Die Religion begegnet in dieser Welt der Aggression + Pädo-Homo will irischer Präsident werden + Das sagt die Piusbruderschaft seit vierzig Jahren + Passauer Propst vergaß Firmung + Die Protestanten sind eine Greenpeace-Kopie
Die Religion begegnet in dieser Welt der Aggression
Deutschland. Der Chefredakteur der kirchenfeindlichen
deutschen Wochenzeitung ‘Zeit’, Giovanni di Lorenzo, bekam viel Kritik, als er im Jahr 2005 den Tod von
Johannes Paul II. ausführlich thematisierte. Das erzählte er am Montag abend bei einer Veranstaltung
in der Nikolaikirche in Hamburg: „Ich bin mein Leben lang nicht so gegrillt worden wie damals.“ Gleichzeitig
habe sich keine Ausgabe so häufig verkauft wie jene über den Tod des Papstes.
Pädo-Homo will irischer
Präsident werden
Irland. Der antikatholische irische Homo-Präsidentschaftskandidat David Norris (66)
kämpft mit seiner Pädo-Vergangenheit. Norris hat in der Vergangenheit den Papst mit Hitler verglichen.
Vor neun Jahre erklärte er vor dem Magazin ‘Magill’: „Die klassische Pädophilie, wie sie zum Beispiel
von den Griechen praktiziert wurde – daß ein älterer Mann einen jüngeren ins Erwachsenenleben einführt –
das hat etwas.“ Norris hätte sich in der Jugend nach eigenen Angaben gerne von einem älteren Mann verführen
lassen.
Das sagt die Piusbruderschaft seit vierzig Jahren
Spanien. Spanien ist religiös sehr geschwächt.
Das erklärte der Präfekt der Gottesdienstkongregation, Antonio Kardinal Canizares, bei einem Vortrag
in Madrid laut der Nachrichtenagentur ‘Catholic News Agency’. Der Kardinal sprach von einer „tiefgreifenden
und umfassenden Krise“. Diese führe zu einem schweren moralischen und menschlichen Zusammenbruch. Es
werde immer schwieriger, die Krise kurzfristig zu überwinden. Das wichtigste aktuelle Anliegen sei die
Familie.
Passauer Propst vergaß Firmung
Deutschland. Am 6. Mai vergaß der altliberale Stiftspropst
Günther Mandl eine Firmung in der 5.000-Seelen-Gemeinde Kirchdorf am Inn – im Bistum Passau. Das berichtete
die ‘Süddeutsche Zeitung’ am 4. Juni. Der Ortspfarrer kontaktierte den Propst in letzter Minute telephonisch
und bat ihn, trotzdem noch zu erscheinen. Der Stiftspropst lehnte ab, da er unvorbereitet keine Firmung
spende. Daraufhin ließ sich der Pfarrer eine Firmerlaubnis geben und spendete selber und unvorbereitet
das Sakrament.
Die Protestanten sind eine Greenpeace-Kopie
„Die Folgen der Selbstsäkularisierung sind
heute an vielen [protestantischen] Gottesdiensten ablesbar. Kaum ein Pastor traut sich noch, ungeniert
von Himmel und Hölle zu sprechen, und wenn, dann ist das nur allegorisch gemeint, wie er sich hinzuzufügen
beeilt. Statt dessen findet sich in jeder guten Sonntagspredigt die Litanei über den Kriegstreiber Amerika,
die Schrecken der Globalisierung, das Elend der Hartz-IV-Empfänger. Diese Diesseitsfixierung hat einen
für die Kirche unschönen Nebeneffekt: Mit der Verschiebung des Erlösungshorizonts, der sich ganz aufs
Heute richtet, setzt sie sich der Konkurrenz zu weltlichen Glaubensorganisationen aus, die dem Bedürfnis
nach entschiedenem Handeln sehr viel besser nachkommen können. Warum nicht gleich Mitglied bei Greenpeace,
Peta oder Amnesty werden?“
Der deutsche Publizist und Linken-Kritiker Jan Fleischhauer (48) in einem
Artikel auf ‘spiegel.de’.
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68 Lesermeinungen
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Lycobates: Sakramente Es sit richtig, daß in der Bibel nicht jede Handauflegung erwähnt wird, so z.
B. bei Paulus. Bei Matthias sieht es aber anders aus: hier heißt es einfach, daß er den Apostel hizugezählt
wurde. Es stimmt, daß bei Übertritten von Katholiken zu den Orthodoxen Sakramte z. T. neu gespenet werden,
so z. B. die Taufe. Die Myronsalbung (Firmung) kan man ohnehin mehrfach empfangen, z. B. bei Wiedereintritt
in die Kirche nach vorherigem Austritt. Die r.-k. B iscöfe werden von den Orthodoxen voll anerkannt,
im Gegensatz zu den evangelischen Biscöfen, die auch bei uns nicht anerkannt sind. Allerdings anerkennen
die Orthodoxen auch die bei uns nicht anerkannten anglikanischen Weihen. Ein Übertritt eines r.-k. Bischofs
zu den Orthodoxen ist bisher nicht bekannt geworden. M. W. sind die „unierten“ Kleriker, die von Stalin
der orthodoxen Kirche zwangseingegliedert wurden, nicht erneut geweiht worden. Probleme gibt es da m.
W. nur bei der Taufe. Die Orthodoxen haben schon eine fest gefügte Sakramentenlehre, die aber sicher
seitens einer scholastischen Theologie nicht so leicht fassbar ist. Denn nach orthodoxer Auffassung gehören
analythisches Denken der Wissenschaft und verknüpfendes Denken der Meditation zusammen, beide gemeinsam
bilden das Ganze. Das meditative Denken geht tiefer, als das analythische, dafür ist das analythische
Denken begrifflich leichter fassbar. Mir ist klar, daß der Westler hier seine Schwierigkeiten hat.
noch ein Punkt @Jörg Guttenberger, Köln Ob hier auch numerisch alles stimmt, ist eine andere Frage.
