(kreuz.net) Das Hilfswerk ‘Renovabis’ – das von den Deutschen Bischöfen verantwortet wird – gibt sich
uneinsichtig.
Heute verteidigte die Organisation auf ihrer Webseite die Pfingstnovenen-Parodie des Kirchen-
und Papsthassers, Zivilpater Anton Rotzetter (72).
Die Parodie
Die Verteidigungs-Aktion steht unter
dem Titel mit Fragezeichen: „Berechtigte Kritik am Text der Renovabis-Pfingstnovene?“
Am vierten Tag
seiner Pfingstnovenen-Parodie schwatzt Pater Rotzetter den Leuten folgendes Gebet auf.
Es ist angeblich
an den Heiligen Geist gerichtet:
„Öffne mich für Dein Wehen • im stummen Dasein Buddhas • im bewegten
Tanz der Derwische • im ehrfürchtigen Kniefall der Muslime • im frommen Gebet der Juden“
Ein billiges
Verwirrspiel
Die Stellungnahme redet sich heraus: „Offensichtlich falsch ist der Vorwurf, hier werde
zu Buddha gebetet.“
In Wahrheit ist dieser Vorwurf angebracht.
Denn: Wenn der Heilige Geist „im stummen
Dasein Buddhas“ weht, dann ist dieses „stumme Dasein“ geistgefüllt und somit göttlich.
Was aber göttlich
ist, muß angebetet werden.
Der Rest des Rechtfertigungsversuches ist ein Ablenkungsmanöver – um so
mehr als er darauf angelegt ist, den zum Schein als falsch bezeichneten Vorwurf zu bekräftigen.
Die
dummen Buddhisten wissen nicht, daß sie Christen sind
Um sein Verwirrspiel zu Ende zu führen, stellt
‘Renovabis’ die wohl bewußt falsch formulierte Frage: „Hat das Wehen des Geistes mit diesen beschriebenen
Dingen zu tun oder nicht?“
Denn in den Pfingstnovenen-Parodie geht es nicht darum, ob der Heilige Geist
mit dem sogenannt stummen Dasein Buddhas „etwas“ zu tun habe.
Die Parodie identifiziert den Heiligen
Geist vielmehr mit Buddha.
Das ist von katholischer Perspektive aus eine freche Ketzerei.
Für die Buddhisten
aber ist diese Aussage eine gönnerhafte und herablassende Bevormundung nach dem Motto „Ihr seid das gleiche
wie wir – nur wißt ihr es nicht“.
Jetzt wird der vielgeschmähte Katechismus verdreht
Um weiter abzulenken,
bemüht ‘Renovabis’ zwei Paragraphen des – von Pater Rotzetter gehaßten – ‘Katechismus der Katholischen
Kirche’.
Zuerst Paragraph 843:
Die Kirche anerkennt bei den anderen Religionen, daß sie, wenn auch
erst „in Schatten und Bildern“, nach Gott suchen. Er ist ihnen noch unbekannt, aber doch nahe, da er allen
Leben, Atem und alles gibt und er will, daß alle Menschen gerettet werden. Somit betrachtet die Kirche
alles, was sich in den Religionen an Wahrem und Gutem findet, „als Vorbereitung für die Frohbotschaft
und als von dem gegeben, der jeden Menschen erleuchtet, damit er schließlich das Leben habe“ (Lumen Gentium
16, vgl. Nostra Aetate 2).
Dann Paragraph 856:
856 Die Missionsaufgabe erfordert einen respektvollen
Dialog mit denen, die das Evangelium noch nicht annehmen, „für sich selbst Gewinn ziehen, indem sie all
das besser kennenlernen, was immer an Wahrheit und Gnade schon bei den Heiden sich durch eine Art von
verborgener Gegenwart Gottes findet.“ (Zweites Vaticanum, Ad Gentes Nr. 9). Wenn die Gläubigen jenen
die frohe Botschaft verkünden, die sie noch nicht kennen, tun sie es, um das Wahre und Gute, das Gott
unter den Menschen und Völkern verbreitet hat, zu kräftigen, zu ergänzen und zu erhöhen, und um diese
Menschen von Irrtum und Bosheit zu reinigen „zur Herrlichkeit Gottes, zur Beschämung des Satans und zur
Seligkeit des Menschen“ (‘Ad Gentes’ 9).
