Bisher waren der Heilige Bonifatius und die Heilige Elisabeth die Bistumspatrone. Doch inzwischen hat man den Eindruck, sie seien durch die Heiligen Nepo und Tismus abgelöst worden.
(kreuz.net) Das ganze ging bereits im Jahre 2000 los.
Kurz vor seinem Tod ernannte Erzbischof Johannes
Dyba († 2000) von Fulda seinen damals 33jährigen Neffen, Hw. Cornelius Roth, zum Subregens.
Im Jahr
2002 wurde Hw. Roth zum Regens – Leiter des Fuldaer Priesterseminars – ernannt.
Der Aufstieg war fast
unvermeidlich. Denn Bischof Heinz Josef Algermissen konnte Hw. Roth nicht absägen, ohne daß man dem
Bischof unterstellt hätte, diesen Schritt aus Antipathie gegenüber Erzbischof Dyba durchgeführt zu
haben.
Rückblickend kann man nicht sagen, daß sich Mons. Algermissen und sein Regens als Berufungsmagneten
erwiesen hätten.
In Fulda gibt es gerade noch 15 Seminaristen. Die meisten stammen aus Rumänien oder
Nigeria.
Doch immerhin schreibt der Regens in der ‘Fuldaer Zeitung’ und in der ‘Tagespost’ fromme Leserbriefe.
Noch ein Fall – oder zwei
Nun scheint der Geist des Nepotismus in der Diözese Fulda wieder aufgeflackert
zu sein.
Jüngst suchte das Bistum einen neuen Finanzdirektor.
Dazu schleuste der Rotarier und Generalvikar
des Bistums, Domkapitular Gerhard Stanke, seinen Neffen, dessen Patenkind er auch ist, ein.
Der Neffe
heißt ebenfalls Gerhard Stanke.
Er ist zugleich Schwiegersohn des leitenden Personaldirektors des Bistums,
Thomas Schlimme.
Einer weiterer Neffe des Generalvikars, der ebenfalls Priester ist, darf weiter studieren
und ist freigestellt.
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362 Lesermeinungen
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Heute im Casino Petersberg: Sauerampferrahmsuppe 2,90 Tagliatelle mit rotem Pesto, Rucola und geriebenem
Käse 7,80 Putenbrust mit Tomaten und Mozzarella überbacken, dazu Butterspätzle 8,50 Leberkäse mit
Spiegelei, Bratkartoffeln und Lauchgemüse 8,50 Schweinefleischspießchen mit Paprika und Zwiebeln auf
Gewürzreis 8,50 „Despresso“ : Kleines Tagesdessert und ein Espresso 3,50 20 Prozent Ermäßigung für
erkennbar gekleidete Kleriker!
In Fulda gibts wohl jede Menge priesterlicher Originale: Ketzel (wieder was gelernt), die Gurke middem dicken Auto, der degradierte Dompfarrer Schmitti mit seinem Reliquienwahn, u. u. u. !
Wertester Fulder! Elmar Fastenrath, genau, der Dogmatiker an der TheolFak…richtig, der hilft bei Dr.
Ketzel in Lehnerz aus. Dann bleibts beim Inhoffen als Lotharaushilfe. Horschemoo, der Rhön-Günter ist
doch ein Original, ich find den brüllkomisch Ich treibe mich miest von Freitag bis MOntag in Fulda rum…da
könnts klappen…funktioniert die kreuz-net-mailzustellung hier bei dir? Ich bin richtig neugierig
Lieber „gelegentlicher“ Fuldaer, Fastenrath ist der emeritierte Dogmatiker der Fuldaer Fakultät und hielt
die Gottesdienste in Dietershan. Wenigstens hast Du nicht nach einem jungen Domherrn gefragt, dem berüchtigten
Herrn Günter, der jetzt in Lehnerz amtet. Inhoffen war/ist kein Domherr, sondern der emeritierte Moralprofessor
der Fuldischen Hochschule. Hmmm, wenn Du gar nicht „stabil“ im Raum Fulda wohnst, ist das mit Kaffee wohl
schwierig. Wie oft biste denn so im Lande?
Inhoffen, genau, so war der Name! Gab es da nich auch noch einen anderen? MIr spukt der Name Fastenrath
im Kopf herum… Meinereiner wohnt gelegentlich in Fulda
@adlimina… NEin, nein… den Hermann Mühl, den meinte ich nicht. Es gba doch vor Jahren irgendsonen
alten Domherren emeritus, der in Lüdermünd die 815er gelesen hat. Ich komme nur nicht mehr auf den Namen!
WInter wars nicht, war es Fastenrath? Mein Gedächtnis gleicht einem Sieb! Gute Idee, den Kaffee zu nehmen!
Wie stellt man den KOntakt her ;)
Lieber Fuldataler, die goldenen Zeiten Hermann Mühls in Lüdermünd sind lange vorbei. Wie kommt es,
daß Sie nicht diesen Stand besitzen, wenn Sie doch offenbar mit der Situation vor Ort vertraut sind?
