Das hinterwäldnerische Pastoralkonzil entdeckte die Nationalsprachen genau in dem Augenblick, als diese nach dem Ende des Nationalismus und Nationalsozialismus immer mehr an Bedeutung verloren.
(kreuz.net, Vatikan) In jeder Form der Religion gibt es heilige Sprachen – Sanskrit im Hinduismus, Pali
im Buddhismus oder Koran-Arabisch im Islam.
Das erklärte der deutsche Oratorianer, Pater Uwe Michael
Lang, am 30. Mai auf der neokonservativen Langeweile-Webseite ‘Zenit’.
Pater Lang ist Mitarbeiter der
römischen Liturgiekongregation.
Keine stehengebliebenen Volkssprachen
Im christlichen Gottesdienst
wurden – so Pater Lang – im Laufe der Geschichte eine Vielzahl von Sprachen verwendet:
• Griechisch
in der byzantinischen Tradition,
• die Sprachen der Altorientalen wie Syrisch, Armenisch, Georgisch,
Koptisch und Äthiopisch,
• Kirchenslawisch,
• das Latein des Römischen und der übrigen westlichen
Riten.
Pater Lang betont, daß sich dabei immer stilisierte Sprachformen etablierten. Sie unterschieden
sich von der Volkssprache:
„Oft ist diese Trennung Folge einer sprachlichen Entwicklung in der gemeinsamen
Sprache, die in der liturgischen Sprache aufgrund des heiligen Charakters keine Aufnahme findet.“
Das
Kirchenlatein sei von Anfang an – wohl auch wegen seines Rückgriffs auf ältere lateinische Sprachformen –
von der lateinischen Alltagssprache unterschieden gewesen.
Die Römer hätten nicht im Stil des Kanons
oder der Meßgebete gesprochen – betont Pater Lang:
„Sobald das Griechische in der Römischen Liturgie
durch das Latein ersetzt wurde, wurde eine stark stilisierte Sprache geschaffen, die dem Gottesdienst
diente und die für einen durchschnittlichen Christen von Rom in der Spätantike schwer verständlich
gewesen wäre.“
Pater Lang weist außerdem darauf hin, daß die Lateinische Liturgie von den katholischen
Goten, Kelten, Iberiern und Puniern erst recht nicht verstanden wurde:
„Dennoch – dank dem Ansehen der
Kirche von Rom und der einigenden Kraft des Papsttums – wurde das Latein die einzigartige liturgische
Sprache des Christentums, und folglich eine der Grundlagen der westlichen Kultur.“
Die Konzilsprälaten
hinken der Zeit nach
An diesem Punkt macht Pater Lang plötzlich eine merkwürdige Kehrtwende.
Zwar
hat er gerade noch gezeigt, daß das Kirchenlatein zu keiner Zeit alltagsgebräuchlich und allgemein verständlich
war.
Doch jetzt spricht er auf einmal von einem wachsenden „Abstand zwischen dem liturgischen Latein
und der Volkssprache mit der Entwicklung der nationalen Kulturen und Sprachen in Europa“.
Diese – allerdings
während der gesamten Kirchengeschichte existierende – Situation habe „die Teilnahme der Gläubigen an
der Liturgie“ angeblich „nicht gefördert“.
Darum habe das Pastoralkonzil die Verwendung der Muttersprache
ausweiten wollen – sagt der Pater.
Die Konzilsväter hätten sich aber nicht vorgestellt, daß das Latein
durch die Nationalsprachen ersetzt würde – versucht Pater Lang die länst zerstörte Ehre des Pastoralkonzils
zu retten:
„Die sprachliche Zersplitterung des katholischen Gottesdienstes wurde so weit vorangetrieben,
daß viele Gläubige heutzutage kaum mehr ein ‘Pater Noster’ zusammen mit anderen Gebeten rezitieren können“ –
lamentiert er.
In Wahrheit hat das hinterwäldnerische Konzil die Nationalsprachen genau in dem Augenblick
entdeckt, als diese nach dem Ende des Nationalismus und Nationalsozialismus aufgrund der US-Hegemonie
immer mehr an Bedeutung verloren.
