Protestantische Ordination in katholischer Kathedrale verboten
Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Der Vatikan hat dem Treiben eines von Johannes Paul II. ernannten altliberalen Erzbischof rechtzeitig Einhalt geboten.
(kreuz.net, Liverpool) Die vatikanische Gottesdienst- kongregation und der vatikanische Einheitsrat haben
eine im Juli geplante Ordination methodistischer Prediger in der Kathedrale von Liverpool im Juli verboten.
Das berichtete die britische Wochenzeitung ‘Catholic Herald’.
Das Blatt spricht von einem „Ratschlag“
aus dem Vatikan.
Die Kathedrale von Liverpool wurde in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut.
Sie sieht aus wie eine Mischung zwischen einem Atomkraftwerk und einer Abfall-Verbrennungsanlage.
Der altliberale Erzbischof Patrick Kelly (72) von Liverpool hatte im vergangenen Herbst eine
Anfrage der methodistischen Gemeinschaft erhalten und diese positiv beantwortet.
Nun mußte Mons. Kelly –
nach eigenen Angaben – „leider“ einen Rückzieher machen.
Die Zeremonie hätte zuviel Aufmerksamkeit
auf sich gezogen – rechtfertigte der Erzbischof die Absage.
Das hätte den angeblich „geistlichen Charakter“
der methodistischen Kulthandlung untergraben.
Der Erzbischof wies auch darauf hin, daß der Anlaß eine
symbolische Bedeutung erlangt hätte: „Symbole sind gefährliche Dinger – sie können explodieren.“
Er
wisse um die praktischen Probleme für die Methodisten nur zwei Monate vor der Ordination.
In Wahrheit
ist ein Ersatzort bereits gefunden – die wunderschöne anglikanische Kathedrale in Chester.
Die Absage
würde manchen Schmerz, anderen Erleichterung und vielen Verwirrung bereiten – trauerte der altliberale
Prälat dem verhinderten Sakrileg nach.
Gleichzeitig beteuerte seine unfehlbare Treue zum „ökumenischen
Weg“, auf den das Zweite Vatikanum angeblich jeden Katholiken eingeschworen habe.
Alles gleichgültig
Mons. Kelly erklärte, während der Rekonvaleszenz nach einer Hüftoperation selber Zweifel an der Zeremonie
bekommen zu haben.
Darum sei er von der vatikanischen Entscheidung „nicht gänzlich überrascht“ worden:
„Ich begann, mich selber zu fragen, ob meine Zusage zu dem Zeitpunkt unangebracht war und ein möglicher
Skandal im ursprünglichen Sinn des Wortes – ein Stolperstein für eine Ordination und für den ökumenischen
Weg.“
Ein starker Widerstand gegen die angekündigte Zeremonie war auch im Internet erwachsen.
So wies
die katholische Webseite ‘ccfather.blogspot.com’ darauf hin, daß die Ordination Leute hätte verleiten
können, „eine Gleichgültigkeit zwischem dem Methodismus und der von Christus gegründeten Einen Wahren
Kirche anzunehmen.“
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52 Lesermeinungen
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Gültige hl. Weihen nur für einen getauften MANN… …ohne Wenn und Aber… Der Canon 1024 des Codex
Iuris Canonici besagt: – „Die heilige Weihe EMPFÄNGT GÜLTIG NUR EIN GETAUFTER MANN“. –- dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
tomas und weil jopa2 die frauen nicht von der diakonenweihe ausgeschlossen hat, war er sicherlich (auch)
ein apostat und verlor deswegen das amt nach can. 188 4° cic/1917?
JoPa II und Frauenorditanion Der JoPa II. hat definiv die Frauen von der Priesterweihe ausgeschlossen.
Definit bedeutet in der Konzilssekte, in der sich ständig alles ändert, bis der nächtes „Papst“ diese
Bestimmung aufhebt. Im übrigen hat der JoPa II. die Frauen nicht von der Diakonatsweihen ausgeschlossen.
Diese Möglichkeit hat er offen gelassen.
ENDGÜLTIGE ABSAGE an sog. „Frauenordination“…ORIDINATIO SACERDOTALIS (…) Obwohl die Lehre über die
nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der
Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt
worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt
der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung
zu. DAMIT ALSO JEDER ZWEIFEL bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der
Kirche selbst betrifft, BESEITIGT WIRD, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl.
