Vatikan
Protestantische Ordination in katholischer Kathedrale verboten
Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Der Vatikan hat dem Treiben eines von Johannes Paul II. ernannten altliberalen Erzbischof rechtzeitig Einhalt geboten.
Die katholische Kathedrale Christus König in Liverpool.
Die katholische Kathedrale Christus König in Liverpool.
© Scouserdave, Wikipedia, CC
(kreuz.net, Liverpool) Die vatikanische Gottesdienst- kongregation und der vatikanische Einheitsrat haben eine im Juli geplante Ordination methodistischer Prediger in der Kathedrale von Liverpool im Juli verboten.

Das berichtete die britische Wochenzeitung ‘Catholic Herald’.

Das Blatt spricht von einem „Ratschlag“ aus dem Vatikan.

Die Kathedrale von Liverpool wurde in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut.

Sie sieht aus wie eine Mischung zwischen einem Atomkraftwerk und einer Abfall-Verbrennungsanlage.

Katholische Kathedrale in Liverspool

Ein Glücksfall für die Methodisten

Der altliberale Erzbischof Patrick Kelly (72) von Liverpool hatte im vergangenen Herbst eine Anfrage der methodistischen Gemeinschaft erhalten und diese positiv beantwortet.

Nun mußte Mons. Kelly – nach eigenen Angaben – „leider“ einen Rückzieher machen.

Die Zeremonie hätte zuviel Aufmerksamkeit auf sich gezogen – rechtfertigte der Erzbischof die Absage.

Das hätte den angeblich „geistlichen Charakter“ der methodistischen Kulthandlung untergraben.

Der Erzbischof wies auch darauf hin, daß der Anlaß eine symbolische Bedeutung erlangt hätte: „Symbole sind gefährliche Dinger – sie können explodieren.“

Er wisse um die praktischen Probleme für die Methodisten nur zwei Monate vor der Ordination.

In Wahrheit ist ein Ersatzort bereits gefunden – die wunderschöne anglikanische Kathedrale in Chester.

Die Absage würde manchen Schmerz, anderen Erleichterung und vielen Verwirrung bereiten – trauerte der altliberale Prälat dem verhinderten Sakrileg nach.

Gleichzeitig beteuerte seine unfehlbare Treue zum „ökumenischen Weg“, auf den das Zweite Vatikanum angeblich jeden Katholiken eingeschworen habe.

Alles gleichgültig

Mons. Kelly erklärte, während der Rekonvaleszenz nach einer Hüftoperation selber Zweifel an der Zeremonie bekommen zu haben.

Darum sei er von der vatikanischen Entscheidung „nicht gänzlich überrascht“ worden:

„Ich begann, mich selber zu fragen, ob meine Zusage zu dem Zeitpunkt unangebracht war und ein möglicher Skandal im ursprünglichen Sinn des Wortes – ein Stolperstein für eine Ordination und für den ökumenischen Weg.“

Ein starker Widerstand gegen die angekündigte Zeremonie war auch im Internet erwachsen.

So wies die katholische Webseite ‘ccfather.blogspot.com’ darauf hin, daß die Ordination Leute hätte verleiten können, „eine Gleichgültigkeit zwischem dem Methodismus und der von Christus gegründeten Einen Wahren Kirche anzunehmen.“
      
52 Lesermeinungen
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#52   Diamant †   17:25:26 | Freitag, 27. Mai 2011
CIC 1983 oder 1917?
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#51   defendor   17:23:12 | Freitag, 27. Mai 2011
Gültige hl. Weihen nur für einen getauften MANN…
…ohne Wenn und Aber…
Der
Canon 1024 des
Codex Iuris Canonici
besagt:

„Die heilige Weihe
EMPFÄNGT GÜLTIG NUR EIN GETAUFTER MANN“.
–-
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#50   Diamant †   17:19:39 | Freitag, 27. Mai 2011
tomas
und weil jopa2 die frauen nicht von der diakonenweihe ausgeschlossen hat, war er sicherlich (auch) ein apostat und verlor deswegen das amt nach can. 188 4° cic/1917?
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#49   Tomás   17:16:47 | Freitag, 27. Mai 2011
JoPa II und Frauenorditanion
Der JoPa II. hat definiv die Frauen von der Priesterweihe ausgeschlossen. Definit bedeutet in der Konzilssekte, in der sich ständig alles ändert, bis der nächtes „Papst“ diese Bestimmung aufhebt.
Im übrigen hat der JoPa II. die Frauen nicht von der Diakonatsweihen ausgeschlossen. Diese Möglichkeit hat er offen gelassen.
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#48   Diamant †   17:08:44 | Freitag, 27. Mai 2011
„Endgültig“, das haben die Schwachköpfe am liebsten.
Wie das „endgültige“ Quo primum von Pius V.
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#47   defendor   16:58:27 | Freitag, 27. Mai 2011
ENDGÜLTIGE ABSAGE an sog. „Frauenordination“…ORIDINATIO SACERDOTALIS
(…)
Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu.
DAMIT ALSO JEDER ZWEIFEL
bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft,
BESEITIGT WIRD, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32),
daß die Kirche
KEINERLEI VOLLMACHT HAT, FRAUEN DIE PRIESTERWEIHE ZU SPENDEN,
und daß sich
ALLE GLÄUBIGEN der Kirche
ENDGÜLTIG AN DIESE ENTSCHEIDUNG ZU HALTEN HABEN.
Während sich auf euch, verehrte Brüder, und auf das ganze christliche Volk den beständigen göttlichen Beistand herabrufe, erteile ich allen den Apostolischen Segen.
Aus dem Vatikan, am 22. Mai, dem Pfingstfest des Jahres 1994, dem 16. meines Pontifikates.
JOANNES PAULUS PP II
–-
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#46   Mighty Counsellor †   16:35:02 | Freitag, 27. Mai 2011
Markus Büchel, Bischof von St. Gallen und Apostolischer Administrator beider Appenzell
… zur Frauenordination:
„Aber es ist einfacher
über eine allfällige Heirat eines Priesters zu
diskutieren als über eine Tradition, die es in
der römisch-katholischen Kirche noch nie
gab. Aber wir müssten Schritte suchen, die
dahin führen. Ich könnte mir vorstellen, dass
der Diakonat der Frau ein solcher Schritt sein
könnte. Wir müssen Verständnis haben, wenn
diese Frage nicht gleich morgen gelöst ist.
Vielleicht braucht es eine gewisse Beharrlichkeit,
wie sie Wiborada hatte, auch in Fragen,
die nicht von einem Tag auf den anderen gelöst
werden können. Aber wir können dem
auch nicht ausweichen. Eine Weile hat man ja
gesagt, darüber dürfe man nicht diskutieren.
Und das ist etwas vom Schwierigsten in der
heutigen Gesellschaft. Das können wir uns
nicht mehr leisten.“
„Die Weltkirche müsste sich dahingehend
entwickeln, dass nicht alles zentralistisch
entschieden wird. Wir sollten in der Einheit
sein, aber nicht überall in der Einheitlichkeit.
Wenn ich in andere Länder schaue, haben wir
diese Einheitlichkeit schon lange nicht mehr.“
Quelle:
Pfarreiforum [des Bistums] 6/2011
Link (pdf):
www.pfarreiforum.ch/…oads/mantel_6-11.pdf
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#45   Methodist   15:11:12 | Freitag, 27. Mai 2011
@ unverständlich…
was wollen die Methodisten denn in einer katholischen Kathedrale…
Wären sie doch gleich zu den Anglikanern gegangen, von dort kommen sie schliesslich her. Kirchengründer John Wesley war ja anglikanischer Pfarrer.
Find ich völlig in Ordnung vom Vatikan und finde das Ansinnen der britischen Methodisten nicht nachvollziehbar…
In der Tat, da könnte eine gefährliche Symbolik entstehen und als Methodist lege ich doch äussersten Wert darauf, mit Römisch-Katholischen nicht in einen Sack gesteckt zu werden.
Methodist
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#44   sacerdos helveticus   14:26:46 | Freitag, 27. Mai 2011
@M.C.
Sie schrieben zu Bischof Büchels aussagen zur Frauenordination:
Im Übrigen ist der Bischof auch legitimiert zu solchen Aussagen (wobei ich der Meinung bin, dass sie nicht unbedingt nötig wären – aber ich bin ja nicht der Bischof).