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Sprachen Aramäisch war die am meisten gesprochene Sprache in Palästina im 1. Jh. Auch Hebräisch als
wichtigste Sprache der Heiligen Schrift wurde eifrig studiert (wir wissen ja aus der Szene des 12-jährigen
Jesus im Tempel, wie die Gelehrten über die Kenntisse des Knaben staunten). Die Juden der Diaspora (Alexandria,
und Paulus in Tarsus) sprachen aber Griechisch. Theologen, wie Paulus, konnten natürlich auch Hebräisch.
Weitere Kreise der Diasporajuden aber nicht. Die Septuaginta ist aus deren Bedürfnis erwachsen. Die Kenntnis
des Griechischen war aber auch in Palästina in weiten Kreisen verbreitet (zumindest seit der Seleukidenzeit).
Auch Handwerker und Händler (Fischer!) konnten nicht ohne diese lingua franca funktionieren. Mit Pilatus
hat Jesus bestimmt Griechisch gesprochen (Latein ist mir weniger wahrscheinlich), von einem Dollmetscher
ist keine Rede, und Pilatus wird nach gut-römischer Kolonialherren-Art keine semitische Sprache gelernt
haben (er war seit 26 dort im Amt). Griechisch konnten aber alle Kolonialbeamten im Osten, und überhaupt
alle römischen Gebildeten im 1. Jh. Soweit zur „scientia acquisita“ der menschlichen Natur Christi (durch
die Er lediglich experimentell erkannte, was Er kraft göttlicher Natur schon seit immer wußte). Denn
nach seiner göttlichen Natur war Er allwissend, und in diesem Sinne brauchte Er nichts zu lernen, auch
keine Sprachen. Nachzulesen bei St. Thomas, Summa Th., III, q. 9.
@Thomasius Die Zeiten als die Vorkonzilssekte verbot an Schulen andere als die lateinische Sprache zu
unterrichten und gar andere Sprachen zu gebrauchen ist schon einige Zeit vorbei. Sie geben Sich ja schon
wieder der Lächerlichkeit preis.
Anaritha Die Zeiten als die Vorkonzilssekte verbot an Schulen andere als die lateinische Sprache zu unterrichten
und gar andere Sprachen zu gebrauchen ist schon einige Zeit vorbei. Der Herr Jesus Christus sprach nicht
Latein sondern benutztte die Alltagssprache. Er wurde von der Vorkonzilssekte ständig „eines besseren
belehrt“.
Das Pastoralkonzil und dessen Papst Paul VI. wurden vom Teufel benützt, um die Kirche durchein- anderzuwirbeln
und zu verfinstern. „Die Kirche wird sich verfinstern“, sagte bereits Maria 1846 in LaSalette voraus.
Wir leben in einer apokalyptischen Zeit. Die Neue Messe ist zum Greuel der Verwüstung an heiliger Stätte
geworden, die vielen Sprachen anstelle des einheitlichen Latein in der Lateinisch-Katholischen Teilkirche
sind Teil der Verwirrung, die die Kirche heimsucht.
Dieser Schluss ist phänomenal … In Wahrheit hat das hinterwäldnerische Konzil die Nationalsprachen
genau in dem Augenblick entdeckt, als diese nach dem Ende des Nationalismus und Nationalsozialismus aufgrund
der US-Hegemonie immer mehr an Bedeutung verloren. … blöd.
Antonio Spekulationen helfen in der Tat nicht weiter. Immerhin befand sich Palästina in dem zwischen
den Ptolemäern und den Seleukiden umkämpften Gebiet. Die später siegreichen Seleukiden provozierten
gegen 150 vor Chr. den Makkabäeraufstand. Die bei Alexandria bestehende jüdische Gemeinde dürfte hebräisch
gesprochen haben.
@Thomasius Gegen ein Interesse der damaligen ägyptischen Herrscher spricht der lange Zeitraum den die
Übersetzung in Anspruch nahm, man kann wohl von mindestens 100 bis 150 Jahren ausgehen. Der Mythos berichtet
übrigens von 72 Übersetzern, nicht von 70.
