17:29:55 | Montag, 30. Mai 2011
Die Logik von Pater Klaus Mertes: Evangelische Scheidungskinder sind deshalb glücklich, weil die Protestanten Sodom und Gomorra erlauben. Ein Kommentar.

Die unbekannte Webseite von Pater Mertes ‘nacktesohlen.wordpress.com’.
(kreuz.net) Der Berliner Homo-Jesuit,
Pater Klaus Mertes, hat sich zu Wort gemeldet.
Anlaß dafür ist
der bevorstehende Papstbesuch in Deutschland.
Der Homo-Jesuit publizierte seine Verdrehungen auf dem
unbekannten Blog ‘nacktesohlen.wordpress.com’.
Dabei läßt er seiner Unterhosen-Phantasie freien Lauf.
Verteidiger der CDU-ParteibonzenEin Beispiel: „Papst Benedikt wird in Berlin von einem
Bundespräsidenten
begrüßt werden, der katholisch, geschieden und wiederverheiratet ist.“
Pater Mertes schiebt die Schuld
für das Lotterleben von CDU-Apparatschik Christian Wulff der Kirche in die Schuhe.
Diese habe bis heute
„keinen Weg“ gefunden, um mit dem „Scheitern von Ehen und Neuanfängen“ umzugehen, „außer den der Exkommunikation“ –
lügt der Pater:
„Was dies für viele Familien und deren Kinder bedeutet – gerade für jene, die sich
der Kirche und ihrer Lehre einschließlich der Bedeutung von Ehe und Kommunionsgemeinschaft verbunden
wissen – kommt nach unserem Eindruck immer weniger bei den Verantwortlichen für die Pastoral an.“
Diese
Aussage enthält mehr als eine Unwahrheit.
Denn erstens sind sogar reuelose Ehebrecher nicht kirchlich
exkommuniziert.
Und zweitens vergab schon Jesus der Ehebrecherin mit den Worten: „Geh, und sündige nicht
mehr.“
Ehebrecher, die dieses Angebot in den Wind schlagen, essen sich nach Paulus beim Empfang der Heiligen
Kommunion das Gericht.
Daran kann Benedikt XVI. nichts ändern.
Warum hat der Jesuit nicht Mitleid mit
den Opfern der Scheidung?
Kinder und verratene Ehepartner leiden nicht an der Kirche, welche die Ehe
verteidigt, sondern an altliberalen Zeitgeistlichen wie Pater Mertes, die den Ehebruch verharmlosen.
Glaubt der Pater, daß evangelische Scheidungsopfer deshalb glücklicher sind, weil die Protestanten Sodom
und Gomorra rechtfertigen?
Joseph Goebbels war auch ein KatholikDer Jesuit steht auch der mächtigen
Homo-Klientele zu Diensten:
„Papst B. wird sich in das goldene Buch der Stadt eintragen. Neben ihm wird
ein schwuler und zugleich katholischer Bürgermeister der Stadt stehen.“
Das ist eine Verhöhnung des
Katholischen Glaubens.
Denn der Regierende Bürgermeister von Berlin, Genosse Klaus Wowereit (57), ist
kein Katholik, sondern ein bitterer Kirchenfeind.
Er kämpft für die Homo-Unzucht, die nach dem Zeugnis
der Bibel zum Himmel nach Rache schreit.
Der Genosse ist ein Verteidiger der Abtreibungsgewalt.
Er ließ
sich mit den Stimmen von demokratiefeindlichen DDR-Kommunisten und ‘grünen’ Kirchenhassern zum Bürgermeister
wählen.
Genosse Wowereit sabotierte das Berliner Volksbegehren ‘Pro Reli’, das Religion als Wahlpflichtfach
einführen wollte.
In einer Kirche läßt er sich nie blicken.
