Dem Vatikan lagen mindestens drei detaillierte Berichte vor
Pater Maciel benutzte jedes Mittel, um sein Ziel zu erreichen, auch wenn er dafür den Papst oder einen römischen Kardinal anlügen mußte. Von Jason Berry.
Webseite der Ordensgemeinschaft Leginäre Christi.
(kreuz.net) Pater Marcial Maciel († 2008), der Gründer der Legionäre Christi, war morphiumsüchtig.
Von 1940 bis in die 60er Jahre mißbrauchte er zudem mindestens zwanzig Seminaristen seines Ordens homosexuell.
In den Jahren 1976, 1978 und 1989 leitete Bischof John McGann († 2002) von Rockville Centre im US-Bundesstaat
New York über die offiziellen Kanäle das Schreiben eines ehemaligen Legions-Priesters nach Rom.
Darin
waren detaillierte Vorwürfe gegen Pater Maciel enthalten.
Doch es geschah nichts.
Ein vollendeter Trickbetrüger
In den frühen 80er Jahren begann Pater Maciel Kinder zu zeugen.
Drei davon stammten von zwei mexikanischen
Frauen.
Nach Angaben der spanischen Tageszeitung ‘El Mundo’ gibt es Berichte über eine dritte Familie
mit drei Kindern in der Schweiz.
Pater Maciel verbarg dieses Netz sexueller Eskapaden und sammelte von
Unterstützern gleichzeitig ein Riesenvermögen.
Zudem baute er Beziehungen zu römischen Kurialen auf.
„Ich kann von Pater Maciel sagen, daß er ein vollendeter Trickbetrüger war“ – erklärte Hw. Stephen
Fichter.
Hw. Fichter ist ein Soziologe und ehemaliger Oberer bei den Legionären Christi. Er äußerte
sich vor der US-Wochenzeitung ‘National Catholic Register’:
„Pater Maciel benutzte jedes Mittel, um sein
Ziel zu erreichen, auch wenn er dafür den Papst oder irgendeinen römischen Kardinal anlügen mußte.“
Neokonservative Leugnung der Wirklichkeit
Als Pater Maciel am 30. Januar 2008 starb, kündigte die Leitung
der Legion an, daß der 87jährige Gründer in den Himmel gegangen sei.
Zwar kennt Gott alleine das Schicksal
von Pater Maciel.
Doch die Stellungnahme der Legion präsentiert sich im nachhinein als abschließender
Betrug einer Persönlichkeit, dessen Erbe noch aus dem Grab Verwüstung anrichtet.
Im Februar 2009 gaben
die Legionäre bekannt, daß Pater Maciel eine Tochter hatte.
Im März 2010 veröffentlichten sie eine
vage formulierte Stellungnahme, in der den ungenannten Opfern von Pater Maciel eine Entschuldigung ausgesprochen
wird.
Das war vier Jahre, nachdem Papst Benedikt XVI. den Gründer aus seiner aktiven Tätigkeit entfernte
und ihm wegen des Mißbrauchs von Seminaristen ein „Leben in Gebet und Buße“ auferlegt hatte.
Ein richtiges
Imperium
Pater Maciel hinterließ unter seinen Anhängern eine Spur der Verwüstung.
Mehr noch. Es ist
für Benedikt XVI. – der trotz der Druckversuche von Pater Maciels Hauptunterstützer, Kardinal Angelo
Sodano, dem vatikanischen Staatssekretär von 1990 bis 2006, eine Untersuchung einleitete – eine besondere
Ironie, daß Pater Maciel ein kirchliches Imperium hinterließ, mit dem die Kirche jetzt zu Rande kommen
muß.
Das italienische Wochenmagazin ‘L’Espresso’ schätzt die Besitztümer der Legion auf 25 Milliarden
Euro.
Das jährliche Budget beläuft sich nach Angaben der US-Tageszeitung ‘The Wall Street Journal’
auf 650 Millionen Dollar.
Im Jahr 2008 gab es in dem Orden 700 Priester und 1300 Seminaristen.
Ausufernde
finanzielle Operationen
Am 15. März 2010 übergaben fünf Bischöfe aus verschiedenen Ländern, die
Visitatoren genannt werden, nach einer siebenmonatigen Untersuchung dem Papst ihren Bericht.