Denn der Apostel Matthias wurde ohne Handauflegung in die Gemeinschaft der Apostel aufgenommen. Von Paulus
ist ebenfalls nichts von einer Handauflegung bekannt. „Ecclesia suppostet – die Kirche ergänzt“. Das
Neue Testament ist kein Handbuch der Dogmatik (obwohl es viel Dogmatisches enthält) und auch keine ausführliche
Kirchengeschichte des ersten Jahrhunderts. Es ist zum Großteil Gelegenheitsliteratur, namentlich die
Apostelbriefe, und enthält demnach die Lehre nicht zur Gänze in allen Einzelheiten ausgeschrieben (Christologie,
Gnadenlehre, Sakramentenlehre, um nur einiges zu nennen), und Mitteilungen über den Gottesdienst sind
sogar äußerst spärlich und diffus (letzteres wegen der Arkandisziplin ohne Zweifel beabsichtigt). Ein
argumentum e silentio besagt nichts. Es gibt keinen Grund zur Annahme, daß der Apostel Matthias nicht
auch die Handauflegung erhielt (seine Taufe wird ja auch nicht erwähnt!), von Paulus ganz zu schweigen,
über dessen dreijährige (!) Vorbereitungszeit zum Apostelamt nichts verlautet. Gal 1,18f: „nach 3 Jahren“
in der Wüste und in Damaskus, wohl bei Ananias, der ihn geheilt und getauft hatte, ging er nach Jerusalem,
um „Kephas (den „Fels“, das Amt also, nicht in erster Linie den Mann Petrus) kennen zu lernen“, und den
Herrenbruder und Apostel Jakobus zu treffen. Dort blieb er zwei Wochen. Warum sollten Petrus und Jakobus
ihm dann nicht die Hände aufgelegt haben? Das wäre doch logisch.
Es mag vielleicht gut sein, dass es die difficilen Unterscheidungen gibt. Allein, wem helfen sie, der
nicht so tief in der Thematik watet… und glücklicher machen sie auch nicht gerade…
Ost und West @Jörg Guttenberger, Köln Mir fällt aber auf, daß die römischen Weihen von den Ostkirchen
auch nach den neuen nachkonziliaren Weiheformeln anerkannt werden! Die schismatischen Ostkirchen erkennen
z.T. überhaupt keine Sakramente der Westkirche an, da zu ihr Übertretende in der Regel sogar neugetauft
werden. Das wird aber unterschiedlich gehandhabt. Hier hat die „Ökumene“ der letzten 50 Jahre eine gewisse
Lockerung bewirkt (nicht immer zum Guten, was die Anerkennung der neuen Sakramente der Konzilskirche betrifft).
Die unierten Ostkirchen dürften sich zu den neuen Formen, die sie ja nicht betreffen, keine Gedanken
gemacht haben und die Texte wohl auch nicht genauer studiert haben. Allgemein ist hier leider zu sagen,
daß in der östlichen Theologie das Sakramentsverständnis begrifflich unterentwickelt ist. So groß
ihr Beitrag in der Christologie gewesen ist, so wenig hat sie in Sachen Sakramente geleistet. Die uns
geläufigen genauen Unterscheidungen erlaubt/gültig, Materie/Form, äußere/innere Intention, usw., die
in der Scholastik fein ausgeformt wurden, und von allergrößter Wichtigkeit sind, bleiben in der Theologie
der Ostkirche, trotz Lyon und Florenz und Bessarion, weitgehend unterbelichtet. Es gibt einen alten Grundsatz:
„Die Kirche ergänzt“. Wenn es daher wirklich Formfehler geben sollte … Nein, der Grundsatz „Ecclesia
supplet“ (so!) gilt NUR für Probleme mit der Jurisdiktion, also der Erlaubtheit, niemals für Punkte,
die das Wesen der Sakramente, also die Gültigkeit der Form betreffen.
Lycobates: Bischof Wegen mehrerer Tage online-Abstinenz erst heute: Herzlichen Dank für Ihre Hinweise!
Mir fällt aber auf, daß die römischen Weihen von den Ostkirchen auch nach den neuen nachkonziliaren
Weiheformeln anerkannt werden! Es ist kaum anzunehmen, daß man dort die Texte nicht kennt. Das wirft
die Frage auf, ob die Gegner der heutigen Formel bei aller Ernsthaftigkeit, die wir ihnen natürlich zugestehen
müssen, nicht über das Ziel hinausschießen. Es gibt einen alten Grundsatz: „Die Kirche ergänzt“. Wenn
es daher wirklich Formfehler geben sollte, werden diese durch die Anerkennung der Weihe durch die Kirche
geheilt. Denn die apostolische Sukzession geht entgegen der Meínung von Brosseder und Anderer tatsächlich
auf die Apostel zurück, immer wurde die Weihegewalt durch Handauflegung weiter gegeben. Diese Tradition
wurde vom Judentum übernommen. Ob hier auch numerisch alles stimmt, ist eine andere Frage. Denn der Apostel
Matthias wurde ohne Handauflegung in die Gemeinschaft der Apostel aufgenommen. Von Paulus ist ebenfalls
nichts von einer Handauflegung bekannt. „Ecclesia suppostet – die Kirche ergänzt“.
