11:47:10 | Freitag, 6. Mai 2011
Die von Washington verbreiteten Darstellungen sind aus mehreren Gründen seltsam.

Präsident Obama bei seiner Rede über den Tod von Osama
(kreuz.net) In der offiziellen Darstellung und Rechtfertigung der Kommandoaktion gegen Osama Bin Laden
(† 2001) sowie in der gesamten Geschichte um den Anführer des Terrornetzwerkes Al Kaida gibt es auffällige
Widersprüche.
Ein auf der Webseite ‘infokriegernews.de’ erschienener Artikel erinnerte daran, daß die
Medien von einem vierzigminütigen „heftigen“ Feuergefecht berichteten.
Man sprach davon, daß Bin Laden
auf Befehl von Obama mit einem gezielten Kopfschuß hingerichtet worden sei.
Durchgeführt wurde die
Operation von dem bestausgebildeten Navy Seal Team der USA – dem legendären „Team Six“.
Man vergaß
nicht zu erwähnen, daß sich Osama heftig gewehrt habe.
Ein vierzigminütiges Feuergefecht?Wenige
Tage später berichteten die Medien – unter anderem das Straßenmagazin ‘Spiegel’ – das Gegenteil.
Osama
Bin Laden sei beim Showdown mit US-Soldaten nicht bewaffnet gewesen.
Das Weiße Haus habe seine Darstellung
von seiner Tötung teilweise korrigiert.
Bin Laden habe aber Widerstand geleistet.
Er sei in einem „nicht
berechenbaren Schußwechsel“ ums Leben gekommen.
Bislang hatte es geheißen, die US-Spezialeinheit hätte
ihn lebend gefangen genommen, wenn sie dazu eine Möglichkeit gehabt hätten, da er jedoch gekämpft habe,
sei er getötet worden.
Bin Laden soll zweimal in den Kopf getroffen worden sein, einmal direkt über
dem linken Auge.
Wie es in Medienberichten hieß, „explodierte sein Kopf“ beim zweiten Schuß.
Man beachte,
daß sich – Osama eingeschlossen – vier Männer im Haus befunden haben sollen, wobei Osama selber nicht
bewaffnet und einer der Männer ein Bote war.
Insofern fällt es schwer zu glauben, daß eines der am
besten ausgebildeten US-Teams diese Operation – Berichten zufolge – in einem Nachbau des Osama-Verstecks
wochenlang vorher trainiert haben soll, um dann in ein vierzigminütiges, heftiges Feuergefecht verwickelt
zu werden, wobei Osama zufällig zweimal in den Kopf getroffen wurde, so daß dieser „explodierte“.
Die
USA wollten Bin Laden nichtDie deutsche Tageszeitung ‘junge Welt’ kommentierte die Geschichte unter
dem Titel: „Widersprüchliches in den offiziellen Darstellungen und Rechtfertigungen der Kommandoaktion
gegen Osama bin Laden.“
Die Zeitung erinnert daran, daß Osama bin Laden laut FBI offiziell nichts mit
den Anschlägen vom 11. September 2001 zu tun hatte.
Laut FBI-Homepage führte er die Fahndungsliste
„nur“ wegen der Terroranschläge auf die US-Botschaften in Nairobi und Daressalam an.
Sein Name stand
auf dieser Homepage laut FBI-Pressesprecher Rex Cob nicht, weil es für seine Beteiligung an den Anschlägen
in Washington und New York vor fast zehn Jahren keine Beweise gebe.
Als die US-Regierung Osama bin Laden
hätte haben können, wollte sie ihn nicht.
Schon nach dem Bombenangriff auf das Kriegsschiff USS Cole
im Hafen von Aden am 12. Oktober 2000 machten die damals in Afghanistan herrschenden Taliban Washington
in Geheimverhandlungen ein Angebot.
Sie erklärten sich bereit, Bin Laden an ein Gericht in einem westlichen
Land zu überstellen – nur nicht an die Vereinigten Staaten.
Washington aber verlangte eine bedingungslose
Auslieferung.