In Jahrhunderten
hat kein Skandal in der Kirche eine ähnliche Komplexität besessen.
Eine riesige finanzielle Operation
befindet sich in den Händen einer Ordensgemeinschaft, die von vielen Kritikern mit einem Kult verglichen
wurde.
Es handelt sich um eine Gruppe, deren Obere verdächtigt werden, das korrupte Leben ihres Gründers
versteckt zu haben.
Jetzt kämpft der Vatikan mit der Legion – und mit dornigen Rechtsfragen, inwieweit
der Heilige Stuhl in die ausufernden finanziellen Operationen der Ordensgemeinschaft eingreifen kann.
Gleichzeitig fordern drei Söhne Maciels und ihre Mutter in Mexiko Schadenersatz. Sie behaupten, daß
sie nach dem Tode von Pater Maciel von der Legion auf die Seite geschoben wurden.
Dieser Beitrag erschien
im April 2010 in der altliberalen US-Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’. Sein Autor publizierte
im Jahr 2004 das Buch ‘Vows of Silence’ – Schweigegelübde. Dort geht es um die Machenschaften des Gründers
der Legion Christi.
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81 Lesermeinungen
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@Dumbledor: So ist es! Genau dieser Simon Petrus, der vom Herrn scharf zurechtgewiesen wurde, weil er
Ihn vorm Kreuzestod bewahren wollte, dieser ist als Petrus Grundstein der Kirche geworden, Nachfolger
Jesu Christi als irdischer Kirchenleiter.
Petrus und Kirche Christus hat die einzige Kirche gestiftet, jene unter Petrus und dessen Nachfolger,
diese Kirche ist die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche, die römisch-katholische Kirche,
Jesus hat deshalb selbstverständlich die katholische Kirche gegründet. Und wer war der Gründungsvieze?
Etwa dieser hier: Jesus wandte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Weg
mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die
Menschen wollen. (Markus 8,33)
@Dumbledor: Christus hat die einzige Kirche gestiftet, jene unter Petrus und dessen Nachfolger, diese
Kirche ist die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche, die römisch-katholische Kirche, Jesus
hat deshalb selbstverständlich die katholische Kirche gegründet.
Die Heilige Inquisition Die Inquisition hatte und hat als Aufgabe, die Rechtgläubigkeit eines Verdächtigen
festzustellen, um Gefahren für den Glauben und die Kirche abzuwenden. Sie ging auch in Spanien gegen
die Marranen, d.h. die Juden, die vortäuschen Christen zu sein, um Kirche und Staat zu unterwandern.
Sie setzte sich auch für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung ein. Es war ein Verdienst der
Inquisition den blutigen Aufstand der Albigenser im Süden von Frankreich beendet zu haben. Sie setzte,
im Gegensatz zu den weltlichen Gerichten, die Folter nie oder nur sehr selten ein. Die Todesstrafe wurde
nur bei Schwerstfällen verhängt. Bei mittelschwären und leichten Delikten wurde andere Strafen, wie
Bußübungen und Pilgerfahrten angeordnet Die Inquisition ließ durch den weltlichen Arm in Spanien ca.
4000 Ketzer in einem Zeitraum von 330 Jahren hinrichten (vgl. Henri Hello, La verdad sobre la Inquisiciòn,
Editorial Iction, Buenos Aires 1981, Seite 100). Daß bei dem Vorgehen gegen die Ketzer Exzesse begangen
wurden, ändert nichts an der Tatsache, daß dieses Vorgehen an sich legitim war und die Inquisition erheblichen
Schaden von der Kirche und den katholischen Staaten abgewandt hat.
Mufelius Die Hl. Inquisition forderte eine Beweisaufnahme und einen Beweis des Schuldigen, da war damals
nicht überall gewährleistet, einige hohe Herren straften wie sie wollten. Also trotz vieler Fehler war
die Inquisition doch ein Schritt in die richtige Richtung.