#63 Lycobates 19:18:33 | Donnerstag, 16. Juni 2011
nachgelegt @Jörg Guttenberger, Köln Die für die Spendung der Sakramente vorgeschriebenen Gebete haben
sich inn den einzelnen Traditionen erst mit der Zeit entwickelt. Das wird nicht bestritten. Hat ein Bischof
oder Priester einen – damals selbst gefertigten Text benutzt, der allgemein überzeugt hat, hat er sich
durchgesetzt. Wir können davon ausgehen, daß diese Art wichtige Entscheidungen grundsätzlich von Bischöfen
der höheren Ebene (den späteren Patriarchen) getroffen wurde, wenn man sieht, daß schon Papst Klemens
I. in einem aus dem Jahre 96/7 erhaltenen Brief autoritativ in Korinth (doch weit weg) eingreift. Die
(während der Verfolgungen notwendige) Arkandisziplin hat natürlich bewirkt, daß diese sakramentalen
Texte nicht allgemein bekannt waren. Sektenführer (wie Hippolyt) bastelten allerdings ihre eigenen Liturgien;
das ist noch heute üblich. M. W. ist neben den vorgeschriebenen Gebeten die klare Absicht wichtig, welches
Sakrament von der Firmung bis zur Bischofsweihe gespendet werden soll. In der byzantinischen Tradition
wird m. W. genau gesagt, daß der bestimmte Priester zum Bischof geweiht wird. Ganz genau. Das ist der
springende Punkt. Diese Absicht muß im Text der Form zum Ausdruck kommen. Nach ihren Ausführungen hält
die r.-k Kirche trotz ihrer starken Rechtsbezogenheit eine solch genaue Formlierung für überflüssig.
Nicht die katholische Kirche, sondern erst „Paul VI.“ mit seinem neuen Ritus. Einzelheiten finden Sie
hier www.rore-sanctifica.org/…le-Pauls-VI_-_ePaper(f).pdf. Die Lektüre ist etwas anstrengend aber es
lohnt sich! Gott befohlen!
Lycobates: Bischof, Chrisam Die für die Spendung der Sakramente vorgeschriebenen Gebete haben sich inn
den einzelnen Traditionen erst mit der Zeit entwickelt. Hat ein Bischof oder Priester einen – damals selbst
gefertigten Text benutzt, der allgemein überzeugt hat, hat er sich durchgesetzt. Auch der „Canon Missae“
in seiner heutigen Form ist nicht schon im ersten Jahrhundert entstanden, sondern das Ergebnis oft jahrelanger
Änderungen. Der Canon des hl. Basilius (Erzbischofs von Cäsarea in Kappadokien) ist vermutlich von diesem
selber verfaßt, der Chrysostomus-Kanon ist vermutlich der besseren Durchsetzbarkeit halber nach diesem
Erzbischof von Konstantinopel benannt. M. W. ist neben den vorgeschriebenen Gebeten dien klare Absicht
wichtig, welches Sakrament von der Firmung bis zur Bischofsweihe gespendet werden soll. In der byzantinischen
Tradition wird m. W. genau gesagt, daß der bestimmte Priester zum Bischof geweiht wird. Nach ihren Ausführungen
hält die r.-k Kirche trotz ihrer starken Rechtsbezogenheit eine solch genaue Formlierung für überflüssig.
Hier ergibt sich allerdings die Frage, ob in den derzeit gültigen Texten der gesamten Weiheliturgie,
die mir nicht vorliegen, nicht doch ein ausdrücklicher Hinweis auf die Absicht des Weihenden vorgesehen
ist.
differenziert @Jörg Guttenberger, Köln Zu berücksichtigen ist aber, daß die Kirche die Weiheformel
nach eigenem Gutdünken und Erkennen vorschreiben kann, so ist sie in jedem Ritus anders Das ist zwar
richtig, aber allen Weiheformen aller Riten ist eigen, daß sie unmißverständlich klar aussprechen,
zu welchem genauen Zweck die Weihe stattfindet (Wesen des Bischofsamtes im Unterschied zu Priester u Diakon),
also die Materie (Handauflegung) klar determinieren und von anderen Handauflegungen (etwa die der Firmung)
differenzieren. Im der neuen Weihe ist das nicht der Fall, und zudem ist die Form zeitlich zu weit von
der Materie entfernt, um auf sie bezogen werden zu können. Das Problem ist nicht, daß eine neue Form
eingeführt wurde, sondern daß diese wirkungslos ist. Der Kirche kommt aber überhaupt keine Gewalt zu,
in Sachen Sakramente inhaltlich bzw. wesentlich etwas zu ändern, da diese eine göttliche Einrichtung
sind. Zur Zeit der Apostel und der Apostelschüler hat es überhaupt noch keine genauen Vorschriften Woher
glauben Sie das zu wissen? Es gibt keinen Grund zur Annahme (im Gegenteil: die Vätertexte sprechen dagegen),
die Apostel hätten bei der Handauflegung nicht in Worten klar zum Ausdruck gebracht, worauf diese sich
bezieht: Firmung, Diakonat, Presbyterat oder Episkopat. Das ist selbstverständlich; denn Handauflegungen
sind per se undeterminiert, es gibt sie in vielen Religionen (ob bei den Juden oder nicht ist unwesentlich)
und für sich allein hätten sie nichts zu bedeuten und bewirkten sie auch nichts.
Lycobates: Bischof, Chrisam Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen zum Thema Chrisam! Die Ungültigkeit
der nach 1968 gespendeten Biscnofsweihen wurde hier in der Tat mehrfach behauptet und entsorechende Argumente
angeführt. Zu berücksichtigen ist aber, daß die Kirche die Weiheformel nach eigenem Gutdünken und
Erkennen vorschreiben kann, so ist sie in jedem Ritus anders. Zur Zeit der Apostel und der Apostelschüler
hat es überhaupt noch keine genauen Vorschriften gegeben, es hat die von der jüdischen Tradition übernommene
Handauflegung und die entsprechende Absicht des Weihenden genügt. Bei uns sollen es mindestens drei Weihende
sein, in der Orthodoxie ist diese Zahl zwingende Vorschrift. Auch bei uns hat es vor dem Konzil die Nogweihe
gegeben, in der außerhalb der Liturgie der Weihende dem Kandidaten die Hände auflegte, die Weihepräfaton
und einige andere Gebege sprach.
