Liturgie
Das Kirchenlatein war nie Alltagssprache
Das hinterwäldnerische Pastoralkonzil entdeckte die Nationalsprachen genau in dem Augenblick, als diese nach dem Ende des Nationalismus und Nationalsozialismus immer mehr an Bedeutung verloren.
Das neue englischsprachige Meßbuch orientiert sich wenigstens an der lateinischen Sakralsprache.
Das neue englischsprachige Meßbuch orientiert sich wenigstens an der lateinischen Sakralsprache.
© Catholic Church (England and Wales), CC
(kreuz.net, Vatikan) In jeder Form der Religion gibt es heilige Sprachen – Sanskrit im Hinduismus, Pali im Buddhismus oder Koran-Arabisch im Islam.

Das erklärte der deutsche Oratorianer, Pater Uwe Michael Lang, am 30. Mai auf der neokonservativen Langeweile-Webseite ‘Zenit’.

Pater Lang ist Mitarbeiter der römischen Liturgiekongregation.

Keine stehengebliebenen Volkssprachen

Im christlichen Gottesdienst wurden – so Pater Lang – im Laufe der Geschichte eine Vielzahl von Sprachen verwendet:

• Griechisch in der byzantinischen Tradition,

• die Sprachen der Altorientalen wie Syrisch, Armenisch, Georgisch, Koptisch und Äthiopisch,

• Kirchenslawisch,

• das Latein des Römischen und der übrigen westlichen Riten.

Pater Lang betont, daß sich dabei immer stilisierte Sprachformen etablierten. Sie unterschieden sich von der Volkssprache:

„Oft ist diese Trennung Folge einer sprachlichen Entwicklung in der gemeinsamen Sprache, die in der liturgischen Sprache aufgrund des heiligen Charakters keine Aufnahme findet.“

Das Kirchenlatein sei von Anfang an – wohl auch wegen seines Rückgriffs auf ältere lateinische Sprachformen – von der lateinischen Alltagssprache unterschieden gewesen.

Die Römer hätten nicht im Stil des Kanons oder der Meßgebete gesprochen – betont Pater Lang:

„Sobald das Griechische in der Römischen Liturgie durch das Latein ersetzt wurde, wurde eine stark stilisierte Sprache geschaffen, die dem Gottesdienst diente und die für einen durchschnittlichen Christen von Rom in der Spätantike schwer verständlich gewesen wäre.“

Pater Lang weist außerdem darauf hin, daß die Lateinische Liturgie von den katholischen Goten, Kelten, Iberiern und Puniern erst recht nicht verstanden wurde:

„Dennoch – dank dem Ansehen der Kirche von Rom und der einigenden Kraft des Papsttums – wurde das Latein die einzigartige liturgische Sprache des Christentums, und folglich eine der Grundlagen der westlichen Kultur.“

Die Konzilsprälaten hinken der Zeit nach

An diesem Punkt macht Pater Lang plötzlich eine merkwürdige Kehrtwende.

Zwar hat er gerade noch gezeigt, daß das Kirchenlatein zu keiner Zeit alltagsgebräuchlich und allgemein verständlich war.

Doch jetzt spricht er auf einmal von einem wachsenden „Abstand zwischen dem liturgischen Latein und der Volkssprache mit der Entwicklung der nationalen Kulturen und Sprachen in Europa“.

Diese – allerdings während der gesamten Kirchengeschichte existierende – Situation habe „die Teilnahme der Gläubigen an der Liturgie“ angeblich „nicht gefördert“.

Darum habe das Pastoralkonzil die Verwendung der Muttersprache ausweiten wollen – sagt der Pater.

Die Konzilsväter hätten sich aber nicht vorgestellt, daß das Latein durch die Nationalsprachen ersetzt würde – versucht Pater Lang die länst zerstörte Ehre des Pastoralkonzils zu retten:

„Die sprachliche Zersplitterung des katholischen Gottesdienstes wurde so weit vorangetrieben, daß viele Gläubige heutzutage kaum mehr ein ‘Pater Noster’ zusammen mit anderen Gebeten rezitieren können“ – lamentiert er.

In Wahrheit hat das hinterwäldnerische Konzil die Nationalsprachen genau in dem Augenblick entdeckt, als diese nach dem Ende des Nationalismus und Nationalsozialismus aufgrund der US-Hegemonie immer mehr an Bedeutung verloren.
      
90 Lesermeinungen
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#90   Christussucher   12:51:06 | Donnerstag, 3. November 2011
Gott ist größer ihr Kleingläubigen!