Ein Jahr später – am 20. September 2001 – gab es laut der britischen Tageszeitung ‘The
Guardian’ ein ähnliches Angebot der Taliban.
Sie wollten den Gesuchten ausliefern, falls die USA ihre
Anschuldigungen in Sachen 9. September mit Beweisen belegen könnten.
Unter dem Vorwand, Osama bin Laden
verhaften oder töten zu wollen, zogen es die US-Amerikaner vor, Afghanistan zu bombardieren und einen
Krieg zu beginnen, der bis heute andauert.
Merkwürdige Nicht-UntersuchungDie Geschichte von Osama
bin Laden endete damit, daß er in der Nacht zum Montag (Ortszeit) bei einer US-Geheimdienstoperation
in Pakistan erschossen und seine Leiche ins Meer geworfen wurde.
Die von Washington verbreiteten Darstellungen
sind aus mehreren Gründen seltsam.
Nicht zuletzt wäre zu erwarten gewesen, daß eine Obduktion unter
Beisein unabhängiger Experten stattgefunden hätte, um eine einwandfreie und glaubwürdige Identifizierung
zu garantieren.
Die nicht erfolgte Untersuchung erinnert auf seltsame Weise an den Terrorangriff auf
das ‘World Trade Center’ in New York.
Danach wurden alle Beweismittel, die den methodischen Zusammenbruch
der mächtigen Stahlsäulen des Gebäudes hätten erklären können, ohne forensische Analyse so schnell
wie möglich zur Verschrottung nach Indien und Taiwan abtransportiert und somit für immer beseitigt.
Al-Qaida gibt es nichtDie enge Zusammenarbeit zwischen Osama Bin Ladens Kriegern und den westlichen
Geheimdiensten im Kampf gegen die Sowjetunion in Afghanistan ist hinlänglich bekannt.
Wenige dürften
wissen, daß der britische Geheimdienst MI6 im Jahr 1996 Al-Qaida bei einem Mordversuch gegen den libyschen
Staatschef Muammar Al-Ghaddafi tatkräftig unterstützt hatte.
Es war auch Libyen, das im Jahr 1998 bei
Interpol den ersten internationalen Haftbefehl gegen Bin Laden beantragte.
Der frühere britische Außenminister
Robin Cook († 2005), der mit Verweis auf die „illegale und unmoralische Zerstörung des Irak“ unter Premierminister
Anthony Blair von seinem Amt zurückgetreten war, erklärte im britischen Parlament:
„Es existiert keine
islamische oder terroristische Organisation mit dem Namen Al-Qaida. Jeder Nachrichtendienstler weiß das.
Es gibt aber eine Propagandakampagne, mit der die Öffentlichkeit überzeugt werden soll, daß Al-Qaida
existiert. Und das Land, das hinter dieser Propaganda steckt, sind die Vereinigten Staaten von Amerika.“
Das Phantom Osama wurde zu teuerAuch der unter internationalen Investoren sehr bekannte Londoner Berater
Nadeem Walayat geht davon aus, daß der Coup gegen Osama Bin Laden von den USA inszeniert wurde.
Bin
Laden sei aller Wahrscheinlichkeit nach längst tot gewesen.
Aus geostrategischen Gründen hätte ihn
Washington bisher am Leben gehalten.
Aber die zunehmend vom finanziellen Ruin bedrohte US-Regierung müsse
dringend die kostspielige Besetzung Afghanistans beenden.
Der Hauptgrund für die Invasion des Landes
sei die Suche nach Bin Laden gewesen, woran Präsident Obama in den letzten Stunden wieder erinnert habe.
Daher sei es an der Zeit gewesen, daß der als Staatsfeind Nummer eins Gejagte „plötzlich“ gefunden,
getötet und im Meer versenkt wurde.
Damit sei der Weg freigemacht, um ohne Gesichtsverlust aus Afghanistan
abzuziehen.
Der Artikel erschien am 5. Mai auf der deutschen Webseite von ‘Iran German Radio’.
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