Den Kaffeee könnten wir nur bei Ihnen oder mir zuhause trinken, in einem öffentlichen Café wäre das
Ihnen und mir hinsichtlich neugieriger Nachfragen aufgrund des Bekanntheitsgrades unzuträglich. Aber
vielleicht sind wir einander ja schon mal unbewußt begegnet?!
Ich bin ja echt begeistert, wie gut Sie sich in Kämmerzell-Gläserzell-Lüdermünd auskennen Sollten
Sie in der Fuldaer Kante wirken und wohnen, sollte man sich doch mal auf nen Kaffe treffen und plaudern!
Zelebriert dieser alte Domherr in Lüdermünd eigentlich noch?
Ja, und immer wieder an der Seite des Pastors … … die kongeniale, wenn nicht stärkere Frau. Die allmächtige
Johanna (nicht von Orleans, sondern von „Liehder“, in jedem Falle eiserne Jungfrau, jetzt vin Kleinsassen)
und die geheimnisvolle Begine (nicht aus aus einem flandrischen Beginenhof, sondern aus einem französischen
Rotweinfaß, in jedem Falle „schleierhaft“).
@adlimina Das ist aber schön! WIeder was aus der alten Heimat gelernt…und nun erschließt sich mir
auch die Bemerkung „Zum blauen Rock“…haaaach…der Atzert war schon ne Granate! Und wie der Ohrfeigen
konnte Jetzt isses ja aber wieder gnaz angenehm…erst Lothar und jetzt der „Elvis“…
Du hast nur zur Hälfte Recht: Konservative Chauvi-Prälaten und Fuldaer Hardcore-Katholiken tafeln dort
gerne, aber das sind weder gefährliche Neo-Nazis noch echte Kreuznattern, die sind dafür viel zu kleinkariert
und behäbig – trotzdem sind sie mir lieber als diese anderen dunklen Kreaturen.
Kämmerzeller Geschichte(n) Lieber Christ zu Füßen des Rochus-Berges, ich komme leider nicht aus der
schönen Ecke, sondern war (und bin teilweise immer noch) mit dem angesprochenen Komplex auf vielfältige
Weise befaßt. Das Gasthaus zum blauen Rock war die Inschrift eines „Ehrenbogens“, der über dem Aufgang
zur Kämmerzeller Kirche in der so genannten „Hexennacht“ errichtet wurde mit Anklang an die Fernsehsendung
Zum blauen Bock (ich glaube nicht, daß es den nächtlichen „Hexern“ bewußt war, daß sie wirklich an
das Hexenwesen rührten aufgrund der im Raum stehenden Machenschaften bestimmter Frauen im Umkreis von
Don Rodolfo Fatimo – traurig und tragisch, daß auf der Emporenbrüstung die schöne Fatima-Darstellung
samt Petersdom prangt, angebracht von lauteren Seelen um den wackeren Don Bubi Faupel). Der „Stiftskämmerer“
war damit nicht gemeint, obwohl das ja über Flieden Atzert-Verwandtschaft ist.
@adlimina Gasthaus zum blauen Rock… …das kannte ich nun noch nicht! Stiftskämmerer? „Heini“? Da ich
keine Röcke trage, bin ich unempfindlich gegenüber Blauröcken :) Des is aber interessant, daß DU Dich
da so auskennst…kimmste aus der Ecke? :)
Also ne ziemliche Anspielung … … auf das „Gasthaus zum blauen Rock“ – das Fuldatal scheint eine gewisse
Anziehungskraft auf bestimmte Frauen zu haben. Aber Du scheinst mit alledem offenbar kaum Probleme zu
haben.
Oh, liebes Fuldatal …! Ihr Ruf eilt ihr voraus und nach. Da braucht es noch viel Bitten zum heiligen
Rochus, um … Aber naja, Kämmerzell hat ja einen gewissen Langrock-Faible!
Die dunklen Regenwolken sind der Grund dafür, dass weniger mitgelaufen sind. Manche haben Probleme, ein
Gesangbuch und ein Regenschirm gleichzeitig zu tragen.
Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht – auch an der Tränke! Die wissen genau, wo es was zu holen gibt. Sie kommen
der fetten Beute wegen gerne nach Fulda, die Dämonen aller Länder.
#311 adlimina 18:36:46 | Donnerstag, 23. Juni 2011
Oach Trähnggi! Bei dieser potenzierten Rechtgläubigkeit können hinter jeden Teilnehmer wenigstens zwei
Nullen drangehängt werden, so daß man locker auf die Anzahl der „altliberalen“ Prozession kommt. Aber
wo hast Du die Piusse denn wallen sehen? Gengs bie Budachs duhrch de Goardde? Doch nicht etwa als Spion
teilgenommen? Hemmelnochemo.