Es ist einfach beschäment, diese Argumentation!
für den anonymen Verfassert gilt: „Fremdschämen“!
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#89   Lycobates   19:26:36 | Sonntag, 5. Juni 2011
Sprachen
Aramäisch war die am meisten gesprochene Sprache in Palästina im 1. Jh.
Auch Hebräisch als wichtigste Sprache der Heiligen Schrift wurde eifrig studiert (wir wissen ja aus der Szene des 12-jährigen Jesus im Tempel, wie die Gelehrten über die Kenntisse des Knaben staunten).
Die Juden der Diaspora (Alexandria, und Paulus in Tarsus) sprachen aber Griechisch. Theologen, wie Paulus, konnten natürlich auch Hebräisch. Weitere Kreise der Diasporajuden aber nicht. Die Septuaginta ist aus deren Bedürfnis erwachsen.
Die Kenntnis des Griechischen war aber auch in Palästina in weiten Kreisen verbreitet (zumindest seit der Seleukidenzeit). Auch Handwerker und Händler (Fischer!) konnten nicht ohne diese lingua franca funktionieren.
Mit Pilatus hat Jesus bestimmt Griechisch gesprochen (Latein ist mir weniger wahrscheinlich), von einem Dollmetscher ist keine Rede, und Pilatus wird nach gut-römischer Kolonialherren-Art keine semitische Sprache gelernt haben (er war seit 26 dort im Amt). Griechisch konnten aber alle Kolonialbeamten im Osten, und überhaupt alle römischen Gebildeten im 1. Jh.
Soweit zur „scientia acquisita“ der menschlichen Natur Christi (durch die Er lediglich experimentell erkannte, was Er kraft göttlicher Natur schon seit immer wußte).
Denn nach seiner göttlichen Natur war Er allwissend, und in diesem Sinne brauchte Er nichts zu lernen, auch keine Sprachen.
Nachzulesen bei St. Thomas, Summa Th., III, q. 9.
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#88   Thomasius   12:30:31 | Sonntag, 5. Juni 2011
Antonio
Wieso? Besteht diese Übung immernoch?
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#87   Antonio Michele Ghislieri   11:48:01 | Sonntag, 5. Juni 2011
@Thomasius
Die Zeiten als die Vorkonzilssekte verbot an Schulen andere als die lateinische Sprache zu unterrichten und gar andere Sprachen zu gebrauchen ist schon einige Zeit vorbei.
Sie geben Sich ja schon wieder der Lächerlichkeit preis.
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#86   Thomasius   11:11:39 | Sonntag, 5. Juni 2011
Anaritha
Die Zeiten als die Vorkonzilssekte verbot an Schulen andere als die lateinische Sprache zu unterrichten und gar andere Sprachen zu gebrauchen ist schon einige Zeit vorbei.
Der Herr Jesus Christus sprach nicht Latein sondern benutztte die Alltagssprache. Er wurde von der Vorkonzilssekte ständig „eines besseren belehrt“.
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#85   Anaritha   10:25:39 | Sonntag, 5. Juni 2011
Das Pastoralkonzil und dessen Papst Paul VI. wurden vom Teufel benützt, um die Kirche durchein-
anderzuwirbeln und zu verfinstern. „Die Kirche wird sich verfinstern“, sagte bereits Maria 1846 in LaSalette voraus. Wir leben in einer apokalyptischen Zeit.
Die Neue Messe ist zum Greuel der Verwüstung an heiliger Stätte geworden, die vielen Sprachen anstelle des einheitlichen Latein in der Lateinisch-Katholischen Teilkirche sind Teil der Verwirrung, die die Kirche heimsucht.
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#84   Mighty Counsellor †   22:56:48 | Samstag, 4. Juni 2011
Dieser Schluss ist phänomenal …
In Wahrheit hat das hinterwäldnerische Konzil die Nationalsprachen genau in dem Augenblick entdeckt, als diese nach dem Ende des Nationalismus und Nationalsozialismus aufgrund der US-Hegemonie immer mehr an Bedeutung verloren.
… blöd.
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#83   Thomasius   21:05:09 | Samstag, 4. Juni 2011
Antonio
Spekulationen helfen in der Tat nicht weiter. Immerhin befand sich Palästina in dem zwischen den Ptolemäern und den Seleukiden umkämpften Gebiet. Die später siegreichen Seleukiden provozierten gegen 150 vor Chr. den Makkabäeraufstand. Die bei Alexandria bestehende jüdische Gemeinde dürfte hebräisch gesprochen haben.
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#82   Antonio Michele Ghislieri   20:39:42 | Samstag, 4. Juni 2011
@Thomasius
Gegen ein Interesse der damaligen ägyptischen Herrscher spricht der lange Zeitraum den die Übersetzung in Anspruch nahm, man kann wohl von mindestens 100 bis 150 Jahren ausgehen. Der Mythos berichtet übrigens von 72 Übersetzern, nicht von 70.
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#81   Thomasius   20:33:34 | Samstag, 4. Juni 2011
Antonio
Sicherlich haben nicht die Ptolemäer die hebräische Bibel übersetzt. Jedoch war die Bibliothek in Alexandria ebenso wie zu späterer Zeit die Kalifen von Bagdad daran interessiert, „das Wissen der Welt“ in „verständlicher Sprache“ zu sammeln. Das machte eine Übersetzung in das Griechische erforderlich. Die „septuaginta“ allerdings – siebzig unabhängig voneinander arbeitende Übersetzer – ist ein Mythos.
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#80   Antonio Michele Ghislieri   20:21:33 | Samstag, 4. Juni 2011
@Thomasius
Das Alte Testament war schon von dem (?) Ptolemäern aus dem Hebräischen in das Griechische übersetzt (Septuaginta).