Zypern @Jörg Guttenberger, Köln Interessante Frage: woher bekommt z. B. der autonome Erzbischof von
Zypern das Chrisam? Weiht er selber oder bezieht er es aus Konstantinopel? Ich glaube in der Tat, die
Häupter der autokephalen Kirchen weihen das Chrisam für ihren Bereich selber. Sie könnten damit als
quasi-Patriarchen gelten. Wenn von irgendwo anders her, dann glaube ich, daß für Zypern eher Alexandria
in Frage käme. In den östlichen Patriarchaten (die weniger Gläubige haben) wird das Chrisam nicht wie
im Prinzip bei uns jedes Jahr, sondern nur bei Bedarf geweiht. In Konstantinopel z.B. fand die letzte
Chrisamweihe 2002 statt, und vorher im 20. Jh. nur 1903, 1912, 1928, 1939, 1951, 1960, 1973, 1983 und
1992. Die Weihe ist sehr kompliziert, und dauert 5 Tage; in Konstantinopel werden 56 Ingredienzen benötigt.
Näheres: www.goarch.org/…urfaith/ourfaith8420
Daraufhin ließ sich der Pfarrer eine Firmerlaubnis geben und spendete selber und unvorbereitet das Sakrament.
tz tz tz vielleicht hätte man die vom Glauben abgefallene Mutter theresa hinzuziehen sollen… ups verstorben?
naja irgend ein strassenmusikant hätt’ es zur not ja auch getan!
Chrisam @Jörg Guttenberger, Köln Wieso wird bei uns ungültig geweihtes Chrisam benutzt? Gültige Materie
für die Firmung ist nach übereinstimmender Lehre nur von einem gültigen Bischof mit der besonderen
Chrisamweihe geweihtes Chrisam, das zumindest Olivenöl (keine anderen Öle) vermischt mit Balsam enthalten
muß. Die Bemischung von Balsam ist vermutlich nur für die Erlaubtheit erforderlich (necessitate praecepti).
Im ostkirchlichen Chrisam werden dazu noch bis zu 50 weitere aromatische Kräuter beigemischt, die jedenfalls
auch nur necessitate praecepti sind. Olivenöl und Weihe per Chrisamweihe durch einen wirklichen Bischof
sind aber ad validitatem. Wegen der Ungültigkeit der neuen Bischofsweihe seit 1968 (vielfach hier erörtert
und mit Dokumenten verlinkt) ist schon eine der Grundbedingungen fraglich geworden; es amtieren in Deutschalnd
keine gültig geweihten Bischöfe mehr. Ein einfacher Priester, oder gar Laie (Laienbischöfe haben wir
auch!) kann diese Weihe nicht vornehmen. Auch muß, zumindest sicherheitshalber, die besondere Chrisamweiheformel
verwendet werden, nicht nur eine einfache Segnung. Ferner wurde seit 1971 (Einführung des neuen Ordo
confirmationis) zunehmend anderes Öl als Olivenöl verwendet, z.T. im Zuge der „Inkulturation“. Diese
Materie ist sicher ungültig. Endlich ist für eine erlaubte Firmung auch Chrisam notwendig, das am letzten
Gründonnerstag geweiht wurde, kein Chrisam von älteren Jahrgängen. Darüber kann man sich heute zur
Not hinwegsetzen, wenn anderes Chrisam nicht zu haben ist.
In deiner Fantasie vielleicht… Nicht 2 sondern 3! Meine Frau ist übrigends römisch-katholisch!Die
erzieht genauso wie ich!Wir gehen mit den Kindern (sowie mit Oma und Opa) zum Abendmahl und zur Kommunion!
Ich sage: Du bist ein überdrehter Psycho der zwischen Scheinwelt und Entzugsklinik wandelt.
Johann ja wir haben schon mitbekommen dass sie ihr Versagertum durch Darstellung ihrer privaten Verhältnisse
kaschieren wollen… Aber so eine Witzfigur als Vater – tragisch
@ach duce Nicht 2 sondern 3! Meine Frau ist übrigends römisch-katholisch!Die erzieht genauso wie ich!Wir
gehen mit den Kindern (sowie mit Oma und Opa) zum Abendmahl und zur Kommunion! Verstehst du????? Wir sind
halt Christen und fühlen uns durch Gestalten wie dich einfach nur abgestoßen und ausgestoßen! Verstehst
du? Aber nein, du bist ja richtig katholisch (und ich werde ich jetzt nicht an einer Minderheits -Sekte
vergreifen)…so richtig nach dem Motto „Nur ein deutscher Katholik ist ein guter Katholik“! Nazimäßig
halt!ISt nix für mich!
@jörg guttenberger Schön, dass wir daheim eure Probleme nicht haben! Unsere zwei Großen gehen in zwei
Jahren zur Erstkommunion( danach jkönnen sie auch das evangelische Abendmahl empfangen)- ihr evangelischer
Vater ist involviert- er liest die Fürbitten- weil…wenn Mama oder Papa nicht zur Kommuniuon gehen,
gehen wir auch nicht! Eigentölich ist das richtig! Kinder können manchmal besser denken, als Erwachsene!
Unser Pfarrer hat zum Glück keine Probleme damit- so funktioniert katholisch- und nicht anders!
Lycobages: Chrisam Wieso wird bei uns ungültig geweihtes Chrisam benutzt? Auch im Osten kann ein Patriarch
die Chrisamweihe an jeden Bieschof delegieren. Das tut z. B. der Papst gegenüber den byzantinischen Bischöfen
der mit ihm in voller Gemeinschaft stehenden Kirchen, die ihm unmittelbar, also keinem (anderen) Patriarchen
unterstehen. Interessante Frage: woher bekommt z. B. der autonome Erzbischof von Zypern das Chrisam? Weiht
er selber oder bezieht er es aus Konstantinopel? Ich glaube, es stimmt: die Firmvollmacht für Priester
kann heute nur noch von Rom erteilt werden. Die Firmung durch nicht infulierte Prälaten in diesem Umfang
ist mir neu.