Antonio Sicherlich haben nicht die Ptolemäer die hebräische Bibel übersetzt. Jedoch war die Bibliothek
in Alexandria ebenso wie zu späterer Zeit die Kalifen von Bagdad daran interessiert, „das Wissen der
Welt“ in „verständlicher Sprache“ zu sammeln. Das machte eine Übersetzung in das Griechische erforderlich.
Die „septuaginta“ allerdings – siebzig unabhängig voneinander arbeitende Übersetzer – ist ein Mythos.
@Thomasius Das Alte Testament war schon von dem (?) Ptolemäern aus dem Hebräischen in das Griechische
übersetzt (Septuaginta). Die Septuaginta wurde nicht von den Ptolemaier ins Griechische übersetzt, sondern
von Mitgliedern der jüdischen Diasporagemeinden in Ägypten. Die Ptolemaier hatten daran wohl überhaupt
kein Interesse.
@ meinerven Dem stimme ich zu, denn ich habe mehr als ein mal sehr würdige Messfeiern in der Landessprache
erleben dürfen und kenne Zeitgenossen, die als Kinder in den 1950er Jahren Messen in Latein erlebten,
die der Priester nach 20 Minuten (!) beendete- was war wohl andächtiger? Also die Sprache ist nicht der
Maßstab.
Tomás Der Herr Jesus Christus sprach die damals übliche Umgangssprache und das war Aramäisch. Das Neue
Testament wurde in der damaligen Weltsprache griechisch verschriftlicht. Das Alte Testament war schon
von dem Ptolemäern aus dem Hebräischen in das Griechische übersetzt (Septuaginta). Die von Hieronymus
gefertigte Übersetzung in das Lateinische, weil die ungebildeten Römer griechisch nicht verstanden –
auch der Kirchenvater Augustinus kannte kein griechisch – war eine Lesehilfe für die zurückgebliebenen
Römer, nachdem Kaiser Konstantin die Reichshauptstadt in das griechisch sprechende Konstantinopel verlegt
hatte. Das „wurmte“ bekanntlich die Römer derart, dass sie die sogenannte „Konstantinische Schenkung“
zusammenlogen.
Meinerven Könnte es sein, …dass es unserm Herrgott ziemlich wurscht ist, in welcher Sprache wir uns
Ihm zuwenden oder die Messe gefeiert wird, solange es mit lauterem Herzen geschieht? AMEN :(3 :)3 :(3
Könnte es sein, …dass es unserm Herrgott ziemlich wurscht ist, in welcher Sprache wir uns Ihm zuwenden
oder die Messe gefeiert wird, solange es mit lauterem Herzen geschieht?
@tomás Da der Papst Bischof von Rom war und ist, wurde Latein zur der sakralen Sprache der Kirche erhoben.
mit welchem päpstlichen Dekret oder Motu Proprio wurde diese Erhebung getätigt und bestätigt?
Seltsam, haben denn alle vor dem Turmbau zu Babel Latein gesprochen? Da erst nach der Zerstörung des
Turmes Gott die unterschiedlichen Sprachen einführte um zu verhindern, dass etwas ähnliches noch einmal
geschieht, so muss doch davon ausgegangen werden dass die vorige Sprache der Gottessprache entsprach.
Jesus hat Latein gesprochen? Pruuuuuust. Da Jesus auch volkommen Mensch war (und gem. Kirche in allem
uns gleich außer der Sünde) hätte er selbstverständlich Latein lernen müssen. Das ist zur damaligen
Zeit als Handwerkssohn sowas von unwahrscheinlich, dass eher das Gegenteil anzunehmen ist. Pontius Pilatus
hingegen hat als Staathalter mit Sicherheit auch Fremdsprachen beherrscht, vor allem die in seinem Präfäktorat,
der Provinz Judäa. Was in den Emmerick-Schriften steht, die gar nicht von der Nonne geschrieben wurden
sondern von Clemens Brentano, der das ganze noch schön verblümt und ergänzt hat tut nichts zur Sache,
da keine anerkannte Offenbarung, sondern eine Fälschung.