In Paragraph 856 läßt ‘Renovabis’ den Hinweis auf die „Missionsaufgabe“
und das Zitat des Konzilsdokuments ‘Ad Gentes’ 9 einfach weg.
Beide Texte sind für eine Rechtfertigung
der Skandal-Pfingsnovenen unbrauchbar.
Im ersten Paragraphen ist von „Schatten und Bildern“ oder von
einer „Vorbereitung für die Frohbotschaft“ die Rede.
Mit dem Heiligen Geist werden sie nirgends identifiziert.
Der zweite Paragraph redet vom „Wahren und Guten“, daß bei den Ungläubigen – bei denen nicht alles
schlecht ist – zu finden ist.
Doch daß ihre falsche Religion mit dem Wehen des Heiligen Geistes zu identifizieren
sei, sagt weder der Katechismus, noch das Zweite Vatikanum und erst recht nicht das – von den Altliberalen
gerne beschworene – Neue Testament.
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50 Lesermeinungen
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Sie beweisen RKK-Unlogik Aus „gewöhnlicher Erstnennung“ auf irgendwelche wesenhafte Andersartigkeit zu
anderen Aposteln zu schließen, etwa die Notwendigkeit seiner Person für die Gültigkeit des Apostelkonzils
zu schließen, ist nicht nur schon rein logisch abwegig („blühende Phantasie“, „an den Haaren herbeigezogen“),
sondern zeigt auch ein erstaunliches Bild Gottes und seiner Offenbarung: Wenn Gott das gewollt hätte,
gewollt hätte, daß wir das glauben, hätte er es wohl auch gesagt…
@Fundi: Der hl. Petrus wird gewöhnlich in den Apostelaufzählungen an erster Stelle genannt, nachdem
Christus die Kirche auch auf ihn gegründet hat. Aus diesem Grund war er selbstverständlich für das
Apostelkonzil auch notwendig und garantierte dessen Gültigkeit.
Die nicht offenbarte Offenbarung Unzählige RKK-Lehren sind allenfalls bei völlig abwegiger „Auslegung
an den Haaren herbeigezogen“ in der Bibel oder im frühen Christentum (bei dem es schon Irrlehren gab)
enthalten (was der damalige Papst bei der Verkündigung des letzten Mariendogmas sogar zugab) und KEINESFALLS
ist Petrus bei dem Apostelkonzil irgendwie ALLEINE herausgehoben – erwähnt wird aber eine Billigung durch
die Gemeinde und deren (!) Wahl (!) von Gesandten an andere Gemeinden. Desweiteren gehen Sie gar nicht
auf meine Beispiele ein, sondern liefern nur Pauschalbehauptungen… Die Anerkenntnis der abgeschlossenen
Offenbarung durch die RKK ist ein „Witz“, da die angeblichen, RKK-spezifischen Offenbarungen keinesfalls
offenbart wurden, sondern die RKK sie Jahrhunderte oder fast 2000 Jahre später erst erkannte… Lesen
Sie einmal unter Fundi HIER meine Äußerungen zur Petrusstelle…
@Fundi: Alles, was die Kirche lehrt, ist seit ihren Anfängen gegeben, in späteren Zeiten wurden die
Lehren lediglich präzise definiert. Die Wandlung in der Eucharistie ist bereits durch Christus selbst
ausgesprochen und wurde deshalb selbstverständlich von der Kirche zu allen Zeiten gelehrt. Andere Lehren,
die umstrittener waren oder sind, sind zumindest in der Sache gleichfalls seit apostolischer Zeit gegeben,
nachdem die Lehroffenbarung an die Kirche nach Lehre der Kirche mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen
ist. So wurde zu allen Zeiten geglaubt, daß die Kirche, wenn sie eine endgültige Dogmenentscheidung
trifft, nicht fehlgehen kann, nach dem Wort Christi: „die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“.
