Trappist in Mariawald
Ein belangloses Mönchsleben
Mit seinem lebenslangen Opfern hat der heiligmäßige Bruder M. Famian gewiß viele Seelen aus dem Fegfeuer befreit.
Bruder Famian auf der Webseite 'orden.de'.
Bruder Famian auf der Webseite ‘orden.de’.
(kreuz.net) Am 1. Februar starb in der altgläubigen Trappistenabtei Mariawald Bruder M. Famian OCSO seligen Angedenkens.

Mariawald befindet sich über der 4500-Seelen-Stadt Heimbach im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen.

Das Kloster liegt auf dem Gebiet der Diözese Aachen.

54 Jahre im Hause des Herrn

Bruder Famian wurde am 6. Juli 1937 in der Welt als Hermann Gerwing geboren.

Er stammte aus der 2400-Seelen-Ortschaft Westerwiehe – heute ein Stadtteil von Rietberg – im Erzbistum Paderborn.

Am 25. Mai 1958 legte er die zeitliche und am 27. Oktober 1963 die feierliche Prozeß als Trappistenmönch ab.

54 Jahre lebte er im Kloster Mariawald. Er starb – am Ende stark geschwächt – mit 73 Jahren.

Abtei Mariawald
Kirche der Abtei MariawaldAbteikircheWappen mit Wahlspruch der Abtei Mariawald

Zuletzt wirkte Bruder M. Famian als Gastbruder. In dieser Eigenschaft hat er auch Klosterführungen veranstaltet.

Der verstorbene Mönch begann vor rund dreißig Jahren, seine Gedanken als Novizenmeister und Gastbruder aufzuzeichnen, zunächst nur handschriftlich für den Hausgebrauch.

Später versandte er monatliche Briefe mit Betrachtungsimpulsen an einen immer größer werdenden Kreis von Nahestehenden.

Dazu benutzte er zunächst eine alte mechanische, später eine elektrische Schreibmaschine.

Schließlich stieg er auf Computer um.

In den letzten Jahren versandte er seine Impulse per E-Mail.

Mit Hilfe von Freunden und Förderern wurden die Briefe im Jahr 2008 zu sechs Bänden zusammengefaßt.

Sie sind an der Klosterpforte oder im Online-Shop der Abtei Mariawald erhältlich.

Dort können auch andere Bücher aus Bruder M. Famians Feder – erwähnenswert ist besonders „Tugendlehre und Tugendbeispiele der Altväter“ – bezogen werden.

Es ging aufwärts

In seinem Nachruf hieß es, daß Bruder M. Famian von heiligmäßiger Lebensführung war.

Seine Krankheit ließ er sich nie anmerken. Er begegnete seinen Mitbrüdern stets mit fröhlicher Gelassenheit.

Noch am Morgen seines Todestages verkündete er freudig, daß es mit ihm jetzt aufwärts gehe.

Der Tag führte ihn tatsächlich in diese Richtung.

„Nein, nein, das kann doch ich tun!“

Auf der Webseite ‘kreuzgang.org’ würdigte ein ehemaliger Novize den verstorbenen Mönch: „Ja, Bruder Famian war wirklich sehr beliebt bei den Gästen.“

Wenn ein Gast ihn fragte, ob er sich morgens um drei Uhr – vor den Vigilien der Mönche – einen Kaffee machen dürfte, sagte Bruder Famian: „Nein, nein, das kann doch ich tun!“

Bruder M. Famian stand morgens als erster auf und legte sich abends als letzter zur Ruhe.

Manchmal hatte er nur zwei oder drei Stunden Schlaf.

Vor den Vigilien bereitete er das Frühstück und den Kaffee für die Mönche.

Er schleppte die schweren Kannen aus dem Gästehaus ins Refektorium der Mönche.

Nach den Vigilien und den Laudes – also nach bis zu zwei Stunden Singen in eisiger Kälte – machte er das Frühstück für die Gäste.

Wenn noch Zeit blieb, ging er in eines seiner Büros, las in der Heiligen Schrift oder übte lateinische Gesänge.

Zu den zahlreichen Gästen sagte er: „Bei uns Trappisten heißt die Freizeit Lectio Divina.“

Auf dem harten Boden der Wirklichkeit

Müßiggang gab es bei ihm nicht. Er hat ständig gelesen, gebetet, gesungen oder gearbeitet.