Man lernt nie aus Landesprachen sind keine Blasphemie, aber profane Sprachen, die im sakralen Bereich
nicht zu suchen haben. Hat das unser Herr Jesus so gelehrt?
Evelynn van der Meer – wo steht das denn? Jesus hat es genossen, in Sprachen zu reden, die die Leute nicht
verstanden und die Alltagssprache zu meiden. das belegen sie uns doch bitte!
Meinerven Der Sohn Gottes beherrschte alls Sprachen, auch Latein. Bei der ersten Messe, das letzte Abendmahl,
wurde Aramäisch wervendet. Diese war auch am Anfang die liturgische Sprache, bis sie vom Griechischen
abgelöst wurde. Da der Papst Bischof von Rom war und ist, wurde Latein zur der sakralen Sprache der Kirche
erhoben. Landesprachen sind keine Blasphemie, aber profane Sprachen, die im sakralen Bereich nicht zu
suchen haben.
@Meinerven: Jesus sprach durchaus Latein. Jesus sprach etwa mit Pontius Pilatus Latein; das geht etwa
aus den Schriften Anna Katharina Emmerichs hervor. Galiläa und Judäa waren damals von den Römern besetzt.
Anzunehmen, dass der Sohn Gottes und gebildetste Mann die Sprache der Besatzer nicht sprach, ist ja allein
schon eine Gotteslästerung. Übrigens, wenn Sie kaum noch Latein beherrschen, ist das nicht unsere Schuld.
@Tomàs: Jesus sprach aber kein Latein, als Er Sein letztes Abendmahl feierte. Er sprach Aramäisch. Er
sagte: „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Nicht: „Lernt erst mal alle Latein, die verhasste Sprache der
noch mehr verhassten Besatzer, damit Ihr mein Gedächtnis feiern könnt.“ Wenn ich die Evangelien lese,
gerade die Gleichnisse, dann drängt sich mir eher der Eindruck auf, dass Jesus ganz bewusst sich auf
die Sprache und Lebenswelt der kleinen Leute eingelassen hat. Er hat Bilder und Redensarten geprägt,
die jeder verstanden hat und heute noch verstanden werden. Unsere Sprache ist so reich, dass es auch mir
ihr heute gelingen kann, eine würdige Form der Liturgie zu finden. Immerhin ist der Heilige Geist auch
heute mit denen, die auf Ihn trauen. Nicht alles, was Deutsch (Englisch, Französich, Spanisch) ist, ist
gleich Blasphemie.
monens Die Sprache der Bibel ist bekanntlich nicht das Latein sondern das Griechische oder auch das Hebräische.
Die Römer waren aber ungebildet und schickten ihre Söhne nach Griechenland, um dort gebildet zu werden
und griechisch zu lernen. Wegen der dadurch verursachten Minderwertigkeitskomplexe der Römer – verstärkt
durch die Tatsache, dass der Kaiser Konstantin die Hauptstadt des Reiches von Rom nach Konstantinopel
verlegte – bekämpfte die Vorkonzilssekte das Griechische und die griechisch sprechenden Christen überhaupt –
zuletzt in den Kreuzzügen, um der Verbreitung des Islam förderlich zu sein.
