Gomorrhismus
Ein Schlag ins Gesicht
Der Generalsekretär der kanadischen Bischofskonferenz richtete einen Brief an das Parlament seines Landes. Es geht darum, die beschleunigte staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinates zu verhindern.
(kreuz.net, Ottawa) Mons. Mario Paquette ist der Sekretär der kanadischen Bischofskonferenz. Am 2. Juni gab er Alarm: Ein Gesetz, welches das Wort „Ehe“ seines Sinnes entleert, soll im Schnellverfahren eingeführt werden.

Das Gesetz ist in Kanada unter dem Namen C-38 bekannt. Mit ihm soll gleichzeitig das Homo-Konkubinat staatlich anerkannt werden.

Es drohe – so Mons. Paquette – ein willkürliches Gesetz, das ein Schlag ins Gesicht des Naturgesetzes sei.

Unter dem Naturgesetz versteht man das Gesetz des gesunden Menschenverstandes, das der Mensch in sich selber entdeckt.

„Mit dem neuen Gesetz riskiert man nicht nur ein gesellschaftliches Chaos und soziale Unordnung. Man schafft auch das Fundament für ein totalitäres Regime“, erklärt der Sekretär der kanadischen Bischofskonferenz weiter.

„Das Interesse des Staates an der Ehe – speziell an der Zeugung und Erziehung der nächsten Generation von Bürgern – hat die natürlichen Grenzen der Institution Ehe bisher klar abgesteckt.“

Sobald dieses Interesse untergraben ist, fallen – so Mons. Paquette – alle für die Ehe bestimmbaren Grenzen weg: „Die Ehe als die wichtigste aller gesellschaftlichen Einrichtungen verliert ihre Bedeutung.

Die kanadische Bevölkerung sei über das Vorhaben, die Ehe umzudefinieren, tief gespalten:

„Jetzt ist nicht der richtige Moment, das Gesetz im Eiltempo durchzupeitschen.“ Das hätte weitreichende Folgen, erklärt der Generalsekretär.

„Nachdenken, Forschung, Studium und Diskussion sind notwendig, um das Wohl unserer Gesellschaft und das der Kinder zu gewährleisten.“

Kanadische Familienverbände sind dem Sekretär der kanadischen Bischofskonferenz für seine klaren Worte dankbar.

Allerdings müßten den Worten der Bischofskonferenz auch Taten folgen, erklärt eine Mutter aus Calgary vor einer Lokalzeitung:

„Unser Bischof hat sich mehrmals für die Exkommunikation unseres – angeblich katholischen – Ministerpräsidenten ausgesprochen. Jetzt ist es Zeit, von den Worten zur Tat überzugehen.“

Der kanadische Ministerpräsident ist ein Vertreter der Homo-Ideologie. Der Bischof von Calgary ist Mons. Frederick Bernhard Henry.

Mons. Henry hat in der Vergangenheit mutige Worte zum Homo-Konkubinat gefunden.

Wegen seines Bekennermutes wurde er sogar vor einer angeblichen Menschenrechtskommission verklagt.
      
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