Nachdem eine solche Dogmenentscheidung auch durch ein Konzil nur unter Zustimmung des Kirchenoberhauptes
gegeben ist, ist damit bereits implizit seit altersher die päpstliche Unfehlbarkeit gelehrt, die bereits
der hl. Petrus besessen hat. Auch das Apostelkonzil erlangte nur Gültigkeit durch die Zustimmung des
hl. Petrus. Die Mariendogmen bilden hier keine Ausnahme.
Anaritha-Endgültig und verbindlich Lehre „Endgültig und verbindlich“ habe ich gar nicht gesagt. (Wie
man auch solche Lehre versteckt ändern kann. legte vor Jahren der Jesuit Sala in einem brillianten Leserbrief
in der FAZ dar-den Sie sich bei Interesse bitte selbst besorgen müssen, da ich aus familiären Gründen
das nicht kann.) Außerdem habe ich „nur“ von ZENTRALEN Lehren gesprochen. Haben (viel) frühere Päpste
die historisch-kritische Methode bejaht wie der jetzige, Seite 11 in seinen beiden Jesusbüchern oder
hatten sie ein EHER „fundamentalistisches“ Bibelverständnis ? Lehrte die RKK (als solche) im 2. Jahrhundert
die päpstliche Unfehlbarkeit oder die Wandlung bei der Eucharistie oder die letzten Mariendogmen? Selbst
glühende Apologeten der RKK bejahen „Ergänzungen bisheriger Lehre“, die aber natürlich auch Änderungen
der bisherigen Aussagen zum Lehrgegenstand sind. Ist die Aussage Nullus Salus von viel früher nicht eindeutig
die Lehre, daß alle Nichtkatholiken zur Hölle fahren, während man heute nur die Heilsnotwendigkeit
der Kirche, nicht aber der Zugehörigkeit zu ihr lehrt?
In der unchristlichen Gebetsparodie, nach der der Hl. Geist – die dritte Göttliche Person – in allen
heidnischen Religionen genauso wehe und wirke, wie er von Christus für die Apostel und die Kirche explizit
verheißen wurde, kommt die fatale Erlösungstheorie von Papst Johannes Paul II. zum Ausdruck, dass durch
die Inkarnation, Tod und Auferstehung Christ schon die ganze Menschheit vollkommen erlöst ist -egal was
sie wissen, glauben oder tun: Der Hl. Geist wirkt in ihnen und wird’s schon richten. Im Missionsleitwort
2003 von missio Aachen und München wird diese gnostische Allerlösungslehre so ausgedrückt: „Seit dem
2. Vaticanum wird Mission mehr und mehr begriffen als das Aufbrechen einer Lebenskraft, die durch Gottes
guten Geist bereits in jedem Menschen und in der Schöpfung offen oder verborgen grundgelegt ist. Der
Leben schaffende Geist des Auferstandenen ist bereits mit allen, bis ans Ende der Welt und Zeiten.“- und
weite: „Jesus verkündet das Reich gottes, das gleichbedeutend ist mit dem Neuen Leben in seiner Ganzheit.“
„Christinnen und Christen werden zu Missionarinnen und Missionare einer neuen Zeit, die das Wriken des
einen Geistes in vielen Kulturen,Sprachen und Religionen erkannt hat und weiter erkennen und benennen
will.“ Das ist reine Gnosis im Modus der modernen new-age-Sprache: Gott und Gottes Geist steckt in allen
Menschen, Kulturen und Religionen – Christen sollten das ‘Aufbrechen dieser gott- und geisterfüllten
Lebenskraft’ fördern – das sei Mission.
Anaritha 12h31) -Unverändete RKK-Lehre? Keine Änderung in der RKK-Lehre? Da werden kreuznetleser aber
schmunzeln… EIN Beispiel: Lehrten die letzten Piuspäpste dasselbe über Religionsfreiheit wie die (jetzt)
letzten Päpste?
Alles was vom Geist erfüllt ist… … sei göttlich und muss angebetet werden, schreibt der Autor. Und
befindet sich damit auf dem Holzweg. Vom Geist erfüllt ist z. B. jeder, der das Sakrament der Firmung
empfangen hat. Muss somit jeder der dieses Sakrament empfangen hat als Göttlichkeit angebetet werden?
Ich denke doch eher nicht. Also wenn schon Kritik üben, dann bitte auch mit Argumenten, die schlüssig
sind.