Die Septuaginta wurde nicht von den Ptolemaier ins Griechische übersetzt, sondern von Mitgliedern der jüdischen Diasporagemeinden in Ägypten. Die Ptolemaier hatten daran wohl überhaupt kein Interesse.
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#79   Samurai1   20:12:07 | Samstag, 4. Juni 2011
@ meinerven
Dem stimme ich zu, denn ich habe mehr als ein mal sehr würdige Messfeiern in der Landessprache erleben dürfen und kenne Zeitgenossen, die als Kinder in den 1950er Jahren Messen in Latein erlebten, die der Priester nach 20 Minuten (!) beendete- was war wohl andächtiger?
Also die Sprache ist nicht der Maßstab.
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#78   Thomasius   18:32:26 | Samstag, 4. Juni 2011
Tomás
Der Herr Jesus Christus sprach die damals übliche Umgangssprache und das war Aramäisch. Das Neue Testament wurde in der damaligen Weltsprache griechisch verschriftlicht. Das Alte Testament war schon von dem Ptolemäern aus dem Hebräischen in das Griechische übersetzt (Septuaginta).
Die von Hieronymus gefertigte Übersetzung in das Lateinische, weil die ungebildeten Römer griechisch nicht verstanden – auch der Kirchenvater Augustinus kannte kein griechisch – war eine Lesehilfe für die zurückgebliebenen Römer, nachdem Kaiser Konstantin die Reichshauptstadt in das griechisch sprechende Konstantinopel verlegt hatte. Das „wurmte“ bekanntlich die Römer derart, dass sie die sogenannte „Konstantinische Schenkung“ zusammenlogen.
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#77   r.ruhrgebietler   18:25:00 | Samstag, 4. Juni 2011
Gotthard:
google ist dein freund! als stell’ dich so dämlich an!
wenn du sonst deine unzuchtsseiten aufrufen kannst, dann findest auch dazu was…
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#76   Dumbledor   17:37:04 | Samstag, 4. Juni 2011
Meinerven
Könnte es sein, …dass es unserm Herrgott ziemlich wurscht ist, in welcher Sprache wir uns Ihm zuwenden oder die Messe gefeiert wird, solange es mit lauterem Herzen geschieht?
AMEN :(3 :)3 :(3
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#75   Meinerven   17:29:19 | Samstag, 4. Juni 2011
Könnte es sein,
…dass es unserm Herrgott ziemlich wurscht ist, in welcher Sprache wir uns Ihm zuwenden oder die Messe gefeiert wird, solange es mit lauterem Herzen geschieht?
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#74   Gotthard   16:26:18 | Samstag, 4. Juni 2011
@tomás
Da der Papst Bischof von Rom war und ist, wurde Latein zur der sakralen Sprache der Kirche erhoben.
mit welchem päpstlichen Dekret oder Motu Proprio wurde diese Erhebung getätigt und bestätigt?
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#73   Eisbär Knut   16:24:45 | Samstag, 4. Juni 2011
Seltsam, haben
denn alle vor dem Turmbau zu Babel Latein gesprochen?
Da erst nach der Zerstörung des Turmes Gott die unterschiedlichen Sprachen einführte um zu verhindern, dass etwas ähnliches noch einmal geschieht, so muss doch davon ausgegangen werden dass die vorige Sprache der Gottessprache entsprach.
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#72   juemuc   16:04:03 | Samstag, 4. Juni 2011
Jesus hat Latein gesprochen?
Pruuuuuust. Da Jesus auch volkommen Mensch war (und gem. Kirche in allem uns gleich außer der Sünde) hätte er selbstverständlich Latein lernen müssen. Das ist zur damaligen Zeit als Handwerkssohn sowas von unwahrscheinlich, dass eher das Gegenteil anzunehmen ist. Pontius Pilatus hingegen hat als Staathalter mit Sicherheit auch Fremdsprachen beherrscht, vor allem die in seinem Präfäktorat, der Provinz Judäa.
Was in den Emmerick-Schriften steht, die gar nicht von der Nonne geschrieben wurden sondern von Clemens Brentano, der das ganze noch schön verblümt und ergänzt hat tut nichts zur Sache, da keine anerkannte Offenbarung, sondern eine Fälschung.
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#71   Meinerven   15:31:18 | Samstag, 4. Juni 2011
Man lernt nie aus
Landesprachen sind keine Blasphemie, aber profane Sprachen, die im sakralen Bereich nicht zu suchen haben.
Hat das unser Herr Jesus so gelehrt? :-O
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#70   r.ruhrgebietler   14:50:52 | Samstag, 4. Juni 2011
Evelynn van der Meer – wo steht das denn?
Jesus hat es genossen, in Sprachen zu reden, die die Leute nicht verstanden und die Alltagssprache zu meiden.
:-D :-D das belegen sie uns doch bitte!
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#69   Tomás   12:58:24 | Samstag, 4. Juni 2011
Meinerven
Der Sohn Gottes beherrschte alls Sprachen, auch Latein.
Bei der ersten Messe, das letzte Abendmahl, wurde Aramäisch wervendet. Diese war auch am Anfang die liturgische Sprache, bis sie vom Griechischen abgelöst wurde. Da der Papst Bischof von Rom war und ist, wurde Latein zur der sakralen Sprache der Kirche erhoben.
Landesprachen sind keine Blasphemie, aber profane Sprachen, die im sakralen Bereich nicht zu suchen haben.
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#68   Evelynn van der Meer   12:46:35 | Samstag, 4. Juni 2011
