17:20:06 | Mittwoch, 25. Mai 2011
Ihm ist jedes Mittel recht: Heute hat Kirchenhaß-Journalist
Michael Meier sein Publikum mit Altweiber-Verschwörungstheorien für dumm verkauft.

Michael Maier – rechts mit Schnurrbart – bekam am Dienstag in Zürich einen Journalistenpreis.
(kreuz.net) Der Schweizer Kirchenhaß-Regionaljournalist Michael Meier hat neben Bischof Vitus Huonder
von Chur ein weiteres Haßobjekt gefunden – das neokonservative Harmlos-Säkularinstitut
Servi della Sofferenza.
Das winzige Institut wurde im Juli 1957 von dem italienischen Diözesanpriester, Hw. Pierino Galeone,
auf Inspiration von Pater Pio von Pietrelcina († 1968) gegründet.
In der Schweiz hat die fromme Vereinigung
keine 35 Mitglieder – weltweit wohl keine 300.
Meier fühlt sich vom Feind umgebenIn einer ersten Verschwörungstheorie
beschwört Meier: Bischof Vitus Huonder von Chur umgebe sich „zunehmend“ mit Mitgliedern des Instituts.
Zwei seiner Sekretärinnen gehören zu der Vereinigung – vermutlich würden andere die Stelle für den
gleichen Lohn nicht akzeptieren.
Auch der neue Generalvikar für Graubünden, Hw. Andreas Fuchs, ist
Mitglied der Servi della Sofferenza.
Für ein anderes Mitglied, Hw. Klaus Rohrer (40), habe der Bischof
sogar eine „Kaderstelle“ geschaffen.
In Wirklichkeit ist Hw. Rohrer gesundheitlich angeschlagen und wurde
vom Bischof als Chauffeur und Zeremoniär recykliert.
Unter den Vorgänger-Bischöfen wurde diese prestigelose
Stelle von einem Laien ausgeübt.
Der Bruder des bischöflichen Fahrers, Hw. Martin Rohrer, ist Programmleiter
des katholischen Senders Radio Gloria.
Doch dafür kann Bischof Huonder nichts. Das Radio sendet aus
dem Gebiet des Bistums Basel und ist eine private Initiative.
Der altliberale Abt von Einsiedeln hat
auch keine MaturaFür Meier ist „auffallend“, daß angeblich viele der jungen Priester dank Mons. Haas
und Mons. Huonder auch ohne Matura Theologie studieren und Kleriker werden konnten.
Wieder sagt der Haßjournalist
nicht einmal die Hälfte: Die Möglichkeit des Theologiestudiums ohne Matura wurde in der Schweiz durch
einen sogenannten ‘Dritten Bildungsweg’ geschaffen.
Davon haben nicht in erster Linie Priester, sondern
altliberale Pastoralreferenten ohne Matura – aber mit dicken Löhnen – profitiert.
Außerdem: Als Vertreter
der neokonservativen Ideologie sind die Servi della Sofferenza der Alten Messe abgeneigt. Das darf Hexenjäger
Meier natürlich nicht erwähnen.
Die VerbrechenMit irgendwelchen Altweibergeschichten versucht Meier
dann, die Mitglieder des Institutes in den Dreck zu ziehen.
Einem wird vorgeworfen, ein Jugendtreff zu
leiten.
Ein anderer Verbrecher hat junge Menschen zur Beichte und zur Heiligen Messe hingeführt.
Priester
der Gemeinschaften könnten in den – dekadenten – Züricher Geldpfarreien „nicht Fuß fassen“.
Generalvikar
Fuchs hat für Sexwahn-Meier ein eigentliches Schwerverbrechen begangen: In seiner ehemaligen Pfarrei
macht er Jugendliche auf Vergehen gegen das sechste Gebot aufmerksam.
Die eigene Glaubwürdigkeit verätzt
Im weiteren führt der Meier’sche Hexenritt in eine zweite Verschwörungstheorie.
Sie steht unter dem
geheimnisumwitterten Titel „Wundmale selber geätzt?“
Meier versucht dabei, den Inspirator der Servi
della Sofferenza, den Heiligen Pater Pio von Petralcina zu demontieren.
Der Heilige sei „erst vor kurzem“
unter Verdacht geraten, die Wundmale an seinen Händen sich selber mit Säure zugefügt zu haben – mystifiziert
Meier.
Er zitiert den jüdischen Historiker Sergio Luzzatto (48) aus Turin.
Dessen Buch gegen den Heiligen
erschien vor über vier Jahren.
Darin wärmt Luzzatto – im Haß gegen den christlichen Glauben – bekannte
und widerlegte Verleumdungen gegen den Heiligen auf.
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