Das ist gelogen, Lycos. Halten Sie sich nicht an die 10 Gebote? Ich bin entsetzt. Ok, eigentlich bin
ich nicht wirklich überrascht und entsetzt schon gar nicht, ich gebs zu – Christen halten sich ja nur
in den seltensten Fällen an die dem Christentum immanenten Gebote… sie FORDERN dies immer nur von anderen.
Die Kirche, mein lieber Lycos, hat _auch_ Gutes getan. Nur hat sie eben sehr viel so richtig Beschissenes
getan. Und dass Sie und andere dauernd versuchen, die „Heilige Inquisition“ als Fortschritt anzupreisen
ist einfach eklig. Die Inquisition hat Menschen wegen absolut absurder Anschuldigungen ERMORDET. Sonst
nichts. Das InquisitionsVERFAHREN (mit Beweisaufnahme, Zeugenbefragung, Richter und Verteidiger) HÄTTE
im Vergleich mit Gottesurteilen (seis nun die Wasserprobe oder ein Gerichtskampf oder sonstwas) oder mit
dem Anhäufen von Leumundszeugen in der Tat ein Fortschritt SEIN KÖNNEN, wären die mit ihm verfolgten
„Verbrechen“ nicht so schwachsinnig und absurd gewesen und wären nicht die Güter der ermordeten den
Inquisitoren und der Kirche in die Taschen geflossen. Gerade letzteres ist – und das wussten die damals
auch schon – geradezu ein Anreiz, so viele Menschen wie möglich zu ermorden, um sich deren Vermögen
anzueignen.
Klar, Lycos, klar… was ein Fortschritt. Hui, diesen Fortschritt hätte ich mir aber gerne gespart, Gedankenverbrechen
einzuführen und die Geständnisse zu erfoltern… also so einen Schwachsinn haben selbst die hohen Herren
und Fürsten nicht zustandegebracht, Leute so lange zu foltern, bis sie gestanden, aus Babyleichen Flugsalben
zu brauen um sich dann im Wald von ziegenförmigen Teufeln durchnehmen zu lassen… Krasser Fortschritt –
vor allem für die Finanzen der Kirche. Mit diesem Vorwurf und anderen Absurditäten konnte man JEDEN
kriegen, man musste nur son bissl martern und quälen und dann zeigten die Unglücklichen auch noch andere
an, um nur endlich diese fürchterlichen Schmerzen zu beenden. Und die wurden dann auch so lange gefoltert,
bis sie gestanden, den Teufel anzubeten… das Vermögen der am Ende hingerichteten teilten sich dann
Inquisitor und Kirche zu gleichen teilen. Ein Fortschritt, in der Tat, für den Geldbeutel der Mörder.
Lycos, wer das als Fortschritt ansieht, der muss echt einen an der Waffel haben, aber so richtig.
Mufelius Natürlich ist das was die Inquisition damals abgeurteilt hat für uns heute zu hart, aber es
war ein Fortschritt der dem Angeklagten schon Rechte zugesprochen hat und sie nicht gänzlich der Willkür
der Fürsten und Hohen Herren ausgeliefert hat.
Nein, Kristallchen. Ich meine: Die Überbewertung des eigenen Glaubens führt zu Gewalt. Und zwar immer
und überall, ganz unabhängig vom Inhalt des eigenen Glaubens. Die Juden glauben an „Auge um Auge“. Die
Christen glauben an „Liebe Deine Feinde“. Der Islam glaubt an „Unterwirf alle anderen“. Und alle töten
diejenigen, die Ihren Glauben nicht teilen. Ganz unabhängig von dem, was in den Büchern steht.
Ja, ganz genau, Lycos. Ganz so wie bei der RKK in den glücklicherweise vergangenen Macht-Zeiten. Die
Heiligen Inquisition hat die „Ketzer“ verurteilt und sie dann dem „weltlichen Arm“ übergeben zur Bestrafung…
und dieser „weltliche Arm“ hat die „Ketzer“ dann ermordet. Somit ist die RKK samt Inquisition natürlich
völlig unschuldig an den Morden, nicht wahr?