Und Jesus hat es genossen, in Sprachen zu reden, die die Leute nicht verstanden
und die Alltagssprache zu meiden.
Happy Pfingsten!
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#67   Burgorus   12:37:15 | Samstag, 4. Juni 2011
@Meinerven: Jesus sprach durchaus Latein.
Jesus sprach etwa mit Pontius Pilatus Latein; das geht etwa aus den Schriften Anna Katharina Emmerichs hervor.
Galiläa und Judäa waren damals von den Römern besetzt. Anzunehmen, dass der Sohn Gottes und gebildetste Mann die Sprache der Besatzer nicht sprach, ist ja allein schon eine Gotteslästerung.
Übrigens, wenn Sie kaum noch Latein beherrschen, ist das nicht unsere Schuld.
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#66   Meinerven   10:53:21 | Samstag, 4. Juni 2011
@Tomàs:
Jesus sprach aber kein Latein, als Er Sein letztes Abendmahl feierte. Er sprach Aramäisch. Er sagte: „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Nicht: „Lernt erst mal alle Latein, die verhasste Sprache der noch mehr verhassten Besatzer, damit Ihr mein Gedächtnis feiern könnt.“
Wenn ich die Evangelien lese, gerade die Gleichnisse, dann drängt sich mir eher der Eindruck auf, dass Jesus ganz bewusst sich auf die Sprache und Lebenswelt der kleinen Leute eingelassen hat. Er hat Bilder und Redensarten geprägt, die jeder verstanden hat und heute noch verstanden werden.
Unsere Sprache ist so reich, dass es auch mir ihr heute gelingen kann, eine würdige Form der Liturgie zu finden. Immerhin ist der Heilige Geist auch heute mit denen, die auf Ihn trauen. Nicht alles, was Deutsch (Englisch, Französich, Spanisch) ist, ist gleich Blasphemie.
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#65   Thomasius   10:21:16 | Samstag, 4. Juni 2011
monens
Die Sprache der Bibel ist bekanntlich nicht das Latein sondern das Griechische oder auch das Hebräische. Die Römer waren aber ungebildet und schickten ihre Söhne nach Griechenland, um dort gebildet zu werden und griechisch zu lernen. Wegen der dadurch verursachten Minderwertigkeitskomplexe der Römer – verstärkt durch die Tatsache, dass der Kaiser Konstantin die Hauptstadt des Reiches von Rom nach Konstantinopel verlegte – bekämpfte die Vorkonzilssekte das Griechische und die griechisch sprechenden Christen überhaupt – zuletzt in den Kreuzzügen, um der Verbreitung des Islam förderlich zu sein.
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#64   monens   10:03:03 | Samstag, 4. Juni 2011
Die Sprache des NICHTalltäglichen !
Die Erhabenheit der hl. Liturgie wird mit einer eigenen Srpache zum Ausdruck gebracht; mit Latein; die lateinische Sprache ist eine „tote Sprache“, d.h. sie ist gekennzeichnet von Beständigkeit und unterliegt durch ihre Unveränderlichkeit keinem Wandel wie etwa andere Sprachen; zudem bildet sie ein enges Band der Einheit;
www.razyboard.com/…07690-5825348-0.html
sehr schnell können wir die Brücke schlagen zur unfehlbaren Lehre der hl. Kirche; diese ist ebenfalls unveränderlich und beständig; die lateinische Sprache als Ausdruck einer Symbiose von beständiger Kultsprache und beständiger unfehlbaren Lehre der hl. Kirche, dem gehehimnisvollen Leib Christi, der Mutter der Lebendigen
www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html
selbst das Vaticanum II. hat weiterhin die Verwendung der lateinischen Sprache und des Gregorianischen Gesangs aufgetragen; alleine die „aufbruchbewegten“ Abbruchstrategen/innen haben „aufbruchbewegte neue Messen“ kreiert; dies um den im Ungerhorsam vorgesetzten sog. „Volksaltar“ einschliesslich der im Ungerhorsam erzwungenen sog. „stehenden Handkommunion“; mit dem künstlichen Verschwindenlassen des Lateins ist auch nach und nach der wahre Glaube verdunstet; doch die Alte Messe feiert wieder Einzug; selbst im Petersdom
www.razyboard.com/…07887-6071170-0.html
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#63   Brandenburgis   09:56:51 | Samstag, 4. Juni 2011
Sehr wahr gesprochen, Tomás.
leider ist dieses Übel heute sehr weit verbreitet, obwohl unzählige Seelen mit der Wahrheit konfrontiert werden – mehr als je zuvor!
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#62   Tomás   09:47:23 | Samstag, 4. Juni 2011
Brandenburgis
Wer die Wahrheit erkannt har, aber diese nicht akzeptiert, begeht eine Sünde gegen den Heiligen Geist.
Solche Sünden führen zu einer Verstockheit im Irrtum und gefährden die Rettung des Seele oder machen sie sogar unmöglich.
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#61   Brandenburgis   09:38:18 | Samstag, 4. Juni 2011
DAs ist ihm zu simpel
das kann er einfach nicht akzeptieren.
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#60   Tomás   09:30:54 | Samstag, 4. Juni 2011
Meinerven
Latein ist die Sprache der Liturgie. Der Glaube wurde immer und wird in den Landesprachen verkündet. Daher wurden und werden die Predigten in der Landessprache gehalten.
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#59   Meinerven   09:24:01 | Samstag, 4. Juni 2011
@Krakauer
Da lebende Sprachen sich verändern, bedarf es einer ständigen Neuanpassung und damit besteht die Möglichkeit des Einschleichens der Häresie.