Lk 22,32), daß die Kirche KEINERLEI VOLLMACHT HAT, FRAUEN DIE PRIESTERWEIHE ZU SPENDEN, und daß sich
ALLE GLÄUBIGEN der Kirche ENDGÜLTIG AN DIESE ENTSCHEIDUNG ZU HALTEN HABEN. Während sich auf euch, verehrte
Brüder, und auf das ganze christliche Volk den beständigen göttlichen Beistand herabrufe, erteile ich
allen den Apostolischen Segen. Aus dem Vatikan, am 22. Mai, dem Pfingstfest des Jahres 1994, dem 16. meines
Pontifikates. JOANNES PAULUS PP II –- dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
Markus Büchel, Bischof von St. Gallen und Apostolischer Administrator beider Appenzell … zur Frauenordination:
„Aber es ist einfacher über eine allfällige Heirat eines Priesters zu diskutieren als über eine Tradition,
die es in der römisch-katholischen Kirche noch nie gab. Aber wir müssten Schritte suchen, die dahin
führen. Ich könnte mir vorstellen, dass der Diakonat der Frau ein solcher Schritt sein könnte. Wir
müssen Verständnis haben, wenn diese Frage nicht gleich morgen gelöst ist. Vielleicht braucht es eine
gewisse Beharrlichkeit, wie sie Wiborada hatte, auch in Fragen, die nicht von einem Tag auf den anderen
gelöst werden können. Aber wir können dem auch nicht ausweichen. Eine Weile hat man ja gesagt, darüber
dürfe man nicht diskutieren. Und das ist etwas vom Schwierigsten in der heutigen Gesellschaft. Das können
wir uns nicht mehr leisten.“ „Die Weltkirche müsste sich dahingehend entwickeln, dass nicht alles zentralistisch
entschieden wird. Wir sollten in der Einheit sein, aber nicht überall in der Einheitlichkeit. Wenn ich
in andere Länder schaue, haben wir diese Einheitlichkeit schon lange nicht mehr.“ Quelle: Pfarreiforum
[des Bistums] 6/2011 Link (pdf): www.pfarreiforum.ch/…oads/mantel_6-11.pdf
@ unverständlich… was wollen die Methodisten denn in einer katholischen Kathedrale… Wären sie doch
gleich zu den Anglikanern gegangen, von dort kommen sie schliesslich her. Kirchengründer John Wesley
war ja anglikanischer Pfarrer. Find ich völlig in Ordnung vom Vatikan und finde das Ansinnen der britischen
Methodisten nicht nachvollziehbar… In der Tat, da könnte eine gefährliche Symbolik entstehen und als
Methodist lege ich doch äussersten Wert darauf, mit Römisch-Katholischen nicht in einen Sack gesteckt
zu werden. Methodist
@M.C. Sie schrieben zu Bischof Büchels aussagen zur Frauenordination: Im Übrigen ist der Bischof auch
legitimiert zu solchen Aussagen (wobei ich der Meinung bin, dass sie nicht unbedingt nötig wären – aber
ich bin ja nicht der Bischof). Erläutern sie mir doch bitte etwas Genauer, wieso ein Bischof (der ja
vor seinem Amtsantritt Glaubensbekenntnis und Treueeid gegenüber dem Vertreter des Hl. Stuhles ablegen
musste) dazu letitimiert sein soll, eine Entscheidung, die als „unfehlbare Erklärung des ordentlichen
Lehramtesa“ gilt, in Frage zu stellen, ohne seinen Versprechen untreu zu werden?