Doch der Regime-Pater macht die Homo-Täter
zu Opfern:
„Wir schlagen vor, daß die Kirche diese Ankündigungen zum Anlaß nimmt, homosexuellen Männern
und Frauen zuzuhören, um ihren Zorn und ihren Schmerz über die Kirche besser verstehen zu lernen.“
Wovon redet der Homo-Pater: Wird in Berlin keine Beichte gehört und dem reuigen Sünder keine Absolution
gespendet?
Der Papst soll sich auf Politiker-Blabla beschränkenPater Mertes diktiert dem Papst, was
er dem dekadenten Bundestag erzählen soll.
Der Jesuit beschränkt sich auf die linke Scheinkritik, die
vorgebracht wird, damit sich niemals etwas ändert:
• die Schere zwischen Armen und Reichen,
• die
Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen,
• Gewalt gegen Frauen und Kinderrechte
• Völkerwanderung
und Flüchtlingsströme,
• Selektion des menschlichen Lebens,
• Arroganz der Macht und des Geldes.
Die echten Wunden der Gesellschaft, die keine mächtigen linken Fürsprecher haben – Abtreibungsgewalt,
Ehescheidung, Scheidungskinder, Kindermangel, moralische Dekadenz – läßt der Hofprediger aus dem Spiel.
Politik statt LiturgieIn seinen Verdrehungen zitiert Pater Mertes auch den konzilsseligen Papst Johannes
Paul II. mit dem Ausdruck „Ökumene der Martyrer“.
Der damalige Papst meinte damit den politischen Widerstand
gegen das Dritte Reich.
Johannes Paul II. habe von einer „geistgewirkten Einheit“ der Christen im Deutschland
der Reformation gesprochen.
Diese „Einheit“ könnte – so der Pater – im Berliner Papstgottesdienst ein
Echo finden, „wenn im Hochgebet nicht nur der eigenen Hierarchie, sondern auch der Verantwortungsträger
in anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften gedacht wird.“
Warum denkt der Pater diesen Gedanken
nicht bis zum Ende?
Benedikt XVI. könnte bei dieser Gelegenheit auch den katholischen Bürgermeister
von Berlin, die deutsche Pfarrerstochter und Bundeskanzlerin oder den protestantischen Homo-Außenminister
erwähnen.
Denn bei der altliberalen Eucharistiefeier geht es sowieso nicht mehr um das Kreuzesopfer
Christi, sondern um die Selbstdarstellung einer gesellschaftlich gleichgeschalteten Freizeitreligion.
Dazu paßt auch Pater Mertes Vorschlag, „beim Heiligengedenken im Hochgebet die »Martyrer von Plötzensee«
zu erwähnen, ohne sie nach Konfessionen zu unterscheiden.“
Warum nicht? Die Deutschen huldigen sowieso
der linken Naziwahn-Religion, die jede Erinnerung an den Kreuzestod Jesu als „Holocaust-Leugnung“ entlarvt.
Kniefall vor dem AllerheiligstenZum Abschluß fordert Pater Mertes, daß ein fauler „Frieden der Kommunion
in der Feier am 22. September nicht durch lautstarke Regieanweisungen vor der Austeilung der Kommunion
verletzt wird, durch die getaufte Nicht-Katholiken ausdrücklich ausgeladen werden“.
Wo die Eucharistie
zu einem Tralala-Mahlereignis reduziert wird, löst sich der Glaube – der selbst bei Martin Luther noch
von großer Bedeutung war – erwartungsgemäß in der altliberalen Leere auf.
So sicher wie das Amen in
der Kirche beschließt Pater Mertes seine Verdrehungen mit einem Kniefall vor dem deutschen Mißbrauchs-Hoax.
Dieser Schmierkampagne ist es gelungen, jeden katholischen Geistlichen als Kinderschänder hinzustellen –
obwohl keine gesellschaftliche Institution des Landes weniger Mißbrauchsfälle vorzuweisen hat.
Der
Pater möchte, daß die Kirche die
Mißbrauchs-Propagandisten möglich ungestört weiterpredigen läßt.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.