Ok, kommunizieren wir ab sofort nur noch in toten Sprachen. Mein Pech nur, dass ich außer Gallia est omnis divisa in partes tres… nicht wirklich viel mehr zusammenbekomme.
Anders gesagt: Ihr Vergleich hinkt. Und Gott möchte den heutigen Menschen ansprechen. Da sollte Er auch von den heutigen Menschen verstanden werden können, oder? :-)
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#58   Mufelius †   06:34:47 | Samstag, 4. Juni 2011
denn… ?
Treppchen.
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#57   Krakauer   06:27:09 | Samstag, 4. Juni 2011
Vorschreiber!
Jeder Teilnehmer versteht sehr wohl, was in der Sakralsprache – es spielt keine Rolle welche – liturgisch geschieht. Er kann sich mit dem heiligen Geschehen völlig vereinen. Im übrigen, wenn Sie einen fremdsprachlichen Text ständig rezitieren, dann verstehen Sie ihn auch in der jeweiligen Nationalsprache, weil Sie automatisch nicht nur „übersetzen“, sondern Sie verstehen es.
Hier hat die römische Räubersynode auch ansetzen müssen, dass Latein z. B. als klare und semantisch nicht veränderbare Sprache konnte so in den Übersetzungen verfälscht werden und darauf basierend, konnte eine neue Liturgie entwickelt werden, was auch geschehen. Daraus folgt, die römisch-katholisch Kirche konnte in die neue römisch-konziliare „Kirche“ transformiert werden, ohne dass die Gläubigen begriffen, was geschah und sie übernahmen einen neuen Glauben, der häretisch und nicht mehr nur schismatisch auf grund der Trennung von der orthodoxen Kirche war. Gerade wenn eine neue Sprache verwendet wird, ist äußerste Präzision geboten und es gilt nicht, nach dem „Geist „ eines „Konzils“ zu übertrag, sondern es so präzise wie nur möglich, das Original zu übertragen.
Da lebende Sprachen sich verändern, bedarf es einer ständigen Neuanpassung und damit besteht die Möglichkeit des Einschleichens der Häresie. Nehmen Sie als Beispiel die vom Häretiker Luther angefertigte Übersetzung, diese wird heute von den Protestanten nicht mehr verwendet, sondern es hat diverse Modernisierungen und Abweichungen gegeben denn …
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#56   juemuc   02:40:03 | Samstag, 4. Juni 2011
Ja das waren noch Zeiten…
… als man Confiteor, Gloria, Credo, Pater noster und anderes auswendig auf Latein beten konnte. Was man da von sich gab hat man selbstverständlich nicht verstanden, aber das ist ja egal. Es reicht ja dem Gottesdienst beizuwohnen, teilnehmen muss man ja nicht, man kann auch stricken oder Rosenkranz beten. :-S :-S
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#55   Mighty Counsellor †   00:53:52 | Samstag, 4. Juni 2011
Und Dies irae
als Digestif.
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#54   Schalom   00:52:50 | Samstag, 4. Juni 2011
und dann gabs noch den pater noster
als personenaufzug im hotel
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#53   Mighty Counsellor †   00:43:05 | Samstag, 4. Juni 2011
Schon bevor ich Latein in der Schule lernte,
lernte ich das Pater Noster auswendig, aus einem lustigen Büchlein meiner Mutter mit schönen schwarzen und roten Buchstaben.
Ich fragte mich immer, was die Automarke Fiat darin zu suchen hatte.
Und bei hodie bekam ich immer einen roten Kopf.
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#52   Schalom   00:39:46 | Samstag, 4. Juni 2011
wir sollten uns besinnen und zum kirchenlatein
zurückkehren, sonst müssten etliche noch eine sühnenachtandacht für uns einlegen.
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#51   Mighty Counsellor †   00:30:13 | Samstag, 4. Juni 2011
Mein Beitrag:
Knackarsch.
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#50   Schalom   00:29:24 | Samstag, 4. Juni 2011
knackseln
knackwurscht
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#49   Mighty Counsellor †   00:25:23 | Samstag, 4. Juni 2011
Und Williamson
der Ober-Knacki.
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#48   Dumbledor   00:23:45 | Samstag, 4. Juni 2011
und die Piusbruderschaft
ist der Knax-Club :-D
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#47   Mighty Counsellor †   00:23:41 | Samstag, 4. Juni 2011
Die Website heisst neu
www.knacks.net.
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#46   Schalom   00:22:12 | Samstag, 4. Juni 2011
Katholiken mit Knacks?
Knacks ? Knacks nett.
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#45   Mighty Counsellor †   00:22:01 | Samstag, 4. Juni 2011
Tomás,
ich kann es nicht begründen. Es ist ein Gefühl. Darum schrieb ich auch: „scheint“.
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#44   Tomás   00:20:51 | Samstag, 4. Juni 2011
Migthty Counsellor
Ich bitte um Begründung!
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#43   Mighty Counsellor †   00:17:48 | Samstag, 4. Juni 2011
Nun, Tomás scheint einen Knacks zu haben.
Aber ich denke, dass das nur gespielt ist – mit einem anderen Wort: geheuchelt.
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#42   Schalom   00:15:41 | Samstag, 4. Juni 2011
Tomas, niemand hindert sie in Latein zu beten