Firmungen Jedoch kann jeder Priester das Firmsakrament gültig spenden. Dazu wird er entweder vom Bischof
beauftrag, Dieses Indult kann nicht von einem Bischof, sondern muß in jedem Einzelfall vom Heiligen Stuhl
kommen. Das ist derzeit unmöglich, es sei denn, es lebten noch Priester, denen das Indult vor 1958 verliehen
wurde. In der Ostkirche gilt ein Firmprivileg für alle Priester (dort wird die Firmung sofort nach der
Taufe gespendet); diese müssen aber Chrisam verwenden, das von ihrem Patriarchen geweiht wurde. Die Weihe
des Chrisams ist in der Ostkirche strikt den Patriarchen (keinen anderen Bischöfen) ausschließlich vorbehalten.
Bei uns weihten die Ortsordinarien am Gründonnerstag das Chrisam für ihre Diözesen. Mit den neuen Bischofsweihen
seit 1968 und der fortschreitenden Ämtervakanz sind diese Chrisamweihen sehr zweifelhaft, und damit entfällt
auch eine gültige materia remota für die Firmung. oder darf es in Lebensgefahr auch ohne die vorherige
Erlaubnis des Orts Ordinarius spenden. Ein gültiger Priester firmt in Lebensgefahr einen nicht-Gefirmten
gültig, wenn er dabei von einem gültigen Bischof geweihtes Chrisam verwendet. Solches Chrisam dürfte
heute in Deutschland auf weiten Strecken sehr großen Seltenheitswert haben.
@Jörg Guttenberger: Es gibt zahllose Ehrenprälaten, die die Firmerlaubnis besitzen Alle zwei Firmungen,
an denen ich teilgenommen habe (als Firmling und als Pate), wurden von Ehrenprälaten abgehalten, die
keinerlei Mitra trugen. Dagegen ist auch nichts zu sagen, nachdem im Ostgesetzbuch jeder Priester ordentlicher
Firmspender ist (im Gegensatz zum Westgesetzbuch, wo der Bischof der ordentliche Firmspender ist).
Firmung Ich denke, daß das auch auf den Ortsbischof ankommt… Meines Wissens gehen in manchen Bistümern
werden auch Domkapitulare, Dekane etc. beauftragt die Firmung zu spenden. Es ist aber verständlich, daß
auf grund der Umstände, dem Ortspfarrer die Erlaubnis erteilt wurde, die Firmung zu spenden…
Kilian: Firmung Was Sie schreiben ist völlig richtig. Nur werden bei Verhinderung des Bischofs normalerweise
ausschließlich infulierte Priester mit der Firmung betraut.
Der ordentliche Spender des Firmsakramentes ist der Bischof. Jedoch kann jeder Priester das Firmsakrament
gültig spenden. Dazu wird er entweder vom Bischof beauftrag, oder darf es in Lebensgefahr auch ohne die
vorherige Erlaubnis des Orts Ordinarius spenden.
Propst Mandl Hier ergibt sich die Frage, wieso ein einfacher Propst und Prälat firmen darf. Hierzu werden
üblicherweise auschließlich Mitraträger beauftragt. Zwar hat der Propst von Altötting bis zum Konzil
Stab und Mitra benutzen dürfen, dieses Privileg wurde jedoch von VATII unterhalt der Bischofsebene auf
Äbte beschränkt. Pröpste durften die Pontifikalien nur dann behalten, wenn sie Klostervorsteher und
damit den Äbten ranggleich waren. Der Propst von Altötting ist jedoch Diözesanpriester.
Ja, die Selbstdefinition als rein heterosexuelle Katholiken-Ritter für die Homosexualitätsbekämpfung
lässt hier leider nur Platz für 99% Homosexuellenkampf. Da kann ich Ihnen nur zustimmen, Chris, das
es arm ist, wenn man seinen Glauben nur so definieren kann.
Schon schlimm Schon schlimm, wenn man sich selbst nur über seine sexuellen Neigungen definiert. Bleibt
im Ghirn noch Platz für etwas anders? Ausser Fressen und Saufen!
Klarstellung „Die klassische Pädophilie, wie sie zum Beispiel von den Griechen praktiziert wurde – daß
ein älterer Mann einen jüngeren ins Erwachsenenleben einführt – das hat etwas.“ Norris hätte sich
in der Jugend nach eigenen Angaben gerne von einem älteren Mann verführen lassen. Das könnte theoretisch
auch bedeuten, das er seine Zuatimmung auf das „Mentor sein“ des Älteren beschränkt. Damit alleine könnt
ihr ihm keinen Strick drehen!
greenpeace !!!! ist ein konzern mit ca. 1000 angestellten die eine idee verkaufen !!!! und damit geld
verdienen !!!! für die gutmenschen halt. die alten von ihnen die sie nicht mehr gebrauchen können bekommen
ihr gnadenbrot auf einem bauernhof !!!! :)3
Monens: Erdrückende Mehrheit der Protestanten In den USA gehören weit mehr Menschen zu evangelikalen
Kirchen denn zu linksprotestantischen (und seit kurzen auch mehr zu evangekalen Kirchen denn zur RKK).