Die Sprache des NICHTalltäglichen ! Die Erhabenheit der hl. Liturgie wird mit einer eigenen Srpache zum
Ausdruck gebracht; mit Latein; die lateinische Sprache ist eine „tote Sprache“, d.h. sie ist gekennzeichnet
von Beständigkeit und unterliegt durch ihre Unveränderlichkeit keinem Wandel wie etwa andere Sprachen;
zudem bildet sie ein enges Band der Einheit; www.razyboard.com/…07690-5825348-0.html sehr schnell können
wir die Brücke schlagen zur unfehlbaren Lehre der hl. Kirche; diese ist ebenfalls unveränderlich und
beständig; die lateinische Sprache als Ausdruck einer Symbiose von beständiger Kultsprache und beständiger
unfehlbaren Lehre der hl. Kirche, dem gehehimnisvollen Leib Christi, der Mutter der Lebendigen www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html
selbst das Vaticanum II. hat weiterhin die Verwendung der lateinischen Sprache und des Gregorianischen
Gesangs aufgetragen; alleine die „aufbruchbewegten“ Abbruchstrategen/innen haben „aufbruchbewegte neue
Messen“ kreiert; dies um den im Ungerhorsam vorgesetzten sog. „Volksaltar“ einschliesslich der im Ungerhorsam
erzwungenen sog. „stehenden Handkommunion“; mit dem künstlichen Verschwindenlassen des Lateins ist auch
nach und nach der wahre Glaube verdunstet; doch die Alte Messe feiert wieder Einzug; selbst im Petersdom www.razyboard.com/…07887-6071170-0.html
Sehr wahr gesprochen, Tomás. leider ist dieses Übel heute sehr weit verbreitet, obwohl unzählige Seelen
mit der Wahrheit konfrontiert werden – mehr als je zuvor!
Brandenburgis Wer die Wahrheit erkannt har, aber diese nicht akzeptiert, begeht eine Sünde gegen den
Heiligen Geist. Solche Sünden führen zu einer Verstockheit im Irrtum und gefährden die Rettung des
Seele oder machen sie sogar unmöglich.
Meinerven Latein ist die Sprache der Liturgie. Der Glaube wurde immer und wird in den Landesprachen verkündet.
Daher wurden und werden die Predigten in der Landessprache gehalten.
@Krakauer Da lebende Sprachen sich verändern, bedarf es einer ständigen Neuanpassung und damit besteht
die Möglichkeit des Einschleichens der Häresie. Ok, kommunizieren wir ab sofort nur noch in toten Sprachen.
Mein Pech nur, dass ich außer Gallia est omnis divisa in partes tres… nicht wirklich viel mehr zusammenbekomme.
Anders gesagt: Ihr Vergleich hinkt. Und Gott möchte den heutigen Menschen ansprechen. Da sollte Er auch
von den heutigen Menschen verstanden werden können, oder?
Vorschreiber! Jeder Teilnehmer versteht sehr wohl, was in der Sakralsprache – es spielt keine Rolle welche –
liturgisch geschieht. Er kann sich mit dem heiligen Geschehen völlig vereinen. Im übrigen, wenn Sie
einen fremdsprachlichen Text ständig rezitieren, dann verstehen Sie ihn auch in der jeweiligen Nationalsprache,
weil Sie automatisch nicht nur „übersetzen“, sondern Sie verstehen es. Hier hat die römische Räubersynode
auch ansetzen müssen, dass Latein z. B. als klare und semantisch nicht veränderbare Sprache konnte so
in den Übersetzungen verfälscht werden und darauf basierend, konnte eine neue Liturgie entwickelt werden,
was auch geschehen. Daraus folgt, die römisch-katholisch Kirche konnte in die neue römisch-konziliare
„Kirche“ transformiert werden, ohne dass die Gläubigen begriffen, was geschah und sie übernahmen einen
neuen Glauben, der häretisch und nicht mehr nur schismatisch auf grund der Trennung von der orthodoxen
Kirche war. Gerade wenn eine neue Sprache verwendet wird, ist äußerste Präzision geboten und es gilt
nicht, nach dem „Geist „ eines „Konzils“ zu übertrag, sondern es so präzise wie nur möglich, das Original
zu übertragen. Da lebende Sprachen sich verändern, bedarf es einer ständigen Neuanpassung und damit
besteht die Möglichkeit des Einschleichens der Häresie. Nehmen Sie als Beispiel die vom Häretiker Luther
angefertigte Übersetzung, diese wird heute von den Protestanten nicht mehr verwendet, sondern es hat
diverse Modernisierungen und Abweichungen gegeben denn …
Ja das waren noch Zeiten… … als man Confiteor, Gloria, Credo, Pater noster und anderes auswendig auf
Latein beten konnte. Was man da von sich gab hat man selbstverständlich nicht verstanden, aber das ist
ja egal. Es reicht ja dem Gottesdienst beizuwohnen, teilnehmen muss man ja nicht, man kann auch stricken
oder Rosenkranz beten.
