15:21:18 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Damit die angeblich katholische Universität weiter vor sich hin versumpft und niemals Teil eines katholischen Aufbruchs wird, mußte der Neugewählte vor allem eine Bedingung erfüllen: Er darf den Altliberalen nicht auf die Füsse treten.

Der Zivil-Dominikaner Richard Schenk
© Pressefoto Universität Eichstätt(kreuz.net, Eichstätt) Heute wählte der Hochschulrat der katholischen Universität Eichstätt im
dritten
Anlauf einen neuen Präsidenten.
Das gab die Universität in einer Pressemitteilung bekannt.
Schon im
ersten Wahlgang wurde mit einer Zweidrittelmehrheit der übergewichtige Dominikaner, Pater Richard Schenk,
gewählt.
Pater Schenk stammt aus den USA. Seine Familie wanderte vor rund hundert Jahren aus Deutschland
nach Kalifornien aus.
Der Zivil-Dominikaner wird sein Amt am 1. Oktober antreten.
Er löst den altliberalen
Berliner Moraltheologe
Andreas Lob-Hüdepohl (48) ab.
Dieser leitete die Universität seit dem Sommer
2009 vorübergehend.
Lob-Hüdelpohl hatte sich im Vorfeld selber als Kandidat für die Präsidentenwahl
zur Verfügung gestellt.
Er galt als Favorit.
Universität Eichstätt

© Pressefoto Universität Eichstätt

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Pressefoto Universität Eichstätt

© Pressefoto Universität Eichstätt

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Die KaffeemaschinePater Schenk studierte in Kalifornien Philosophie und in München Theologie.
Dort
wurde er beim konservativen Dogmatiker Leo Kardinal Scheffczyk († 2005) mit einer Arbeit über den Heiligen
Thomas von Aquin († 1274), den Jesuiten Karl Rahner († 1984) und den Philosophen Martin Heidegger († 1976)
promoviert.
Im Jahr 1971 trat er in die kalifornische Provinz des Dominikanerordens ein.
Er wurde im
Jahr 1978 zum Priester geweiht
Seitdem unterrichtete der Geistliche an verschiedenen Fakultäten.
Von
1991 bis 2000 wirkte er zudem als Direktor des 1988 durch den Bischof von Hildesheim gegründeten „Forschungsinstituts
für Philosophie Hannover“.
Von 1999 bis 2003 war er Studienregens der Westlichen Provinz der US-Dominikaner.
Von 2003 bis 2005 war er Direktor des interreligiösen „Intercultural Forum for Studies in Faith and
Culture“ am Johannes Paul II. Kulturzentrum in Washington, D.C.
Ferner ist Pater Schenk seit 1991 Mitglied
der „Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste“ in Salzburg.
Zur Frage, was er am ersten
Tag machen wollte, sagte der Pater: „Meine Espressomaschine aufstellen.“
Laut der deutschen ‘Katholischen
Nachrichtenagentur’ will der Zivilpater die Universität „internationaler, ökumenischer und interreligiöser“
ausrichten.
Andererseits gilt der Pater als intelligent, rechtgläubig, aber in liturgischen Dingen als
gleichgültig.
Es ist darum zu bezweifeln, daß er die dekadente Universität auf einen Reformkurs bringen
wird.
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felsbrandung 14:02:04 | Freitag, 24. Juni 2011
#18
Vogel 18:59:57 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#17
Paul M. 18:39:31 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#16
kristall 17:47:22 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#15
bassman75 † 17:47:12 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#14
Vogel 17:44:54 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#13
bassman75 † 17:42:33 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#12
Vogel 17:41:06 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#11
kristall 17:38:40 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#10
Vogel 17:36:40 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#9
kristall 17:32:23 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#8
Evelynn van der Meer 17:23:40 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#7
Kraut 17:20:04 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#6
Cappadocius 17:16:46 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#5
Kraut 17:10:20 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#4
KäptnIglo 17:08:01 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#3
SignumSalutis † 16:31:52 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#2
Dr. Best 15:46:52 | Donnerstag, 26. Mai 2011
#1
Kraut 15:24:46 | Donnerstag, 26. Mai 2011