Erläutern sie mir doch bitte etwas Genauer, wieso ein Bischof (der ja vor seinem Amtsantritt Glaubensbekenntnis und Treueeid gegenüber dem Vertreter des Hl. Stuhles ablegen musste) dazu letitimiert sein soll, eine Entscheidung, die als „unfehlbare Erklärung des ordentlichen Lehramtesa“ gilt, in Frage zu stellen, ohne seinen Versprechen untreu zu werden?
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#43   Mufelius †   14:12:57 | Freitag, 27. Mai 2011
„Endgültig“
Wieso macht der Papst kein Dogma daraus? Dann wäre es doch wirklich endgültig, wa?
Ich schätze, selbst dieser Papst mit seiner „endgültigen“ Entscheidung hat Angst, die Kirche zu vernichten, wenn er das zum Dogma machte – in Zukunft könnte es nämlich sein, dass die RKK Frauenpriester halt doch braucht, weil sonst gar keine Priester mehr da sind…
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#42   monens   14:10:07 | Freitag, 27. Mai 2011
S.E. Büchel kann so weit in die Zukunft schauen wie er will !
Und dennoch wird sich nichts an einem ENDGÜLTIGEN päpstlichen Entscheid ändern; da kann er sich auch noch so viel als Ungehorsamsprophet geben und von „im Augenblick nichts zu machen“ reden ( im Uebrigen steht ihm sein Mitbruder S.E. Gmür von Basel mit derartigen Formulierungen nicht nach !); ENDGÜLTIG heisst ENDGÜLTIG;
www.razyboard.com/…07698-6072563-0.html
in Australien wurde erst kürzlich ein „aufbruchbewegter“ Bischof des Amtes enthoben, der auch unentwegt obige „Weisheiten“ von sich gab; wer die Entstellung des Altarraumes zu einer „Veranstaltungsbühne“ als gelungen betrachtet, der dürfte sich schon sehr wohl fühlen im „heimeligen“ Schein“licht“ der „oekumenisierend dialogiesierenden“ Verdunstung des wahren Glaubens; der hl. Paulus über eine Zeit der menschlichen „Wunschkirche“:
2 Tim 4,3
Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln;
2 Tim 4,4
und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden.
das Schein“licht“ ist verführerisch und „einladend“
www.razyboard.com/…07891-6037126-0.html
aber für viele weist es den Weg weit weg vom Streben nach Vollendung in eine gemütliches unverbindl. Gutmenschtum
www.razyboard.com/…07891-5984872-0.html
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#41   Mighty Counsellor †   13:46:50 | Freitag, 27. Mai 2011
Kommen Sie, monens, bleiben Sie sachlich!
1.) Lesen Sie die Aussagen von Bischof M. Büchel zur Frauenordination genau! Er schaut weit in die Zukunft, und äusserte sich klar, dass sich im Augenblick nichts machen lässt. Im Übrigen ist der Bischof auch legitimiert zu solchen Aussagen (wobei ich der Meinung bin, dass sie nicht unbedingt nötig wären – aber ich bin ja nicht der Bischof).
2.) Die geplante Neugestaltung des Altarraums in der Kathedrale St. Gallen ist sehr gelungen und überhaupt nicht „modern-selbstdarstellerisch-verunstaltend“. Es gab noch weitere gelungene Vorschläge; persönlich hätte ich sogar denjenigen von Pipilotti Rist vorgezogen.
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#40   monens   13:42:44 | Freitag, 27. Mai 2011
In den deutschsprachigen Diözesen ist es aber auch immer „unterhaltsam“ !
Schon mehrfach wurde auch auf dieser Seite von den Machenschaften in so manchen deutchsprachigen Diözesen berichtet; so auch in denjenigen der Schweiz; dort scheinen zwei Diözesen besonders „Aufbruchbewegtes“ zu praktzieren; die Dözese St. Gallen und die Diözese Basel; in ersterer labert S.E. Büchel weiter ( wie sein Mitbruder S.E. Fürst in Deutschland ) von der Möglichkeit einer, ENDGÜLTIG ad acta gelegten, „Frauenordination“
www.razyboard.com/…07887-6072566-0.html
und plant die Kathedrale von St. Gallen zu entstellen, in der anderen wüten „Gemeindeleiter/innen“ nach Lust und Laune über „priesterliche Mitarbeiter“; dort ist das „zur Verfügungstellen“ der Kirchen für die Zelebration der protestantischen „Konfirmationen“ eine „Selbstverständlichkeit“; ebenso wird regelmässig ein „Kanzeltausch“ praktiziert; Laienrediger „predigt“ in röm. kath. Kirche, röm. kath. hw Priester in protestant. Versammlungshäusern; zur Erinnerung:
www.razyboard.com/…07688-5821686-0.html
von kuntebunten „oekumenischen Gottesdiensten“ ganz zu schweigen; schliesslich sind so gut wie fast alle Kirchen dazu entstellt worden, genau wie in A und der BRD