„Endgültig“ Wieso macht der Papst kein Dogma daraus? Dann wäre es doch wirklich endgültig, wa? Ich
schätze, selbst dieser Papst mit seiner „endgültigen“ Entscheidung hat Angst, die Kirche zu vernichten,
wenn er das zum Dogma machte – in Zukunft könnte es nämlich sein, dass die RKK Frauenpriester halt doch
braucht, weil sonst gar keine Priester mehr da sind…
S.E. Büchel kann so weit in die Zukunft schauen wie er will ! Und dennoch wird sich nichts an einem ENDGÜLTIGEN
päpstlichen Entscheid ändern; da kann er sich auch noch so viel als Ungehorsamsprophet geben und von
„im Augenblick nichts zu machen“ reden ( im Uebrigen steht ihm sein Mitbruder S.E. Gmür von Basel mit
derartigen Formulierungen nicht nach !); ENDGÜLTIG heisst ENDGÜLTIG; www.razyboard.com/…07698-6072563-0.html
in Australien wurde erst kürzlich ein „aufbruchbewegter“ Bischof des Amtes enthoben, der auch unentwegt
obige „Weisheiten“ von sich gab; wer die Entstellung des Altarraumes zu einer „Veranstaltungsbühne“ als
gelungen betrachtet, der dürfte sich schon sehr wohl fühlen im „heimeligen“ Schein“licht“ der „oekumenisierend
dialogiesierenden“ Verdunstung des wahren Glaubens; der hl. Paulus über eine Zeit der menschlichen „Wunschkirche“:
2 Tim 4,3 Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach
eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; 2 Tim 4,4 und man wird der Wahrheit
nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden. das Schein“licht“ ist verführerisch und
„einladend“ www.razyboard.com/…07891-6037126-0.html aber für viele weist es den Weg weit weg vom Streben
nach Vollendung in eine gemütliches unverbindl. Gutmenschtum www.razyboard.com/…07891-5984872-0.html
Kommen Sie, monens, bleiben Sie sachlich! 1.) Lesen Sie die Aussagen von Bischof M. Büchel zur Frauenordination
genau! Er schaut weit in die Zukunft, und äusserte sich klar, dass sich im Augenblick nichts machen lässt.
Im Übrigen ist der Bischof auch legitimiert zu solchen Aussagen (wobei ich der Meinung bin, dass sie
nicht unbedingt nötig wären – aber ich bin ja nicht der Bischof). 2.) Die geplante Neugestaltung des
Altarraums in der Kathedrale St. Gallen ist sehr gelungen und überhaupt nicht „modern-selbstdarstellerisch-verunstaltend“.
Es gab noch weitere gelungene Vorschläge; persönlich hätte ich sogar denjenigen von Pipilotti Rist
vorgezogen.
In den deutschsprachigen Diözesen ist es aber auch immer „unterhaltsam“ ! Schon mehrfach wurde auch auf
dieser Seite von den Machenschaften in so manchen deutchsprachigen Diözesen berichtet; so auch in denjenigen
der Schweiz; dort scheinen zwei Diözesen besonders „Aufbruchbewegtes“ zu praktzieren; die Dözese St.
Gallen und die Diözese Basel; in ersterer labert S.E. Büchel weiter ( wie sein Mitbruder S.E. Fürst
in Deutschland ) von der Möglichkeit einer, ENDGÜLTIG ad acta gelegten, „Frauenordination“ www.razyboard.com/…07887-6072566-0.html
und plant die Kathedrale von St. Gallen zu entstellen, in der anderen wüten „Gemeindeleiter/innen“ nach
Lust und Laune über „priesterliche Mitarbeiter“; dort ist das „zur Verfügungstellen“ der Kirchen für
die Zelebration der protestantischen „Konfirmationen“ eine „Selbstverständlichkeit“; ebenso wird regelmässig
ein „Kanzeltausch“ praktiziert; Laienrediger „predigt“ in röm. kath. Kirche, röm. kath. hw Priester
in protestant. Versammlungshäusern; zur Erinnerung: www.razyboard.com/…07688-5821686-0.html von kuntebunten
„oekumenischen Gottesdiensten“ ganz zu schweigen; schliesslich sind so gut wie fast alle Kirchen dazu
entstellt worden, genau wie in A und der BRD www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html das hl. MessOPFER
