Familie
Pseudoehe
Am Montag fand Benedikt XVI. klare Worte. Er beklagte die Zerstörung der Ehe und verurteilte Homo-Konkubinate als gefährliche Scheinehe. Alternative: die Ehe und Familie.
(kreuz.net, Rom) Der Heilige Vater hielt am Abend des 6. Juni eine längere Ansprache über das Eheleben. Benedikt XVI. sprach im Rahmen eines Familienkongresses. Dabei richtete er sich an Hunderte von Priestern, Ordensleuten und Familien, die sich in der Basilika San Giovanni in Laterano versammelt hatten.

Der Papst sprach von verschiedenen Auflösungserscheinungen der Ehe wie „freie Verbindungen, Probeehen und sogar Pseudoehen zwischen Personen des gleichen Geschlechtes“.

Sie seien Ausdruck einer „anarchischen Freiheit“. Diese gebe sich – fälschlicherweise – als die wahre Befreiung des Menschen aus.

Der Papst fügte hinzu, daß die Pseudo-Freiheit zu einer „Banalisierung der Menschheit“ führe.

Sie sei vom Irrglauben getrieben, daß der einzelne mit sich machen könne, was er wolle, da sein Körper eine sekundäre Angelegenheit sei.

Die zeitgenössische Ideologie schände die Menschenwürde, fuhr der Papst weiter.

Diese Ideologie behaupte, die Werte des Körpers entdeckt zu haben. Sie sei aber „in Wahrheit ein Dualismus, der den Körper zu etwas Hassenswertem macht und ihn dem wahren Sein und der Würde der Person entgegenstellt.“

Die Welt werde von einem Relativismus bedroht.

Dieser untergrabe die Familie und die Institutionen. Er ermutige auch den einzelnen, über „sich“ und „seine Wünsche“ nachzudenken und entwickle sich letztlich zu einem „Gefängnis für jeden einzelnen“.

Diesem Niedergang stellte Papst Benedikt XVI. die Familie entgegen. Sie sei kein soziologisches Konstrukt, sondern eine fundamentale Wahrheit des menschlichen Lebens.

Die Institution der Ehe sei keine Konsequenz einer ungerechtfertigten Einmischung durch die Gesellschaft oder durch eine Autorität:

„Die Familie ist keine aufgezwungene Form, die von außen kommt, sondern vielmehr eine innere Konsequenz des Bundes der ehelichen Liebe, die aus der Tiefe des Menschen stammt.“
      
