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Laie übernimmt Amt eines Erzbischofs + Keine Beerdigung für Mafiosi + Singapur: neuer Altar für die Alte Messe + Altliberale haben Angst vor katholische Mission + Ein Selbstdarsteller
Papst Benedikt XVI.
Papst Benedikt XVI.
© Catholic Church (England and Wales), CC
Laie übernimmt Amt eines Erzbischofs

Vatikan. Gestern ernannte Papst Benedikt XVI. den aus Uruguay stammenden Laien Guzman Carriquiry (66) zum Sekretär – zweiten Mann – der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika. Carriquiry war bisher Untersekretär im Päpstlichen Rat für die Laien. Am Freitag war der bisherige Vizepräsident der Kommission für Lateinamerika, Erzbischof José Octavio Ruiz Arenas, zum Sekretär des Päpstlichen Rats für die Neuevangelisierung ernannt worden.

Keine Beerdigung für Mafiosi

Italien. Angehörige der Mafia dürfen nicht kirchlich beerdigt werden. Das betonte der Erzbischof von Neapel, Crescenzio Kardinal Sepe, laut italienischen Pressekonzernen in einem Brief an seine Priester. Mafiosi dürften ferner keine Tauf- und Firmpaten oder Trauzeugen sein.

Singapur: neuer Altar für die Alte Messe

Singapur. Kürzlich weihte Pius-Bischof Bernard Tissier de Mallerais in Singapur einen neuen Altar. Das berichtete die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. auf der Webseite des Distrikts in Asien.

Altarweihe in Singapur

Altliberale haben Angst vor katholische Mission

Schweiz. Am 4. Mai gab es ein Gespräch zwischen Bischof Vitus Huonder von Chur mit dem Priesterrat und dem Rat der Laientheologen seiner Diözese. Das gab das Bistum bekannt. Mons. Huonder will sich den beiden Räten bei einer Klausurtagung im Juli erneut aussetzen. Zur Alten Messe sagte der Bischof, daß „Gewachsenes weitergeführt“ werde. In den Pfarreien bestünde angeblich „keine Nachfrage“ – so Mons. Huonder. Es gehe nur um die Betreuung der bestehenden Gruppen.

Ein Selbstdarsteller

Die Presse: Was macht für Sie die Person von Johannes Paul II. aus?

Robert Spaemann: „Der Mann hatte eine ganz ungewöhnliche Ausstrahlung. Er war eine merkwürdige Verbindung von mystischer Frömmigkeit und einem hervorragenden politischen Instinkt. Mich persönlich haben seine Reden beeindruckt, aber wenn ich sie nachgelesen habe, konnte ich nicht so viel damit anfangen. Das gilt auch für seine Enzykliken. Er war sehr wortreich, aber bei der Frage, was er mir eigentlich sagen wollte, kam ich schon in Schwierigkeiten, ganz anders als beim jetzigen Papst Benedikt XVI. Da kann ich jeden Satz nachvollziehen. Imponiert hat mir bei Johannes Paul II. die gesamte Persönlichkeit, sogar die öffentliche Zelebrierung seines Todes. Er war ein Schauspieler, der das spielte, was er wirklich war. Er hat sich selbst darstellen können.“

Aus einem Interview mit dem deutschen Philosophen Robert Spaemann in der heutigen Ausgabe der österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’.
      