@Fundi: Die Lehre der Römisch-Katholischen Kirche ist seit apostolischer Zeit dieselbe Sollte es irgendeine
Unstimmigkeit in der Lehrdarlegung durch das Lehramt geben, so trifft der Papst mit oder ohne Konzil die
richtige Entscheidung über die authentische apostolische Lehre, wenn er eine endgültige Entscheidung
treffen möchte. In alleine diesen Lehren ist keinerlei Änderung möglich. Die Kirche ändert also nirgendwo
eine Lehre, die endgültig und verbindlich dargelegt wurde. Niemand kann ohne die Kirche selig werden.
Das ist unfehlbares Dogma der Kirche. Richtig ist, daß viele Menschen auch auf unsichtbare Weise der
Kirche ohne sakramentale Taufe angehören können.
Genial! Je länger ich über diese synkretische Novene nachdenke, desto mehr erkenne ich, daß es sich
um einen genialen Schachzug der „Solidaritätsaktion“ handelt. Die paar empörte Katholiken kann man leicht
verschmerzen, wenn an Pfingsten die Feiertagschristen in die Kirchen strömen werden, um bei diesen Gebeten
sicherlich vor Freude aufzujuchzen. Der Trend ist ja grün und neopagan. Claudia Fatima Roth …r2569.files.wordpress.com/…/10/claudia-roth.jpg?w=450&h=675
dürfte mit der Entwicklung der protestantisierten katholischen Kirche Deutschlands jedenfalls zufrieden
sein.
Der Kilian entwickelt sich immer mehr zum provinziellen Kleingeist-Legionär. Ihm tut die Luft im Bible
Belt der Neuen Welt wohl nicht ganz gut… ? Oder ist es das ständige Einatmen von Weihrauch bei der
Feier der Tridentmessen…weil die Synapsen nicht mehr funktionieren…?
Gegen die Verstocktheit römischer Katholizisten… „Öffne mich für Dein Wehen • im stummen Dasein
Buddhas • im bewegten Tanz der Derwische • im ehrfürchtigen Kniefall der Muslime • im frommen Gebet
der Juden“ Es handelt sich dabei um eine wahrhaft christliche Gebetsformulierung und es ist gut, dass
Pater Rotzetter sie während der Pfingstnovene betet… gegen die Verstocktheit römischer Katholizisten…!
Ja, die Amtskirche tut immer so als hätten sie das Rad neu erfunden aber der hl. Paulus sagte schon im
Römerbrief: Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert,
so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass in ihr Herz
geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken,
die einander anklagen oder auch entschuldigen – an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch
Christus Jesus richten wird, wie es mein Evangelium bezeugt.
Wankelmütige RKK Aus meimen Text geht hervor, daß die RKK schon vor dem 2. Vatikanum die Heilsmöglichkeit
für Nichtchristen bejahte, daß das aber nicht immer RKK-Lehre war. Die RKK hat ihre Lehre in praktisch
allen (auch anderen) zentralen Fragen irgendwann geändert
Humbelina 19 Uhr 32 Lumen Gentium hat in der Tat die Lehre, daß auch Nichtchristen in den Himmel kommen
können, nicht erfunden, was etwa auch Prof. Beinert erwähnte. Immer war das aber nicht Lehre der RKK.
Und mit dem Thema Hölle und mit der Intention Gottes, alle vor der Hölle zu bewahren, hat die Erlösungsmöglichkeit
von Nichtchristen natürlich etwas zu tun.
Der Islam unterwirft sich Gott und die Amtskirche unterwirft sich dem Islam!!! Warum ist den Muslimen
und Juden gegenüber kein gesunder Mittelweg möglich? Nur entweder denen vor die Fresse hauen oder denen
den Hintern ablecken.