„stört“ www.razyboard.com/…07690-6027212-0.html
„Macht auf die Tore; hereinspaziert Irrlehren in die weichgespülte Welt des Katholizismus light“ Es ist
allerhöchste Zeit, dass den Eskapaden der völlig von der Rolle geratenen „aufbruchbewegten“ Abbruchstrategen
ein Riegel geschoben wird; was mittlerweile alles an „Anlässen“ Einlass gewährt bekommt in geweihte
röm. kath. Kirchen ist kaum mehr zu ertragen; so stolzieren protestantische Laienprediger vor dem Tabernakel
IN GEGENWART der Wahrheit Jesus Christus ( dessen GEGENWART sie leugnen !) und wollen sich in ihrer Irrlehre
„ordinieren“ lassen; welch ein Schlag ins Gesicht für die Wahrheit Jesus Christus; „Dominum Jesus“ aus
dem Jahre 2000: „Die kirchlichen Gemeinschaften hingegen, die den gültigen Episkopat und die ursprüngliche
und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, sind NICHT Kirchen
im eigentlichen Sinn; dennoch labern heute nicht wenige Hirten von „Kirch-en“ als ob die Wahrheit Jesus
Christus sich „geirrt“ hätte tp://www.razyboard.com/system/morethread-das-fundament-der-heiligen-mutter-kirche-forumtradi-2207688-5821686-0.html
welch ein beschämend trauriger Anblick einer weichgespülten „aufbruchbewegten; die Türoffnung an die
Irrlehren kennt gar noch ein „i“ Tüpfelchen; die „Teppichlegung“ (!) für den Islam „ Fensteröffnungtheologie
im luftleeren Raum; S.E. Lefebvre Wenn man daran glaubt, sich durch Buddha, Mohammed oder Luther zu retten,
dann hat man Unseren Herrn Jesus Christus aufgeben. www.razyboard.com/…08950-5927068-0.html
Dumbledor die Versuchung ist der Satan wir bitten glaube ich Gott, dass er dem Satan nicht so viel Freiheit
gewährt, uns in Versuchung führen zu können. Dumbledor, Gott schenkt ja jedem die Freiheit, selbst
dem Engel – sonst wäre er ja nicht gefallen. (der Satan)
…und führe uns nicht in Versuchung… lautet es im Vater Unser. Ohne den Teufel, den „abgefallenen
Sohn“ Luzifer wäre die christliche Heilsgeschichte eine andere.
Eben nicht, Mighty C, denn: Ganz egal, WOHER das Leid kommt: Bei einem angenommenen ALLMÄCHTIGEN und
ALLGUTEN Gott stellt sich trotzdem die Frage, wieso er dies zulässt. Auch wenn man das Leid dem Teufel
in die Schuhe schiebt, stellt sich die Frage, wieso ein GUTER Gott das eben nicht verhindert, wenn er
es doch könnte.
Gotthard (18:03) Die römische Entscheidung hat wahrlich nichts mit Angst zu tun, armseliger Gotthard!
Suchen Sie doch eine Erklärung auf der dogmatischen Ebene: da werden Sie fündig. Begrüssenswert ist
immerhin, daß die vatikanischen Kongregationen endlich damit beginnen, ihre bisherige Lähmung abzulegen
und ihren Job zu tun, klar und konsequent. Mehr davon!! Die chaotische oder gar fehlende „governance“
des seligen Vorgängers hat der Kirche sehr geschadet, Maßstäbe unkenntlich gemacht, d.h. ins Reich
der Beliebigkeit verschoben, und Leute wie Sie und der offensichtlich völlig überforderte Erzbischof
von Liverpool dazu getrieben, Erklärungen auf Ebenen zu suchen, wo sie von Natur aus nicht zu finden
sind.
@Mufelius wenn du mal deine Nase in das Alte Testament steckst, wirst du sehen, dass Gott höchstpersönlich
allerhand Katastrophen und Krankheiten über die Menschheit auslässt. Das ist auch sein gutes Recht als
Herr der Schöpfung, wenn ihm die geistige Entwicklung der Menschen keine Freude macht. Ich persönlich
glaube durchaus an das personifizierte Böse. Aber dieses ist nur scheinbar ein Gegenspieler Gottes. An
einer Stelle in Hiob wird der Teufel sogar als Sohn Gottes genannt. In Wahrheit ist er ein Instrument
des göttlichen Willens. Der Teufel verführt die Menschen, die in ihren Herzen nach dem Bösen trachten,
aber er prüft auch die Guten auf ihre Standhaftigkeit.