Die linksprotestantischen zählen zudem evangelikale Minderheiten. In der „Dritten Welt“ dominieren die
Evangelikalen sehr und in Deutschland besuchen an den meisten Sonntagen mehr Menschen eher evangelikale
Gottesdienste denn eher „linksprotestantische“…
Kristallerl DU hast ja recht – wir sind ja nicht bei Facebook. So, schaut mal was ich hier gefunden habe, …genealogie-mittelalter.de/…m_932/cawthorne.html ich bin leider oder Gott sei Dank kein ZEITZEUGE,
von daher kann ich nicht beurteilen, ob die Geschichten über das Sexleben stimmt oder frei erfunden ist.
also, ich habe hier nur gegoogelt
Die protestantische „Vielfalt“ als Spiegel der Zeit ! Der Spiegel der Zeit steht heute im Mittelpunkt
der erdrückenden Mehrheit der protestantischen Gemeinschaften; kaum fällt wieder ein freigeistlich er(spo)sonnenes
Schlagwort, so wird es sogleich „ganz human sozial“ in den protestantischen Gemeinschaften bis zum Gehtnichtmehr
„ausdiskutiert“ und schliesslich auch als „zeitgemässe Sicht“ auch in ihre Irrlehre integriert; die wahrheitsfeindlichen
Lobhudeleien einer Frau Kässmann auf die teuflische Pille sei hier nur als Beispiel angeführt; natürlich
gefällt dies auch den „giftrünen“ Friedensfahnenschwenkern, fügen sich doch bald zahlreiche prot. Gemeinschaften
nahtlos ein in das wahrheitsfeindliche „Lebensmotto“ im „Einklang mit der Natur leben“ www.razyboard.com/…07914-5960231-0.html
nun fährt das freigeistliche Bataillon auch schon noch schweres Geschütz gegen den wahren Glauben auf;
den satanischen „Genderismus“; wird dieser wohl auch bald in die „zeitgemässe“ prot. Irrlehrenverkündigung
miteinfliessen?! www.razyboard.com/…07891-6076089-0.html Spaniens momentan „ganz humane“ Bankrotterklärung
an den wahren Glauben hat gar „königliche Zustimmung“; Juan Carlos hat bekanntlich das MORD“gesetz“ zum
erleichterten ENDlösen ungeborener Kinder unterzeichnet und sich somit selbst exkommuniziert www.razyboard.com/…07907-5829880-0.html
Apropos MUSIK da hätte ich mal ne Frage: wenn man hier MUSIKbeiträge von youtube einfügt, geschieht
ja ab und zu, muß dann keiner hier GEMA-Gebühren bezahlen, oder? Wir wissen ja nicht mal, wemm Kreuz.net
gehört, also dürften wir doch getrost MUSIK hören, oder? Ich möchte eine wirklich ernste Antwort.
Ist der Justin eingentlich katholisch? Weiß gar nicht was die Mädels von dem wollen, so tolle Musik
macht der auch wieder nicht. Das ist ja mehr gehüpfe als sonst was. Und das „getanze“ paßt auch nich
wirklich zu den Songs…
@Chrysanthus: Solange es nur Irrtümer sind, und keine formellen Dogmen, die unter dem Anathem ste- hen,
spricht man heute, um der Unterscheidung willen, besser von „Irrtümern“ als von „Häresien“. Papst Honorius
III. hat so einen Irrtum begangen und wird deswegen in der Papstliste gezählt. Die posthume Exkommunikation
ist ungültig, ähnlich wie die Leichensynode eines Papstes gegen seinen Vorgänger.
man, keiner wundert sich, dass Bieber Pfarrer wird ich dachte, die ganzen Mädchen hier schreien hier
auf, die kleinen… Naja, er heißt ja auch „nur“ Andreas – aber er hat noch einen Cousin, der auch Priester
wird – da haben wir schon 2 Bieber in der Kirche – fehlt dann noch der 3.
green peace leisten wohl mehr für die erhaltung der schöpfung als ein häuflein von hysterischen frömmlern …
viele katholiken und protestanten setzen sich bei green peace für den schutz der schöpfung ein. auch
das ist gottesdienst.
Anaritha, das verstehe ich nun nicht an Ihrer Position. Wenn ein Papst Irrtümer verkündet, und das nicht
mal nebenbei als Ausrutscher, sondern in Grundpositionen seiner Theologie, kann er dann wirklich der Nachfolger
Petri sein? Nach allem, was das Lehramt und katholische Kirchenlehrer darüber gesagt haben: nein! Wie
erkennt man einen Häretiker? Daran, dass er öffentlich und hartnäckig Häresien verkündet, an häretischen
Akten, die er setzt (zum Beispiel den Koran küssen), aber auch wenn er Häresien nicht entgegentritt
und sie duldet. Für letzteres wurde Honorius noch nach seinem Tode exkommunziert, weniger weil er selbst
Mononothelet war, als dafür, dass er sich der monotheletischen Häresie nicht widersetzte. Es kann aber
keinen häretischen Papst geben, weil ein Häretiker i p s o f a c t o aufhört, Glied der Kirche Christi
zu sein und selbstverständlich alle geistlichen Ämter und Vollmachten verliert. Es kann dann nur noch
jemand geben, der den apostolischen Stuhl widerrechtlich innehat und das äußere Funktionieren der Institution
betreibt und den Schein aufrecht erhält, er sei Papst.