Liebes Fatwa-Kind, gründe doch eine Hilfsorganisation für katholische Waisenhunderl. Wer hat eigentlich
von buddhistischen Hunden gesprochen? Und wer infiltriert denn kleine Kinderl schon mit rassistischen
Ausdrücken wie „Claudia Fatima Roth“? Bist Du sicher, dass Du und alle Deine Freunde mit katholischer
Zeugungsakt durch einen katholichen Zeugungsakt zwischen katholischen, deutschen Eheleuten, die rechtmäßig
katholisch von einem gültig geweihten katholischen Priester verbunden waren und keinen vorehelichen unkatholischen
Zeugungsakt womöglich ohne Zeugungsabsicht gehabt haben und seither immer noch ehelich verbunden sind,
entstanden bist? Sonst könntest Du Dich auch Aishe, Sarah, Simone, Alice oder Dolly nennen.
Das ist alles erst der Anfang! Bei der Renovabis-Pfingstaktion 2012 werden dann neue Pfade beschritten.
Wie aus einer noch unbestätigten Meldung aus kirchlichen Kreisen hervorgeht, wird der steuernzahlende
deutsche Abnick-Katholik dann die Möglichkeit haben, Patenschaften für verstrahlte buddhistische Waisen-Hunde
aus der Ukraine zu übernehmen. Den Angaben zufolge konnten bereits der Dalai Lama und die Bundesvorsitzende
der GRÜNEN, Claudia „Fatima“ Roth als Schirmherren für die Solidaritätsaktion gewonnen werden. In einer
ersten Stellungnahme zeigte sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, begeistert:
„Das ist genau das, was unsere Kirche heute am meisten braucht.“
Und, Herr Mufelius, es war – leider – die RKK, die mit den Verbrennungen begonnen hat… Und auch noch
recht scheinheilig: um sich nicht mit Blut zu beflecken, hat man die „Hexen“ vor einem kirchlichen Gericht
(auch nach durch Folter erpressten geständnissen) abgeurteilt und danach den weltlichen Behörden zur
Bestrafung übergeben. Ein unseliges Machwerk war der „Hexenhammer“.
#29 Mufelius † 01:15:29 | Donnerstag, 9. Juni 2011
Killian: Der richtige Weg… mit dem Thema „Verbrechen der Katholischen Kirche“ umzugehen wäre, wenn
einer z.B. sagte „Da und dort hat die RKK Menschen gefoltert und ermordet.“ einfach zu sagen: „Jop, stimmt,
war scheisse.“ Aber aus irgendwelchen Gründen könnt „Ihr“ das nicht. Da kommt meistens reflexhaft der
Finger zum Vorschein, um auf andere zu deuten und diese zu beschuldigen, noch schlimmer gewesen zu sein
(wie Sie eben) oder das Verbechen zu rechtfertigen, schön zu reden oder schlicht zu leugnen. Und diese
„Gründe“ sind ganz einfach: Die behauptete Unfehlbarkeit der RKK sowie die behauptete Führung durch
den heiligen Geist. Da ist es natürlich äußerst schwierig, zuzugeben, dass da der Geist grad auf Urlaub
war, als die Hexenbulle rausgegeben wurde oder die Inquisition gegründet oder Kreuzzüge gegen Mitchristen
ausgerufen wurden – denn dann könnte man nie sicher sein, ob der Geist nicht grad schon wieder Urlaub
macht. Diese Behauptungen sind auch der Grund, warum die RKK ganz besonders angegriffen wird. Sprechen
Sie mal einen Protestanten an auf Luthers Antisemitismus oder sein Verhalten in den Bauernkriegen, dann
wird der sagen: „Jop, stimmt, war scheisse.“ und ihm bricht dabei kein Zacken aus der Krone, weil er eben
nicht davon ausgeht, dass Luther oder die evangelische Kirche unfehlbar sei oder in allem Recht hat(te).
Die wissen, dass Ihre Kirche aus Menschen besteht und auch manchmal gehörig Scheisse baut(e).
Freund, ich wollte nur hervorheben, daß nicht nur in katholsichen Gegenden Hexen verfolgt wurden. Es
wird immer auf die RKK mit dem Finger gezeigt…dabei waren die anderen genauso schlecht. Das wird immer
gerne vergessen. Aber Hauptsache die Katholiken sind die Bösen. Da geht es nicht um Zahlen…Grausamkeit
und Brutalität ist nie der richtige Weg. Zudem kam auch vom Volk teilweise auch mächtig Druck. 1836
haben nämlich Fischer auf der Insel Hela einfach eine Verdächtige ertränkt, ohne auf die Gerichtsbarkeit
zu warten.