Mufelius Nun, für das Übel in der Natur macht auch die Kirche nicht den Teufel verantwortlich. Vielmehr
handelt es sich um ein grosses Geheimnis, dass unter dem Titel der „Theodizee“ abgehandelt wird.
no devil Und ICH, Migthy C, staune immer wieder, wie man Christ sein kann ohne an den Teufel zu glauben.
der sog, Teufel ist nicht Inhalt des christlichen Glaubens … er kommt in keinem Glaubensbekenntnis vor.
Credo = ich glaube heißt: ich habe eine positive Beziehung zu : Gott dem Schöpfer Jesus Christus dem
Erlöser dem hl. Geist – dem Wirker der Kirche der Teufel hat darin keinen Platz!
#25 Mufelius † 23:32:20 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Ja, Mighty Counsellor, beim MENSCHEN mag das zutreffen. Nicht aber bei der Natur, der „Schöpfung“, die
ja bei einem perfekten, freundlichen Gott perfekt und freundlich sein müsste, nicht wahr? Leider sind
Erdbeben, Sonnenstürme, Tsunamis, Meteoriteneinschläge und dergleichen nicht besonders freundlich. Auch
grausame Krankheiten, die die Menschheit schon immer heimsuchen (und sich fieserweise auch noch anpassen –
mutieren) sowie angeborene Behinderungen beispielsweise müssten dann direkt von Gott gemacht sein. Gott
hätte dann also das Leid direkt in seine Schöpfung eingebaut. All das sind ja so Sachen, die Christen
auf die „Korrumpierung“ der Schöpfung durch den Teufel schieben. Die Annahme des Teufels sorgt dafür,
dass Gott trotz des ganzen Leids auf der Welt als gut angesehen werden kann. Gibt es keinen leibhaftigen
Gegenspieler, dann muss all das von Gott persönlich gemacht worden sein – und dann KANN er nicht „Das
Gute“ sein, sondern man müsste ihn „dualistisch“ sehen, also mit einer Guten und einer Bösen Seite.
Und DAS wäre nicht mehr der christliche Gott.
Mufelius – Die Dämonen liessen sich zeitgemäss weginterpretieren. – Dass Gott für das Böse verantwortlich
sein soll, ergäbe massive Widersprüche. Das dies nicht angeht, ist mir klar. Dennoch hatten auch die
Engel, die dann von Gott abgefallen sind, etwas in ihrem Herzen, dass sie zu Ungehorsam bewog. Dieses
Etwas im Herzen ist nicht geschöpft, aber auch nicht von einem Teufel verursacht. Das überträgt man
auf den Menschen, und schon hat man den Menschen, der aus sich selbst heraus böse wird. Ohne Verantwortung
Gottes.
#23 Mufelius † 23:07:12 | Donnerstag, 26. Mai 2011
@ Migthy Counsellor: Klar. Könnte man nicht postulieren… Klar könnte man das. Nur ist das dann halt
kein Christentum mehr, denn dann hätte Jesus sich merhfach ganz arg geirrt, also z.B. hat er an den Teufel
geglaubt, er hat „Dämonen“ ausgetrieben und letztlich wäre Gott dann für alles Böse direkt verantwortlich.
Mufelius Man würde meinen, den Teufel „brauche“ es in der Heilsgeschichte als Ursprung des Bösen. Aber
trifft das wirklich zu? Könnte man nicht postulieren, das Böse komme allein aus dem Herzen der Menschen?
Um das Böse als gegenwärtig zu realisieren (und entsprechend darauf zu reagieren), ist man doch nicht
auf einen bösen Geist, den Teufel, angewiesen? Das Heil erlangen wir (wahrscheinlich), wenn wir das Böse
in uns überwinden, aber nicht, indem wir einem „Teufel“ „standhalten“.
#21 Mufelius † 22:45:19 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Und ICH, Migthy C, staune immer wieder, wie man Christ sein kann ohne an den Teufel zu glauben. Das ist,
wie wenn bei einem Fußballspiel die gegnerische Mannschaft gar nicht erst antritt. Ohne Gegenspieler
ist die gesamte „Heilsgeschichte“ total sinnfrei.