Schon bevor ich Latein in der Schule lernte, lernte ich das Pater Noster auswendig, aus einem lustigen
Büchlein meiner Mutter mit schönen schwarzen und roten Buchstaben. Ich fragte mich immer, was die Automarke
Fiat darin zu suchen hatte. Und bei hodie bekam ich immer einen roten Kopf.
Tomas, niemand hindert sie in Latein zu beten täglich die Messe zu besuchen, eine Soutane zu tragen und
im Zölibat zu leben. leben Sie Ihre Religionsfreiheit so richtig aus !
Andere Religionen In jeder Form der Religion gibt es heilige Sprachen – Sanskrit im Hinduismus, Pali im
Buddhismus oder Koran-Arabisch im Islam. Seit wann richtet sich die Kirche nach anderen Religionen?
Kirchenlatein Was wollen die Modernisten mit Kirchenlatein? Latein ist die sakrale Sprache der Kirche.
In der Konzilssekte ist das Latein genua so fehl am Platz wie die Messe, die Soutane und das Zölibat.
@burgorus Kirchlatein ist eben so ein Amtsdeutsch, ääh, Amtslatein. viel besser ist ein ganz einfaches
Deutsch: „Lieber Gott, mein Herz ist rein, es gehört dir allein.“ Philologen mögen ihre Höhepunkte
anders erleben – aber bitte nicht in der Eucharistiefeier.
Introibo ad altare Dei, ad deum qui laetificat iuventutem meam magister: was heißt: sensuum defectui ?
discipulus bavaricus: d sans is hi (Die Sense hat einen Defekt) suum cuique – Schweinsgequiek jeden das
seine
„Kirchenlatein sei qualitativ schlechter“ ist Käse. Kirchlatein ist eben so ein Amtsdeutsch, ääh, Amtslatein.
Wie heißt’s denn im Amtsdeutsch?: „Werden Sie hier vorstellig!“ statt „Kommen Sie!“. Alles halt aufgepeppelter,
hochgestochener, keine elegante Kürze wie es das klassische Latein ist. So heißt’s halt im Kirchenlatein
„commemoratio“ statt „memoria“ oder „deprecatio“ statt „preces“, hochgestochener eben, sodass es sich
von der Umgangssprache abhebt. Amtssprache eben, und der Priester waltet ja seines Amtes. Mit Sprachqualität
hat das nichts zu tun, sondern nur mit Stilistik: Amtsstil eben statt lakonischer Kürze, wie man, etwas
übertrieben, das klassische Latein nennen könnte.
Latein könnte die Sprache des Antichristen sein Nimmt man alle damals üblichen römischen Ziffern und
addiert sie auf, erhält man: I=1 V=5 X=10 L=50 C=100 D=500 =666 Anmerkung: M=1000 wurde erst nachträglich
im Mittelalter hinzugefügt.
Kirchenlatein wurde möglicherweise von irgendwelchen Dreinasehochprofessoren Küchenlatein genannt, weil
sie meinten, es sei die Vulgärsprache gewesen; schließlich weiche es ja vom klassischen Latein ab. In
Wirklichkeit war es die Kanzleisprache, und Kanzleisprachen sind, wie der Artikel sagt, stilisiert.
@Samurai 1 Ite missa est ? Woher ? Taufformel aus dem Salzburgischen, als die Priester noch nicht „altliberal“
waren: „ Ego de babtizo, in nomine patris, et filiAE … ja so warns
@ Shalom Spanisch als lateinischer Dialekt-nicht schlecht! Aber Fakt ist, daß früher die meisten Priester
gerade einmal soviel Latein konnten, daß sie die „Messe lesen“, also die Kanontafeln lesen konnten. Übrigens:
Weisst Du, woher das „Ite missa est!“ kommt? Es ist eine interessante Geschichte.