#27 Mufelius † 00:38:43 | Donnerstag, 9. Juni 2011
Fein, Killian, fein. Und wenn die Protestanten mehr gemordet haben als die Katholiken, dann sind letztere
ja entschuldigt, nicht wahr? Meine Güte, wer wird denn so kleinlich sein und meinen, dass Mord allgemein
nix dolles ist, auch wenn andere auch morden… tststs.
Es gibt Nachweise, daß in protestantischen Gegenden mehr Leute der Hexerei angeklagt wurden als in katholischen.
Zudem war es eine Straftat im weltlichen Gestzbuch, Hexerei und der gleichen zu betreiben, die mit Todesstrafe
geahndet wurde. Wenn man daran denkt, wie sehr die Menschen Hexerei gefürchtet haben. 1642 wurde die
erste Hexe in den USA hingerichtet: es war Alse Young of Windsor, im Staat Connecticut. 1715 war die Ausübung
von Hexerei, auf der Liste der kapital Verbrechen, der ersten Amerikanischen Kolonien. Als die neuen Gesetzbücher,
1750, gedruckt wurden, verschwand dies jedoch von der Liste. Die Menschen fürchteten jedoch immer noch
Hexenwerk und Magie; und so wurde der letzte Hexenprozeß in den USA 1878 durch geführt. David Spofford
war der Angeklagte. Dies ging im bekannten Salem vonstatten, das ja bekanntlich nicht katholisch war…
Das Problem ist: das Gebet liegt ganz auf der Linie von „Nostra aetate“ und Johannes Paul II. Was hier
„weht“, ist der Geist des Antichrist, der von Johannes Paul II. in Assisi 1986 in die Kirche eingelassen
wurde.
Wir basteln uns einen Gott Wenn ich mir die Christenverfolgung in den muslimischen Ländern anschaue,
besonders Pakistan, Sudan, Nigeria oder im budhistischen/hinduistischen Indien dann ist die Pfingstnovene
schwarzer Sarkasmus und vom heiligen Geist können diese Taten durch Muslime und Budhisten unmöglich
getan worden sein. Rotzetter betreibt hier multireligiöse Vermischung mit untheologischen Erklärungen!
Sowas hat nichts in einer Pfingstnovene zu suchen, höchstens auf einen multireligiösen Workshop „Wir
basteln uns einen Gott“ nach dem Prinzip Baukasten.
Kammerjäger Auch wenn es nicht in Ihrer Absicht lag, aber Ihre beiden ersten Absätze sind gar nicht
so falsch. Sie zeigen schon eine gute Richtung auf. Sie dürften sogar Recht haben, dass die beiden Gruppen,
wie Sie sie aufgeteilt haben – vors. nicht zusammen sein werden. Einzelne Personen mal ausgenommen. Zivilpater
Anton Rotzetter Zivilpater Anton Rotznatter wäre passender.
Die Exkommunikation vom 1. Mai 2011. Das Video ist auf youtube und auf gloria.tv gelöscht worden und
nur noch auf der Website der Ukrainischen rechtgläubigen Griechisch-Katholischen Kirche zu sehen. Anathematisierung
und Exkommunikation von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. am 1. Mai 2011 rittertum.wordpress.com/…-ii-und-benedikt-xvi/
Die Quellen der Theorie des universellen Geistwirkens Dieses häretische Heilig-Geist-Gebet, dass den
Heiligen Geist in allen heidnischen Religionen unterschiedlich am Werk sieht, ist anscheinend auch eine
Frucht der „Neuen Theologie“ von Joh. Paul II. Der hatte schon 1976 bei päpstlichen Exerzitien die universelle
Erlösung aller Menschen durch den Erlösungstod Christi verkündet, „ob der Mensch davon weiß oder nicht,
ob er es akzeptiert oder nicht“. Das ist zugleich die Theologie de Lubacs von der „Naturalisierung des
Übernatürlichen“ sowie Rahners „anonymes Christentum“.
dem stimme ich zu… wer behauptet, der hl. Geist wirke ebenso bei den Muslimen, oder den Buddhisten,
die naturgemäß in wesentlichen Glaubensdingen gegensätzliche Anschauungen vertreten, der glaubt nicht
an die Wahrheit der (eigenen) christlichen Religion und hat sie demnach auch nicht begriffen.