26 Lesermeinungen
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#26   Brandenburgis   21:19:04 | Sonntag, 15. Mai 2011
Diese Bücher sind nicht zu
empfehlen, weil sie voller Irrtümer sind.
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#25   Blaumeise   21:15:28 | Sonntag, 15. Mai 2011
@Gotthard: Also gut, soviel Ironie darf sein…
Dieses Buch dürfen Sie ruhig lesen!
Übrigens: Habenn Sie „Jesus von Nazareth“ Band 2 vom Papst Benedikt schon gelesen? Es ist nicht zu spät, machen Sie es !
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#24   Gotthard   19:23:44 | Sonntag, 15. Mai 2011
@blaumeise
„Jede Predigt ist ein Bruch in der Liturgie“
ja, stimmt, die Predigt ist ein modernistischer Firlefanz, der so ungemein aus der Andacht reißt …
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#23   Blaumeise   18:23:30 | Sonntag, 15. Mai 2011
„Jede Predigt ist ein Bruch in der Liturgie“ sagt Matthias Matussek in seinem neuen Buch, auf…
…auf Seite 183. „Das katholische Abenteuer“ heißt es. Ich bin gerade mittendrin. Locker geschrieben, aber gehaltvoll. Sehr zu empfehlen.
Ach ja, die Predigt. Meistens reißt sie einen schon raus aus der Andacht. Und dann noch der verweltlichte Inhalt…
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#22   Josef Preßlmayer   16:59:17 | Sonntag, 15. Mai 2011
Haben Sie ein Beispiel für „neomodernistischen Geschwurbel“ in der Enzyklika „Evangelium vitae“,
die für mich ein Glanzstück seines Ponitfikates ist, „Antonio Michele Ghislieri“?
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#21   Homo_sapiens_sapiens †   16:44:57 | Sonntag, 15. Mai 2011
Warum nennt sich eigentlich eine angeblich 63jährige Witwe plötzlich „Ikonikus“?
Nachfragen bitte an Paulchen M.
:-D
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#20   Ikonikus   16:07:58 | Sonntag, 15. Mai 2011
haher: Für uns Einheimische ist wohl alles Ausserdeutsche „Kitsch“?
Denken Sie daran, dass die Welt uns vielleicht als nüchterne, verbittert dreinschauende, graue Betonköpfe sieht!
(Passend zu unseren so „tollen“, kahlen Betonkirchen… :-S
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#19   haher   15:18:50 | Sonntag, 15. Mai 2011
was ein hässlicher Altar!
und so überaus landestypisch!! Obwohl, wenn man sich hiesige Asia-Restaurants anschaut, kann man den Eindruck gewinnen, diese Kultur liebt den Kitsch und Plastikblumen. Insofern passts … Weiter so!! o^/
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#18   Antonio Michele Ghislieri   13:56:32 | Sonntag, 15. Mai 2011
@Josef Preßlmayer
Die ernsten Anliegen Woytilas sind gerade in seinen Enzykliken immer so mit seinem neomodernistischen Geschwurbel verquickt, dass das ernste Anliegen eher kompromittiert wird.
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#17   Lamprea   13:25:53 | Sonntag, 15. Mai 2011
Beerdigung von Mafiosi
Die Bekämpfung der italienischen und katholischen Mafia wird ein Machtvakuum auslösen, dass dann von nicht-Katholiken gefüllt werden kann.
Denn es gibt Religionen, die distanzieren sich nicht von Ihren Verbrechern und so lange man das Verbrechen nicht ganz abschaffen kann, bevorzuge ich die katholische Variante.
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#16   Josef Preßlmayer   12:52:55 | Sonntag, 15. Mai 2011
„Das gilt auch für seine Enzykliken.“
„Mich persönlich haben seine Reden beeindruckt, aber wenn ich sie nachgelesen habe, konnte ich nicht so viel damit anfangen. Das gilt auch für seine Enzykliken.“
So sehr Spaemann für seine mutigen Auftritte für die Bewahrung des katholischen Glaubens zu danken ist, für die Enzyklika „Evangelium vitae“ kann sein Urteil nicht zutreffen, dass er damit nichts anfangen kann.
Nichts anfangen können heute die allermeisten Bischöfe mit dieser Enzyklika, ja sie wurde und wird abscheulich verraten, indem sich Bischöfe, die Hirten der heute orientierungslosen Herde der Gläubigen, der straflosen, vorgeburtlichen Kindstötung ergeben haben und, wie in Deutschland, mit der Ausgabe von „Beratungsscheinen“ an der Kinder-Selektion mitgewirkt haben!