täglich die Messe zu besuchen, eine Soutane zu tragen und im Zölibat zu leben.
leben Sie Ihre Religionsfreiheit so richtig aus !
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#41   Mighty Counsellor †   00:15:06 | Samstag, 4. Juni 2011
Tomás,
wie bringen Sie es fertig, ein ganzes Posting zu verfassen, ohne Anführungsstriche zu verwenden?
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#40   Dumbledor   00:10:20 | Samstag, 4. Juni 2011
Andere Religionen
In jeder Form der Religion gibt es heilige Sprachen – Sanskrit im Hinduismus, Pali im Buddhismus oder Koran-Arabisch im Islam.
Seit wann richtet sich die Kirche nach anderen Religionen?
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#39   Tomás   00:09:44 | Samstag, 4. Juni 2011
Kirchenlatein
Was wollen die Modernisten mit Kirchenlatein?
Latein ist die sakrale Sprache der Kirche.
In der Konzilssekte ist das Latein genua so fehl am Platz wie die Messe, die Soutane und das Zölibat.
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#38   Gotthard   00:02:17 | Samstag, 4. Juni 2011
@burgorus
Kirchlatein ist eben so ein Amtsdeutsch, ääh, Amtslatein.
viel besser ist ein ganz einfaches Deutsch: „Lieber Gott, mein Herz ist rein, es gehört dir allein.“
Philologen mögen ihre Höhepunkte anders erleben – aber bitte nicht in der Eucharistiefeier.
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#37   Mighty Counsellor †   23:54:36 | Freitag, 3. Juni 2011
Wenn ich das Lateinische
mit Caesar und Ovid gelernt habe – wieso verstehe ich dann das Kirchenlatein?
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#36   Schalom   23:39:34 | Freitag, 3. Juni 2011
Introibo ad altare Dei,
ad deum qui laetificat iuventutem meam
magister: was heißt: sensuum defectui ?
discipulus bavaricus: d sans is hi (Die Sense hat einen Defekt)
suum cuique – Schweinsgequiek
jeden das seine
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#35   Burgorus   23:32:22 | Freitag, 3. Juni 2011
„Kirchenlatein sei qualitativ schlechter“ ist Käse.
Kirchlatein ist eben so ein Amtsdeutsch, ääh, Amtslatein.
Wie heißt’s denn im Amtsdeutsch?: „Werden Sie hier vorstellig!“ statt „Kommen Sie!“. Alles halt aufgepeppelter, hochgestochener, keine elegante Kürze wie es das klassische Latein ist.
So heißt’s halt im Kirchenlatein „commemoratio“ statt „memoria“ oder „deprecatio“ statt „preces“, hochgestochener eben, sodass es sich von der Umgangssprache abhebt. Amtssprache eben, und der Priester waltet ja seines Amtes. Mit Sprachqualität hat das nichts zu tun, sondern nur mit Stilistik: Amtsstil eben statt lakonischer Kürze, wie man, etwas übertrieben, das klassische Latein nennen könnte.
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#34   Dumbledor   23:27:34 | Freitag, 3. Juni 2011
Latein könnte die Sprache des Antichristen sein
Nimmt man alle damals üblichen römischen Ziffern und addiert sie auf, erhält man:
I=1
V=5
X=10
L=50
C=100
D=500
=666
Anmerkung: M=1000 wurde erst nachträglich im Mittelalter hinzugefügt.
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#33   Schalom   23:22:25 | Freitag, 3. Juni 2011
Burgoro gratias
bona nox !
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#32   Burgorus   23:14:23 | Freitag, 3. Juni 2011
Kirchenlatein
wurde möglicherweise von irgendwelchen Dreinasehochprofessoren Küchenlatein genannt, weil sie meinten, es sei die Vulgärsprache gewesen; schließlich weiche es ja vom klassischen Latein ab.
In Wirklichkeit war es die Kanzleisprache, und Kanzleisprachen sind, wie der Artikel sagt, stilisiert.
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#31   Schalom   22:46:16 | Freitag, 3. Juni 2011
@Samurai 1
Ite missa est ? Woher ?
Taufformel aus dem Salzburgischen, als die Priester noch nicht „altliberal“ waren: „ Ego de babtizo, in nomine patris, et filiAE …
ja so warns
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#30   Samurai1   22:35:36 | Freitag, 3. Juni 2011
@ Shalom
Spanisch als lateinischer Dialekt-nicht schlecht! ;-)
Aber Fakt ist, daß früher die meisten Priester gerade einmal soviel Latein konnten, daß sie die „Messe lesen“, also die Kanontafeln lesen konnten.
Übrigens:
Weisst Du, woher das „Ite missa est!“ kommt?
Es ist eine interessante Geschichte.
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#29   Schalom   22:25:23 | Freitag, 3. Juni 2011
Kirchenlatein
wurde von den Professoren auch „Küchenlatein“ genannt. Aber bei der Fronleichnamsprozession schritten sie mit …
lateinische Dialekte haben wir ja noch: Italienisch, Spanisch … und den Bayerischen Radi (radix) …
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#28   Samurai1   22:08:30 | Freitag, 3. Juni 2011
@ Krak
Latein war die MutterspracheWesteuropas?
Wann war das denn, wenn ich fragen darf?
Nebenbei:
Mit der Kenntnis des Latein war es so gut bestellt, daß Gelehrte und Kenner der lateinischen Sprache noch im 19.Jahrhundert in Westeuropa vom klassischen Latein der Antike und dem qualitativ schlechteren Kirchenlatein sprachen.
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#27   Schalom   22:05:54 | Freitag, 3. Juni 2011
Brandner Kaschper, jeder kommt dran.