Kaum hatte er sich aufgewärmt, ging es für Prim, Kapitel und Messe zurück in die kalte Kirche.

Aber an seiner Andacht änderte das nichts.

Trotz seiner gesundheitlichen Zerbrechlichkeit kniete er auf den harten Boden und betete seinen Herrn ehrfurchtsvoll an.

Nach der Heiligen Messe ließ er sich nie die Zeit für eine gebührende Danksagung nehmen.

Dann standen schon die nächsten Termine an: Im Gästehaus war etwas vorzubereiten oder ein Novize wartete auf seinen Unterricht.

Vollendet

Den Vormittag und den Nachmittag verbrachte Bruder M. Famian im Gästehaus.

Vor der Vesper bereitete er das Abendessen für Mönche und Gäste vor.

Niemand wird vergessen, wie er sich mit den schweren Teekannen quälte.

Nach dem Abendessen hat er meistens den Kreuzweg gebetet. Dann eilte er zur Komplet.

Danach war der Tag für Bruder M. Famian noch nicht vorbei. Im Gästehaus wartete noch Arbeit auf ihn.

Mit seinem lebenslangen Opfern hat Bruder M. Famian gewiß viele Menschen aus dem Fegfeuer befreit.

„Er sehnte sich nach dem Kreuz des Herrn“ – berichtet der Ex-Novize.

Am 3. Februar legten seine Mitbrüder die sterblichen Überreste von Bruder M. Famian auf einem einfachen Brett, ohne Sarg, in ein mit Tannzweigen ausgelegtes Grab.
      