9 Lesermeinungen
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#9   Athanasius   19:38:05 | Freitag, 10. Juni 2005
@GerdEric
auch Jesus hat den Tempelkult unterstützt.
Sie sind also Heidnisch oder jüdisch und Glauben nicht am Wort des Herrn am Kreuzesaltar: CONSUMMATUM EST???
Mit ihrer Logik ist wohl keiner gutgenug. Sie können natürlich den eigenen Jesus basteln, weil eben Johannes, Matthäus, Marcus und Lucas alle „Vertreter der Vertreter der Vertreter der Vertreter des Gottessohnes“ sind.
Aber Sie sind so aufgeklärt, dass Sie wissen, was Jesus wollte und gelehrt hat. Wie Sie teleportieren müssen Sie mir mal erklären.
Also gut Prophetchen GerdEric: dies ist mein letzter Beitrag zu Dir. Du bist es nicht wert. Du hörst nicht zu und widerlegst keine Argumente, fliegst nur vom einen ins andere.
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#8   GerdEric   12:42:40 | Freitag, 10. Juni 2005
Lieber Athanasius
(zwei Posts hab ich noch, doch Du darfst 20 Posts am Tage senden (wiegen meine schwerer als Deine?))
Athanasius: Jesus kam um das Gesetz und die Gebote zu erfüllen. Schweinefleisch fällt unter dem Gesetz, Unkeuschheit unter den Geboten!
Nein, das ist devinitiv falsch!
Kennst Du die 613 Gebote (auch Verbote sind Gebote!)?
Athanasius: Paulus ist für mich den Gesandten Apostel Jesu.
Der Vertreter vom Gesandten vom Vertreter vom Gesandten des Sohnes…
‘tschuldige, aber da bleibe ich doch lieber ganz schlicht bei GOTT
Athanasius: Du bist Dein eigner Schriftausleger, Dein eigner Rabbi, Dein eigner Meister. Und nicht Gottes.
Wer ist Paulus, wer ist der Papst, wer bist Du?
auch Jesus hat den Tempelkult unterstützt.
Oder willst Du die Bibelstellen streichen?
Athanasius: Röm. 16,18 Denn solche dienen nicht unserem Herrn Christus, sondern ihrem eigenen Bauch, und durch süße Worte und schöne Reden verführen sie die Herzen der Arglosen.
Eben, das Verbot des Schweinefleisches aufheben dient einzig dem Bauche.
Arglos bist Du, denn Du weisst nicht um die Bedeutung des Verbotes des Schweinefleisches.
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#7   Athanasius   11:40:54 | Freitag, 10. Juni 2005
Sie sind kein Christ, sondern Gnostiker.
Nein, gegen GOTTes Gebote, wie Schweinefliesch essen auch!
Jesus kam um das Gesetz und die Gebote zu erfüllen. SChweinefleisch fällt unter dem Gesetz, Unkeuschheit unter den Geboten!
Paulus ist für mich den Gesandten Apostel Jesu. Er hat deutlich das Schweinefleisch abgeschafft und die Homosexualität in Praxis verurteilt.
Du bist Dein eigner Schriftausleger, Dein eigner Rabbi, Dein eigner Meister. Und nicht Gottes.
Röm. 16,17 Ich ermahne euch aber, Brüder, daß ihr achthabt auf die, welche entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, Parteiungen und Ärgernisse anrichten, und wendet euch von ihnen ab. 16,18 Denn solche dienen nicht unserem Herrn Christus, sondern ihrem eigenen Bauch, und durch süße Worte und schöne Reden verführen sie die Herzen der Arglosen.
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#6   GerdEric   10:17:18 | Freitag, 10. Juni 2005
Lieber Athanasius
(Auch wenn Du 20 Posts machen darfst…)
Athanasius: Die Speisetexten sind ja offensichtlich änderbar …
Warum sollte dann das gleiche bei der Homosexualität nicht auch möglich sein?
Athanasius: und hatten zum Zweck die Israeliten von Vermischung mit den Heiden abzuhalten.
Was, wie es sich zeigte, Sinn macht.
Athanasius: Haben also mit dem Katholizismus und ‘die Könige Sabas’ die ‘Gott Opfer bringen’ keinen Zweck mehr.
Auch Jesus fordert von den Geheuilten, dass sie Opfer im Tempel bringen sollen!
Athanasius: Die Homosexualität aber verstösst gegen Naturrecht.
Nein, gegen GOTTes Gebote, wie Schweinefliesch essen auch!
Athanasius: Und über Sodom und Gomorra wurde deutlich von Unserem Herrn Jesus-Christus gesprochen!
Bei Sodom und Gomorra geht es primär um Unterdrückung, Missbrauch und Gewalt, nicht um Homosexualität.
Ausserdem assen die Schweinefleisch.
Athanasius: Und was sagte Paulus
Na, watt nu?
Ist Jesus Dein Messias oder Paulus?
Athanasius: keiner hier möchte einen jeden Homosexuellen direkt umbringen
Da bin ich mir nicht sicher…
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#5   Athanasius   09:40:22 | Freitag, 10. Juni 2005
Schriftverdreher GerdEric!
Die Speisetexten sind ja offensichtlich änderbar und hatten zum Zweck die Israeliten von Vermischung mit den Heiden abzuhalten.
Haben also mit dem Katholizismus und ‘die Könige Sabas’ die ‘Gott Opfer bringen’ keinen Zweck mehr.