@Chrysanthus Überhaupt verhalten sich viele seit dem II. Vat. so, als hätte die Kirche zu dem Zeitpunkt
erst begonnen, und alles was davor war, war falsch. Bzw. die Christen davor hatten keine Ahnung davon,
was die Bibel und unser vielgeliebeter Herr und Erlöser, Jesus Christus, wirklich wollte. :)%
diakonus, 30 Jahre lang ging ich fast täglich zur Heiligen Messe. Aber jetzt k a n n ich nicht mehr,
weil der Novus Ordo Missae eben n i c h t das Heilige Messopfer i s t. Es ist ja alles bekannt, wenn man
sich nur die Mühe macht, die Studien darüber zur Kenntnis zu nehmen, in dt. o. in engl. Sprache. Um
Ihnen nur einen von vielen Punkten zu bedenken zu geben: Wie kann man es wagen, die Wandlungsworte Jesu
über dem Wein zu fälschen, indem man entweder den Aposteln unterschiebt, gelogen zu haben (alle Evangelisten
berichten: für viele), oder Jesus unterschiebt, nicht gewusst zu haben, was er sagte, oder dem Tridentinischen
Konzil und dem Catechismus Romanus und allen früheren Päpsten, die zu sich zu diesem Punkt äußerten,
unterschiebt, geirrt zu haben, was sie in höchster Autorität verkündeten?! Wie können der Papst und
die Bischöfe es wagen, im heiligsten Moment der Heiligen Messe, dem heiligen Gott, der die Wahrheit selbst
ist, eine L ü g e darzubieten, als habe Jesus die Allerlösung gepredigt? Ich gehe jetzt nur noch sonntags
in die Tridentinische Messe vor Ort. Aber darf ich das, wenn dieser Priester fortfährt, im Kanon „una
cum papa nostro“ zu beten? Ist nicht auch das eine Unwahrheit? Diese Frage habe ich noch nicht für mich
gelöst, aber auch da will ich es vorziehen, in der Wahrheit zu leben statt in der Lüge.
wie wahr! @Chrysanthus Man kann natürlich auch die Auge vor der Wahrheit verschließen, wenn sie zu schmerzhaft
ist und einschneidende Änderungen in der Lebensführung verlangt Das ist genau der wunde Punkt: Änderungen
in der Lebensführung. Gelebtes Christentum ist nicht einfach und nicht bequem. Das Christentum ist die
Religion des Kreuzes, des Verzichts auf Vieles, in erster Linie auf die Autonomie des Menschen. Glauben
bedeutet Theonomie. Alles: Wille, Verstand, Herz, nur auf Gott ausrichten. Viele, die den Glauben ablehnen,
und sich wie Philosophen oder Wissenschaftler vorkommen, und sich dabei eine „philosophische“ oder „wissenschaftliche“
Lebenslüge zulegen, lehnen in Wahrheit den Glauben aus dem Grunde ab, daß er von ihnen eine Änderung
der Lebensführung, vielfach im sexuellen Bereich verlangt. Und das ist es, was sie eigentlich nicht wollen.
Da ein solches Argument aber nicht ganz stubenrein ist, müssen „philosophische“ und „wissenschaftliche“
„Beweisgründe“ es salonfähig machen. Der Grund für den Unglauben ist selten ein intellektueller, fast
immer ein moralischer. Alles andere ist fast immer Selbstbetrug. Sehr richtig sagte der französische
Prediger Jean-Baptiste Massillon von den Oratorianern (1663-1742): „L’incrédulité ne fait pas les voluptueux,
mais la volupté fait presque toujours les incrédules.“ Der Unglaube macht keinen zum Lüstling; die
Wollust führt aber fast immer zum Unglauben.
diakonus, wenn ich einmal persönlich werden darf. 30 Jahre lang, bis hinein in dieses Jahr, war ich Anhänger
und Verteidiger der Konzilskirche und von Vatikanum II und des Novus Ordo Missae, jedoch mit wachsendem
innerem Zwiespalt in den letzten Jahren angesichts der Erkenntnis, dass ich mich als Katholik mit ganz
normalem katholischem Glauben in dieser angeblich katholischen Kirche in einer Außenseiterposition befand.
Im Januar begann ich, den inneren Zwiespalt zu lösen, indem ich anfing, das was ich als wahr erkannte,
auch in die Tat umzusetzen. Ich legte den Dienst als Kommunionhelfer nieder, den ich 20 Jahre lang ausgeübt
hatte. Dieser Schritt kostete mich Überwindung. Aber damit war eine Fessel gelöst, die mich an die Unwahrheit
gebunden hatte. Es folgte die niederschmetternde Erkenntnis, dass progressive Theologen und Hierarchen,
voran Paul VI., es vor einem halben Jahrhundert gewagt hatten, einen Umsturz in der Kirche herbeizuführen.
Glauben Sie nicht, ich hätte ein niedriges Interesse an dieser Erkenntnis. Ich gehe regelmäßig beichten
u hoffe, im Stand der Gnade zu sein. Im Gegenteil, es war der Herr, der mir die Augen geöffnet hat über
das, was aus Seiner Kirche geworden ist!
Diakonus und bassmann und Anaritha und andere ähnlich gelagerte Personen flankieren die allgemeine Apostasie
und verteidigen die häretischen Schein-Päpste bei ihrem Zerstörungswerk.
diakonus und bassmann, Sie wollen den spezifischen Charakter der heutigen Krise nicht wahrhaben. Dieser
ist: Apostasie, von oben nach unten. Keineswegs hat es schon immer Sedisvakantisten gegeben, und noch
nie wurden den Päpsten eines halben Jahrhunderts (seit Johannes XXIII.) in theologisch fundierter Weise
Häresien und sogar apostatische Akte (besonders Johannes Paul II, mit Höhepunkt Assisi 1986) vorgeworfen.
Das zu verkennen ist Blindheit gegenüber den Zeichen der Zeit. rittertum.wordpress.com/…atikanischen-konzils/ rittertum.wordpress.com/…n-johannes-xxiii-etc/ Die römisch-katholische Kirche hat sich nach 1965 zu
einer weiteren protestantischen Denomination gewandelt, in Art des Anglikanismus. Außen steht römisch-katholisch
drauf, innendrin ist Protestantismus. Gehen Sie doch einmal die Kennzeichen der wahren Kirche Christi
durch: Einigkeit, Heiligkeit, Katholizität, Apostolizität –- und überlegen Sie, wieviel davon in der
Konzilskirche noch vorhanden ist. Man kann natürlich auch die Auge vor der Wahrheit verschließen, wenn
sie zu schmerzhaft ist und einschneidende Änderungen in der Lebensführung verlangt.