23 Lesermeinungen
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#24   HERRMANN   18:25:55 | Sonntag, 25. September 2011
Pater Famian kannte ich seit bald fünfzig Jahren. Als ich 1961 in das Noviziat eintrat, war er schon Chorprofesse mit zeitl. Gelübden, er trug die Kukulle und Tonsur. Daher habe ich ihn auch immer als Pater angeredet. Damals war es so, die ordensmäßig Jüngeren hatten die Älteren, wenn sie Professen waren, mit Pater anzureden Ich habe mich ihm immer sehr verbunden gefühlt und war sehr betroffen, als er plötzlich zu den Brüdern ging. Jedenfalls wurde er so mein Noviziatsgefährte. Seine große Demut, seine kontemplative Ausstrahlung und das feine Lächeln hat mir immer viel gegeben. Gott hat mir noch die Gnade geschenkt, ihn nach vielen Jahren wiederzusehen und mit ihm Kontakt haben zu dürfen. Zu seinem Heimgang kommen mir die Herrenworte in den Sinn, welche die Antiphon zur Non an den Bekennerfesten bilden: „Du guter und getreuer Knecht, über Weniges warst du treu, über vieles will Ich dich setzen. Gehe ein in die Freude Deines Herrn.“
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#23   Ildefons   23:06:57 | Samstag, 6. August 2011
Herr Guttenberger hatte offenbar die Gelegenheit, selbst an dem Begräbnis eines Trappisten (nicht Trapisten!) teilzunehmen. Zu bemerken ist, dass die Abtei Mariawald über einen eigenen Friedhof innerhalb der Klostermauern verfügt. Es ist doch hoffentlich allgemein bekannt, dass Trappistenmönche ohne Sarg beerdigt werden. Ich weiß, dass es in Mariawald so war bis zum Jahr 1989. Ich denke nicht, dass hier inzwischen eine Änderung eingetreten ist. Dem Bericht kann man daher Glauben schenken.
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#22   Jörg Guttenberger, Köln   18:17:31 | Donnerstag, 16. Juni 2011
Vogel: Beerdigung
Die Trapisten tragem bei Iher Beerdigung ihre Ordenstracht. Die Kaputze wird so zugeschnürt, daß keine Erde an das Gesicht kommt. Im Übrigen wird der Verstorbene mit Zweigen bedeckt.
Vermutlich hatten die Trapisten damals eine Sondergenbehmigung für eine Beerdigung ohne Sarg, schließlich haben und hatten die Abteien ihren eigenen Friedhof.
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#21   Vogel   11:31:40 | Freitag, 10. Juni 2011
Für Jörg
es ist doch lt. Internet noch gar nicht so lange her,
dass die Sargpflicht in zwei Bundesländern abgeschafft wurde.
Die anderen werden aber zumindest in ein Tuch gehüllt.
Särge aus Pappe gibt es auch schon, die sind sehr leicht.
Aber, wer legt schon einen Verstorbenen so in die Erde.
Ich kanns nicht glauben.
Da stehste dann überm Grab und nimmst die Asche und die Blumen und wirfst die dann direkt auf den, ich glaubs nicht.
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#20   Jörg Guttenberger, Köln   22:32:24 | Donnerstag, 9. Juni 2011
Vogel, Ruhrgebietler
Bei den Trapisten in Mariawald wurden zumindest bis ende der 90er Jahre keine Särge benutzt. Ich habe selber an einer solchen Beerdigung teilgenommen.
„Im Rufe der Heiligkeit“ ist etwas völlg anderes, als eine Kanonisierung. Es handelt sich hier um die Volksmeinung, gegen die auch die Kirche nichts hat, solange kein Kult getrieben wird.
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#19   Vogel   10:44:37 | Donnerstag, 9. Juni 2011
keine Sargpfllicht in Paderborn
seht ihr, was man alles so in kreuz.net lernen kann.
Ich kenne eigentlich nur Särge und Urnen,
weiterhin wollen sich immer mehr Menschen anonym
bestatten lassen – nicht immer nur aus finanzieller Not heraus.
Hab gerade gelesen, dass sich vor allem Muslime nur in Tücher einwickeln lassen.
JESUS hatte ja auch kein Sarg, der hatte aber eine ganze Grabkammer.
Hat sich der Pater wirklich auf einem einfachen Brett
beerdigen lassen, mir kommt das ein bißchen sehr komisch vor – aber andere Länder, andere Sitten…
Ich hätte mir da aber zumindestens einen Sarg:
Eiche rustikal vorgestellt.
So eine Beerdigung ist schon ein teurer Spaß, den können sich viele Menschen wirklich gar nicht mehr leisten.
5000,00 EURO kann man schon man für eine Beerdigung beiseite legen, wenn man einen Eichensarg möchte,
eine Todesanzeige, die Sterbebildchen, die Feier des Trösters usw. Es geht ja auch etwas schlichter sicher in Fichte – aber umsonst ist nicht mal der Tod, denn der kostet das Leben.
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#18   r.ruhrgebietler   06:40:10 | Donnerstag, 9. Juni 2011