Die Homosexualität aber verstösst gegen Naturrecht. Und über Sodom und Gomorra wurde deutlich von Unserem Herrn Jesus-Christus gesprochen! Und was sagte Paulus nicht von den Heiden und ihrer Homosexualität die als ungeordnet und wegen Verdrehung der Wahrheit aufkommt!
Es hat nicht nur mit dem alten Testament zu tun und keiner hier möchte einen jeden Homosexuellen direkt umbringen wie in Lev.
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#4   GerdEric   07:27:15 | Freitag, 10. Juni 2005
Lieber Laurentius
bitte verstehen Sie unseren Standpunkt – Gotteslästerung gipfelt: Gott habe seinen Sohn ermorden lassen u.s.w.
nach Deiner Auffassung,
hat also Gott seinen Sohn ermorden lassen?
dann ist das wohl sowas wie eine Abtreibung?
Und GOTTes Gebot,
dass Homosexualität mehr als nur verwerflich ist,
anerkennst Du?
Wie aber ist es mit dem Verbot des Blutgenusses?
mit dem Verbot des Genusses von Schweinefleisch
(ich glaube,
dass Pferdefleisch immer noch verboten ist)?
Wie ist es mit dem ewigen Gebot,
den Schabbat zu halten?
denn dies ist ein ewiges Gebot!
Und dieses Gebot gab GOTT dem Menschen
(nach katholischer Auffassung war ja da schon Jesus als Teil des Dreieinigen Gottes dabei und hat dies so mitverfasst!)
Es gibt nicht ein weing schwanger
(denn nach der strengen Auslegung hier,
ist es ja schon GOTTwidrig,
zu verhüten,
was ja schon auch priesterliche Enthaltsamkeit ist),
entweder,
Du hältst alle Gebote
(bemühen wäre schon mal ein Anfang),
oder man kann (darf) alle Gebote,
die GOTT der HERR gegeben hat,
brechen.
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#3   Laurentius2   18:00:52 | Donnerstag, 9. Juni 2005
@Frau Huhn
Sehr geehrte Frau Huhn,
wie viele andere moderne Menschen kritisieren Sie die katholische Lehre (hier die Sittenlehre im Bereich der Geschlechtlichkeit) sehr scharf, was in einer – bitte verstehen Sie unseren Standpunkt – Gotteslästerung gipfelt: Gott habe seinen Sohn ermorden lassen u.s.w.
Als moderner Mensch müssen Sie verstehen, daß wir Katholiken dem Wort Gottes und seines Sohnes unbedingt glauben. Danach ist der Verkehr unter Männern eben Gott eine ganz besonders scheußliche Sünde. Die Wertungen und Wegweisungen Gottes auch in anderen Gebieten (10 Gebote u.a.) sind für uns als Gläubige der Anfang aller weiteren Gedankengänge.
Sehen Sie, für Sie ist es eine gedankliche Grundvoraussetzung, daß es diesen unseren christlichen Gott, der sich uns im göttlich inspirierten Wort zeigt, n i c h t g i b t. Wir haben eben ein anderes Fundament. Aktzeptieren Sie uns, wie wir auch Sie und ihren Irrtum tolerieren …
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#2   Theodora Huhn †   15:33:52 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Normal – oder schwu-lesbisch?
„Pseudo…“ –
… so Globalprediger, Blindenmeister und Patriarchalo-Prophet Papst Benedict der Vielgenannte, nur nicht Vielgelobte. –
Was haben unterschiedliche Einschätzungen und Erlebnismöglichkeiten der sexuelle Identitäten mit funktioneller Gesundheit zu tun; was mit „normal“ – „unnormal“, mit „sehend“ oder „erblindet“?
Wer mit dem stechenden Tunnelblick der moralisch maskulinen, autistische (unwillkürlich „selbst“-sehenden) Pupille begnadet ist, kann nicht frei erblicken, was schwule Menschen leisten: die Befriedung menschlicher, geschlechtstypischer Aggressivität. Ich gebe zu: Die Verkitschung ihrer Milieus steigern sie, was mich aber nicht tangiert, da es bei Moralität nicht um individuelle Geschmacksfragen gehen kann. Ich sehe sogar auch eine „Bonobonisierung“ in ihrem Verhalten. Aber Moralisten, insbesondere papistische, haben sich nie für evolutionäre Freiheiten und Chancen interessiert; weder am Himmel – noch im Geist – noch am Körper der Menschlein; wohl für gewaltig-kolonialiastische Taten und Tötungen; im Namen ihres natürlich-unbefriedeten Gottes (der – aus „Liebe“ – seinen Sohn ermorden lassen musste…) und seiner priesterlichen oder fuchtelnden Männerattrappen.
Ja, insbesondere die reproduktive, gnadenlos verschwenderische „Gesundheit“ der Zeugungsherrschaften und Kriegermännlein, der Gottgesegneten und ihrer Eingesegneten ignorieren und begrenzen sie, die Schwul-Lesben, energisch und nachhaltig…
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#1   Beobachterin   10:06:28 | Donnerstag, 9. Juni 2005
Glücksfall Benedikt XVI
Wir wußten, warum wir die Wahl von Papst Benedikt so sehr begrüßt haben. Und wir wußten auch, daß wir von ihm nicht enttäuscht werden.
Allerdings hätte jeder andere Papst in Sachen Homo-Ehe genau so gesprochen.
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