Ob Jesus sich … … den heutigen Sprachgebrauch aufzwängen lässt? Jesus ist doch wohl größer als
der heutige Sprachgebrauch. Schön, dass Kristall bestätigt, dass die Römer Jesus getötet haben. Pontius
Pilatus hätte sich allerdings dem Pöbel widersetzen können. Die Römer sind die Mörderbande. Ich wünsche
alle einen gesegneten Abend …
Wenn Ihr damals, bei Jesus, dabei gewesen wäret, Kristall und Co., dann ja, und wäret Ihr Juden gewesen,
dann hättet Ihr als erste gerufen: „Kreuzigt ihn!“ und zwar, weil Jesus die Regeln der traditionellen
Religion über den Haufen warf, überliefert in einem sakrosanten Buch, gepredigt von konservativen Klerikern.
Dass es so ist, sieht man an den hasserfüllten Kommentaren denjenigen gegenüber, die Eure heutige Glaubensvorstellung
angreifen. Was ich da schon alles lesen musste… wenn beispielsweise Kraut die Möglichkeit hätte, Kritiker
seines Glaubens Gewalt anzutun, dann würde er es tun. Ganz genau so wie die Menschen damals ihren Glauben
gegen Jesus verteidigt haben: Sie hatten die Möglichkeit zur Gewalt und sie machten Gebrauch von ihr.
Und genauso wie die RKK dies in den Zeiten tat, als sie die Macht hatte, dies zu tun. Katholiken sollten
also die Füße seeeeehr still halten, wenn es darum geht, die Menschen anzugreifen, die Jesus töteten –
in deren Augen damals war Jesus ein „Ketzer“ (das Wort gabs noch nicht, das haben die Katholiken erfunden)
der umgebracht gehörte, genauso wie die Katharer ind en Augen der Katholiken „Ketzer“ waren, die umgebracht
gehörten und wurden. Die Juden damals haben Jesus ermordet? Ja, vielleicht. Die Katholiken haben hunderttausende
„Ketzer“ ermordet? Ja, ganz sicher. Also Ball flach halten, wenn soviel Blut an den Händen der eigenen
Religionsgemeinschaft hängt.
Kobold Christen sind differenzierbar, ob sie es glauben oder nicht. Zum Glauben muss natürlich auch Jesus
als Herr angesehen werden, wie z.B. der gute, ungetaufte Schächer am Kreuz, der andere, der böse Schächer
ist wohl voll und ganz Jude geblieben.
Lycos … … Ihre Ansichten sind mir ein bißchen zu libertär. Also wäre jeder Christ, der an Jesus
glaubt. Damit wäre Protestanten und Katholiken gleichwertige Christen. Was passiert hier eigentlich auf
kreuz.net?
Christus und die katholische Kirche Christus hat nur eine Kirche gestiftet. Einer Ihren Kennzeichen war
und ist die Katholizität. Als es für jedermann klar war, daß er nur eine Kirche gibt, hieß Sie einfach
Kirche. Erst nach der protestantischen Rebellion, wurde die Kirche römisch-katholisch genannt, um sich
von den zahlreichen protestantischen „Kirchen“ zu unterscheiden. Daher sind die Kirche, die Kirche Christi,
die katholische Kirche und der Mystische Leib Christi eine und die selbe Sache. Daher kann man im heutigen
Sprachgebrauch sagen, daß Christus katholisch war. Kobold: Christus, Seine Mutter und die Aposteln waren
der Volkszugehörigkeit nach Juden, aber keine Judaisten, sondern die ersten Christen und damit auch die
ersten Katholiken.
Kleiner Kobold Christ ist einer der glaubt das Jesus der Christus ist, das hat er selber getan und die
Gottesmutter auch, so berichtet uns das Neue vollendete Testament.