der schon zu Lebzeiten im Ruf der Heiligmäßigkeit gestanden hat??
woran könne wir das festmachen?
* in der Erfüllung des ersten der 10 Gebote – wir sehen nur die äusseren Werke.
* in dem andächtigen Besuch der Liturgie, welche der Heilige(!) P. PIUS V. geordnet und auf ewig gültig, erpflichtend und unveränderbar verfügte – hatte der Bruder diese während seines irdischen Lebens ausschliesslich andächtig besucht? mit der rechten Intention? Im Stande der Gnade?
ein einmaliger Mensch – das ist jeder, mit seiner Seele. Dieser Spruch ist so langweilig wie ein zeitung von gestern, ein Ausdruck der rethorischen Hilflosigkeit, am besten man beutzt ihn nicht, es ist das überflüssige Wort, welches Gott missfällt! War dieser Bruder also wirklich heiligmässig oder sind die, die trafen nur angetan von seiner menschlichen Art, die keine gottbefohlene sein muss?
da es sich um eine 2. vat. konzils-gefolgstreue modernistische abtei handelt ist nicht davon auszugehen, dass sie gute Früchte bringt, die gottgefällig sind. Es ist dem beitrag Mittwoch, 8. Juni 2011 16:53 i.d. Thread in Gänze beizupflichten.
Beten wir als den Rosenkranz für die Seele des Verstorbenen verbunden mit der Bitte an GottVater dieser Seele auch das geringste Gute hoch und doppelt aufzuwiegen.
R.I.P.
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#17   Jörg Guttenberger, Köln   00:22:45 | Donnerstag, 9. Juni 2011
Bruder Famian
Auch ich durfte Bruder Famian kennen lernen. Ein einmaliger Mensch, der schon zu Lebzeiten im ruf der Heiligmäßigkeit gestanden hat.
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#16   r.ruhrgebietler   19:13:34 | Mittwoch, 8. Juni 2011
gottahrd wieder vom rausch erwacht?
der von dir beschworene wandel der zeit ist für einen Priester Gottes unangebracht, denn er ist in fortgesetzter Nachfolge des Kreuzweges seines Herrn Jesu Christi! das ist Rosenkranzgebet, die Liturgie zelebrieren (wie verpflichtend von P. PIUS V. verbindlich in alle Ewigkeit festgelegt!), Beichte hören, Sühnenächte halten, Christenlehre und Kathechismus Unterricht halten. du hast also wieder sehr schwer daneben gegriffen!
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#15   Tomás   17:45:59 | Mittwoch, 8. Juni 2011
Modernistische Mönche
Auch diese Abtei hat die Doktrin und die „Reformen“ des „Konzils“, zumindest einen großer Teil davon, angenommen. Daher handelt es sich um eine modernistische Abtei, die nicht empfhelenswert ist.
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#14   Gotthard   17:25:07 | Mittwoch, 8. Juni 2011
gute Beschreibung
Der verstorbene Mönch begann vor rund dreißig Jahren, seine Gedanken als Novizenmeister und Gastbruder aufzuzeichnen, zunächst nur handschriftlich für den Hausgebrauch.
Später versandte er monatliche Briefe mit Betrachtungsimpulsen an einen immer größer werdenden Kreis von Nahestehenden.
Dazu benutzte er zunächst eine alte mechanische, später eine elektrische Schreibmaschine.
Schließlich stieg er auf Computer um.
In den letzten Jahren versandte er seine Impulse per E-Mail.
eine wunderbare Beschreibung des technischen Wandels der letzten Jahrzehnte und eines Trapisten, der sich dem Wandel der Zeit nicht verschloss!
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#13   Alois Bischof   17:22:05 | Mittwoch, 8. Juni 2011
Requiescat in pace
Et vivat in aeternum cum Christo Deo nostro.
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#12   Simplicissimus   17:05:18 | Mittwoch, 8. Juni 2011
monens
Ein Mönch, stark geschwächt und im Rentenalter
lebt im Kloster – hat zu wenig Schlaf und ist mit
seiner Arbeit völlig überfordert.
Niemand ist dafür verantwortlich !
Und Sie faseln von Liturgie, Observanz und Volksaltar.
Den Verantwortlichen sollte man (der Staat oder
die Kirche) das Recht auf eine leitende Stellung
im Kloster aberkennen.
…aber vielleicht ist es nur der Beginn einer
wundersamen kreuz.net Heiligenlegende !
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#11   r.ruhrgebietler   17:02:09 | Mittwoch, 8. Juni 2011
Die Abtei Marienwald ist so gar nicht
so bewegend! Glaubensabfall war zentrales Thema bis 2008 und eine tiefgreifende Wandlung ist nicht feststellbar. Die Liturgie wird weiterhin nicht nach den Geboten des Hlg. P. PIUS V. zelbriert – es ist also alles beim alten geblieben.
@monens – danke für die klaren hinweise!
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#10   monens   16:53:25 | Mittwoch, 8. Juni 2011
