13:48:01 | Mittwoch, 8. Juni 2005
Ein südkoreanischer Menschenkloner behauptet, daß er bei seinen Forschungen keine Zwillingskinder töte: „Das Klonen von Menschen ist ethisch verwerflich, medizinisch gefährlich und technisch unmöglich.“
(kreuz.net, Seoul) Der Menschenkloner Woo Suk Hwang sorgt für Aufsehen. Am Dienstag erklärte er, daß
die Produktion von Zwillingsmenschen gefährlich, kompliziert und unethisch sei. Der Menschenkloner sprach
bei einer Podiumsdiskussion in Seoul.
„Ich glaube nicht, daß wir innerhalb der nächsten hundert Jahre
einen geklonten Menschen zu Gesicht bekommen.“
Ein Klon ist ein im Labor erzeugtes Zwillingsgeschwisterchen
eines bereits existierenden Menschen.
Gewöhnlich wird der erzeugte Zwilling bereits in den ersten Tagen
seines Lebens wieder getötet. Zwillinge werden produziert, weil es die Biotechniker auf seine Zellen
abgesehen haben.
Diese können angeblich für die Heilung bestimmter Krankheiten eingesetzt werden.
Dr. Hwang gilt als führender Vertreter solcher Menschenversuche. Er geriet mit seinen biotechnischen
Experimenten erst kürzlich
in die Schlagzeilen.
Jetzt behauptete Hwang, daß er bei seinen Forschungen
gar keine Menschen verdopple. Er benutze lediglich menschliche Eizellen, um neue Zellen zu gewinnen.
Diese Zellen könnten niemals Menschen werden.
Die jüngsten Äußerungen von Dr. Hwang stießen auf
breites Unverständnis.
So stellte ein britischer Linguist dem Südkoreaner in einem protestantischen
Weblog die Frage, ob er zwischen ‘Sein’ und ‘Werden’ unterscheiden könne, wenn er behaupte, daß aus
seinen Zwillingskindern keine Menschen ‘werden’ könnten: „Embryos
sind Menschen. Sie müssen nicht erst
Menschen werden.“
Ein anderer Teilnehmer vermutet, daß der Biotechnologe vielleicht an einer psychischen
Krankheit leidet: Am Vormittag erzeuge er einen Menschen, schneide ihn auf und schände seinen winzigen
Leichnam. Einige Stunden später grinse er ins Mikrophon und behaupte, von nichts zu wissen: „Entweder
lügt der Kerl den Journalisten ins Gesicht oder er hat eine gespaltene Persönlichkeit.“
„Vielleicht
ist er schon so verblendet“ – erklärte eine weitere Forumsdiskutantin – „daß er das Wahre für falsch
und das Falsche für wahr hält. Armer betrogener Betrüger.“
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#2
Grebert 08:18:54 | Donnerstag, 9. Juni 2005
#1
highnoon † 01:14:50 | Donnerstag, 9. Juni 2005