Deutschland
Überraschungskandidat wird Präsident der Universität Eichstätt
Damit die angeblich katholische Universität weiter vor sich hin versumpft und niemals Teil eines katholischen Aufbruchs wird, mußte der Neugewählte vor allem eine Bedingung erfüllen: Er darf den Altliberalen nicht auf die Füsse treten.
Der Zivil-Dominikaner Richard Schenk
Der Zivil-Dominikaner Richard Schenk
© Pressefoto Universität Eichstätt
(kreuz.net, Eichstätt) Heute wählte der Hochschulrat der katholischen Universität Eichstätt im dritten Anlauf einen neuen Präsidenten.

Das gab die Universität in einer Pressemitteilung bekannt.

Schon im ersten Wahlgang wurde mit einer Zweidrittelmehrheit der übergewichtige Dominikaner, Pater Richard Schenk, gewählt.

Pater Schenk stammt aus den USA. Seine Familie wanderte vor rund hundert Jahren aus Deutschland nach Kalifornien aus.

Der Zivil-Dominikaner wird sein Amt am 1. Oktober antreten.

Er löst den altliberalen Berliner Moraltheologe Andreas Lob-Hüdepohl (48) ab.

Dieser leitete die Universität seit dem Sommer 2009 vorübergehend.

Lob-Hüdelpohl hatte sich im Vorfeld selber als Kandidat für die Präsidentenwahl zur Verfügung gestellt.

Er galt als Favorit.

Universität Eichstätt
Die ZentralbibliothekDie Teilbibliothek AulaDie ehemalige Sommerresidenz

Die Kaffeemaschine

Pater Schenk studierte in Kalifornien Philosophie und in München Theologie.

Dort wurde er beim konservativen Dogmatiker Leo Kardinal Scheffczyk († 2005) mit einer Arbeit über den Heiligen Thomas von Aquin († 1274), den Jesuiten Karl Rahner († 1984) und den Philosophen Martin Heidegger († 1976) promoviert.

Im Jahr 1971 trat er in die kalifornische Provinz des Dominikanerordens ein.

Er wurde im Jahr 1978 zum Priester geweiht

Seitdem unterrichtete der Geistliche an verschiedenen Fakultäten.

Von 1991 bis 2000 wirkte er zudem als Direktor des 1988 durch den Bischof von Hildesheim gegründeten „Forschungsinstituts für Philosophie Hannover“.

Von 1999 bis 2003 war er Studienregens der Westlichen Provinz der US-Dominikaner.

Von 2003 bis 2005 war er Direktor des interreligiösen „Intercultural Forum for Studies in Faith and Culture“ am Johannes Paul II. Kulturzentrum in Washington, D.C.

Ferner ist Pater Schenk seit 1991 Mitglied der „Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste“ in Salzburg.

Zur Frage, was er am ersten Tag machen wollte, sagte der Pater: „Meine Espressomaschine aufstellen.“

Laut der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ will der Zivilpater die Universität „internationaler, ökumenischer und interreligiöser“ ausrichten.

Andererseits gilt der Pater als intelligent, rechtgläubig, aber in liturgischen Dingen als gleichgültig.

Es ist darum zu bezweifeln, daß er die dekadente Universität auf einen Reformkurs bringen wird.
      