Kirchenlatein wurde von den Professoren auch „Küchenlatein“ genannt. Aber bei der Fronleichnamsprozession
schritten sie mit … lateinische Dialekte haben wir ja noch: Italienisch, Spanisch … und den Bayerischen
Radi (radix) …
@ Krak Latein war die MutterspracheWesteuropas? Wann war das denn, wenn ich fragen darf? Nebenbei: Mit
der Kenntnis des Latein war es so gut bestellt, daß Gelehrte und Kenner der lateinischen Sprache noch
im 19.Jahrhundert in Westeuropa vom klassischen Latein der Antike und dem qualitativ schlechteren Kirchenlatein
sprachen.
Vorbild sollen wir uns jetzt ein Vorbild am Islam nehmen, weil der Koran nur in einem alten Arabisch gelesen
werden darf? Einführung des Kirchenlateins als Liturgiesprache, damit uns die Moslems in diesem Punkt
nichts mehr sagen können?
Evelynn Lesen Sie doch endlich einmal die Bibel und am besten gleich den Katechismus dazu, dann ersparen
Sie uns hier Ihre uralten Vorurteils-Tiraden. Es wird langweilig, wirklich. Zig tausend mal Deschner gelesen,
aber sonst nix gewesen, oder? Der Heilige Geist möge es Ihnen geben, dass Sie endlich einmal die Bibel
und die Kirche erkennen und verstehen.
Immerhin: Man ist nicht so traditionell, dass man verbietet, dem Kirchenvol überhaupt eine Bibel zu geben.
Das selbstädige Lesen war traditionell auch nicht so gerne gesehen. k: Es freut mich, wenn er Dich freut;
der doppelte Wortsinn…
Thomasius Bibellesen ist für den Pöbel ja auch bähbäh – am Ende stellt der fest, das viele Märchengeschichten,
die die Kirche verkauft da gar nicht drinstehen.
Blackbird Wie war es doch mit dem Pfingstwunder? Jeder wurde in seiner für ihn verständlichen Sprache
angesprochen. Wer hat eigentlich dieses selbstverständliche „Wunder“ hintertrieben? Wer hat vorgeschrieben,
dass die Gläubigen den Gottesdienst und gar die Bibel nicht verstehen können sollten? Schließlich war
die Vulgata auch nur eine mehr oder weniger schlechte Übersetzung der Bibel.
Hw. Lang übersieht, dass der Heilige(!) P. PIUS V. genau dafür die Liturgie festlegte! Auf ewig, unveränderlich,
damit jede Seele, egal an welchem Ort der Erde ein Heimat in Gott hat! DEO GRATIAS!
lingua latina – Sprache Europas Ich liebe die lateinische Sprache. Sie ist ja die Muttersprche Westeuropas.
Eigentlich sollten alle Europäer Latein als Umgangssprache lernen. Dann wäre ein Kunstidiom wie Esperanto,
das ja von einigen favourisiert wird, nicht nötig. Latein ist die Brücke zur großen Vergangenheit Westeuropas
und könnte dann auch die Brücke zu seiner Zukunft sein.
VÖllig richtig, Vineta das gleiche betrifft die Grauenhafte und verbrecherische Ummodelung der KIrchen,
vor allem von innen. Sie wurde exekutiert in einer Zeit, als die Menschen der Moderne total überdrüssig
wurden, und auf Farbe, Phantaise, Spiritualität und optisch/akustische Pracht abfuhren.
Ironie der Kirchengeschichte TeilI: Latein war die einzigartige liturgische Sprache des Christentums ,
als fast niemand davon etwas verstand – und auch später, als viele ( aber bei weitem nicht alle) über
Gebetbücher verfügten, anhand derer sie das liturgische Geschehen in der Muttersprache mitlesen konnten.