www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html
das hl. MessOPFER „stört“
www.razyboard.com/…07690-6027212-0.html
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#39   Mighty Counsellor †   13:12:51 | Freitag, 27. Mai 2011
Unser eigentlich katholisches Pfarrblatt
berichtet am liebsten über die Muslime. Weil sie sonst nichts zu wissen schreiben.
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#38   monens   13:10:55 | Freitag, 27. Mai 2011
„Macht auf die Tore; hereinspaziert Irrlehren in die weichgespülte Welt des Katholizismus light“
Es ist allerhöchste Zeit, dass den Eskapaden der völlig von der Rolle geratenen „aufbruchbewegten“ Abbruchstrategen ein Riegel geschoben wird; was mittlerweile alles an „Anlässen“ Einlass gewährt bekommt in geweihte röm. kath. Kirchen ist kaum mehr zu ertragen; so stolzieren protestantische Laienprediger vor dem Tabernakel IN GEGENWART der Wahrheit Jesus Christus ( dessen GEGENWART sie leugnen !) und wollen sich in ihrer Irrlehre „ordinieren“ lassen; welch ein Schlag ins Gesicht für die Wahrheit Jesus Christus; „Dominum Jesus“ aus dem Jahre 2000:
„Die kirchlichen Gemeinschaften hingegen, die den gültigen Episkopat und die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, sind NICHT Kirchen im eigentlichen Sinn;
dennoch labern heute nicht wenige Hirten von „Kirch-en“ als ob die Wahrheit Jesus Christus sich „geirrt“ hätte
tp://www.razyboard.com/system/morethread-das-fundament-der-heiligen-mutter-kirche-forumtradi-2207688-5821686-0.html
welch ein beschämend trauriger Anblick einer weichgespülten „aufbruchbewegten; die Türoffnung an die Irrlehren kennt gar noch ein „i“ Tüpfelchen; die „Teppichlegung“ (!) für den Islam
„ Fensteröffnungtheologie im luftleeren Raum; S.E. Lefebvre
Wenn man daran glaubt, sich durch Buddha, Mohammed oder Luther zu retten, dann hat man Unseren Herrn Jesus Christus aufgeben.
www.razyboard.com/…08950-5927068-0.html
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#37   Vogel   11:31:39 | Freitag, 27. Mai 2011
Dumbledor
die Versuchung ist der Satan
wir bitten glaube ich Gott, dass er dem Satan nicht
so viel Freiheit gewährt, uns in Versuchung führen zu können.
Dumbledor, Gott schenkt ja jedem die Freiheit, selbst dem Engel – sonst wäre er ja nicht gefallen. (der Satan)
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#36   Goldengel   09:35:21 | Freitag, 27. Mai 2011
Dumbledor
Das habe ich mir auch schon gedacht.
Denn eigentlich müsste es heißen: Gott schütze uns vor des Teufels Versuchung.
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#35   Dumbledor   09:31:20 | Freitag, 27. Mai 2011
…und führe uns nicht in Versuchung
ist ein sehr interessanter Satz. Wird der eigentlich zu Gott oder zum Teufel gebetet?
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#34   Evelynn van der Meer   00:03:05 | Freitag, 27. Mai 2011
…und führe uns nicht in Versuchung…
lautet es im Vater Unser.
Ohne den Teufel, den „abgefallenen Sohn“ Luzifer wäre die christliche Heilsgeschichte eine andere.
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#33   Mufelius †   00:02:44 | Freitag, 27. Mai 2011
Eben nicht, Mighty C, denn:
Ganz egal, WOHER das Leid kommt: Bei einem angenommenen ALLMÄCHTIGEN und ALLGUTEN Gott stellt sich trotzdem die Frage, wieso er dies zulässt.
Auch wenn man das Leid dem Teufel in die Schuhe schiebt, stellt sich die Frage, wieso ein GUTER Gott das eben nicht verhindert, wenn er es doch könnte.
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#32   Sycamore   23:56:32 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Gotthard (18:03)
Die römische Entscheidung hat wahrlich nichts mit Angst zu tun, armseliger Gotthard!
Suchen Sie doch eine Erklärung auf der dogmatischen Ebene:
da werden Sie fündig.
Begrüssenswert ist immerhin, daß die vatikanischen Kongregationen endlich damit beginnen, ihre bisherige Lähmung abzulegen
und ihren Job zu tun, klar und konsequent. Mehr davon!!
Die chaotische oder gar fehlende „governance“
des seligen Vorgängers hat der Kirche sehr geschadet,
Maßstäbe unkenntlich gemacht, d.h. ins Reich der Beliebigkeit verschoben, und Leute wie Sie und der offensichtlich
