SCHN. nix? Keinen Schutz für Pädophile! …ww.donaufalter-zeitung.de/friends/parser.php?artikel=392
Wie jetzt? Keine Leugnung, keine Medien- oder Opferschelte keinen Privatdetektiv auf die Ankläger ansetzen,
keine relativierenden Aussagen zum Thema Kindesmissbrauch keine Weggefährten für „entlastende“ Aussagen
mobilisieren, keine „mit ein paar Rosenkränzen müsste eigentlich alles gesühnt sein“ Mentalität…dieser
Bischof vertritt offensichtlich die interessante Ansicht das sich auch Kirchenleute für die Folgen ihres
Handels vor der Justiz verantworten müssen. Wenn die kanadischen Katholiken wüssten wie dreist manche
seiner Kollegen anderen Ländern mit solchen Enthüllungen umgegangen sind wären sie sicher schon etwas
weniger verärgert.
Sind Konzilien nicht verbinlich für Katholiken und Orthodoxe? Was ist mit dem Konzil von Florenz ? Was
ist mit dem Link von Guillotin? Dort wird klar ein Primat definiert. Nur symbolisch kann das nicht sein.
Dies ist der Orthodoxe Widerspruch. Und Primat bedeutet nicht daß man den Papst nicht kritisieren kann.
Woher ist bekannt, dass … Bei weiteren Ermittlungen wurden insgesamt 588 pornographische Bilder geschlechtsreifer
Jungen entdeckt. … die Jungen geschlechtsreif sind?
Magister catholicus wenn Ihnen daran liegt, mich zu überzeugen (noch habe ich nicht konvertiert), müssen
Sie bessere Argumente bringen. 1. Die Kirche ist auf Petrus insofern erbaut, als er den wahren Glauben
an Christus hat u lehrt. Nicht Byzanz, sondern Rom ist von der Lehre der Apostel u Väter abgewichen.
2. Deckt sich nicht mit meiner Erfahrung. Man ist nationalkirchlich strukturiert, aber nicht „heillos
zerstritten“. Seit 20 Jahren singe ich (mit Erlaubnis meines Ortsordinarius) in einem Chor zur orthodoxen
Liturgie. Russen, Serben, Bulgaren, Deutsche u.a. andere pflegen freundschaftliche Beziehungen untereinander.
3. Das ist übertrieben. Die orthodoxe Kirche hat unter dem Kommunismus einen hohen Blutzoll gezahlt.
Was Anbiederung an die Herrschenden u. Komplizenschaft mit ihnen betrifft, steht Rom in nichts nach. Nicht
umsonst hat schon Dante in seiner Göttlichen Komödie die römische Kirche mit der Meretrix magna der
Apokalypse gleichgesetzt. 4. Die Glaube der Orthodoxie ist apostolisch u ihre Theologie patristisch. Es
gibt keinen Väterkonsens über Purgatorium, Immaculata Conceptio und Papstprimat. Bitte forschen Sie
darüber! 5. Für die modernistische Unterwanderung gebe ich Ihnen recht, sie ist aber bedeutend geringer
als in der römischen Kirche. Für das Konzil würde ich nicht so schwarz sehen. Auch haben die Traditionalisten
mehr Einfluss als in der römischen Kirche. 6. Die Piusbruderschaft lebt in dem Widerspruch, dass sie
nur selektiven Gehorsam leistet, nennt man das nicht schismatisch…
@Gregorius Sie irren, wenn Sie in den schismatischen und häretischen Kirchen des Ostens die Alternative
zum modernistischen Rom gefunden zu haben glauben. 1. Sind diese Kirchen seit 1054 im offenen Schisma,
und es gilt auch heute: ubi Petrus, ibi ecclesia! 2. Diese Kirchen sind untereinander heillos zerstritten
und gespalten, was in sich logisch ist, wenn man dem obersten Hirten die Gefolgschaft verweigert – siehe
den Protestantismus! 3. Die Ostkirchen sind zu politischen Anhängseln der Nationalstaaten verkommen,
bis hin zur Sowjetisierung der russischen Kirche. 4. In nicht unwesentlichen Punkten sind diese Kirchen
offen häretisch, sie leugnen u.a. das Fegfeuer, die Unbefleckte Empfängnis Mariens, den Primat des Papstes.
5. Die Ostkirchen sind mittlerweile von den gleichen Kräften des jüdisch-freimaurerischen Weltglobalismus
unterwandert wie die Kirche Roms – andernfalls wäre die Teilnahme orthodoxer Würdenträger an solchen
Skandalen wie Assisi 1, 2, und sicher auch 3 unvorstellbar. Wenn das panorthodoxe Konzil Realität werden
sollte, blüht dem christlichen Osten dieselbe Revolution wie uns mit der zweitvatikanischen Räubersynode,
bestenfalls geschmälert durch den geringeren Zentralismus im Osten. 6. Die Sedisvakantisten sind untereinander
bis aufs Blut verfeindet. Sie sind sich nichteinmal einig, wann denn die Sedisvakanz eingetreten sein
soll. Manche behaupten mittlerweile, dies sei schon 1939 nach dem Tod Pius XI. geschehen, und bald wird
man die Sedisvakanz bis in die Antike rückdatieren.