Die Abtei Marienwald ist so gar nicht „aufbruchbewegt“ !
Sie hat sich im Jahre 2008 wieder der traditionellen lateinischen Liturgie und Observanz zugewandt; seitdem steigt der Zulauf an Postulanten
www.razyboard.com/…07908-5872460-0.html
auch andere Ordensgemeinschaften können mit der „aufbruchbewegten Oeffnung“ nicht viel anfangen;
so wie der sog. „Volksaltar“ auch in viele Klosterkirchen Einzug gehalten hat, so sind auch die Gebetsstunden „geschrumpft“; in der Folge der „Neuerung“ der Abschaffung der „Prim“ und der Einführung der zusammenfassenden „Tageshoren“ sind die ursprünglichen klösterlichen Gebetsstunden in Vergessenenheit geraten; hier ein kleiner Ueberblick
www.razyboard.com/…07908-5860325-0.html
dass der Geist der Welt nicht selten auch bereits die Klostermauern überwunden hat, können wir tagtäglich sehen; „Neuerungen“ machen die Runde und verkleinern gleichzeitig die Postulantenzahl; wie soll in einem jungen Menschen seine Berufung zum Ordensleben reifen, wenn in den Orden mehr und mehr der „Zeitgeist“ die Strukur und das Wesen des Ordenslebens prägt; das Schein“licht“ von aussen blinzelt auch bereits durch die Klosterpforten
www.razyboard.com/…07891-6037126-0.html
und macht es sich um den sog. „Volksaltar“ bequem
www.razyboard.com/…07667-6026415-0.html
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#9   Simplicissimus   16:51:40 | Mittwoch, 8. Juni 2011
Novizenmeisterin
Sinah
bei der Schwesternschaft gibt es auch die Novizenmeisterin – ohne Priesterstand.
Gibt es auch die Novizenmeisterin –
mit Priesterstand?
Zum Artikel:
Er schleppte die schweren Kannen aus dem
Gästehaus ins Refektorium der Mönche –
Niemand wird vergessen, wie er sich mit den
schweren Teekannen quälte –
Gab es im Kloster niemand, der im diese
(zu) schwere Arbeit abnehmen konnte ?
Seltsames Kloster !
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#8   Mimi   16:26:41 | Mittwoch, 8. Juni 2011
Vielen Dank…
… für diesen wunderbaren Artikel, der mir Tränen der Rührung in die Augen trieb…
Ich wünschte, so ein Mensch würde ähnlich schnell selig- bzw. heiliggesprochen wie ein JPII…
Aber natürlich steht mir ein direkter Vergleich nicht zu.
Und doch sind dies die Beispiele, derer wir heute bedürfen und die leider ausgesprochen selten geworden sind.
Möge Bruder Firmian in Frieden ruhen und beim Herrgott Fürsprache für uns arme Erdenpilger einlegen… RIP!
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#7   Kilian   16:17:58 | Mittwoch, 8. Juni 2011
Im alten Mönchtum hat man nie unterschiede zwischen Priestern und einfachen Mönchen gemacht.
Gerade bei den Benediktinern hat der Priester neben dem Bruder Kühe gemolken, den Stall ausgemistet und anderes Handwerk gepflegt. Zudem sind in der Regel die sog. Chormönche alle Kleriker. Die Laienbruder ist ein weiter Stand im Kloster. Die waren nicht im Chor und auch nicht zum vollen Chorgebet verpflichtet und haben einen einfachen braunen Habit getragen. Es gab sogar Fälle wo sich Bischöfe als einfache Brüder in ein Kloster zurückzogen.
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#6   Sinah   16:09:42 | Mittwoch, 8. Juni 2011
Nicht gar so stürmisch,
@Cappadoci!
Ein Bruder im Ordensstand ist weder Dreck noch aussätzig!
Im übrigen gibt es bei der Schwesternschaft auch die Novizenmeisterin – ohne Priesterstand.
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#5   Schwarz~Weiß~Rot   16:02:47 | Mittwoch, 8. Juni 2011
Wenn der liebe Cappadocius…
… nur einen Funken Verstand hätte, würde dieser Funken Ihn vielleicht erkennen lassen, dass er nicht mehr ganz echt zu sein scheint!
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#4   Sinah   15:36:07 | Mittwoch, 8. Juni 2011
Nicht mehr frech!
Und hat sogar den jolie bekehrt, der sich ab jetzt nicht mehr der „freche jolie“ zu nennen pflegt.
Bruder Famian also der eigentliche Selige anstelle von Jopa II?
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#3   Kobold   15:33:07 | Mittwoch, 8. Juni 2011
Tja, für …
… (Un-)Zeitgenossen ist selbst kreuz.net zu links …
Brudder Famina ruhe in Frieden
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#1   jolie   15:14:06 | Mittwoch, 8. Juni 2011
ich habe ihn noch kennenlernen dürfen
ein vorbildlicher mönch.
R.I.P.
möge er fürsprecher sein dürfen für diese wundervolle abteil und ihren herausragenden abt.
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