Vogel Damit habe ich gemeint, daß es sein könnte, daß irgendwann in der Konzilssekte die „Kardinäle“
eine Kardinalin zur Päpstin wählen und diese sich Johanna Paul XXIII. betiteln läßt.
Weiser Schamane: Du hast recht, wir müssen uns bessern – aber nur, wenn sich die Piusbrüder und die
Karriere-Fulder auch bessern (wollen). Schamanen gibt es auch in der Tradi-Fraktion.
#305 schamane40 21:23:46 | Mittwoch, 22. Juni 2011
Treibt nicht mit Heilgen Dingen Spott und achtet andern Glauben. Und lasst Euch Euern Herrn und Gott von
keinem Zweifler rauben. Jeder wie er mag und kann. Jede wie sie möchte und könnte.
Das kann nicht sein: In der Gärtnerei Budach halten 100% rechtgläubige und ungemein wirksame Gebete
jedes Unbill fern, dort öffnet sich der Vorhof des Himmels. Regen fällt nur, wenn der Wettersegen für
das darbende Land gebetet und natürlich mit Kreuzpartikel feierlicchst gegeben wird: Die Indianer mit
ihrem Regentanz erblassen vor Neid.
Hmmmmmmm Jetzt sind wir bei 300 Lesermeinungen. Vielleicht weil Du, werter theolungus, und Du, geschätzter
Amaretto, ein und derselbe seid? Formeln und Stil wiederholen sich denn nun doch.
@theolunke So sieht’s aus. Aber man rechnet das schön und kommt dabei auf viel mehr – schließlich sind
wir ja im unangreifbaren Fulda. Es gibt mehr Lehr- und Leitungspersonal als Studenten bzw. Seminaristen
(auch weil es teilweise Leer- und Verleidungspersonal ist).
Amarobistummo Gegen/für/mit was protestieren??? Doch nicht etwa gegen die Besetzung der Finanzdirektorenstelle
und die Freistellung des anderen Neffen zum Studium??? Doch nicht für die beiden Stanke-Neffen, weil
sie sonst ein gar so kümmerliches Dasein fristen müßten??? Doch nicht mit Plakaten, Trillerpfeifen
und Leuchtraketen auf dem Domplatz??? Doch nicht mit dem allgegenwärtigen und allzuständigen und allwissenden
Katholikenratsvorsitzenden Richy???
ach netto! Du hast im Schlossgarten einen der steiernen Faun im Gegenlicht für einen tanzenden Dämon
gehalten! Oder sprang er etwa aus der Flora-Vase, denn dorthin rettet er sich immer nach seinen Heimsuchungen
der Adresse Michaelsberg 1 um aufzutanken.
@Shalooom Pharisäer wissen genau, wer und was ein frommer oder ein echt böser Dämon ist. Aber Du hast
ja recht: Der Teufel kommt manchmal im Gewande eines Engels des Lichtes daher.
Heilige und Dämonen: Es rang in wunderbarem Streit das Leben mit der Sterblichkeit …! Beim HEILIGen
Bonifatius waren es hochgeschriebene 9000 Wallfahrer, Graf UNHEILIG konnte locker 12000 Fans zu Füßen
seines Thrones empfangen. Natürlich sagen Zahlen und Mehrheiten nichts über Wahrheitsgehalte und Güter,
aber: Wann wacht Fulda auf, wann erkennen die kirchlichen Verantwortungsträger die Lage?
Trencki warst DU am Samstag bei UNHEILIG oder warst DU zu Hause auf der Couch? Immerhin waren ja 11.000
Menschen bei UNHEILIG. Der Graf soll ja ein Gewitter fortgesungen haben.
@Schalömmchen Ausgenommen von den Dämonen oder von den Schweinen oder von den Frommen? – Ihre Logik
ist keine: Das Fahren in die Schweineherde ist ihre Niederlage und der Sieg des Herrn!
Dämonen sind … … immer unheilig. – Die 12.000 dort in Sickels hätte sich der Bischof gerne zu Bonifatius
auf dem Domplatz gewünscht. DANKE FULDA! (So hauchte Graf „Unheilig“ ins Micro).
Unterscheidung der Geister Also in der Ohmstraße wohnen eindeutig mehr Dämonen als am Domplatz – kritisch
wird’s nur, wenn die vom Domplatz in die Ohmstraße gehen, um sich zu verlustieren, die aus der Ohmstraße
dürfen ruhig in den Dom kommen und sich ihre exorzierenden Weihwasserspritzer abholen.
@Amarettinchen Hmmm, zu was konntest Du es denn dadurch inzwischen bringen? Thronassistent bei Maestro
Huber? III. Domküster, zuständig für die Johanneskapelle? Rot(ar)ie(n)render Pfeifenputzer für den
Orgelkaiser? Dommuseumsputzmann? Regensbutler?
@amar(ett)o Wie findest Du denn bei Deiner übrigen Arbeit so viel Zeit und Gelegenheit, in und um den
Dom nach dem Rechten zu sehen – und dann auch noch ggf. zu exorzieren?