völlig überforderte Erzbischof von Liverpool dazu getrieben, Erklärungen auf Ebenen zu suchen, wo sie von Natur aus
nicht zu finden sind.
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#31   matt3   23:54:11 | Donnerstag, 26. Mai 2011
@Mufelius
wenn du mal deine Nase in das Alte Testament steckst, wirst du sehen, dass Gott höchstpersönlich allerhand Katastrophen und Krankheiten über die Menschheit auslässt. Das ist auch sein gutes Recht als Herr der Schöpfung, wenn ihm die geistige Entwicklung der Menschen keine Freude macht.
Ich persönlich glaube durchaus an das personifizierte Böse. Aber dieses ist nur scheinbar ein Gegenspieler Gottes. An einer Stelle in Hiob wird der Teufel sogar als Sohn Gottes genannt. In Wahrheit ist er ein Instrument des göttlichen Willens. Der Teufel verführt die Menschen, die in ihren Herzen nach dem Bösen trachten, aber er prüft auch die Guten auf ihre Standhaftigkeit.
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#30   Mighty Counsellor †   23:53:59 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Aber das Leid
kommt nicht vom Teufel, ansonsten die Theodizee ja gelöst wäre; im Gegensatz zum Bösen (nach Ansicht der Kirche)
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#29   Mufelius †   23:48:10 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Nein, MC.
Das Theodizee ist die Frage: „Warum lässt Gott Leid zu?“
„Zulassen“ ist etwas anderes als „erschaffen“.
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#28   Mighty Counsellor †   23:45:31 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Mufelius
Nun, für das Übel in der Natur macht auch die Kirche nicht den Teufel verantwortlich. Vielmehr handelt es sich um ein grosses Geheimnis, dass unter dem Titel der „Theodizee“ abgehandelt wird.
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#27   Antonio Michele Ghislieri   23:44:52 | Donnerstag, 26. Mai 2011
@Gotthard
Vielen Dank für diese Eingeständnis, die Bibel halten Sie wohl für ein Legendenbuch! Katholisch sind Sie nicht!
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#26   Gotthard   23:43:45 | Donnerstag, 26. Mai 2011
no devil
Und ICH, Migthy C, staune immer wieder,
wie man Christ sein kann ohne an den Teufel zu glauben.
der sog, Teufel ist nicht Inhalt des christlichen Glaubens … er kommt in keinem Glaubensbekenntnis vor.
Credo = ich glaube heißt: ich habe eine positive Beziehung zu :
Gott dem Schöpfer
Jesus Christus dem Erlöser
dem hl. Geist – dem Wirker der Kirche
der Teufel hat darin keinen Platz!
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#25   Mufelius †   23:32:20 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Ja, Mighty Counsellor, beim MENSCHEN mag das zutreffen.
Nicht aber bei der Natur, der „Schöpfung“, die ja bei einem perfekten, freundlichen Gott perfekt und freundlich sein müsste, nicht wahr?
Leider sind Erdbeben, Sonnenstürme, Tsunamis, Meteoriteneinschläge und dergleichen nicht besonders freundlich. Auch grausame Krankheiten, die die Menschheit schon immer heimsuchen (und sich fieserweise auch noch anpassen – mutieren) sowie angeborene Behinderungen beispielsweise müssten dann direkt von Gott gemacht sein. Gott hätte dann also das Leid direkt in seine Schöpfung eingebaut.
All das sind ja so Sachen, die Christen auf die „Korrumpierung“ der Schöpfung durch den Teufel schieben. Die Annahme des Teufels sorgt dafür, dass Gott trotz des ganzen Leids auf der Welt als gut angesehen werden kann. Gibt es keinen leibhaftigen Gegenspieler, dann muss all das von Gott persönlich gemacht worden sein – und dann KANN er nicht „Das Gute“ sein, sondern man müsste ihn „dualistisch“ sehen, also mit einer Guten und einer Bösen Seite.
Und DAS wäre nicht mehr der christliche Gott.
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#24   Mighty Counsellor †   23:17:27 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Mufelius
– Die Dämonen liessen sich zeitgemäss weginterpretieren.