Besonders „verabscheuungswürdig“, wie die Kinder-Zerstückelung, die Abtreibung selbst, ist die Mitwirkung der österreichischen Bischöfe an der Baby-Selektion nach Nützlichkeitskriterien, indem sie die „NGO“ „Aktion Leben“ (Non-Government-Organisation, laut Eigendarstellung) finanziell durch Gelder aus der Kirchensteuer fördern, deren „Fristenlösungs-Ideologie“, wonach Beratungen „ergebnisoffen“ zu sein haben und „nicht zum Kind geraten“ wird, durch Verleihung des päpstlichen St. Gregorius-Ordens ausgezeichnet wurde!
Diese kirchlich unterstützte und ausgezeichnete „NGO“ empfiehlt auch unaufgefordert, das „Medikament“ zur vorgeburtlichen Kindtötung und leitet zu Abtreibungskliniken weiter!
So wird Kirche und diese Enzyklika abscheulich verraten!
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#15   klausvonjaus   12:18:32 | Sonntag, 15. Mai 2011
JOHANNES PAUL II
:(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
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#14   ragenvrede   11:31:10 | Sonntag, 15. Mai 2011
@kristall
Ich? Auf gar keinen Fall!
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#13   kristall   11:25:49 | Sonntag, 15. Mai 2011
hast du hier !!??
zwei lesernamen !!?? :-S :-S
:)3 ^-^
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#12   ragenvrede   11:21:17 | Sonntag, 15. Mai 2011
@kristall
Der Bocksfuß ist abgelegt und durch eingewachsene Zehennägel ersetzt.
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#11   kristall   11:15:47 | Sonntag, 15. Mai 2011
gottschalk
hat doch keinen bocksfuß !!!! :-[ :-! >:)
:)3 ^-^
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#10   ragenvrede   11:13:40 | Sonntag, 15. Mai 2011
Doch, doch…
Wenn der Leibhaftige sich materialisiert, dann nimmt er die Gestalt von Gottschalk an.
Oder er spricht im Radio die Werbung für’s Seitenbacher Müsli.
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#9   diakonus   11:11:54 | Sonntag, 15. Mai 2011
@Blackbird: Auch wenn…
… Sie polemisch schreiben und damit wohl beabsichtigt hier provozieren.
Sie fragen: „Wann geht’s denn los mit der Neuevangelisierung?“
Ich finde es gut, dass Sie sich mit dieser Frage beschäftigen!
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#8   kristall   11:10:41 | Sonntag, 15. Mai 2011
gottschalk
ist er nicht !!!! >:) ;-) :-! :-[ :-[ :-[ :-[
:)3 ^-^
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#7   ragenvrede   11:08:30 | Sonntag, 15. Mai 2011
@kristall
Ja, er kommt irgendwann, der Leibhaftige:
Thomas Gottschalk mit der Goldbärentüte.
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#6   kristall   11:04:36 | Sonntag, 15. Mai 2011
wahrscheinlich !!!!
wirst du eines tages mit dem leibhaftigen bekanntschaft machen.
>:) ;-) :-! :-[ :-[ :-[ :-[ :-#
:)3 ^-^
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#5   Blackbird   10:56:33 | Sonntag, 15. Mai 2011
kristall
ich glaube zu mir kommt niemand. Der Abwehrzauber mit dem umgedrehten Kurzifix und dem Spruch „Welcome to the hell“ wirkt Wunder ;-)
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#4   kristall   10:54:58 | Sonntag, 15. Mai 2011
vielleicht !!??
klingeln die zeugen jehovas !!!! :-[ :-D :-D :-D ^-^
:)3 ^-^
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#3   kammerjäger   10:50:32 | Sonntag, 15. Mai 2011
Eine frohe Botschaft gar
die sich darin erschöpft Hölle und Verdammnis anzudrohen, wenn man die gewusste Wahrheit der verhärmten Gestalten nicht freudig übernimmt, auf Papst, Kardinäle und Bischöfe schimpft (weil das ja gar keine sind), Homosexuelle und Geschiedene im gleichen Atemzug verdammt, mit dem man Maria die Rettung der Welt und der Sünder anempfiehlt… :-D
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#2   Blackbird   10:47:36 | Sonntag, 15. Mai 2011
Wann geht’s denn los
mit der Neuevangelisierung?
Ich kann es kaum erwarten, dass zwei verhärmte Gestalten mit herabhängenden Mundwinkeln an meiner Haustür klingeln, um mit mir über die „frohe Botschaft“ zu sprechen… :-]
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#1   ragenvrede   08:46:49 | Sonntag, 15. Mai 2011
Nun…
Ich bin die Erste!
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