10:22:43 | Dienstag, 10. Mai 2011
Erzbistum Köln: Den Medien-Mächtigen ist jedes Mittel recht, um die Kirche in Grund und Boden zu stampfen. Ein Kommentar.

Sex-Apostel Wensierski präsentiert neun altliberale Angegraute als „Kirchenvolk“
(kreuz.net) „Er wettert gegen Sex vor der Ehe und sieht sich selbst als »Wachhund« der Kirche – seit
22 Jahren ist der stockkonservative Kölner Kardinal Joachim Meisner im Amt.“
So wetterte Sex-Apostel
und Kirchenhasser
Peter Wensierski am 4. April im deutschen Straßenmagazin ‘Spiegel’ gegen den Kölner
Erzbischof, Joachim Kardinal Meisner.
Der ‘Spiegel’ wurde im Januar 1947 von einem Ex-Praktikanten einer
NS-Zeitung und Leutnant der deutschen Wehrmacht gegründet.
Ein journalistischer DreckskerlWensierski
macht die Drecksarbeit, wenn die deutschen Medien-Bosse die deutsche Pogromstimmung gegen die Kirche anheizen
wollen.
Seine Auftritte folgen einem strengen Schwarz-Weiß-Ritual.
Bischöfe, die er im Verdacht hat,
katholisch zu sein, sind seine Haßobjekte.
Jedes innerkirchliche Mini-Grüppchen, das seinen Zielen
dient, ernennt er zum „Kirchenvolk“.
Im Wensierski-Slang klingt das so: „Nun revoltiert das Kirchenvolk
in seinem Bistum und probt den Aufstand.“
Auf der dem Artikel beigegebenen Photographie besteht das „Kirchenvolk“
aus genau neun altliberale Demonstranten.
Fünf haben schlotweißes Haar – einer ist stark angegraut.
Die übrigen drei befinden sich im Vorpensionierungs-Alter.
Ihre selbstgemachten Plakate erinnern an
NS-Aufschriften während der Reichskristallnacht.
Ein aufgebauschter Fall„Wir wollen ernstgenommen
werden“ – brüllen die Pensionisten ihre spätpubertäre Trotzhaltung in die Welt.
Ausgangs-Punkt für
ihren Protest ist eine Lappalie – die Ernennung eines neuen Pfarrers in Bonn-Beuel.
Das wäre niemandem
zu Gehör gekommen, hätten sich die kirchenfeindlichen Altliberalen nicht als nützliche Idioten der
mächtigen Medien-Bosse verdingt.
In ihrem Auftrag tritt Wensierski mit seinem Verteufelungs-Journalismus
in Aktion.
Feige stellt er die Mächtigen als Opfer und die Opfer als Mächtige hin.
Kardinal Meisner
habe den Bonner Christen „nach alter Gutsherrenart“ einen neuen Pfarrer vor die Nase setzen wollte, ohne
die „vorgeschriebene“ Anhörung der Gemeindegremien – schimpft er.
Genauso gut hätte er schreiben können:
Angela Merkel hat dem deutschen Volk nach alter Gutsherrenart einen neuen Kriegsminister vor die Nase
gesetzt.
Das Kirchenrecht schreibt bei der Ernennung eines simplen Pfarrers keine Anhörungen vor.
Abgeputzt
wie ein SchulbubeDie altliberalen Wensierski-Knechte prahlen mit angeblich 2.000 – nicht beglaubigten –
Unterschriften.
Wichtigtuerisch verlangen sie einen Dialog „auf Augenhöhe“ mit der Kölner Kirchenführung.
Wensierski heult dazu, was seine Tränendrüsen hergeben.
Doch inzwischen ist bekannt, was die „Befehle“
eines Bischofs oder Papstes in der Katholischen Kirche noch wert sind.
Sogar Wensierski zeigt, wie der
Kölner Kardinal und angebliche Pastoraldiktator von der Vorsitzenden des Bonner Katholikenrats – Schwester
Margret von Haehling – wie ein kleiner Bube abgeschmettert wird: „Wir sind enttäuscht, frustriert, ratlos
und erzürnt.“
Ist das die Art, wie man echte Diktatoren behandelt?
Und wie kommt es, daß der Pastoraldiktator
wie ein geschlagener Hund – Zitat Wensierski – einen „seitenlangen Entschuldigungsbrief“ schreibt?
Fazit:
Keine Firma kann überleben, wenn die geschäftsinterne Hierarchie so geschwächt ist, auch die Katholische
Kirche nicht.
Wensierski macht sich lächerlich, wenn er den zahnlosen Kardinal als „Widerstandskämpfer
Gottes“, „Wachhund“ mit „zahlreichen diktatorischen Personalentscheidungen“ beschreibt.
Das ist eine
verantwortungslose Verharmlosung von Diktaturen.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#39
Atzmon 20:02:38 | Freitag, 13. Mai 2011
#35
Vogel 14:22:45 | Mittwoch, 11. Mai 2011
#34
Atzmon 23:16:02 | Dienstag, 10. Mai 2011
#31
Kraut 20:03:07 | Dienstag, 10. Mai 2011
#29
Atzmon 19:58:21 | Dienstag, 10. Mai 2011
#16
monens 13:12:57 | Dienstag, 10. Mai 2011
#15
Rheiny 13:03:20 | Dienstag, 10. Mai 2011