– Dass Gott für das Böse verantwortlich sein soll, ergäbe massive Widersprüche. Das dies nicht angeht, ist mir klar. Dennoch hatten auch die Engel, die dann von Gott abgefallen sind, etwas in ihrem Herzen, dass sie zu Ungehorsam bewog. Dieses Etwas im Herzen ist nicht geschöpft, aber auch nicht von einem Teufel verursacht. Das überträgt man auf den Menschen, und schon hat man den Menschen, der aus sich selbst heraus böse wird. Ohne Verantwortung Gottes.
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#23   Mufelius †   23:07:12 | Donnerstag, 26. Mai 2011
@ Migthy Counsellor: Klar.
Könnte man nicht postulieren…
Klar könnte man das. Nur ist das dann halt kein Christentum mehr, denn dann hätte Jesus sich merhfach ganz arg geirrt, also z.B. hat er an den Teufel geglaubt, er hat „Dämonen“ ausgetrieben und letztlich wäre Gott dann für alles Böse direkt verantwortlich.
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#22   Mighty Counsellor †   22:53:13 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Mufelius
Man würde meinen, den Teufel „brauche“ es in der Heilsgeschichte als Ursprung des Bösen. Aber trifft das wirklich zu? Könnte man nicht postulieren, das Böse komme allein aus dem Herzen der Menschen? Um das Böse als gegenwärtig zu realisieren (und entsprechend darauf zu reagieren), ist man doch nicht auf einen bösen Geist, den Teufel, angewiesen? Das Heil erlangen wir (wahrscheinlich), wenn wir das Böse in uns überwinden, aber nicht, indem wir einem „Teufel“ „standhalten“.
o.O
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#21   Mufelius †   22:45:19 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Und ICH, Migthy C, staune immer wieder,
wie man Christ sein kann ohne an den Teufel zu glauben.
Das ist, wie wenn bei einem Fußballspiel die gegnerische Mannschaft gar nicht erst antritt.
Ohne Gegenspieler ist die gesamte „Heilsgeschichte“ total sinnfrei.
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#20   Mighty Counsellor †   22:30:06 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Ich staune immer wieder, wie man als
halbwegs vernünftiger – und durchaus auch christgläubiger – Mensch an den Teufel in persona glauben kann. Und darüber Theorien entwickelt. Und diesen anderen an den Hals wünscht. Das ist doch – wenn man nur eine Sekunde nachdenkt – absolut lächerlich und auf eine Weise auch völlig primitiv, primitiv im Sinne von „ursprünglich denkend“.
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#19   Krakauer   22:18:19 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Der Diabolus
ist unsichtbarer Geist, so dass Sie nicht beurteilen können, ob dieser nicht präsent war, denn Präsenz ist bei allen Veranstaltungen zu vermuten, die nicht rechtgläubig sind, denn es ist der Diabolus, der die Menschen von Gott fort führt, so wie es die konziliäre Sekte vorführt.
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#18   Dumbledor   22:15:34 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Kirche
Das Ding erinnert mich an ein UFO… :-O
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#17   Diamant †   21:46:01 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Nein, einen Stiptease
gab es nicht. Im Übrigen beobachte ich gerne den Feind, zumal der Teufel mit Sicherheit nicht dort anwesend war; da war geistig nämlich überhaupt nichts präsent.
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#16   Krakauer   21:43:09 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Na, das ist doch geil!
Wirklich ökupistischer Fortschritt und Sie haben rindviehgläubig daran teilgenommen. Sie hätten die Teufelsstätte sofort verlassen müssen, anstatt jetzt zu sagen, es wäre „langweilig“ gewesen. Gab es keinen Stiptease bei den Protestunten?
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#15   Diamant †   21:37:07 | Donnerstag, 26. Mai 2011
In unserer Kathedrale wurde auch schon
ein evangelisch-reformierter Pfarrer ordiniert. (Ein ausgesprochen trockener, langweiliger Anlass übrigens.)
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#14   Beda   21:30:59 | Donnerstag, 26. Mai 2011
„Fortschritt ins Nichts“
ist eine Diagnose des Praesens!
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#13   Krakauer   21:29:24 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Warum nicht?