Solidarität nicht mit diesem Verein Diesen Schwachsinn verzapfen die Verantwortlichen denen unsere Bischöfe
immer noch zu viel Vertrauen entgegen bringen, während sie den Frommen misstrauen. Ich gebe an Pfingsten
diesmal nichts !
absoluter Unsinn „Offensichtlich falsch ist der Vorwurf, hier werde zu Buddha gebetet.“ In Wahrheit ist
dieser Vorwurf angebracht. dieser Vorwurf ist so ungeheuerlich falsch, dass man keine Worte finden kann!
Buddha ist kein Gott und wird auch nicht angebetet. Wer verzapft denn einen solchen Schwachsinn?
Wir brauchen wir den qualifizierten Austritt aus der Körperschaft der katholischen Amtskirche. Von selbst „
zur Räson zu kommen“ scheint bei diesen Wirren Geistern aussichtslos. Pater Rotzetter schwatzt den Leuten
folgendes Gebet auf: „Öffne mich für Dein Wehen • im stummen Dasein Buddhas • im bewegten Tanz der
Derwische • im ehrfürchtigen Kniefall der … Als Antwort auf solch unsägliches handeln, als auch
ihrem entsakralisieren unserer katholischen Kirche zur protestantischen Gemeinschaft durch altliberale
Schwatz-Kleriker brauchen wir den qualifizierten Austritt aus der Körperschaft der katholischen Amtskirche.
Nur der Geldentzug trifft den Nerv der altliberalen deutschen Bischöfe, die derzeit nicht gewillt sind
solch Narreteien zu verbieten, und bewegt sie zur Umkehr und Abkehr von den vermeintlichen Tonangebenden
Tölpeln wie denen eines schwatzenden (Pater ?) Rotzetter, es einer ist.
Die Katechismus-Aussagen entlarven tatsächlich das Parodie-Gebet: § 856: Die Missionsaufgabe erfordert
(…) Wenn die Gläubigen jenen die frohe Botschaft verkünden, die sie noch nicht kennen, tun sie es,
um das Wahre und Gute, das Gott unter den Menschen und Völkern verbreitet hat, zu kräftigen, zu ergänzen
und zu erhöhen, und um diese Menschen von Irrtum und Bosheit zu reinigen „zur Herrlichkeit Gottes, zur
Beschämung des Satans und zur Seligkeit des Menschen“ (‘Ad Gentes’ 9). Mit einer solchen bzw. ähnlichen
Missionsmethode hatte schon Papst Gregor 40 Mönche nach England geschickt, um aus den Angeln ‘angeli’
zu machen: Die Missionare sollten die heidnischen Tempel und Fest beibehalten, aber denen durch Predigt
und Erklärungen einen neuen christlichen Sinn geben. Zugleich sollten sie den Glauben der Heiden „von
Irrtum und Bosheit“ reinigen, was sich etwa in der sächsischen Taufformel niederschlug: Widersagst du
dem Satan, dem Ziu und allem Teufelsgelde? In dem Pfingstnovenen-Gebet geht es weder um Missionierung
der Buddhisten, Derwische etc., noch um die Unterscheidung von Gutem und Bösen in diesen heidnischen
Kulten, sondern um die vermessene Behauptung, dass der Heilige Geist in diesen Götzen und Derwischen
weht und wirkt – offenbar genauso, wie er in und durch die Kirche wirkt.
Die Heilig-Geist-Ritter haben verboten, dass der Heilige Geist weht oder anregt, wo er will, sondern dass
dies ausschließlich nach der Heilig-Geist-Direktion kreuz.net zu erfolgen hat. gez. Gottesreichsoberamt
logoi spermatikoi Bewahrt nicht davor die Sünden zu bereuen und zu vermeiden, Gott kann in jeder Religion
die Gnade der Erlösung schenken, aber gerichtet wird an Hand der katholischen Lehre, nur wahrscheinlich
gnädiglicher bei Unwissenden. Der Missionsbefehl ist immer noch gegeben und das heißt den Menschen die
Wahrheit zu bringen und nicht sich missionieren zu lassen.