kristall u kammerjäger: Meine Situation ist kurz gesagt diese. Ich bin seit 30 Jahren ein gläubiger,
engagierter u. ursprünglich argloser, idealistisch gesinnter röm. Katholik. In den 90er Jahren bekam
mein Vertrauen einen Knacks, als ich die Verstrickung der dt. Bischöfe in die Abtreibungsmaschinerie
entdeckte u ihren Widerstand gegen Papst J.P.II. Daraufhin entdeckte ich, dass dieser Widerstand Methode
ist. Daraufhin, dass die römisch-katholische Kirche größtenteils vom Glauben abgefallen ist, dann,
dass die Päpste selbst dafür verantwortlich sind. Offensichtliche Zäsur ist das 2. Vatikanum. Die Ankündigung
von Assisi 3 durch Papst B.XVI stieß mich an, mich genauer damit zu befassen, was Assisi 1 und 2 war.
Meine Erkenntnis: es waren Handlungen, die mit dem katholischen Glauben unvereinbar sind. Ein Zusammenhang
zu den biblischen Prophezeiungen (u privaten Marienbotschaften) vom großen Glaubensabfall liegt nahe.
Die wenigen, die die Lage erkennen: Lefebvreanhänger und Sedisvakantisten, sind uneins u verketzern sich
gegenseitig. Ich frage (sit venia verbo): Hat der Hl. Geist versagt? Gibt es denn keine Kirche Christi
mehr? Gibt es keine gültigen Sakramente mehr? Gibt es nur noch die Masse der Häretiker u Apostaten u
einige wenige, unerkannte Restkatholiken? Ein tieferer Blick in die Geschichte lehrt mich: Nein. Rom geht
nicht erst 1962 den falschen Weg, sondern schon 1000 Jahre lang. Es gibt die wahre Kirche Christi, jene,
die den apostolischen u Väterglauben unversehrt bewahrt hat, die Orthodoxie…
#10 kammerjäger 17:12:20 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Gregorius Mag sein, dass Sie das Argument vom Fallbeil nicht akzeptieren, weil Sie das womöglich auch
für dieses Konzil nicht tun (wie die Orthodoxen), aber prinzipiell laufen Sie hier ins Leere, weil dieses
kein orthodoxes, sondern ein (so nennen sie sich!) „katholisches“ Forum sein will. Und mit überwiegend
sedisvakantistischen Abtrünnigen über das Primat aus orthodoxer Sicht zu diskutieren, …was erwarten
Sie sich?
Dr. Guillotin, in den Konzilien des 1. Jahrtausends ist keine Spur von einem päpstlichen Jurisdiktionsprimat
über die ganze Kirche. Die Ehe ist auch in der Orthodoxie unauflöslich – das ist ja ein ausdrückliches
Gebot Christi –, außer im Falle von Ehebruch (siehe die entsprechende Stelle im Mt-Evangelium).
Dafür darf man bei den Orthodoxen drei mal heiraten. Und auch mit den Konzilien des ersten Jahrtausends
und der dort festgelegten Unterordung unter die Päpste nehmen die es nicht so genau.
Für den armen Kerl sollte man beten, statt über ihn zu spotten. –-- In der römischen Kirche ist das
Bewusstsein verloren gegangen, dass das christliche Leben grundlegend ein asketisches Leben ist oder zu
sein hat. Jeder Christ hat die Aufgabe, mit Gottes Gnadenhilfe gegen seine sündhaften Neigungen und schlechten
Leidenschaften zu kämpfen. Wer einmal das orthodoxe Fasten richtig mitgemacht hat (besonders das Große
Fasten vor Ostern), weiß aus Erfahrung, wie befreiend es ist, und möchte gar nicht mehr aufhören, ein
gewisses Fastenregime ständig beizuhalten. Im orthodoxen Kirchenjahr, das identisch ist mit dem Kirchenjahr
der alten Kirche des ersten Jahrtausends, ist für genügend Fasten –-in verschiedenen Abstufungen-- gesorgt.
Wer das einhält, fastet mehr als die Hälfte des Jahres. Schon von den heiligen Wüstenvätern wissen
wir (siehe zB. die „Himmelsleiter“ des hl. Johannes Klimakos), dass Unbeherrschtheit und Unmäßigkeit
in Essen und Trinken leicht zu sexueller Zügellosigkeit führt. Eigentlich steht schon alles im Evangelium
und in den Apostelbriefen. Aber wer nimmt das schon ernst. Orthodox Ascetism www.holycrossonline.org/…thodoxAsceticism.pdf
Ab wann sind Jungen „geschlechtsreif“? Bzw. wie alt waren die Jugen auf den pornographischen Bildern?
Da KREUZ.NET docha uch sicher HIER DABEI WAR, muss man doch genaueste Angaben machen können. Wie alt
waren die Jungen auf den Bildern? Und wie alt sind geschlechtsreife Burschen? Und ist Sex mit geschlechtsreifen
Burschen nach Kreuz.net Auffassung erlaubt?