Eine Feministin mit einer Schwäche für die Jungfrau Maria
Cherie Blair ist die Frau des britischen Ministerpräsidenten Tony Blair und katholisch. Als Jus-Studentin distanzierte sie sich vom Glauben. Inzwischen ist sie wieder zurückgekehrt. Jüngst erklärte sie warum.
(kreuz.net, London) Die katholische Ehegattin des britischen Premierministers hat sich in der letzten
Zeit verschiedentlich zu ihrem Glauben geäußert.
Am 5. Juni sprach sie darüber mit der britischen
Tageszeitung „The Independent“.
Sie veröffentlichte auch ein autobiographisches Buch unter dem Titel:
„Die Goldfischschale Nr. 10“. Der Name weist auf die Londoner Adresse des Premierministers hin. Dort lebt
ihre Familie seit 1997.
Frau Blair äußerte sich ferner in einem Beitrag für das Buch des katholischen
Journalisten Peter Standford „Warum ich noch katholisch bin“.
Schon lange ist bekannt, daß die ganze
Familie Blair regelmäßig die heilige Messe besucht. Die vier Blair-Kinder sind katholisch – Tony Blair
nicht. Die Familie Blair hat auch gute katholische Freunde. Einer von ihnen ist der Schweizer Theologe
Hans Küng.
Frau Blair ist Mutter von vier Kindern und Rechtsanwältin. Sie praktiziert unter ihrem Mädchennamen
Cherie Booth und ist im Bereich der Menschenrechte spezialisiert.
Frau Blair stammt aus einer Arbeiterfamilie
in Liverpool. Liverpool befindet sich an der Westküste Großbritanniens.
Ihr Katholizismus und ihre
politische Einstellung seien beide auf ihre Familie zurückzuführen, erklärt Frau Blair: „Wir waren
zuhause eine Arbeiterfamilie. Katholizismus und Sozialismus waren die beiden Wege, von denen wir eine
Besserung unserer Lage erhofften. Der Katholizismus gab uns das Streben nach der Gleichheit aller.“
Die
Bande zur Religion hätten sich während ihrer Studentenzeit gelöst. Doch Frau Blair kehrte zum Glauben
zurück, als sie Kinder bekam.
„Ich hatte nie das Gefühl, die Kirche verlassen zu haben“ – erklärt
sie: „Es war wie bei vielen. Als ich Mutter wurde, begann ich wieder regelmäßig zur Kirche zu gehen.“
„Ich wollte, daß meine Kinder katholisch aufwachsen, mit einem Sinn für die Religion und vertraut mit
der religiösen Praxis.“
„Der Sinn für die Gemeinschaft zog mich besonders an, als ich begann, mit meinen
Kindern die Messe in unserer Pfarrei regelmäßig zu besuchen. Die Gemeinschaft übt auf mich immer noch
eine starke Anziehung aus“.
Diese Verbundenheit habe sich noch verstärkt, weil ihre Kinder die katholische
Primarschule einer Pfarrei besuchen.
Wegen der Sicherheitsvorkehrungen sei es heute schwieriger, die
kirchliche Gemeinschaft zu finden: „Aber ich erinnere mich gerne an unsere Zeit in einer Pfarrei im Norden
Londons zurück. Das waren vielleicht die glücklichsten Tage in unserem Familienleben. Ich hoffe, daß
wir das in der Zukunft wieder erleben können.“
Im christlichen Leben von Frau Blair gibt es auch Knöpfe.
Trotz ihrer Rückkehr zur Kirche sei sie immer noch nicht mit der „Haltung der Kirche zur Rolle der Frau“
und mit der Ablehnung der Empfängnisverhütung einverstanden.
Sie sei eine Feministin mit einer „bleibenden
Schwäche für die Jungfrau Maria“, erklärte Frau Blair im Interview mit „The Independent“.
„Die Muttergottes
ist für mich ein wichtiger Teil des Katholizismus, weil ich der leidenschaftlichen Überzeugung bin,
daß es im Leben keine wichtigere Rolle gibt als die Mutterschaft.“
„Ich bewundere ihr Selbstopfer, ihre
Fähigkeit, den göttlichen Willen anzunehmen und ihr Vertrauen in Gott. Für mich ist es oft schwierig,
auf Gott zu vertrauen.“
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2 Lesermeinungen
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@ Die Familie Blair hat auch gute katholische Freunde. Einer von ihnen ist der Schweizer Theologe Hans
Küng. Wird Frau Blair auch mit dem Küngerli einstimmen, wo er sagte der JP II sei ein „fanatischer seniler
Marienpole“? Frau Blair war mit Mantilla zu sehen beim Gottesdienst im katholischen Westminister Cathedral
(nicht im anglikanischen) für den verstorbenen hl. Vater. Tony Blair selbst kniete vor dem Tabernakel.
England in Aufruhr. Zugleich ist aber Tony Blair vom Papst JP II. die Hl. Kommunion gegeben. Eine Schande,
weil er nach Angaben nicht katholisch ist. Trotzdem vertraue ich den Blairs usw. nicht zu viel zu. Sie
kooperieren (die Familie nicht aber der Mann) in den freimaurerischen Kreisen der New Word Order Aktivistische
Elite. Trotzdem schön, dass Frau Blair offen darüber redet. Nun abwarten ob sie der ProLife Bewegung
in England unterstützen wird, aber dass wird wohl zu wenig „intellektuell“ sein…?
Die allerseligiste Jungfrau Maria hat aber mehr verdient … … als ein pseudo-marianisches Paradoxon
namens sozialistischer „Katholizismus“. Wenn man sich ganz der Jungfrau Maria hingibt, kann sie Kraft
des Herrn Wunder wirken. Man soll allerdings absolut offen für den Himmel sein: er muß uns ändern dürfen,
nicht wir ihn (und die Jungfrau so anpassen, wie es uns paßt). Just die innige Verehrung der allerseligsten
Jungfrau Maria in der katholischen Kirche führt die vorzügliche Stellung und Würde der Frau in der
Schöpfung vor Augen: Der Gottmensch Christus wurde neuer Adam und eine makellose Menschenfrau die neue
Eva – und somit unser aller Mutter (der Kirche). Es ist widersinnig, das Wort Emanzipation und Maria in
einem Atemzug zu nennen. Jeder gläubige Katholik weiß, wie würdevoll die sich an Maria orientierende
wahre Frau tatsächlich ist und erdenwurmige Emanzipation gar nicht nötig hat. Dem Menschen Maria wird
nach dem Gottmenschen Christus die größte Verehrung in der Kirche zuteil: kann es ein schöneres Kompliment
an das weibliche Geschlecht geben? Emanzen, erwachet; öffnet Eure Seele. Süßer Monat Mai – du der Jungfrau
geweihter Wonnemonat. Herbstmonat Oktober, du Siegesmonat der Jungfrau. Viele durften erfahren, daß der
direkteste und sicherste Weg zu Jesus Christus über die unbefleckt Empfangene führt. Das bezeuge ich
gar jederzeit. Es erfreuen die überaus marianischen Priester der Bruderschaft zusätzlich mein Herz und
meine Seele. Es ist ganz wunderbar. Gelobt sei Jesus, Maria und Joseph. In Ewigkeit Amen.