Ich staune immer wieder, wie man als halbwegs vernünftiger – und durchaus auch christgläubiger – Mensch
an den Teufel in persona glauben kann. Und darüber Theorien entwickelt. Und diesen anderen an den Hals
wünscht. Das ist doch – wenn man nur eine Sekunde nachdenkt – absolut lächerlich und auf eine Weise
auch völlig primitiv, primitiv im Sinne von „ursprünglich denkend“.
Der Diabolus ist unsichtbarer Geist, so dass Sie nicht beurteilen können, ob dieser nicht präsent war,
denn Präsenz ist bei allen Veranstaltungen zu vermuten, die nicht rechtgläubig sind, denn es ist der
Diabolus, der die Menschen von Gott fort führt, so wie es die konziliäre Sekte vorführt.
Nein, einen Stiptease gab es nicht. Im Übrigen beobachte ich gerne den Feind, zumal der Teufel mit Sicherheit
nicht dort anwesend war; da war geistig nämlich überhaupt nichts präsent.
Na, das ist doch geil! Wirklich ökupistischer Fortschritt und Sie haben rindviehgläubig daran teilgenommen.
Sie hätten die Teufelsstätte sofort verlassen müssen, anstatt jetzt zu sagen, es wäre „langweilig“
gewesen. Gab es keinen Stiptease bei den Protestunten?
Warum nicht? Die konziliäre Sekte steht doch allen offen, nur den eigentlichen Gläubigen nicht! Schade,
dass dieses wunderschöne ökupistische Ereignis in der konziliären „Kathedrale“ aufgrund von Engstirnigkeiten
nicht stattfinden kann. Ist die „Ökupistene“ immer noch nicht weiter. Was würde hier nur Woytila Apostata
sagen, er würde sich im Grabe umdrehen und seinen polonischen Finger drohend erheben. Leider hat er den
nicht mehr, denn die Konzilssekte sucht Reliquien von Heiligen, dann könnte sie auch noch etwas vom Gründer
der Methodisten, John Wesley, ergattern, kam zwar aus England und nicht Polonien, war aber durch und durch
häretisch! Gefordert ist „ökupistischer“ Fortschritt ins Nichts!!!
JohannWolfgang jedenfalls kann man eine Gärtnerei sicher zu sinnvolleren Sachen nutzen, als für eine
tridentinische Messe – zum Beispiel zum Blumen züchten
@blackbird Naja, schön ist er ja wirklich nicht! Aber letztendlich entscheidet darüber doch, was drinnen
passiert! Eine Gärtnerei wird ja auch nicht dadurch schöner, wenn darin eine tridentinische Messe gefeiert
wird. Ob dadurch die Haltbarkeit der Blumen negativ oder positiv beeinflusst wird, entzieht sich meiner
Kenntniss…ich jedenfalls würde beim Anblick von Franz Schmidberger die Blätter hängen lassen…
na… also schön ist wirklich was anderes – allerdings kann man kaum erwarteten, dass in den 60’ern barocke
Kirchen entstehen. Die, nebenbei bemerkt, ebenfalls jenseits des guten Geschmacks sind…
Das Problem der röm.-kath. Kirche… …ist doch, dass die meisten Priester, Bischöfe u.a. , die mutige
Schritte wagen, sich oft, wenn im Vatikan gehustet wird, mit einer Erkältung ins Bett legen! Wie war
das…Kardinal Meisner geht in Köln bei strahlend blauem Himmel mit dem aufgespannten Regenschirm durch
die Stadt. Als in ein Passant darauf anspricht, antwortet Meisner:“ Aber guter Mann, im Vatikan regnet
es derzeit!“ Und was den Bau an sich anbelangt…wenn er doch eurer Meinung nach so potthäßlich ist,
dann wäre er doch gerade das Richtige für eine protestantische Ordination…
Typischer 60er-Jahre-Revoluzer-Beton! Was hat die Architekten denn nur in den 60er-Jahren geritten, dass
sie so hässliche Gotteshäuser bauen mussten? Ach ja … ich Dummchen, der Rauch Satans… nach dem
II. Vat. Konzil…
Kraut ich lese hier aufmerksam und denke nach, was könnte man hier schreiben. Da man ja seinen Vorschreiber
kommentieren soll, sage ich nun: Sieht aus wie kurz vorm Start