Wo liegt das Problem? Ad Gentes 11 schreibt, die Saatkörner des Wortes (logoi spermatikoi) seien in den
Religionen aufzuspüren. Johannes Paul II. sagt 1998: „Vor allem müssen wir uns vergegen-wärtigen, dass
alles Suchen des menschlichen Geistes in Richtung auf die Wahrheit und das Gute und letzten Endes auf
Gott hin vom Heiligen Geist angeregt ist. Gerade aus dieser uranfänglichen Öffnung des Menschen Gott
gegenüber entstehen die verschiedenen Religionen. Nicht selten finden wir an deren Beginn Gründer, die
mit der Hilfe des Geistes Gottes eine tiefere religiöse Erfahrung gemacht haben. An andere weitergegeben,
hat diese Erfahrung Form angenommen in den Lehren, den Riten und den Vorschriften der einzelnen Religionen.“
Und die deutschen Bischöfe schreiben 2004, „Saatkörner des Wortes“ und „Strahlen der Wahrheit“ finden
„sich in den Religionen als Zeichen der Gegenwart Christi und des Wirkens des Geistes“. Das greift Rotzetter
in seinem Gebet zum Hl. Geist auf. Also wenn, müßte die Kritik nich bei einem Schweizer Pater oder einer
nervösen Renovabis-Pressestelle ansetzen, sondern wieder mal beim Konzil, beim Papst, bei den Bischöfen.
Wenn man aus dem Gebet den Schluß zieht, hier werde Buddha angebetet, begeht man mehrere schwere logische
Fehler, die auf eine schlechte philosophische Ausbildung schließen lassen.
Ja ja einen eigenen Himmel Das Gottesbild eines Menschen sagt mir, WER Gott für ihn ist! Und das Gottesbild
sagt mir auch alles über das Menschenbild eines Menschen. Es gibt tatsächlich bei einigen Menschen,
ein eigenartiges, weil nicht biblisches, Gottesbild, und darum auch ein verheerendes Menschenbild. Diese
Menschen wünschen sich tatsächlich einen eigenen Himmel… der aber nichts mit dem Himmel zu tun hat,
an dem uns Jesus Christus Anteil schenkt!
Im Himmel gibt es nur Seligkeit! Wenn zwei, durch die unendliche Gnade Gottes, gerettet und in den Himmel
kommen, die sich ihr ganzes Leben aber stritten und nicht haben leiden können, dann werden sie es zu
dem Zeitpunkt nicht mehr tun. Denn jeder wird sich über die Seligkeit des anderen freuen und Gott loben
und preisen. Zudem wünschen wir niemanden die Hölle! Wir freuen uns über jede Seele, die gerettet ward/wird.
Aber für die ewige Seligkeit muß man mit der Gnade Gottes mitarbeiten…wir halten lediglich die Existenz
der Hölle jedem vor Augen, auf daß er von seinem falschen Treiben ablasse und das Heil annehmen, daß
nur in Jesus Christus uns seiner Kriche zu finden ist.
Regen Sie sich nicht auf! Lieber Fundi! Ich bin überzeugt, ganz fest überzeugt, dass der liebe Gott
für Sie, für kreuz.net, für die Pius-Anhänger, für die versteinerten Tradis und Sedisvakantisten
einen eigenen Himmel hat! Ganz sicher! Der liebe Gott wird euch doch nicht zumuten, mit Juden und mit
Homos, mit Modernisten und Freimaurer, mit Abtreiber und Abfall-Priester, mit Theolunken, Satanisten,
mit dem seligen Papst JP II. und den V II.-Sektierer gemeinsam die Glückseligkeit zu genießen! Nein!
Das wird er nicht! Das wäre ja für euch kein Himmel, wenn da jeder rein darf! Nein! Ihr bekommt einen
eigenen Himmel! Schade nur, dass ihr euch den selber zur Hölle machen werdet, wenn ihr euch dann darüber
streitet, wer diesen Himmel mehr „verdient“ hat und wer von euch von Gott mehr „geliebt“ wird!