19 Lesermeinungen
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#19   felsbrandung   14:02:04 | Freitag, 24. Juni 2011
Pater Richard Schenk OP
Dieser Zivilpriester sollte erst einmal abspecken. Er lebt in ständiger Sünde, da er zuviel isst!!! :'(
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#18   Vogel   18:59:57 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Kristall
bei Kreuz.net
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#17   Paul M.   18:39:31 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Mach nur… Strafen werden folgen!
Laut der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ will der Zivilpater die Universität „internationaler, ökumenischer und interreligiöser“ ausrichten.
:-!
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#16   kristall   17:47:22 | Donnerstag, 26. Mai 2011
beim !!??
lehmann !!?? :-S :-[ :-D :-D :-D ^-^
:)3 ^-^
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#15   bassman75 †   17:47:12 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Ojeoje!
Fernstudium? HIER? Ich dachte hier gibts nur das Vordiplom in Kack-o-phonetik??
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#14   Vogel   17:44:54 | Donnerstag, 26. Mai 2011
da gibts hier also auch ein paar Küken
die noch fleißig studieren…
ich mache h i e r ja ein Theologie-Fernstudium.
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#13   bassman75 †   17:42:33 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Evelynn
Gut analysiert! Ich freue mich auf die zweite Vorlesung!!
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#12   Vogel   17:41:06 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Kristall
eh, DU hast meine Artikelchen gelesen, das finde ich ja echt cool…
falls ich gleich verschwinde, liegts am Akku, bin gerade mal nicht völlig vernetzt.
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#11   kristall   17:38:40 | Donnerstag, 26. Mai 2011
NA !!!!
ERDÄPFELFRESSER :-P
:)3 ^-^
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#10   Vogel   17:36:40 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Kristall
Na, du Google-Hahn
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#9   kristall   17:32:23 | Donnerstag, 26. Mai 2011
gehst du so !!??
vor !!!! moorhuhn :-P :-[ :-D :-D :-D ^-^
:)3 ^-^
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#8   Evelynn van der Meer   17:23:40 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Thema: Wie diffamiert man „katholisch“? Vorlesung 1
In der ersten Stunde wollen wir heute zeigen, wie man „suprakatholisch“ diffamiert.
Hier die Regeln dazu:
1. Und schuldig tun, blöd stellen und in eine Arbeit / einen Artikel scheinbar harmlose Infos einstreuen, die bei Lesern negative Assoziationen wecken (z.B. Fettleibigkeit).
2. Ganz nebenbei die zu diffamierende Person in einen Zusammenhang mit Gruppen stellen, über die man gerüchteweise negative Informationen ergänzen kann (z.B. eine gerüchtweise „als sexuell dekadent bekannte Ordensprovinz erwähnen).
3. Ängste für die zukünftigen Aktivitäten der jeweiligen Person wecken (im Sinne des biblischen „Fürchtet Euch nicht“ einfach „Fürchtet Euch vor dem“ insinuiren).
4. Zitieren von spassig gemeinten Bemerkungen der zu diffamierenden Person so in einen Zusammenhang setzen, dass man sie als inkompetente Äußerungen deuten kann.
Mit diesen Regeln ausgestattet bringen Sie bitte zur 2. Vorlesung Arbeitsproben mit.
Alles Gute und treten Sie, wenn Sie es nicht schon sind, der Rittermiliz Mariae bei, dann ist der Notenschnitt sowieso gesichert.
Ave Maria.
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#7   Kraut   17:20:04 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Nie gesehen.
Man kann ja auch nicht jeden kennen, nicht.
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#6   Cappadocius   17:16:46 | Donnerstag, 26. Mai 2011
@ Kraut
Tatsächlich sah ich bislang bei der Priesterbruderschaft keine übergewichtigen Personen, derart wie Lehmann oder dieser Herr Richard.
Also mir fällt ganz spontan ein gewisser Waldemar Schulz FSSPX media.viennablog.at/…20070415-Bild027.jpg ein.
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#5   Kraut   17:10:20 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Tatsächlich sah ich bislang bei der Priesterbruderschaft
keine übergewichtigen Personen, derart wie Lehmann oder dieser Herr Richard.
Wer Maß hält bleibt auch vom Hefeteig-Syndrom verschont.
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#4   KäptnIglo   17:08:01 | Donnerstag, 26. Mai 2011
der erinnert
mich an den von gestern mit dem Ventil im Arsch
www.welt.de/…latzen-gebracht.html
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#3   SignumSalutis †   16:31:52 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Schade für Lob-Hüdephol –
vielleicht einigen ZU quirlig. Aber er hat sicher frischen Wind in den Laden gebracht. Und ist ein brillianter Theologe.
Was mich wundert: Angehörige der mittelalterlichen Bettelorden werden in der Regel mit ihrem Ordens-, nicht dem Familiennamen angeredet: scheint die Redax nicht zu wissen … er ist also Pater Richard („Ritschard“).
Welche Bedeutung hat die Aussage über das Körpergewicht des neuen Präsidenten hier? Dass er der Callmund der katholischen Universität ist? Oder als schwergewichtiger Ordensmann in der Nachfolge des hl. Thomas steht, also nicht nur über ihn promiviert hat?
Gibt es in der Piusbruderschaft keine Übergewichtigen? Es gibt auch Formen der Adipositas, die auf somatische Erkrankungen zurück zu führen sind – weshalb hier diese Bloßstsellung? Aber es wäre ja nicht die erste allhier! :-@ :-!
SignSal
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#2   Dr. Best   15:46:52 | Donnerstag, 26. Mai 2011
typisch amerikanische Erscheinung
siehe: hier www.youtube.com/watch?v=bY0xgRA_Sk0!
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#1   Kraut   15:24:46 | Donnerstag, 26. Mai 2011
ja, eine typisch amerikanisierte Erscheinung.
Könnte eins zu eins in South Park übernommen werden.
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