Jesus war … … JUUUUUUDE! Christ ist, wer durch einen katholischen Priester getauft worden ist. Jesus
ist nicht durch einen katholischen Priester getauft ist. Die Gottesmutter auch nicht. Damit sind Jesus
und die Gottesmutter keine Christen. (Na gut, ein protestantischer oder othodoxer Priester hätten auch
funktioniert …) Verstanden o^/
Kristalllll … … die Römer haben Jesus umgebraucht. Römer haben den Göttern gehuldigt. Römer waren
keine Juden. Also, haben die Juden Jesus NICHT umgebracht. Klar :)3
So absurd ist es nicht, die Katholische Kirche katholisch zu nennen, schließlich ist die Katholische
Kirche die einzige, die wirklich weltweit zu finden ist, und daher (schon allein rein weltlich gesehen)
dem Anspruch „allumfassend“ wohl am ehesten gerecht wird
Kirchenstifter Christus Christus hat nicht die katholische Kirche gestiftet, sondern er hat (wenn überhaupt)
die Kirche gestiftet. Katholisch war nur ein Synonym für „allgemein“. In diesem Sinn sehen sich sogar
die heutigen Freikirchen als katholisch. Erst später wurde die Bezeichnung „katholische Kirche“ zur Abgrenzung
verwendet, was an sich eine Verballhornung des Begriffs ist und den Begriff „katholisch“ ad absurdum führt.
Papst @Dumbledor @Ernst Schneider Ein zum Papst zu Wählender muß -männlichen Geschlechts -katholisch
getauft -rechtgläubig -zur Priester- und Bischofsweihe fähig und willig sein. Wenn der sonst rechtmäßig
Gewählte noch kein Bischof oder gar kein Priester ist, ist er zwar, von der Annahme der Wahl an, Papst,
aber muß er die Weihen so schnell wie möglich empfangen. Diese erteilt in der Regel der rangälteste
Kardinalbischof (im Prinzip der Dekan des Kardinalkollegiums), der dann auch das Pallium trägt. An der
Bedingung der Rechtgläubigkeit scheitern die „Konzilspäpste“ seit Roncalli.
Ernst Schneider Man mag der Kirche ja vieles vorwerfen, aber ein evangelischer Papst ist genauso dämlich
wie ein katholischer EKD-Ratspräsident, ein SPD-Vorsitzender mit CDU-Parteibuch oder ein DFB-Vorsitzender
der am liebsten Handball spielt. Manchmal heißt es einfach: Schuster bleib bei deinen Leisten.
ErnstSchneider Ein Papst muß katholisch sein. Würde ein Akatholik zum Papst gewählt werden, wäre diese
Wahl nach der Bulle „Cum ex apostolatus officio“ von Papst Paul IV. null und nichtig. Fall ein Papst öffentlich
vom Glauben ab, verliert er automatisch gem. canon 188 § CIC (1917) sein Amt. Diese Bestimmungen basieren
auf der dogmatischen Tatsachen, daß nicht Katholiken nicht zu Kirche gehören und können schlecht Päpste
sein.
@Vorposter Da bin ich kein Spezialist, es ist aber in der Praxis sehr schwierig, da das Papstamt auch
ein Bischofsamt (von Rom) ist, welche wiederum ein Priesteramt ist. Wenn, dann müsste alles ganz schnell
im Eilverfahren nachgeholt werden, was wiederum ein Glaubwürdigkeitsproblem mit sich bringen würde.
Desweiteren gibt es meines Wissens keine Kandidaten (kommt von kandidieren), sondern es wird einfach drauf
losgewählt. In der Praxis wählt das Konklave jemandem aus dem Konklave, auch wenn es theoretisch nicht
so sein muss.
Kandidat Denn katholisch sollte ein Kandidat schon sein, der den hl. Stuhl besteigen will. Ich wusste
gar nicht, dass es da Kandidaten gibt. Gab’s auch einen Wahlkampf? . Es gibt eine alte „Katholikenregel“:
Wer als Papst ins Konklave geht, kommt als Kardinal wieder heraus o^/
Ja, aber die Wahl von manifesten Häretikern, die hat es gegeben. Ratzinger hatte UNZÄHLIGE schwerste
Häresien beröffentlicht und millionenfach verbreiten lassen, als er sich zum „Papst“ wählen ließ.
Somit ist in diesem Falle bereits die Wahl unwirksam. Denn katholisch sollte ein Kandidat schon sein,
der den hl. Stuhl besteigen will.
Humbelina Einse solche Wahl ist genau so wenig wirksam, wie die einer verkleideten Frau. Dumm nur, dass
es diese Frau niemals gegeben hat. Mit diesem alten Ammenmärchen (welches nur noch in Femministen- u.