Kein Kirschgeist hilft da.
Das Wort hat Herr Br.
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#26   Brandenburgis   21:28:54 | Freitag, 3. Juni 2011
Schalom,. und du
stellst auch mal dein Geblöke ein!
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#25   Schalom   21:28:16 | Freitag, 3. Juni 2011
Es wird hier doch kein Mensch gehindert,
in Kirchenlatein zu beten oder zu schreiben …
Amici linguae latinae, auf gehts, scribite !
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#24   Brandenburgis   21:27:41 | Freitag, 3. Juni 2011
GOtthard! Hör auf mit Deinem
Geplappere! Du fällst Deinem „Papst“ in den Rücken!!!
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#23   Gotthard   21:26:04 | Freitag, 3. Juni 2011
Vorbild
sollen wir uns jetzt ein Vorbild am Islam nehmen, weil der Koran nur in einem alten Arabisch gelesen werden darf?
Einführung des Kirchenlateins als Liturgiesprache, damit uns die Moslems in diesem Punkt nichts mehr sagen können?
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#22   Sign   21:02:10 | Freitag, 3. Juni 2011
Evelynn
Lesen Sie doch endlich einmal die Bibel und am besten gleich den Katechismus dazu, dann ersparen Sie uns hier Ihre uralten Vorurteils-Tiraden. Es wird langweilig, wirklich.
Zig tausend mal Deschner gelesen, aber sonst nix gewesen, oder?
Der Heilige Geist möge es Ihnen geben, dass Sie endlich einmal die Bibel und die Kirche erkennen und verstehen.
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#21   Evelynn van der Meer   20:41:43 | Freitag, 3. Juni 2011
Immerhin: Man ist nicht so traditionell,
dass man verbietet, dem Kirchenvol überhaupt eine Bibel zu geben.
Das selbstädige Lesen war traditionell auch nicht so gerne gesehen.
k: Es freut mich, wenn er Dich freut; der doppelte Wortsinn… :-)
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#20   Blackbird   20:40:11 | Freitag, 3. Juni 2011
Thomasius
Bibellesen ist für den Pöbel ja auch bähbäh – am Ende stellt der fest, das viele Märchengeschichten, die die Kirche verkauft da gar nicht drinstehen.
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#19   Antonio Michele Ghislieri   20:39:34 | Freitag, 3. Juni 2011
@kristall
Die Linke von Muhammad Ali, die war bah! Mit seinem jetzigen Zitterchen gar nicht zu vergleichen. >:)
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#18   Thomasius   20:37:00 | Freitag, 3. Juni 2011
Blackbird
Wie war es doch mit dem Pfingstwunder? Jeder wurde in seiner für ihn verständlichen Sprache angesprochen.
Wer hat eigentlich dieses selbstverständliche „Wunder“ hintertrieben? Wer hat vorgeschrieben, dass die Gläubigen den Gottesdienst und gar die Bibel nicht verstehen können sollten? Schließlich war die Vulgata auch nur eine mehr oder weniger schlechte Übersetzung der Bibel.
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#17   kristall   20:33:02 | Freitag, 3. Juni 2011
die linke ist bah !!!!
schön gesagt moorhuhn !!!! O:O :-[ :-D :-D :-D ^-^
:)3 ^-^
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#16   Evelynn van der Meer   20:28:37 | Freitag, 3. Juni 2011
Nur Latein ist gut? Und die linke ist bah, ja?
Ave Maria in Latein und Deutsch:
www.youtube.com/watch?v=4o-ZxtigQjo
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#15   r.ruhrgebietler   20:06:32 | Freitag, 3. Juni 2011
Hw. Lang übersieht,
dass der Heilige(!) P. PIUS V. genau dafür die Liturgie festlegte! Auf ewig, unveränderlich, damit jede Seele, egal an welchem Ort der Erde ein Heimat in Gott hat!
DEO GRATIAS!
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#14   Blackbird   19:42:54 | Freitag, 3. Juni 2011
die Kirche
hätte getrost bei ihrer Fachsprache bleiben können – wie Jäger und Angler ja auch :-]
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#13   Krak des Chevaliers   19:24:45 | Freitag, 3. Juni 2011
lingua latina – Sprache Europas
Ich liebe die lateinische Sprache. Sie ist ja die Muttersprche Westeuropas. Eigentlich sollten alle Europäer Latein als Umgangssprache lernen. Dann wäre ein Kunstidiom wie Esperanto, das ja von einigen favourisiert wird, nicht nötig. Latein ist die Brücke zur großen Vergangenheit Westeuropas und könnte dann auch die Brücke zu seiner Zukunft sein. ;-)
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#12   Gregorius Nazianzenus   19:08:51 | Freitag, 3. Juni 2011
Die Kleriker beklagen den Scherbenhaufen,
den sie selbst angerichtet haben.
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#11   Brandenburgis   19:03:38 | Freitag, 3. Juni 2011
VÖllig richtig, Vineta
das gleiche betrifft die Grauenhafte und verbrecherische Ummodelung der KIrchen, vor allem von innen. Sie wurde exekutiert in einer Zeit, als die Menschen der Moderne total überdrüssig wurden, und auf Farbe, Phantaise, Spiritualität und optisch/akustische Pracht abfuhren.
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#10   Vineta   18:57:11 | Freitag, 3. Juni 2011
Ironie der Kirchengeschichte
TeilI:
Latein war die einzigartige liturgische Sprache des Christentums , als fast niemand davon etwas verstand – und auch später, als viele ( aber bei weitem nicht alle) über Gebetbücher verfügten, anhand derer sie das liturgische Geschehen in der Muttersprache mitlesen konnten.
TeilII:
Seitdem Paul VI den Gottesdienst vom „ lateinischen Plunder gesäubert“ hat, dämmert vielen, daß gerade heutzutage eigentlich wenig gegen die Sakralsprache Latein in der Weltkirche spricht, denn:
1) Das Mitlesen in der Muttersprache würde nicht mal mehr das Mitbringen von Gebetbüchern erfordern, sondern könnte mittels elektronischer Schiftanzeigen erfolgen.
2) Das Lateinlernen erfreut sich heute immer größerer Beliebtheit. Verzweifelt werden Lateinlehrer gesucht, schon fast eine Million Schüler in D lernt Latein. Allein schon die Sakralsprache Latein würde sicher etliche zum Gottesdienstbesuch verlocken.
3) Wissenschaftliche Denkweisen mit vielen auf das Lateinische zurückgreifenden Begriffen durchdringen – nicht zuletzt auch dank Internet und immer mehr Abiturienten – einen immer größeren Teil der Bevölkerung, wohingegen früher vom Latein abgeleitete Wörter nur in kleinen Kreisen ( bei Medizinern, Anwälten usw.) eine Rolle spielten.
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#9   Brandenburgis   18:54:18 | Freitag, 3. Juni 2011
Counselor,
Latein ist genau die richtige Sprache für die Liturgie, nicht einmal der NOM kann darauf verzichten. Leider verzichtet man mehr und mehr auf die korrekten Beugungen wie „Jesu“, „Jesum“ oder „in Galilaeam“, wie man in der durchaus deutschen Matthäuspassion von Bach hören kann. Das tut weh!
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#8   Samurai1   18:52:09 | Freitag, 3. Juni 2011
Hocuspocus …
entstand, weil der Otto-Normal-Mensch seinerzeit eben kein Latein konnte und die Wandlungswort nicht verstand, ebenso entstanden bestimmte Gebetsformen als volkstümliche Alternative zum lateinischen Stundengebet.
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#7   Mighty Counsellor †   18:45:54 | Freitag, 3. Juni 2011
Brandenburgis,
wenn die Dinge zu geistig und zudem falsch dargestellt werden – unter Berufung eben auf diese Geistigkeit –, bleibt mit nichts Anderes übrig, als negativ zu urteilen, eben wegen der Falschheit – nicht wegen der Geistigkeit.
:-]
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#6   Brandenburgis   18:43:13 | Freitag, 3. Juni 2011
Counselor
nicht so negativ! Sie müssen positiver denken!!
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#5   Mighty Counsellor †   18:41:14 | Freitag, 3. Juni 2011
Kirchenlatein – ein Phantasiegebilde
wie die ewige Gültigkeit der „Tridentinischen“ Liturgie.
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#4   FIDEI DEFENSOR FIDELIS   18:37:38 | Freitag, 3. Juni 2011
„Geist ist heute ungeil“
Unterschichtler, Ungebildete und Eingebildete Altliberale Kleriker
viele glauben, sich alles erlauben zu können, weil alle Tabus gebrochen sind.
Die Parole, deren geniale schlichte Konsequenz in ihrer Wirkung sogar Blöden einleuchten dürfte, falls jemand sie ihnen erklären würde und es dabei schafft, sie so in ihre Sprache zu übersetzen, dass sie den Sinn verstehen, ist bekanntlich der Kategorische Imperativ des Philosophen Immanuel Kant.
Demzufolge soll sich ein Mensch, egal, von welcher Geburt, und egal, zu welchem Stand erwachsen, grundsätzlich so verhalten, dass die Maxime des eigenen Handelns anderen ein Vorbild sei, in Kants Worten:
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
Grob vereinfacht müsste das der heutigen Zielgruppe von bestimmten Menschen etwa so erläutert werden:
Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.
Es ist davon auszugehen, daß die Verblödung der Gesellschaft von einer bestimmten politische Gruppe gewollt sei …
An eine allgemeinen Förderung humanistischer Bildung ist dank einer fortschreitenden Verrohung und Verblödung nicht zu denken.
Da ist es nur umso richtiger die Heiligen Worte in der Tradition Roms nicht in die der Sprache der Gosse zu fassen.
Z keiner Zeit hat „der Pöbel“ Latein verstanden.
Latein, ist die Krone der Worte !
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#3   Blackbird   18:31:07 | Freitag, 3. Juni 2011
angesichts
der Tatsache, dass die Kirche sich immer an die jeweils Mächtigsten rangewanzt hat, finde ich das im letzten Satz versteckte Plädoyer für die Entwicklung eines Kirchenenglisch nur folgerichtig.
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#2   Brandenburgis   18:07:36 | Freitag, 3. Juni 2011
Innerhlab der Papst“kirche“
ist das alles nicht mehr zu rekonstruieren, auch nicht mit Indultmessen aller Art.
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#1   FioreGraz   17:58:13 | Freitag, 3. Juni 2011
falsche Schlussfolgerung
Zwar hat er gerade noch gezeigt, daß das Kirchenlatein zu keiner Zeit alltagsgebräuchlich und allgemein verständlich war.
Hat er icht er spricht von einer Entwicklung / Neuschöpfung (aber sicher nicht im Sinne von heute auf morgen)
„Sobald das Griechische in der Römischen Liturgie durch das Latein ersetzt wurde, wurde eine stark stilisierte Sprache geschaffen,…“
LG
Fiore
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