Die Kirchenkrise besteht seitdem es Gott zugelassen hat, daß ungläubige Päpste die Kirche regieren
um sie zu zerstören. Unter Benedikt XVI. hat dieses Zerstörungswerk seinen Höhepunkt erreicht.
Kirchenkrise Ja, sie besteht seit 2000 Jahren, weil mit dem heiligen Geist auch der Geist des Antichristen
in die Welt gekommen ist (manche würden das Dualismus nennen). 1 Tim 6,3: Wer aber etwas anderes lehrt
und sich nicht an die gesunden Worte Jesu Christi, unseres Herrn, und an die Lehre unseres Glaubens hält,
4 der ist verblendet; er versteht nichts, sondern ist krank vor lauter Auseinandersetzungen und Wortgefechten.
Diese führen zu Neid, Streit, Verleumdungen, üblen Verdächtigungen 5 und Gezänk unter den Menschen,
deren Denken verdorben ist; diese Leute sind von der Wahrheit abgekommen und meinen, die Frömmigkeit
sei ein Mittel, um irdischen Gewinn zu erzielen. Gab’s damals schon +.net?
diakonus Das stimmt. Und schon immer gab es Menschen, die meinten, es besser als die Kirche zu wissen.
Schon immer gab es Sedisvakantisten, die meinten alle Wahrheit in den Händen zu halten. Und sie alle
waren es und werden es sein: Traurige Randnotizen der Belanglosigkeit innerhalb der Kirchengeschichte!
Der Geist weht wo er will und nicht da, wo Modernisten wie auch Traditionalisten es ihm glauben vorschreiben
zu müssen.
Krise in der Kirche „Die Kirche ist in der Krise“, stimmt! – Aber nicht seit 40 und nicht seit 20 Jahren,
sondern seit es die Kirche gibt. Im ernst: In jeder kirchenhistorischen Epoche gab es krisenhafte Erscheinungen.
Warum auch nicht! In jeder kirchenhistorischen Epoche gab es ein besonderes Wirken des Heiligen Geistes.
Heute auch!
Wenn das Weltende mit schnellen Schritten naht, sollte sich jeder überlegen, ob er sich bösartiger Hetzpropaganda
gegen getaufte Katholiken hingibt, weil sie dies oder jenes anders machen oder glauben, wie man es selbst
für richtig hält. Damit macht man sich zum willfährigen Helfer des 666-Antichristen. Dieses Portal
raucht schon vor Aggressionen. Weder Maria noch Jesus ruft zum Hetzgeschwätz auf.
Europa ist erschreckend diesseitig geworden, genau jener Modernismus, den das europäische Christentum
seit der Aufklärungszeit heimsucht. Im Protestantismus haben sich die Fundamentalisten als Gegenbewegung
entwickelt, die heute in den USA Millionen Anhänger haben, zum Segen für das Christentum und die Welt,
in der Hl. Römisch-Katholischen Kirche rief der hl. Papst Pius X. (1903-1914) den Antimodernismus ins
Leben. Vor unseren Augen erfüllen sich die Kapitel der Apokalypse. Millionen christliche US-Amerikaner
sind davon überzeugt. Zahllose protestantische und katholische Fundamentalisten sind hier weitgehend
einer Meinung.
Diesseits UND Jenseits Das Reich Gottes ist schon angebrochen. Jesu Botschaft richtet sich auf beide Seiten
der Medaille. Sie gilt sowohl der konkreten Not im Hier und Jetzt als auch dem, was komment wird.
Huch- Rot-Grün ist links Jan Fleischhauer entdeckt den Linksdrall bei der EKD, den ähnlich viele Katholiken
auch bei der RKK sehen. Recht hat er- aber warum geht er da hin, wo er doch auch zur Evangelisch-Lutherischen
Freikirche (oder wenigstens zu Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche), zu Gemeinden
der Brüderbewegung, der Konferenz für Gemeindegründung, der Kamen-Initiative gehen könnte? Notfalls
kann man auch den Gemeindehilfsbund um Hinweise auf besere EKD-Gemeinden bitten.
„Portugal wird das Dogma des Glaubens immer erhalten bleiben etc.“ So endet die zweite Botschaft von Fátima.
Die dritte Botschaft knüpft hier an. Es handelt also über die Glaubenskrise, die nach 1960 begonnen
hat. Deswegen sollte die 3. Botschaft auch im Jahre 1960 bekanntgegeben werden. Die große Apostasie ist
bereits in der Hl. Schrift vorhergesagt. Als Rettungsmittel empfiehlt die Gottesmutter dringend das tägliche
Rosenkranzgebet – dieses überwindet alle Krisen –, sowie die Weihe an Ihr Unbeflecktes Herz. Dann werde
der Welt eine Zeit des Friedens geschenkt werden. Diese Friedenszeit ist in der Apokalypse vermutlich
mit der 1000jährigen Friedenszeit angesprochen. Auch die Frau aller Völker verspricht, daß eine Friedenszeit
beginnen werde, nachdem der Papst das letzte Mariendogma verkünden werde (Miterlöserin-Mittlerin-Fürsprecherin).
Wir nähern uns also den letzten Zeiten, wie sie in der Apokalypse beschrieben sind, aber noch nicht dem
Ende der Welt. Davor könnte es noch eine irdische 1000jährige Friedenszeit geben (die Zahl 666 tritt
vor dieser Zeit auf, vgl. Offb 13,16-18). Zumindest spricht die Apokalypse von einer ersten Auferstehung
der Heiligen, die 1000 Jahre regieren werden, also wird es wohl dieses 1000jährige Friedensreich vor
der Wiederkunft Christi geben. Nach Lehre der Kirche ist diese erste Auferstehung eine symbolische Auferstehung
und bedeutet nur die Wiedererstehung des Christentums. Eine reale Auferstehung der Toten kommt erst mit
dem Jüngsten Tag. Eine wörtlich genommene erste Auferstehung ist die Millenarismushäresie…