Esoterikreisen geglaubt wird) läuft Ihr Vergleich ins Leere.
@ Mag. catholicus es wird auch mit einer Reihe Vierzeiler nicht besser. Dein Hass spricht Bände. Hass
gepart mit Hochmut und Zorn. Du weißt was das ist?
Des Katholiken Notgebet Im tollen Roncallicircus im fernen Rom ließ Reden schreiben ein Herr aus dem
Kölner Dom war selbst schon erblindet fast und senil drum trieben Jungrevolutionäre mit ihm ihr Spiel.
Ihre Namen waren Küng, Rahner, Ratzinger und Schillebeckx, waren alle mit modernistischen Irrlehren unterwegs.
Das Räuberkonzil war ihre Revolution, Die Journaille kündete täglich davon. Freimaurer, Lutherbock,
Jud triumphierten, als Sieger wähnten sich die geistig verirrten. Anstelle des Meßopfers heiligen Gral,
setzten sie des Ketzers Gemeindemahl. Doch Gott im Himmel läßt seiner nicht spotten, Zur Strafe ließ
er die Konzilssekte verrotten. Zur Krönung wütete fast 30 Jahr, der Jude Wojtyla Apostata. Zerstörte
den Weinberg Christi wie ein tobendes Schwein, setzte nur seinesgleichen als Bischöfe ein. Die stürzen
wie Wölfe sich auf Christi Schafe, der Heiland scheint ferne als wie im Schlafe. Als Gipfel wurde der
seliggesprochen, der die Tradition unsres Heilands zerbrochen. Die Not ist so groß und Hilfe scheint
fern, darum fastet und betet den Rosenkranz gern. Die Unbefleckte wird einst triumphieren, o mögen die
Tränen der Treuen sie rühren. So laßt uns beten und falten die Hände, Herr mach der Konzilssekte bald
ein Ende! o^/
@ Mag. catholicus Hast de zu viel Fruchtzwerge gegessen, weil du plötzlich zu infantilen, albernen Zweizeilern
neigst? Seliger Johannes Paul II. bitte für ihn oder sie!
Eine Seligsprechung kann zu jeder Zeit wieder zurück genommen werden. Da Seligsprechungen nicht unfehlbar
sind. Aber man hat ja auch schon Heilige wieder entkanonisiert… o^/
Häretischer Papst möglich (?) Anaritha ist erheblich einfältiger, denn er postuliert vernunftwidrig,
daß ein Häretiker Papst sein kann. Kann er, wenn er vom Konklave gewählt wird. Es wäre dann die Frage
zu klären in wieweit „Ex opere operato“ hier greifen würde.
Wo ist der Unterschied? Der kongeniale Wojtyla Apostata, der sich von Herrn Maciel mit Millionenbeträgen
schmieren ließ, hinterließ in der Gesamtkirche keinen geringeren Scherbenhaufen als dieser offensichtlich
besessene Priester in seiner Kongregation. Auch Wojtyla Apostata wurde von seinem Nachfolger wider besseres
Wissen in den Himmel gelogen, besser gesagt, zum Seligen der Konzilskirche ausgerufen. Da sieht man wieder,
was der Vat. II. Verein ist: ein korrupter, stinkender Misthaufen! Die Konzilskirche kann nicht viel,
N M macht schwul und pädophil!
Auflösung der Legonäre Christi Die Legoniäre Christi sind bekannt dafür, daß sie Spaltungen in den
Pfarreien abhalten. Viele Pfarrer mögen sie deshalb kaum leiden. Oft hat man schon gehört, daß während
der Messe, in den Pfarrkirchen, die Legionäre zur selben Zeit einen Gottesdienst im Pfarrheim, oder anderswo
hielten/halten (zeitgleich). Das bevorzugte „Missionsobjet“ sind eher die Wohlhabenden, als die Sozialschwächeren.