Die konziliäre Sekte steht doch allen offen, nur den eigentlichen Gläubigen nicht! Schade, dass dieses wunderschöne ökupistische Ereignis in der konziliären „Kathedrale“ aufgrund von Engstirnigkeiten nicht stattfinden kann. Ist die „Ökupistene“ immer noch nicht weiter. Was würde hier nur Woytila Apostata sagen, er würde sich im Grabe umdrehen und seinen polonischen Finger drohend erheben. Leider hat er den nicht mehr, denn die Konzilssekte sucht Reliquien von Heiligen, dann könnte sie auch noch etwas vom Gründer der Methodisten, John Wesley, ergattern, kam zwar aus England und nicht Polonien, war aber durch und durch häretisch! Gefordert ist „ökupistischer“ Fortschritt ins Nichts!!!
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#12   Blackbird   19:51:19 | Donnerstag, 26. Mai 2011
JohannWolfgang
jedenfalls kann man eine Gärtnerei sicher zu sinnvolleren Sachen nutzen, als für eine tridentinische Messe – zum Beispiel zum Blumen züchten :-D
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#11   JohannWolfgangvonGoethe   19:47:02 | Donnerstag, 26. Mai 2011
@blackbird
Naja, schön ist er ja wirklich nicht! Aber letztendlich entscheidet darüber doch, was drinnen passiert! Eine Gärtnerei wird ja auch nicht dadurch schöner, wenn darin eine tridentinische Messe gefeiert wird. Ob dadurch die Haltbarkeit der Blumen negativ oder positiv beeinflusst wird, entzieht sich meiner Kenntniss…ich jedenfalls würde beim Anblick von Franz Schmidberger die Blätter hängen lassen… :-D :-D
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#10   Blackbird   19:40:40 | Donnerstag, 26. Mai 2011
na…
also schön ist wirklich was anderes – allerdings kann man kaum erwarteten, dass in den 60’ern barocke Kirchen entstehen.
Die, nebenbei bemerkt, ebenfalls jenseits des guten Geschmacks sind…
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#9   JohannWolfgangvonGoethe   19:37:33 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Das Problem der röm.-kath. Kirche…
…ist doch, dass die meisten Priester, Bischöfe u.a. , die mutige Schritte wagen, sich oft, wenn im Vatikan gehustet wird, mit einer Erkältung ins Bett legen! Wie war das…Kardinal Meisner geht in Köln bei strahlend blauem Himmel mit dem aufgespannten Regenschirm durch die Stadt. Als in ein Passant darauf anspricht, antwortet Meisner:“ Aber guter Mann, im Vatikan regnet es derzeit!“
Und was den Bau an sich anbelangt…wenn er doch eurer Meinung nach so potthäßlich ist, dann wäre er doch gerade das Richtige für eine protestantische Ordination… ;-)
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#8   Walther von Stolzing   18:42:34 | Donnerstag, 26. Mai 2011
@Gotthard
Dieses Verbot will mir nicht in den Kopf …
Kann ich mir vorstellen.
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#7   Gotthard   18:37:30 | Donnerstag, 26. Mai 2011
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#6   Paul M.   18:32:24 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Typischer 60er-Jahre-Revoluzer-Beton!
Was hat die Architekten denn nur in den 60er-Jahren geritten,
dass sie so hässliche Gotteshäuser bauen mussten? o.O
Ach ja … ich Dummchen, der Rauch Satans… :-O nach dem II. Vat. Konzil… :-S
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#5   Gotthard   18:03:27 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Angst wovor?
Wovor hat der Vatikan denn Angst bekommen?
Dieses Verbot will mir nicht in den Kopf …
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#4   Theolungus †   17:48:05 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Attraktiver
als die Gärtnerei Budach siehts schon aus!
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#3   Kraut   17:41:34 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Dann dürfte die Post nach unten abgehen.
Sieht aus wie kurz vorm Start
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#2   Vogel   17:30:03 | Donnerstag, 26. Mai 2011
Kraut
ich lese hier aufmerksam und denke nach, was könnte man hier schreiben. Da man ja seinen Vorschreiber kommentieren soll, sage ich nun:
Sieht aus wie kurz vorm Start
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#1   Kraut   17:21:14 | Donnerstag, 26. Mai 2011
60iger Jahre?
Sieht aus wie eben gelandet.
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