TeilII: Seitdem Paul VI den Gottesdienst vom „ lateinischen Plunder gesäubert“ hat, dämmert vielen,
daß gerade heutzutage eigentlich wenig gegen die Sakralsprache Latein in der Weltkirche spricht, denn:
1) Das Mitlesen in der Muttersprache würde nicht mal mehr das Mitbringen von Gebetbüchern erfordern,
sondern könnte mittels elektronischer Schiftanzeigen erfolgen. 2) Das Lateinlernen erfreut sich heute
immer größerer Beliebtheit. Verzweifelt werden Lateinlehrer gesucht, schon fast eine Million Schüler
in D lernt Latein. Allein schon die Sakralsprache Latein würde sicher etliche zum Gottesdienstbesuch
verlocken. 3) Wissenschaftliche Denkweisen mit vielen auf das Lateinische zurückgreifenden Begriffen
durchdringen – nicht zuletzt auch dank Internet und immer mehr Abiturienten – einen immer größeren Teil
der Bevölkerung, wohingegen früher vom Latein abgeleitete Wörter nur in kleinen Kreisen ( bei Medizinern,
Anwälten usw.) eine Rolle spielten.
Counselor, Latein ist genau die richtige Sprache für die Liturgie, nicht einmal der NOM kann darauf verzichten.
Leider verzichtet man mehr und mehr auf die korrekten Beugungen wie „Jesu“, „Jesum“ oder „in Galilaeam“,
wie man in der durchaus deutschen Matthäuspassion von Bach hören kann. Das tut weh!
Hocuspocus … entstand, weil der Otto-Normal-Mensch seinerzeit eben kein Latein konnte und die Wandlungswort
nicht verstand, ebenso entstanden bestimmte Gebetsformen als volkstümliche Alternative zum lateinischen
Stundengebet.
Brandenburgis, wenn die Dinge zu geistig und zudem falsch dargestellt werden – unter Berufung eben auf
diese Geistigkeit –, bleibt mit nichts Anderes übrig, als negativ zu urteilen, eben wegen der Falschheit –
nicht wegen der Geistigkeit.
„Geist ist heute ungeil“ Unterschichtler, Ungebildete und Eingebildete Altliberale Kleriker viele glauben,
sich alles erlauben zu können, weil alle Tabus gebrochen sind. Die Parole, deren geniale schlichte Konsequenz
in ihrer Wirkung sogar Blöden einleuchten dürfte, falls jemand sie ihnen erklären würde und es dabei
schafft, sie so in ihre Sprache zu übersetzen, dass sie den Sinn verstehen, ist bekanntlich der Kategorische
Imperativ des Philosophen Immanuel Kant. Demzufolge soll sich ein Mensch, egal, von welcher Geburt, und
egal, zu welchem Stand erwachsen, grundsätzlich so verhalten, dass die Maxime des eigenen Handelns anderen
ein Vorbild sei, in Kants Worten: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst,
dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Grob vereinfacht müsste das der heutigen Zielgruppe von bestimmten
Menschen etwa so erläutert werden: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen
zu. Es ist davon auszugehen, daß die Verblödung der Gesellschaft von einer bestimmten politische Gruppe
gewollt sei … An eine allgemeinen Förderung humanistischer Bildung ist dank einer fortschreitenden
Verrohung und Verblödung nicht zu denken. Da ist es nur umso richtiger die Heiligen Worte in der Tradition
Roms nicht in die der Sprache der Gosse zu fassen. Z keiner Zeit hat „der Pöbel“ Latein verstanden. Latein,
ist die Krone der Worte !
angesichts der Tatsache, dass die Kirche sich immer an die jeweils Mächtigsten rangewanzt hat, finde
ich das im letzten Satz versteckte Plädoyer für die Entwicklung eines Kirchenenglisch nur folgerichtig.
falsche Schlussfolgerung Zwar hat er gerade noch gezeigt, daß das Kirchenlatein zu keiner Zeit alltagsgebräuchlich
und allgemein verständlich war. Hat er icht er spricht von einer Entwicklung / Neuschöpfung (aber sicher
nicht im Sinne von heute auf morgen) „Sobald das Griechische in der Römischen Liturgie durch das Latein
ersetzt wurde, wurde eine stark stilisierte Sprache geschaffen,…“ LG Fiore