@Rabe Wir scheinen unterschiedliche Definitionen des Wortes Missbrauch überhaupt zu haben. Dann wird
es natürlich schwierig. Zwei Erwachsene Menschen können sich missbrauchen?? Entwerten hat mit missbrauch
nicht zu tun!! Sie setzen die Begriffe entwerten und missbrauchen gleich. Die Bedeutung ist aber eine
ganz andere usprünglich zumindest. Bei Ihnen mag diese Argumentation folgerichtig sein. Eigentlich ist
Sie es aber nicht da entwerten und missbrauch unterschiedliche Bedeutung und Kontexte haben in denen Sie
gebraucht werden üblicherweise zumindest.
@Humbelina: Lesen Sie ganz einfach einmal die Kirchen- und Theologiegeschichte Es gab unzählige Päpste,
die Häretisches behaupteten, selbst Heilige und große Theologen wie der hl. Thomas von Aquin. Der Kirchenausschluß
tritt nur bei einer formellen Dogmaleugnung ein. Das ist eine Binsenweisheit, die Sedisvakantisten leider
nicht kennen – aus unzureichender Kenntnis der Kirchen- und Theologiegeschichte.
@Rabe Missbrauch würde Ich das allerdings nicht nennen. Entweder Nötigung wenn die Seminaristen durch
Ihr Abhängigkeitsverhältiss „zugestimmt“ haben aus Angst oder dergleichen. Oder Vergewaltigung wenn
unter körperlicher oder psychischer Gewalt der Verkehr erzwungen wurde. Es waren Erwachsene!!!
annaritha, auch wenn der orden von einem betrüger stammt müssen nbicht alle seine mitglieder betrüger
sein. finden sie es nicht ein wenig vorschnell und gar zu sündhaft einen menschen einen idioten zu nennen.
leses sie mal das entsprechende jesuswort zu menschen die andere menschen idioten nennen. pascal, so so,
ein erwachsener mann kann keinen erwachsenen mann missbrauchen. die entwertung ist der missbrauch!
@anaritha Ja und?? Weil der Gründer ein Betrüger ist haben doch die Seminaristen damit nichts zu tun!!!
Es sei denn Sie haben etwas vertuscht oder den Gründer irgendwie unterstützt und gedeckt??? Reine zugehörigkeit
zu den Legionären macht den einzelnen nicht zum Täter???? Wenn Herr Ackermann Geld veruntreut ist der
normale Angestellte bei der Deutschen Bank auch nicht schuldig.
wird man denn allen legionären… …christis unlauterkeit vorwerfen können? dann müsste die ganze
welt aufgelöst werden, weil die ganze welt sich vor gott schuldig gemacht hat.
Kein Orden hatte jemals einen unheiligen Gründer – die Legionäre Christi müssen deshalb als eines der
Scheinwunder angesehen werden, die von einem Vorläufer des Antichristus gewirkt wurden. Der Antichristus
selbst wird noch viel größere Scheinwunder wirken. Daß Papst Johannes Paul II. diesen Antichristen
gefördert hat, zeigt einmal mehr, daß Johannes Paul II. eine große Prüfung für die Kirche war – möge
er letztlich auch selig geworden sein. Papst Benedikt XVI. wäre verpflichtet, hätte er ein kirchentreues
Gewissen, P. Maciels Orden ganz und gar aufzulösen und nichts mehr von P. Maciels Werk in der Kirche
übrig zu lassen. Beten wir, die Legionäre Christi, dieses perverse Werk in der Kirche, möge bald vom
Papst aufgelöst werden. Hl. Maria, Frau aller Völker, bitte für uns!
Missbrauch Wie kann man denn Erwachsene Männer missbrauchen??? Seminaristen sind ja wohl Erwachsene Männer
oder irre Ich mich da??? Wohl eher hat er Sie entweder genötigt oder unter Gewalt Vergewaltigt??
Also sind das nicht die Legonäre Christi, sonder die Millionäre Christi… Schon traurig! Hat Marcial
Maciel nicht sogar versucht seine Heiligsprechung zu kaufen, und auch die seiner Mutter? Hab ich mal von
einem ehm. Seminaristen der Lägionäre erzählt bekommen…
„Von 1940 bis 1960 mißbrauchte er“- Nach Angaben aus den USA war er damals nicht nur extrem seltene Ausnahme-
am altliberalen Kurs oder neokonservativen Kurs und neuer Meßordnung kann das aber wohl nicht gelegen
haben, oder?